Der ukrainische Außenminister Kuleba hat seinen US-amerikanischen Kollegen Blinken um die Lieferung weiterer Waffensysteme gebeten. Die Klitschko-Brüder haben klar gemacht, dass sie weiter in der Ukraine kämpfen werden. Die Entwicklungen im Liveblog.
Israels Premier Bennett hat Russlands Präsident Putin zum Gespräch über die Lage in der Ukraine in Moskau getroffen. Noch am Abend will er mit Kanzler Scholz sprechen. Direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine sind für Montag geplant.
Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig Verletzungen der Waffenruhe vor, die die Evakuierung von Zivilisten ermöglichen sollte. Das russische Militär setzte nach eigenen Angaben seine Angriffe auf Mariupol und Wolnowacha fort.
Wegen des Krieges sind nach UN-Angaben bereits etwa 1,4 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. Die meisten hätten in Polen Zuflucht gesucht. US-Außenminister Blinken dankte dem Land für seine "Großzügigkeit und Führungsstärke".
Die Kritik an Altkanzler Schröder wegen seiner Beziehungen zum russischen Präsidenten Putin reißt nicht ab. Während seine Frau ihn verteidigt, wenden sich viele Organisationen mit teils deutlichen Worten ab.
Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die russische Community in Deutschland aus, wie Recherchen von Report Mainz zeigen. Es gab erste Angriffe gegen vermeintlich russischsprachige Menschen. Behörden rechnen mit weiteren Straftaten.
Immer mehr EU-Länder setzen die gegen russische Oligarchen verhängten Sanktionen infolge des Ukraine-Krieges um. In Italien wurden nun Jachten und Villen im Millionenwert beschlagnahmt.
Immer mehr Medien stoppen ihren Betrieb in Russland. Nach den Sendern BBC und CNN setzen auch ARD und ZDF die Berichterstattung aus ihren Moskauer Studios vorübergehend aus. Bei kritischer Berichterstattung drohen hohe Haftstrafen.
Die Bundespolizei hat in Deutschland bislang 27.491 geflohene Menschen aus der Ukraine registriert - viele weitere werden folgen. Die Bundesregierung rechnet auch mit vielen Verletzten und Kranken, die bundesweit verteilt werden sollen.
Russlands Krieg gegen die Ukraine spaltet die Meinung der Serben. Viele halten zum Kreml - allein aus Protest gegen die NATO. Serbiens Präsident ist zwiegespalten - auch, weil er von Russlands Gas abhängig ist. Von S. Govedarica und W. Vichtl.
Die Bevölkerung von Mariupol und Wolnowacha sollte während einer mehrstündigen Feuerpause die Städte verlassen können. Doch rund um Mariupol scheinen die Gefechte weiterzugehen. Die Evakuierung stockt - und beide Seiten geben sich die Schuld dafür.
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