Frankreich ruft zu einer raschen Regierungsbildung auf, Russland sorgt sich wegen der Grünen und China hofft auf Kontinuität: Im Ausland wird mit Spannung auf die Entwicklungen nach der Bundestagswahl geblickt.
Mit Spannung blicken ausländische Medien auf die Bundestagswahl. Während sie für das Ergebnis unterschiedliche Gründe sehen, sind sie sich in einem weitgehend einig: Die Regierungsbildung wird lange dauern und viel Unsicherheit bringen.
In Berlin hat es schwere Pannen bei der Bundestagswahl gegeben, die für viel Kritik sorgen. Gleichzeitig kursieren irreführende Behauptungen, die einen angeblichen Wahlbetrug belegen sollen. Von Patrick Gensing.
Der Internationale Strafgerichtshof will so schnell wie möglich wieder wegen Verbrechen in Afghanistan ermitteln. Chefankläger Khan sagte, er habe einen Eilantrag gestellt. Im Fokus sollen die Taliban und der IS stehen.
Einstürzende Häuser, flüchtende Menschen: Die griechische Insel Kreta ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Ein Mensch kam dabei ums Leben, elf weitere wurden verletzt, teilten die Behörden mit.
Serbiens Präsident Vucic hat die Armee seines Landes in Alarmbereitschaft versetzt als Reaktion auf die Stationierung kosovarischer Polizeieinheiten in der Grenzregion. Auslöser der Spannungen ist ein Verbot serbischer Kfz-Kennzeichen.
Neuer Streit um das iranische Atomprogramm: Laut Internationaler Atomenergiebehörde erfüllen die Iraner ihre Zusagen zur Überprüfung der Atomanlagen nicht vollständig.
Benzinmangel als Folge des Brexits? Von dieser Interpretation will die britische Regierung nichts wissen. Sie macht Panikkäufe für den Mangel verantwortlich. Ihre Gegenmaßnahmen überzeugen nur wenige Briten. Von C. Prössl.
Frankreich wurde im AUKUS-Vertrag ausgebootet - so sieht es Paris und fordert: Die EU dürfe nicht zu stark auf den Beistand der USA setzen. Eine Mahnung, die sich vor allem an Deutschland richtet. Von Julia Borutta.
Analyse
Die inzwischen inhaftierte Maria Kolesnikowa ist eines der bekanntesten Gesichter der belarusischen Protestbewegung. Für ihren Einsatz für Menschenrechte wurde sie nun mit dem Vaclav-Havel-Preis ausgezeichnet.
Die Huawei-Managerin Meng ist zurück in China - und wird von den Staatsmedien als Volksheldin inszeniert. Die Freilassung zweier Kanadier wird indes nicht erwähnt. Kritiker sprechen von "Geiseldiplomatie". Von Steffen Wurzel.
Nach langer Funkstille zwischen Süd- und Nordkorea hatte Seoul jüngst einen neuen Vorstoß unternommen, um das Eis zu brechen. Sein Vorschlag für eine Kriegsende-Erklärung stößt auf Zustimmung - doch Pjöngjang stellt Bedingungen.
Im besetzten Westjordanland ist es in der Nacht zu Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und Hamas-Kämpfern gekommen. Dabei wurden mindestens fünf militante Palästinenser getötet. Sie sollen Angriffe geplant haben. Von B. Hammer.
Im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus sitzen noch immer Menschen fest. Während sie Angst haben, vor Hunger und Kälte zu sterben, erhöhen die Staaten auf beiden Seiten der Grenze den Druck. Von Olaf Bock und Bamdad Esmaili.
Hunderte Häuser im Südwesten La Palmas sind bereits von Lava verschluckt worden. Auch Urlaubsgebiete sind betroffen. Doch es gibt Anlass zur Hoffnung: Der Vulkan ist plötzlich verstummt. Von Reinhard Spiegelhauer.
Die USA haben den ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen zugelassen. Das Vakzin von BioNTech und Pfizer kann nun für Drittimpfungen bei Personen über 65 Jahren und einigen anderen Gruppen verwendet werden.
Interaktiv
Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände: Heutige Kinder werden in ihrem Leben deutlich mehr Extremwetter erleben als ihre Großeltern. Mit düsteren Prognosen mahnt ein internationales Forscherteam zu mehr Klimaschutz.
Mit Merkel geht die dienstälteste EU-Regierungschefin - und die Krisenmanagerin Nummer eins in instabilen Zeiten. In ihre Nachfolge setzen die Europäer ganz unterschiedliche Hoffnungen. Von Véronique Gantenberg.
Trotz katastrophaler humanitärer Zustände eskalieren die Kriegsparteien im Jemen den Konflikt immer weiter. Wie ein UN-Bericht zeigt, scheuen sie nicht einmal davor zurück, dabei auch Kinder einzusetzen. Von Alexander Stenzel.
Zu wenige Mahlzeiten, zu wenige dringend benötigte Nährstoffe: Laut einem neuen UNICEF-Bericht ist weltweit jedes dritte Kind unter zwei Jahren mangelernährt. Und die Corona-Pandemie verschärft die Lage zusätzlich.
Klimawandel, Umweltverschmutzung und Übernutzung: Der Bericht des Erdbeobachtungsprogramms der EU zum Zustand der Meere ist alarmierend. Vor allem die fortschreitende Eisschmelze in der Arktis könnte weitreichende Folgen haben.
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