Bundeskanzler Scholz und NRW-Ministerpräsident Wüst | dpa
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Bund und Länder beraten Dienstag härtere Maßnahmen ++

Stand: 19.12.2021 21:58 Uhr

Bund und Länder beraten am Dienstag über schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Omikron-Variante. In Wien haben 30.000 Menschen der Corona-Toten in Österreich gedacht. Alle Entwicklungen im Liveblog.

  • Bund und Länder beraten am Dienstag schärfere Maßnahmen
  • Gedenken an Corona-Tote in Österreich
  • 20 Mio. BioNTech-Impfdosen zusätzlich für EU
  • RKI: 29.348 Neuinfektionen, Inzidenz bei 315,4
  • England: 60 Prozent Omikron-Anteil
  • Wegen Omikron: Wüst fordert Fahrplan noch vor Weihnachten
  • Warnung vor Rechtsextremen bei Corona-Protesten
  • Frankreich und Dänemark sind Hochrisikogebiete
  • General Breuer: 30 Millionen Impfungen machbar
19.12.2021 • 23:43 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir schließen den Corona-Liveblog für Sonntag.

Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante beraten Bund und Länder am Dienstag über die Corona-Lage und das weitere Vorgehen. Das vereinbarten Bundeskanzler Olaf Scholz und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz. Beide Seiten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den Termin. Dabei solle es um weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zum Schutz des Gesundheitssystems vor einer drohenden Überlastung in Folge der Omikron-Welle gehen, hieß es.

Neben der Auswertung der ersten Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats der Bundesregierung solle es außerdem um vorbereitende Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur gehen, hieß es. Zuvor hatte es in einer am Sonntag veröffentlichten Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats der Bundesregierung geheißen, es bestehe Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage.

In Wien haben am Abend etwa 30.000 Menschen der Corona-Toten in Österreich gedacht. Bei der etwa zehnminütigen Kundgebung auf der Ringstraße trugen die Teilnehmer Kerzen oder Lampen oder hatten die Lichter ihrer Mobiltelefone eingeschaltet. Die Aktion unter dem Motto "#YesWeCare - das#Lichtermeer" wurde von Organisationen wie Gewerkschaften, Ärztekammer und Religionsgemeinschaften unterstützt. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen erklärte sich solidarisch. Das Staatsoberhaupt stellte eine Kerze in ein Fenster der Hofburg. In Österreich sind bisher mehr als 13.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Wegen der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus erwägt die Bundesregierung laut Medienberichten weitere Beschränkungen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, könnten entsprechende Maßnahmen bei einer Sondersitzung von Bund und Ländern noch vor Weihnachten beschlossen werden. Laut dem Nachrichtenportal t-online sollen Bund und Länder bereits am Dienstag zu einer Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zusammenkommen.

Beraten werden soll offenbar unter anderem über Teilnehmer-Obergrenzen für Veranstaltungen. Zudem könnten Clubs und Diskotheken geschlossen werden. Die Beschränkungen sollen voraussichtlich erst nach den Weihnachtsfeiertagen in Kraft treten. Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte wegen der Omikron-Ausbreitung die rasche Einführung neuer Kontaktbeschränkungen empfohlen.

19.12.2021 • 19:40 Uhr

Proteste in Belgien

In Brüssel haben Tausende Menschen weitgehend friedlich gegen die Corona-Politik der belgischen Regierung demonstriert. 13 Demonstranten wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Teilnehmer trugen Plakate mit Aufschriften wie "Genug ist genug". Die Polizei war mit zahlreichen Beamten präsent, nachdem frühere Proteste eskaliert waren.

Im Protestzug demonstrierten auch Angestellte des Gesundheitswesens. Sie protestierten gegen die Bestimmung, dass sie sich binnen drei Monaten impfen lassen müssen, wenn sie ihre Arbeit behalten wollen. Ähnliche Proteste hat es auch in Paris und London gegeben.

