Wahlhelfer zählen in Stuttgart Stimmzettel aus.  | dpa
Liveblog

Vorläufige Ergebnisse +++ Grüne und SPD gewinnen Landtagswahlen +++

Stand: 15.03.2021 00:55 Uhr

In Baden-Württemberg bleibt Regierungschef Kretschmann mit den Grünen vorn, in Rheinland-Pfalz kann Landeschefin Dreyer mit der SPD weiterregieren. Die CDU sackt auf historische Tiefstände. Alle Entwicklungen des Wahlabends zum Nachlesen.

15.3.2021 • 00:55 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir beenden nun unseren Liveblog rund um die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Über den weiteren Verlauf halten wir Sie auf tagesschau.de auf dem Laufenden.

15.3.2021 • 00:46 Uhr

Vorläufiges Ergebnis in Baden-Württemberg

Die Grünen gewinnen in Baden-Württemberg mit einem Rekordergebnis. Nach Auszählung aller Wahlkreise kommen sie auf 32,6 Prozent - das ist ein Plus von 2,3 Punkten im Vergleich zur Wahl 2016. Die CDU erreichte nur noch 24,1 Prozent. Das sind 2,9 Punkte weniger als vor fünf Jahren.Die SPD holte demnach 11,0 Prozent der Stimmen, die FDP 10,5 Prozent und die AfD 9,7 Prozent. Die Linke erhalten 3,6 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 63,7 Prozent.

Rechnerisch wäre für die Regierungsbildung sowohl eine Ampelkoalition mit Grünen, SPD und FDP als auch die Fortsetzung des grün-schwarzen Bündnisses möglich. Wegen der Sitzverteilung wäre eine grün-rote Koalition doch nicht machbar. Im Laufe des Wahlabends hatte es dafür zunächst eine hauchdünne Mehrheit gegeben.

15.3.2021 • 00:16 Uhr

Vorläufiges Ergebnis in Rheinland-Pfalz

Ohne nennenswerte Verluste im Vergleich zum Jahr 2016 hat die SPD um Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit 35,7 Prozent der Stimmen die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Den zweiten Platz belegte bei dem Urnengang laut vorläufigem Ergebnis die CDU um Spitzenkandidat Christian Baldauf mit einem historischen Tief von 27,2 Prozent. Die Grünen holten demnach 9,3 Prozent der Stimmen, die AfD kam auf 8,3 Prozent und die FDP auf 5,5 Prozent. Die Freien Wähler ziehen mit 5,4 Prozent erstmals in den Landtag ein.

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 Prozent.

15.3.2021 • 00:06 Uhr

Baden-Württemberg: Wie die Wähler wanderten

Baden-Württembergs Grüne gewannen Zehntausende CDU-Wähler, verloren aber noch mehr an das Lager der Nichtwähler. Die CDU gewann nur von der AfD - an alle anderen Parteien und die Nichtwähler verlor sie Stimmen.

15.3.2021 • 00:06 Uhr

Rheinland-Pfalz: Wie die Wähler wanderten

Die SPD holte sich die meisten Stimmen von der CDU, verlor aber noch mehr an die Nichtwähler, die Grünen gewannen Wähler von SPD und CDU gleichermaßen - ein Blick auf die Wählerwanderung.

14.3.2021 • 23:26 Uhr

SPD-Spitzenkandidatin Dreyer verteidigt Direktmandat in Trier

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und SPD-Spitzenkandidatin Malu Dreyer (SPD) hat ihr Direktmandat im Wahlkreis Trier erneut mit großem Abstand verteidigt. Sie errang 47,7 Prozent der Wahlkreisstimmen, teilte die Stadt Trier mit.

Dreyer hielt damit den CDU-Bewerber Thorsten Wollscheid und die anderen Gegenkandidaten deutlich auf Abstand. Wollscheid erhielt 17,6 Prozent der Stimmen. AfD-Spitzenkandidat Michael Frisch, der ebenfalls im Wahlkreis Trier angetreten war, holte 5,4 Prozent.

14.3.2021 • 23:15 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 23:09 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,7 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 24,0 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD landet bei 9,7 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 11,1 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,5 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,6 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 2,9 Prozent.

