Die EU-Innenminister ringen heute erneut um die Einigung auf einen EU-Pakt für Asyl und Migration. Als Lösung werden die Migrationsabkommen, etwa mit Tunesien, gepriesen. Macht Europa sich da was vor? Von K. Schmid. mehr
Diplomatische Bemühungen intensivieren, eine politische Lösung anstreben - so der dringende Appell des UN-Vermittlers für den Nahen Osten im Sicherheitsrat. Auf eine Resolution konnte sich das Gremium erneut nicht einigen. Von Antje Passenheim. mehr
Nach der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza haben die Bemühungen um eine Deeskalation einen schweren Rückschlag erlitten. Bei seinem Nahost-Besuch wollte US-Präsident Biden vermitteln, doch es lief anders als geplant. Von Björn Dake. mehr
In Zeiten internationaler Turbulenzen ist das US-Repräsentantenhaus weiter mit sich selbst beschäftigt. Bei der Abstimmung über einen Vorsitzenden fiel der erzkonservative Trump-Getreue Jordan im zweiten Anlauf erneut durch. mehr
Gleich wer am Ende für den Raketeneinschlag in Gaza verantwortlich ist - an der Empörung in den arabischen Staaten wird das nichts ändern, sagt der Nahost-Experte Reinicke. Was bedeutet das für Israel - und die gesamte Region? mehr
Nach der Explosion in einem Krankenhaus in Gaza hat Israels Armee Luftaufnahmen vorgelegt, die beweisen sollen, dass militante Palästinenser Schuld haben. Diese wiesen die Darstellung zurück. mehr
Wer ist verantwortlich für die Explosion in einem Krankenhaus in Gaza? OSINT-Recherchen legen nahe, dass Israels Version stimmen könnte. Dafür wurden Aufnahmen und Videos ausgewertet. Von Pascal Siggelkow. mehr
Nach dem Raketeneinschlag in ein Krankenhaus in Gaza machen sich die Hamas und Israel gegenseitig dafür verantwortlich. Mehrere Regierungen verurteilten den Angriff, die UN forderten lückenlose Aufklärung. Ein Überblick. mehr
Bundeskanzler Scholz ist optimistisch, dass die Menschen im Gazastreifen bald humanitäre Hilfe erhalten. Ein Resolutionsentwurf ist im UN-Sicherheitsrat am US-Veto gescheitert. Die Entwicklungen vom Mittwoch zum Nachlesen. mehr
Kanzler Scholz in Ägypten, US-Präsident Biden in Israel: Überschattet von den Berichten über die Klinik-Explosion in Gaza geht die Krisendiplomatie weiter. Die Sorge vor einem Flächenbrand in der Region ist groß. mehr
Eine ukrainische Familie zwischen Schytomyr und Aschkelon: Olena Wlasenko ist mit ihren zwei jüngsten Kindern vor Russlands Raketen nach Israel geflohen. Ihr Mann ist geblieben - und sorgt sich nach dem Hamas-Angriff nun um seine Familie. Von A. Beer und M. Kalus. mehr
Vor seiner Reise nach Israel hat Kanzler Scholz den jordanischen König Abdullah empfangen. Sein Gast rief zur Deeskalation im Nahen Osten auf - und lehnte Aufnahme von Flüchtlingen aus Gaza klar ab. Von Nina Amin. mehr
Unter den Toten infolge des Hamas-Terrors in Israel ist laut Bundesregierung eine "einstellige Zahl" getöteter Deutscher. Auch unter den Geiseln im Gazastreifen sind Bundesbürger. Scholz forderte ihre Freilassung "ohne Bedingungen". mehr
Israel hat der Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen zugestimmt. Seit Tagen warten Hilfskonvois mit Tonnen von Lebensmitteln, Treibstoff, Medikamenten und Wasser am geschlossenen ägyptischen Grenzübergang. mehr
Nach den Angriffen der Hamas kümmern sich auf einem israelischen Militärstützpunkt Freiwillige um die Identifizierung von Leichen - damit Angehörige Abschied nehmen können. Von Jan-Christoph Kitzler. mehr
