Antonio Guterres | REUTERS
Liveblog

Coronavirus "Welt im Krieg gegen das Virus"

Stand: 20.03.2020 02:30 Uhr

UN-Generalsekretär Guterres hat zum koordinierten Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen. Italien meldet mehr Todesfälle als China. Alle Entwicklungen vom Donnerstag im Liveblog zum Nachlesen.

  • UN-Generalsekretär fordert weltweiten Zusammenhalt
  • Ausgangssperre in Freiburg erlassen
  • Einwöchige Ausgangssperre in Israel
  • Zahl der Toten in Frankreich stark angestiegen
  • Mehr als 15.000 Corona-Infizierte in Deutschland
20.3.2020 • 00:03 Uhr

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Damit schließen wir diesen Blog für heute. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

19.3.2020 • 22:24 Uhr

Guterres: Länder müssen koordiniert gegen Virus vorgehen

UN-Generalsekretär António Guterres zufolge befinde sich die Welt im Krieg mit einem Virus. "Eine weltweite Rezession - vielleicht von Rekord-Dimension - ist so gut wie sicher", mahnte er die Folgen der Corona-Pandemie an. Die führenden Industrieländer müssten koordiniert, entschlossen und innovativ handeln, um auf das Ausmaß der Krise zu reagieren. Die Antworten der einzelnen Länder reichten nicht aus. "Dies ist ein Moment, der abgestimmte, entschiedene und innovative politische Maßnahmen der führenden Weltwirtschaften erfordert."

Die Welt befinde sich in einer beispiellosen Lage, die üblichen Regeln hätten keine Gültigkeit mehr. "Covid-19 tötet Menschen, und greift das Herz unserer Realwirtschaft an - Handel, Lieferketten, Unternehmen, Arbeitsplätze", sagte Guterres.

19.3.2020 • 21:51 Uhr

Fielmann schließt vorübergehend Läden

Die Optiker-Kette Fielmann schließt ab Freitag vorübergehend ihre Läden in Deutschland und der Schweiz - um bei der Eindämmung der Corona-Epidemie zu helfen. Dies werde etwa fünf Millionen Euro Umsatz weniger pro Tag bedeuten, teilt der Konzern mit.

19.3.2020 • 21:38 Uhr

Freiburg erlässt Ausgangssperre

Die Stadt Freiburg erlässt ein zweiwöchiges Betretungsverbot für öffentliche Orte: von Samstag, 21. März, bis zum Freitag, 3. April, wie der SWR meldet. Mit dieser einschneidenden Maßnahme will die Stadt Freiburg die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen. Diese Entscheidung traf Oberbürgermeister Martin Horn.

19.3.2020 • 21:38 Uhr

Conte: EU muss "Feuerkraft" des Rettungsfonds einsetzen

Die EU muss nach den Worten von Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte die "komplette Feuerkraft" ihres 500-Milliarden-Euro-Rettungsfonds einsetzen, um die Wirtschaftskrise wegen der Corona-Pandemie einzudämmen. Geldpolitik allein reiche nicht aus, um des Problems Herr zu werden, sagt Conte der "Financial Times".

Die Kreditlinien des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) müssten für alle Mitgliedsstaaten geöffnet werden, um sie im Kampf gegen die Folgen der Pandemie zu unterstützen.

19.3.2020 • 21:06 Uhr

Extra zum aktuellen Corona-Geschehen

Im ARD extra gibt es einen Überblick über die aktuelle Lage in der Corona-Krise.

19.3.2020 • 20:59 Uhr

Niger meldet ersten Corona-Infizierten

Niger hat den ersten Fall einer Corona-Infektion gemeldet. Es handle sich um einen 36-jährigen Einheimischen, der jüngst nach Togo, Ghana, Burkina Faso und an die Elfenbeinküste gereist sei, erklärt der Gesundheitsminister.

