In Israel reißen die Proteste gegen die Justizreform nicht ab. Kritiker sehen sich durch eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Israels bestätigt: Moody's begründete die Entscheidung mit der "verschlechterten Regierungsführung". Von C. Verenkotte.
Drei Tage beraten die G7-Außenminister im idyllischen Urlaubsort Karuizawa in Japan. Zum Auftakt kündigte Außenministerin Baerbock ein klares Signal zum Ukraine-Krieg an. Zeichen der Entspannung erhofft man sich für den Taiwan-Konflikt.
Durch einen Konflikt zwischen dem sudanesischen Machthaber und seinem Stellvertreter steckt das Land in einer tiefen Krise. Was steckt dahinter und welche Rolle spielen die Paramilitärs der "Rapid Support Forces"? Von Tilo Spanhel.
Bei einem Attentat in Indien sind ein verurteilter Ex-Abgeordneter und sein Bruder getötet worden. Sie waren in Polizeibegleitung und gaben ein Interview, als drei Männer aus kurzer Distanz das Feuer eröffneten.
Das Klischee vom karibischen Strandparadies - damit ist es vorbei in der Region um Cancún. Stattdessen türmen sich faulende Algenberge. Ein gigantischer Algengürtel erstreckt sich von Mexiko bis nach Afrika. Von A. Demmer.
Die G7- Umweltminister haben sich auf einen früheren Zeitplan im Kampf gegen Plastikmüll geeinigt. Auch bei den erneuerbaren Energien gibt es ehrgeizige Pläne - allerdings teilweise ohne einen konkreten Zeitrahmen.
Den zweiten Tag infolge liefern sich die sudanesische Armee und die paramilitärische Gruppe RSF schwere Kämpfe. Keine Seite zeigt sich verhandlungsbereit. Durch die Gewalt kamen mindestens 56 Menschen ums Leben.
Drei Tage lang treffen sich die G7-Außenminister im japanischen Karuizawa. Auch Annalena Baerbock ist angereist und legt den Fokus für das "Krisenteam" vor allem auf den russischen Krieg gegen die Ukraine.
Wegen des Krieges wird Getreide aus der Ukraine mehr über Landwege und weniger über See exportiert. Die Folge: Stau in den Nachbarländern. Polen hat den Import deshalb bereits ausgesetzt - nun folgt auch Ungarn.
Die Unterstützung der Folter-Sekte Colonia Dignidad in Chile ist eines der düstersten Kapitel bundesdeutscher Außenpolitik. Doch auch unter Annalena Baerbock bremst das Auswärtige Amt Aufarbeitung und Gedenken. Von M. Ebert.
Artilleriegefechte und Luftangriffe: Der Machtkampf im Sudan zwischen der Armee und der paramilitärischen Gruppe RSF eskaliert. Mindestens 56 Menschen starben. UN-Generalsekretär Guterres forderte eine Rückkehr zum Dialog.
Allein in Tel Aviv sind laut Medienberichten über 100.000 Menschen gegen die von der Regierung zunächst ausgesetzte Justizreform auf die Straße gegangen. Die Opposition bezweifelt, dass ein Kompromiss gefunden werden kann.
Ukrainisches Getreide, exportiert über Polen nach Afrika - dieser Mechanismus sorgt seit Wochen für Proteste von polnischen Bauern. Jetzt stoppte die Regierung die Importe - aber die Bauern bleiben skeptisch. Von K. Joachim.
In der Nacht zu Samstag hat Präsident Macron das Gesetz zur Rentenreform unterzeichnet - und damit für neue Kritik gesorgt. Die Gewerkschaften schlugen ein Gesprächsangebot aus und planen weitere Proteste. Von Stefanie Markert.
Auf iranischen Straßen wird zunehmend kein Hijab mehr getragen - anders, als es das Gesetz verlangt. Verstöße kontrolliert das Regime nun per Video. Auch wer Frauen ermuntert, auf die Kopfbedeckung zu verzichten, soll bestraft werden.