Omikron hat sich in Irland zur vorherrschenden Corona-Variante entwickelt. Das Gesundheitsministerium in Dublin teilte mit, man gehe nach aktuellen Analysen davon aus, dass die Hälfte (51,6 Prozent) aller bestätigten Infektionen Omikron-Fälle seien. Der medizinische Chef-Berater Irlands, Tony Holohan, sagte dem Sender RTÉ zufolge: "Es hat weniger als zwei Wochen gedauert, bis Omikron zur dominanten Covid-Variante in Irland geworden ist, was zeigt, wie ansteckend die Variante ist." Es sei nun unbedingt notwendig, Kontakte zu beschränken und die Kurve der Neuinfektionen abflachen zu lassen, um unnötige Todesfälle zu verhindern und das Gesundheitssystem zu schützen.

Sowohl die Kurve der Neuinfektionen als auch die der Todesfälle war in den vergangenen Wochen in dem Land mit rund fünf Millionen Einwohnern steil angestiegen. Anfang Dezember hatte die irische Regierung neue Corona-Beschränkungen eingeführt. So mussten Clubs zunächst wieder schließen und Theater oder Kinos dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazitäten besetzen. Für private Treffen gibt es wieder Obergrenzen: So dürfen sich maximal Angehörige von vier Haushalten treffen.

Angesichts des Vormarsches der Omikron-Variante bekommt die EU für die ersten drei Monate 2022 zusätzliche 20 Millionen Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Die EU-Komission teilte mit, dies solle helfen, den kurzfristigen Bedarf der Mitgliedsstaaten zu decken. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl der erwarteten Lieferungen von Biontech/Pfizer an die EU im ersten Quartal des kommenden Jahres auf 215 Millionen.

Ein ähnliches Abkommen sei mit dem Hersteller Moderna geschlossen worden, hieß es weiter. Fünf Millionen der zusätzlichen Dosen von Biontech/Pfizer sollen jeweils im Januar und Februar geliefert werden, die restlichen zehn Millionen im März. Die meisten Regierungen in Europa verfolgen derzeit Kampagnen für Auffrischungsimpfungen. Diese werden von Experten als die beste Strategie gegen die neue Variante angesehen.

Europaweit wächst die Sorge vor der Omikron-Welle, in den Niederlanden gilt über die Festtage ein Lockdown. Ein Szenario auch für Deutschland? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat dies jetzt ausgeschlossen. "Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten - den werden wir hier nicht haben", sagte der SPD-Politiker im Bericht aus Berlin.

Zugleich warnte er vor der Omikron-Variante: "Wir werden eine fünfte Welle bekommen.

Der medizinische Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, mahnt die Amerikaner angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante des Corona-Virus zur Vorsicht. Diese "wütet auf der ganzen Welt", sagt Fauci dem Sender NBC. Er forderte alle US-Bürger, die über die Feiertage verreisen wollen, zu einer Impfung auf.

Das wahre Problem für das Gesundheitssystem in den USA sei, dass so viele Menschen in den USA, die sich hätten impfen lassen können, das noch nicht getan hätten. Angesprochen darauf, dass Präsident Joe Biden vor zehn Monaten die Hoffnung geäußert hatte, dass an Weihnachten wieder Normalität eingekehrt sein könnte, sagte Fauci, eine solche Hoffnung sei nur zu verständlich. "Aber eines, was wir nach fast zwei Jahren Erfahrung mit dem Virus wissen, ist, dass es wirklich sehr unvorhersehbar ist."

Der US-Immunologe Anthony Fauci  | EPA

Der US-Immunologe Anthony Fauci, mahnt die Amerikaner angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante zur Vorsicht. Bild: EPA

Das israelische Parlament, die Knesset schränkt seine Aktivitäten aus Sorge vor einem Ausbruch der Omikron-Variante des Coronavirus ein. Weitere neun Abgeordnete mussten nach Medienberichten in Quarantäne, weil sie mit einem mutmaßlich mit der Omikron-Variante infizierten Reporter in Kontakt waren. Viele Aktivitäten sollten jetzt nur noch online und über Zoom stattfinden, bestätigte ein Sprecher am Sonntag. Über das genaue Ausmaß der Beschränkungen werde aber noch beraten.