19.3.2020 • 20:55 Uhr

Filmfestival von Cannes verschoben

Das Filmfestival von Cannes wird wegen der Corona-Krise nicht wie geplant im Mai stattfinden. Das teilte der Veranstalter auf Twitter mit.

Es würden nun verschiedene Optionen geprüft - denkbar sei laut Organisatoren eine Verlegung auf Ende Juni oder Anfang Juli.

19.3.2020 • 20:44 Uhr

USA warnen Bürger vor Auslandsreisen

Die US-Regierung hat wegen der Corona-Pandemie ihre Bürger vor jeglichen Reisen ins Ausland gewarnt. Das US-Außenministerium gab einen weltweiten Reisehinweis der höchsten Stufe vier heraus. Amerikaner, die sich im Ausland aufhielten, sollten sofort in die Vereinigten Staaten zurückkehren, wo immer dies mit kommerziellen Reiseoptionen möglich sei. Im Ausland lebende Amerikaner sollten internationale Reisen ebenfalls vermeiden.

19.3.2020 • 20:41 Uhr

Berlin beschließt Schutzschirm für Unternehmen

Der Berliner Senat hat aufgrund der Corona-Krise einen Schutzschirm für Unternehmen und Arbeitsplätze beschlossen. Die Soforthilfemaßnahmen für Kleinunternehmen und Soloselbstständige sowie Freiberufler habe ein Volumen von rund 100 Millionen Euro in diesem Jahr, so die Behörde.

Antragsteller müssen nachweisen, dass ein Zuschuss zur Sicherung der beruflichen beziehungsweise betrieblichen Existenz in der Corona-Krise erforderlich ist.

19.3.2020 • 20:33 Uhr

Netanyahu verkündet Ausgangssperre in Israel

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat eine einwöchige Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Die Maßnahme solle von der Regierung gebilligt und noch in der Nacht in Kraft treten. "Es handelt sich um eine verpflichtende Vorschrift", erklärte der 70-Jährige. Ziel sei es, viele Leben zu retten. "Wenn jemand meint, dass ich übertreibe, sollte er sich die Bilder aus Spanien und Italien anschauen. Dort kümmert man sich nicht mehr um die Kranken, sondern transportiert die Leichen in Militärfahrzeugen."

Die Notstandsverordnungen, die von der Regierung verabschiedet werden sollten, sehen vor, dass die Menschen nicht mehr die Häuser verlassen. Ausnahmen seien unter anderem Lebensmitteleinkäufe und ärztliche Behandlungen, sagte Netanyahu.

19.3.2020 • 20:33 Uhr

Norwegen will Airlines helfen

Die norwegische Regierung will den Fluggesellschaften im Land mit Kreditgarantien durch die Corona-Krise helfen. Der Verkehrsminister und die Wirtschaftsministerin präsentierten ein Rettungspaket von drei Milliarden norwegischen Kronen (253 Millionen Euro) für die Airline Norwegian.

Die Fluggesellschaft SAS bekommt eine Garantie von 1,5 Milliarden Kronen. Schweden und Dänemark, die beide jeweils rund 15 Prozent an SAS halten, hatten der skandinavischen SAS bereits Staatsgarantien im Wert von zusammen drei Milliarden schwedischen Kronen (274 Millionen Euro) zugesagt.

19.3.2020 • 20:19 Uhr

Afrikanische Länder schotten sich ab

Zahlreiche Nationen in Afrika versuchen einer drohenden Coronavirus-Pandemie auf dem Kontinent mit Grenzschließungen entgegenzutreten. Doch die Länder dort erlebten derzeit eine "extrem schnelle Evolution" des Ausbruchs, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. In 35 der 54 afrikanischen Länder sind Infektionsfälle gemeldet worden, die Gesamtzahl liegt bei fast 650.

Der Senegal schloss seinen Luftraum, Angola und Kamerun ihre Grenzen in der Luft, zu Land und auf See. Ruanda untersagte einen Monat lang alle kommerziellen Flüge.

