Nasdaq Leuchtreklame
Marktbericht

Verluste an der Nasdaq US-Aktien im Rückwärtsgang

Stand: 17.05.2021 22:20 Uhr

An der New Yorker Börse sind die Märkte mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Inflationsängste halten sich weiter hartnäckig. Dies hat am Montag auch den DAX belastet.

Die New Yorker Börse konnte zum Wochenstart nicht an ihre jüngsten Avancen anknüpfen und schloss leichter. Anhaltende Inflationssorgen drückten besonders auf die Technologiebörse Nasdaq, die am Ende um 0,4 Prozent leichter bei 13.379 Punkten aus dem Handel ging. Abwärts ging es auch mit dem Auswahlindex Nasdaq 100, der 0,6 Prozent nachgab und bei 13.312 Punkten schloss.

Etwas besser, aber ebenfalls auch im Minus, hielten sich der Leitindex Dow Jones und der breiter aufgestellte S&P-500-Index. Der Dow schloss bei 34.327 Punkten, ein leichter Rückgang um 0,16 Prozent. Der S&P-500 verlor 0,25 Prozent auf 4163 Punkte. Alle Indizes schlossen allerdings über ihren Tagestiefs nach einer Gegenbewegung im späten Geschäft.

Inflation und kein Ende

"Die Inflation ist wirklich der Fokus des Marktes und jeder versucht, sich ein Bild davon zu machen, ob die Fed Recht hat, wenn sie sagt, dass dies alles nur vorübergehend ist oder ob dies etwas ist, das sie ernster nehmen müssen", sagte Greg Swenson vom Finanzdienstleister Brigg Macadam. Investoren befürchteten, dass die US-Notenbank Fed bei anhaltendem Preisdruck früher als erwartet die Zinsen anheben könnte.

Auch beruhigende Worte von Fed-Vize Richard Clarida halfen nicht. Clarida räumte zwar einen Aufwärtsdruck bei der Preisentwicklung ein. Allerdings dürfte der wahrscheinlich nur vorübergehend sein. Der jüngste Arbeitsmarktbericht habe gezeigt, dass "wir keine substantiellen Fortschritte gemacht haben", sagte der Notenbanker. Daher ist bis auf Weiteres mit einer weiter extrem lockeren Geldpolitik der Fed zu rechnen.

Clarida versicherte darüber hinaus, dass es eine Vorwarnung für die Finanzmärkte geben werde, falls die Fed eine Begrenzung der Anleihekäufe vornehmen werde. Derzeit kauft die Fed pro Monat Wertpapiere in einem Volumen von 120 Milliarden US-Dollar zur Stützung der amerikanischen Wirtschaft.

Megafusion in der Medienbranche

Aus dem Unternehmenssektor ragte eine Meldung aus dem Medienbereich heraus. In der Branche entsteht ein neues Schwergewicht mit dem Hollywood-Studio Warner Bros sowie TV-Sendern wie HBO, CNN und Eurosport. Der Telekommunikationsriese AT&T spaltet dafür seine Sparte WarnerMedia ab und legt sie mit dem TV-Konzern Discovery zusammen. AT&T und Discovery-Aktien gewannen zunächst deutlich, konnten die Gewinne aber nicht halten und rutschten ins Minus.

Empire State-Index leicht schwächer, aber weiter solide

Es gab auch neue Konjunkturzahlen. Die Stimmung in den New Yorker Industrieunternehmen hat sich im Mai etwas verschlechtert. Der Empire-State-Index fiel im Vergleich zum Vormonat um 2,0 Punkte auf 24,3 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Rückgang auf 23,9 Punkte gerechnet.

Die Wirtschaftsaktivität sei erneut solide gewachsen, kommentierte die New Yorker Fed. Sowohl Neuaufträge als auch Auslieferungen seien deutlich gestiegen. Allerdings verlängerten sich auch die Lieferzeiten. Sowohl die Preise für Vorleistungen als auch die Verkaufspreise der Unternehmen seien in Rekordtempo gestiegen. Dies dürfte sowohl Folge des internationalen Preisanstiegs für Vorprodukte und Rohstoffe sein als auch auf die wirtschaftliche Belebung durch weniger Corona-Beschränkungen zurückzuführen sein.

Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Mai nicht verändert. Der NAHB-Hausmarktindex verharrte zum Vormonat auf 83 Punkten, wie die National Association of Home Builders am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet.

DAX kommt nicht voran

Dem heimischen Aktienmarkt fehlten heute neue Impulse. Der DAX bleibt zwar weiter auf hohem Niveau und in Schlagweite seines Rekordhochs bei 15.502 Punkten, zu mehr reichte es heute aber nicht. Der DAX ging bei 15.396 Punkten um 0,13 Prozent moderat schwächer aus dem Handel. Lediglich am Vormittag starteten die Bullen einen Angriff auf die Bestmarke, der aber bei 15.482 Punkten endete. Das Tagestief lag bei 15.353 Punkten.

Wohin geht die Reise?

Einerseits bleibt das Szenario auf bessere Post-Corona-Zeiten, sprich einem kräftigen Wirtschaftsaufschwung, intakt. Die jüngsten Quartalszahlen der Unternehmen haben gezeigt, wie dynamisch die Erholung dabei ausfallen kann, was vom Markt mit dem hohen Niveau auch gewürdigt wurde/wird.

Aber kann es von diesem Niveau weiter nach oben gehen? Die Börse blickt bekanntlich immer nach vorne, und da haben die jüngsten, überraschend hohen Inflationsdaten aus den USA die Stimmung zuletzt eingetrübt. Vergangenen Mittwoch hatte eine US-Inflationsrate von 4,2 Prozent für den Monat April die Märkte geschockt.

"Im Mai könnten es 4,5 Prozent sein. Das könnte ein Jahreshoch werden, aber in der Folge sollte die US-Inflationsrate ein Niveau um die vier Prozent halten können", prognostiziert Marktexperte Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest.

Denn um die Krise zu überwinden haben Notenbanken und Regierungen die Wirtschaft in einem Ausmaß mit Liquidität geflutet, wie noch nie zuvor. Dieser Aufschwung auf Pump könnte jetzt seinen Tribut in Form höherer Inflationsraten fordern. Auch andere Asset-Klassen wie besonders die Rohstoffe oder Kryptowährungen geraten in einer solchen Übergangsphase in Bewegung.

Die Inflationssorgen lassen die Investoren nicht los, sagt auch Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus Axi. "Die alles entscheidende Frage ist nun, ob die Entwicklung nur ein temporäres Phänomen darstellt oder in der Tat zu einem ernsteren Problem wird und die Notenbanken am Ende keine andere Wahl haben, als mit Zinserhöhungen darauf zu reagieren." Solange es am Markt genau um diese Frage geht, dürfte der Handel perspektivisch eher nervös verlaufen.

T-Aktie gefragt

Unter den Einzelwerten wirkten die guten Quartalszahlen der Telekom aus der Vorwoche noch nach. Das im Leitindex schwer gewichtete und eigentlich nicht sehr volatile Papier legte rund 2,8 Prozent zu. Vor allem die Wachstumsdynamik der Tochter T-Mobile US kommt an der Börse weiterhin gut an. In der gleichen Größenordnung rückten Adidas vor, auch Autoaktien lagen vorne. Siemens, Siemens Energy und MTU Aero standen am Indexende. Insgesamt hielten sich Gewinner und Verlierer bei den 30 DAX-Titeln in etwa die Waage.

Euro etwas höher

Der Devisenmarkt reagierte kaum auf die neuen Konjunkturdaten aus den USA. Gegen den Euro wird der Greenback leicht schwächer bei 1,2158 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2143 (Freitag: 1,2123) US-Dollar fest.

Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank wies darauf hin, dass der konjunkturelle Aufschwung in den USA ins Stocken geraten sei. "Das vormals rosige Konjunktur-Bild für die USA trübt sich ein", sagte Leuchtmann. Der Commerzbank-Experte verwies unter anderem auf die Entwicklung des privaten Konsums, der nach einem Boom zuletzt an Schwung verloren habe.

