Die letzten 304 Soldatinnen und Soldaten sind zurück in Deutschland. Verteidigungsminister Pistorius würdigte den Einsatz als "exzellente Leistung". Doch über allem schwebt die Sinnfrage. Von K. Küstner und U. Hauck. mehr
Bei Kämpfen im Gazastreifen haben israelische Soldaten versehentlich drei von der Hamas verschleppte Geiseln getötet. Die Armee sprach von einem "schmerzhaften Vorfall" und bat die Angehörigen um Verzeihung. mehr
Die EU will Journalisten und Medienunternehmen mit dem neuen Medienfreiheitsgesetz besser vor politischer Einflussnahme schützen. Gerade der Zustand der Presse in Ländern wie Ungarn oder Polen bereitet Brüssel Sorge. mehr
Rudy Giuliani war in den USA einst ein angesehener Politiker. Doch diesen Ruf hat er mittlerweile zerstört. Nun verurteilte eine Jury den Ex-Trump-Vertrauten zu einer Millionenstrafe, weil er zwei Wahlhelferinnen Betrug vorgeworfen hatte. mehr
Im Iran ist ein Mann hingerichtet worden, der wegen Spionage für Israel verurteilt worden war. Er soll für den Geheimdienst Mossad vertrauliche Informationen gesammelt und als geheim eingestufte Dokumente weitergegeben haben. mehr
Der Nahostkrieg wird nicht nur mit Bomben und Raketen, sondern auch mit Bildern geführt. Israel will Stärke vermitteln, die Hamas setzt auf Angst und Schrecken. Bettina Meier über Strategien psychologischer Kriegsführung. mehr
Den Klimawandel spürt man auch in den Schweizer Alpen, der klassische Wintersport verliert an Bedeutung. Stattdessen buhlt die Schweiz um Superreiche - mit glitzernden Gondeln und Luxusuhren auf dem Berg. Von Kathrin Hondl. mehr
Nach Klagen wegen sexueller Gewalt könnte dem Schauspieler Gérard Depardieu die höchste Auszeichnung Frankreichs aberkannt werden. Kulturministerin Abdul-Malak bezeichnete das Verhalten des Filmstars als "Schande für Frankreich". mehr
Der Herrscher des Golfstaats Kuwait ist tot. Scheich Nawaf starb nach Angaben des Palastes im Alter von 86 Jahren. Als Nachfolger wurde kurz darauf der 83-jährige Kronprinz Scheich Mischal zum Emir ernannt. mehr
Weil sie sich bedroht fühlten, erschossen israelische Soldaten irrtümlich drei Geiseln im Gazastreifen. Erste Untersuchungen zeigen: Die Männer hatten weiße Fahnen geschwenkt. Die Proteste für mehr Einsatz der Regierung bei der Rettung der Geiseln gehen weiter. mehr
Über zwei Jahre dauerte der Mammutprozess um fragwürdige Finanzdeals: Nun ist Kardinal Becciu wegen Betrugs zu fünfeinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt worden. Erstmals wurde ein Kardinal von der Vatikan-Justiz verurteilt. mehr
Die US-Marine meldet einen neuen Huthi-Angriff im Roten Meer - 14 Drohnen seien abgefangen worden. Mehrere große Reedereien kündigten an, den wichtigen Suez-Kanal nach den jüngsten Vorfällen zu meiden. mehr
Er galt als Vordenker der italienischen Linken. Der Staat warf ihm Umsturzversuche vor. Er wurde zu langer Haft verurteilt. Nun ist der Philosoph Antonio Negri im Alter von 90 Jahren gestorben. mehr
Angehörige der von der Hamas entführten Geiseln fürchten, dass diese durch das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen gefährdet werden. Ministerpräsident Netanyahu will jedoch weiter militärischen Druck ausüben. mehr
Lange war Schweden stolz auf seine digitalen Klassenzimmer. Doch daran gibt es inzwischen viel Kritik. Die Lernkompetenz gehe stark zurück, warnt Schwedens Regierung und will wieder mehr Bücher in den Schulen sehen. Von C. Blenker. mehr
Bei der vorgezogenen Neuwahl des serbischen Parlaments geht es nicht um Präsident Vucic. Doch der war im Wahlkampf die alles dominierende Person. Der Präsident schneidet Serbien immer stärker auf sich zu. Von Silke Hahne. mehr
