Zum Jahreswechsel hat Russlands Präsident Putin eine "geeinte Gesellschaft" seines Landes beschworen. In einer kurzen Neujahrsansprache dankte er den Soldaten im Einsatz an der Front. 2024 erklärte er zum "Jahr der Familie". mehr
Die Präsidentenwahl in der Demokratischen Republik Kongo war von Chaos und Pannen geprägt, nun gibt es vorläufige Resultate. Demnach gewann Amtsinhaber Tshisekedi deutlich. Die Opposition will das Ergebnis nicht anerkennen. mehr
Israel stimmt auf "viele Monate Krieg" ein, die Zahl der Toten steigt und ein Minister aus Netanyahus Kabinett will die Rückkehr der Siedler in den Gazastreifen. Eine Feuerpause ist kein Thema. Von J.-C. Kitzler. mehr
Seit dem Tod von Queen Elizabeth II. galt sie als dienstälteste Monarchin der Welt - nun will Dänemarks Königin Margrethe II. ihrem Sohn Frederik den Thron übergeben. Sie kündigte ihre Abdankung am 14. Januar an. mehr
Turnusgemäß wechselt der EU-Ratsvorsitz alle sechs Monate. Das letzte halbe Jahr waren die Spanier dafür verantwortlich, dass es in der EU voran ging. Jetzt kommen die Belgier dran. Ein Rück- und Ausblick von S. Fritz. mehr
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat die Ukrainer in seiner Neujahrsansprache aufgerufen, tatkräftig zu handeln. Ein "besseres Morgen" komme nicht von selbst, sagte er. Russland warnte er vor der Schlagkraft "heimischer" Waffen. mehr
Einwohner des Kosovo brauchten lange ein Visum für einen Abstecher in die EU. Das hieß: lange Wartezeiten, relativ hohe Kosten. 2016 versprach die EU ein Ende der Visumspflicht - mit dem Jahreswechsel trat es nun in Kraft. Von Wolfgang Vichtl. mehr
Eingestürzte Häuser, aufgerissene Straßendecken: In Japan hat die Erde gebebt. Vor allem die Präfektur Ishikawa an der Westküste ist betroffen. Die Behörden warnten vor einem Tsunami - erste Wellen trafen inzwischen an Land. mehr
Donald Trump hat derzeit offenbar gute Chancen, der nächste US-Präsident zu werden. Zumindest wenn man den letzten Umfragen Glauben schenkt. Tatsächlich schmiedet er schon jetzt eifrig Pläne für eine zweite Amtszeit. Von C. Sarre. mehr
Seit 45 Jahren unterhalten die USA und China diplomatische Beziehungen - derzeit sind sie ziemlich angespannt. Zum Jahrestag sprach sich Chinas Staatschef Xi für Kooperation "zum Nutzen beider Seiten" aus. mehr
Sie riefen "Mörder Israel, raus aus Palästina", einige trugen Stirnbänder der Terror-Organisation Hamas: Zehntausende haben in Istanbul gegen Israel demonstriert. Einer der Teilnehmer: Präsidentensohn Bilal Erdogan. mehr
Die israelischen Streitkräfte haben die Erstürmung des Hauptquartiers der radikal-islamistischen Hamas und deren Geheimdienstzentrale gemeldet. Israel vermutet auch Hamas-Chef Sinwar in den unterirdischen Anlagen. mehr
Südafrika hat den Internationalen Gerichtshof aufgefordert, Israels Vorgehen gegen die Hamas als Völkermord einzustufen. Zudem solle Israel seine Angriffe beenden. Israel wies die Anschuldigungen scharf zurück. mehr
Mitte Dezember erschossen israelische Soldaten versehentlich drei Geiseln der Hamas. Nun hat die Armee einen Bericht vorgelegt: Befehle seien im Lärm untergegangen, Hilferufe für Täuschungsmanöver gehalten worden. mehr
Seit einem Jahr regiert Netanyahu wieder in Israel. Mit seiner Justizreform stürzte er das Land in eine Krise - und muss sich seit dem Hamas-Angriff fragen lassen, ob er die Sicherheit vernachlässigte. Von J.-C. Kitzler. mehr
Nahe der Grenze bietet Israels Armee Journalisten Einblick in einen Tunnel unter dem Gazastreifen. Er sei Teil eines ganzen Systems der militant-islamistischen Hamas. Der Preis, all das zu vernichten, ist hoch. Von Jan-Christoph Kitzler. mehr
