Broker handeln an der New Yorker Börse | picture alliance/dpa/AP
Marktbericht

Wirtschaftsboom schiebt Wall Street an Das amerikanische "Sommermärchen"

Stand: 29.07.2021 23:02 Uhr

Die US-Wirtschaft läuft auf Hochtouren - dank der zunehmenden Konsumlust der Amerikaner. Die Shopping-Laune steckt die Börsen an. An der Wall Street purzelten neue Rekorde.

Während in Europa die Konjunktur nur allmählich in Schwung kommt, befinden sich die USA mitten im Wirtschaftsboom. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufs Jahr hochgerechnet um 6,5 Prozent. Der größte Schub kam durch den heimischen Konsum. Dieser legte annualisiert um 11,8 Prozent zu. Das ist das stärkste Wachstum seit Dekaden. Die Impfungen, die finanziellen Hilfen der Regierung und die weitgehende Aufhebung von Corona-Beschränkungen zeigen Wirkung. "Die Verbraucher tragen die Konjunktur", meint Peter Cardillo, Chefvolkswirt des Vermögensberaters Spartan.

Volkswirte hatten mit einem noch höheren Wachstum von 8,5 Prozent gerechnet. Lieferengpässe bremsten jedoch den Frühjahrsaufschwung. Das BIP untermauere die Einschätzung, dass die Fed an ihren Konjunkturhilfen noch eine ganze Weile festhalten werde, sagte Marktanalyst Naeem Aslam vom Brokerhaus Avatrade.

Fed bleibt locker

Fed-Chef Jerome Powell hatte gestern den ultralockeren Kurs bekräftigt. Zwar spiele die Zentralbank eine Drosselung der Wertpapierkäufe durch. Die "substanziellen Fortschritte" beim Arbeitsmarkt seien aber noch zu weit entfernt, um mit dem sogenannten Tapering zu beginnen. "Für Investoren sind das gute Nachrichten", sagte Johannes Mayr, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Eyb & Wallwitz.

Dow Jones und S&P 500 so hoch wie nie

Die Aussicht auf weitere Geldspitzen der Fed und der Konjunkturoptimismus bescherten der Wall Street neue Rekorde. Der Dow Jones erreichte mit 35.171 Punkten eine neue historische Bestmarke. Danach bröckelten etwas die Gewinne, der US-Standardwerte-Index schloss um 0,4 Prozent fester. Auch der breiter gefasste S&P 500 schaffte ein neues Allzeithoch und rückte auf 4419 Punkte vor. Die Nasdaq 100 hinkte mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent etwas hinterher. Kursverluste von Facebook und Paypal bremsten die Tech-Rally.

Ernüchternde Zahlen von Amazon

Nach US-Börsenschluss kam der nächste Rückschlag für die Tech-Branche. Amazon-Chef Jeff Bezos verabschiedete sich mit einem enttäuschenden Quartalsbericht. Zwar steigerte der weltgrößte Online-Händler im Zeitraum von April bis Ende Juni den Nettogewinn um 50 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar und die Erlöse um 27 Prozent auf 113,1 Milliarden Dollar, warnte aber vor einer Abschwächung des Wachstums im dritten Quartal. Amazon stellte Erlöse von bis zu 112 Milliarden Dollar in Aussicht, was nur noch ein Plus von 16 Prozent wäre. An der Wall Street war mit einer höheren Umsatzprognose und auch insgesamt mit besseren Quartalszahlen gerechnet worden.

DAX erholt sich weiter

Im Sog des neuen Dow-Rekords stieg der DAX den zweiten Tag in Folge - um rund 0,5 Prozent auf 15.640 Punkte. Damit hat er die bisherigen Wochenverluste fast wieder wettgemacht. Im gesamten Börsenmonat Juli liegt der deutsche Leitindex aber noch leicht im Minus. Mit einem Schlussspurt morgen könnte er den Juli doch noch positiv beenden.

Keine Angst vor dem August

Sollte sich der DAX weiter so gut behaupten, bräuchten die Anleger den bevorstehenden August nicht zu fürchten, meinen die Charttechnik-Experten von Index Radar. Statistisch gesehen ist der August der schlechteste Börsenmonat.

Höchste deutsche Inflation seit 1993

Der neuerliche "Inflationsschock" beunruhigte die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht. Die Wiedereinführung der alten Mehrwertsteuerhöhe, teure Energie und Engpässe bei etlichen Waren ließen die deutschen Verbraucherpreise im Juli um 3,8 Prozent zum Vorjahr steigen. Das ist der höchste Anstieg seit 1993. Im Juni lag die Teuerungsrate noch bei 2,3 Prozent. Ökonomen wurden von dem steilen Anstieg überrascht: Sie hatten nur mit 3,3 Prozent gerechnet.