Der erste Schlagzeuger der Hardrock-Band AC/DC ist tot. Colin Burgess starb nach Angaben der australischen Band im Alter von 77 Jahren. Zu den bekanntesten Stücken von AC/DC zählen "Highway To Hell" und "Thunderstruck". mehr
Huthi-Milizen greifen immer öfter Schiffe im Roten Meer an - einem der wichtigsten Handelswege der Welt. Welche Folgen hat das für die globalen Märkte? Wie reagiert die internationale Politik? Und was wollen die Huthi überhaupt? Ein Überblick. mehr
China will seine Besitzansprüche im Südchinesischen Meer durchsetzen. Dort verläuft eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Philippinische Fischer wehren sich gegen die Expansion der Chinesen. Von Ulrich Mendgen. mehr
Hohe Wellen brachten ihr Boot offenbar zum Kentern: Vor der Küste Libyens sind nach UN-Angaben mindestens 61 Flüchtlinge aus mehreren afrikanischen Ländern ertrunken. 25 Menschen konnten demnach gerettet werden. mehr
Offiziell gibt es die Tea Party in den USA nicht mehr. Doch ihre Politik und mehr noch ihr Politikstil prägen weiter die Republikaner. Und das bereitet einem Teil der Partei weiter Probleme. Von Julia Kastein. mehr
Von außen gülden, gefüllt mit Reliquien: Notre-Dame hat einen neuen goldenen Hahn erhalten. Er krönt den Spitzturm der weltbekannten Kathedrale in Paris, der bei dem Feuer 2019 vom Dach gestürzt war. mehr
Die Terrororganisation Hamas lehnt Verhandlungen ohne Waffenstillstand ab. Israels Premier Netanyahu bekräftigt seine Kriegsziele, doch innenpolitisch wächst der Druck auf ihn. Von Jan-Christoph Kitzler. mehr
Tschad gilt als strategischer Partner in der Sahel-Region im Kampf gegen den Terror. Der Westen hält sich mit Kritik an der Militärregierung zurück. Heute stimmt das afrikanische Land über eine neue Verfassung ab. Von Dunja Sadaqi. mehr
Im australischen Bundesstaat Queensland sind mehr als 10.000 Menschen ohne Strom, Häuser wurden überflutet. In der Stadt Cairns nahe des bekannten Great Barrier Reef wurde der Flughafen geschlossen. mehr
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut eine ballistische Rakete getestet. Kurz danach warf Pjöngjang "Schurken" in den USA und in Südkorea "rücksichtslose militärische Aktionen" vor. mehr
Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges lässt Israel Lkw mit Hilfsgütern über den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen. Ein erster Konvoi hat die Grenze passiert. Die Kämpfe gehen weiter. mehr
Einstimmigkeit ist in der EU schwer zu erreichen. Beim Gipfel in Brüssel gelang es nur dank einer Kaffeepause für Ungarns Premier Orban. Dauerhaft etablieren will Kanzler Scholz dies aber nicht. Die EU-Kommission will der Ukraine weiter helfen - auch ohne Ungarn. mehr
Ungarns Regierungschef Orban will weiteren EU-Hilfen für die Ukraine erst zustimmen, wenn auch die verbliebenen eingefrorenen Mittel für sein Land freigegeben werden. Er verlange "nicht die Hälfte, nicht ein Viertel, sondern alles". mehr
Orban geht zum Kaffeetrinken und der EU-Gipfel hat eine Einigung. Wie es dazu kam, berichtet Balazs Orban, der politische Berater von Ungarns Premier Orban im tagesschau.de-Interview. Für die Zukunft kündigt er weitere Blockaden an. mehr
Die EU will Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aufnehmen. Der Gipfelbeschluss untermauere einmal mehr die Absicht, Russland die Grenzen aufzuzeigen, meint Holger Beckmann. Viel mehr allerdings auch nicht. mehr
Der ungarische Ministerpräsident Orban hat beim EU-Gipfel in Brüssel eine Einigung auf neue Finanzhilfen für die Ukraine verhindert. Die Staats- und Regierungschefs sollen sich nun im Januar erneut damit befassen. mehr
