In der US-Großstadt Baltimore sind zwei Menschen bei einer Schießerei getötet worden. 28 Menschen wurden verletzt. Das teilte die Polizei mit. Hintergründe der Tat sind bisher nicht bekannt. mehr
Polizei und Justiz in Großbritannien können nun noch schärfer gegen unliebsamen Protest vorgehen. Entsprechende Gesetze sind in Kraft getreten. Wer den Verkehr stört, muss mit teils jahrelangen Haftstrafen rechnen. Kritiker sind alarmiert. mehr
Die rechtsextreme polnische Partei Konfederacja liegt in Umfragen bei bis zu 14 Prozent. Ihr Shootingstar Slawomir Mentzen ist vor allem auf TikTok aktiv. Bei den Wahlen im Herbst könnte die Partei zum Königsmacher werden. Von Martin Adam. mehr
Russland hat nach einer fast zweiwöchigen Unterbrechung Kiew erneut mit Drohnen angegriffen. Ukrainischen Angaben zufolge konnten alle abgewehrt werden. Die russische Lufthoheit sieht der ukrainische Außenminister Kuleba besonders problematisch. mehr
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hofft, unzufriedene Russinnen und Russen als Quellen rekrutieren zu können. Die "zersetzende Wirkung des Kriegs" biete eine "einmalige Gelegenheit", sagte CIA-Chef Burns. Auch Telegram spiele dabei eine Rolle. mehr
In Bosnien und Herzegowina hat der Hohe Repräsentant Schmidt zwei Entscheidungen des Regionalparlaments der Republika Srpska aufgehoben. Dem bosnisch-serbischen Landesteil wird seit längerer Zeit vorgeworfen, eine Abspaltung anzustreben. mehr
In Serbien sind mehr als 100.000 Waffen aus illegalem privatem Besitz abgegeben worden - darunter Handfeuerwaffen und Minen. Die Regierung hatte nach zwei Amokläufen dazu aufgerufen. Die Proteste gegen Gewalt und Präsident Vucic halten an. mehr
Uruguay erlebt eine der schlimmsten Dürren in seiner Geschichte. Es gibt kaum noch Trinkwasser. Das übrige Süßwasser wird mit salzigem Meerwasser gemischt - ein Risiko für die Gesundheit. Der Unmut in der Bevölkerung wächst. Von Reinhard Baumgarten. mehr
Erneut hat sich in Frankreich die Wut über den Tod eines 17-Jährigen durch Polizeigewalt entladen. Auch das Haus eines Bürgermeisters wurde angegriffen. Laut Innenministerium blieb es ruhiger als in den Nächten zuvor. mehr
Israels Premier Netanyahu hatte zuletzt erklärt, Teile seiner Justizreform zurückzunehmen - doch davon zeigen sich viele im Land unbeeindruckt. Am Abend gingen erneut Zehntausende Menschen in Tel Aviv und andernorts auf die Straße. mehr
Frankreich kommt nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen Teenager nicht zur Ruhe. Im Gespräch mit den tagesthemen erklärt Frankreich-Experte Jacob Ross von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik die Gründe für die Gewalt. mehr
Nacht für Nacht brennen derzeit in Frankreich Autos, Schulen und Supermärkte - aus Protest gegen den Tod eines 17-Jährigen durch eine Polizeikugel. Präsident Macron verschob nun seinen Deutschland-Besuch. Denn die Krawalle dürften anhalten. mehr
Mehrere Tausend Menschen haben in Südkoreas Hauptstadt Seoul für die Rechte von LGBTQ-Menschen demonstriert. Erstmals seit 2015 konnten die Teilnehmer nicht wie gewohnt zum Rathaus ziehen - dort hatten sich Gegendemonstranten versammelt. mehr
Am 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei hat der König der Niederlande um Verzeihung gebeten. Er entschuldige sich aus tiefstem Herzen für das Unrecht an Hunderttausenden Menschen, sagte Willem-Alexander. mehr
Aufgrund der seit Tagen andauernden Ausschreitungen in Frankreich will Präsident Macron das Land vorerst nicht verlassen. Der zweitägige Staatsbesuch in Deutschland wurde verschoben. Macron hätte morgen anreisen sollen. mehr
Ausgebrannte Fahrzeuge, geplünderte Geschäfte: Die Bilder aus Marseille, Lyon oder Paris ähneln sich. Auch in der vierten Nacht in Folge kam es vielerorts zu Gewaltausbrüchen. Mehr als 1300 Menschen wurden festgenommen. Von S. Markert. mehr