19.3.2020 • 20:16 Uhr

Staatliche Hilfe für Berliner Flughäfen

Der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft hat staatlichen Hilfen für die Hauptstadtflughäfen aufgrund der Corona-Krise zugestimmt. "Der Aufsichtsrat hat diese Unterstützung heute klar zum Ausdruck gebracht, und auch die Gesellschafter werden uns unterstützen", sagte Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Konkrete Zahlen zur Höhe der Hilfen nannte er nicht.

19.3.2020 • 20:11 Uhr

Kritik am Publikumsverkehr im BAMF

Mit einem Brandbrief wenden sich Personalräte an die Führung des Bundesamts für Migration (BAMF): Sie fordern während der Corona-Pandemie die Einstellung des Publikumsverkehrs. Die Behörde möchte jedoch weiter daran festhalten.

19.3.2020 • 20:06 Uhr

108 weitere Virus-Tote in Frankreich

Frankreich hat erneut einen starken Anstieg der Zahl der Corona-Toten gemeldet: 108 weitere Menschen seien an der Erkrankung gestorben, erklärten die Gesundheitsbehörden. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit um knapp 41 Prozent auf 372.

Bei 10.995 Menschen sei demnach eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. 1122 Menschen seien in kritischer Verfassung - gut 20 Prozent mehr als am Tag zuvor.

19.3.2020 • 20:00 Uhr

Kanada will Grenzen zu den USA schließen

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat angekündigt, die Grenzen zu den USA schließen zu wollen. Wegen der Corona-Pandemie würden voraussichtlich am Freitag alle nicht notwendigen Reisen in beide Richtungen untersagt, erklärte er. Seine Regierung folge dem Ratschlag von Sicherheitsexperten. Er werde die Einschränkungen für Reisen und Aktivitäten im Freien erst aufheben, wenn dies sicher sei.

Kanada und die USA hatten in den vergangenen Tagen darüber verhandelt, den Tourismus und Familienbesuche zu stoppen, den Handel aber aufrechtzuerhalten.

19.3.2020 • 19:55 Uhr

Sorge in Portugal vor nächster Krise

Gerade erst hat sich Portugal von einer schweren Wirtschaftskrise erholt. Nun sorgt sich das Land aufgrund der Corona-Krise um seine wichtigste Einnahmequelle.

19.3.2020 • 19:50 Uhr

Medienbericht: Beratungen über Ausgangssperren

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen einem Bericht des SWR zufolge am Sonntag über Ausgangssperren in der Corona-Krise beraten. Der SWR berief sich dabei auf den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.

Mehrere Regierungschefs hatten am Donnerstag mit Ausgangssperren gedroht. "Es hängt von der Bevölkerung ab, ob wir schärfere Maßnahmen ergreifen müssen", sagte Kretschmann dem SWR. Hintergrund ist, dass viele Bundesbürger den Aufrufen, Abstand zu Mitmenschen zu halten, nicht nachkämen.

19.3.2020 • 19:44 Uhr

VW stoppt Produktion inTennesse

Der Autobauer Volkswagen stellt die Produktion in seinem Werk in der Stadt Chattanooga im US-Bundesstaat Tennesse vorübergehend ein. Die Maßnahme gelte ab Samstag bis zum 29. März, teilt der Konzern aus Wolfsburg mit.

Zuvor hatte der Konzern auch bereits Werke in Europa geschlossen.

19.3.2020 • 19:40 Uhr

USA wollen wohl Zehntausende Reservisten mobilisieren

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnten in den USA Zehntausende Reservisten mobilisiert werden. Bisher seien 2000 Nationalgardisten im Einsatz, sagt der Chef der zuständigen Behörde, General Joseph Lengyel. Diese Zahl dürfte sich bis zum Wochenende verdoppeln.

Die Nationalgarde zählt zur Reserve der US-Armee und ist aktuell bereits in 27 US-Bundesstaaten eingesetzt, auch in New York. Sie hilft unter anderem bei der Lieferung von Lebensmitteln.