Der ungarische Ministerpräsident Orban wird zur Schlüsselfigur des EU-Gipfels. Bei der Entscheidung zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine war er abwesend - dafür gab er ein Veto für weitere Hilfszahlungen. Von Sabrina Fritz. mehr
hintergrund
analyse
Ungarn stellt sich bisher quer wenn es um den EU-Beitritt der Ukraine geht, begründet dies unter anderem mit einer vermeintlichen Diskriminierung der ungarischen Minderheit im Nachbarland. Wie denkt die darüber? Von P. Sawicki. mehr
Zum ersten Mal seit Beginn des Angriffs gegen die Ukraine hat Kremlchef Putin zur großen Jahrespressekonferenz geladen. Dabei machte er klar: Frieden gebe es erst, wenn Russland seine Ziele erreicht habe. mehr
Wer glaubte, in Putins Fragerunde gebe es neue Botschaften, wurde enttäuscht: Wirtschaft läuft, Lebenserwartung steigt - und er hat alles im Griff. Mit Blick auf die Ukraine wiederholte der Landesvater nur seine üblichen Behauptungen. Von J. Buch. mehr
Bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj kann US-Präsident Biden keine schnellen Hilfen garantieren. Er warnte jedoch vor einem Rückzug der Amerikaner. Sein Gast zeigte sich vorsichtig optimistisch. mehr
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben bei einem nächtlichen Raketenangriff 53 Menschen verletzt worden. Präsident Selenskyj kündigte eine weitere Verstärkung der Flugabwehr an. mehr
Der größte ukrainische Mobilfunkanbieter ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Landesweit fielen die Mobilfunk- und Internet-Dienste aus. Laut ukrainischem Geheimdienst könnte es sich um eine russische Cyberattacke handeln. mehr
Im Sommer 2023 war Kremlkritiker Nawalny zu weiteren 19 Jahren Haft verurteilt worden - außerdem sollte er in ein anderes Gefängnis verlegt werden. Offenbar ist das nun geschehen, doch wo Nawalny ist, bleibt unbekannt. mehr
Russische Drohnen sind in der Nacht in den Luftraum von Rumänien eingedrungen. Das löste einen Alarmstart von rumänischen und deutschen Kampfjets aus. Eine Drohne stürzte in Rumänien ab. Die NATO geht nicht von einem vorsätzlichen Angriff aus. mehr
Die Hamas soll nie wieder eine Bedrohung darstellen - darin sind sich die USA und Israel einig. Bei einem Besuch in Tel Aviv betonte US-Berater Sullivan zugleich: Der Schaden für die Zivilbevölkerung müsse gering gehalten werden. Von C. Verenkotte. mehr
Israel riskiere, durch "willkürliche Bombardements" weltweit an Unterstützung zu verlieren - deutlicher als je zuvor hat US-Präsident Biden Israel für die Kriegsführung in Gaza kritisiert. Was steckt hinter dem Druck aus Washington? Von Ralf Borchard. mehr
Die Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer häufen sich. Nun will die dänische Reederei Maersk ihren Containerverkehr in dem Gebiet vorerst einstellen. Auch das deutsche Unternehmen Hapag-Lloyd kündigte einen Transportstopp an. mehr
Erneut ist ein Schiff im Roten Meer angegriffen worden. An Bord der "Al Jasrah" der deutschen Reederei Hapag-Lloyd soll ein Feuer ausgebrochen sein. Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Angriffen im Roten Meer. mehr
Israels Premier Netanyahu will den Krieg gegen die Hamas "bis zum Ende" führen, Hamas-Chef Haniyeh nennt das eine "Fata Morgana". Während sich beide Lager siegessicher zeigen, droht das Schicksal der Geiseln in den Hintergrund zu treten. Von Julio Segador. mehr
Der Terrorangriff der Hamas hat das Misstrauen zwischen Israelis und Palästinensern verschärft. So sehr, dass letztere auf israelischem Gebiet kaum noch Jobs bekommen - obwohl dort die Wirtschaft am Boden liegt. Von J.-C. Kitzler. mehr