Eine neue Gondelbahn in fast 4000 Metern Höhe vollendet die Verbindung zwischen der Schweiz und Italien. Die Tour war bislang nur auf Skiern möglich. Der Betreiber verspricht Luxus - Kritiker fürchten "Overtourism". Von Kathrin Hondl. mehr
Dem größten Wasserversorger Englands droht wegen einer Verschuldung von rund 14 Milliarden Pfund die Pleite. Nun muss möglicherweise der Staat einspringen und "Thames Water" zumindest zeitweise übernehmen. Von Imke Köhler. mehr
Dass Spanien heute die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, folgt einem festen Schema. Doch schon im ersten Monat steht eine Parlamentswahl an, die Ministerpräsident Sánchez verlieren könnte. Von Franka Welz. mehr
Kiew und Moskau verdächtigen sich gegenseitig, einen Anschlag auf das AKW Saporischschja zu planen. Beweise für die - von der Ukraine vermutete - Verminung der Anlage durch Russland, fand die Internationale Atomenergieagentur bislang nicht. mehr
Der ukrainische Außenminister Kuleba hat erneut den NATO-Beitritt seines Landes nach Kriegsende gefordert. Nur so seien russische Aggressionen gegen Europa zu verhindern, sagte er in einem Interview und warnte Berlin vor einer Blockade. mehr
Der EU-Gipfel ist ohne Einigung in der Migrationspolitik zu Ende gegangen - Polen und Ungarn stellten sich quer. Kanzler Scholz glaubt trotzdem an eine erfolgreiche Asylreform. Die EU habe ihre Handlungsfähigkeit bereits gezeigt. mehr
Dass sich Polen und Ungarn im Asylstreit querstellen würden, war zu erwarten. Denn für Morawiecki und Orban ist das Thema ein willkommener Anlass: Um zu Hause Stimmung für die eigene Politik zu machen, meint Stephan Ueberbach. mehr
Erst im Oktober entscheidet die EU-Kommission darüber, ob sie Beitrittsgespräche mit der Ukraine empfiehlt. Der ukrainische Präsident Selenskyj betont nochmals, dass sein Land die Einheit in Europa stärke. mehr
Am ersten Tag des EU-Gipfels in Brüssel stand einmal mehr die Lage in der Ukraine im Mittelpunkt. Konkrete Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg scheiterten jedoch am Veto einiger Länder wie etwa Österreich. mehr
Beim EU-Gipfel sorgt die Asyl- und Migrationspolitik erneut für Streit. Polen und Ungarn wollen den jüngsten Beschluss der EU-Innenminister rückgängig machen. Eine gemeinsame Position in der Abschlusserklärung des Gipfels verhinderten sie bislang. mehr
Beim EU-Gipfel in Brüssel gibt es viel zu besprechen: von der Ukraine bis China, von der Asylreform bis zu den Finanzforderungen der EU. Stephan Ueberbach gibt einen Überblick über die zentralen Themen. mehr
Frankreichs Präsident Macron hat nach der dritten Krawallnacht in Folge gefordert, Gewaltaufrufe in sozialen Medien zu entfernen. Außerdem appellierte er an die Eltern. Den nationalen Notstand rief er aber nicht aus. mehr
In Frankreich ist es die dritte Nacht in Folge zu schweren Krawallen in mehreren Städten gekommen. Mehr als 660 Menschen wurden festgenommen. Die Regierung will in einer Krisensitzung über die Lage beraten. mehr
In Frankreich ist es nach dem Tod eines 17-Jährigen erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstrierenden gekommen. Der Polizist, der den Jugendlichen in Nanterre tödlich verletzt hatte, ist in Untersuchungshaft. mehr
Nach einem Trauermarsch für den getöteten 17-Jährigen ist es in dem Pariser Vorort Nanterre erneut zu Ausschreitungen gekommen. Landesweit sind 40.000 Polizisten im Einsatz. Frankreich droht die dritte Krawallnacht in Folge. mehr
Nach dem tödlichen Polizeischuss auf einen 17-Jährigen in Nanterre ist es in Frankreich zu schweren Ausschreitungen gekommen. Was sind die Ursachen der Polizeigewalt - und was unterscheidet den Fall von früheren? Eine Analyse von Julia Borutta. mehr