Euro im Juli-Hoch

Der Euro konnte am Donnerstag seine Kursgewinne vom Vorabend ausbauen. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1883 US-Dollar und damit so viel wie seit etwa drei Wochen nicht mehr. Auftrieb erhielt der Euro von einem durchweg schwächeren Dollar wegen der schwindenden Zinsfantasie in den USA nach der gestrigen Fed-Sitzung.

Öl etwas teurer

Aufgrund sinkender Rohölvorräte in den USA zogen die Ölpreise an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um ein Prozent auf 75,52 Dollar je Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI erhöhte sich auf 73,11 Dollar. Offenbar bleibt die Nachfrage nach Ölprodukten robust.

Rekordhalbjahr für VW

Auch gute Quartalszahlen gaben dem DAX Auftrieb. So fuhr Volkswagen im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis ein. Der Konzern verkaufte mit fünf Millionen Fahrzeugen rund 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um fast 35 Prozent auf knapp 130 Milliarden Euro, das operative Ergebnis übertraf mit 11,4 Milliarden Euro sogar die 10,0 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019. Aufgrund der guten Entwicklung hob der Autoriese seine Prognose für das Gesamtjahr an. Die Umsatzerlöse würden "voraussichtlich signifikant" über dem Vorjahreswert liegen, teilte der Konzern mit. Die VW-Aktien legten um 1,6 Prozent zu. Auch die anderen Autowerte waren gefragt.

HeidelbergCement traut sich mehr zu

Auch der Baustoffkonzern HeidelbergCement wird zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Der DAX-Konzern erwartet beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ein starkes Wachstum. Zuvor hatte das Unternehmen nur einen leichten Anstieg in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis stieg um knapp 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Bayer plant weitere Milliarden-Rückstellungen für Glyphosat

Am Nachmittag kündigte der Pharma- und Agrarchemiekonzern an, für den ohnehin schon teuren Glyphosatrechtsstreit in den USA weitere Milliarden auf die Seite zu legen. Für das zweite Quartal wird eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von brutto 4,5 Milliarden US-Dollar vor Steuern und Abzinsung gebildet, die Risken aus den Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Unkrautvernichter abdecken soll. Falls der Supreme Court als oberstes US-Gericht einen wegweisenden Fall entweder nicht zur Verhandlung annehme oder im Sinne der Kläger urteile, würde Bayer ein eigenes Programm aufsetzen, um mit weiteren Klagen in der Causa Glyphosat umzugehen. Gleichwohl zeigte sich der Konzern zuversichtlich, dass der Supreme Court ein für das Unternehmen vorteilhaftes Urteil fällt.

US-Tochter der Telekom verdient fast eine Milliarde Dollar

Die Telekom-Tochter T-Mobile US hat im zweiten Quartal viele neue Kunden hinzugewonnen und den Gewinn nahezu verachtfacht. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 978 Millionen Dollar. Die Erlöse steigerte der Mobilfunker um 13 Prozent auf 20 Milliarden Dollar. In den drei Monaten von April bis Ende Juni verbuchte T-Mobile US netto 627 000 neue Telefonverträge unter eigener Marke. Das Unternehmen hob seine Jahresziele nach dem starken Quartal abermals an und geht für 2021 jetzt von einem Zuwachs von bis zu 5,3 Millionen Kunden aus. Obwohl die Quartalszahlen die Erwartungen der Experten von der Wall Street übertrafen, verlor die Aktie nachbörslich zunächst knapp zwei Prozent.

Airbus verdoppelt sein Gewinnziel

Die Aktien von Airbus gewannen 0,7 Prozent. Der europäische Flugzeugbauer erwartet für das laufende Jahr ein doppelt so hohes Ergebnis wie bisher. Airbus schraubte die Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von zwei auf vier Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr waren es bereits 2,7 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende will Airbus nun 600 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Bisher waren 566 Maschinen die Zielmarke.

Gut ist oft nicht gut genug!

Nicht alle Unternehmen können Umsatz- und Gewinnsprünge in Kursgewinne ummünzen. Gut sei für Anleger manchmal nicht gut genug, sagte Aktienhändler Keith Temperton vom Brokerhaus Forte Securities. "Sie wollen durch die Bank Zahlen über Markterwartungen sehen - und nicht nur in einigen Bereichen."