19.3.2020 • 19:38 Uhr

Netflix drosselt Übertragungsrate

Der Videostreamingdienst Netflix drosselt die Übertragungsrate in Europa um ein Viertel, um das Internet während der Corona-Epidemie nicht zu überlasten. EU-Industriekommissar Thierry Breton hatte das Unternehmen zuvor zu dem Schritt gedrängt. Das Internet ist stark belastet, weil einerseits viele Beschäftigte aus dem Homeoffice arbeiten und andererseits viele Kinder und Jugendliche wegen der Schulschließungen zuhause die privaten Internetzugänge nutzen.

19.3.2020 • 19:35 Uhr

Unterschiedliche Zahlen zu Corona

Weltweit sind bereits weit mehr als 200.000 Menschen an dem neuen Coronavirus erkrankt, Tausende sind daran gestorben. Die Zahlen unterscheiden sich je nach Land jedoch sehr stark. Eine Erklärung.

19.3.2020 • 19:35 Uhr

London zieht teilweise Truppen aus Irak ab

Großbritannien holt im Zuge der Coronavirus-Krise einen Teil seiner im Irak stationierten Soldaten zurück. Das teilte das britische Verteidigungsministerium mit. Die Trainingseinsätze der US-geführten globalen Allianz im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat pausiert demnach wegen der Pandemie für rund zwei Monate.

19.3.2020 • 19:35 Uhr

Neuansiedlung von Flüchtlingen gestoppt

Die EU setzt wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst die Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Krisenregionen aus. Wann die Programme wieder starteten, sei noch nicht bekannt, teilte die Kommission mit. Durchgeführt werden die Neuansiedlungen vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

19.3.2020 • 19:27 Uhr

Johnson hofft auf Ende der Epidemie im Sommer

Der britische Premierminister Boris Johnson hofft, dass der Coronavirus-Ausbruch in seinem Land bis Anfang Sommer unter Kontrolle gebracht werden kann. Er glaube, "dass wir das Blatt innerhalb der nächsten zwölf Wochen wenden können", sagte Johnson in einer Pressekonferenz in London. Dazu sei aber "gemeinsames, resolutes Handeln" notwendig.

Der Premier rief die Briten auf, die Ratschläge der Regierung zu befolgen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

19.3.2020 • 19:27 Uhr

Französischer Verbandschef will längere Fußballsaison

Die laufende Fußball-Saison kann aus Sicht von Frankreichs Verbandspräsident Noël Le Graët trotz der Verschiebung der EM ins Jahr 2021 keinesfalls am 30. Juni beendet werden. Er wolle der Europäischen Fußball-Union angesichts der Corona-Krise vorschlagen, die Spielzeit mindestens bis zum 15. Juli zu verlängern und das laufende Geschäftsjahr bis zum 31. Juli, sagte Le Graët einem Bericht der Sportzeitung "L'Equipe" zufolge. Er hoffe dabei auf die Unterstützung des italienischen Verbandes.

19.3.2020 • 19:14 Uhr

Kommentar zur Bundeswehr-Hilfe

Dass die Bundeswehr in der Corona-Krise helfen will, ist lobenswert. Allerdings sind die Möglichkeiten der Streitkräfte sehr beschränkt, meint Andreas Flocken. Und das liegt nicht nur am chronischen Personalmangel, kommentiert er.

19.3.2020 • 19:12 Uhr

Bundespräsident sagt Staatsakt ab

Wegen der Corona-Pandemie ist auch der Staatsakt zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai abgesagt worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe entschieden, dass die geplanten Feierlichkeiten vor dem Hintergrund der aktuellen Lage nicht stattfinden sollen, teilte das Bundesinnenministerium mit.

19.3.2020 • 19:07 Uhr

Brasilien schließt fast alle Grenzen

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat Brasilien für die kommenden zwei Wochen seine Landesgrenzen geschlossen. Nur die Grenze nach Uruguay wurde in dem Ministererlass ausgenommen, über sie sollte zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. 

