tagesschau

In eigener Sache Korrekturen unserer Arbeit

Stand: 01.03.2024 20:17 Uhr

Wir produzieren 365 Tage im Jahr Nachrichten, für Fernsehen, Online und Social Media. Dabei machen wir Fehler - vielleicht kaum verwunderlich, aber für alle sehr ärgerlich.

Die Redaktion hinter der tagesschau, ARD-aktuell, produziert rund um die Uhr Nachrichten für das Erste und tagesschau.de. Die Redaktion arbeitet für die tagesschau mit ihren verschiedenen Ausgaben, die tagesthemen und bei Bedarf auch für Sondersendungen. Außerdem ist sie für die Nachrichten auf dem ARD-Nachrichtenkanal tagesschau24 zuständig.

Das Social-Media Team kümmert sich um die Ausspielung von tagesschau-Inhalten auf Instagram, TikTok und anderen Plattformen. Bei allem gilt das Zulieferungsprinzip der ARD - wir greifen auf die Berichte von Korrespondentinnen und Korrespondenten aus aller Welt zurück.

Bemühen um neutrale und kompetente Information

Dass bei diesem Pensum an produzierten Nachrichten Fehler passieren, ist kaum verwunderlich - aber für alle Beteiligten ärgerlich. Denn das Bemühen um umfassende, neutrale und journalistisch kompetente Information bestimmt unseren Alltag: Von der Auswahl der Themen bis hin zur inhaltlichen Gestaltung der Meldungen und Filmtexte.

Zudem ist die Redaktion so organisiert, dass die Nachrichtenauswahl nicht in den Händen eines einzelnen Redakteurs oder einer Redakteurin liegt, sondern in Konferenzrunden besprochen und oft auch kontrovers diskutiert wird. Auf diese Weise wird ein Konsens erzielt, auch wenn im Zweifel die Chefredaktion das letzte Wort hat.

Vertrauen als Schlüssel

Umso schmerzhafter ist es auch für uns, wenn Fehler passieren. Das Vertrauen unseres Publikums, Ihr Vertrauen, ist uns mehr als wertvoll. Deshalb veröffentlichen wir hier die Punkte, an denen wir inhaltlich danebenlagen. Wir glauben, dass Offenheit über unsere Fehler (und die unserer Korrespondent:innen) wichtiger denn je ist. Bleiben Sie uns gewogen.

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie übrigens auch die Korrekturen aus unseren Social Media Kanälen.

Korrekturen in Artikeln und Sendungen (chronologisch absteigend)

Aufgrund einer technischen Umstellung finden Sie auf dieser Seite nur Korrekturen von Artikeln und Sendungen nach dem 24. April 2023. Der Zeitraum von Jahresanfang 2023 bis zum 24. April ist hier dokumentiert.

193 Einträge

Schaltgespräch bei tagesschau24, 03.01.2024

Im Rahmen unserer langen Livestrecken bei tagesschau24 können durch den großen Druck eines Livegesprächs missverständliche Formulierungen oder Fehler entstehen. Am meisten ärgern sich darüber die Korrespondenten selbst. Dem BR-Kollegen Markus Rosch ist das in diesem Video passiert und er entschuldigt sich dafür.

Er schreibt: "Ich bedaure, dass es in einer Live-Schalte zu den Explosionen in Kerman zu einem Fehler gekommen ist. Meine Einschätzung zu General Soleimani ('Jeder Iraner, ob Opposition oder nicht, verehrt ihn als Helden!') war nicht korrekt. Soleimani wird nur vom Regime der Islamischen Republik und seinen Anhängern als Held verehrt. Ich bitte um Entschuldigung für diesen Fehler."

Korrekturen in Social-Media-Postings

Hier finden Sie unsere Korrekturen aus Social Media:

  • Am 1. März 2024 haben wir auf Instagram eine Galerie mit mehreren Kacheln zur Beerdigung von Alexej Nawalny veröffentlicht. Auf einem Teil der Fotos haben wir entsprechende Ortsangaben gemacht - eine davon war jedoch falsch. Wir haben das Posting daher gelöscht, das Foto entfernt und die Kacheln erneut gepostet.
  • Am 28. Februar 2024 haben wir auf Instagram eine Galerie mit mehreren Kacheln zum Thema "Gender Care Gap" veröffentlicht. Auf einer der Kacheln ist ein Tippfehler. Wir haben das Posting daher gelöscht, das Wort korrigiert und die Kacheln erneut veröffentlicht.
  • Am 23. Februar haben wir anlässlich der Bundestagsentscheidung zur Teil-Legalisierung von Cannabis eine Galerie gepostet. Auf der 2. Kachel ist von einem Konsumverbot in der Öffentlichkeit von 7 bis 20 Uhr die Rede. Dieser Stichpunkt bezieht sich allerdings nur auf Fußgängerzonen, in denen Cannabiskonsum in dieser Zeit verboten ist. Damit die Kommentare erhalten bleiben, haben wir uns entschlossen, das Posting trotz des Fehlers nicht zu löschen.
  • Am 23. Februar 2024 haben wir auf Instagram ein Reel des Formats "Communityfrage" zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gelöscht. Das Video wurde nicht in voller Länge ausgespielt. Wir haben es mit einem Hinweis versehen erneut hochgeladen.
  • Am 9. Februar 2024 haben wir auf Instagram und Facebook ein Posting zum Vulkanausbruch auf Island gelöscht. In dem Video haben wir davon gesprochen, dass der Ort Grindavik nicht erneut evakuiert werden muss. Das ist nicht richtig. Der Fischerort war bereits wegen eines früheren Ausbruchs evakuiert worden. 
  • In einem Update zur Lage in Nahost sprachen wir auf einer Kachel am 6. Februar 2024 von 136 verbleibenden Geiseln im Gazastreifen. Diese Zahl stellt jedoch die Gesamtzahl der im Gazastreifen vermuteten Geiseln dar. Wir haben das Posting auf Instagram und Facebook entsprechend korrigiert und neu gepostet.
  • Am 31. Januar 2024 haben wir auf Instagram ein Posting zum offenen Brief von prominenten Frauen an den Justizminister Buschmann gelöscht. Das Posting war zu stark verkürzt und damit missverständlich. Wir haben das Posting entsprechend erweitert und mit einem Hinweis neu hochgeladen. 
  • Am 1. Februar 2024 haben wir auf Instagram und Facebook ein Posting zur Viertagewoche gelöscht. Auf diesem stand, dass an dem Pilotprojekt 50 Unternehmen teilnehmen, es sind allerdings 45. Wir haben das Posting korrigiert und mit einem Hinweis erneut hochgeladen. 
  • Wir haben das Posting "Petition für Entzug von Höckes Grundrechten" vom 15. Januar 2024 gelöscht und korrigiert neu gepostet. Grund waren inhaltliche Fehler, die wir aus einer Agenturmeldung übernommen hatten. Dort stand, dass sich der Petitionsausschuss des Bundestags mit einer öffentlichen Petition befassen und Gelegenheit zur Anhörung geben muss. Das ist aber nicht automatisch der Fall. Petitionen auf elektronischem Wege erfüllen diese Voraussetzungen nur, wenn sie auf einem der dafür im Internet zur Verfügung gestellten Formulare eingereicht werden. Außerdem teilte Campact am Dienstag mit, dass nicht vorgesehen sei, die Unterschriften als offizielle Petition beim Petitionsausschuss des Bundestags einzureichen. 
  • Am 13. Januar haben wir auf Instagram und Facebook ein #kurzerklärt-Video zum Konflikt zwischen China und Taiwan gepostet. Im Video hieß es, dass die Republikaner 1949 auf der Insel die Republik China ausriefen. Die Republik China war aber schon 1912 auf dem Festland ausgerufen worden. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Postings zu löschen.
  • Am 8. Januar haben wir auf Instagram in einer Galerie zum Thema "Protestwoche: Warum die Landwirt:innen auf die Straßen gehen" eine Kachel entfernt. Auf dieser wurde ein Protestbild einer älteren Demonstration falsch kontextualisiert. Statt um eine Demonstration gegen veränderte Düngevorschriften handelte es sich um ein Bild von einer Demonstration von "Wir haben es satt!", die sich für ökologische Landwirtschaft einsetzt. 
  • Am 3. Januar 2024 haben wir auf Instagram eine Galerie zum Thema "Micky Maus" gepostet. Darin wurde auf einer Kachel mit Bezug auf einen Film ein falscher Name verwendet ("Willy"). Korrekt ist allerdings "Willie". Wir haben den Beitrag daher gelöscht, korrigiert und erneut veröffentlicht.
  • Am 7. Dezember 2023 haben wir auf TikTok und Instagram ein Video zum Thema "Digital Services Act" gepostet. Darin wurde an einer Stelle ein falsches Logo der Nichtregierungsorganisation "Reset" eingeblendet. Wir haben den Beitrag daher auf beiden Plattformen gelöscht.
  • Am 11. Dezember 2023 haben wir auf Instagram, Facebook und YouTube ein Reel zu Klickarbeiterinnen in Kolumbien gepostet. Eine Protagonistin äußert darin, dass sie für einfache Aufgaben umgerechnet 0,1 Cent oder 0,2 Cent bekommt. Nach der Veröffentlichung gab die Protagonistin an, sie habe sich versprochen: Für einfache Aufgaben werden demnach 1 Cent oder 2 Cent bezahlt. Wir haben das Reel daher gelöscht.
