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Liveblog zum Coronavirus ++ Merkel fordert Stärkung der WHO ++

Stand: 03.12.2020 22:31 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel hat sich auf dem UN-Sondergipfel zur Corona-Krise für eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation ausgesprochen. Kalifornien verschärft seine Maßnahmen gegen die Pandemie. Der Liveblog vom Donnerstag zum Nachlesen.

  • Fauci kritisiert Briten für schnelle Impfstoff-Zulassung
  • Frankreich will Impfungen kostenlos anbieten
  • Italien: Fast 1000 Todesfälle binnen eines Tages
  • Schweden schließt erneut alle Gymnasien
  • RKI: Mehr als 22.000 Neuinfektionen und 479 weitere Todesfälle
  • Gesundheitsminister Spahn plant eigene Schnelltests für Lehrer
  • Baden-Württemberg will nächtliche Ausgangssperren erlassen
  • Lambrecht warnt vor ungeregelter Impfpflicht durch Hintertür
  • Erstmals mehr als 3000 Tote an einem Tag in den USA
22:31 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir schließen den Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse!

22:27 Uhr

Fauci widerruft Aussage über britische Impfstoff-Zulassung

Der US-Experte Anthony Fauci hat seine Bemerkungen über die vergleichsweise schnelle Zulassung des Pfizer/Biontech-Impfstoffs in Großbritannien widerrufen. Er habe sagen wollen, dass eine übereilte Zulassung in den USA schlecht wäre, weil es dort viele Impfskeptiker gebe, erklärte er dem britischen Rundfunk BBC. Keinesfalls unterstelle er den britischen Zulassungsbehörden schlampige Arbeit.

In einer Videoaufnahme, die von mehreren britischen Medien ausgestrahlt worden war, hatte Fauci zuvor gesagt: "Ich liebe die Briten, sie sind großartig, sie sind gute Wissenschaftler, aber sie haben die Daten von der Firma Pfizer einfach übernommen, anstatt sie wirklich, wirklich sorgfältig zu prüfen."

22:20 Uhr

Kalifornien verschärft Corona-Maßnahmen

Der US-Bundesstaat Kalifornien führt wegen steigender Corona-Zahlen härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ein. In Regionen mit einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen werden Ausgangsbeschränkungen und andere Auflagen verschärft, kündigte Gouverneur Gavin Newsom an. Mit Blick auf steigende Krankenhauseinweisungen verhängt der Staat in weiten Teilen Kaliforniens eine Anordnung zum Zuhausebleiben.

Kontakt mit anderen Haushalten soll vermieden werden. Viele nicht lebensnotwendige Geschäfte müssen schließen, darunter Friseure und Bars. Restaurants dürfen nur Essen zum Abholen anbieten. In Geschäften wird die Zahl der Kunden weiter reduziert. Der Staat müsse die Notbremse ziehen, sagte Newsom. In den betroffenen Regionen soll die Anordnung zunächst drei Wochen lang gelten.

22:11 Uhr

Merkel fordert Stärkung der Weltgesundheitsorganisation

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem UN-Sondergipfel zur Corona-Krise für eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesprochen. "Sie muss noch besser imstande sein, auf grenzüberschreitende Bedrohungen der Gesundheit reagieren zu können", sagte Merkel in einer Videobotschaft während des virtuellen Gipfels. "Dafür setzt sich Deutschland während seiner EU-Ratspräsidentschaft und auch im Rahmen der G7 und G20 ein."

Die Kanzlerin sprach sich für eine enge internationale Zusammenarbeit aus. "Die Coronavirus-Pandemie stellt die Menschheit auf eine außergewöhnliche Probe", sagte sie. Weltweit gebe es viele Opfer, die Pandemie verschärfe Armut und Hunger, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten. "Es ist offensichtlich, dass sich diese globale und vielschichtige Krise tatsächlich auch nur global überwinden lässt", sagte die CDU-Politikerin. 

Merkel sprach jedoch auch von einem "Licht am Ende des Tunnels". Mit dem sogenannten ACT Accelerator stehe eine globale Plattform zur Entwicklung und Verteilung von Medikamenten, Diagnostika und Impfstoffen zur Verfügung. "Diese Plattform bedarf aber auch zusätzlicher finanzieller Unterstützung, um mehr Wirkung zu entfalten", betonte die Kanzlerin. Sie forderte erneut einen weltweiten fairen Zugang zu wirksamen Impfstoffen. Nur dann könne die Pandemie "nachhaltig" überwunden werden.

20:38 Uhr

Fauci kritisiert Großbritannien für schnelle Impfstoff-Zulassung

Der US-Immunologe Anthony Fauci hat die britischen Aufsichtsbehörden für die rasche Zulassung des Corona-Impfstoffs der Firma Pfizer kritisiert. Fauci wirft den Behörden mangelnde Sorgfalt bei der Prüfung des Impfstoffs vor.

"Ich liebe die Briten, sie sind großartig, sie sind gute Wissenschaftler, aber sie haben die Daten von der Firma Pfizer einfach übernommen, anstatt sie wirklich, wirklich sorgfältig zu prüfen", sagte Fauci in einer Videoaufnahme, die von mehreren britischen Medien ausgestrahlt wurde.

Großbritannien hatte gestern als erstes Land eine Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer erteilt. Schon ab der kommenden Woche sollen die Briten geimpft werden.

19:23 Uhr

EU-Kommission prüft Corona-Hilfen ohne Polen und Ungarn

Im EU-Haushaltsstreit mit Polen und Ungarn prüft die EU-Kommission konkrete Modelle, um den milliardenschweren Corona-Aufbaufonds ohne die beiden Länder zu starten. Das bestätigten EU-Kreise der Nachrichtenagentur dpa in Brüssel. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, das bevorzugte Modell orientiere sich an der neuen Kurzarbeiterhilfe SURE. Der Corona-Fonds könnte demnach durch freiwillige Garantien der EU-Staaten abgesichert werden statt über den EU-Haushalt. Das Geld könnte nach diesem Modell genauso schnell fließen wie vorgesehen, schrieb die FAZ. Aus Kommissionskreisen hieß es aber, eine Entscheidung über einen bestimmten Weg sei noch nicht gefallen.