Frankreichs Präsident Macron hat nach den Ausschreitungen der vergangenen Nacht zur Ruhe aufgerufen und die Gewalt verurteilt. In der kommenden Nacht sollen landesweit Zehntausende Polizisten eingesetzt werden. Von Stefanie Markert. mehr
Der "einfache Russe" wisse durch den Wagner-Aufstand, dass der Ukraine-Krieg rein dem Machterhalt Putins diene, so der russische Oppositionelle Chodorkowski in den tagesthemen. "Das ist der schmerzhafteste Schlag für Putins Regime." mehr
Vermittler in der Wagner-Revolte - gibt das Belarus' Präsident Lukaschenko mehr Bewegungsfreiheit gegenüber Putin? Der Osteuropa-Experte Fabian Burkhardt sagt: Lukaschenko gewinnt Spielraum - wird aber auch Teil eines innerrussischen Konflikts. mehr
Sein Verbleib ist seit Tagen eine immer wieder gestellte Frage. Der russische Vize-Generalstabschef Surowikin steht im Zentrum von Spekulationen, angeblich soll er nach der Wagner-Revolte verhaftet worden sein. Wer ist der Mann? Von S. Laack. mehr
Der russische Top-General Surowikin wusste möglicherweise über die Pläne von Söldnerchef Prigoschin Bescheid. Nun heißt es in unbestätigten Medienberichten, er sei festgenommen worden. Der Kreml will sich dazu nicht äußern. mehr
Hatte Wagner-Chef Prigoschin Unterstützer beim russischen Militär? Wie die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungskreise berichtet, soll ein hochrangiger General von den Aufstandsplänen gewusst haben. Der Kreml dementiert. mehr
In der US-Regierung sieht man Putins Macht nach dem Wagner-Aufstand beschädigt. Ein Russland-Experte glaubt aber nicht an ein schnelles Ende des russischen Präsidenten. Von den internen Kämpfen könnte aber die Ukraine profitieren. Von Ralf Borchard. mehr
Von Rebellion zum Rückzug in 24 Stunden - der Aufstand der Wagner-Truppe wirft ein Schlaglicht auf die Schwächen des Herrschaftssystems von Russlands Präsident Putin. Was folgt aus diesem Tag - für Putin, die Wagner-Truppe und den Krieg? Von E. Aretz. mehr
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Nach dem Raketenangriff auf ein Restaurant im ukrainischen Kramatorsk ist ein mutmaßlicher Koordinator der Attacke festgenommen worden. Mit dem Fund einer weiteren Leiche in den Trümmern steigt die offizielle Zahl der Todesopfer auf zwölf. mehr
Bei einem Angriff auf Kramatorsk ist eine russische Rakete ukrainischen Angaben zufolge in ein Restaurant eingeschlagen. Unter den Trümmern fanden Rettungskräfte mindestens zehn Tote, darunter drei Kinder. mehr
Luftangriffe gehören in der Ukraine weiter zum Alltag. Manchmal sind sie besonders schwerwiegend, wie vor Kurzem in der Heimatstadt von Präsident Selenskyj. Der Angriff zeigt die Willkür, der Zivilisten ausgesetzt sind. Von P. Sawicki. mehr
In der Ukraine sind laut UN-Ermittlern viele Zivilisten in russischer Gefangenschaft misshandelt oder sogar getötet worden. Foltervorwürfe gibt es auch gegen die ukrainische Seite. mehr
In Libyen unterstützen Wagner-Truppen den mächtigen Milizenführer Haftar im Osten des Landes. Was passiert nun nach dem Wagner-Aufstand in Russland mit dem Kräfteverhältnis im nordafrikanischen Land? Von Anne Allmeling. mehr
238.000 Menschen sind 2022 weltweit durch Konflikte gestorben - so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die meisten starben durch einen Krieg, der in Europa kaum wahrgenommen wurde: der Tigray-Konflikt in Äthiopien. mehr
Der Iraker, der am Mittwoch im schwedischen Stockholm Seiten aus dem Koran verbrannt hat, hat weitere Aktionen dieser Art angekündigt. In der muslimischen Welt hat die Verbrennung massive Kritik ausgelöst. mehr
Die erneute Koranverbrennung in Schweden hat bei Muslimen weltweit Empörung ausgelöst. Die Arabische Liga forderte, "islamfeindlichen Ideen" entgegenzutreten. Der türkische Staatschef Erdogan kündigte an, "entschlossen reagieren" zu wollen. mehr
