Wegen Koran-Verunglimpfungen in Schweden und Dänemark hatte es im Irak massive Proteste gegeben, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam. Nun sagt Verteidigungsminister Pistorius einen geplanten Besuch in dem Land ab. Grund sind Sicherheitsbedenken. mehr
Die angebliche Koranschändung in Dänemark sorgt im Irak weiter für Proteste. Tausende Menschen gingen auf die Straße. In Basra wurden die Gebäude einer dänischen Hilfsorganisation in Brand gesteckt. mehr
Nach einem Facebook-Video dänischer Rechtsextremisten, das eine Koranverbrennung zeigen soll, gab es in Bagdad erneut teils gewaltsame Proteste. Der Polizei gelang es, die Menge aufzuhalten, die offenbar die dänische Botschaft stürmen wollte. mehr
Nach der islamfeindlichen Kundgebung vor der irakischen Botschaft in Stockholm folgen weitere Konsequenzen: Das schwedische Botschaftspersonal wurde aus Bagdad nach Stockholm verlegt. Im Iran finden landesweite Proteste statt. mehr
Eine islamfeindliche Kundgebung vor der irakischen Botschaft in Stockholm hat für scharfe Kritik weiterer Länder gesorgt. Im Iran sowie in Saudi-Arabien und Katar wurden Schwedens Botschafter einbestellt. mehr
Heilige Schriften unter dem Hinweis auf Meinungsfreiheit zu verbrennen, ist ein absolutes "No-Go", meint Ulrich Pick. Gleichzeitig aber müsse Kritik an Religion erlaubt sein. Nur dann bestehe die Chance auf gegenseitige Akzeptanz. mehr
Nach einer angekündigten Koranverbrennung in Schweden ist die Situation eskaliert: Demonstranten stürmten die schwedische Botschaft im Irak, wenig später wurde die Botschafterin ausgewiesen. Verbrannt wurde der Koran allerdings nicht. mehr
Der Irak hat Schweden für den Fall einer erneuten Koranverbrennung mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht. Nach dem Sturm der schwedischen Botschaft in Bagdad verurteilte Stockholm die Angriffe und bestellte irakische Diplomaten ein. Von T. Spanhel. mehr
Um mehr Asylsuchende in ihre Herkunftsländer zurückbringen zu können, will die Bundesregierung Migrationsabkommen schließen. Eine erste Vereinbarung mit dem Irak soll jetzt unterschrieben worden sein. mehr
In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind im Irak bis zu einer Million Menschen spurlos verschwunden. Zu diesem Ergebnis kommt ein UN-Ausschuss, der das massenhafte Verschwindenlassen von Menschen untersucht hat und nun anprangert. mehr
Die Hälfte aller Iraker war zu Beginn der US-Invasion vor 20 Jahren noch nicht einmal sechs Jahre alt. Vor allem die jungen Menschen sind die Leidtragenden der Dauerkrise, in der sich das Land befindet. Von A. Osius. mehr
Vor 20 Jahren begann die US-Invasion im Irak. Hunderttausende Iraker und fast 4500 US-Soldaten starben. Der Irak-Krieg hat auch in den USA bis heute Folgen: für die Amerikaner selbst - und für ihr Ansehen in der Welt. Von Julia Kastein. mehr
Das fruchtbare Marschland des Südirak könnte sich bald in Wüste verwandeln. Denn es herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Die Lebensweise der Bewohner der Sümpfe wäre dann vorbei. Von R. Sina. mehr
Die Bundesaußenministerin will mit ihrer Reise in den Irak ein Zeichen setzen, um das von Krieg und Terror geschundene Land zu stabilisieren. Die Verbrechen des IS haben die Menschen gezeichnet. Baerbock versucht Mut zu machen. Von B. Dake. mehr
Nach dem militärischen Sieg über den "Islamischen Staat" leben noch immer gut eine Million Binnenvertriebene im Irak. Baerbock mahnte bei einem Treffen mit dem Regierungschef der kurdischen Autonomiegebiete eine Rückkehr in Würde an. mehr
Außenministerin Baerbock ist nach Bagdad gereist. Sie verspricht dem Irak weiterhin Unterstützung für eine friedliche Zukunft. Dazu zähle auch die gemeinsame Bekämpfung der Terrororganisation IS. mehr
Bundesaußenministerin Baerbock reist zu Gesprächen in den Irak. Nach Angaben des irakischen Außenministeriums soll es dabei um Energie und Investitionen gehen. Thema dürfte aber auch die Terrormiliz IS sein. mehr
Bei Drohnenangriffen in Ostsyrien sind Aktivisten zufolge elf Menschen gestorben. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte richteten sich die Attacken gegen Lastwagenkonvois, die angeblich mit iranischen Waffen beladen waren. mehr
Nach 18 Jahre Haft in Deutschland ist der Mörder des Modedesigners Moshammer in den Irak abgeschoben worden. Er kann dort als freier Mann leben, darf aber nicht mehr nach Deutschland einreisen. mehr
Nach der US-Invasion 2003 sind massenweise Waffen im Irak geblieben. Viele davon werden mittlerweile auf dem Schwarzmarkt gehandelt - und sorgen auf Bagdads Straßen knapp 20 Jahre nach dem Krieg immer wieder für Gewalt. Von Tilo Spanhel. mehr
Tausende wollten ohne Ticket das Endspiel des Golf-Cups sehen. Dabei kam es vor dem Fußballstadion in der südirakischen Stadt Basra zu einer Massenpanik. Dutzende Menschen wurden verletzt, mindestens einer starb. mehr
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