Nach dem Angriff im norwegischen Kongsberg mit fünf Toten geht die Polizei von einem terroristischen Hintergrund aus. Der mutmaßliche Täter stand zuvor wegen des Verdachts auf islamistische Radikalisierung im Fokus der Behörden.
Nach dem tödlichen Angriff im norwegischen Kongsberg soll der Verdächtige die Tat gestanden haben. Laut Ermittlern war er zum Islam konvertiert und schon länger wegen vermuteter Radikalisierung im Fokus der Polizei. Von C. Schmiester.
Im Kontext der Attacke in Kongsberg verbreiten diverse Medien in Europa einen falschen Namen des Verdächtigen. Dieser wurde von sogenannten Trollen im Netz erfunden. Von Patrick Gensing.
Überschattet von dem tödlichen Angriff in Kongsberg hat Norwegens neuer Regierungschef Støre sein Amt aufgenommen. Die neue Minderheitsregierung hält an der Ölförderung fest, was für Kritik sorgt.
Bei heftigen Ausschreitungen in der libanesischen Hauptstadt Beirut hat es mehrere Tote gegeben. Die Proteste wenden sich gegen den Richter, der die Explosionskatastrophe von 2020 untersuchen soll.
Ex-Kanzler Kurz ist nach seinem Rücktritt im Nationalrat als Abgeordneter vereidigt worden. Er genießt Immunität - dies könnte sich aber ändern. Derweil ist eine im Zuge der Korruptionsaffäre festgenommene Meinungsforscherin wieder frei.
Von der Durchsuchungswelle zu Kurz' Rücktritt: Die Korruptionsaffäre der ÖVP hat Verwerfungen ausgelöst, die Österreichs Politik und Justiz weiter beschäftigen werden. Ein Überblick.
Die Welthungerhilfe warnt vor Rückschlägen im Kampf gegen den Hunger. Ein "verheerendes Zusammenspiel" von Kriegen, Klimawandel und Pandemie verschlechtere die Lage. Auch Entwicklungsminister Müller schlägt Alarm.
Krisen und Konflikte lassen den Hunger in der Welt immer weiter zunehmen - und der Klimawandel verschlimmert vielerorts die Notlage der Menschen. Ein Überblick von ARD-Korrespondenten.
In Europa steigen die Energiepreise. Die EU-Kommission hat deshalb "Werkzeuge" vorgestellt, die Verbraucher entlasten sollen. Russland zeigte sich derweil für höhere Gasexporte bereit - und verwies auf Nord Stream 2.
Ob beim Heizen, Tanken oder mit der Stromrechnung: Verbraucher müssen für Energie immer mehr Geld bezahlen. Was sind die Gründe? Wird es bei dem Trend bleiben? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Im Streit über die Brexit-Regeln für Nordirland hat die EU-Kommission Großbritannien Lösungsvorschläge gemacht. So soll der Import von bestimmten Lebensmitteln und Medikamenten vereinfacht werden. Von Michael Schneider.
In Taiwan sind beim Brand eines Hochhauses mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Augenzeugen berichten, sie hätten eine Explosion gehört. Derzeit läuft die Suche nach weiteren Opfern.
Nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer gestiegen. Weitere Menschen werden vermisst. Der Tropensturm "Kompasu" hatte Dörfer überschwemmt und Erdrutsche ausgelöst.
2016 tauchte es erstmals in Kuba auf - seither werden immer mehr Fälle des mysteriösen "Havanna-Syndroms" bei US-Diplomaten bekannt. Nun sind auch im Umfeld der US-Botschaft in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá Menschen erkrankt.
Mit Gewalt und Haftstrafen ist die kubanische Regierung bislang gegen Proteste vorgegangen. Die Gruppe Archipiélago rief trotzdem erneut dazu auf. Das Verbot kam prompt - doch die Antwort darauf auch. Von Anne Demmer.
Der Taifun "Kompasu" hat China erreicht. In Hongkong sorgte er teilweise für Stillstand des öffentlichen Lebens. Erwartet wird, dass der Sturm in Richtung Süden nach Hainan in China und Vietnam weiterzieht.