Polen und Ungarn blockieren das 1,8 Billionen Euro schwere Haushaltspaket für die nächsten sieben Jahre, einschließlich bis zu 750 Milliarden Euro an Hilfen gegen die Corona-Rezession. Grund ist, dass beide Länder eine neue Klausel zur Kürzung von EU-Mitteln bei bestimmten Rechtsstaatsverstößen ablehnen. Sollte der EU-Gipfel nächste Woche keine Lösung bringen, droht der EU ein Nothaushalt. Der Corona-Fonds könnte nicht in Kraft treten.

18:53 Uhr

Frankreich will Impfungen kostenlos anbieten

In Frankreich soll die Corona-Impfung für alle Menschen kostenlos sein. "Der Beginn der Impfung ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen", sagt Premier Jean Castex bei der Vorstellung der nationalen Impfstrategie. Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits im Januar geimpft werden können. Das seien etwa Ältere in Pflegeheimen. Frankreich werde über rund 200 Millionen Impfdosen verfügen, was es ermögliche, 100 Millionen Menschen zu impfen, so der Premier.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte schon angekündigt, dass es in Frankreich keinen Impfzwang geben werde. Castex äußerte sich auch zur derzeitigen Corona-Lage im Land. Die Situation habe sich klar verbessert, aber die Situation bleibe fragil. "Wir haben dieses Virus noch nicht besiegt", warnte er.

18:38 Uhr

Estland verschärft Beschränkungen

Im Kampf gegen die Coronapandemie hat Estland strengere Regeln verhängt. Die Regierung in Tallinn beschränkte die Öffnungszeiten von Unterhaltungsstätten ohne feste Sitzplätze und von gastronomischen Betrieben - sie müssen von 5. Dezember an bereits um 22 Uhr schließen. Einkaufszentren und Geschäfte müssen ab Samstag ihre Besucherkapazität um 50 Prozent reduzieren. 

Weiterhin gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften. "Die Ausbreitung des Virus in Estland bleibt trotz der bisher verhängten Beschränkungen nach wie vor hoch", erklärte Regierungschef Jüri Ratas. Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg der Infektionsraten verzeichnet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie rund 13.500 Corona-Infektionen registriert.

18:27 Uhr

ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit gegen Silvester-Lockerungen

Bund und Länder wollen die Corona-Kontaktbeschränkungen an den Festtagen lockern. Während eine Mehrheit der Deutschen diese Pläne für Weihnachten begrüßt, sehen mehr als zwei Drittel Lockerungen an Silvester kritisch:

18:08 Uhr

Italien: Fast 1000 Todesfälle binnen eines Tages

Das italienische Gesundheitsministerium registriert mit 993 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen eines Tages einen neuen Rekordwert. Eine Woche zuvor lag die Zahl der Todesfälle noch bei 822. Die Zahl der Neuinfektionen gab die Behörde mit 23.225 an. Seit dem Ausbruch der Pandemie registriert das Land 58.038 Todesfälle - der zweithöchste Wert in Europa nach Großbritannien.

17:51 Uhr

Litauen meldet Höchstwert bei Neuinfektionen

In Litauen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen mit 2450 positive Tests innerhalb von 24 Stunden einen Höchstwert erreicht, wie die nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. 

Angesichts einer anhaltend hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen hat die Regierung den Anfang November verhängten Teil-Lockdown bereits bis kurz vor Weihnachten verlängert. Auch gilt eine Maskenpflicht, und es dürfen nicht mehr als zwei Leute im öffentlichen Raum zusammen sein.

Der baltische Staat mit knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete im Herbst einen rapiden Anstieg der Corona-Zahlen. Allein im November wurden gut 44.000 neue Fälle registriert - viermal so viele wie im Oktober.  Insgesamt wurden in Litauen mehr als 67 000 Menschen positiv auf Corona getestet.

17:28 Uhr

Mehr als 60.000 Todesfälle in Großbritannien

In Großbritannien hat die Zahl der Corona-Todesfälle laut Daten der Regierung die Marke von 60.000 überschritten. Demnach wurden 414 weitere Todesfälle registriert. Insgesamt liegt die Zahl nun bei 60.113. Die Zahl der Infektionen erhöht sich binnen eines Tages um 14.879 auf mehr als 1,67 Millionen.

17:24 Uhr

EU-Kommission will schneller über Impfstoff entscheiden

Die EU-Kommission will über die Zulassung eines Corona-Impfstoffes viel schneller entscheiden als üblich: binnen drei Tagen nach einer Empfehlung der EU-Arzneimittelagentur Ema. Normalerweise liege der Zeitraum bei 67 Tagen, erklärte eine EU-Beamtin.

Die Ema will bis spätestens 29. Dezember ihre Empfehlung zum Antrag auf eine bedingte Marktzulassung abgeben, den die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer für ihr Präparat eingereicht haben. In Großbritannien, das nicht mehr der EU angehört, ist die Zulassung bereits erfolgt. Sollte die Behörde grünes Licht geben, kann die EU-Kommission die Vermarktung für alle Mitgliedsländer genehmigen.

Die Kommission folgt in der Regel der Ema-Empfehlung. Statt der sonst üblichen 22 Tage wolle sich die Kommission nur einen Tag lang mit den EU-Ländern beraten, sagte die Beamtin weiter. Auch solle Informationsmaterial erst nach der bedingten Zulassung in die verschiedenen Sprachen übersetzt werden. Zunächst werde es nur eine Sprache geben. Auch auf diese Weise könne die Entscheidung beschleunigt werden.

16:47 Uhr

UN-Generalsekretär fordert mehr Geld für Corona-Kampf

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Staatengemeinschaft zu weiteren Investitionen in den Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgefordert. Den Vereinten Nationen fehlten noch immer umgerechnet 23 Milliarden Euro für die Finanzierung der medizinischen Programme, betonte Guterres auf einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung zu der Pandemie in New York.

Die UN bräuchten davon mehr als vier Milliarden US-Dollar (3,3 Milliarden Euro) in kürzester Zeit, fügte Guterres hinzu. Mit dem Geld soll das Anti-Corona-Programm "ACT Accelerator" der UN finanziert werden. Das Programm verfolgt das Ziel, weltweit die schnellstmögliche Bereitstellung von medizinischen Diagnoseinstrumenten, Medikamenten und Impfstoffen gegen Covid-19 sicherzustellen, besonders in armen Staaten. Guterres verlangte, dass jeder Mensch auf der Welt Zugang zu Impfstoffen gegen die Krankheit erhalten müsse. Impfstoff solle ein globales öffentliches Gut sein.

