Wegen des Angriffs auf die Ukraine wird die US-Regierung laut mehrerer Medien einen Importstopp für russisches Öl verhängen. Die WHO bestätigte 16 Angriffe auf medizinische Einrichtungen seit Kriegsbeginn. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Die Ukraine verteidigt sich auch vor den internationalen Gerichten gegen Russland. Über einen Eilantrag aus Kiew verhandelt nun der Internationale Gerichtshof. Von Claudia Kornmeier.
Es geht um den Verdacht des Völkermords: Vor dem Internationalen Gerichtshof hat die Anhörung zum russischen Überfall auf die Ukraine begonnen. Kiew hatte einen Eilantrag gestellt. Doch Moskau blieb der Verhandlung fern.
Ungeachtet der Verhandlungen über Fluchtkorridore gehen die Angriffe vor allem auf ukrainische Großstädte weiter. Russland meldete Gebietsgewinne. Laut UN steigt die Zahl ziviler Opfer.
Russland hat nach eigenen Angaben den Beschuss von fünf Städten eingestellt, die ukrainische Regierung bestätigt erste geöffnete Fluchtkorridore. Nach ihren Angaben beschoss Russland allerdings eine der geplanten Fluchtrouten.
Die südukrainische Stadt Cherson ist von der russischen Armee besetzt. Wer dort ist, sitzt fest. So geht es auch dem Wahlhamburger Dimitri Popov. In den tagesthemen schildert er, wie es sich derzeit in Cherson lebt.
In der strategisch wichtigen ukrainischen Küstenstadt Mariupol wird die humanitäre Lage angesichts der Kämpfe immer schlechter. Auch anderswo im Land setzt Russland seine Offensive trotz Verhandlungen über eine Feuerpause fort.
Zum ersten mal seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein Gespräch beider Seiten auf Regierungsebene angekündigt: Am Donnerstag sollen sich Außenminister Lawrow und Kuleba in der Türkei treffen. Heute wollen erneut Abgesandte verhandeln.
Drei Stunden haben die ukrainische und die russische Delegation verhandelt - danach war klar: ohne konkrete Ergebnisse. Dennoch sprach die ukrainische Seite von kleinen Schritten bei der Verbesserung der Logistik für Fluchtkorridore.
Hunderttausende Menschen haben die Ukraine verlassen, viele Kriegsflüchtlinge suchen auch in Deutschland Schutz. Wie werden sie registriert und verteilt, warum müssen sie kein Asylverfahren durchlaufen - und wer übernimmt die Kosten?
Ungarns Ministerpräsident Orban wollte zunächst keine NATO-Truppen in seinem Land - nun hat er vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges entschieden: NATO-Reaktionskräfte dürfen in bestimmten Landesteilen stationiert werden.
1,7 Millionen Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht, 10.000 von ihnen haben Visa für Großbritannien beantragt. 50 hat London bislang bewilligt. Frankreich findet das "etwas inhuman". Der britische Premier Johnson verteidigt sich.
Gleich drei ehemalige Sowjetrepubliken haben angesichts des Kriegs in der Ukraine vergangene Woche ihren EU-Beitritt beantragt. Neben der Ukraine auch Georgien und Moldau. Nun beginnt die EU mit dem Prüfprozess.
Ungeachtet des russischen Angriffs auf die Ukraine hält Peking an der Partnerschaft mit Moskau fest. Diese wolle man "in der neuen Ära" voranbringen, so Chinas Außenminister Wang Yi. Er äußerte sich auch zur Taiwan-Frage.
Am Donnerstag sollen sich die Außenminister Russlands und der Ukraine in der Türkei treffen - möglicherweise, um eine Vermittlermission vorzubereiten. Viele halten Erdogan für einen guten Freund Putins, doch das ist er nicht. Von K. Senz.
Viele Vermittlungsversuche zwischen Russland und der Ukraine sind bereits gescheitert. Wegen besonderer Beziehungen zu beiden Ländern steht das kleine Israel nun vor dieser großen Aufgabe. Von B. Hammer und S. von der Tann.
Der Krieg hat Skandinavien aufgeschreckt: Nach Russlands Angriff auf die Ukraine wollen Finnland und Schweden in Verteidigungsfragen enger zusammenarbeiten. Helsinki kündigte zudem den Kauf eines israelischen Luftabwehrsystems an.
Russlands Krieg gegen die Ukraine spaltet die Meinung der Serben. Viele halten zum Kreml - allein aus Protest gegen die NATO. Serbiens Präsident ist zwiegespalten - auch, weil er von Russlands Gas abhängig ist. Von S. Govedarica und W. Vichtl.
Syrien gilt als Putins Versuchslabor. Russlands Eintreten in den Bürgerkrieg rettete nach 2015 Machthaber Assad. Russland konnte neue Waffensysteme und Kriegsstrategien testen - auf Kosten der Zivilbevölkerung. Von D. Hechler.
Wird die russische Armee im Kampf um Kiew ähnlich vorgehen wie in den Tschetschenien-Kriegen und die Stadt unter massiven Beschuss nehmen? Viele Einwohner fürchten das. Ein Militärexperte sieht die russische Armee in einem taktischen Dilemma. Von E. Aretz.
Im Donbass haben sich die ukrainischen Einheiten verschanzt. Doch russische Verbände von der Krim haben sie umgangen und stoßen weiter vor. Schon bald könnten die Ukrainer eingekesselt sein. Von Marc Leonhard.