Sinkende Umfragewerte, steigende Inflation und Spekulationen über seine Gesundheit: Der türkische Präsident steht zunehmend schwach da - und kann offenbar nicht mehr auf alte Tricks setzen. Von Oliver Mayer-Rüth.
Nach Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Indigenen in Chile hat Präsident Piñera den Notstand für südliche Gebiete ausgerufen. Er soll für zwei Wochen gelten. Experten befürchten, dass dies die Lage eher verschärfen könnte.
Die Partei des schiitischen Geistlichen al-Sadr hat die Parlamentswahl im Irak gewonnen. Ob er seinen Führungsanspruch verwirklichen kann, ist offen: Gegen das Ergebnis regt sich Widerstand. Von Martin Durm.
Noch nie war Palästinenserpräsident Abbas so unbeliebt: Fast 80 Prozent der Menschen im Westjordanland wollen laut einer Umfrage seinen Rücktritt. Selbst aus der Fatah heißt es, man habe zu wenig erreicht. Von Jan-Christoph Kitzler.
Sie sei eine "alte Freundin Chinas": In einer Videoschalte hat sich Staatschef Xi mit viel Lob von Kanzlerin Merkel verabschiedet. Allerdings gelten auch Machthaber wie Castro oder Mugabe als "alte Freunde". Von Steffen Wurzel.
In Japan ist der neue Regierungschef Kishida erst zehn Tage im Amt. Jetzt hat er das Unterhaus aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht. Er selbst führt die regierende Liberaldemokratische Partei zur Parlamentswahl.
Auch Russland legt als Ziel in der Klimapolitik die CO2-Neutralität fest - nach China, der EU und Deutschland. Knapp 40 Jahre soll es dauern, bis das klimaschädliche Gas so weit reduziert ist. Eine Kehrtwende mit Ansage.
In gut einem Jahr beginnt die Fußball-WM in Katar. Unbeeindruckt von weltweiter Kritik an den Arbeitsbedingungen haben die Bauherren die acht Stadien nun fast fertigstellen lassen - und bezeichnen die Umstände als fair. Von Daniel Hechler.
In den USA ist eine interne Facebook-Liste veröffentlicht worden - mit Gruppen und Organisationen, die wegen Hass-Inhalten als gefährlich eingestuft werden. Aus Deutschland sind viele rechtsextreme Gruppen aufgeführt. Von P. Gensing.
Die USA wollen nicht nur die Luft-, sondern auch die Landesgrenzen zu Mexiko und Kanada wieder öffnen. Voraussetzung ist eine vollständige Corona-Impfung. Es bedeutet das Ende einer 19-monatigen Sperre.
Interaktiv
Auf seine alten Tage ist "Star Trek"-Legende Shatner tatsächlich ins All geflogen - und nach gut zehn Minuten wieder sicher zur Erde zurückgekehrt. Mit seinem Kurztrip schrieb der Captain-Kirk-Darsteller Raumfahrtgeschichte.
Der Libanon geht durch eine der weltweit schwersten Wirtschaftskrisen. Viele Menschen kämpfen mit psychischen Problemen. Die Folgen: Drogenkonsum und Hilferufe bei Suizid-Präventionsprogrammen nehmen zu. Von Tobias Dammers und Tobias Schreiner.
Die Weltgemeinschaft hat dem dramatischen Aussterben der Arten den Kampf angesagt. Doch wie das gelingen soll, ist weitgehend unklar. Die Weltnaturschutzkonferenz in China lieferte nur vage Ergebnisse.
Die Weltgesundheitsorganisation hat zu ehrgeizigen neuen Klimaschutzzielen aufgerufen. Sie fordert unter anderem bessere Lebensqualität in Städten, Vorrang für Fußgänger und eine nachhaltige Landwirtschaft.