In Stockholm ist erneut öffentlichkeitswirksam ein Koran angezündet worden. Die von der Polizei genehmigte Aktion droht, das Verhältnis zwischen Schweden und der Türkei weiter zu verschlechtern - mit Folgen für einen NATO-Beitritt. mehr
Gute Stimmung beim Antrittsbesuch von Verteidigungsminister Pistorius in den USA: Sein Amtskollege Austin lobte das deutsche Engagement in der Ukraine. "Man sieht uns in einer wichtigen Rolle", glaubt Pistorius. Von. A. Bartram. mehr
Vor einem Jahr wurde eine neue Befestigung an der Grenze zwischen Polen und Belarus eingeweiht. Doch das Bauwerk hat sich als überwindbar erwiesen, und im polnischen Grenzgebiet berichten Anwohner von weiterhin dramatischen Fluchtversuchen. Von J. Pallokat. mehr
Tausende Wagner-Kämpfer könnten in Belarus unterkommen. Polen will nun den Grenzschutz im Osten aufstocken. Auch Kanzler Scholz betrachtet die Verlegung mit Sorge. mehr
In Polen ist ein russischer Eishockeyspieler festgenommen worden, der für Russland spioniert haben soll. Dem Verdächtigen drohen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. mehr
Beim aktuellen EU-Gipfel steht das Thema Migration wieder oben auf der Tagesordnung. Eines der Länder, das auf möglichst scharfe Regelungen drängt, ist Österreich. Warum ist der Regierung in Wien das Thema so wichtig? Von S. Hahne. mehr
Sie kamen in der Nacht aus Tunesien und Libyen: In mehr als einem Dutzend Booten haben rund 700 Migranten die Insel Lampedusa erreicht. Laut den Behörden hat sich die Zahl der Flüchtlinge zuletzt mehr als verdoppelt. mehr
Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Grandi, setzt angesichts der vielen Migranten, die nach Europa kommen wollen, auf das neue EU-Asylverfahren. In den tagesthemen lobte er den Umgang mit den ukrainischen Geflüchteten. mehr
Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur ist vorerst vor dem Umweltausschuss des EU-Parlaments gescheitert. Das Ergebnis gefährdet auch die weiteren Pläne von Kommissionspräsidentin von der Leyen für ein nachhaltigeres Europa. Von J. Mayr. mehr
Es ist eine der höchsten Prioritäten der britischen Regierung: Migration drastisch reduzieren. Dazu hatte London geplant, alle irregulär Einreisenden nach Ruanda abzuschieben. Das sei rechtswidrig, urteilte jetzt ein Gericht. mehr
Was kostet die britische Monarchie? Unter König Charles III. deutlich mehr als zuvor unter Queen Elizabeth II. Der Finanzbericht der königlichen Familie beziffert den Anstieg der Ausgaben im Finanzjahr 2022/23 auf fünf Prozent. mehr
Mehr tödliche Hitzschläge und Dehydrationen - und auch deutlich mehr Todesfälle chronisch Kranker verzeichnet Spanien für 2022. Es war das dort heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Derweil steigen die Temperaturen erneut. mehr
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden bis zu 36 Millionen Menschen in Europa unter Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. Es bestehe dringender Bedarf an besseren Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für Long Covid. mehr
Nach seiner Niederlage bei der Parlamentswahl in Griechenland hat Oppositionsführer Tsipras seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er wolle Platz für einen Nachfolger machen, um der Partei einen Neuanfang zu ermöglichen. mehr
Die Polizei in Italien ist erneut gegen die kalabrische Mafia vorgegangen - 68 Personen wurden verhaftet. Alle werden verdächtig, für die 'Ndrangheta zu arbeiten. Sie sollen Drogengeschäfte und Erpressung betrieben haben. mehr
Die österreichischen Sicherheitsbehörden haben zahlreiche Waffen beschlagnahmt. Ihr Wert liege bei 1,5 Millionen Euro. Im Fokus der Ermittler stehe der Motorradclub "Bandidos" - auch nach Deutschland gebe es Verbindungen. Von S. Hahne. mehr
Die verschüttete Stadt Pompeji ist um eine Entdeckung reicher: Archäologen haben ein Fresko ausgegraben, auf dem womöglich ein entfernter Vorgänger der Pizza abgebildet ist - auch, wenn auf dem Fladenbrot die heute typischen Zutaten fehlen. mehr