In Sachen Klima, Wirtschaft, aber auch mit Blick auf die Sicherheit will Außenministerin Baerbock künftig enger mit Südkorea zusammenarbeiten. Angesichts der angespannten Lage im Indopazifik werde man an der Seite des Landes stehen.
Nach Spannungen zwischen Armee und Paramilitärs im Sudan werden aus der Hauptstadt Khartum Schüsse, Explosionen und mehrere Tote gemeldet. Die USA und Deutschland mahnen Bürger und Personal vor Ort, zu Hause zu bleiben.
Ex-US-Präsident Trump hat Angaben zu seinem Einkommen gemacht: Darin enthalten sind Einnahmen als Redner und durch seine Sammelkartenserie. Der Schritt ist Voraussetzung für seine Bewerbung als Präsidentschaftkandidat.
Nach ihrem zweitägigen Aufenthalt in China ist Bundesaußenministerin Baerbock in Südkorea angekommen. Zuerst stand ein Besuch der Demilitarisierten Zone an, mit sorgenvollem Fokus auf den Nachbarn Nordkorea.
Der Mensch hat den Mars erreicht: Der Rote Planet liegt in Texas und misst 160 Quadratmeter. Mithilfe einer einjährigen Simulation will sich die NASA auf eine echte Mars-Mission vorbereiten - auch wenn die noch in weiter Ferne liegt. Von Claudia Sarre.
Russlands Armee sei in ihrer Winteroffensive "nichts gelungen", sagt der Verteidigungsexperte Lange im Interview. Der Kriegsverlauf zeige, dass die russische Armee schwächer als angenommen sei. Was folgt daraus für die Partner der Ukraine?
Der französische Verfassungsrat hat grundsätzlich grünes Licht für die umstrittene Rentenreform von Präsident Macron gegeben. So kann etwa das Renteneinstiegsalter von 62 auf 64 Jahre angehoben werden. Eine Volksabstimmung wird nicht stattfinden.
Heute Abend entscheidet Frankreichs Verfassungsrat, ob Präsident Macron seine umstrittene Rentenreform durchziehen kann. Julia Borutta erklärt, wie sich das Gremium zusammensetzt und welcher Ausgang denkbar ist.
Nach der Verbreitung von US-Geheimdienstinformationen wurde der festgenommene Tatverdächtige erstmals einem Richter vorgeführt. Eine Anhörung ist für die kommende Woche geplant. Dem 21-Jährigen droht eine lange Haftstrafe.
Ein erst 21-jähriger Militärmitarbeiter soll für das spektakuläre Leak der US-Geheimdokumente verantwortlich sein. In den USA fragen sich viele, wie das passieren konnte - und verhindert werden kann. Von A. Bartram.
Hintergrund
FAQ
In der Ukraine soll eine Fläche von der doppelten Größe Österreichs mit Landminen verseucht sein - wohl auf Jahrzehnte. In manchen Orten kann jeder Schritt furchtbare Verletzungen bedeuten. Von T. Dammers und A. Schwets.
Die Bundesregierung stimmt einer Lieferung Polens von "MiG 29"-Kampfjets an die Ukraine zu. Die fünf Jets stammen ursprünglich aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR.
Der Rat der EU hat die russische Wagner-Gruppe wegen deren Beteiligung am Krieg gegen die Ukraine mit Strafmaßnahmen belegt. Mit ihrem Kampfeinsatz bedrohten die Söldner die Integrität und Unabhängigkeit der Ukraine.
Das Video, das mutmaßlich die Enthauptung eines ukrainischen Soldaten zeigt, hat international für Entsetzen gesorgt. Laut Bürgerrechtlern hat ein russischer Ex-Söldner frühere Kameraden als Täter identifiziert.
In der Ukraine herrscht Entsetzen über ein Video, das die Enthauptung eines ukrainischen Soldaten durch russisches Militär zeigen soll. Ob das Video echt ist, ist noch unklar. Präsident Selenskyj sieht darin keinen Einzelfall. Von Rebecca Barth.
Zu einer großen Offensive sei Russland nicht in der Lage, so der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Danilow, im ARD-Interview. Und er geht davon aus, dass Putin auch nicht auf die Unterstützung Chinas setzen kann. Von V. Golod.