Glaubwürdigkeit, Seriosität und Vielfalt: Dafür steht der Weltspiegel seit annähernd 60 Jahren. Jeden Sonntag um 19.20 Uhr berichten die ARD-Korrespondenten im Ersten über Themen aus aller Welt. weltspiegel
Das Europamagazin bietet Orientierung und aktuelle Information. Es macht politische Prozesse in der EU verständlich und gibt Einblicke in den Alltag der Europäer. Jeden Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten. europamagazin
Die Korrespondentenwelt liefert Informationen über die Auslandsstudios und Berichtsgebiete der ARD. Die Korrespondenten des Hörfunks und des Fernsehens werden vorgestellt.
Fast drei Jahre Haft für Tweets, die er abgesetzt haben soll - so lautet das Urteil eines Gerichts in der Türkei gegen einen Bochumer. Mahmut Günes muss wegen Terrorpropaganda ins Gefängnis. Seine Anwältin geht dagegen vor.
China will 200 Millionen Euro in den Schutz vom Aussterben bedrohter Arten investieren. Das kündigte Staatschef Xi auf der UN-Artenschutzkonferenz an. Bundesumweltministerin Schulze forderte von den Teilnehmern "ehrgeizige Ziele".
Weil sie an das Tiananmen-Massaker erinnert, soll eine Skulptur vom Campus der Universität Hongkong entfernt werden. Oppositionelle sorgen sich um die Kunstfreiheit. Protest kommt auch aus Dänemark. Von Steffen Wurzel.
Der Tropensturm "Kompasu" ist über Teile der Philippinen gefegt und hat Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Dabei starben mehrere Menschen. Erwartet wird, dass der Sturm in Richtung Hainan in China weiterzieht.
In Haiti erwartet Migranten, die zurückkehren müssen, politisches Chaos und bittere Armut. Laut der UN-Organisation für Migration wurden binnen weniger Wochen mehr als 10.000 Menschen zurückgeschickt - viele von ihnen Kinder.
Das Tauziehen zwischen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht in eine neue Runde. Gouverneur Abbott erklärte alle Verpflichtungen zur Corona-Impfung in seinem Bundesstaat für ungültig.
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Irak zeichnet sich ein deutlicher Sieg des schiitischen Klerikers al-Sadr ab. Er erklärte sich bereits zum Sieger und kündigte der Korruption den Kampf an.
Innerhalb von fünf Tagen hat es im Norden Chinas dreimal so viel geregnet wie sonst im ganzen Oktober: Wegen der Wassermassen mussten 120.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Kohlebergwerke wurden geschlossen.
Mit Bouden Romdhane wird erstmals eine Frau Premierministerin - in Tunesien und in der arabischen Welt. Die 60-Jährige ist politisch unbekannt. Nicht nur deshalb befürchten Kritiker: Der Schritt bleibt Symbolpolitik. Von Dunja Sadaqi.
Mehr als zwei Monate nach seiner Machtübernahme hat der umstrittene tunesische Staatschef Saied eine neue Regierung vereidigt - und sie vorher per Dekret festgelegt. In der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen den Präsidenten.
Mehr Kritik als Anerkennung: Die philippinische Regierung hat der Journalistin und Regierungskritikerin Ressa zum Friedensnobelpreis gratuliert. Allerdings sei Ressa "eine verurteilte Verbrecherin", die sich "reinwaschen" müsse.
Nach Ausschreitungen von Impfgegnern fordern Gewerkschaftsführer das Verbot der neofaschistischen Partei Forza Nuova. Arbeitnehmervertreter schützen derweil Gewerkschaftshäuser vor Übergriffen. Von Jörg Seisselberg.
Während ihres letzten offiziellen Besuchs in Israel wird die Bundeskanzlerin freundlich empfangen. Mit Blick auf ihre Nachfolge setzen ihre Gastgeber auf Kontinuität - und erwarten gleichzeitig neue Akzente. Von Tim Aßmann.
Erstmals seit dem Truppenrückzug aus Afghanistan sind Vertreter der USA und der radikalislamischen Taliban zu persönlichen Gesprächen zusammengekommen. Beide Seiten bewerteten das Treffen als positiv.