Tag für Tag zielt das israelische Militär auf die militant-islamistische Hamas im Gazastreifen - und trifft dabei auch viele Zivilisten. Mittendrin ist ARD-Mitarbeiter Mohammad Abu Saif. Eine Zukunft sehe er nicht, nur noch "Zerstörung, Trümmer und Leichen". Von B. Dake. mehr
Die niederländische Politikerin Kaag soll ab Januar für die UN die humanitäre Hilfe für Notleidende im Gazastreifen koordinieren. Die Personalie folgt auf Verlangen des Weltsicherheitsrates in einer kurz vor Weihnachten verabschiedeten Resolution. Von C. Voss. mehr
Erneut hat die Huthi-Miliz einen Frachter im Roten Meer attackiert - die US-Marine versenkte daraufhin drei Boote der proiranischen Gruppe. Die Reederei Maersk setzt ihre Fahrten durch das Gebiet aus. mehr
Der türkische Präsident Erdogan hat Israels Regierungschef Netanyahu für das Vorgehen in Gaza angegriffen und ihn mit Hitler verglichen. Kritik äußerte Erdogan auch an Deutschland. Netanyahu reagierte scharf auf den Vergleich. mehr
Am Montag wurde in Syrien ein einflussreicher iranischer General getötet - vermutlich bei einem israelischen Angriff. Bei der Trauerfeier in Teheran kündigte der Befehlshaber der Revolutionsgarden Rache an Israel an. mehr
Nachdem drei US-Soldaten bei einem Angriff auf einen Stützpunkt im Irak verletzt wurden, haben die USA Vergeltungsschläge durchgeführt. Man habe drei Einrichtungen pro-iranischer Milizen im Irak bombardiert, sagte Verteidigungsminister Austin. mehr
Bei türkischen Luftangriffen auf Kurden im Nordirak und Syrien sind mehrere Menschen getötet worden. Unter ihnen sollen acht Zivilisten sein. Zuvor hatte die Türkei erklärt, am Wochenende seien 26 "Terroristen neutralisiert" worden. mehr
Russland hat die ostukrainische Metropole Charkiw in zwei Wellen massiv aus der Luft angegriffen. 28 Menschen seien verletzt und zahlreiche Wohnhäuser im Stadtzentrum zerstört worden, teilten die Behörden mit. mehr
2023 sollte für die Ukraine das Jahr des Sieges werden, doch der russische Angriffskrieg nimmt kein Ende. Russland hat seine Angriffe verstärkt, westliche Verbündete zeigen sich kriegsmüde, und auch innenpolitische Debatten nehmen zu. Von Andrea Beer. mehr
Die Vereinten Nationen haben die jüngsten Luftangriffe Russlands auf die Ukraine scharf verurteilt. Bei einer der heftigsten Angriffswellen wurden mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 160 verletzt. mehr
Nach heftigen Angriffen auf die Ukraine melden die Behörden in mehreren Städten des Landes viele Tote und Verletzte. Betroffen ist vor allem Dnipro - aber auch in Kiew, Charkiw, Odessa und Lwiw gibt es Todesopfer. mehr
Angehörige ukrainischer Kriegsgefangener versammeln sich regelmäßig in Kiew: Doch die Informationen über den Verbleib ihrer Männer, Brüder oder Söhne ist spärlich. Die Ungewissheit lässt die Frauen verzweifeln. Von Andrea Beer. mehr
In die Ermittlungen zu Kriegsverbrechen in der Ukraine ist auch die Bundesanwaltschaft eingeschaltet. In einem konkreten Fall seien nun die mutmaßlichen Schützen identifiziert, teilte Justizminister Buschmann mit. mehr
Mit zwei Gesetzen zur Mobilmachung will die Ukraine die Armee verstärken, 400.000 Männer könnten rekrutiert werden. Die Entscheidung liegt zunächst beim Parlament. Präsident Selenskyj hatte sich bereits skeptisch geäußert. mehr
Die USA haben ihre womöglich letzte Militärhilfe für die Ukraine im Umfang von 250 Millionen Dollar freigegeben. Außenminister Blinken forderte das Parlament auf, so "schnell wie möglich" zu handeln, um weitere Hilfen zu ermöglichen. mehr