Der Westen setzt auf die Türkei als Vermittler - für die Befreiung der von der Hamas entführten Geiseln. Denn die Türkei hat Kontakte zu beiden Seiten. Einiges erinnert an die Vermittlerrolle im Krieg Russlands gegen die Ukraine. Von Karin Senz. mehr
Nahost-Experte Eckart Woertz erklärt im Interview, wie er das Risiko einer regionalen Eskalation einschätzt - und welche Folgen eine israelische Bodenoffensive im Gazastreifen haben könnte. mehr
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Einen Monat nach Einnahme Bergkarabachs durch aserbaidschanische Truppen fürchten viele Armenier, die Eskalation in Nahost könnte auch den Südkaukasus erfassen: Mehrere Regionalmächte haben dort Interessen - und Ziele. Von S. Stöber. mehr
China und Russland zeigten sich beim "Seidenstraßen"-Gipfel in Peking demonstrativ geeint. Ihre Zusammenarbeit wollen sie weiter ausbauen. Chinas Staatschef Xi warnte andere Länder davor, sich von China zu abzukoppeln. Von Benjamin Eyssel. mehr
China feiert sein Handelsprojekt "Neue Seidenstraße". Vertreter aus rund 140 Ländern sind dabei, darunter viele aus autokratisch regierten Ländern. Staatschef Xi lobte das Projekt - und das Vertrauen zwischen China und Russland. Von Benjamin Eyssel. mehr
Beim "Seidenstraßen"-Gipfel in Peking traf Ungarns Regierungschef Orban Chinas Präsidenten Xi, der ihn "als Freund" pries. Orban traf sich dort zudem mit Kremlchef Putin - und erhielt auch von ihm Lob. mehr
Vor zehn Jahren rief China seine "Seidenstraßen"-Initiative ins Leben. Welche Projekte gibt es, wie erfolgreich sind sie - und welche Kritik gibt es daran? mehr
Awdijiwka ist seit neun Jahren Frontstadt, und wieder versuchen russische Truppen, die Stadt einzunehmen - offenbar mit schweren Verlusten. Was sagen die Kämpfe über Russlands Kriegsführung aus? Von R. Barth. mehr
Russland könnte künftig erstmals seit Jahrzehnten wieder Atomwaffen testen. Die Ukraine verurteilt die "Provokation". Derweil spricht sich Kulturstaatsministerin Roth gegen einen Boykott russischer Kultur aus. Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen. mehr
Die Ukraine rechnet wieder mit gezielten russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Zwar fühlen sich die Menschen besser vorbereitet als im vergangenen Winter. Doch die Technik sei angeschlagen, warnen Experten. Von R. Barth. mehr
Belgien gedenkt der bei einem Anschlag getöteten Schweden. Viele fragen sich, warum der als Islamist eingestufte Täter noch im Land war - und was die EU gedenkt zu tun. Von Kathrin Schmid. mehr
Nach dem Anschlag in Brüssel mit zwei Toten werden weitere Informationen über den mutmaßlichen Attentäter bekannt. Von der italienischen Regierung hieß es, er sei aus Tunesien kommend über die Insel Lampedusa eingereist. mehr
Polen steht ein Regierungswechsel ins Haus - wie schnell, hänge von Präsident Duda ab, sagt Politikexperte Buras. Welche Reformen die Koalition nun zuerst angehen will und was aus der abgewählten PiS wird. mehr
In Österreich sollen junge Menschen ab dem kommenden Jahr zum 18. Geburtstag das österreichweit gültige Klimaticket erhalten. Sie können dann ein Jahr lang gratis Bus und Bahn nutzen. mehr
Eigentlich sollten jetzt im Rahmen des Atompakts Sanktionen gegen Iran auslaufen. Doch die EU-Staaten halten an den Maßnahmen fest. Denn: Das Land stellt offenbar Uran mit einem beinahe waffenfähigen Reinheitsgrad her. mehr
Laut EU-Kommission geht der Ausstoß von Treibhausgasen des Verkehrs in Europa zu einem Drittel auf das Konto von Lkw und Bussen. Die EU-Staaten wollen, dass neue Fahrzeuge in Zukunft deutlich weniger CO2 ausstoßen dürfen. mehr