Insgesamt seien bereits nun elf Abgeordnete in Quarantäne, sagte er. Nach Angaben des betroffenen Reporters mussten etwa 130 Knesset-Mitarbeiter in Quarantäne.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst will angesichts der Omikron-Variante rasch eine Entscheidung über weitere Corona-Maßnahmen. "Bund und Länder müssen noch vor Weihnachten einen Fahrplan für die nächsten Wochen vereinbaren. Wir brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron", sagt der CDU-Politiker der "Bild".

"Die Politik muss den Bürgern ehrlich sagen, dass Einschränkungen im Alltag auch im neuen Jahr zwingend notwendig sein werden - ich bin sicher, viele Menschen rechnen auch damit."

Hendrik Wüst | REUTERS

"Brauchen eine gemeinsame Strategie gegen Omikron", fordert NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. Bild: REUTERS

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen hat für den Fall einer weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vor massiven personellen Engpässen etwa in Krankenhäusern gewarnt. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass in Bereichen der kritischen Infrastruktur sehr viel Personal krankheitsbedingt ausfallen wird", sagte Dahmen dem "Handelsblatt". "Ich sehe diese Gefahr nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, sondern beispielsweise auch bei der Feuerwehr, Polizei, in Apotheken und dem Lebensmittelhandel."

Dahmen mahnte: "Es muss jeder Tag zum Impfen und Boostern in diesen Bereichen genutzt werden. Eine generelle FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz muss sichergestellt werden. Zudem braucht es eine vorausschauende Personalplanung."

Israels Gesundheitsministerium hat sich am Sonntag für ein Reiseverbot in weitere Länder ausgesprochen, darunter auch Deutschland und die USA. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus solle nach einer Billigung durch die Regierung am Dienstag um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, hieß es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Weitere als "rot" eingestufte Länder seien Italien, Belgien, Ungarn, Marokko, Portugal, Kanada sowie die Türkei und die Schweiz. In Israel gilt bereits ein Einreiseverbot für Ausländer. Mehr als 50 Länder - vor allem in Afrika - galten außerdem schon als "rot", Israelis dürfen dorthin nur mit Sondergenehmigung reisen.

Die EU-Kommission rüstet sich mit weiteren Impfdosen gegen die Omikron-Welle. Mit den Herstellern BioNTech und Pfizer sei für das erste Quartal 2022 die Lieferung von zusätzlichen 20 Million Dosen vereinbart worden, teilt die Behörde in Brüssel mit. Demnach sollen im Januar und Februar jeweils fünf Millionen Dosen für die Mitgliedsstaaten bereitstehen, im März dann zehn Millionen. Außerdem sei eine erste Option für die Bestellung von mehr als 200 Millionen Impfstoffen aktiviert worden.

Impfdosen von Pfizer-BioNTech | dpa

Für das erste Quartal 2022 hat Brüssel die Lieferung von zusätzlichen 20 Millionen Impfstoff-Dosen von BioNTech/Pfizer vereinbart. Bild: dpa

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Nürnberg gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern demonstriert. "Denkpflicht statt Impfpflicht" und "Nein zur Impfpflicht", hieß es unter anderem auf Plakaten der Demonstrierenden. Es gebe einen starken Zulauf, sagte ein Polizeisprecher. Zum Teil seien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch überregional angereist. Eine genau Zahl konnte er zunächst nicht nennen.

Für den frühen Nachmittag hat außerdem die AfD in Bayern eine Kundgebung in der Innenstadt geplant, zu der auch die Fraktionsspitze im Bundestag, Alice Weidel und Tino Chrupalla, erwartet wurden. Linke Gruppen hatten zu Gegendemonstrationen aufgerufen und zogen unter lauten Rufen durch die Stadt.

Wegen zunehmender Anfeindungen gegen Wissenschaftler sehen prominente Forscherinnen und Forscher die öffentliche Debatte in Gefahr und warnen vor den Folgen für die Demokratie. "Wenn Wissenschaft medial weiterhin aus dem Kontext gerissen und willkürlich ideologisch zurechtgebogen wird, werden sich immer mehr seriöse und kluge Köpfe zurückziehen und ihre wissenschaftliche Expertise nicht mehr mit Öffentlichkeit und Politik teilen", sagte die Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim "Zeit Online". "Wenn wir daran nichts ändern, hat unsere Demokratie ein Problem."