Bereits am Dienstag hatte das Land seine Grenzen zu Venezuela teilweise dichtgemacht. Brasilien zählt derzeit 428 bestätigte Infektionsfälle sowie vier Tote.

19.3.2020 • 18:31 Uhr

Mehr als 3000 Tote in Italien

In Italien sind bereits 3405 Menschen an dem Coronavirus gestorben, teilte der italienische Zivilschutz am Donnerstag in Rom mit. Damit meldete das Land mehr Todesfälle als China und ist damit das Land auf der Welt mit den meisten offiziell gemeldeten Toten.

19.3.2020 • 18:31 Uhr

Niederländischer Minister tritt nach Zusammenbruch zurück

Einen Tag nach seinem Zusammenbruch während einer Parlamentsdebatte tritt der niederländische Minister Bruno Bruins zurück. Der 56-jährige war für den Kampf gegen die Corona-Epidemie zuständig. Er war im Parlament kollabiert. Er sei nach Wochen harter Arbeit ohnmächtig geworden, sagte er später.

19.3.2020 • 18:16 Uhr

Abi-Prüfungen in Thüringen verschoben

Nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern verschiebt als drittes Bundesland nun auch Thüringen wegen der Corona-Krise die Prüfungen für das Abitur. Ein neuer Termin stehe aber noch nicht fest, teilte das Thüringer Bildungsministerium mit. Man wolle dies in Abhängigkeit der Lage entscheiden, hieß es.

Der Start für die Abiturprüfungen war zuvor für den 30. April angesetzt.

19.3.2020 • 18:14 Uhr

Droht nun eine Ausgangssperre?

Bund und Länder setzen bislang darauf. dass sich die Bevölkerung in der Corona-Krise freiwillig daran hält, soziale Kontakte weitgehend herunterzufahren. Doch das könnte sich möglicherweise nur durch landesweite Ausgangssperren durchsetzen lassen.

19.3.2020 • 18:10 Uhr

TUI setzt weltweites Reiseprogramm aus

Der Reisekonzern TUI ist von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen und hat nun sein gesamtes Reiseprogramm bis 23. April ausgesetzt. Urlaubern solle so Planungssicherheit für die Osterferien gegeben werden. Kunden, deren TUI-Reise in diesen Zeitraum fällt, will das Unternehmen informieren.

Bereits zuvor hatte TUI sein Programm bis 27. März ausgesetzt.

19.3.2020 • 18:04 Uhr

Belgisches Kabinett steht nach 15 Monaten Notregierung

Inmitten der Corona-Krise hat Belgien nach 15 Monaten Notregierung ein handlungsfähiges Kabinett bekommen. Das Parlament in Brüssel sprach Regierungschefin Sophie Wilmès und ihrer bislang nur geschäftsführenden Minderheitsregierungam mit 84 zu 44 Stimmen sein Vertrauen aus.

Die Regierung soll mit Sondervollmachten ausgestattet werden, um angesichts der Coronavirus-Pandemie notfalls auch ohne das Parlament Entscheidungen treffen zu können.

19.3.2020 • 17:58 Uhr

Königin Elizabeth dankt Medizinern

Großbritanniens Königin Elizabeth dankt Wissenschaftlern, Medizinern, Pflegepersonal und den Rettungsdiensten für ihren Einsatz. Es beginne eine Periode großer Sorge und Ungewissheit, erklärt sie. Heute und in den kommenden Monaten müsse jeder Einzelne einen entscheidenden Beitrag bei der Überwindung der schwierigen Lage leisten. Die königliche Familie stehe bereit, ihren Teil dazu beizutragen.

19.3.2020 • 17:56 Uhr

Hohes Infektionsrisiko in Gefängnissen

In deutschen Gefängnissen wächst die Sorge vor der Einschleppung einer Corona-Infektion. Denn die JVAs sind besonders anfällig für eine rapide Ausbreitung.