Bitcoin stürzt ab

Der Bitcoin tendierte am Abend weiter schwach und wird bei rund 44.000 Dollar rund vier Prozent schwächer gehandelt. Dies, nachdem er bei volatilem Geschäft zeitweise bis auf 42.000 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Monaten abgestürzt war. Am frühen Morgen wurden noch mehr als 46.000 Dollar bezahlt. Könnte das ein böses Omen für die Börse sein?

Experten sehen in den Ereignissen am Kryptomarkt ein Anzeichen für die Risikolust der Anleger. Steigt die Risikoaversion der Anleger, so ziehen sie ihr Geld aus Kryptowährungen ab, die Aktienmärkte sind dann in der Regel als nächste dran. Allerdings ist die Korrelation zwischen den Kryptos und dem Aktienmarkt auch nicht sehr ausgeprägt. Es bleibt also spannend.

Goldpreis auf Drei-Monats-Hoch

Die steigenden Inflationserwartungen spiegeln sich derweil auch an den Rohstoffmärkten wider. Der Goldpreis stieg um rund ein Prozent auf 1866 Dollar je Feinunze, das höchste Niveau seit mehr als drei Monaten. Da die US-Notenbank Fed nach wie vor signalisiert, auf den Preisschub geldpolitisch nicht zu reagieren, scheinen einige Anleger zu Gold als klassischer Inflationsabsicherung zu greifen.

Unterstützung erhalte Gold zudem durch einen schwächeren US-Dollar und fallende US-Anleiherenditen, unterstreicht denn auch Commerzbank-Rohstoff-Experte Carsten Fritsch. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen überschritt allerdings am Nachmittag mit 1,64 Prozent die Marke von 1,6 Prozent, an der sie sich zuletzt länger orientiert hatte. Sie liegt damit deutlich unter der April-Inflationsrate von 4,2 Prozent.

Corona-Ausbrüche in Asien verunsichern Ölanleger

Vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses der Anleger an Inflationshinweisen rücken auch die Ölpreise in den Fokus. Schließlich hängen die Verbraucherpreise maßgeblich von den Entwicklungen am Ölmarkt ab. Dabei ist allein aufgrund des statistischen Basiseffekts in den kommenden Monaten mit - im Jahresvergleich - steigenden Ölpreisen und damit steigenden Inflationsraten zu rechnen: Vor einem Jahr hatte die Corona-Pandemie die Ölpreise noch tief in den Keller gedrückt.

Zum Wochenstart tendierten die Ölpreise im Verlauf wieder höher. Nach dem starken Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Monaten sorgten Corona-Ausbrüche in Indien, aber auch in Singapur und Taiwan zuletzt für Verunsicherung.

VW prüft weitere Batteriefabrik in Salzgitter

Unter den Einzelwerten im DAX rückt zu Wochenbeginn die VW-Aktie in den Fokus. Der Volkswagen-Konzern erwägt zusammen mit seinem US-Batteriepartner Quantumscape den Bau einer weiteren Batteriefabrik in Salzgitter. Dabei soll es um die Herstellung von sogenannten Feststoffbatterien gehen, eine Weiterentwicklung der derzeit gängigen Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos.

Die nächste Glyphosat-Niederlage für Bayer

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat auch im zweiten seiner US-Berufungsverfahren wegen angeblicher Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat eine Niederlage erlitten. Das zuständige Gericht in San Francisco bestätigte am Freitag ein Urteil, wonach Bayer dem Kläger Edwin Hardeman insgesamt gut 25 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen muss.

Deutsche Bank kann auf bessere Bonitätsnote von Moody's hoffen

Die Ratingagentur stellte am Montag eine Anhebung aller kurz- und langfristigen Ratings der Bank in Aussicht. Das größte deutsche Geldhaus sei beim Konzernumbau und dem Ziel eines ausgeglicheneren Geschäftsmodells voran gekommen, erklärte Moody's. Die Kapital- und Liquiditätspuffer seien solide.

Ein besseres Rating führt bei Banken zu geringeren Refinanzierungskosten. Moody's hatte im November die Kreditwürdigkeit der Bank erstmals seit Beginn ihres Umbaus positiver eingeschätzt. Fitch und S&P hoben im Januar und Februar ihre Ausblicke für das jeweilige Rating der Deutschen Bank an.

