EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat der Ukraine bestätigt, auf einem guten Weg zu sein. Für einen Beitritt zur Europäischen Union, den sich das Land so wünscht, gebe es aber noch einiges zu tun. Von C. Nagel.
Wie kann aus dem Assoziierungsabkommen eine EU-Mitgliedschaft werden? Darum soll es heute beim jährlichen Gipfel in Kiew gehen. Präsident Selenskyj zeigt deutlich seine Ungeduld - und mit ihm viele Ukrainer. Von Christina Nagel.
Als Deutschland im Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion überfiel, erschossen die Nationalsozialisten Millionen Menschen direkt in ihrem Wohnort. Bundespräsident Steinmeier hat heute der Opfer gedacht und vor einem Vergessen gewarnt.
Vor 80 Jahren ermordeten SS-Einheiten in weniger als 36 Stunden mehr als 33.000 Juden in einer Schlucht nahe Kiew. Heute wird Bundespräsident Steinmeier in der Ukraine der Opfer gedenken. Derweil gibt es Streit um ein Museum. Von Christina Nagel.
Die EU erwägt laut einem Bericht eine Ausbildungsmission für ukrainische Offiziere. Angesichts der militärischen Aktivitäten Russlands an den Grenzen zur Ukraine könnte das ein "Ausdruck der Solidarität" sein, heißt es in einem internen Papier.
Das ukrainische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz beschlossen, das den Einfluss der Oligarchen auf die Politik stark einschränkt. Kritiker werfen Präsident Selenskyj vor, mögliche Konkurrenten ausschalten zu wollen.
Im Osten der Ukraine vermerken Beobachter täglich Dutzende Verstöße gegen den Waffenstillstand. Derzeit wird wieder deutlich mehr geschossen, es gibt wieder zivile Opfer. Droht eine neue heiße Phase des Konflikts? Von C. Nagel.
Unbekannte Täter haben auf das Auto eines engen Beraters des ukrainischen Präsidenten Selenskyj geschossen. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Mordversuchs.
Militärhilfen in Millionenhöhe und ein Beistandsversprechen: Diese zwei Zusagen machte US-Präsident Biden seinem Amtskollegen Selenskyj aus der Ukraine bei einem Treffen. Einig zeigte man sich auch beim Thema Nord Stream 2.
Hat der mutmaßliche Täter des Berliner Tiergartenmordes mit russischen Diensten gearbeitet? Kennt er gar Putin? Ein Zeuge aus der Ukraine hat Antworten. Doch seine Aussagen sind umstritten. Von Silvia Stöber.
Der ukrainische Präsident Selenskyj trifft heute erstmals seinen Amtskollegen Biden. Mehrere Vereinbarungen sind geplant - etwa zur Ostukraine und zu Nord Stream 2. Doch der Teufel steckt im Detail. Von M. Wilczynski.
Am 24. August 1991 erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Der 30. Jahrestag wurde mit einer Militärparade in Kiew gefeiert. In seiner Rede zeigte sich Präsident Selenskyj selbstbewusst und kämpferisch.
Der vermisste belarusische Aktivist Schischow ist tot. Er sei in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erhängt in einem Park entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Sie gehe auch dem Verdacht eines als Suizid getarnten Mordes nach.
Die Hoffnungen waren groß, dass der Tiergartenmord-Prozess einen Schritt vorankommen würde: Ein Ukrainer sollte die Identität des Angeklagten aufklären. Deutlich wurde, wie politisiert der Fall ist und riskant für Beteiligte. Von S. Stöber.
Die Sorge in Kiew ist groß: Die deutsch-amerikanische Einigung zu Nord Stream 2 sei ja schön, aber wie wird Russland sich verhalten? Die Ukraine befürchtet, dass Moskau Gas als Druckmittel einsetzen könnte. Von Christina Nagel.
Deutschland und die USA haben im Streit über Nord Stream 2 einen Durchbruch erzielt. Mit der nun geschlossenen Vereinbarung sind unter anderem Sanktionen gegen Russland möglich. Zusätzlich soll die Ukraine finanzell unterstützt werden.
Jahrelang stritten Deutschland und die USA über Nord Stream 2. Nun hat US-Spitzendiplomatin Nuland einen Durchbruch verkündet. Die Vereinbarung sieht unter anderem Sanktionen vor, sollte Russland die Pipeline als politische Waffe nutzen.
Die Bundesregierung hofft darauf, den Streit mit den USA über die Gaspipeline bald beenden zu können. Russland und die Ukraine äußern sich bislang nur vage. Von Christina Nagel.
Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Deutschland sind nicht ohne Spannungen - und dennoch wohl so eng wie noch nie. Staatspräsident Selenskyj wird bei seinem Besuch aber nicht jeden Wunsch erfüllt bekommen. Von Stephan Stuchlik.
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