Die neue Corona-Variante versetzt die Welt in Alarmbereitschaft: Die WHO stufte das globale Risiko durch Omikron als "sehr hoch" ein. Israel und Japan verhängten Einreiseverbote für Ausländer. Gleichzeitig warnte Südafrika vor Panik.
Die bisher vor allem in Südafrika verbreitete Corona-Variante Omikron könnte noch ansteckender sein als die Delta-Variante. Was unterscheidet sie von den bisherigen Varianten und wie gefährlich ist sie? Die wichtigsten Antworten.
Noch ist unklar, wie gut Impfstoffe gegen die Omikron-Variante wirken. Wie lange könnte es dauern, um die Impfstoffe neu auszurichten? Und warum gibt es noch kein angepasstes Vakzin für die Delta-Variante? Von Anja Braun.
Nach seiner Südafrika-Reise muss ein junges Paar in ein Quarantäne-Hotel in den Niederlanden. Das passt den beiden offenbar nicht. Sie flüchten - und werden im Flieger Richtung Spanien gefasst. Es bleiben aber einige Fragen offen.
Weltweit steigt die Zahl der Omikron-Fälle weiter an: Die Niederlande meldeten 13 positiv getestete Personen, Dänemark und Australien jeweils zwei - und auch bei dem Verdachtsfall in Hessen wurde die Corona-Variante nachgewiesen.
Während sich die neue Corona-Variante Omikron weltweit verbreitet, sind in China noch keine Infektionsfälle mit der Mutation bekannt. Das Land sieht sich in seiner restriktiven Null-Covid-Strategie bestätigt. Von Benjamin Eyssel.
Inmitten einer neuen Infektionswelle hat sich eine deutliche Mehrheit der Schweizer bei der Volksabstimmung hinter das Covid-Gesetz der Regierung gestellt. Doch die Gegner kündigten weiteren Widerstand an. Von Kathrin Hondl.
Interaktiv
Nach monatelanger Unterbrechung sollen heute die Gespräche zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran fortgesetzt werden. Die Erwartungen Washingtons und Teherans scheinen kaum miteinander vereinbar. Ein Überblick von Katharina Willinger.
Die israelische Regierung blickt mit Sorge auf die Atomgespräche mit dem Iran. Sie fürchtet, eine Neuauflage des Vertrags könnte die Sicherheitsinteressen des jüdischen Staats gefährden. Von Tim Aßmann.
Die künftige Bundesregierung will Deutschlands Kurs auf der Weltbühne ändern. Werte sollen eine größere Rolle spielen. In Brüssel kommt das bei vielen gut an. Doch die Beziehungen zu China könnten leiden. Von Helga Schmidt.
Presseschau
Tschechien hat einen neuen Regierungschef. Der liberalkonservative Fiala wurde von Präsident Zeman ernannt. Die Amtsgeschäfte übernimmt Fiala aber offiziell erst in zwei Wochen.
Der ukrainische Geheimdienst hat laut Staatspräsident Selenskyj Pläne für einen Staatsstreich aufgedeckt. Sowohl Ukrainer als auch Russen sollen involviert sein. Der Kreml bestritt jede Beteiligung.
Die EU-Staaten wollen härter gegen Schleuser im Ärmelkanal vorgehen. Von Mittwoch an soll ein Frontex-Flugzeug zur Luftüberwachung eingesetzt werden. Auslöser des Treffens war ein Bootsunglück, bei dem 27 Menschen ums Leben kamen.
Das schwedische Parlament hat Magdalena Andersson erneut zur Ministerpräsidentin gewählt. Sie war vergangene Woche nur wenige Stunden nach ihrer erstmaligen Wahl zurückgetreten, nachdem ihre Regierungskoalition zerbrochen war.
Seit Wochen versuchen Tausende Menschen, von Belarus aus nach Polen oder in die baltischen Staaten zu gelangen. EU und NATO haben den Ländern nun vor Ort ihren Beistand versichert. Litauen wiederum forderte zu einem Umdenken auf.