Grenke erhält Testat für Jahresabschluss 2020

Der wegen seiner Bilanzierung kritisierte Leasingspezialist Grenke hat nach eigenen Angaben von der Prüfungsgesellschaft KPMG ein uneingeschränktes Testat für den Konzernabschluss 2020 bekommen. Das Unternehmen war im vergangenen Jahr wegen seines Geschäftsmodells und des Umgangs mit Franchise-Gesellschaften in die Kritik geraten. Seitdem versucht Grenke, die Vorwürfe zu entkräften.

Ende April hatte das Unternehmen bereits angekündigt, Mitte Mai mit dem Testat seines Jahresabschlusses zu rechnen. Im Anschluss an die Mitteilung des Konzerns vom Montag sprang die Grenke-Aktie auf der Handelsplattform Tradegate deutlich nach oben.

Der Konzerngewinn nach Steuern für das vergangene Jahr liegt den Angaben zufolge bei 88,4 Millionen Euro - 8,5 Millionen Euro mehr als in den vorläufigen Zahlen anvisiert. Dies begründet der Leasingdienstleister mit einer Korrektur der Risikovorsorge im Vorjahr. Zuvor hatte der Konzern schon diese Möglichkeit angedeutet. Sowohl die Corona-Pandemie als auch die Sonderprüfungen haben den Gewinn von Grenke belastet. Weil der Konzern "Basiskriterien" verletzte, flog die Aktie zuletzt aus dem SDAX.

BVB macht Champions-League-Einzug perfekt

Borussia Dortmund hat das Happy End einer wechselhaften Fußball-Bundesligasaison mit dem Einzug die Champions League perfekt gemacht. Drei Tage nach dem Triumph im DFB-Pokal gewann der BVB am Sonntag beim FSV Mainz 05 mit 3:1. Zudem bleibt Stürmer-Star Erling Haaland nach Überzeugung von BVB-Sportdirektor Michael Zorc bei Borussia Dortmund. An der Börse kommt das gut an. Die BVB-Aktie setzt sich im frühen Handel an die SDAX-Spitze.

Kurssprung bei Aumann

Ein kräftiger Anstieg der Auftragseingänge ermuntert Anleger zum Einstieg bei Aumann. Die Aktien des Spezialmaschinenbauers steuern mit einem Plus von über 14 Prozent auf den größten Tagesgewinn seit zehn Monaten zu. Das Volumen der Bestellungen wuchs den Angaben zufolge im abgelaufenen Quartal um fast 32 Prozent auf 50,5 Millionen Euro. Operativ habe das Unternehmen allerdings einen Verlust von einer halben Million Euro gemacht.

Eurowings sieht stark steigende Buchungszahlen

Eurowings sieht sich nach den Corona-Einschränkungen auf Kurs zu deutlich mehr Flugverkehr im Sommer. Man werde voraussichtlich Ende August oder Anfang September die geplanten 80 Flugzeuge in der Luft haben, sagte der Chef der Lufthansa-Tochter, Jens Bischof, am Montag in Köln. Das sei eine Verspätung um etwa vier Wochen. Aktuell seien rund 45 Flugzeuge unterwegs.

Auch die Zahl der Buchungen habe sich parallel zu den Reise-Erleichterungen in den vergangenen zwei Wochen verdoppelt, erklärte der Airline-Chef. An Spitzentagen verkaufe man wegen der gestiegenen Nachfrage von Privatleuten und Reiseveranstaltern aktuell mehr als 50.000 Tickets im Vergleich zu mehr als 80.000 Tickets in der Vorkrisenzeit. Für die kommenden vier Wochen habe man bereits 500 zusätzliche Flüge aufgelegt. Hauptziel wird Mallorca sein, das im Sommer mehr als 300 mal angeflogen werden soll.