Österreichs Ex-Kanzler Kurz ist tief gestürzt - in Wien beginnt der erste Prozess gegen ihn. Es geht um seine Aussage in einem Untersuchungsausschuss. Hat Kurz, als es um die Begünstigung eines Vertrauten ging, gelogen? Von N. Neumaier. mehr
Wer Lachgas inhaliert, erlebt einen kurzen Rausch. Vor allem junge Menschen greifen deshalb in Großbritannien zur Lachgaskartusche. Die Polizei verzeichnet immer mehr Fälle. Nun wird der Besitz verboten. mehr
Seit McCarthys Abwahl Anfang Oktober steht das US-Repräsentantenhaus weitgehend still. Ein Hardliner und Verbündeter des Ex-Präsidenten Trump will auf den mächtigen Posten nachrücken. Doch Jim Jordan scheiterte vorerst. mehr
In Ecuador hat sich der rechtsgerichtete Kandidat Noboa bei der Stichwahl um das Präsidentenamt durchgesetzt. Er siegte knapp gegen seine linke Rivalin González und wird damit für 18 Monate Präsident des Landes. mehr
Das Dossier eines ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters legt nahe, dass Donald Trump in Moskau an Sex-Partys mit Prostituierten teilnahm. Nun geht der ehemalige US-Präsident vor Gericht dagegen vor. mehr
Im konservativ geprägten Indien dürfen gleichgeschlechtliche Paare weiterhin nicht heiraten. Das Höchste Gericht lehnte eine Legalisierung im bevölkerungsreichsten Land der Erde vorerst ab. Die Richter sehen die Zuständigkeit bei der Regierung. mehr
Afghanistan wird weiter von Erdbeben erschüttert. Gut eine Woche nach den Erdstößen, bei denen mehr als 1.000 Menschen starben, bebte es erneut in der Provinz Herat. Wieder gab es Tote und zahlreiche Verletzte. Von Charlotte Horn. mehr
Seit genau drei Jahren sitzt die Kölnerin Nahid Taghavi im Iran im Gefängnis. Ihre Tochter kämpft von Deutschland aus für ihre Freilassung und sagt: Die stille Diplomatie der Bundesregierung sei gescheitert. Von K. Willinger. mehr
Im Iran sind der Regisseur Mehrdschui und seine Ehefrau getötet worden. Präsident Raisi forderte von den Behörden eine schnelle Aufklärung. Mehrdschui gehörte zu den Pionieren des Neuen Iranischen Films. mehr
Bei vielen Australiern ist die Enttäuschung über das Nein zu mehr politischer Mitsprache der Indigenen groß. Es zeige, dass Australien seine koloniale Vergangenheit noch nicht vollständig aufgearbeitet habe, sagen Beobachter. Von J. Johnston. mehr
Die Antarktis-Kommission ringt in Australien um konkrete Lösungen für den Schutz des Südpolarmeeres. Ob das Treffen ein Erfolg wird, hängt vor allem von Russland und China ab. mehr
In Neuseeland zeichnet sich ein Regierungswechsel ab: Premierminister Hipkins vom regierenden Mitte-links-Bündnis räumte seine Niederlage bei der Parlamentswahl ein. Wahlsieger ist die konservative National Party. mehr
Tausende sind gestorben, 1,2 Millionen auf der Flucht: Seit Monaten herrscht Krieg im Sudan. Nun könnte sich die Lage zuspitzen. Denn landesweit drohen Nahrung und Medikamente auszugehen, berichtet Tilo Spanhel. mehr
Während IWF und Weltbank in Marokko tagen, leben die Menschen in den Bergdörfern des Landes einen Monat nach dem katastrophalen Erdbeben noch immer zwischen Trümmern. Von Kristina Böker. mehr
Die EU will Tunesien viel Geld zahlen, damit weniger Flüchtlinge übers Mittelmeer kommen. Doch wegen des Streits über den Migrationspakt hat Tunis nun einen Teil zurückgezahlt. Kann das Abkommen damit weiter bestehen? mehr
Künftig gelten noch strengere Regeln für die Ausfuhr von US-Chiptechnologie nach China. Die USA schränken auch den Verkauf von Halbleitern ein, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurden. mehr