Der belarusische Machthaber Lukaschenko hat ein Migrantenlager an der Grenze zu Polen besucht. Begleitet von Kameras versprach er den Menschen Hilfe. Die eigentliche Botschaft dabei ging aber an den Westen. Von M. Wilczynski.
Das Schicksal der an der Grenze zu Belarus Gestrandeten verlangt auch von Polens Kirche eine Reaktion. Kritiker werfen ihr vor, nur langsam und zögerlich Hilfe angeboten zu haben. Hat die katholische Kirche versagt? Von Jan Pallokat.
Die Taliban haben bei Gesprächen mit EU-Offiziellen in Doha ihr Versprechen bekräftigt, Afghanen und Ausländern die Ausreise aus Afghanistan zu gestatten. Im Gegenzug baten sie um Hilfe bei der Aufrechterhaltung des Flughafenbetriebs.
Nach der Einnahme Afghanistans tobt im Inneren der Taliban ein Machtkampf. Auch der IS und weitere Milizen seien im Land aktiv, sagt der Autor Ahmed Rashid und führt aus, welche Schlüsse der Westen daraus ziehen sollte.
Bei der Präsidentenwahl in Honduras zeichnet sich ein Machtwechsel ab: Die linke Oppositionskandidatin Castro liegt nach vorläufigen Ergebnissen vorn. Sie wäre die erste Frau an der Spitze des zentralamerikanischen Staates. Von Markus Plate.
Yuze Ma ist Student und tritt nachts in Shanghai als Drag Queen auf. Weder Eltern noch Kommilitonen dürfen das wissen - und auch im Internet bleiben LGBT-Gruppen in China immer weniger Freiräume. Von Daniel Satra.
Die Nationale Menschenrechtskommission hat in Nigeria 2020 über 11.000 Vergewaltigungsfälle dokumentiert. Die Behörden in dem afrikanischen Land schauen oft weg - trotz öffentlicher Proteste. Von Dunja Sadaqi.
Im spanischen Bürgerkrieg verschwanden Hunderttausende Menschen in Massengräbern. Statt Aufarbeitung gab es eine Amnestie und Schweigen. Freiwillige spüren nun die Toten auf und exhumieren sie, um Angehörigen würdige Begräbnisse zu ermöglichen. Von Stefan Schaaf.
Ghislaine Maxwell war die Vertraute des gestorbenen Multimillionärs Epstein. Sie soll ihm beim Missbrauch von Minderjährigen geholfen haben. Heute startete der Prozess gegen Maxwell. Von Peter Mücke.
Wegen Sturmtief "Arwen" sind 60 Briten seit vergangenen Freitag in einem Pub in Nordengland eingeschneit. Aus dem geplanten Konzertbesuch wurde deshalb nichts - doch die Gäste sind trotzdem bei guter Laune. Von Imke Köhler.
Der neue Interpol-Chef kommt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, und er hat einen höchst zweifelhaften Ruf. Generalmajor Ahmed Naser al-Raisi wird vorgeworfen, Folter-Vorwürfen im eigenen Land nicht nachgegangen zu sein. Von Björn Blaschke.
Die Atacama-Wüste in Chile ist vor allem bekannt, weil sich dort das Riesenteleskop ALMA befindet. Doch inzwischen kennen viele den Ort auch aus einem anderen Grund. Hier gibt es riesige Berge mit entsorgter Kleidung. Von Anne Herrberg.
Italien und Frankreich wollen enger zusammenrücken. Dafür haben sie einen Freundschaftspakt geschlossen - ähnlich wie der Elysée-Vertrag zwischen Berlin und Paris. Eine Konkurrenz sei der neue Pakt aber nicht. Von Jörg Seisselberg.
Glaubwürdigkeit, Seriosität und Vielfalt: Dafür steht der Weltspiegel seit annähernd 60 Jahren. Jeden Sonntag um 19.20 Uhr berichten die ARD-Korrespondenten im Ersten über Themen aus aller Welt. weltspiegel
Das Europamagazin bietet Orientierung und aktuelle Information. Es macht politische Prozesse in der EU verständlich und gibt Einblicke in den Alltag der Europäer. Jeden Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten. europamagazin
Die Korrespondentenwelt liefert Informationen über die Auslandsstudios und Berichtsgebiete der ARD. Die Korrespondenten des Hörfunks und des Fernsehens werden vorgestellt.
