"Rücksichtslose Unterdrückung", ein "Schritt zum Totalitarismus": Das Verbot von NGOs und Stiftungen in Russland ist von Bundesregierung, EU und Organisationen scharf kritisiert worden. Human Rights Watch und Amnesty wollen ihre Arbeit vor Ort fortsetzen.
Der Kanal des russischen Parlaments ist von der Videoplattform YouTube gesperrt worden. Seit Beginn des Krieges sind nach ukrainischen Angaben 21 Krankenhäuser im Land komplett zerstört worden. Die Entwicklungen im Liveblog.
An diesem Wochenende sind mehrere pro-russische Kundgebungen angekündigt, etwa in Hannover und Frankfurt. "Schwer erträglich" nennen das Innenpolitiker. Innenministerin Faeser fordert die Polizei auf, bei Verstößen gegen Gesetze einzugreifen.
Erneut hat Verteidigungsministerin Lambrecht erklärt, die Möglichkeiten der Bundeswehr für Waffenlieferungen seien erschöpft. Nachschub müsse von der Industrie kommen. FDP-Fraktionschef Dürr sprach sich für mehr Lieferungen aus.
Russland hat die Arbeit mehrerer internationaler Organisationen verboten. Dazu gehören deutsche Parteistiftungen sowie die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch.
Für 800 ukrainische Waisenkinder ist Antalya zum Zufluchtsort geworden. Ein ukrainischer Geschäftsmann hat sie vor kurzem dorthin in Sicherheit gebracht - erstmal für ein halbes Jahr. Von Karin Senz.
Bundesinnenministerin Faeser spricht von einer "Zeitenwende": Zivil- und Katastrophenschutz sollen ausgebaut, bestehende Schutzeinrichten nicht abgebaut werden. Zuspruch kommt von Bayerns Innenminister Herrmann.
Wie kaum eine andere Stadt war Odessa vor dem Krieg prorussisch geprägt. Seit Putins Angriff ist alles anders: In der Stadt am Schwarzen Meer wenden sich auch die Russischstämmigen von Russland ab. Von O. Mayer-Rüth.
Zehntausende Reservisten könnten für den Einsatz mobilisiert werden: Das US-Verteidigungsministerium geht davon aus, dass die russischen Streitkräfte ihre Einheiten nach Verlusten in der Ukraine wieder aufbauen.
Nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind in Makariw nach Angaben des Bürgermeisters 132 Zivilisten erschossen aufgefunden worden. Russland widerruft die Zulassung von 15 ausländischen Organisationen. Der Liveblog vom Freitag zum Nachlesen.
An der Wall Street gab es heute einen Eindruck, wer künftig Gewinner und wer Verlierer der Zinswende sein könnte. Entsprechend fanden die großen US-Börsen keine klare Richtung.
Im Umgang mit Russland hat Bundespräsident Steinmeier Fehler eingeräumt. Nun ist er nach Finnland gereist und ist dort dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zum ersten Mal seit Kriegsbeginn offiziell begegnet - per Videoschalte. Von Kristin Becker.
EU-Kommissionschefin von der Leyen hat der Ukraine Hoffnung auf einen schnellen Beitritt in die Europäische Union gemacht. Zuvor hatte sie sich ein Bild vom zerstörten Ort Butscha gemacht.
Bei ihrem Treffen in London haben Kanzler Scholz und Großbritanniens Premier Johnson ihre Haltung gegenüber Russland bekräftigt. Der Ukraine wollen sie weiter helfen - aber nicht mit schweren Waffen. Von C. Prössl.
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit werden Lebensmittel immer teurer. Laut der UN-Ernährungsorganisation FAO haben sie sogar inzwischen ein Rekordniveau erreicht. Stark betroffen sind Nord- und Westafrika - mit gravierenden Folgen.
Die Maßnahme war von westlichen Staaten wiederholt gefordert worden, nun hat die UN-Vollversammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet: Die Mitgliedschaft Russlands im UN-Menschenrechtsrat ist suspendiert.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Borrell sind in Kiew zu Gesprächen mit Präsident Selenskyj zusammengetroffen. Ihre wichtigste Botschaft: Für die Ukraine gebe es einen Weg in die EU.
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