Dem "ACT Accelerator" haben sich seit seiner Gründung die meisten UN-Mitgliedsländer angeschlossen. Koordiniert wird das Projekt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

16:38 Uhr

US-Virusexperte Fauci trifft sich mit Bidens Team

Der US-Immunologe Anthony Fauci trifft sich heute mit dem Team des designierten US-Präsidenten Joe Biden. Fauci ist Mitglied der Corona-Taskforce des noch amtierenden Präsidenten Donald Trump. Mit Trump lag er aber oftmals wegen dessen Corona-Krisenpolitik über Kreuz. Da Trump seine Wahlniederlage bislang nicht eingeräumt hat, hat sich der Übergabeprozess an das Team von Biden vor der Vereidigung im Januar verzögert.

US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci spricht bei einer PRessekonferenz in Washington. | AP

Der US-Immunologe Anthony Fauci will sich mit dem Team des designierten US-Präsidenten Joe Biden treffen. Bild: AP

In den USA breitet sich das Coronavirus noch immer rasant aus. Die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten in den USA hat erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 3000 überschritten. Die Behörden meldeten 3157 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden.

16:07 Uhr

Schweden schließt erneut alle Gymnasien

Die schwedische Regierung hat angesichts deutlich steigender Corona-Zahlen die Schließung aller Gymnasien im Land angeordnet. Der Unterricht werde ab Montag bis zu den Weihnachtsferien virtuell stattfinden, kündigte Regierungschef Stefan Löfven an. "Wir tun dies, um die Ansteckungen einzudämmen."

Schweden kämpft derzeit mit einer zweiten Corona-Welle, deren Höhepunkt Mitte Dezember erwartet wird. Während der ersten Corona-Welle waren die Gymnasien bereits von Mitte März bis Mitte Juni geschlossen worden. Kinderkrippen, Grund- und Hochschulen waren von der Maßnahme nicht betroffen. Auch jetzt sollen sie weiter geöffnet bleiben. Die Schließung der Gymnasien gilt vorerst bis zum Ende der Weihnachtsferien am 6. Januar.

Heute überschritt Schweden die Marke von 7000 Corona-Toten. Als Reaktion auf die steigenden Neuinfektionen verhängte die Regierung Mitte November erstmals verbindliche Einschränkungen, unter anderem für Treffen in der Öffentlichkeit und den Verkauf von Alkohol. Treffen in privaten Wohnungen werden durch die Regelung jedoch nicht eingeschränkt und auch eine Maskenpflicht gibt es nicht.  

15:58 Uhr

Lettland meldet Rekordwert an Neuinfektionen

In Lettland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Die nationale Gesundheitsbehörde meldete 930 positive Testergebnisse binnen von 24 Stunden. Angesichts rasant steigender Zahlen hatte die Regierung in Riga den Notstand bereits bis zum 11. Januar verlängert.

Seit Donnerstag gilt zudem in allen Innenräumen mit Ausnahme der eigenen Wände eine Mundschutzpflicht. Auch wurde die sogenannte "2+2-Regel" wieder eingeführt. Danach dürfen nicht mehr als zwei Leute zusammen sein und sie müssen mindestens zwei Metern Abstand einhalten. Lettland mit seinen knapp 1,9 Millionen Einwohnern hat seit Beginn der Pandemie mehr als 19.000 Corona-Infektionen erfasst. Nach Angaben der EU-Behörde ECDC ist die Entwicklung in dem Ostseestaat aktuell schlechter als in Deutschland.

15:51 Uhr

Moskau will erste Impfzentren öffnen

Nach einem neuen sprunghaften Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen in Russland von mehr als 28.100 Fällen innerhalb eines Tages will die Hauptstadt Moskau an diesem Samstag ihre ersten Impfzentren öffnen. Das kündigte Bürgermeister Sergej Sobjanin an. Alle Voraussetzungen für Massenimpfungen seien geschaffen. Das Personal sei geschult worden, und in speziellen Kühlschränken könne das russische Vakzin "Sputnik V" gelagert werden.

Berteits am Freitag werde demnach ein Portal zur Terminvergabe freigeschaltet. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor den Beginn von Massenimpfungen für Ende nächster Woche angekündigt. Zunächst sollen Ärzte und Lehrer freiwillig geimpft werden.

15:48 Uhr

Athen verlängert Lockdown bis Mitte Dezember

In Griechenland wird der Corona-Lockdown um eine Woche bis zum 14. Dezember verlängert. Dies teilte Regierungssprecher Stelios Petsas in Athen mit. Die Regierung begründet die Entscheidung damit, dass sich die Corona-Fallzahlen langsamer stabilisierten als erhofft. Zudem stünden viele Krankenhäuser vor allem im Norden des Landes weiterhin stark unter Druck.

Eine Ausnahme wird es geben: Geschäfte, die Weihnachtsartikel verkaufen, dürfen vom 7. Dezember an öffnen. Der Betrieb von Bars, Tavernen und Clubs bleibt jedoch untersagt. Außerdem dürfen Bürger weiterhin nur aus bestimmten Gründen auf die Straße, etwa um zum Arzt, einkaufen oder arbeiten zu gehen. Zuvor müssen sie den Zivilschutz per SMS benachrichtigen. Generell dürfen nach 21 Uhr nur noch Menschen unterwegs sein, die in Spät- oder Nachtschicht arbeiten, sowie Hundebesitzer.

15:19 Uhr

Ex-US-Präsidenten wollen sich im TV impfen lassen

Drei amerikanische Ex-Präsidenten sind bereit, sich vor laufender Kamera eine Corona-Impfung geben zu lassen. Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton wollten damit das Vertrauen der Bürger in die Impfstoffe stärken, berichtet der Fernsehsender CNN.

Die Vereinigten Staaten gehören zu den Ländern, die von der Pandemie besonders hart getroffen sind. Mehr als 273.000 Menschen sind bereits gestorben. Der abgewählte Präsident Donald Trump spielt die Bedrohung durch das Virus trotz eigener Erkrankung herunter.

15:16 Uhr

Baden-Württemberg plant Ausgangssperren für Hotspots

Die baden-württembergische Landesregierung hat sich auf nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kreisen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. Ausnahmen würden für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten. Davon könnten Millionen Menschen im Land betroffen sein.