Vantage Towers peilt stärkeres Wachstum an

Die Funkturmgesellschaft Vantage Towers will die Geschäfte im neuen Geschäftsjahr weiter ausbauen und mehr Geld zur Zahlung der Dividende erwirtschaften. Der Umsatz soll um bis zu knapp fünf Prozent auf 995 Millionen bis 1,01 Milliarden Euro klettern. Vantage Towers gehört noch zu knapp 82 Prozent dem britischen Telekomkonzern Vodafone. Die Briten hatten die Sparte im März an die Börse gebracht.

Suse-Aktien kommen zu 30 Euro

Der Linux-Softwareanbieter Suse ist mit seinem milliardenschweren Börsengang am Ziel. Das Unternehmen aus Nürnberg und sein Eigentümer, der schwedische Finanzinvestor EQT legten den Ausgabepreis für 37,3 Millionen Suse-Aktien auf 30 Euro je Aktie fest. Er liegt damit nicht ganz am unteren Ende der Spanne, die von 29 bis 34 Euro reichte. EQT verzichtete allerdings auf die Aufstockungsoption, so dass das Emissionsvolumen bei 1,12 Milliarden Euro liegt. Suse feiert am Mittwoch sein Debüt an der Frankfurter Börse.

Suse ist schon der dritte Börsengang in Frankfurt in diesem Jahr, der mehr als eine Milliarde Euro einbringt. Der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 hatte im Januar mit 1,8 Milliarden Euro den Auftakt gemacht. Den größten Börsengang des Jahres feierte im März die Vodafone-Funkturm-Tochter Vantage Towers mit einem Volumen von 2,3 Milliarden Euro. Seither hat sich die euphorische Stimmung für Börsengänge aber etwas eingetrübt. Europas größte Laborkette Synlab hatte das Emissionsvolumen gekürzt und ihre Aktien am unteren Ende der Spanne ausgegeben.

Q-Cells steckt weitere Millionen ins Solar Valley

Der Solarzellen-Anbieter Q-Cells investiert weitere 15,5 Millionen Euro in seine globale Forschungs- und Entwicklungszentrale im sachsen-anhaltischen Thalheim. Das Geld werde in die Entwicklung von Maschinen und Anlagen der nächsten Generation der Photovoltaik-Technologie fließen, kündigte das Unternehmen an.

Positive Studiendaten zu Corona-Impfstoff von Sanofi

Der französische Pharmakonzern Sanofi treibt nach Rückschlägen die Entwicklung seines Corona-Impfstoffs voran. Das mit GlaxoSmithKline (GSK) entwickelte Präparat zeige in einer Phase-2-Studie bei allen Altersklassen eine starke Wirkung. Voraussichtlich in den nächsten Wochen werde eine großangelegte Studie der Phase 3 mit Tausenden Probanden starten. Bei Erfolg könnte das Vakzin noch im vierten Quartal dieses Jahres zugelassen werden.

Ryanair: Erholung hat begonnen

Europas größte Billigfluglinie Ryanair hat im Geschäftsjahr 2020/21 bis Ende März 27,5 Millionen Passagiere befördert und einen Rekordverlust nach Steuern von 815 Millionen Euro verbucht. Für das laufende Geschäftsjahr sehen die Iren allerdings Anzeichen einer beginnenden Erholung. Die Fluggesellschaft bekräftigte am Montag ihre Prognose, dass die Passagierzahlen 2021/22 am unteren Ende einer Spanne von 80 bis 120 Millionen liegen würden.

Elon Musk besucht Baustelle in Brandenburg

Tesla-Chef Elon Musk ist am Montag zu einem Besuch der Baustelle der Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide bei Berlin angereist. Musk der am späten Montagmorgen auf der Baustelle ankam, hält einen Produktionsstart bis zum Jahresende weiterhin für möglich. "Momentan sieht es also so aus, dass wir die Produktion Ende des Jahres starten können."

Tesla plant eine jährliche Produktion von 500.000 Elektroautos des Models Y in der "Giga-Factory". Zuletzt hatte sich das Bauprojekt jedoch aufgrund verschiedener administrativer Schwierigkeiten verzögert. Wie Tesla Ende April bekannt gab, wurde die ursprünglich für Ende Juli geplante Eröffnung des Werks bereits auf "Ende 2021" verschoben.