Die Strafen, die in Russland dieses Jahr gegen Oppositionelle und Kritiker verhängt wurden, waren drakonisch. Missliebige Organisationen und Medien wurden verboten. Noch gibt es eine Zivilgesellschaft - aber wie lange noch? Von C. Nagel. mehr
Eine Mitstreiterin des inhaftierten Kremlkritikers Nawalny muss neun Jahre ins Gefängnis. Xenia Fadejewa wird vorgeworfen, eine "extremistische Organisation" gegründet zu haben. Ihr Anwalt will Berufung einlegen. mehr
Wochenlang war unbekannt, wo er ist. Inzwischen hat es sich geklärt: Der Kremlkritiker Nawalny wurde in ein Straflager in der Polarregion verlegt. In sozialen Netzwerken berichtet er nun von einer anstrengenden Reise. mehr
Oppositionspolitiker haben es bei Wahlen in Russland schwer. Boris Nadeschdin darf nun Unterschriften sammeln - die erste Voraussetzung, um bei der Präsidentschaftswahl 2024 kandidieren zu können. mehr
Monatelang hatte die Türkei den NATO-Beitritt Schwedens blockiert. Jetzt hat der Außenausschuss des türkischen Parlaments der Erweiterung zugestimmt. Ein Ende der türkischen Blockade ist das aber noch nicht. mehr
Warm, wärmer, am wärmsten - seit Beginn der Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes war die Durchschnittstemperatur noch nie so hoch wie 2023. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird dieses Jahr damit Negativ-Spitzenreiter. mehr
In Sachen Klima hat das Jahr 2023 viele katastrophale Nachrichten geliefert. Unter all den negativen Rekorden konnte man die kleinen positiven Entwicklungen in Bezug auf das Klima leicht übersehen. Von Y. Appelhans. mehr
Der "Green Deal", Europas Jahrhundertprojekt zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, war lange Konsens. Doch das ändert sich zurzeit - und könnte gerade im EU-Wahlkampf neu zur Debatte stehen. Von Jakob Mayr. mehr
In Bulgarien und Rumänien wird die Entscheidung der EU-Staaten begrüßt, die beiden Länder in den Schengen-Raum aufzunehmen - wenn auch zunächst nur eingeschränkt. Beide Länder machten deutlich, dass ihr Ziel ein vollständiger Beitritt ist. mehr
Bulgarien und Rumänien können dem Schengen-Raum beitreten. Darauf einigten sich die EU-Staaten, nachdem Österreich zuvor seinen Widerstand aufgegeben hatte. Innerhalb des Schengen-Raums können sich EU-Bürger ohne Kontrollen bewegen. mehr
Laut der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye war 2023 für Schutz suchende Menschen an den EU-Außengrenzen das tödlichste der zurückliegenden fünf Jahre. Zuletzt hatte Sea-Eye 106 Bootsmigranten aus dem Mittelmeer gerettet. mehr
Der wegen überfluteter Eisenbahntunnel eigestellte Zugverkehr durch den Eurotunnel zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland läuft wieder an. Das kündigte die Bahngesellschaft Eurostar nach der eintägigen Unterbrechung an. mehr
Ab Januar lässt Frankreich keine neuen aus dem Ausland entsandten Imame mehr ins Land. Die Geistlichen sollen an französischen Hochschulen ausgebildet werden - auch, um gegen "islamistischen Separatismus" vorzugehen. mehr
2021 wurde ein EU-Fördermitteltopf geschaffen, um die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Pandemie auszugleichen. Andere Staaten haben bereits Mittel erhalten. Nun fließen aus dem Topf erstmals Gelder nach Deutschland. mehr
In Serbien hat die bislang größte Demonstration gegen die Wahlen vom 17. Dezember stattgefunden. Tausende Menschen werfen der Regierung Wahlbetrug vor und forderten in Belgrad eine Annullierung der Ergebnisse. mehr
Deutschland debattiert über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Schweden hat die Kehrtwende bereits 2017 eingeleitet. Bei der Akzeptanz hilft auch die allgemeine Dienstpflicht. Von A. Bakkenbüll. mehr