Viele Ukrainer müssen wegen der russischen Attacken tagelang in Kellern hocken. Ihnen fehlt Wasser, Essen, Strom oder Gas. Die 67-jährige Nina berichtet von ihren dramatischen Erlebnissen. Von P. Milling.
Die Bundesregierung und Journalistenverbände sind wegen des restriktiven russischen Mediengesetzes zunehmend besorgt. Freie Meinungsäußerung sei praktisch unmöglich. Derweil gab es in Russland erste Urteile gegen Kriegskritiker.
Interview
Anlässlich des Weltfrauentags hat Außenministerin Baerbock die Frauen in der Ukraine gewürdigt. In Berlin sprach sie mit Aktivistinnen aus Belarus, Afghanistan und Myanmar. Sie berichteten von ihren Kämpfen gegen Unterdrückung.
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die französische Präsidentschaftswahl im April sind offiziell bekannt gegeben worden. Amtsinhaber Macron hat in Umfragen zugelegt. Rechtspopulistin Le Pen liegt nur knapp vor dem Rechtsradikalen Zemmour.
In China hat der Nationale Volkskongress begonnen. Auch wenn der Ukraine-Krieg dort nicht erwähnt wird, könnte er indirekt eine Rolle spielen - mit Blick auf Chinas Konjunkturplan und den geplanten Anschluss Taiwans. Von B. Eyssel.
Zum zweiten Mal binnen einer Woche hat Nordkorea eine ballistische Rakete getestet. Der Versuch fand nur wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Südkorea statt - und zeitgleich zur Eröffnung des Volkskongresses in China.
Der Iran und die Internationale Atombehörde haben sich laut Teheran auf einen Fahrplan zur Klärung offener Fragen für ein neues Atomabkommen verständigt. Russland droht derweil, die Gespräche wegen der Ukraine-Sanktionen zu torpedieren.
Der Amazonas hat eine Schlüsselrolle für das Weltklima und die Artenvielfalt - doch für Fleischproduktion und Rohstoffe wird immer mehr Regenwald abgeholzt. Einer neuen Studie zufolge könnte sich ein Großteil dadurch in Savanne verwandeln.
Glaubwürdigkeit, Seriosität und Vielfalt: Dafür steht der Weltspiegel seit annähernd 60 Jahren. Jeden Sonntag um 18.30 Uhr berichten die ARD-Korrespondenten im Ersten über Themen aus aller Welt. weltspiegel
Das Europamagazin bietet Orientierung und aktuelle Information. Es macht politische Prozesse in der EU verständlich und gibt Einblicke in den Alltag der Europäer. Jeden Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten. europamagazin
Die Korrespondentenwelt liefert Informationen über die Auslandsstudios und Berichtsgebiete der ARD. Die Korrespondenten des Hörfunks und des Fernsehens werden vorgestellt.
Das Feuer auf dem Gelände des AKW Saporischschja ist gelöscht. Ukrainischen Angaben zufolge hatten russische Truppen die Anlage beschossen. Russland dagegen spricht von einer "ungeheuerlichen Provokation" ukrainischer Saboteure.
Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das lange Haftstrafen und hohe Geldbußen für die Veröffentlichung von "Falschnachrichten" über die russischen Streitkräfte vorsieht.
Russlands Behörden haben ihr Vorgehen gegen kritische Stimmen in den Medien seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine massiv verschärft. Die Websites von unabhängigen Medien sind teilweise nicht erreichbar.
In der Nacht haben russische Truppen ukrainischen Angaben zufolge das AKW Saporischschja beschossen. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus, das mittlerweile offenbar gelöscht ist. Laut IAEA soll es keine erhöhten radioaktiven Werte geben.
Russland hat nach ukrainischen Angaben das größte Atomkraftwerk des Landes angegriffen. In Folge der Gefechte brach auf dem Gelände ein Brand aus. Radioaktive Strahlung soll aber nach ersten Informationen nicht ausgetreten sein.
Hunderttausende Ukrainer flüchten in die Nachbarstaaten - die allermeisten Frauen mit ihren Kindern. Die leiden ganz besonders unter der Flucht ins Ungewisse. Clemens Verenkotte berichtet aus Siret, Rumänien - kurz hinter der Grenze zur Ukraine.
Die Hafenstadt Mariupol ist von russischen Truppen eingeschlossen, es werden heftige Kämpfe gemeldet. Es fehle an Strom, Wasser und Lebensmitteln, sagt der stellvertretende Bürgermeister Orlow in den tagesthemen. Aber: Das Militär halte die Stadt. video
Die internationale Staatengemeinschaft will gegen Plastikvermüllung vorgehen. Vertreter aus aller Welt haben sich bei einer UN-Umweltkonferenz erstmals auf eine Strategie geeinigt. Ein entsprechendes Abkommen soll nun ausgehandelt werden.
Präsident Selenskyj hat den Angriff auf den Kiewer Fernsehturm in der Nähe der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar scharf verurteilt: Putin wolle die Ukraine und ihre Geschichte auslöschen. Selenskyj forderte erneut mehr Hilfe.
Schnelle Verhandlungserfolge unwahrscheinlich: Der ukrainische Präsident Selenskyj stellte klar, zunächst müssten die Bombardements aufhören. Und Präsident Putin wiederum bekräftigte seine Maximalforderungen.
Um die Impfkampagne gegen Covid-19 weltweit voranzubringen, macht Deutschland eine weitere Milliardenzusage. Noch immer ist der Großteil der Menschen in vielen ärmeren Ländern nicht geimpft.