31 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wehren sich auf dem Portal der Wochenzeitung "Die Zeit" gegen Falschdarstellungen und Diffamierungen und fordern Gesellschaft und Politik auf, die Freiheit und Unabhängigkeit der Forschung zu schützen. Neben Nguyen-Kim äußern sich demnach unter anderen die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek, der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf, die Sozialpsychologin Pia Lamberty, die Politökonomin Maja Göpel, der Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen und der Berliner Modellierer Kai Nagel.

Wenige Tage vor dem wie ein Nationalheiligtum behandelten Boxing Day ringt die englische Premier League mit den Auswirkungen der Omikron-Variante. Nachdem das Coronavirus am Wochenende zu etlichen Spielabsagen führte, kommen die Club-Chefs an diesem Montag zu einem Krisentreffen zusammen. "Weihnachten in Gefahr?", fragte die Boulevardzeitung "Daily Mail" auf ihrer Internetseite angesichts der bedrohlichen Lage im gesamten Land. Traditionell wird in England am 26. Dezember Fußball gespielt. An diesem Wochenende sollten nur vier von zehn angesetzten Partien des 18. Spieltages gespielt werden.

Im Iran ist erstmals eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus entdeckt worden. Das meldete das Staatsfernsehen. Die Regierung rief die Menschen auf, sich impfen zu lassen. Offiziellen Angaben zufolge sind etwa 60 Prozent der rund 85 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner vollständig geimpft. Zirka 3,5 Millionen Menschen haben eine Auffrischung erhalten.

Die Regierung von Spanien will die Corona-Regeln verschärfen. Hintergrund sind die steigenden Fallzahlen im Land, die Sieben-Tage-Inzidenz hat den Wert von 319 erreicht. In der Region Madrid stellen Labors bei etwa jedem dritten überprüften PCR-Test die neue Omikron-Variante des Coronavirus fest. In der Region Katalonien ist es bisher rund jeder fünfte. Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach von einem realen Risiko für die Spanierinnen und Spanier. Der Kampf gegen das Virus müsse intensiviert werden.

Wie die neuen Regeln aussehen sollen, was sie für Urlauber bedeuten könnten, für die Weihnachtstage, sagte Sánchez nicht. Nur so viel: Die Maßnahmen müssten mit den Regierungen der spanischen Regionen abgestimmt werden; das solle bei einem virtuellen Treffen mit den Regionalpräsidenten am Mittwoch passieren.

Menschen im Zentrum von Madrid | dpa

Die hoch ansteckende Omikron-Variante zirkuliert auch in Spanien. In der Region Madrid stellen Labore bei etwa jedem dritten überprüften PCR-Test die neue Variante fest. Bild: dpa

Die italienische Regierung erwägt neue Corona-Maßnahmen - bis hin zu einer allgemeinen Impfpflicht für Beschäftigte. "Einige Maßnahmen, wie die Einführung einer Maskenpflicht auch im Freien, könnten bald ergriffen werden", sagte Franco Locatelli, einer der wichtigsten wissenschaftlichen Berater der Regierung, der Zeitung "Corriere della Sera". Damit solle verhindert werden, dass es über die Feiertage zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen kommt. Zudem könnte die Impfpflicht ab Januar auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden, so die Zeitung. Bislang ist die Impfung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Schulen, bei der Polizei und beim Militär vorgeschrieben.

Dem Nationalen Gesundheitsinstitut (ISS) zufolge breitet sich die Omikron-Variante in Italien rasch aus. Erst vor wenigen Tagen hat die Regierung den Corona-Notstand bis zum 31. März verlängert.

In den Niederlanden ist angesichts der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus ein harter Lockdown in Kraft getreten. Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure müssen schließen. Vor allem Unternehmer und Gastwirte klagten über Einnahmeverluste. Sie forderten Kompensation für das Wegfallen des Weihnachtsgeschäftes. Gewerkschaften sprachen von "erneut einem schweren Schlag" für Arbeitnehmer in der Gastronomie und im Einzelhandel. Besorgt äußerten sich auch Schulen über die Folgen für die Schüler.

Einige Städte hatten sich nach der Lockdown-Ankündigung auf Unruhen vorbereitet, doch die blieben bisher aus. Vor einigen Wochen hatte es in mehreren Städten zum Teil heftige Krawalle gegeben.