Der in Russland inhaftierte Kremlgegner Nawalny ist nach Angaben seines Anwalts erneut schwer erkrankt. Er habe stark abgenommen, eine "unbekannte Krankheit" werde nicht behandelt. Nun wurde Nawalny erneut in eine Einzelzelle verlegt.
Mit "sehr großer Besorgnis" hat die Bundesregierung auf Meldungen zur Gesundheit des inhaftierten Kremlkritikers Nawalny reagiert. Dieser war in eine Einzelzelle verlegt worden - trotz einer schweren Erkrankung.
Inmitten heftiger Spannungen mit dem Westen hat Russlands Pazifikflotte mit überraschenden Kampfübungen begonnen. Dabei wurde die Flotte in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Hauptziel des Manövers sei es, von See kommende Angriffe abwehren zu können.
China hat versichert, keine Waffen an Russland zu liefern. Ansonsten hielt sich die Volksrepublik beim Besuch der Bundesaußenministerin in Sachen Ukraine-Krieg eher bedeckt. Deutlich fiel Baerbocks Kritik beim Thema Menschenrechte aus.
Eine Hochschwangere hatte in einem Flüchtlingslager auf Samos unter unmenschlichen Bedingungen hausen müssen. So dürfen Schwangere nicht behandelt werden, entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nun. Von Gigi Deppe.
Ein Berufungsgericht der Republik Moldau hat den prorussischen Oligarchen Shor in Abwesenheit zu 15 Jahren Haft verurteilt. Außerdem forderte das Gericht erneut dessen Auslieferung aus Israel, wohin er 2019 geflohen war.
Die beschlossene Rentenreform von Präsident Macron führt in Frankreich erneut zu großen Straßenprotesten. Heute will der Verfassungsrat das letzte Wort über das Vorhaben sprechen. Haben Streiks und Proteste dann ein Ende?
Die Äußerungen des französischen Präsidenten zu Europas Rolle im China-Taiwan-Konflikt sind auf viel Kritik gestoßen. In einer Grundsatzrede in Den Haag hat Macron seine Vision eines souveränen Kontinents bekräftigt. Von J. Mayr.
Frankreichs Präsident Macron erntet für seine Forderung, Europa solle sich im Konflikt um Taiwan nicht unbedingt an die Seite der USA stellen, scharfe Kritik. In den USA, aber auch in Deutschland.
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Jogger war der Abschussbefehl für die Bärin JJ4 bereits freigegeben - ein Gericht hat diesen nun allerdings ausgesetzt. Mehrere Tierschutzvereine hatten Berufung eingelegt.
In Italien konnte die Bärin identifiziert werden, die einen Jogger tödlich verletzt hat. Es soll sich um die Schwester des 2006 in Bayern erschossenen "Problembären" handeln. Sie hatte bereits früher Menschen angegriffen.
In seiner Rede vor dem irischen Parlament in Dublin betont der US-Präsident die Verbindungen zwischen den USA und Irland. Zuvor hatte Biden die Friedensglocke geläutet - ein Schlag galt seinen irischen Vorfahren.
In einer Rede in Belfast hat US-Präsident Biden an die Bedeutung des Karfreitagsabkommens erinnert. Nordirland sagte er wirtschaftlich eine große Zukunft voraus - und lobte das Brexit-Abkommen zwischen London und Brüssel.
Die rechtspopulistische FPÖ hat sich von den Skandalen der Vergangenheit mehr als erholt. In Umfragen ist sie die stärkste Partei in Österreich. Wenn jetzt gewählt würde, käme sie auf 30 Prozent. Woran liegt das? Von Silke Hahne.
Italien hat wegen des Anstiegs der Migrantenzahlen den Notstand ausgerufen. Seit Beginn des Jahres kamen bereits etwa 31.000 Geflüchtete über das Mittelmeer in das Land. Die Regierung fordert deshalb mehr Hilfe von der EU.
