In den USA wird Kritik am Einsatz berittener Grenzpolizei laut. Diese geht derzeit gegen Flüchtlinge aus Haiti vor. Das Weiße Haus kündigte eine Untersuchung an. Gleichzeitig soll die Obergrenze für Flüchtlinge verdoppelt werden.
Die Kleinstadt Del Rio an der Grenze zu Mexiko ist zu einem Brennpunkt der Migrationskrise in den USA geworden. Tausende Menschen, vorwiegend Haitianer, harren dort in einem provisorischen Lager aus. Nun werden sie abgeschoben. Von Anne Demmer.
Um in Kanada mit absoluter Mehrheit regieren zu können, hatte Premier Trudeau Neuwahlen ausgerufen - mitten in der Pandemie. Nach ersten Ergebnissen liegen seine Liberalen zwar vorne, ihr Ziel haben sie jedoch wohl verpasst. Von Antje Passenheim.
Mit den heutigen vorgezogenen Neuwahlen geht Kanadas Premier Trudeau ein hohes Risiko ein. Viele Kanadier halten sie für überflüssig, und im Wahlkampf wirkt der einstige Strahlemann mehr grau als sonnig. Von A. Passenheim.
Kanadas konservativer Parteichef O'Toole macht sich Hoffnungen, die vorgezogene Parlamentswahl zu gewinnen. Er gibt sich als Macher, vertritt aber zugleich auch liberale Positionen - anders als viele Parteifreunde. Von P. Mücke.
Die Kreml-Partei "Geeintes Russland" hat bei der Duma-Wahl das erwartete Resultat erreicht. Im Interview erklärt die Russland-Expertin Sasse, welche Ziele Präsident Putin verfolgt - und wozu er die Wahl benutzte.
Die Kremlpartei Geeintes Russland von Präsident Putin ist bei den Parlamentswahlen wohl - wieder einmal - stärkste Kraft geworden. Allerdings muss sie dieses Mal Verluste hinnehmen. Überschattet wurde die Abstimmung von Manipulationsvorwürfen. Von Stephan Laack.
Zur Wahl in Russland hat die OSZE wegen zu großer Auflagen keine Beobachter geschickt. Internationale Anerkennung holt sich Moskau deshalb anderswo - etwa bei AfD-Politikern. Kritiker sprechen von "Fake-Wahlbeobachtung". Von S. Stöber und A. Becker.
Milchprodukte, Fleisch, Obst und Gemüse: Russland hat das Embargo gegen Lebensmittel aus der EU und weiteren Staaten bis Ende 2022 verlängert. Produkten, die dennoch auf Umwegen nach Russland kommen, droht die Vernichtung.
Seit 100 Tagen ist Israels Koalition der Gegensätze unter Premier Bennett und Außenminister Lapid im Amt. Sie konzentriert sich auf die Gemeinsamkeiten der acht Parteien - und arbeitet bemerkenswert stabil. Von Sophie von der Tann.
Die USA wollen ihre Einreisesperre für Europäer im November für Geimpfte aufheben. Doch wie genau das funktionieren wird, und welche Nachweise vorgelegt werden müssen, ist noch unklar. Von Torsten Teichmann.
In Israel ist die Corona-Drittimpfung in vollem Gange. Viele - aber bei weitem nicht alle Israelis - machen mit. Die Hoffnung: Ein deutlich besserer Schutz vor Infektionen. Denn in Israel ist die Zahl der Ansteckungen nach wie vor hoch. Von Benjamin Hammer.
In Australien ist es bei Demonstrationen von Lockdown-Gegnern zu gewaltsamen Ausschreitungen und Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt, es gab Hunderte Festnahmen.
Ein Expertengremium der US-Gesundheitsbehörde FDA hat sich gegen Auffrischungsimpfungen für die meisten Menschen ausgesprochen. Für Senioren über 65 und Angehörige von Risikogruppen würde dies aber Sinn ergeben.
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Das Klima, Corona und Afghanistan werden die Agenda des jährlichen UN-Familientreffens beherrschen. Deutschland will dabei einen großen Fußabdruck hinterlassen. Mit Spannung wird die Rede von US-Präsident Biden erwartet. Von A. Passenheim.
Seit ihrer Machtergreifung seien die radikalislamischen Taliban dabei, die Errungenschaften bei den Menschenrechten in Afghanistan zu demontieren, kritisiert Amnesty International. Zivilisten würden gezielt getötet.