19.12.2021 • 11:30 Uhr

Neue Homeoffice-Regeln in Portugal

Trotz hoher Impfquote breitet sich auch in Portugal die Omikron-Variante des Coronavirus sehr schnell aus. Für die Zeit zu Jahresbeginn hat die Regierung daher eine Woche Lockdown-Light verordnet: Wer irgendwie kann, soll vom 2. bis zum 9. Januar im Homeoffice bleiben. Für die Arbeit von Zuhause treten dann neue und strenge Regeln in Kraft, um Berufliches und Privates auch im Homeoffice zu trennen. Außerhalb der Arbeitszeit soll der Chef etwa keine Aufträge mehr erteilen dürfen - unter Androhung hoher Strafen, berichtet Reinhard Spiegelhauer.

Die neue Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger will deutlich mehr Impfangebote direkt in den Schulen machen. "Das muss ganz oben auf der Agenda der Länder stehen, um die Schulen offen zu halten", sagte Stark-Watzinger dem "Tagesspiegel". Denkbar sei beispielsweise, dass die Schulärztin in der großen Pause impfe oder mobile Impfteams in die Schulen gingen. Die FDP-Politikerin sagte, dass dies "natürlich immer in Absprache mit den Eltern" geschehen solle. Wichtig sei, dass das Angebot für die Impfungen der Kinder und Jugendlichen niedrigschwellig sei. "Das sehe ich zusammen mit Hygienemaßnahmen und digitalen Angeboten als Schlüssel, um den Schulbetrieb zuverlässig aufrecht zu erhalten", sagte sie.

 Bettina Stark-Watzinger spricht beim digitalen Parteitag der FDP Hessen | dpa

Spricht sich für mehr Impfangebote in den Schulen aus: Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Bild: dpa

Vor einem Jahr wütete das Coronavirus auch im "Haus im Schelmenholz" in Winnenden bei Stuttgart. Die Impfung hat seitdem Schlimmeres verhindert - aber das Virus bestimmt trotz Sicherheitsschleusen und Masken auch weiterhin den Alltag im Pflegeheim, berichtet Arnd Henze.

Die deutschen Einzelhändler sind auch nach dem vierten Adventswochenende mehrheitlich enttäuscht vom Weihnachtsgeschäft. Zwei Drittel der 1000 Befragten seien mit dem bisherigen Verlauf unzufrieden, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) mit. Der HDE forderte abermals eine Abkehr von der Corona-Regel, wonach nur Geimpfte und Genesene einen Großteil der Geschäfte betreten dürften - bekannt unter dem Kürzel 2G. "Das diesjährige Weihnachtsgeschäft ist eine herbe Enttäuschung für viele Händlerinnen und Händler. 2G setzt ihnen seit Wochen zu, und das in der für gewöhnlich umsatzstärksten Zeit des Jahres", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Kunden gehen durch ein weihnachtlich geschmücktes Einkaufszentrum in Magdeburg. | dpa

Für den Handelsverband Deutschland ist das diesjährige Weihnachtsgeschäft "eine herbe Enttäuschung für viele Händlerinnen und Händler." Bild: dpa

Nach fünf Tagen Rückgang hat die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Ansteckungen in Brandenburg wieder zugenommen. Sie stieg von 566 auf knapp 582, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Bundesweit liegt sie nach Angaben des Robert Koch-Instituts mit 315 weit niedriger. In Cottbus ist die Zahl neuer Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche mit 1245 am höchsten in Brandenburg, in Potsdam mit 320 am niedrigsten.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann fühlt sich im Kampf gegen das Coronavirus schlecht von der neuen Bundesregierung informiert. Er habe noch keinerlei Informationen über die Omikron-Variante vom neu eingesetzten Expertengremium der Bundesregierung erhalten, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Die Zeit drängt, deshalb erwarte ich, dass wir zügig einen Stand bekommen. Wenn man so ein Gremium einsetzt, müssen die Infos auch ankommen", sagte der Grünen-Politiker. Auch die Grünen im Bundestag seien nicht ins Bild gesetzt worden. Die Informationspolitik müsse besser werden, sagte Kretschmann. "Das sind Startschwierigkeiten der neuen Bundesregierung, aber die Pandemie und ihre Dynamik mit der neuen Variante erlaubt jetzt keine Einarbeitungszeit. Das muss jetzt flutschen."