  • Am 20. November 2023 haben wir auf Instagram und Facebook ein Reel zu jüdisch-palästinensischen Friedensdemonstrationen gepostet, indem eine der Organisatorinnen irrtümlicherweise als israelisch bezeichnet wurde. Sie ist Jüdin. Wir haben das Reel daher erneut gepostet.
  • Am 9. November 2023 haben wir in ein Posting auf Instagram zur Stromsteuer für Unternehmen gelöscht. Wir haben auf einer der beiden Kacheln fälschlicherweise geschrieben, dass die Stromsteuer "von derzeit rund zwei Prozent auf 0,05 Prozent" sinke. Tatsächlich handelt es sich aber nicht um Prozent, sondern um Cent pro Kilowattstunde. Wir haben den Fehler korrigiert und das Posting erneut veröffentlicht.
  • Am 4. November 2023 wurde ein Posting zu Bienen-/Imker:innen von der Instagram- und Facebook-Seite gelöscht. Grund war ein Rechtschreibfehler im Wort "profitieren".
  • Wir haben eine Update-Kachel zum Konflikt in Nahost vom 18.10.2023, 21 Uhr, auf Instagram und Facebook gelöscht. Dort war im Zusammenhang mit der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza von einem "israelischen Gegenangriff" die Rede. Die Formulierung war fehlerhaft, da die Urheberschaft des Angriffs derzeit offen und Gegenstand der fortlaufenden Berichterstattung ist.
  • Wir haben einen Beitrag auf Instagram vom 15. Oktober 2023 zum Thema "Wasserverbrauch für unsere Lebensmittel" gelöscht. Die Datengrundlage der Berechnungen des Wasserverbrauchs war leider nicht so eindeutig, wie im Posting dargestellt. Daher haben wir uns entschlossen, das Posting zu löschen.
  • In einem Posting auf Instagram zum ARD-DeutschlandTrend haben wir Umweltschutz/Klimawandel als das am wenigsten wichtige politische Problem für die Deutschen dargestellt. Hinter Zuwanderung/Flucht auf Platz eins, ist Umweltschutz/Klimawandel allerdings das zweitwichtigste politische Problem, wie die Auswertung von infratest dimap zeigt. Wir haben das Posting gelöscht und werden eine korrigierte Version hochladen.
  • In einem Instagram-Posting vom 8. August 2023 zur Lufthansa-Maschine "Landshut", die 1977 von Terrorist:innen entführt wurde und die zu einem Lernort werden soll, haben wir das Wort "Terroristen" nicht gegendert. Für die Entführung der Landshut waren jedoch zwei Terroristinnen und zwei Terroristen verantwortlich. Im Postingtext wurde dies korrigiert.
  • Am 28. Juli 2023 wurde eine Instagram-Galerie neu gepostet. Im ursprünglichen Post stand auf der ersten Kachel zunächst, dass Strafverfolgungsbehörden bundesweit 147 Ermittlungsverfahren wegen Übergriffen auf Klimaaktivisten der Gruppe "Letzte Generation" eingeleitet haben. Es sind allerdings 142 Ermittlungsverfahren. Die Galerie wurde deshalb neu gepostet.
  • Wir haben ein Social-Media-Posting auf instagram vom 26. Juni 2023 zum Thema "Mindestlohn soll auf 12,41 Euro ansteigen" gelöscht. Der Grund: Auf dem Foto zum Post ist als Symbolbild ein Glas- und Fassadenreiniger abgebildet - diese Berufsgruppe erhält aber bereits einen branchenspezifischen und deutlich höheren Mindestlohn von derzeit 16,20 Euro
  • Am 15. Juni 2023 wurde eine Instagram-Galerie neu gepostet. Im ursprünglichen Post stand auf der dritten Kachel zunächst, dass die USA der größte Importeur von LNG aus Europa ist. Sie sind allerdings der größte Exporteur. Die Galerie wurde deshalb neu gepostet.
  • In einem Instagram-Posting vom 1. Juni haben wir berichtet, dass das Hinweisgeberschutzgesetz im Juni in Kraft tritt. Das Gesetz für einen besseren Schutz hinweisgebender Personen (Whistleblower) tritt allerdings erst am 2. Juli 2023 in Kraft. Wir haben die entsprechende Kachel in der Galerie gelöscht und einen Hinweis im Posting-Text ergänzt.
  • Am 30. Mai 2023 wurde in einem Instagram-Posting zum Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda eine Kachel mit einem Zitat von Sven Lehmann gepostet, auf der er als "Beauftragter der Bundesregierung für sexuelle Vielfalt" bezeichnet wurde. Das ist nicht korrekt. Er ist "Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt". Das Posting wurde gelöscht.
  • Beim Instagram-Posting zu "Stuttgart 21" wurde am 08. Mai 2023 versehentlich eine Tafel gepostet, die noch nicht redaktionell abgenommen war. Wir haben das Posting daher nochmal gelöscht und die geänderte Version veröffentlicht. Darin wurden dann auch die Projektpartner der Bahn genannt, die auf der ersten Tafel noch gefehlt hatten.
  • Aufgrund eines grafischen Fehlers haben wir ein Instagram-Posting zur Atomenergie in Finnland korrigiert. Auf der Startkachel war die Silhouette Deutschlands und nicht Finnlands zu sehen.
  • Auf Instagram haben wir ein Posting zum Emissionshandel korrigiert. Auf der Kachel hatten wir geschrieben, dass die Nettoemissionen bis 2023 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden sollen. Tatsächlich sollen die Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden.
  • Am 27. Februar 2024 haben wir auf Instagram eine Kachel zum unbestätigten Cholera-Verdacht auf einem Kreuzfahrtschiff vor Mauritius gelöscht. Das Posting enthielt einen Tippfehler. Wir haben es korrigiert und mit einem Hinweis versehen erneut hochgeladen.