14:51 Uhr

Lebensmittelpreise weltweit gestiegen

In der Corona-Pandemie sind die Kosten für Lebensmittel weltweit auf den höchsten Wert seit sechs Jahren gestiegen. Die Preise für Nahrungsmittel lagen im vergangenen Monat um 6,5 Prozent über dem Niveau vom November 2019, wie die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Rom mitteilte. Allein seit Oktober verzeichnete der Preisindex mit knapp vier Prozent den höchsten monatlichen Anstieg seit Juli 2012 und erreichte damit das höchste Niveau seit Dezember 2014.

Wegen steigender Preise und wegfallender Einkommen bedrohe die Corona-Pandemie die Ernährungssicherheit in zahlreichen Ländern. Die Pandemie verschärfe unsichere Agrarbedingungen, die durch Konflikte, Schädlinge, Wetterextreme, Wirbelstürme und Überschwemmungen entstanden seien.

14:39 Uhr

Spahn will Selbsttests an Schulen

Lehrer und Erzieher sollen sich nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn künftig auch selbst mit Antigen-Tests auf das Corona-Virus testen dürfen. "Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ziel sei es, die Pädagogen ebenso wie die Kinder und Jugendlichen besser vor Infektionen zu schützen.

Massive Warnungen vor Selbsttests kamen allerdings von Ärzteverbänden. "Die Sensitivität sämtlicher Corona-Tests hängt ganz entscheidend von der Qualität der Abstrichentnahme ab", erklärten die Präsidenten zweier Verbände. "Unsachgemäß durchgeführte Testungen bergen das Risiko falsch-negativer Testergebnisse", hieß es in einer Erklärung. Bislang dürfen Antigen-Schnelltests nur von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden.

Vorbehalte äußerte auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE). Hier würden von der Politik Erwartungen geweckt, "die von den Schulen nicht eingelöst werden können, weil die notwendigen Ressourcen schlicht nicht vorhanden sind". Der VBE wandte sich zudem strikt dagegen, dass womöglich Lehrkräfte ohne Fachausbildung Tests an Schülerinnen und Schülern vornehmen sollten.

13:42 Uhr

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Mannheim

Wegen ausufernder Corona-Infektionszahlen gilt ab dem Wochenende im baden-württembergischen Mannheim eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Das kündigte Oberbürgermeister Peter Kurz in Mannheim mit.

Die Ausgangsbeschränkungen sollen am Freitagabend in Kraft treten und für acht Tage zwischen 21.00 und 5.00 Uhr gelten. Zum Verlassen des Hauses benötige man dann "triftige Gründe", diese müsse man bei einer Kontrolle glaubhaft machen können. Dazu zählen laut Kurz etwa berufliche Tätigkeiten. Die Polizei plant mobile und stationäre Kontrollen. Die Kräfte würden für die Kontrollen "massiv gestärkt".

Streife in der Mannheimer Innenstadt | picture alliance / Daniel Kubirs

Streife in der Mannheimer Innenstadt Bild: picture alliance / Daniel Kubirs

13:27 Uhr

Afrika: Impfstoffbedarf für 60 Prozent der Bevölkerung

Afrika muss nach Einschätzung seiner Zentren für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (CDC) in den nächsten zwei bis drei Jahren 60 Prozent seiner 1,3 Milliarden Menschen gegen das Coronavirus impfen. Sollte dieser Prozess vier oder fünf Jahre dauern, "wird das Virus in unseren Gemeinschaften endemisch", sagte CDC-Direktor John Nkengasong auf einer Pressekonferenz.

Die CDC sind eine Einrichtung der Afrikanischen Union. Endemisch bedeutet in der Medizin, dass sich eine Krankheit in einer Region oder Population festsetzt. Mit der Impfung von 60 Prozent der afrikanischen Bevölkerung würde die sogenannte Herdenimmunität erreicht.

13:24 Uhr

Söder erwägt strengere Kontaktbeschränkungen - auch an Silvester

Angesichts der weiterhin landesweit viel zu hohen Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder strengere Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt - auch an Silvester. "Ich glaube auch, dass wir uns jetzt noch einmal grundlegend in den nächsten Tagen, nächsten zehn Tagen überlegen müssen, ob das allein die Maßnahme ist oder ob es an einigen Stellen noch deutliche Verbesserungen braucht", sagte Söder in Passau mit Blick auf die am Vortag von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar.

Durch den seit November geltenden Teil-Lockdown sei zwar das exponentielle Wachstum gestoppt worden, sagte Söder. Aber das reiche nicht aus. "Die Gesamtzahlen gehen nicht runter. Ganz im Gegenteil." In einzelnen Hotspots seien die Zahlen zum Teil sprunghaft angestiegen. "Wenn die Zahlen so bleiben, wird es auch klar sein, dass beispielsweise an Silvester die Zahl der Kontakte auch reduziert werden muss." Ansonsten werde riskiert, dass alle Erfolge der vergangenen Wochen zunichtgemacht würden.

13:09 Uhr

Sorge der Finanzaufseher um die Banken

Die Corona-Krise hat die schwierige Lage der Banken noch verschärft. Eine Pleitewelle in Europa würden einige Geldinstitute nicht überleben, glaubt Deutschlands oberster Finanzaufseher.

13:04 Uhr

Impfstoff-Hoffnungen lassen Euro steigen

Die europäische Gemeinschaftswährung kennt seit Tagen zum US-Dollar nur eine Richtung: aufwärts. Für die Wirtschaft der Eurozone sind das keine guten Nachrichten. Wird die EZB aktiv?

13:00 Uhr

Deutsche Bahn stellt 25.000 Mitarbeiter ein

Die Deutsche Bahn stellt inmitten der Corona-Krise in diesem Jahr neue Mitarbeiter auf Rekordniveau ein. Man habe jetzt der 25.000. Bewerberin eine Zusage gegeben, sagte Personalvorstand Martin Seiler. Darunter seien 4700 Auszubildende. Der Staatskonzern stellt damit 2020 noch mehr Mitarbeiter ein als 2019, als es gut 23.000 waren. In den vergangenen drei Jahren habe es damit 70.000 neue Beschäftigte bei der Bahn gegeben, sagte Seiler. Allein dieses Jahr habe man 400.000 Bewerbungen erhalten. Weltweit hat das Unternehmen rund 330.000 Mitarbeiter, davon gut 200.000 in Deutschland.