Hohe Nachfrage treibt Aixtron

Im TecDAX stachen die Aktien von Aixtron mit einem Plus von 1,5 Prozent heraus. Der für die Halbleiterindustrie produzierende Anlagenbauer hat seinen Umsatz im zweiten Quartal um 37 Prozent auf 67,7 Millionen Euro verbessert. Der Nettogewinn konnte auf 7,7 Millionen Euro verdoppelt werden. Der Auftragseingang legte um zwölf Prozent zu. Der Vorstand erhöhte sein Jahresziel für den Auftragseingang auf 440 bis 480 Millionen Euro von zuvor 420 bis 460 Millionen.

LPKF verzeichnet kräftigen Auftragsschub

Die Aktien von LPKF gewannen fast fünf Prozent. Der Lasertechnik-Spezialist setzt nach einem Umsatzrückgang und Verlust im ersten Halbjahr auf die zweite Jahreshälfte. Dem Unternehmen macht dabei der Auftragseingang Hoffnung. Dieser stieg in den ersten sechs Monaten um fast ein Drittel auf 51,7 Millionen Euro.

MorphoSys: Starkes Wachstum, rote Zahlen

Größter Gewinner im MDAX war MorphosSys mit einem Plus von fast fünf Prozent. Das Biotech-Unternehmen hat im vergangenen Quartal den Umsatz kräftig gesteigert. Die Erlöse sprangen um mehr als das Doppelte auf 38,2 Millionen Euro. Allerdings schrieb MorphoSys wegen hoher Kosten erneut rote Zahlen. Der operative Verlust belief sich auf 71,4 Millionen Euro. Die Bayern hatten erst zu Wochenbeginn wegen veränderter Geschäftserwartungen an das Krebsmedikament Monjuvi die Ziele für das Gesamtjahr reduziert.

Sonderertrag für Cancom

Der IT-Dienstleister Cancom hat sein Geschäft in Großbritannien und Irland für 400 Millionen Euro an eine Telefonica-Tochter verkauft. Der Buchgewinn der Transaktion belaufe sich auf 225 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Die Aktien legten im MDAX gut drei Prozent zu.

Kräftiger Gewinnanstieg bei Samsung

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im Zeitraum April bis Juni das beste Quartalsergebnis seit 2018 erreicht. Der weltweit führende Hersteller von Speicherchips und Smartphones verzeichnete im zweiten Quartal einen Anstieg beim Überschuss um fast drei Viertel auf 9,6 Billionen Won. Das sind umgerechnet gut sieben Milliarden Euro.

Sanofi setzt sich höhere Ziele

Der französische Pharmariese Sanofi hebt nach kräftigen Zuwächsen im zweiten Quartal seine Jahresziele an. Für 2021 wird nun mit einem Anstieg beim Ergebnis je Aktie zu konstanten Wechselkursen von rund zwölf Prozent gerechnet. Bislang hatte Sanofi einen Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Nokia-Zahlen begeistern die Börse

Der Netzwerkausrüster Nokia hat wie angekündigt die Prognosen für das laufende Jahr angehoben. Der finnische Konzern rechnet nun mit 21,7 bis 22,7 Milliarden Euro Umsatz, nach zuvor 20,6 bis 21,8 Milliarden Euro. Nokia hatte bereits Mitte Juli in Aussicht gestellt, dass die Ziele erhöht werden, ohne dabei konkret zu werden. Die Nokia-Aktien stiegen in Helsinki zeitweise um fast neun Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von 5,38 Euro.

Shell im Ölrausch

Die Papiere von Shell legten um 3,8 Prozent zu. Royal Dutch Shell hat im zweiten Quartal von gestiegenen Öl- und Gaspreisen profitiert und einen Gewinnsprung von rund 90 Prozent verbucht. Mit einem bereinigten Ergebnis von 5,53 Milliarden Dollar erreichte der britisch-niederländische Ölkonzern den höchsten Wert seit Ende 2018. Deshalb sollen die Aktionäre eine höhere Dividende erhalten.

Nestlé wächst wieder wie früher

In seinem sechsten Jahr als Nestlé-Chef dürfte Mark Schneider endlich sein ambitioniertes Ziel schaffen, wieder ein organisches Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent zu erzielen. Nach einem starken ersten Halbjahr hob der Nahrungsmittel-Riese seine Prognose für das Gesamtjahr an. Für 2021 rechnet der Konzern nun mit einem organischen Wachstum von fünf bis sechs Prozent.