Sie soll acht Jahre unterwegs sein, Milliarden Kilometer zurücklegen und dann herausfinden, ob Leben auf den Jupitermonden grundsätzlich möglich ist: Mit einem Tag Verspätung ist die ESA-Sonde "Juice" erfolgreich gestartet.
Sie ist die prominenteste Beschuldigte im EU-Korruptionsskandal: die ehemalige Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Eva Kaili. Nun darf die Griechin das Gefängnis unter Auflagen verlassen.
Das Mittelmeer gilt als die gefährlichste Fluchtroute der Welt. Allein im ersten Quartal dieses Jahres starben den UN zufolge 441 Menschen bei der Überfahrt - ein neuer trauriger Höchstwert seit 2017.
Ex-Präsident Trump musste erneut wegen Rechtssachen nach New York: Er und seine Kinder sollen Vermögenswerte ihrer Firmen falsch dargestellt haben. Bei einer Befragung im Vorjahr hatte sich Trump noch geweigert, Fragen zu beantworten.
Bislang waren Abtreibungen im US-Bundesstaat Florida ab der 15. Schwangerschaftswoche verboten. Künftig sollen Schwangerschaftsabbrüche schon ab der sechsten Woche nicht mehr möglich sein.
Erst in der vergangenen Woche ist die Zulassung für die Abtreibungspille Mifepriston in den USA ausgesetzt worden. Nun hat ein Berufungsgericht die Abtreibungspille wieder zugelassen - allerdings mit erheblichen Einschränkungen.
Ex-US-Präsident Trump geht gegen seinen ehemaligen Anwalt Cohen vor. Er wirft ihm Verletzung des Anwaltsgeheimnisses vor und pocht auf 500 Millionen Dollar Schadensersatz. Cohen ist Kronzeuge in einem Verfahren gegen Trump.
Nach einer verheerenden Explosion in einem Milchviehbetrieb im US-Bundesstaat Texas sind rund 18.000 Rinder verendet. Behörden vermuten, dass überhitzte Technik das Unglück verursachte.
Im Süden von Mexiko sind mehr als 200 Migranten aus einem verlassenen Lkw befreit worden, darunter auch mehrere unbegleitete Minderjährige. Die Menschen stammen laut Behörden aus Guatemala. Honduras, El Salvador und Ecuador.
Bei seinem Besuch in China steht für Brasiliens Präsidenten Lula vor allem die Verbesserung der Handelsbeziehungen im Mittelpunkt. Beide Länder schlossen eine Reihe von Abkommen. Lula betonte die "besondere Bedeutung" der Beziehungen.
Brasiliens Präsident reist mit großer Delegation nach China. Er will die Beziehungen zum wichtigsten Handelspartner vertiefen. Und sieht sich als Brückenbauer - auch mit Blick auf die Ukraine. Von A. Herrberg und L. Shewafera.
Zwei prominente chinesische Menschenrechtler müssen für viele Jahre ins Gefängnis. In einem geheimen Prozess wurden Ding Jiaxi und Xu Zhiyong zu zwölf beziehungsweise 14 Jahren Haft verurteilt.
"Einfach unentschuldbar": Ungewöhnlich scharf hat eine WHO-Expertin Chinas Zusammenarbeit bei der Erforschung der Pandemie kritisiert. Dabei geht es unter anderem um Daten aus Wuhan, wo die ersten Corona-Fälle auftraten.
Bei Vögeln kommt der Vogelgrippe-Subtyp H3N8 häufig vor und verursacht kaum Symptome. Menschen stecken sich nur sehr selten an. Laut WHO starb nun aber eine Frau in China an dem Virus.
In einem Monat wählt die Türkei ein neues Parlament und ein neues Staatsoberhaupt. Anders als bei vorherigen Wahlen muss die Regierung um die Wiederwahl kämpfen. Verliert Präsident Erdogan nach 21 Jahren die Macht? Von M. Rosch.
Israels Ministerpräsident Netanyahu hat seinen entlassenen Verteidigungsminister Galant zurück ins Kabinett geholt. Grund für die Personalie sind massive Proteste gegen dessen Entlassung. Galant hatte die umstrittene israelische Justizreform kritisiert.