Neonazis bedienen sich vielfältiger Symbolik, um ihre Gesinnung im Alltag zur Schau zu stellen. Die Nummer 88 gilt als eine der bekanntesten Chiffren der Rechtsextremen. Italien verbietet sie nun als Rückennummer im Fußball. Von Jörg Seisselberg. mehr
Rassistische Äußerungen, eine Rede vor Rechtsextremisten und Anspielungen auf Hitler: Der finnische Wirtschaftsminister Junnila ist zurückgetreten. Er war Teil der gerade erst angetretenen neuen Mitte-Rechts-Koalition. mehr
Lachgas wird vor allem in der Jugendszene auch als Rauschmittel eingenommen. Dem will Dänemark einen Riegel vorschieben. Am Samstag treten in dem Land strengere gesetzliche Regelungen in Kraft. mehr
Am Donnerstag waren ein siebenjähriges Kind und seine Mutter auf einer Fähre in der Ostsee über Bord gegangen. Sie konnten zwar nach einer Stunde aus dem Wasser gerettet werden - doch nun teilte die Polizei mit, beide seien gestorben. mehr
Die Vereinten Nationen haben ein Gremium geschaffen, um das Schicksal vermisster Menschen in Syrien zu klären. Mit dem Beschluss setzte sich die UN-Vollversammlung über Einwände der syrischen Regierung hinweg, die von Einmischung spricht. mehr
Israels Premier Netanjahu muss angesichts drastischer Äußerungen einiger seiner Minister immer öfter einschreiten. Dabei geht es um Israels Sicherheit und die Siedlungspolitik. Von Jan-Christoph Kitzler. mehr
Immer wieder gibt es Anschläge militanter Palästinenser und israelische Vergeltungen. Inmitten dieser angespannten Lage hat Israel nun offenbar den Bau von mehr als 5600 Wohnungen für jüdische Siedler im besetzten Westjordanland genehmigt. mehr
Zehn Jahre hat die UN-Mission MINUSMA versucht, Mali zu stabilisieren. Auf Druck Malis hat der UN-Sicherheitsrat nun das Aus der Mission bis Ende dieses Jahres beschlossen. Das betrifft auch die Bundeswehr - und auch andere UN-Missionen? Von N. Hahn. mehr
Die Militärjunta in Mali will die rund 10.000 UN-Blauhelmsoldaten in dem Land seit längerer Zeit loswerden. Die Mission mache keinen Sinn, hieß es. Nun hat der UN-Sicherheitsrat das Ende des Einsatzes beschlossen. mehr
Millionen Menschen im Nordosten Nigerias sind von Hunger bedroht. Die Vereinten Nationen fordern humanitäre Hilfe für das bevölkerungsreichste Land Afrikas - und die Weltgemeinschaft dazu auf, zugesagte Gelder endlich auszahlen. mehr
Ein Schaf schlachten und das Fleisch mit Familie und Bedürftigen teilen - das gehört für viele Muslime zum Opferfest dazu. Doch wegen steigender Preise können sich immer mehr Menschen in Ägypten die Tiere dafür nicht mehr leisten. Von Anne Allmeling. mehr
Am Wochenende steht die Wahl des Generaldirektors der Welternährungsorganisation FAO an. Einziger Kandidat: Amtsinhaber Qu Dongyu. Eine ARD-Recherche zeigt, wie er die Organisation umgebaut und auf Interessen Chinas ausgerichtet hat. mehr
Ursprünglich galt in Hongkong Meinungs- und Pressefreiheit. Nun befürchten Beobachter, dass die Internetzensur sukzessive ausgeweitet wird. Anlass ist ein Artikel, der blockiert wird. Von Benjamin Eyssel. mehr
Der Abschuss eines chinesischen Ballons vor der US-Küste sorgte im Februar für einen Eklat. Das Pentagon erklärte nun, dass der Ballon beim Flug über die USA keine Geheimdienstinformationen gesammelt habe. Dazu habe das Militär beigetragen. mehr
Es ist ein weiterer Rückschlag für US-Präsident Biden: Der Supreme Court hat seine Pläne für einen Teilerlass von Studienschulden für verfassungswidrig erklärt. Davon hätten mehr als 40 Millionen Menschen profitiert. mehr
Rückkehr zum Leistungsprinzip oder stärkere Diskriminierung? Das Oberste US-Gericht hat den leichteren Zugang zu Elite-Universitäten für Minderheiten für verfassungswidrig erklärt. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Von Julia Kastein. mehr