Das Kräftemessen im Streit um die öffentlich-rechtlichen Medien in Polen geht weiter. Kulturminister Sienkiewicz gab die formelle Auflösung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und Radios bekannt. Ziel sei die umfassende Umstrukturierung dieser Medien. mehr
Der Streit um die öffentlich-rechtlichen Medien in Polen treibt kuriose Blüten: Gleich drei Männer beanspruchen das Amt des Fernsehintendanten für sich. Nur einer von ihnen wurde von der neuen Regierung ernannt. mehr
Auch in Brüssel wird Wolfgang Schäuble als einflussreicher Politiker gewürdigt. Sein Name ist eng mit der Eurokrise verbunden. Damals 2010 drohten viele EU-Länder von ihren hohen Schulden erdrückt zu werden - etwa Griechenland. Von S. Fritz. mehr
Glock-Pistolen haben vor allem in den USA einen besonderen Ruf - Sicherheitskräfte nutzen sie und auch Hollywood hat sie in vielen Filmen verewigt. Nun ist ihr medienscheuer Entwickler, der Österreicher Gaston Glock, gestorben. mehr
In der Türkei sind erneut viele Menschen festgenommen worden, die Verbindungen zur Terrorgruppe IS haben sollen. Innenminister Yerlikaya sprach von 189 Verdächtigen. Es habe nächtliche Razzien an 37 Orten gegeben. mehr
Ein weiterer bekannter Hongkonger Demokratie-Aktivist hat sich ins Ausland abgesetzt: Der 22-jährige Tony Chung teilte mit, dass er in Großbritannien Asyl beantragen will. Dauerüberwachung habe ihn krank gemacht. mehr
Am 13. Januar wird in Taiwan gewählt - schon jetzt nehmen die chinesischen Drohungen in Richtung der demokratisch regierten Insel zu. Den Favoriten der Regierungspartei bezeichnete Chinas Führung als "Separatisten". Von B. Eyssel. mehr
Keine Aussöhnung, keine Wiedervereinigung mit dem Nachbarn: Nordkoreas Machthaber Kim hat zum Jahreswechsel seine Politik gegenüber Südkorea neu definiert. Sein Land solle sich für eine "Kriegsantwort" vorbereiten, so Kim. mehr
Bereits im August hatte Nordkoreas Machthaber Kim angeordnet, die Kriegsvorbereitungen offensiv voranzutreiben. Nun will er diese beschleunigen - und wirft den USA vor, auf eine Konfrontation hinzuarbeiten. mehr
Chinas Wirtschaft hat sich nach der Corona-Pandemie nur teilweise erholt. Das eigene Wachstumsziel wird womöglich verfehlt. Staats- und Parteichef Xi sieht dennoch einen positiven Trend - den er mit weiteren Reformen verstärken will. mehr
In China ist der bisherige Marinechef Dong zum neuen Verteidigungsminister ernannt worden. Er tritt die Nachfolge des zwei Monate zuvor plötzlich abgesetzten Li an, der aus der Öffentlichkeit verschwunden ist. mehr
In Pakistan schieben die Behörden schon seit längerem viele im Land lebende Afghaninnen und Afghanen ab. Nun folgt auch der Iran. Innerhalb eines Monats mussten 60.000 Menschen das Land verlassen. mehr
Im Iran sind vier Menschen hingerichtet worden. Angeblich sollen sie mit dem israelischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben - laut Menschenrechtlern handelte es sich hingegen um politische Gefangene. mehr
Laut der Atomenergiebehörde hat der Iran seine Urananreicherung hochgefahren. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA verurteilen den Schritt: Eine zivile Nutzungsabsicht solcher Mengen sei nicht glaubwürdig. mehr
Gleich vier Verfahren laufen derzeit gegen Ex-Präsident Trump. Seine Anwälte versuchen, deren Start hinauszuzögern. Die Ankläger hingegen drängen. Im Frühjahr könnte es brisante Terminkollisionen geben. Von K. Brand. mehr