14.3.2021 • 23:06 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 22:53 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,1 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 27,1 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Die AfD rutscht auf 8,4 Prozent ab (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,6 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Drittstärkste Kraft werden die Grünen mit 9,4 Prozent (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,5 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 5,2 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 23:02 Uhr

Scholz: Wahlen zeigen Koalitionsoptionen für Bund auf

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sieht nach den Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg neue Koalitionsmöglichkeiten im Bund. "Dass heute eine Option sichtbar geworden ist, das ist doch ganz klar", sagte der Vizekanzler in der ARD-Sendung "Anne Will" auf die Frage nach der Möglichkeit einer Ampelkoalition nach der Bundestagswahl im September. Eine Verengung der Debatte auf eine Option wäre allerdings "völlig absurd".

Scholz weiter: "Ein Ergebnis für die CDU/CSU unter 30 Prozent ist möglich. Das ist auch eines, das ich anstrebe."

14.3.2021 • 22:59 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 22:52 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,9 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 24,0 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD landet bei 9,8 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 10,9 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,4 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,6 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 2,9 Prozent.

14.3.2021 • 22:44 Uhr

Rheinland-Pfalz: Wo die SPD punkten konnte

Wo werden der SPD besonders große Kompetenzen zugesprochen? Was war den Wählerinnen und Wählern in Rheinland-Pfalz wichtig? Dazu Grafiken.

14.3.2021 • 22:37 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 22:22 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,7 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,8 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD landet bei 9,8 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 11,2 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,4 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,6 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 2,9 Prozent.

14.3.2021 • 22:37 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 22:22 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,0 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,9 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Die AfD rutscht ab auf 8,5 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,6 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen werden mit 9,4 Prozent drittstärkste Kraft (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,5 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 5,2 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 22:29 Uhr

Kretschmann offen für Sondierungen

In Baden-Württemberg sind laut der neuesten Hochrechnung von infratest dimap verschiedene Koalitionen möglich. Rein rechnerisch reicht es sowohl für eine grün-schwarze oder eine grün-rote Koalition. Auch eine Ampel mit SPD und FDP wäre möglich. Ministerpräsident Kretschmann hält sich bislang alle Optionen offen und will verschiedene Sondierungsgespräche führen. Das betonte er in einer Extraausgabe der tagesthemen.

14.3.2021 • 22:02 Uhr

Kretschmann holt erneut Direktmandat

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann erneut das Direktmandat in seinem Wahlkreis geholt. Der Grünen-Politiker setzte sich im Wahlkreis Nürtingen durch. Die Grünen kamen dort auf 38,8 Prozent der Stimmen und lagen deutlich vor der CDU mit 21,6 Prozent. Kretschmann hatte bereits bei der Wahl 2016 das Direktmandat in seinem Wahlkreis geholt, damals erzielte er 34,9 Prozent.

14.3.2021 • 21:53 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 21:44 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,6 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,5 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD landet bei 9,8 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 11,5 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,4 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,6 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 3,0 Prozent.

14.3.2021 • 21:53 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 21:44 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,1 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,5 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Die AfD rutscht ab auf 8,6 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,6 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen werden 9,3 Prozent drittstärkste Kraft (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,5 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 5,3 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 21:49 Uhr

Analyse: CDU in der Krise

Die CDU verliert historisch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Sechs Monate vor der Bundestagswahl hat die CDU nicht ein Problem - sondern viele, analysiert Wenke Börnsen.

14.3.2021 • 21:38 Uhr

Grüne holen erstmals Direktmandat in Rheinland-Pfalz

Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben bei der Landtagswahl erstmals ein Direktmandat im Mainzer Parlament gewonnen. Im Wahlkreis Mainz I gewann Katharina Binz mit 29,6 Prozent der Erststimmen, wie die Landeswahlleitung mitteilte.

Die 37-jährige Politikwissenschaftlerin und ehemalige Grünen-Landesvorsitzende konnte sich damit vor Johannes Klomann von der SPD durchsetzen, der den Wahlkreis 2017 gewonnen hatte und nun mit 29,2 Prozent knapp hinter Binz landete.

14.3.2021 • 21:09 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 21:05 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,1 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,5 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 8,9 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,6 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,8 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,5 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 5,9 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 21:03 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 20:53 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,4 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,6 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 11,6 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die AfD landet bei 10,1 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die FDP legt auf 10,4 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,5 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 3,0 Prozent.

