Andreas Dresen  und Alexander Scheer | Bildquelle: dpa

Deutscher Filmpreis Sechs Lolas für "Gundermann"

Stand: 03.05.2019 21:55 Uhr

Beste Regie, bester Film, bester Hauptdarsteller: Das Drama "Gundermann" hat beim Deutschen Filmpreis abgeräumt. Die rbb-Koproduktion war als Favorit ins Rennen gegangen. Auch "Styx" und "Der Junge muss an die frische Luft" wurden ausgezeichnet.

Das Drama "Gundermann" von Regisseur Andreas Dresen hat die Goldene Lola als bester Spielfilm gewonnen.

Die rbb-Koproduktion erzählt die Geschichte des DDR-Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann, der auch für die Stasi arbeitete. Das Drama war mit zehn Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen und erhielt am Ende sechs Lolas. Prämiert wurde er für beste Regie, bestes Drehbuch, bestes Kostümbild, bestes Szenenbild sowie die Leistung von Hauptdarsteller Alexander Scheer.

"Gundermann" setzte sich gegen fünf andere Kandidaten durch: "Das schönste Mädchen der Welt", "Transit", "25km/h", "Styx" und "Der Junge muss an die frische Luft".

Deutscher Filmpreis: Sechs Lolas für Drama "Gundermann"
tagesschau 20:00 Uhr, 04.05.2019, Viktoria Kleber, ARD Berlin

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Silber für "Styx"

Mit einer silbernen Lola wurde "Styx" ausgezeichnet. Der Film handelt von einer Seglerin, die auf dem Meer auf ein Flüchtlingsboot trifft. Hauptdarstellerin Susanne Wolff gewann zudem eine Lola als beste Hauptdarstellerin. Eine Lola in Bronze ging an die Produzenten der Tragikomödie "Der Junge muss an die frische Luft". Der Film von Caroline Link schildert die Kindheit Hape Kerkelings und wurde auch als besucherstärkster Film ausgezeichnet.

Regisseurin Margarethe von Trotta bekam den Ehrenpreis für ihre "herausragenden Verdienste um den deutschen Film". Produzent Christian Becker wurde mit dem Bernd-Eichinger-Preis geehrt.

Susanne Wolff mit ihrer Auszeichnung | Bildquelle: dpa
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Susanne Wolff wurde als bester Hauptdarstellerin geehrt. Ihr Film "Styx" gewann eine silberne Lola.

Wichtigste deutsche Auszeichnung

Die Lolas gelten als wichtigste nationale Auszeichnung in der Filmbranche. Die rund 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmten über die meisten Gewinner ab. Die Preise sind mit insgesamt fast drei Millionen Euro für neue Projekte dotiert, das Geld kommt aus dem Haus von Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Preise wurden bei einer Gala in Berlin verliehen.

Dresen - Gundermann: "Endlich mal ne amtliche Kombination"
Frauke Gust, DLF
04.05.2019 09:54 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 03. Mai 2019 um 21:03 Uhr.

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