Die Rechtsgrundlage für Trumps Ausschluss von den US-Vorwahlen in Colorado und Maine ist klar. Doch alles andere ist unklar: Wer darf eigentlich was entscheiden und nach welchem Verfahren - und was bedeutet "Beteiligung"? Von S. Hesse. mehr
Nach Colorado nun Maine: Trump ist in einem zweiten Bundesstaat vom Stimmzettel für die Vorwahl gestrichen worden - wegen seiner Rolle beim Sturm aufs Kapitol 2021. Die Entscheidung dürfte aber angefochten werden. mehr
In Michigan darf Trump bei den Vorwahlen antreten, in Colorado hingegen nicht - nach den unterschiedlichen Einschätzungen der US-Gerichte bleibt die Frage: Wer kann über die Eignung eines Präsidentschaftskandidaten entscheiden? Von S. Hesse. mehr
Neue Entwicklung im juristischen Wahlzettel-Streit um den ehemaligen US-Präsidenten Trump: Die Republikaner im Bundesstaat Colorado haben beim Obersten Gerichtshof Berufung gegen seinen Ausschluss von den Wahlen dort eingelegt. mehr
Wer in den USA gewählt wird, hängt in einigen Landesteilen weniger vom Wählerwillen ab als von der Gestaltung der Wahlkreise. Denn die werden mancherorts von den Politikern selbst zugeschnitten - mit Folgen für weite Teile der Bevölkerung. Von A. Bartram. mehr
In ihren Positionen könnten Demokraten und Republikaner kaum weiter auseinanderliegen - das bietet beiden Parteien die Chance, mit ihren Themen zu punkten. Zwei Themen stehen für die Wähler ganz oben. Von Arne Bartram. mehr
Krisen, Kriege, Klimaschutz: Eigentlich macht US-Präsident Joe Biden keinen schlechten Job. Doch seine Umfragewerte sind mau - und dann ist da noch das Altersproblem. Von Ralf Borchard. mehr
Wellen von bis zu zehn Metern Höhe und reißende Strömungen: Im US-Bundesstaat Kalifornien haben die Behörden die Evakuierung einiger Küstengemeinden angeordnet. Die Riesenwellen stellten ein "außergewöhnliches Risko" da, hieß es. mehr
Ein Jahr nach seinem Amtsantritt kann Brasiliens Präsident Lula national und international Erfolge verzeichnen. Doch seine Einschätzungen, etwa zum Ukraine-Krieg, stoßen die westlichen Partner des Öfteren vor den Kopf. Von Kai Laufen. mehr
Die neue argentinische Regierung von Präsident Milei hat radikale Umwandlungen von Wirtschaft und Verwaltung angestoßen. Allerdings muss das Reformpaket noch Kongress und Gerichte passieren. Ob das gelingt, ist ungewiss. Von Kai Laufen. mehr
Argentinien hat den Beitritt zur BRICS-Staatengemeinschaft offiziell abgelehnt. Das teilte der neue rechtspopulistische Präsident Milei mit. Man wolle stattdessen bilaterale Beziehungen intensivieren. mehr
Seit Tagen gibt es immer wieder Proteste in Argentinien gegen den radikalen Reformkurs des neuen Präsidenten Milei. Nun ruft die größte Gewerkschaft des Landes zu einem Generalstreik im Januar auf. mehr
Argentiniens neuer Präsident Milei will den Notstand ausrufen, um seine "Schocktherapie" in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen umzusetzen und geltende Gesetze auszuhebeln. Aus Protest gingen erneut Tausende auf die Straße. mehr
Die USA und Mexiko haben nach Angaben beider Länder Fortschritte bei der Migrationspolitik gemacht. Demnach soll künftig eine gemeinsame Arbeitsgruppe dafür sorgen, dass weniger Migranten über Mexiko in die USA gelangen. mehr
Seit Wochen schwelt der Konflikt zwischen Venezuela und Guyana. Eine Mehrheit in Venezuela hatte dafür gestimmt, die Region Essequibo zur venezolanischen Provinz zu erklären. Großbritannien schickt ein Kriegsschiff - für Venezuela eine Provokation. mehr
Die MONUSCO-Friedensmission im Ostkongo ist eine der größten und längsten der UN - Frieden hat sie bis jetzt nicht gebracht. Nun soll sie auf Wunsch der Regierung rasch enden. Und dann? Von Linda Staude. mehr