Als Erntehelfer kam der Thailänder Anucha Angkaew nach Israel. Von Hamas-Terroristen wurde er in den Gazastreifen verschleppt. Nach 50 Tagen kam er frei. Nun berichtet er von Schüssen, Schlägen - und seinen Zukunftsplänen. Von J. Johnston. mehr
Die Ergebnisse von Dubai stoßen auf ein überwiegend positives Echo. Umweltverbände loben, dass erstmals ein UN-Gipfel zur Abkehr von fossilen Energien aufruft. Es gebe aber viele Schlupflöcher - und zu wenig Hilfe für arme Länder. mehr
Mehr Kapazität erneuerbarer Energien, die Abkehr von fossilen Brennstoffen und ein Entschädigungsfonds für ärmere Länder - die Weltklimakonferenz hat sich auf ein Abschlussdokument geeinigt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick. mehr
Auf der Weltklimakonferenz in Dubai wird weiter um die Abschlusserklärung gerungen. Im neuen Entwurf ist zwar der Aufruf zu einem "Umstieg" bei fossilen Energien enthalten. Ein Ausstieg wird aber nicht explizit genannt. mehr
Auf der Klimakonferenz ist es den Teilnehmern bislang nicht gelungen, sich auf einen gemeinsamen Beschluss zu verständigen. Der größte Knackpunkt ist der Ausstieg aus fossilen Energien. Doch es gibt weitere. Von M. Polansky. mehr
In Genf findet derzeit das Weltflüchtlingsforum statt. Zu den Teilnehmern zählt auch Entwicklungsministerin Schulze. Dabei geht es nicht nur um dringend benötigte Gelder, sondern vor allem um Lösungen. Von K. Hondl. mehr
2021 hatte die Schweiz Verhandlungen über ein Kooperationsabkommen mit der EU abgebrochen. Jetzt will das Land einen neuen Versuch starten. Unter anderem will die Schweiz einen hindernisfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt. mehr
An Tusks Haltung als Pro-Europäer gab es nie Zweifel. Auf dem EU-Gipfel wird deshalb erwartet, dass Polens neuer Ministerpräsident das Verhältnis zu Brüssel wieder kittet. Den Partnern könnte er aber einiges abverlangen. Von P. Vorreiter. mehr
Weil einer jungen Frau ein Schwangerschaftsabbruch trotz einer Trisomie-Diagnose für ihr Kind verboten worden war, ist Polen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden. Die Frau soll nun Entschädigung erhalten. mehr
Für Entsetzen über Polen hinaus hat der Angriff eines rechtsradikalen Abgeordneten auf einen Chanukka-Leuchter im Warschauer Parlament gesorgt. Religiöse Vertreter, Holocaust-Überlebende und Politiker verurteilten die antisemitische Tat. mehr
Er war schon mal Ministerpräsident, bis er 2014 als EU-Ratspräsident nach Brüssel ging. Wer ist dieser Donald Tusk, der nun ein tief gespaltenes Land regieren darf? Von Martin Adam. mehr
Zwei Monate hat die PiS den Machtwechsel in Polen hinausgezögert. Nun ist er vollzogen - nach Ansicht der Polen-Expertin Anja Hennig ein einschneidender Schritt für das Land. Im Interview erklärt sie, wie sich das Land nun vermutlich verändern wird. mehr
Sicherheitsbehörden haben mehrere Terrorverdächtige festgenommen - drei in Dänemark, einer in den Niederlanden. Sie sollen in Anschlagsvorbereitungen verwickelt sein. Es soll auch Verbindungen zu Festnahmen in Deutschland geben. mehr
Das oberste Gericht der EU hat die Rechte von Bürgern gegenüber Firmen und Behörden gestärkt. Sollten bei Hackerangriffen persönliche Daten gestohlen werden, können Betroffene Schadensersatz geltend machen. Von C. Kehlbach und F. Hohenschwert. mehr
Das Europaparlament hat sich gemeinsam mit EU-Staaten auf ein Lieferkettengesetz geeinigt. Es soll ermöglichen, dass große Unternehmen, die von Kinder- oder Zwangsarbeit außerhalb der EU profitieren, zur Rechenschaft gezogen werden können. mehr
Mehrere Erdbeben hatten in Island Sorgen vor einem Vulkanausbruch ausgelöst. Zu einer Eruption kam es nicht. Die Touristenattraktion Blaue Lagune öffnet nun wieder. Einige Bewohner des Gebiets dürfen aber noch nicht komplett zurückkehren. mehr