14.3.2021 • 20:50 Uhr

Lindner: FDP hat an politischem Gewicht gewonnen

FDP-Chef Christian Lindner hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Partei bei den Landtagswahlen als "starken Aufschlag in das wichtige Wahljahr 2021" sagte er. Es sei ein schwieriger Wahlkampf gewesen, die Pandemiepolitik habe "viele Innovationsfragen überlagert". Trotz aller Schwierigkeiten habe sich für die FDP ein wachsender Zuspruch ergeben.

"In Baden-Württemberg scheint es so, als hätten wir eines der besten Wahlergebnisse seit Jahrzehnten erzielt", sagte Lindner. In Rheinland-Pfalz sei die FDP in Regierungsverantwortung bestätigt worden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Liberalen sei damit eine Ampelkoalition bestätigt worden.

14.3.2021 • 20:42 Uhr

Rheinland-Pfalz: AfD erklärt Verluste mit günstigem Start 2016

Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Michael Frisch hat die Verluste seiner Partei bei der Landtagswahl unter anderem mit "außerordentlich günstigen Rahmenbedingungen" vor fünf Jahren erklärt. "Wir waren auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise - das hat uns damals einen unglaublichen Zulauf bei den Wählern gebracht", sagte er. "Jetzt hatten wir die Corona-Pandemie, wo tatsächlich wir als Oppositionspartei kaum vorgekommen sind - auch in den Medien." Das habe es der AfD schwer gemacht, ihre Botschaften an die Wähler heranzutragen.

Michael Frisch | REUTERS

Die Corona-Pandemie habe es der AfD schwer gemacht, meint Michael Frisch. Bild: REUTERS

14.3.2021 • 20:29 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 20:14 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,0 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,8 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 9,1 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,7 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,2 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,3 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 6,1 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 20:17 Uhr

Knobloch: Wahlverluste für AfD gute Nachricht

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat sich erfreut über das schlechtere Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gezeigt. "Die heutigen Stimmverluste für die AfD sind für mich eindeutig eine gute Nachricht", erklärte sie. Sie belegten, "dass Extremismus und Hass an der Wahlurne Grenzen aufgezeigt werden".

Allerdings sei der Verlust von wenigen Prozentpunkten nicht die deutliche Zurückweisung einer "rechtsextremen Partei", die viele sich gewünscht hätten.

14.3.2021 • 20:14 Uhr

Kretschmann: Kampf gegen Klimawandel wichtigstes Thema in Sondierungen

Der Kampf gegen den Klimawandel werde in den Sondierungsgesprächen nach der Landtagswahl der Maßstab aller Dinge sein, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der ARD. Den Klimawandel einzudämmen, stehe jetzt ganz oben. "Es ist sehr wichtig."

14.3.2021 • 20:09 Uhr

FDP-Politiker Buschmann sieht doppelten Erfolg

Der Parlamentsgeschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, betrachtet das Ergebnis der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz als doppelten Erfolg für seine Partei. So habe die FDP für den Landtag in Stuttgart "wohl das beste Ergebnis nach 1968" geholt, schrieb er auf Twitter. Er gratulierte auch der FDP-Spitze in Mainz. "Das erste mal in der Geschichte hält nicht nur eine Ampel, sondern die FDP legt sogar noch zu", so Buschmann. Der hohe Briefwähleranteil zeige zudem, dass die schwachen Ergebnisse für die CDU nicht allein der Masken-Affäre geschuldet seien.

14.3.2021 • 20:06 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 19:58 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,4 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,6 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die SPD mit 11,6 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die AfD landet bei 10,1 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die FDP legt auf 10,4 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,5 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 3,0 Prozent.

14.3.2021 • 20:06 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 19:58 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 36,0 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,8 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 9,1 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,7 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,2 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,3 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 6,1 Prozent zum ersten Mal den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 20:02 Uhr

Rheinland-Pfalz: Freie Wähler sehen sich in Oppositionsrolle

Der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Rheinland-Pfalz, Joachim Streit, sieht seine Partei bei einem Einzug in den Landtag zunächst in der Opposition. Sie würden auf den Oppositionsbänken sitzen, sagte er. Die fünf Jahre der Legislaturperiode müssten genutzt werden. Zu dem knappen Einzug in den Mainzer Landtag sagte Streit: "Ein gutes Pferd springt knapp."