Menschenrechtsorganisationen zufolge wurden im Iran 2022 mindestens 582 Menschen hingerichtet - und damit wesentlich mehr als im Vorjahr. Und auch für die ersten Monate dieses Jahres ziehen Aktivisten eine düstere Bilanz.
Im Jemen ist ein Austausch von Gefangenen zwischen den Konfliktparteien angelaufen. Fast 900 Menschen sollen freikommen. Hoffnungen machen auch Verhandlungen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen.
Seit 2014 tobt im Jemen ein Bürgerkrieg - angefacht durch die rivalisierenden Regionalmächte Saudi-Arabien und Iran. Jetzt gibt es positive Signale: Saudis verhandeln offenbar direkt mit Huthi-Milizen, die vom Iran unterstützt werden.
Zum ersten Mal seit sieben Jahren sind die Außenminister von Saudi-Arabien und des Iran zusammengetroffen. China hatte das Gespräch vermittelt, das in Peking stattfand.
Afghanische Frauen dürfen laut Taliban nicht mehr für die Vereinten Nationen tätig sein. Das verstoße gegen internationales Recht, warnen jetzt die UN. Ihre Mission in dem Land soll nun bis Anfang Mai überprüft werden.
Das Taliban-Regime in Afghanistan drängt Frauen immer weiter aus dem öffentlichen Leben. Nun dürfen Afghaninnen auch nicht mehr für die UN arbeiten. Entwicklungsministerin Schulze spricht von einem "massiven" Schaden für das Land.
Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat eine Verurteilung der Militärregierung Myanmars blockiert. Bei einem Luftangriff der Junta im eigenen Land waren bis zu 100 Menschen gestorben, darunter auch viele Zivilisten.
Nordkorea arbeitet an der Erweiterung seines Raketenarsenals. Bei einem Start gestern soll erstmals ein Flugkörper mit Feststoffantrieb getestet worden sein. Diese können schneller einsatzbereit gemacht werden.
Nordkorea hat offenbar erneut eine atomwaffenfähige Rakete getestet. In Japan wurden die Bewohner der Insel Hokkaido kurzzeitig aufgefordert Schutz zu suchen, ehe die Rakete ins Meer stürzte.
Mehr als 17.000 Soldaten sind beteiligt: Die USA und die Philippinen haben ihr bisher größtes gemeinsames Militärmanöver begonnen. Kurz zuvor hatte China ein dreitägiges Manöver vor Taiwan abgehalten.
Erstmals hat Verteidigungsminister Pistorius die deutschen Soldaten in Mali besucht. Von dort sollen sie bis Mai 2024 abziehen - doch die Gefahr wächst, dass in dem Land Terroristen die Oberhand gewinnen. Von Kai Küstner.
Eineinhalb Jahre lang hat Beatriz Flamini in einer Höhle gelebt - nun ist sie unter großem Medienrummel wieder aufgetaucht. Ihre Erfahrung bezeichnete sie als "ausgezeichnet".
Ihre Mode stand für die Befreiung der Frau, wirtschaftlichen Aufschwung und Spaß. Und sie machte den Minirock populär. Nun ist die britische Modedesignerin Mary Quant im Alter von 93 Jahren gestorben.
Interaktiv
In Deutschland wird der Tod oft verdrängt - und viele Trauernde fühlen sich mit ihrem Schmerz allein gelassen. Der "Ideenimport"-Podcast fragt, was andere Kulturen beim Umgang mit Tod und Trauer anders machen.
Vor 100 Tagen ist die rechte Regierung von Israels Premier Netanyahu mit den Versprechen angetreten, die Sicherheit, wirtschaftliche Lage und außenpolitischen Beziehungen des Landes zu verbessern. Jan-Christoph Kitzler zieht nun eine erste Bilanz.
Frankreich verliert im Maghreb und im Sahel zunehmend an Einfluss. Viele afrikanische Länder werfen dem ehemaligen Besatzer Neokolonialismus vor. Woher rührt diese neue anti-französische Haltung? Von Jean-Marie Magro.
