Kevin Spacey | Bildquelle: picture alliance / Matthias Balk

#MeToo Kevin-Spacey-Film floppt

Stand: 20.08.2018 11:05 Uhr

Der Film "Billionaires Boys Club" mit Kevin Spacey in einer tragenden Rolle hat am ersten Kinotag 126 Dollar eingespielt. Der mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierte Spacey konnte aus dem Film nicht mehr herausgeschnitten werden.

Sechs Zuschauer pro Kino am Eröffnungswochenende: Der Film "Billionaire Boys Club" mit Ex-Hollywood-Star Kevin Spacey hat am ersten Tag 126 Dollar eingespielt, am gesamten Wochenende waren es insgesamt rund 618 Dollar. Das berichtet der "Hollywood Reporter". Der wegen sexueller Übergriffe in die Schlagzeilen geratene Spacey konnte anders als in der Serie "House of Cards" nicht mehr herausgeschnitten werden - offenbar wegen finanzieller Nöte der Produzenten.

Dies sei keine leichte, aber auch keine unsensible Entscheidung gewesen, erklärte der Verleiher "Vertical Entertainment" dem "Hollywood Reporter" zufolge. Die Anschuldigungen seien zweieinhalb Jahre zuvor, als der Film gedreht wurde, nicht bekannt gewesen.

"Billioniare Boys Club" wurde weder in Los Angeles noch in New York gezeigt.

(Anm. der Red.: In einer früheren Version dieser Meldung war irrtümlicherweise von sechs Zuschauern pro Kino am Eröffnungstag die Rede gewesen. Die Meldung wurde korrigiert.)

Über dieses Thema berichtete WDR 4 am 20. August 2018 in den Ausgaben des "Promi-Boulevards" (dreimal täglich von Montag bis Freitag).

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