Joachim Streit | dpa

"Ein gutes Pferd springt knapp", freut sich Joachim Streit. Bild: dpa

Die Freien Wähler kommen in der Hochrechnung von infratest dimap (19.24 Uhr) auf 6,0 Prozent der Stimmen und würden damit erstmals in das Landesparlament in Mainz einziehen.

14.3.2021 • 19:55 Uhr

Klöckner enttäuscht über CDU-Ergebnis in Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat sich enttäuscht über das Abschneiden ihrer Partei in Rheinland-Pfalz gezeigt. "Das ist kein schönes Ergebnis", sagte die Bundeslandwirtschaftsministerin in der ARD-Wahlsendung. Spitzenkandidat Christian Baldauf habe einen "unglaublich engagierten Wahlkampf" geführt. Doch seine Stärke sei der direkte Kontakt mit Menschen, was in der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei.

14.3.2021 • 19:40 Uhr

Koalitionsrechner für Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will die Ampel-Koalition mit Grünen und FDP in Rheinland-Pfalz fortsetzen. "Wenn der Abend so weiter geht, wäre das unsere erste Wahl", sagte sie. Sie wolle weiter Ministerpräsidentin für alle sein.

Welche Koalitionen möglich wären, zeigt der Koalitionsrechner.

14.3.2021 • 19:36 Uhr

Koalitionsrechner für Baden-Württemberg

Der baden-württembergische Wahlsieger Winfried Kretschmann von den Grünen will als erstes mit der CDU über eine mögliche Fortsetzung der Koalition sprechen. Das solle aber nicht als Zeichen gewertet werde, sagte der Regierungschef im Stuttgarter Landtag. Die Grünen wollten in der neuen Woche "alle Parteien des demokratischen Verfassungsbogens" anschreiben und zu Gesprächen einladen, sagte Kretschmann und erklärte, bei der Reihenfolge orientiere man sich an den Wahlergebnissen.

14.3.2021 • 19:35 Uhr

Baldauf sieht "bitteren Abend" für die CDU in Rheinland-Pfalz

Nach der historischen Pleite der CDU bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf seine Niederlage eingeräumt. "Für uns ist das ein bitterer Abend, wir haben uns ein besseres Ergebnis gewünscht", sagte er. Er kündigte an, dass die CDU nun "eine starke Opposition" bilden wolle.

Baldauf gab der Corona-Krise und der Maskenaffäre der Union die Verantwortung für das Wahlergebnis. Er habe sich "in extrem schwierigen Zeiten" während der Pandemie bekannt machen müssen. Allen wäre es lieber gewesen, mit der Nähe von großen Veranstaltungen Wahlkampf zu machen, dies sei aber nicht möglich gewesen.

Christian Baldauf | REUTERS

Christian Baldauf spricht von einem "bitteren Abend". Bild: REUTERS

14.3.2021 • 19:32 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 19:24 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 32,3 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,5 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD kommt auf 10,5 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die SPD auf 11,1 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,7 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,2 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler schaffen 3,3 Prozent.

14.3.2021 • 19:32 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 19:24 Uhr

Laut der Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 35,7 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,8 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 9,6 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 5,9 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,0 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,3 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 6,0 Prozent den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 19:17 Uhr

Scholz: Regierung im Bund ohne Union ist möglich

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist mit Blick auf die Bundestagswahl im September zuversichtlich: "Es ist viel möglich", sagte der Bundesfinanzminister in der ARD. "Ich will Kanzler werden." Eine Regierung im Bund ohne die Union sei möglich, dieses Zeichen gehe von den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aus.

14.3.2021 • 19:17 Uhr

Rheinland-Pfalz: Hochrechnung, 19:11 Uhr

Laut der zweiten Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 35,2 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,6 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 10,0 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 6,0 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,0 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,4 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden mit 5,8 Prozent den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 19:14 Uhr

Eisenmann übernimmt Verantwortung für das Ergebnis in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hat nach den ersten Hochrechnungen die Verantwortung für das absehbar schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl übernommen. "Natürlich übernehme ich die Verantwortung, das ist für mich selbstverständlich", sagte sie in der ARD-Wahlsendung. Es sei ein "enttäuschendes und desaströses Wahlergebnis", sagte die Kultusministerin. Die Menschen in Baden-Württemberg hätten Winfried Kretschmann gewollt.