Die Zahl der Hinrichtungen in den USA ist seit Jahren rückläufig. Es fehlen Gift, Geld und Henker. In einem aktuellen Fall in Arizona kommt ein weiterer Grund hinzu: das Gewissen der Gouverneurin. Von G. Engel.
Wie in Europa steigen auch in Afrika die Lebensmittelpreise - vor allem im Agrarland Marokko. Speziell Gemüse können sich viele Marokkaner kaum noch leisten. Soziale Verbände rufen zu Protesten auf. Von Jean-Marie Magro.
Umworben im Ausland, restriktiv in der Heimat: Indiens Premier Modi fährt eine harte Linie. Oppositionelle werden bedroht, unliebsamen Journalisten wird der Geldhahn zugedreht. Ist die größte Demokratie der Welt in Gefahr? Von Malte Pieper.
Nur noch in 13 Ländern leben Tiger in freier Wildbahn, die meisten in Indien. 50 Jahre nach dem Beginn eines Schutzprogramms ist der Bestand dort auf mehr als 3000 Tiere angestiegen. Indigene kritisieren aber die Folgen für ihren Lebensraum.
Zum Gipfel der BRICS-Staaten in Durban dieses Jahr wird wohl auch Putin kommen. Doch nach dessen Anklage in Den Haag ist Südafrika eigentlich verpflichtet, Putin festzunehmen. Wird das geschehen? Von R. Klug.
Bei der Verteidigung gegen die russische Armee ist die deutsche Panzerhaubitze 2000 eine wichtige Waffe der ukrainischen Truppen. Aber Verschleiß und Munitionsmangel vermindern die Kampfkraft. Von T. Dammers und A. Schwets.
In diesen Wochen liefert der Westen neue Waffen zur Unterstützung der erwarteten ukrainischen Frühjahrsoffensive. Können sie beim Versuch der Rückeroberung besetzter Gebiete entscheidende Vorteile verschaffen? Von M. Schülke.
Weg vom russischen Gas? In Österreich geht man einen anderen Weg - die Importe aus Russland stiegen zuletzt sogar noch einmal an. Kritiker sprechen von einer Abhängigkeit, die bewusst eingegangen wurde. Von Nikolaus Neumaier.
Bachmut sei den Kampf nicht wert, hört die Ukraine aus dem Ausland immer wieder. Doch Selenskyj und sein Militär verstärken die Stellungen. Tatsächlich ist die Stadt mehr als ein Symbol. Ein Bericht aus dem Frontgebiet. Von M. Durm.
Gefoltert, erschlagen, vergewaltigt, erschossen - vor einem Jahr verübten russische Soldaten in dem Kiewer Vorort Butscha schreckliche Gräueltaten. Heute wurde in der Ukraine der Opfer gedacht. Von Andrea Beer.
Mehr als 600 prorussische Spione und Agenten sind nach ukrainischen Angaben seit Kriegsbeginn festgenommen worden. In Slowjansk suchen bewaffnete Polizisten nach den Saboteuren - während der nächtlichen Ausgangssperre. Von T. Dammers und A. Shvets.
Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine bedeutet: ein Jahr verbrecherischer Angriffe auf die Menschen im Land, meint Eckart Aretz. Der Westen muss nun die Frage beantworten, was es heißt, dass die Ukraine nicht verlieren darf.
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu.
Russland rechtfertigt den Überfall auf die Ukraine als Akt der Selbstverteidigung gegen Nazis in der Ukraine und Faschisten im Westen. Diese Propaganda hat eine lange Tradition. Von Stephan Laack.
Boris Wischnewski ist einer der letzten namhaften Oppositionspolitiker, die sich aktuell noch in Russland und in Freiheit befinden. Er will weitermachen und erklärt im Interview, politische Veränderungen seien langfristig unvermeidlich.
Ob gegen Frauen, Männer oder Kinder gerichtet - Ausmaß und Brutalität von sexueller Gewalt durch russische Soldaten sind erschreckend. Laut UN wird diese Form der Gewalt systematisch eingesetzt. Von S. Petersohn und V. Molchanova.
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 30 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online.