Die Belegschaft ist überaltert, gerade in den technischen Berufen fehlt es an Personal. In einem Beschäftigungsbündnis mit Bund und Gewerkschaft war dieses Jahr festgelegt worden, dass trotz der Krise nicht bei den Einstellungen gespart wird. Dieses Jahr wird die Bahn unterm Strich rund 5,6 Milliarden Euro Verlust einfahren, und Konzernunterlagen zufolge wird auch im nächsten Jahr ein Milliarden-Minus erwartet. Entsprechend rechnet der Konzern mit einem weiteren Schuldenanstieg auf fast 33 Milliarden Euro bis 2023.

12:48 Uhr

Lufthansa stockt Flugplan auf

Viele Deutsche wollen sich trotz der Warnungen aus der Politik offenbar nicht von Auslandsreisen über die Weihnachtsfeiertage abhalten lassen. Die Buchungen von Flügen nach Übersee, aber auch ins europäische Ausland um den Jahreswechsel seien in der vergangenen Woche sprunghaft gestiegen. Sie hätten sich teilweise verfünffacht, teilte die Lufthansa mit. "Die Sehnsucht zu reisen ist weltweit groß", sagte Vorstand Harry Hohmeister. "Sobald Reiserestriktionen fallen, sehen wir einen deutlichen Anstieg der Buchungen."

Die Lufthansa habe ihren Flugplan rund um Weihnachten und Neujahr deshalb von München und Frankfurt aus deutlich aufgestockt. Besonders gefragt seien etwa Südafrika und Namibia, Ziele auf den Kanarischen Inseln und Madeira im Atlantik, aber auch schneesichere Gebiete in Nordfinnland.

Südafrika hat zwar die Einreisebeschränkungen im November aufgehoben, das Auswärtige Amt warnt aber wegen der Corona-Pandemie weiterhin vor "nicht notwendigen touristischen Reisen" dorthin. Namibia ist von dem Virus kaum betroffen.

12:40 Uhr

Atemwegserkrankung: Krankschreibung per Telefon bis Ende März

Die telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegsbeschwerden wird noch bis ins Frühjahr hinein möglich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss beschloss die Verlängerung der Sonderregelung um drei Monate bis zum 31. März 2021. Hintergrund seien "die deutschlandweit anhaltend hohen Covid-19-Infektionszahlen", erklärte das Gremium.

Die telefonische Krankschreibung kann für bis zu sieben Tage erfolgen und um maximal sieben weitere Tage verlängert werden. Die niedergelassenen Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Ziel der Regelung ist es, das Infektionsrisiko in Arztpraxen zu senken und die Ärzte zu entlasten. Bereits von März bis Ende Mai war eine telefonische Krankschreibung bundesweit möglich gewesen. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wurde die Regelung zum 19. Oktober erneut in Kraft gesetzt.

12:08 Uhr

Söder: Todesfälle stärker beachten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine stärkere Berücksichtigung der Todesfälle in der öffentlichen Debatte über Corona-Beschränkungen. Es sei für ihn nicht erklärbar, warum dieser Aspekt nicht höher bewertet werde. "Das ist eine ethische Kapitulation", sagt der CSU-Chef bei einem Besuch im Corona-Hotspot Passau.

11:55 Uhr

Düsseldorf sagt Rosenmontagszug endgültig ab

Am Rosenmontag wird es auch im Düsseldorfer Fußballstadion keinen Corona-konformen Umzug geben. Das Comitee Carneval (CC) hat die Session nun komplett abgesagt, wie die Jecken am Donnerstag mitteilten. "Jedem Karnevalisten blutet das Herz, wenn er den Höhepunkt einer Session ersatzlos streichen muss", sagte CC-Präsident Michael Laumen mit Bezug auf den Rosenmontag. Aber die Gesundheit der Menschen habe "absoluten Vorrang. Und dieser Verantwortung müssen wir als Veranstalter unbedingt Rechnung tragen", so Laumen.

In Düsseldorf hatte man die Möglichkeit eines Karnevals-Umzugs durch das Stadion der Fortuna ins Spiel gebracht. Dem CC schwebte eine Fahrt mit 70 Wagen vor, man hatte mit dem Arena-Betreiber bereits Kontakt aufgenommen. Nun zieht aber das Düsseldorfer Impfzentrum in das Stadion. Die Pläne seien auch daher endgültig begraben.

Auch in den anderen Karnevalshochburgen wird der traditionelle Höhepunkt der Session nicht wie gewohnt stattfinden. Bereits Anfang November wurde der Rosenmontagszug in Mainz abgesagt, und auch in Köln wird er absehbar nicht wie üblich stattfinden können.

11:40 Uhr

Weniger Schokoweihnachtsmänner in der Corona-Krise

Die Corona-Krise trifft sogar Schokoladen-Nikoläuse. Die Zahl der in Deutschland hergestellten Weihnachtsmänner aus Vollmilch-, Zartbitter- oder Weißer Schokolade sank in diesem Jahr um 1,3 Prozent auf rund 151 Millionen, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) mitteilte. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Gründe dafür seien verhaltenere Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels und teilweise auch Rückgänge im Exportgeschäft.

Die Hersteller von Saisonsüßwaren befürchteten, "dass die Abverkäufe im für sie wichtigen Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr aufgrund der abgesagten Weihnachtsmärkte, der leereren Innenstädte, der fehlenden Geschenkanlässe und der selteneren Einkaufsfrequenz deutlich hinter dem Vorjahr zurückbleiben", sagte der Hauptgeschäftsführer des BDSI, Carsten Bernoth.

Schoko-Weihnachtsmann mit Maske | dpa

Corona-Style: Schoko-Weihnachtsmann mit Maske Bild: dpa

11:16 Uhr

Behörde erlaubt Drogerie Verkauf von Antikörper-Test

Die Drogeriekette dm darf einen Coronavirus-Antikörpertest weiter verkaufen. Das Regierungspräsidium Tübingen teilte mit, dass die für Baden-Württemberg und damit auch für dm zuständige Marktüberwachungsbehörde "keinen Hinweis auf einen unzulässigen Vertrieb der Probenahme- und Einsendekits" sehe. Man habe sich mit der für den Hersteller des Kits zuständigen Behörde und dem Bundesgesundheitsministerium abgestimmt.

Bei dem im Internetshop von dm angebotenen Test entnimmt sich der Kunde zu Hause selbst eine Blutprobe. Diese wird an ein Labor geschickt und dort auf Antikörper gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 untersucht. Das Produkt biete Kunden die Möglichkeit, diskret und ohne einen Arztbesuch einen Test vorzunehmen, der angibt, ob sich Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben, hatte dm erläutert.