Im zweiten Quartal trieb vor allem die starke Nachfrage nach Kaffeeprodukten und nach Heimtiernahrung den Umsatz an. Die Erlöse stiegen (organisch) um 8,1 Prozent - mehr als erwartet. Die operative Umsatzrendite lag bei 17,4 Prozent. Für das Gesamtjahr strebt Nestlé eine Marge von 17,5 Prozent an - nach 17,7 Prozent im vergangenen Jahr. Schneider begründete die niedrigere Marge mit der steigenden Inflation. Er will mit Preiserhöhungen gegensteuern. Die Nestlé-Aktien verloren 0,4 Prozent.

Credit Suisse noch immer von Archegos betroffen

Die Credit Suisse hat die Auswirkungen des US-Hedgefonds-Debakels vom März auch im zweiten Quartal zu spüren bekommen. Der Gewinn ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 78 Prozent auf 253 Millionen Franken zurück. Die Aktien der Credit Suisse büßten an der Züricher Börse zwei Prozent ein.

Ford tut was

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Ford mit einem Kursplus von 3,8 Prozent. Nach überraschend starken Quartalsergebnissen hob der Autobauer seine Gesamtjahresziele an. Der zweitgrößte US-Autobauer meldete für das zweite Quartal ein Betriebsergebnis von 1,1 Milliarden Dollar und rechnet nun für 2021 mit einem Gewinn von neun bis zehn Milliarden Dollar - rund 3,5 Milliarden mehr als bislang angenommen. Der Umsatz stieg auf 26,8 Milliarden Dollar von 19,4 Milliarden im Vorjahresquartal. Trotz der Chip-Krise rechnet der Ford-Konzern mit einem Anstieg seiner weltweiten Verkäufe von der ersten zur zweiten Jahreshälfte von 30 Prozent.

Qualcomm im 5-G-Fieber

Die Aktien von Qualcomm gewannen knapp sechs Prozent. Der Anbieter von Mobilfunk-Chips profitierte vom 5-G-Boom. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 65 Prozent auf gut acht Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang sogar von 845 Millionen Dollar auf zuletzt gut zwei Milliarden Dollar. Qualcomm ist stark im Geschäft mit 5G-Modems, mit denen die kalifornische Firma zum Beispiel auch Apples iPhones versorgt. Außerdem kommen auch die Hauptchips vieler Smartphones mit Googles Betriebssystem Android von Qualcomm.

Facebook wird abgestraft

Die zunehmende Verlagerung von Werbeausgaben ins Internet bescherte Facebook einen Anstieg der Erlöse um 56 Prozent auf knapp 29,1 Milliarden Dollar im zweiten Quartal. Der Gewinn verdoppelte sich auf 10,4 Milliarden Dollar. Doch die Warnung vor einem "deutlichen" Wachstumsrückgang im laufenden dritten Quartal veranlasste Anleger zum Ausstieg bei Facebook. Die Aktien des Online-Netzwerks sackten an der Wall Street um vier Prozent ab. Die Experten des Vermögensverwalters Robert W. Baird sehen den Rücksetzer aber als Einstiegsgelegenheit.

Google und Facebook: Impfpflicht für Mitarbeiter im Büro

Wegen der raschen Ausbreitung der Delta-Variante in den USA verschärfen Google und Facebook die Regeln für ihre Beschäftigten. Die Mitarbeiter der zwei Internetriesen in den Vereinigten Staaten müssen sich vor einer Rückkehr in die Büros gegen das Coronavirus impfen lassen, teilten beide Unternehmen unabhängig voneinander mit.

Robinhood kein Börsenheld

Das mit Spannung erwartete Börsendebüt von Robinhood fiel enttäuschend aus. Die Aktien des Anbieters der bei jungen Kleinanlegern beliebten Trading-App sackten an der US-Technologiebörse Nasdaq auf bis zu 33,35 Dollar ab und lagen rund zwölf Prozent unter ihrem Ausgabepreis. Robinhood-Papiere waren zu je 38 Dollar und damit am unteren Ende der bis 42 Dollar reichenden Angebotsspanne zugeteilt worden. Das Emissionsvolumen lag bei 2,1 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen wird dennoch mit insgesamt rund 28 Milliarden Dollar bewertet. Das ist eine so hohe Marktkapitalisierung wie die der Deutsche Börsen. Es gebe mehr Skeptiker als Fans der Aktie, sagte ein Analyst vom Anlageberater IPO Boutique. "Das Unternehmen hat noch einiges zu beweisen."

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 29. Juli 2021 um 17:00 Uhr.