Der Oberste Gerichtshof der USA hat die "Affirmative Action" für verfassungswidrig erklärt. Mit der langjährigen Praxis wurde vor allem an Hochschulen versucht, Afroamerikanern den Zugang zu erleichtern. Präsident Biden kritisierte das Urteil. mehr
Im beginnenden Wahlkampf versucht US-Präsident Biden mit dem Thema Wirtschaft zu punkten. Das neue Stichwort lautet: "Bidenomics". Was steckt dahinter - und kann der Slogan verfangen? Von Ralf Borchard. mehr
Republikaner im US-Bundesstaat North Carolina wollten Wahlkreisgrenzen verändern. Der Supreme Court hat nun entschieden, dass die Bundesstaaten nicht alleine über ihre Wahlgesetze befinden dürfen. Von Nina Barth. mehr
Bei der Beaufsichtigung des verstorbenen Sexualstraftäters Epstein hat das US-Justizministerium "schwerwiegende" Fehler angeprangert. Dies habe seinen Suizid ermöglicht, für Fremdverschulden sieht es aber keine Hinweise. mehr
Ex-US-Präsident Trump hatte stets behauptet, Regierungsakten in seinem Anwesen in Florida seien nicht mehr als geheim eingestuft gewesen. Von CNN jetzt veröffentlichte Tonaufnahmen könnten diese Argumentation untergraben. Von Arne Bartram. mehr
In einem Bericht der Vereinten Nationen verurteilt eine Sonderberichterstatterin die Behandlung der Häftlinge im US-Gefangenenlager Guantánamo als "grausam, unmenschlich und herabwürdigend". Sie fordert, das Lager zu schließen. mehr
Am 18. Juni verschwand das Tauchboot "Titan" im Nordatlantik - nun wurden Trümmer des mutmaßlich implodierten Boots geborgen und laut US-Küstenwache auch Überreste der fünf verunglückten Insassen gefunden. mehr
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro darf bis 2030 nicht mehr kandidieren. Das entschied das Oberste Wahlgericht. Der 68-Jährige will Beschwerde einlegen - und könnte einen Platzhalter suchen. Von R. Baumgarten. mehr
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro darf bis 2030 nicht mehr in ein öffentliches Amt gewählt werden. Laut oberstem Wahlgericht hat er als Präsident seine Macht missbraucht und Zweifel am Wahlsystem geschürt. mehr
Wegen extremer Hitze sind in Mexiko in den vergangenen zwei Wochen mindestens 100 Menschen gestorben. Aufgrund der Regenzeit sinken die Temperaturen nun. Im Norden herrschen aber weiterhin Temperaturen von 49 Grad Celsius. mehr
Das Phänomen El Niño sorgt für Wetterextreme im Pazifikraum. Experten warnen vor den Folgen - insbesondere die Landwirtschaft könnte schwer darunter leiden. Von Anna-Lou Beckmann. mehr
Mehrere Millionen Hektar tropischer Urwald sind laut dem World Resources Institute im Jahr 2022 vernichtet worden. Demnach wurden Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt. Besonders betroffen seien Brasilien und die DR Kongo. mehr
Nach heftigen Regenfällen sind in Chile Tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Flüsse waren über die Ufer getreten, Bäume umgestürzt und Hänge abgerutscht. Meteorologen halten die Überschwemmungen für ein erstes Zeichen von El Niño. mehr
In Mexiko sind acht Soldaten festgenommen worden, die 2014 am Verschwinden von 43 Studenten beteiligt gewesen sein sollen. Die Verschleppten wurden mutmaßlich ermordet - bis heute ist der Fall nicht aufgeklärt. mehr
Schon für seinen ersten Film überhaupt war Alan Arkin für den Oscar nominiert - 2007 erhielt er ihn schließlich für die Rolle des kauzigen Großvaters in "Little Miss Sunshine". Nun ist der Schauspieler mit 89 Jahren gestorben. mehr
Oscar-Preisträger Spacey muss sich erneut wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe vor Gericht verantworten. Ihm werden zwölf Vergehen zur Last gelegt. Zum Prozessauftakt in London gab er sich selbstbewusst. Von Imke Köhler. mehr