Vor gut einem Monat haben die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen. Nach außen geben sie sich meist freundlich, auch in Masar-i-Scharif im Norden des Landes. Hier hatte die Bundeswehr jahrelang ihr größtes Feldlager. Von Silke Diettrich.
Die Taliban haben Deutschland und andere Staaten um humanitäre Hilfe gebeten. Nach Ansicht von Experten steht Afghanistan vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Zudem verschärfen Bombenanschläge die Lage im Land.
Mehr als 100 afghanische Journalisten appellieren an die internationale Gemeinschaft, die Pressefreiheit in ihrem Land zu retten. Am dringendsten seien Schutzgarantien für Medienschaffende.
Seit gestern spuckt ein Vulkan auf der Kanareninsel La Palma wieder Feuer - ein Ende ist nicht in Sicht. Tausende wurden schon in Sicherheit gebracht. Nun wächst die Angst vor einem Waldbrand. Von R. Spiegelhauer.
In Russland hat ein Angreifer an der Universität von Perm mindestens sechs Menschen erschossen. Mehrere wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter, der auch an der Hochschule studierte, wurde festgenommen.
Die Regierung in Warschau hat den Tod von drei Flüchtlingen nahe der belarusischen Grenze bestätigt. Wie viele Menschen insgesamt in den dünn besiedelten Sumpfgebieten bereits gestorben sind, ist unklar. Von Jan Pallokat.
In Ruanda ist der Regierungskritiker und Held des international beachteten Films "Hotel Ruanda", Rusesabagina, wegen Terrorvorwürfen zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Seine Anhänger hatten den Prozess als politisch motiviert angeprangert.
Wegen des Streits um den geplatzten Verkauf französischer U-Boote an Australien verschärft Paris die Rhetorik. Die Regierung in Canberra hingegen nimmt die Wut Frankreichs eher gelassen zur Kenntnis. Von Holger Senzel.
Stacheldrahtzäune, Zugangskontrollen, Ausgangssperre: Auf der griechischen Insel Samos hat die Regierung ein neues Flüchtlingslager eröffnet. Menschenrechtler kritisieren die Anlage und nennen sie "entmenschlichend".
Reserveantibiotika sollen eigentlich schwer kranke Menschen retten. Doch sie dürfen weiter in der Tiermast eingesetzt werden, entschied das EU-Parlament. Ärzte zeigen sich entsetzt und warnen vor mehr resistenten Keimen. Von Helga Schmidt.
In Australien gibt es immer weniger Koalas. Mittlerweile leben weniger als 60.000 Tiere auf dem Kontinent. Ein Grund sind die verheerenden Buschfeuer in den vergangenen Jahren - aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle.
Wenige Regierungschefs sind länger im Amt als Angela Merkel. Auch für Deutschlands Partner bedeutet die Bundestagswahl einen Einschnitt. Was erwarten sie von einer neuen Bundesregierung? Ein Überblick der ARD-Korrespondenten.
Glaubwürdigkeit, Seriosität und Vielfalt: Dafür steht der Weltspiegel seit annähernd 60 Jahren. Jeden Sonntag um 19.20 Uhr berichten die ARD-Korrespondenten im Ersten über Themen aus aller Welt. weltspiegel
Das Europamagazin bietet Orientierung und aktuelle Information. Es macht politische Prozesse in der EU verständlich und gibt Einblicke in den Alltag der Europäer. Jeden Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten. europamagazin
Die Korrespondentenwelt liefert Informationen über die Auslandsstudios und Berichtsgebiete der ARD. Die Korrespondenten des Hörfunks und des Fernsehens werden vorgestellt.
Die USA, Australien und Großbritannien haben ein Sicherheitsabkommen abgeschlossen, das Australien US-Technologie zum Bau atomarer U-Boote zur Verfügung stellt. China kritisierte den Pakt, der strategische Interessen im Indopazifik verfolgt.
Die Tötung von mehr als 1400 Delfinen vor den Färöer Inseln hat für Entsetzen und Kritik gesorgt. Die Regierung der Inseln verteidigt die Jagd - die Tiere seien effektiv getötet worden. Von Sofie Donges.
Seit acht Jahren beteiligt sich Deutschland an der UN-Mission in Mali. Doch nun könnte der Einsatz auf der Kippe stehen. Hintergrund ist die mögliche Zusammenarbeit der malischen Regierung mit russischen Söldnern.
Laut Nigerias Armee haben jüngst tausende Boko-Haram-Kämpfer im Norden des Landes ihre Waffen abgegeben. Berichten zufolge plant die Regierung ein Reintegrationsprogramm. Von Dunja Sadaqi.