Der Kampf gegen den Hunger stagniert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Welthunger-Index. Demnach waren 2022 rund 735 Millionen Menschen unterernährt. Der Krieg gegen die Ukraine und der Klimawandel verschärften die Situation. mehr
Eine Evakuierung des nördlichen Gazastreifens ist nach Ansicht des Nahostexperten Peter Lintl kaum organisierbar. Die Hamas kalkuliere das Leid und den Tod vieler Palästinenser perfide ein. Israel wiederum fehle eine Exitstrategie. mehr
Von westlichen Staaten als Terrororganisation eingestuft, will die Hamas einen islamischen Staat Palästina einrichten. 2007 übernahm sie die Kontrolle im Gazastreifen, danach führte Israel drei Kriege gegen sie. mehr
Viele Israelis fühlen sich in ihrem Land nicht mehr sicher, eine mögliche Bodenoffensive dürfte viele Leben kosten - auf beiden Seiten. Warum der Krieg aus Sicht der Hamas schon jetzt ein Erfolg ist, analysiert J.-C. Kitzler. mehr
Unter den 150 Geiseln der Hamas sind auch US-Staatsbürger. Ein Sonderbotschafter soll bei ihrer Befreiung helfen. Er darf auch mit den Terroristen direkt verhandeln. Von R. Borchard. mehr
Ob Israel eine Bodenoffensive im Gazastreifen beginnt, ist nach Ansicht der Nahost-Expertin Asseburg noch nicht sicher. Die israelische Armee würde dabei gleich mehrere Risiken eingehen - und damit kalkuliert auch die Hamas. mehr
Was Überlebende des Terrorangriffs berichten, macht fassungslos - und das Schicksal vieler nach Gaza verschleppter Männer, Frauen und Kinder ist nach wie vor vollkommen ungewiss. Ein Lichtblick: Die entführte Deutsche Shani Louk soll am Leben sein. Von Florian Pütz. mehr
Mehr als 100 Menschen hat die Hamas entführt - darunter auch Deutsche. Außenministerin Baerbock betont in den tagesthemen, sie stehe "nonstop im Austausch", um den Geiseln zu helfen. Die Terroristen führten ein perfides Spiel. mehr
In Afrika hat der Umbau der russischen Wagner-Gruppe schon vor dem Tod ihres Chefs Prigoschin begonnen. Doch wo die Truppe wie eingegliedert wird, ist noch unklar. Es geht um politischen Einfluss und um viel Geld. Von N. Hahn. mehr
Jahrelang hat Russland die Krim zu einer militärischen Festung ausgebaut. Sie gilt als wichtigste Basis im Krieg gegen die Ukraine. Kiew setzt weiter auf ihre Befreiung - und wird nicht müde, um "Taurus"-Marschflugkörper zu bitten. Von Vassili Golod. mehr
Die Angriffe der Ukraine auf der Krim sind verheerend für Russland, erklärt der Militärökonom Keupp im Interview. Die Russen hätten den Angriffen momentan nichts entgegenzusetzen, weil sie logistisch kaum nachkämen. mehr
Europa steht geschlossen zur Ukraine - dieses Signal soll von dem Besuch der EU-Außenminister in Kiew ausgehen. Auch konkrete Punkte wie Sicherheitsgarantien und die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie wurden besprochen. Von Andrea Beer. mehr
Eine fehlgeleitete Rakete könnte im ukrainischen Kostjantyniwka 16 Menschen getötet haben - so Recherchen der "New York Times". Belegt ist weder der Bericht noch das Dementi. Der Fall zeigt, wie schwierig unabhängige Berichterstattung im Krieg ist. Von R. Barth. mehr
Im UN-Sicherheitsrat haben sich Russlands Außenminister Lawrow und der ukrainische Präsident Selenskyj ein vielbeachtetes Fernduell geliefert. Auch Bundeskanzler Scholz sprach vor dem Gremium. Von Antje Passenheim. mehr
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu. mehr
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 28 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online. mehr