Susanne Eisenmann | REUTERS

Eisenmann spricht von einem "desatrösen" Ergebnis. Bild: REUTERS

14.3.2021 • 19:07 Uhr

Baden-Württemberg: Hochrechnung, 19:04 Uhr

Laut der zweiten Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 31,9 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,9 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Die AfD kommt auf 10,8 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die SPD landet auf 11,4 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 10,7 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,4 Prozent (2016: 2,9 Prozent). Die Freien Wähler kommen auf 3,1 Prozent.

14.3.2021 • 19:05 Uhr

Zahlen zur Wahl in Baden-Württemberg

Die wichtigsten Zahlen zur Wahl im Überblick:

14.3.2021 • 18:59 Uhr

Rheinland-Pfalz: Erste Hochrechnung, 18:51 Uhr

Laut der ersten Hochrechnung von infratest dimap kommt die SPD in Rheinland-Pfalz auf 34,7 Prozent (2016: 36,2 Prozent). Die CDU rutscht auf 26,0 Prozent ab (2016: 31,8 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 10,4 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 6,3 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,3 Prozent zu (2016: 5,3 Prozent). Die Linke kommt auf 2,4 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler würden momentan mit 5,7 Prozent den Einzug ins Landesparlament schaffen (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 18:59 Uhr

Dreyer: Wahlsieg in Rheinland-Pfalz "einfach nur schön"

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich sehr zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl gezeigt. Es sei "einfach nur schön, dass wir so klar an der Spitze stehen", sagte sie. Die SPD habe erneut einen "klaren Regierungsauftrag".

Zur Frage, ob sie die derzeitige Ampelkoalition mit FDP und Grünen fortsetzen wolle, äußerte sich Dreyer zunächst nur vage. Sie habe "nie einen Zweifel daran gelassen, dass das Regierungsbündnis ein tolles war", dass sie auch weiterführen würde. "Aber jetzt freue ich mich zunächst einmal."

Malu Dreyer | dpa

Freut sich über den Wahlsieg: Malu Dreyer Bild: dpa

14.3.2021 • 18:49 Uhr

Baden-Württemberg: AfD-Fraktionschefin Weidel zufrieden mit Ergebnis

Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, hat sich zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Partei in Baden-Württemberg gezeigt. Die AfD habe unter widrigsten Bedingungen Wahlkampf führen müssen und habe trotzdem ein "gutes Ergebnis eingefahren", sagte sie in der ARD-Wahlsendung. Der AfD sei auch "rechtswidrig der Verfassungsschutz auf den Hals gehetzt" worden.

14.3.2021 • 18:45 Uhr

Baden-Württemberg: Erste Hochrechnung, 18:36 Uhr

Laut der ersten Hochrechnung von infratest dimap kommen die Grünen in Baden-Württemberg auf 30,7 Prozent (2016: 30,3 Prozent). Die CDU rutscht auf 23,3 Prozent ab (2016: 27,0 Prozent). Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 11,8 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die SPD landet bei 11,7 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 11,3 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke kommt auf 3,4 Prozent (2016: 2,9 Prozent).

14.3.2021 • 18:36 Uhr

Ziemiak: Abschneiden der CDU sehr schlecht

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak räumt die Stimmverluste bei den Landtagswahlen ein: "Das ist kein guter Wahlabend für die CDU", sagte er im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Das Abschneiden der CDU sei sehr schlecht, fügte er hinzu. Er führte dies auf die Maskenaffäre, Kritik an der Corona-Politik sowie die Popularität vor allem der Landeschefs Kretschmann in Baden-Württemberg und Dreyer in Rheinland-Pfalz zurück. "Es war ein klares Votum für die amtierenden Ministerpräsidenten", sagte Ziemiak. Es habe keine Wechselstimmung gegeben.

Die Landtagswahlen hätten keine Auswirkungen auf die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union. Es bleibe beim Zeitplan, dass CDU und CSU dies zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden würden, sagte Ziemiak.