10:47 Uhr

Los Angeles verschärft Corona-Einschränkungen

Die US-Millionenmetropole Los Angeles hat ihre Corona-Auflagen verschärft. Alle Einwohner sollen ab sofort möglichst zu Hause bleiben, heißt es in einem Erlass von Bürgermeister Eric Garcetti. "Unsere Stadt steht nun kurz vor einem verheerenden Wendepunkt", schrieb Garcetti und warnte vor einer Überlastung der Krankenhäuser. "Wir müssen den Kontakt mit anderen so weit wie möglich minimieren." Die Verordnung untersagt öffentliche und private Zusammenkünfte von mehr als einem Haushalt, Ausnahmen gibt es unter anderem für Proteste und Gottesdienste. In Geschäften gelten zudem Obergrenzen für die Anzahl der Kunden, die sich dort gleichzeitig aufhalten dürfen. Restaurants dürfen Speisen nur zur Lieferung oder Abholung anbieten. Die Strände sollen unter Beachtung der Vorgaben geöffnet bleiben. Bei Verstößen gegen die Anordnung drohen Bußgelder oder Gefängnisstrafen.

In Los Angeles mit ihren rund vier Millionen Einwohnern wurden nach offiziellen Angaben mehr als 2000 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet, 12 Menschen starben. In den Krankenhäusern des Bundesstaates Kalifornien befinden sich derzeit mehr als 8000 Corona-Patienten, wie die Zeitung "Los Angeles Times" berichtete.

10:39 Uhr

Kretschmer: Schutzmaßnahmen notfalls im Alleingang

Sachsen will Corona-Schutzmaßnahmen auch im bundesweiten Alleingang verschärfen, falls die Infektionszahlen binnen zwei Wochen nicht sinken. Dann bleibe nichts anderes übrig, als Kindertagesstätten und Schulen komplett zu schließen, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer der "Sächsischen Zeitung". Es gebe dann auch keine Alternative dazu. Zudem müsste der Geschäftsbetrieb wieder unterbrochen werden - ausgenommen seien Lebensmittelläden. "Jetzt müssen alle aufwachen", appellierte Kretschmer. Die Krankenhäuser seien voll. "Wir kommen so nicht durch den Winter", betonte der CDU-Politiker. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Sieben-Tages-Schnitt müssten deutlich unter die 200 kommen, aus seiner Sicht sogar deutlich unter 100.

10:14 Uhr

RKI-Präsident Wieler erwartet "viele weitere Tote"

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, erwartet zahlreiche weitere Todesfälle in Deutschland durch das Coronavirus. Die Zahl der schweren Verläufe und der Todesfälle steige derzeit von Woche zu Woche, sagte Wieler in Berlin. Im weiteren Zeitverlauf sei mit "vielen weiteren Toten" zu rechnen.

Wieler verwies darauf, dass es immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gebe. "Das bereitet uns tatsächlich große Sorgen." Die Anzahl der Ausbrüche sei wieder so hoch wie zu Beginn der Corona-Pandemie. In einigen Regionen stießen zudem die Kliniken an ihre Belastungsgrenze. Generell stiegen derzeit die Fallzahlen in der Gruppe der Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren.

09:59 Uhr

Montgomery: Öffnung von Skiliften im Winter fahrlässig

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, lehnt eine Öffnung der Skilifte und Seilbahnen in den deutschen Wintersportgebieten wegen der Corona-Pandemie ab. "Ich halte es für fahrlässig und gefährlich, Lifte aufzumachen", sagte Montgomery im ZDF-"Morgenmagazin". Für Langläufer und Tourengänger könnten die Pisten geöffnet werden. In der freien Natur gebe es keine Corona-Gefahr. Aber für Lifte und Gastronomie gelte dies nicht. "Ich plädiere dafür, dieses Jahr Skifahren ausfallen zu lassen."

Widerspruch kommt von Matthias Stauch Vorstandsvorsitzender des Verbands deutscher Seilbahnen (VDS) und Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Stauch verwies auf umfassende Sicherheits- und Hygienekonzepte. Bis Oktober hätten die Seilbahnen mehr als 450.000 Gäste befördert. Es gebe "bisher keinerlei Erkenntnisse, das Gäste sich infiziert haben bei uns", sagte Stauch im "Morgenmagazin". Wenn die Lifte und Seilbahnen in der Skisaison nicht laufen dürften, müsse es wirtschaftliche Unterstützung für die Betreiber geben.

09:54 Uhr

Wirtschaftsministerium prüft Erhöhung von Abschlagszahlungen

Das Bundeswirtschaftsministerium prüft eine Erhöhung der Abschlagszahlungen für einige Unternehmen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder habe "zurecht angesprochen, dass diese Abschlagszahlungen in vielen Fällen bei größeren Unternehmen und Betrieben des Mittelstandes, mit zehn bis 30 Beschäftigten, nicht ausreichend sind", sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei RTL/ntv. Man prüfe nun, ob diese erhöht werden könnten, müsse aber auch haushaltsrechtliche Vorgaben beachten. "Wir müssen das Geld der Steuerzahler verantwortlich an den Mann und an die Frau bringen."

09:50 Uhr

28.145 Neuinfektionen in Russland

In Russland melden die Behörden 28.145 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - so viele wie nie zuvor. Allein in Moskau wurden demnach 7750 nachgewiesene Ansteckungsfälle verzeichnet. Insgesamt sind es sei Ausbruch der Pandemie mehr als 2,37 Millionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 554 auf 41.607.

09:22 Uhr

Italien verbietet Reisen über Weihnachten

Italien hat die Corona-Maßnahmen weiter verschärft. In der Nacht beschloss die Regierung verschärfte Beschränkungen über Weihnachten bis ins neue Jahr. Das Reisen in andere Regionen ist dann verboten.

09:20 Uhr

Erstmals mehr als 3000 Tote an einem Tag in den USA

Die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten in den USA hat erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 3000 überschritten. Die Behörden meldeten 3157 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden.

Zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie übertraf die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Neuinfektionen die Marke von 200.000. Der bislang höchste Wert war nach JHU-Angaben am Freitag mit rund 205.000 neuen Fällen registriert worden. Experten hatten mit Blick auf den Feiertag Thanksgiving in der vergangenen Woche mit einer landesweiten Zunahme der Ansteckungen gerechnet.