Die 1200 Integrationsmanager in Baden-Württemberg sollen Impfbotschafter im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden. Das habe er dem Gesundheits- und Sozialminister Manne Lucha vorgeschlagen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann der Nachrichtenagentur dpa. Die Integrationsmanager in den Kommunen sollen schnell und unbürokratisch so geschult werden, dass sie Informationen und Fragen zur Impfung in die Quartiere bringen. Eigentlich betreuen die Integrationsmanager - meist Sozialarbeiter - Geflüchtete mit Bleibeperspektive in den Gemeinden, Städten und Landkreisen. Sozialminister Lucha hatte im Sommer 2017 den Startschuss gegeben für das nach seinen damaligen Angaben bundesweit einzigartige Programm.

Der Branchenverband der Feuerwerksindustrie geht gerichtlich gegen das Böllerverbot zu Silvester vor. Sobald das Verbot rechtskräftig ist, will der Bundesverband Pyrotechnik dagegen im Eilverfahren Klage einlegen, kündigte Vorstand Ingo Schubert an. Der Verband unterstütze darüber hinaus verschiedene Klagen gegen Abbrennverbote von Feuerwerk in Bremen, Hamburg und Sachsen. Branchenvertreter sprachen von einer existenzgefährdenden Lage. Hintergrund des Verbots ist die aktuelle Belastung der Kliniken mit Covid-19-Fällen. Der Gesetzgeber argumentiert, es müssten Krankenhauskapazitäten geschont werden, weswegen Unfälle durch unsachgemäßen Gebrauch der Feuerwerkskörper vermieden werden sollten.

60 Prozent der Corona-Neuinfektionen in England sind nach Angaben von Gesundheitsminister Sajid Javid auf die Omikron-Variante zurückzuführen. Das gehe aus einer Analyse der vorliegenden Daten hervor, sagte Javid bei Sky News. Aufgrund von Impfungen und Tests sei man aber in einer besseren Lage als im vergangenen Jahr zu Weihnachten. Die Regierung beobachte die Entwicklung genau und berate fast stündlich mit Experten sowie Beratern und werde tun, was nötig sei, um die Ausbreitung einzudämmen, sagte Javid.

Wegen mehrerer Corona-Fälle an Bord eines Kreuzfahrtschiffs müssen etwa 300 Passagiere vorzeitig ihre Reise auf Gran Canaria beenden. Wie das Unternehmen Tui Cruises mitteilte, gehen alle 1600 Passagiere des Schiffes "Mein Schiff 4" in Las Palmas de Gran Canaria von Bord, die meisten von ihnen planmäßig. Rund 300 von ihnen hätten eigentlich noch sieben Tage auf dem Schiff verbringen wollen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Die Infektionen seien bei zunächst vier Gästen festgestellt worden. Nach einer vollständigen Testung von Passagieren und Besatzung seien einige weitere Fälle hinzugekommen. Die Betroffenen und Kontaktpersonen wurden in Absprache mit den spanischen Behörden in einem dafür vorgesehenen Bereich an Bord isoliert. Sie sollen nun an Land weiter in Quarantäne bleiben.

Die traditionsreiche US-Sketch-Show "Saturday Night Live" ist wegen einer schweren Corona-Welle in New York ohne Studiopublikum und mit nur wenigen Ensemble-Mitgliedern produziert worden. Statt der sonst etwa 20 Comedians waren nur zwei im Studio Teil der Aufzeichnung. Die Entscheidung sei als Vorsichtsmaßnahme getroffen worden, teilte die Produktion der Sendung wenige Stunden vor der Ausstrahlung bei Twitter mit. Die "New York Times" und andere Medien berichteten, dass mehrere Comedians des Ensembles positiv auf das Virus getestet worden seien. Schauspieler Paul Rudd trat wie geplant auf, Tom Hanks und Tina Fey sprangen kurzfristig als Gastmoderatoren ein. Musik-Gast Charli XCX sagte ihren Auftritt ab.