Seit dem Wochenende sind in Nigeria nach Behördenangaben mehr als 100 Menschen getötet worden. Bewaffnete Banden hatten demnach rund 20 verschiedene Dörfer angegriffen. mehr
Die marokkanische Metropole Casablanca putzt sich für die Fußball-WM 2030 heraus und will auch ihr Verkehrsproblem beheben. Eselskarren passen da nicht mehr ins Konzept. Vor allem ärmere Händler bangen nun um ihre Existenz. Von Kai Küstner. mehr
Stürme und Gewitter haben im Osten Australiens für Verwüstung gesorgt. In den Bundesstaaten Queensland und Victoria kamen mindestens zehn Menschen ums Leben. Im Westen herrschen dagegen starke Trockenheit und Buschbrände. mehr
2019 gewann "Parasite" als erster nicht-englischsprachiger Film der Geschichte einen Oscar als bester Film. Der südkoreanische Schauspieler Lee Sun Kyun wurde dadurch weltbekannt. Nun wurde er tot aufgefunden. mehr
Gérard Depardieu wird heute 75 Jahre alt. Er ist einer der bekanntesten französischen Schauspieler - und das nicht nur aufgrund seiner mehr als 200 Filme, sondern auch wegen zahlreicher Missbrauchsvorwürfe. Von Julia Borutta. mehr
Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland und Europa hat nach Angaben der EU-Asylagentur in diesem Jahr stark zugenommen. Insgesamt rechne man für 2023 mit über einer Million Anträgen. Auch im kommenden Jahr sollen die Zahlen weiter steigen. mehr
Eine Aufnahme spielender Kinder in der Ukraine ist vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zum Foto des Jahres gekürt worden. Es zeige "kindliche Widerstandskraft", so UNICEF. Der zweite Preis ging an einen Deutschen. mehr
Auch homosexuelle Paare können künftig in der katholischen Kirche gesegnet werden: Der Vatikan ermöglicht in einer Erklärung die Segnung von "Paaren in irregulären Situationen und gleichgeschlechtlichen Paaren". Es gibt aber Bedingungen. mehr
Sein Wahlsieg galt bereits im Vorfeld als sicher: Ägyptens Präsident Al-Sisi ist mit fast 90 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Der ehemalige General kann damit nun bis 2030 durchregieren. mehr
Aufnahmen von nur mit Unterhosen bekleideten palästinensischen Gefangenen im Gazastreifen haben für Kritik bis zu Empörung gesorgt und Israels Militär unter Rechtfertigungsdruck gesetzt. Israel will die Verbreitung der Bilder stoppen. mehr
Der Terrorangriff der Hamas hat das Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern verschärft. So sehr, dass letztere auf israelischem Gebiet kaum noch Jobs bekommen - obwohl dort die Wirtschaft am Boden liegt. Von J.-C. Kitzler. mehr
Der 31-jährige Mohammad Abu Saif berichtet für die ARD aus dem Gazastreifen, wo seit Freitag wieder gekämpft wird. Wie arbeitet er, während ihn Alltagssorgen und der Verlust seiner Familie plagen? Von B. Meier. mehr
Nach den Angriffen der Hamas-Terroristen kommen immer mehr Details über die Gräueltaten ans Licht. Derzeit sichtet die israelische Polizei Tausende Beweise. Sie zeigen: Sexualisierte Gewalt wurde systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Von B. Meier. mehr
Schwere Gefechte im südlichen Gazastreifen: Dort hat die Armee das Haus vom Hamas-Anführer Sinwar umstellt. Vermutet wird er aber im Tunnelsystem. Hoffnungen auf eine Feuerpause gibt es kaum. Von Tim Aßmann. mehr
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel gibt es auch mehr Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Die Aufständischen aus dem Jemen werden vom Iran unterstützt. Was steckt dahinter? Von Anne Allmeling. mehr
Dass die Feuerpause nur vorübergehend sein würde, war absehbar, sagt der Nahostexperte Steinberg. Die Geiselfreilassungen seien ein Erfolg der israelischen Strategie gewesen. Langfristig bleibe nur die Besetzung Gazas. mehr
