Russlands Präsident Putin hat die westlichen Sanktionen gegen sein Land kritisiert - diese glichen einer Kriegserklärung. In Hamburg sind Zehntausende zu einer Demonstration gegen den Krieg gekommen. Die Entwicklungen im Liveblog.
Wegen des Krieges sind nach UN-Angaben bereits etwa 1,4 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. Die meisten hätten in Polen Zuflucht gesucht. US-Außenminister Blinken dankte dem Land für seine "Großzügigkeit und Führungsstärke".
Die Kritik an Altkanzler Schröder wegen seiner Beziehungen zum russischen Präsidenten Putin reißt nicht ab. Während seine Frau ihn verteidigt, wenden sich viele Organisationen mit teils deutlichen Worten ab.
Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die russische Community in Deutschland aus, wie Recherchen von Report Mainz zeigen. Es gab erste Angriffe gegen vermeintlich russischsprachige Menschen. Behörden rechnen mit weiteren Straftaten.
Immer mehr EU-Länder setzen die gegen russische Oligarchen verhängten Sanktionen infolge des Ukraine-Krieges um. In Italien wurden nun Jachten und Villen im Millionenwert beschlagnahmt.
Immer mehr Medien stoppen ihren Betrieb in Russland. Nach den Sendern BBC und CNN setzen auch ARD und ZDF die Berichterstattung aus ihren Moskauer Studios vorerst aus. Bei kritischer Berichterstattung drohen hohe Haftstrafen.
Die Bundespolizei hat in Deutschland bislang 27.491 geflohene Menschen aus der Ukraine registriert - viele weitere werden folgen. Die Bundesregierung rechnet auch mit vielen Verletzten und Kranken, die bundesweit verteilt werden sollen.
Russlands Krieg gegen die Ukraine spaltet die Meinung der Serben. Viele halten zum Kreml - allein aus Protest gegen die NATO. Serbiens Präsident ist zwiegespalten - auch, weil er von Russlands Gas abhängig ist. Von S. Govedarica und W. Vichtl.
Die Bevölkerung von Mariupol und Wolnowacha sollte während einer mehrstündigen Feuerpause die Städte verlassen können. Doch rund um Mariupol scheinen die Gefechte weiterzugehen. Die Evakuierung stockt - und beide Seiten geben sich die Schuld dafür.
Für die Städte Mariupol und Wolnowacha hat die russische Armee eine Feuerpause ausgerufen. Bis zu 200.000 Menschen könnten nach ukrainischen Angaben allein Mariupol verlassen. Doch die Waffenruhe ist offenbar brüchig.
Das Welternährungsprogramm warnt vor der zunehmend schwierigeren Lebensmittelversorgung vor allem in ukrainischen Städten. Doch auch international droht der Krieg die Hungerkrise in anderen Staaten zu verschärfen.
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