So um die 17 Grad hat es in Málaga Mitte Dezember normalerweise. Doch zuletzt wurden fast 30 Grad gemessen - ein neuer Rekord für das spanische Festland. Ohne Klimawandel wären solche Temperaturen "viel weniger wahrscheinlich", so Experten. mehr
"Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern" - solch vage Angaben soll es künftig nicht mehr geben. Das EU-Parlament stimmte für eine Verschärfung der "Frühstücksrichtlinien": Alle Ursprungsländer sollen auf dem Etikett genannt werden. mehr
Das britische Unterhaus hat dem Migrationsgesetz für Abschiebungen nach Ruanda zugestimmt. Damit haben die Abgeordneten Premier Sunak den Rücken gestärkt. Die Pläne sind auch innerhalb der konservativen Regierungspartei heftig umstritten. mehr
Prinz Harry hat einen juristischen Teilerfolg errungen: Mehrere Boulevardzeitungen des "Mirror"-Verlags hatten über Jahre illegal seine Telefonate belauscht - dafür muss der Medienkonzern nun 140.000 Pfund Entschädigung zahlen. mehr
Gegner des ehemaligen US-Präsidenten Trump sind erneut mit dem Vorhaben gescheitert, seine Teilnahme an der Vorwahl im Bundesstaat Michigan zu verhindern. Ein Berufungsgericht wies die Initiative ab. mehr
Das US-Repräsentantenhaus treibt die Ermittlungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Biden voran. Die Kammer segnete mit den Stimmen der Republikaner eine entsprechende Vorlage ab. Biden spricht von einem "politischen Schachzug". mehr
New Yorks Ex-Bürgermeister Giuliani verbreitete als Trump-Anwalt immer wieder die Wahlbetrugslüge. Wegen Verleumdung von zwei Wahlhelferinnen wurde er schon schuldig gesprochen - jetzt bestimmt eine Jury den Schadensersatz. mehr
Das brasilianische Parlament hat die Ausweisung indigener Schutzgebiete deutlich erschwert. Es überstimmte ein Veto von Präsident Lula und bestätigte damit weite Teile eines umstrittenen Gesetzes. mehr
Venezuela und Guyana nähern sich im Streit um die erdölreiche Region Essequibo vorsichtig an. Bei einem Treffen vereinbarten die Staatschefs beider Länder einen Gewaltverzicht. Von einer Lösung des Konflikts kann noch keine Rede sein. mehr
Argentiniens neuer Staatschef Milei hatte eine "Schocktherapie" bereits angekündigt. Nun wertet seine Regierung die Landeswährung Peso um mehr als 50 Prozent ab. Zudem soll ein hartes Sparprogramm umgesetzt werden. mehr
Argentinien hat einen neuen Präsidenten: Der libertäre Populist Milei ist in Buenos Aires vereidigt worden - unter den Augen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj und des ungarischen Ministerpräsidenten Orban. mehr
Argentiniens neuer Präsident Milei tritt heute sein Amt an. Seine Anhänger hoffen im Land der Dauerkrise auf eine Revolution von rechts. Soziale Bewegungen hingegen fürchten Unterdrückung. Von Anne Herrberg. mehr
Wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das sogenannte Sicherheitsgesetz fahndet die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong mit hohen Kopfgeldern nach fünf im Ausland lebenden Aktivisten. Großbritanniens Außenminister Cameron kritisierte den Schritt. mehr
In Japan sind drei Offiziere wegen sexueller Belästigung verurteilt worden. Eine Ex-Soldatin hatte ihre Geschichte öffentlich gemacht - ein Tabu. Dadurch kamen viele weitere Fälle ans Licht. Von Kathrin Erdmann. mehr
In Myanmar kämpfen seit einem Militärputsch 2021 verschiedene Rebellengruppen gegen das Militär. Sie sind schlecht ausgerüstet und setzen dem Regime trotzdem immer stärker zu. Was treibt sie an? Jennifer Johnston war im Grenzgebiet zu Myanmar unterwegs. mehr