New York erlebt derzeit einen starken Anstieg neuer bestätigter Corona-Fälle. Innerhalb der vergangenen Woche haben sich die Fallzahlen nach Angaben der Stadt von rund 2500 auf mehr als 5000 pro Tag verdoppelt.

Wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat Dänemark große Teile des öffentlichen Lebens wieder heruntergefahren. Seit 08.00 Uhr müssen Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Sportstätten geschlossen bleiben. Restaurants dürfen nach den Vorgaben der Regierung abends nur noch bis 23 Uhr öffnen. In Dänemark steigen die Corona-Zahlen seit einigen Wochen wieder stark an. Zuletzt erreichte die Zahl der täglichen Neuinfektionen einen Höchstwert von rund 12.000. In mehr als einem Fünftel der Fälle handele es sich um die Omikron-Variante, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Die strengeren Regeln gelten zunächst bis Mitte Januar.

Für das zweite Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie zeichnet sich bei den Festgottesdiensten ein bundesweiter Flickenteppich von Regelungen ab. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche überlassen das Vorgehen den Gemeinden weitgehend selbst. Dadurch unterscheiden sich die Regelungen oft von Gemeinde zu Gemeinde, ja sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst innerhalb ein- und derselben Gemeinde. "Das ist das falsche Signal", sagte Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV). "Die unverbindlichen Empfehlungen sind ein Delegieren der Verantwortung nach unten. Ein gemeinsam erstelltes Konzept, das klar kommuniziert wird, ist da der bessere Weg."

Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, wies die Kritik zurück: "Die Kirche reagiert auf die landesspezifisch und regional verschiedenen Erfordernisse angesichts der Coronasituation", sagte er. "Es ist der Kirche sehr wichtig - zumal an Weihnachten als für die Christen zentralem Glaubensfest - in dieser für uns alle schweren Zeit bei den Menschen zu sein und die Religionsausübung zu gewährleisten." Dabei nähmen die Bistümer und Gemeinden ihre Verantwortung sehr ernst.

Als Folge des Haustierbooms während der Corona-Lockdowns geraten viele deutsche Tierheime an ihre Grenzen. "Seit dem Sommer müssen immer wieder einzelne Tierheime Aufnahmestopps verhängen, in Teilen Deutschlands spitzt sich die Lage zu", sagte Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund der Nachrichtenagentur dpa. Während die Vermittlungslage bis Anfang 2021 relativ normal oder aufgrund der hohen Nachfrage nach Tieren sogar besser gewesen sei, habe sich dies mit Ende des zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 umgekehrt. Die Nachfrage sei nicht mehr so groß, während gleichzeitig zahlreiche Abgabetiere, Fundtiere und beschlagnahmte Tiere hinzukommen. "Manche Tierheime haben zwar nach wie vor höchstens mit Einzelfällen von Abgaben und kaum veränderten Beständen zu tun, andere Tierheime hingegen haben gerade ganz massiv zu kämpfen", sagte Pommerening.

Hunde stehen in einem Hamburger Tierheim vor einem Käfiggitter. | dpa

Tierheim in Hamburg: In vielen Einrichtungen spitzt sich die Lage als Folge des Booms in den Corona-Lockdowns zu. Bild: dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 315,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 321,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 390,9 (Vormonat: 372,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.348 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 32.646 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 180 Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Die österreichische Regierung warnt vor einer Zusammenarbeit rechtsextremer Impfgegner aus Österreich und Deutschland. "In der Corona-Pandemie arbeiten diese Staatsverweigerer aus Deutschland und Österreich eng zusammen", sagte Bundeskanzler Karl Nehammer der "Welt am Sonntag". Die extremen Antidemokraten formierten sich und versuchten grenzüberschreitend, die Stimmung unter den Impfgegnern auszunutzen und sie weiter anzuheizen. Dies sei gefährlich. Dagegen müsse man gemeinsam vorgehen.

19.12.2021 • 03:10 Uhr

Australien will nicht verschärfen

Der australische Gesundheitsminister Greg Hunt sieht keinen Grund für eine Verschärfung der Corona-Beschränkungen über Weihnachten. "Hier beginnt nun der Sommer und wir haben eine der höchsten Impfquoten der Welt", sagte Hunt. Australien sei auch angesichts der Omikron-Variante gut vorbereitet.