Paul Ziemiak | dpa

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gab es keine Wechselstimmung, meint Ziemiak. Bild: dpa

14.3.2021 • 18:23 Uhr

Grünen-Chef Habeck: "Superstart ins Superwahljahr"

"Es ist für uns ein Superstart ins Superwahljahr", sagt Grünen-Chef Robert Habeck. Weitsicht und Pragmatismus seien der Auftrag an die Bundespartei.

Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg wertet er als "großen grünen Wahlsieg". Ministerpräsident Kretschmann sei eine herausragende grüne Persönlichkeit. Der Partei gebe das Ergebnis Rückenwind für die Bundestagswahl. Habeck erklärte, er rechne damit, dass die Grünen nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Rheinland-Pfalz weiter an einer Regierung beteiligt würden.

Co-Parteichefin Annalena Baerbock wertet die Wahlergebnisse als Zeichen, dass die Grünen auch in schwierigen Zeiten das Vertrauen der Wähler gewinnen könnten. "Für uns ist das jetzt ein großer Auftrag für mehr Klimaschutz", sagt Baerbock. In einer Zeit voller Unsicherheit gelte es aber auch, ein neues Fundament für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen.

14.3.2021 • 18:21 Uhr

AfD-Verluste: Meuthen sieht Foulspiel durch Verfassungsschutz

Das relativ schwache Abschneiden der AfD bei den ersten zwei Landtagswahlen des Jahres führt der Vorsitzende Jörg Meuthen vor allem auf den Konflikt seiner Partei mit dem Verfassungsschutz zurück. Auch wenn das Gericht den Verfassungsschutz vorerst gestoppt habe, "die Wähler assoziieren mit der AfD jetzt aufgrund der breiten Berichterstattung die Verfassungsschutzbeobachtung", sagte der Parteichef der dpa.

14.3.2021 • 18:18 Uhr

Baden-Württemberg: Mit wem kann Kretschmann regieren?

Die grün-schwarze Koalition könnte zwar weiterregieren, allerdings haben die Grünen wohl auch die Möglichkeit, mit SPD und FDP ein Ampel-Bündnis zu bilden. Für den 72 Jahre alten Kretschmann wäre es schon die dritte Wahlperiode an der Macht. Er hat sich noch nicht festgelegt, mit wem er regieren will.

Die SPD in Baden-Württemberg ist nach Angaben von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bereit, in die Regierung einzutreten. Ministerpräsident Kretschmann müsse nun entscheiden, ob er dies wolle. "Es gibt Mehrheiten jenseits der Union", sagt er.

14.3.2021 • 18:08 Uhr

Hoher Anteil an Briefwählern

Die ARD rechnet in Baden-Württemberg mit einem Briefwähleranteil von 50 Prozent, in Rheinland-Pfalz sogar von 65 Prozent. Beides sind neue Rekordwerte in dem jeweiligen Land.

Dennoch geht die Wahlbeteiligung in beiden Bundesländern zurück.

14.3.2021 • 18:03 Uhr

18-Uhr-Prognose für Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg bleiben die Grünen laut Prognose von Infratest dimap stärkste Kraft und verbessern mit 31,0 Prozent sogar ihr Ergebnis von 2016 (30,3 Prozent). Die CDU bekommt nur noch 23,0 Prozent (2016: 27,0 Prozent). Auch die AfD verliert Stimmen und bekommt 11,5 Prozent (2016: 15,1 Prozent). Die SPD bleibt fast unverändert bei 12,0 Prozent (2016: 12,7 Prozent). Die FDP legt auf 11,5 Prozent zu (2016: 8,3 Prozent). Die Linke bekommt 3,5 Prozent der Stimmen (2016: 2,9 Prozent).

14.3.2021 • 18:01 Uhr

18-Uhr-Prognose für Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz bleiben die Sozialdemokraten trotz leichter Verluste stärkste politische Kraft. Die Partei mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer an der Spitze kam laut Prognose von Infratest dimap auf 34,5 Prozent. Im Jahr 2016 kam die SPD auf 36,2 Prozent. Die CDU kommt auf 26,0 Prozent. 2016 waren es noch 31,8 Prozent. Die AfD bekommt 10,5 Prozent (2016: 12,6 Prozent). Die FDP landet bei 6,5 Prozent (2016: 6,2 Prozent). Die Grünen legen auf 8,5 Prozent zu (2016: 6,2 Prozent). Die Linke bekommt 2,5 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Die Freien Wähler wären laut Prognose mit 5,5 Prozent im Parlament (2016: 2,2 Prozent).