Die Gesundheitsbehörde CDC hatte im Vorfeld von Familienbesuchen und Reisen dringend abgeraten. Viele Menschen hielten sich jedoch nicht daran. Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 13,9 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

08:56 Uhr

Lambrecht warnt vor ungeregelter Impfpflicht durch Hintertür

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht warnt vor einer ungeregelten Corona-Impfpflicht durch die Hintertür, falls Bürgerinnen und Bürgern ohne Impfschutz im gesellschaftlichen Leben Nachteile drohten. Es handele sich "nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem auch eine ethische Frage, die wir sehr gründlich abwägen müssen", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". Eine breite öffentliche Diskussion über das Thema sei sehr wichtig.

Vor möglichen Folgen für nicht geimpfte Bürger bei bestimmten Aktivitäten müssen laut Lambrecht zuerst wissenschaftliche Fragen geklärt werden. Bisher gebe es nach ihrer Kenntnis "noch keine fundierten Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Maße eine Impfung nicht nur die geimpfte Person vor einem Ausbruch der Krankheit schützt, sondern auch andere Personen vor einer Ansteckung", erklärte die Ministerin. Dies sei aber Voraussetzung für alle weiteren Überlegungen. Lambrecht betonte, dass die Bundesregierung eine Impfpflicht weiter ablehne. Die Impfung solle auf freiwilliger Basis erfolgen.

08:45 Uhr

Bafin: Finanzsystem trotz Corona robust

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hält das Finanzsystem in der Corona-Krise für stabil. Die schwächsten Banken dürften aber Probleme bekommen, sagte Bafin-Chef Felix Hufeld dem "Handelsblatt". "Im Gegensatz zur Finanzmarktkrise sind die Banken in der Corona-Krise nicht Verursacher der Krise, sondern Teil der Lösung. Aber die Bankbilanzen werden durch erhöhte Kreditausfälle früher oder später Schaden nehmen, das ist klar", führte Hufeld aus.

Er erwarte mehreren Wellen. "Die erste könnte es Anfang 2021 geben, wenn die Insolvenzantragspflicht wieder voll greift." Auf die Frage, ob die Banken die Belastungen wegstecken könnten, antwortete Hufeld: "Das Finanzsystem als Ganzes ist robust. Die Kapitalausstattung der deutschen Bankenbranche würde selbst bei einem fiktiven Einbruch der Wirtschaftsleistung um knapp elf Prozent noch über dem gesetzlichen Minimum liegen. Einige der schwächsten Banken werden die Krise aber vermutlich nicht überstehen und aus dem Markt ausscheiden."

08:28 Uhr

Ärzte ohne Grenzen: Reservierten Impfstoff teilen

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat Gerechtigkeit bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen angemahnt und wünscht sich eine Abgabe von Ländern, die sich bereits Impfstoffe gesichert haben. Mehr als die Hälfte der Impfstoffe im kommenden Jahr sei schon jetzt reserviert, sagte Elisabeth Massute von der Hilfsorganisation im ZDF-Morgenmagazin.

"Da bleibt natürlich wenig bis gar nichts für die Ärmsten der Armen oder für Menschen in humanitären Not- und Krisensituationen übrig." "Wir würden uns wünschen, dass Länder, die sich jetzt bereits Impfstoffe reserviert haben, tatsächlich verpflichtend Anteile abgeben", sagte Massute. Damit sollen Menschen in humanitären Not- und Krisensituationen sowie Gesundheitspersonal auf der ganzen Welt geschützt werden. Es wäre unsolidarisch, wenn in Deutschland bereits die Bevölkerung geimpft werden könne, während anderswo Gesundheitspersonal noch nicht geschützt sei.

Eine solche Verteilung würde demnach am Ende allen zugutekommen: In einer globalisierten Welt könne kein Land mit einem nationalistischen Ansatz die Pandemie in den Griff bekommen. "Die Pandemie wird erst dann vorbei sein, wenn sie für uns alle vorbei ist", sagte Massute. Im November hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einem "Impfstoff-Nationalismus" gewarnt.

08:18 Uhr

Kommunen: Mehrmonatige Corona-Beschränkungen "schwer vorstellbar"

Der Städte- und Gemeindebund dringt nach der Verlängerung der seit Monatsbeginn geltenden Corona-Schutzmaßnahmen bis zum 10. Januar auf längerfristige Perspektiven. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte: "Ein mehrmonatiger Lockdown, der auch zu Beginn des Jahres 2021 fortbesteht, ist nur schwer vorstellbar." Das gelte nicht nur aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen und der Wirtschaft, sondern auch aus Sicht der Menschen, die sich zurecht "ein wenig Normalität" zurückwünschten.

Der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU, Christian Haase (CDU), sagte dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland": "Spätestens ab Januar sollte die Gastronomie wieder öffnen dürfen." Es sei sicherer, "wenn man abends mit wenigen Leuten dort zum Essen geht, wo es gute Hygienekonzepte gibt, als wenn man sich in einer kleinen Küche zusammensetzt". Die Verlagerung solcher Treffen in den Privatbereich verringere das Infektionsrisiko nicht, argumentierte Haase.

08:07 Uhr

Flixbus nimmt Betrieb am 17. Dezember wieder auf

Der Fernbus-Anbieter Flixbus bietet ab dem 17. Dezember vorübergehend wieder Verbindungen an. In Deutschland sollen dann 150 Ziele angefahren werden, wie das Unternehmen in München mitteilte. Das Angebot bleibe zunächst bis zum 11. Januar begrenzt. Flixbus hatte seinen Betrieb am 3. November wegen der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorübergehend eingestellt.

Zu den Abfahrts- und Ankunftsorten mit Beginn der Schulferien und an den Feiertagen gehören außer Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Köln auch zahlreiche kleine Städte, hieß es. Zudem werden Fahrten ins benachbarte Ausland angeboten. Flixbus wies darauf hin, dass Reisen nach dem Jahreswechsel weiterhin eingeschränkt werden sollen, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Nach dem 11. Januar werde man das Verbindungsnetz "dynamisch der Situation im neuen Jahr anpassen", sagte Geschäftsführer André Schwämmlein.