Durch Musicals wie "Sunday in the Park" oder "Sweeney Todd" wurde er weltbekannt: Wie kein anderer hatte Stephen Sondheim den Broadway geprägt. Nun ist der Komponist mit der Leidenschaft für Kreuzworträtsel gestorben. Von Peter Mücke.
Er gewann einen Oscar, Tony Awards und mehrere Grammys: Der Komponist Stephen Sondheim ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Seine wohl berühmteste Ballade "Send in the Clowns" wurde unzählige Male aufgenommen.
Eine Inzidenz von fast 900, eine kritische Lage in den Kliniken - die Niederlande sind derzeit weltweit mit am stärksten von der Pandemie betroffen. Die Regierung verschärft deshalb ihre Maßnahmen. Ab 17 Uhr muss fast alles schließen.
Bisher grassiert die Delta-Variante in Europa und bringt Gesundheitssysteme an deren Grenzen. Jetzt verbreitet sich in Südafrika eine Variante, die schlimmer sein könnte. Erste Länder ziehen Konsequenzen für Reisende.
Im Indischen Ozean fischen EU-Schiffe den Gelbflossenthunfisch. Forderungen, die Menge zu reduzieren, lehnt die Europäische Union ab - obwohl die Bestände laut Experten vor dem Kollaps stehen. Von Norbert Hahn.
Mit einem Festakt ist in Ägypten die historische Sphinx-Allee eröffnet worden. Der vor rund 3400 Jahren erbaute ehemalige Prozessionsweg war aufwendig saniert worden. Hunderte historische Skulpturen säumen jetzt den Weg.
Forscher in Südafrika haben eine neue Corona-Variante identifiziert. Diese gebe "Anlass zur Sorge" und weise eine hohe Zahl von Mutationen auf. Erste Länder ziehen Konsequenzen für Reisende.
Mit deutlicher Mehrheit haben die beiden Kammern des rumänischen Parlamentes den bisherigen Verteidigungsminister Ciuca als neuen Regierungschefs bestätigt. Ciuca gehört der bürgerlichen PNL an.
In der Slowakei sprengt die Pandemie alle bekannten Dimensionen: Die Kliniken sind überfüllt, die Inzidenzen steigen weiter. Die Präsidentin hat nun eine Brandrede gehalten und die Regierung zieht die Notbremse. Von P. Lange.
Die Wahlkommission in Libyen will den Sohn des einstigen Machthabers Gaddafi nicht bei der Präsidentenwahl im Dezember antreten lassen. Die Kandidatur sei wegen einer Verurteilung von Saif al-Islam abgelehnt worden.
Es war ein mit Spannung erwartetes Urteil - und nach mehr als zehnstündigen Beratungen stand die Entscheidung der Jury in Georgia fest: Sie sprach alle drei Angeklagten wegen der Ermordung des schwarzen Joggers Arbery für schuldig.
Während Opfervertreter weiter von einem Behördenskandal sprechen, hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen zum Chaos nach dem Ischgler Corona-Ausbruch beendet: Es habe kein "schuldhaftes" Verhalten gegeben.
Als der französische Nationalspieler Valbuena 2015 mit einem Sexvideo erpresst wurde, war Stürmerstar Benzema beteiligt. Ein Gericht hat ihn nun zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Seine Anwälte zeigten sich "schockiert".
Das war sehr knapp: Die Sozialdemokratin Andersson ist zwar als Nachfolgerin ihres Parteifreunds Löfven zur Ministerpräsidentin Schwedens gewählt worden. Doch eine Nein-Stimme mehr, und ihre Wahl wäre gescheitert.
Für New Yorks Bürgermeister de Blasio ist die Trump Organization wie die Mafia, die Stadt kündigte nach dem Kapitol-Sturm die Zusammenarbeit. Doch schon eine Eisbahn zeigt: So einfach ist die Sache nicht. Von P. Mücke.