14.3.2021 • 17:33 Uhr

Wahlsendung zu beiden Landtagswahlen

Das Erste informiert Sie in einer Wahlsendung zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz - mit Hochrechnungen und Analysen. Politiker bewerten in Interviews das Abschneiden ihrer Parteien.

14.3.2021 • 17:19 Uhr

Deutlich weniger wählen vor Ort

Bei beiden Landtagswahlen geben wegen der Coronavirus-Pandemie deutlich weniger Menschen als normal ihre Stimmen in Wahllokalen ab. Stattdessen dürften die ungewöhnlich vielen Briefwahlstimmen entscheidend werden. Das wird die ersten Prognosen und Hochrechnungen am Abend schwieriger machen.

In Rheinland-Pfalz lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag bei rund 52 Prozent. "Wegen der hohen Zahl an Briefwählern war es in den Wahllokalen bislang sehr ruhig", teilte der Landeswahlleiter mit. "Stichproben in ausgewählten Kommunen ergaben bis zum Mittag einen Urnenwähleranteil von 7,5 Prozent. Weitere 44,5 Prozent hatten bereits per Briefwahl abgestimmt."

In einem Wahllokal in Pforzheim (Baden-Württemberg) wird ein Stimmzettel in eine Wahlurne geworfen. | dpa

Wegen der Corona-Pandemie gelten in den Wahllokalen besondere Hygiene- und Abstandsregeln. Dazu zählen unter anderem Abstand, Maske, Plexiglas und desinfizierte Kugelschreiber. Bild: dpa

Ein ähnliches Bild gab es in Baden-Württemberg. Dort stimmten an den Wahlurnen bis 14.00 Uhr nur 19,6 Prozent aller Wahlberechtigten ab, wie die Landeswahlleiterin mitteilte. Vor fünf Jahren waren es zur gleichen Zeit 35,5 Prozent.

14.3.2021 • 17:00 Uhr

Baden-Württemberg: Kretschmann will weiter regieren

Insgesamt sind 7,7 Millionen Bürger in Baden-Württemberg aufgerufen, den neuen Landtag zu wählen. Ministerpräsident ist Winfried Kretschmann von den Grünen. Nach Umfragen dürften die Grünen wie 2016 stärkste Kraft werden. Ihrem Koalitionspartner CDU werden Verluste vorhergesagt.

Ob das grün-schwarze Regierungsbündnis fortgesetzt wird, ist unsicher. Die Grünen könnten womöglich eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP bilden. Auch eine Neuauflage von Grün-Rot ist nach Umfragen in Reichweite - ebenso wie eine völlig neue Koalition aus Grünen und FDP.

Kretschmann hatte offen gelassen, mit wem er koalieren will, die Regierung müsse allerdings stabil und verlässlich arbeiten können.

14.3.2021 • 16:55 Uhr

Rheinland-Pfalz: Dreyer zuversichtlich

In Rheinland-Pfalz sind 3,1 Millionen Menschen wahlberechtigt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zeigte sich bei der Stimmabgabe in ihrer Heimatstadt Trier zuversichtlich. Es gebe keine Wechselstimmung.

Dreyer ist seit 2013 Regierungschefin und führte die einzige Ampel-Koalition in einem deutschen Flächenland an. Sie würde gerne mit Grünen und FDP weiter regieren.

Letzte Umfragen sahen die SPD vor den Christdemokraten mit deren Spitzenkandidat Christian Baldauf. Er will mit seiner Partei die SPD nach 30 Jahren an der Macht ablösen. Weder die grüne Spitzenkandidatin Anne Spiegel, noch die Spitzenkandidatin der Liberalen, Daniela Schmitt, sind mit einer Koalitionsaussage in den Wahlkampf gezogen.

14.3.2021 • 16:50 Uhr

Landtagswahlen angelaufen

Mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat das Superwahljahr 2021 begonnen. Seit 8.00 Uhr sind die Wahllokale in beiden Ländern geöffnet, sie schließen um 18.00 Uhr. Es gelten besondere Hygiene- und Abstandsregeln. Viele Menschen haben schon die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt. In beiden Ländern zeichnen sich Siege der Amtsinhaber ab.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. März 2021 um 20:00 Uhr.