Trotz steigender Infektionsraten brauche man sich keine Sorgen zu machen, meinte auch der Ministerpräsident des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet bei einer Pressekonferenz in Sydney. Die Zahl der Covid-Patienten in den Intensivstationen bleibe weiterhin niedrig. Mehr als 90 Prozent der Australier über 16 sind vollständig geimpft.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" reagiert der US-Fernsehsender CNN auf die Corona-Pandemie und schickt große Teile der Redaktionen ins Homeoffice. Nur Mitarbeiter, die dringend für den Sendebetrieb notwendig sind, sollten in den Studios arbeiten.

Bundesfinanzminister Christian Lindner kann sich laut einem Bericht der Funke Mediengruppe vorstellen, das Homeoffice über die Pandemie hinaus dauerhaft steuerlich absetzbar zu machen. Er halte dies für denkbar. Grundsätzlich strebe er an, das Steuerrecht stärker an die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern anzupassen. "Die Steuererklärung muss einfacher werden", sagte der FDP-Politiker.

Eine Frau sitzt im Homeoffice vor einem Laptop. | dpa

Arbeiten aus dem eigenen Zuhause ist in der Pandemie zur Normalität geworden. Auch in Zukunft könnte sich das steuerlich lohnen. Bild: dpa

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, nimmt bei den Protesten gegen die Corona-Politik "punktuell und in manchen Regionen eine prägende Einflussnahme durch Rechtsextremisten" wahr. Das sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sorgen bereiteten ihm auch Übergriffe auf Polizisten und Journalisten bei Demonstrationen. "Wir sehen Einschüchterungsversuche gegen politische Entscheidungsträger und eine außerordentliche Verrohung der Debatte in den sozialen Medien: Von Gewaltfantasien bis hin zu Morddrohungen, die sich nicht nur gegen Politiker, sondern auch gegen Wissenschaftler und Ärzte richten."

Gleichzeitig gebe es aber auch viel "Maulheldentum". Über Gewalt zu reden und sie zu begehen - das sei ein Unterschied. "Aber denken Sie nur an das Tötungsdelikt in Idar-Oberstein, wo jemand aus der spontanen Situation heraus eine Waffe holte und in der Tankstelle einen anderen Menschen erschoss." Solche irrationalen Gewaltausbrüche aus Wut- oder Ohnmachtsgefühlen halte er auch in Zukunft für nicht unwahrscheinlich, sagte Haldenwang.

Von heute an gelten mit Frankreich und Dänemark zwei weitere Nachbarländer als Hochrisikogebiete. Nur noch ein angrenzendes Land - nämlich Luxemburg - wird von der Bundesregierung nicht in dieser Kategorie gelistet. Einreisende aus Corona-Hochrisikogebieten müssen etwa strengere Quarantäne-Regeln erfüllen.

Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt, General Carsten Breuer, geht davon aus, dass das Regierungsziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende erreicht wird. "Wir haben jetzt 24.418.540 Menschen geimpft und jetzt noch knapp zwei Wochen Zeit. Die 30 Millionen sind zu schaffen", sagte Breuer der "Bild am Sonntag". Man rechne von der Ministerpräsidentenkonferenz am 18. November bis zum 31. Dezember.

Die aktuelle Zahl (24.418.540) zeigt den Stand der Impfungen bis einschließlich Freitag. Um die 30 Millionen zu erreichen, will Breuer auch in der Weihnachtszeit das hohe Impftempo aufrecht erhalten. "Die Woche vor und die Woche nach Weihnachten sind von enormer Bedeutung", so Breuer. Viele Menschen hätten frei und damit Zeit, sich ihre Spritze abzuholen. "Darum muss das Impfangebot möglichst flächendeckend aufrechterhalten werden. Die Impfzentren bleiben hochgefahren."

19.12.2021 • 02:05 Uhr

Liveblog vom Samstag zum Nachlesen

Die Omikron-Variante ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen in 89 Ländern nachgewiesen. Niedersachsen führt am Dienstag eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel ein. Der Liveblog vom Samstag zum Nachlesen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 19. Dezember 2021 um 09:00 Uhr.