Die beiden Kaukasus-Staaten Armenien und Aserbaidschan haben an ihrer gemeinsamen Grenze Gefangene ausgetauscht. Dies ist Teil einer Annäherung, die zu einem Friedensabkommen Anfang des neuen Jahres führen könnte. mehr
Jina Mahsa Amini starb im Alter von 22 Jahren - weil sie ihr Kopftuch falsch trug. Nun wurde die Iranerin posthum mit dem Sacharow-Preis des EU-Parlaments geehrt. Aminis Eltern waren nicht dabei, sie wurden an der Ausreise aus dem Iran gehindert. mehr
Mehr als zehn Jahre dauerte der Einsatz der Bundeswehr in Mali. Nun haben die letzten deutschen Soldaten das Feldlager in Gao verlassen. Ist auch diese Mission, wie die in Afghanistan, gescheitert? Von K. Küstner. mehr
Der UN-Einsatz der Bundeswehr in Mali ist vorbei: Die letzten Soldaten sitzen im Flugzeug und sollen zunächst in den Senegal gebracht werden. Für die Bundeswehr geht damit ein mehr als zehn Jahre dauerndes Kapitel zu Ende. mehr
Mindestens 100 Elefanten sollen zuletzt im größten Schutzgebiet Simbabwes verendet sein. Laut Tierschützern sind zu wenig Regen und zu hohe Temperaturen der Grund. Vor allem ältere, kranke und sehr junge Tiere seien betroffen. Von K. Wehrheim. mehr
Die EU hat sich auf Regeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz geeinigt. Nicht alle Beteiligten glauben jedoch, dass die Balance zwischen Sicherheit, Innovation und Grundrechten gelungen ist. Von Kathrin Schmid. mehr
Viele Ägypter leiden unter der schweren Wirtschaftskrise und der hohen Inflation. Präsident al-Sisi steht unter Druck, doch eine dritte Amtszeit gilt ihm bei der jüngsten Wahl als sicher. Von Anne Allmeling. mehr
In wenigen Tagen will die Bundeswehr ihre verbleibenden Soldatinnen und Soldaten aus Mali abgezogen haben. Die Konsequenzen sind schwer abschätzbar, die Sicherheitslage in dem Bürgerkriegsland bleibt angespannt. Von Stefan Ehlert. mehr
Taiwan wählt im Januar einen neuen Präsidenten - und wird seit langem von einer Flut von Fake News überschwemmt. Experten schreiben der Volksrepublik China eine zentrale Rolle zu. Eine Gegenstrategie setzt an Taiwans Schulen an. Von U. Mendgen. mehr
Vor einem Jahr beendete die chinesische Führung schlagartig ihre strikte Null-Covid-Politik. In kurzer Zeit infizierten sich in der Folge geschätzte 90 Prozent der Menschen mit Corona. Doch offizielle Angaben fehlen. Von B. Eyssel. mehr
Der UN-Sicherheitsrat berät heute über Venezuelas Annexionspläne für das rohstoffreiche Guyana. Nach internationalem Recht sind Präsident Maduros Ansprüche haltlos. Geht es Präsident Maduro nur um die Ölvorkommen? Von A. Demmer. mehr
Aufnahmen von nur mit Unterhosen bekleideten palästinensischen Gefangenen im Gazastreifen haben für Kritik bis zu Empörung gesorgt und Israels Militär unter Rechtfertigungsdruck gesetzt. Israel will die Verbreitung der Bilder stoppen. mehr
Der 31-jährige Mohammad Abu Saif berichtet für die ARD aus dem Gazastreifen, wo seit Freitag wieder gekämpft wird. Wie arbeitet er, während ihn Alltagssorgen und der Verlust seiner Familie plagen? Von B. Meier. mehr
Nach den Angriffen der Hamas-Terroristen kommen immer mehr Details über die Gräueltaten ans Licht. Derzeit sichtet die israelische Polizei Tausende Beweise. Sie zeigen: Sexualisierte Gewalt wurde systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Von B. Meier. mehr
Schwere Gefechte im südlichen Gazastreifen: Dort hat die Armee das Haus vom Hamas-Anführer Sinwar umstellt. Vermutet wird er aber im Tunnelsystem. Hoffnungen auf eine Feuerpause gibt es kaum. Von Tim Aßmann. mehr
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel gibt es auch mehr Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Die Aufständischen aus dem Jemen werden vom Iran unterstützt. Was steckt dahinter? Von Anne Allmeling. mehr