Interessenverlust, Niedergeschlagenheit, unkontrollierte Sorgen - während der Corona-Pandemie litten die Menschen in Deutschland zunehmend an depressiven Symptomen. Was kann ein Land für die psychische Gesundheit seiner Bevölkerung tun? mehr
Im Streit zwischen dem Kosovo und Serbien versucht die EU-Kommission zu vermitteln. Doch ihre Taktik, den serbischen Präsidenten Vucic zu umwerben und vom russischen Einfluss wegzulocken, gehe nicht auf, sagt Balkan-Experte Bieber. mehr
Unter Präsident Duterte wurden in seinem selbst erklärtem Krieg gegen die Drogen Tausende Menschen in den Philippinen getötet. Seit einem Jahr ist sein Nachfolger im Amt. Hat sich seitdem etwas im "Antidrogenkrieg" geändert? Von K. Erdmann. mehr
In Mali hat eine Mehrheit der Wähler für die neue Verfassung gestimmt. Der Präsident und die Armee werden damit deutlich gestärkt. Vor allem im Norden des Landes regt sich Protest gegen das Referendum. mehr
Die Einigung über eine Reform des EU-Asylrechts wird in Polen zum Wahlkampfthema. Die regierende PiS-Partei lehnt den Kompromiss rundweg ab und will die Bevölkerung in einem Referendum über den Asylkompromiss entscheiden lassen. Von M. Adam. mehr
Brasilien hat mit Lula da Silva seit Januar wieder einen linken Präsidenten, aber das Erbe des rechtsextremen Vorgängers Bolsonaro wirkt fort. Im Land hat die Zahl neonazistischer Gruppen deutlich zugenommen. Von Xenia Böttcher. mehr
Die Ukrainer haben erste russische Linien durchbrochen, sagt der Militärexperte Lange. Russland profitiere aber von seiner Lufthoheit und gut ausgebauten Stellungen. Dennoch gebe es Anzeichen dafür, dass die Ukrainer gut vorankommen. mehr
Die verlassene Kinderstation eines Krankenhauses in Cherson ist zur Zuflucht für ältere Menschen geworden, die nach dem Bruch des Kachowka-Staudamms alles verloren haben. Sie sind entkräftet und verzweifelt, doch auch voller Trotz. Von A. Beer. mehr
Die Sprengung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine ist aus Sicht des Militärexperten Mölling kein klarer Wendepunkt im Krieg. Vielmehr zeige es, wie blank Russland militärisch dasteht. mehr
In den Überflutungsgebieten in der Region Cherson versuchen die Menschen weiter, Betroffene zu evakuieren und Häuser zu sichern. Die Wut auf die russischen Besatzer ist groß - auch weil der Beschuss weitergeht. Von R. Barth. mehr
Die Ukraine ist darauf angewiesen, so viele Informationen wie möglich über russische Truppenbewegungen zu erhalten. Dabei stützt sie sich auch auf Infos, die Bürger über ein Regierungsportal liefern - und auf Dating-Apps. Von Susanne Petersohn. mehr
Vor einem Jahr ergaben sich die letzten ukrainischen Verteidiger des Asowstal-Werks den russischen Angreifern - viele sind noch heute in Gefangenschaft. Eine nicht endende Zerreißprobe für die Angehörigen. Von R. Barth. mehr
In frontnahen Städten wie Slowjansk gehören russische Raketenangriffe zum Alltag. Doch viele Ukrainer haben die Angst vor diesen verloren und begeben sich nicht immer in Schutzräume. Ihre Angst gilt einem anderen Szenario. Von M. Durm. mehr
Gefallene Soldaten zu bergen, ist riskant. Ukrainische Spezialisten wissen, dass sich unter den Leichen Sprengkörper verbergen können und rundherum Minen. Dennoch gehen sie das Risiko ein - nicht nur aus humanitären Gründen. Von S. Petersohn. mehr
Spionageballons und russische Marschflugkörper: Immer wieder überfliegen unbekannte Flugobjekte Polen. Die NATO will sich auf weitere "provokative Aktionen" vorbereiten. Doch die Sicherheit der Ostflanke hat Lücken. Von M. Adam. mehr
Bachmut in der ostukrainischen Region Donezk ist hart umkämpft. Der Kampfgeist der ukrainischen Soldaten scheint ungebrochen, wie Andrea Beer berichtet. Sie hat mit Kommandeur Oleksandr gesprochen. mehr
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu. mehr
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 28 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online. mehr