Ein Bus der Firma Flixbus fährt auf das Fernbusterminal am Frankfurter Hauptbahnhof. | dpa

Ein Bus der Firma Flixbus fährt auf das Fernbusterminal am Frankfurter Hauptbahnhof. Bild: dpa

07:56 Uhr

Polizeigewerkschaft: Zu wenig Bundespolizisten als Begleitschutz

Gewerkschafter bezweifeln, dass für den Begleitschutz des Corona-Impfstoffs ausreichend Bundespolizisten zur Verfügung stehen. "Einige Politiker scheinen davon auszugehen, dass die Bundespolizei ungefähr die Mannschaftsstärke der chinesischen Volksbefreiungsarmee hat. Dem ist leider nicht so", sagt der für die Bundespolizei zuständige GdP-Vize Sven Hüber der Düsseldorfer Zeitung "Rheinischen Post".

"Wir haben immer noch eine angespannte Grenzlage und verstärkte Fahndungskontrollen". Hinzu komme eine massive Anforderung von Kräften für die Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen. "Die Bundespolizei als Begleitschutz für den Impfstoff heranzuziehen, ist aus meiner Sicht derzeit nicht möglich."

07:30 Uhr

Weitreichende Lockerungen in Tschechien

In Tschechien treten heute weitreichende Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Restaurants, Kneipen und der gesamte Einzelhandel dürfen wieder öffnen. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte waren seit sechs Wochen geschlossen. Die Zahl der Kunden bleibt auf eine Person je 15 Quadratmeter Ladenfläche begrenzt. Die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Museen und Galerien dürfen mit Einschränkungen öffnen, Theater und Kinos bleiben geschlossen.

07:23 Uhr

UN: Corona-Krise macht Fortschritt in ärmsten Ländern der Welt kaputt

Die Ärmsten trifft Corona am härtesten: Wegen der Pandemie werden die am wenigsten entwickelten Länder der Welt einem UN-Bericht zufolge ihre schwächste Wirtschaftsleistung seit 30 Jahren erleben. Dadurch würden Einkommen sinken, Arbeitsstellen verloren gehen und Finanzdefizite steigen, heißt es in einem Bericht der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD). Demnach könnte es in diesen Ländern 2020 rund 32 Millionen mehr extrem arme Menschen geben, die ein Einkommen von weniger als 1,90 Dollar am Tag haben.

"Die Krise wird Jahre des mühsamen Fortschritts der am wenigsten entwickelten Ländern in Bereichen wie Armutsminderung, Ernährung und Bildung umkehren", heißt es weiter. Die UN zählen 47 Staaten zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, genannt LDCs. Die meisten davon sind in Afrika - von Äthiopien und Mali bis zum Sudan und Tansania. In den LDCs leben demnach rund 1,06 Milliarden Menschen.

07:06 Uhr

Bundestag zahlt offenbar Abgeordnetenmitarbeitern Corona-Bonus

Der Ältestenrat des Bundestags hat einem Medienbericht zufolge für tausende Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten einen steuerfreien Corona-Bonus von bis zu 600 Euro beschlossen. Das Geld, das im Dezember ausbezahlt werden soll, diene der "Abmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise", wie die Zeitung "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) an die rund 4500 Mitarbeiter der insgesamt 709 Abgeordneten berichtet. In dem Schreiben heißt es dem Blatt zufolge, dass der Ältestenrat beschlossen habe, die Regelungen des Tarifvertrages für Beschäftigte des Bundes über eine einmalige Corona-Sonderzahlung vom Oktober auch auf sie zu übertragen.

Je nach tariflicher Eingruppierung sollen die Abgeordnetenmitarbeiter demnach zwischen 300 und 600 Euro erhalten, Auszubildende immerhin 200 Euro. Die Bundestagsverwaltung habe die entsprechenden Angaben bestätigt. Der Zeitung zufolge zeigten sich mehrere Abgeordnetenmitarbeiter "überrascht, aber eher etwas befremdet als erfreut", wie ein Betroffener unter Berufung auf mehrere seiner Kollegen berichtete. Es sei zwar keineswegs so, dass die Abgeordnetenbüros in Zeiten des teils eingeschränkten Parlamentsbetriebes untätig gewesen seien, doch spürbare Mehrbelastungen im Vergleich zu den Vorjahren habe es eher nicht gegeben. 

Im Vergleich zu beispielsweise Kranken- oder Altenpflegern habe oft die Möglichkeit bestanden bequem im Homeoffice zu arbeiten. "Wir haben das nicht gefordert", sagte der Abgeordnetenmitarbeiter der Zeitung. "In unserem Büro überlegen wir jetzt, das Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden."

06:22 Uhr

UN-Generalversammlung sucht Wege aus der Krise

Fast 100 Staats- und Dutzende Regierungschefs sprechen ab dem Morgen bei einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Volkan Bozkir, Präsident der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen, erklärte, es biete sich eine historische Chance, die Krankheit Covid-19 gemeinsam zu besiegen.

Mit verschiedenen Impfstoffen, die vor der Genehmigung stünden und gigantischen Summen, die für die Erholung von den Folgen der Pandemie aufgebracht würden, biete sich der Staatengemeinschaft weltweit eine einzigartige Chance, es "richtig zu machen". Die Welt blicke auf die Vereinten Nationen und erwarte Führung. "Dies ist ein Test für den Multilateralismus".

04:27 Uhr

RKI: Über 22.000 Neuinfektionen und 479 weitere Todesfälle

Das Robert-Koch-Institut meldet einen Anstieg der Positiv-Tests in Deutschland um 22.046 auf über 1,106 Millionen. Tags zuvor waren 17.270 gemeldet worden. Die Zahl der gestorbenen Menschen, die positiv getestet wurden, erhöht sich um 479 auf 17.602. Am 20. November verzeichnete das RKI mit 23.648 den bisherigen Höchststand an neuen Fällen.

04:02 Uhr

Spahn: Lehrer und Erzieher sollen sich selbst auf Corona testen

Lehrer und Erzieher sollen sich nach vorheriger Schulung in Zukunft selbst auf das Corona-Virus testen dürfen. "Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Dies sei eine weitere alltagstaugliche Option, um Kindern auch in Pandemiezeiten den Kita- oder Schulbesuch zu ermöglichen.

04:02 Uhr

Biden: Bis Januar möglicherweise 250.000 weitere Tote in den USA

Der gewählte US-Präsident Joe Biden zeichnet für den Verlauf der Pandemie in den USA eine düstere Prognose. "Ich möchte hier niemanden erschrecken, aber ich verstehe die Fakten - wir werden wahrscheinlich bis Januar weitere 250.000 Menschen verlieren. Versteht ihr mich?", sagte Biden bei einem Treffen mit Arbeitern und Kleinunternehmern.