Seit dem Terrorangriff der Hamas wird gerätselt, wie Israels Sicherheitsbehörden derart überrascht werden konnten. Nun berichtet die New York Times: Sie hätten die Pläne gekannt, aber nicht ernst genommen. mehr
Jahia Sinwar, Anführer der Hamas im Gazastreifen, gilt als Drahtzieher der Terrorangriffe. Nun soll er in einem Tunnel mit Geiseln gesprochen haben - auf Hebräisch. Dabei zeigt er sich sonst selten. Wer ist er? Von B. Meier. mehr
Wie geht es nach der Feuerpause im Gazastreifen weiter? Seit Beginn des neuen Nahostkriegs betont US-Präsident Biden, am Ende müsse eine Zwei-Staaten-Lösung stehen. Doch wie realistisch ist dieses Ziel noch? Von Ralf Borchard. mehr
hintergrund
faq
Zum ersten Mal seit Beginn des Angriffs gegen die Ukraine hat Kremlchef Putin zur großen Jahrespressekonferenz geladen. Dabei machte er klar: Frieden gebe es erst, wenn Russland seine Ziele erreicht habe. mehr
Der Winter setzt die ukrainischen Soldaten einer besonderen Belastung aus. Umso wichtiger sind Geldspenden, von denen Helfer wichtige Alltagsgüter für sie kaufen. Dabei ist zunehmend Phantasie gefragt. Von Niels Bula. mehr
Frankreich ist einer der größten Geldgeber für die europäischen Ukraine-Hilfen. Bei den Hilfen für das Militär hält sich das Land jedoch zurück - obwohl es sich als Europas "erste Militärmacht" sieht. Von Carolin Dylla. mehr
Der Westen liefere der Ukraine zu wenig Waffen, während Russland es immer wieder schaffe, sich an wechselnde Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld anzupassen, warnt Oberst Reisner vom österreichischen Heer. Er fordert eine harte Entscheidung von Europa. mehr
Sechs Monate war Isjum in russischer Hand, vor mehr als einem Jahr wurde sie befreit. Doch die Zerstörung und Verminung in dieser Zeit prägen immer noch den Alltag - und auch gegenseitiges Misstrauen. Von B. Virnich. mehr
Brutale Grabenkämpfe, Drohnen, die sich auf alles stürzen und eine abgenutzte Truppe: Nach fast zwei Jahren Krieg macht sich in der Ukraine Ernüchterung breit. Die Lage sei ernst, warnen Experten. Der Westen müsse umdenken. Von Rebecca Barth. mehr
Die ukrainische Offensive hat ihre Ziele verfehlt, sagt der Militäranalyst Gady nach einem Frontbesuch. Russland habe zwar Verluste erlitten, aber auch Kiews Militär sei geschwächt. Die ukrainischen Streitkräfte müssten nun in die Defensive gehen. mehr
Immer weniger Menschen in der Ukraine sprechen im Alltag Russisch - als bewusste Abwendung vom Angreifer. Auch Gesetze sollen die ukrainische Sprache fördern. Die Debatte, wie weit die Vorschriften gehen sollen, prägen Extreme. Von P. Sawicki. mehr
Die ukrainische Offensive hat ihre Ziele deutlich verfehlt. Die politische Führung in Kiew zeigt sich selbstkritisch und formuliert klare Erwartungen an das Militär. Was jetzt Erfolge bringen soll. Von Vassili Golod. mehr
Von einem "historischen Tag" sprach EU-Kommissionschefin von der Leyen. Ihre Behörde hat Beitrittsgespräche mit der Ukraine empfohlen - ein einmaliger Vorgang, da sich das Land im Krieg befindet. Auch andere Länder dürfen hoffen. mehr
EU-Kommissionschefin von der Leyen sieht die Rechtsreform der Ukraine weit fortgeschritten - zugleich fehlen dem Land Richter, viele haben kein Grundvertrauen in die Justiz. Warum selbst eine Ministerin skeptisch ist. Von Niels Bula. mehr
analyse
weltspiegel
reportage
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu. mehr
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 28 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online. mehr