Dass die Feuerpause nur vorübergehend sein würde, war absehbar, sagt der Nahostexperte Steinberg. Die Geiselfreilassungen seien ein Erfolg der israelischen Strategie gewesen. Langfristig bleibe nur die Besetzung Gazas. mehr
Seit dem Terrorangriff der Hamas wird gerätselt, wie Israels Sicherheitsbehörden derart überrascht werden konnten. Nun berichtet die New York Times: Sie hätten die Pläne gekannt, aber nicht ernst genommen. mehr
Jahia Sinwar, Anführer der Hamas im Gazastreifen, gilt als Drahtzieher der Terrorangriffe. Nun soll er in einem Tunnel mit Geiseln gesprochen haben - auf Hebräisch. Dabei zeigt er sich sonst selten. Wer ist er? Von B. Meier. mehr
Wie geht es nach der Feuerpause im Gazastreifen weiter? Seit Beginn des neuen Nahostkriegs betont US-Präsident Biden, am Ende müsse eine Zwei-Staaten-Lösung stehen. Doch wie realistisch ist dieses Ziel noch? Von Ralf Borchard. mehr
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Der Winter setzt die ukrainischen Soldaten einer besonderen Belastung aus. Umso wichtiger sind Geldspenden, von denen Helfer wichtige Alltagsgüter für sie kaufen. Dabei ist zunehmend Phantasie gefragt. Von Niels Bula. mehr
Frankreich ist einer der größten Geldgeber für die europäischen Ukraine-Hilfen. Bei den Hilfen für das Militär hält sich das Land jedoch zurück - obwohl es sich als Europas "erste Militärmacht" sieht. Von Carolin Dylla. mehr
Der Westen liefere der Ukraine zu wenig Waffen, während Russland es immer wieder schaffe, sich an wechselnde Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld anzupassen, warnt Oberst Reisner vom österreichischen Heer. Er fordert eine harte Entscheidung von Europa. mehr
Sechs Monate war Isjum in russischer Hand, vor mehr als einem Jahr wurde sie befreit. Doch die Zerstörung und Verminung in dieser Zeit prägen immer noch den Alltag - und auch gegenseitiges Misstrauen. Von B. Virnich. mehr
Brutale Grabenkämpfe, Drohnen, die sich auf alles stürzen und eine abgenutzte Truppe: Nach fast zwei Jahren Krieg macht sich in der Ukraine Ernüchterung breit. Die Lage sei ernst, warnen Experten. Der Westen müsse umdenken. Von Rebecca Barth. mehr
Die ukrainische Offensive hat ihre Ziele verfehlt, sagt der Militäranalyst Gady nach einem Frontbesuch. Russland habe zwar Verluste erlitten, aber auch Kiews Militär sei geschwächt. Die ukrainischen Streitkräfte müssten nun in die Defensive gehen. mehr
Immer weniger Menschen in der Ukraine sprechen im Alltag Russisch - als bewusste Abwendung vom Angreifer. Auch Gesetze sollen die ukrainische Sprache fördern. Die Debatte, wie weit die Vorschriften gehen sollen, prägen Extreme. Von P. Sawicki. mehr
Die ukrainische Offensive hat ihre Ziele deutlich verfehlt. Die politische Führung in Kiew zeigt sich selbstkritisch und formuliert klare Erwartungen an das Militär. Was jetzt Erfolge bringen soll. Von Vassili Golod. mehr
Von einem "historischen Tag" sprach EU-Kommissionschefin von der Leyen. Ihre Behörde hat Beitrittsgespräche mit der Ukraine empfohlen - ein einmaliger Vorgang, da sich das Land im Krieg befindet. Auch andere Länder dürfen hoffen. mehr
EU-Kommissionschefin von der Leyen sieht die Rechtsreform der Ukraine weit fortgeschritten - zugleich fehlen dem Land Richter, viele haben kein Grundvertrauen in die Justiz. Warum selbst eine Ministerin skeptisch ist. Von Niels Bula. mehr
weltspiegel
reportage
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu. mehr
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 28 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online. mehr