19.3.2020 • 17:51 Uhr

Ausgangssperre in Frankreich könnte verlängert werden

Die Ausgangssperre in Frankreich muss nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron wahrscheinlich verlängert werden. Eine ganze Reihe von Franzosen nehme die Beschränkungen noch immer zu sehr auf die leichte Schulter, sagte er. Macron appellierte eindringlich an alle Franzosen, die seit zwei Tagen geltende Ausgangssperre einzuhalten.

Es sei dem Präsidenten zufolge auch davon auszugehen, dass die Auflagen erneut zum Tragen kämen, sobald weitere Wellen der Epidemie anrollten.

19.3.2020 • 17:44 Uhr

Zahl der Infektionen in Deutschland steigt

In Deutschland sind bislang mehr als 13.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Johns Hopkins Universität gibt inzwischen für Deutschland mehr als 15.000 Infizierte an.

Besonders viele Infizierte gibt es in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 4700, in Bayern mit mehr als 2200 und in Baden-Württemberg mit mehr als 2180 Fällen. 44 mit dem Coronavirus Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

19.3.2020 • 17:44 Uhr

Formel 1 verschiebt Rennen

Die Formel 1 muss wegen der Corona-Pandemie auch ihre drei geplanten Mai-Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco verschieben. Die Rennserie und der Weltverband Fia hoffe nun, dass die Saison "nach dem Mai" beginnen könne, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.

In der vergangenen Woche war der Saisonstart in Melbourne kurzfristig abgesagt worden. Grund war ein Coronavirus-Fall im britischen Rennstall McLaren. Danach waren auch die Grand Prix in Bahrain und Vietnam auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Das als vierter WM-Lauf geplante Rennen in China war wegen des Ausbruchs des Coronavirus in dem Land bereits vorher verlegt worden.

19.3.2020 • 17:21 Uhr

Rechte von Reisenden

Was ist, wenn Reisen abgesagt oder Hotels storniert werden? Was gilt für Individualreisen? Wer trägt die Kosten? Ein Überblick für Reisende in Zeiten der Corona-Pandemie:

19.3.2020 • 17:21 Uhr

USA lassen Malaria-Mittel gegen Coronavirus zu

Die US-Arzneimittelbehörde FDA will klinische Tests mit einem Malaria-Medikament starten, um dessen Wirksamkeit gegen Covid-19 zu untersuchen. Um eine Genehmigung für den Impfstoff gegen das Coronavirus zu erhalten, der derzeit erprobt werde, würden vermutlich zwölf Monate vergehen, sagt der Chef der Behörde.

19.3.2020 • 17:09 Uhr

Exportverbot für Schutzausrüstung aufgehoben

Das vom Krisenstab der Bundesregierung zur Corona-Pandemie verfügte Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung ist aufgehoben worden. Eine mittlerweile von der Europäischen Kommission erlassene Verordnung sehe vor, die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung aus dem Binnenmarkt in Drittstaaten unter Genehmigungsvorbehalt zu stellen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. 

19.3.2020 • 17:03 Uhr

Produktionsengpässe bei Corona-Tests

Die zur Zeit vorhandene Zahl der Coronavirus-Tests reicht nach Angaben der Pharmaindustrie nicht aus, um wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen weitreichende Tests durchzuführen. "Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem", sagte der Chef der Schweizer Pharmafirma Roche, Severin Schwan.

Mit dem hochautomatisierten Coronavirus-Test des Unternehmens können innerhalb von 24 Stunden bis zu 4000 Proben auf das Virus Sars-CoV-2 getestet werden.

19.3.2020 • 16:54 Uhr

Japan meldet Rückgang bei Neuinfektionen

In Japan gehen die Neuinfektionen leicht zurück. Zurückzuführen sei das auf das veränderte Verhalten der Japaner, sagen Epidemiologen bei einem Coronavirus-Forum der Regierung. Sie raten dazu, auch weiterhin Räume wie Fitnessstudios und Konzerthallen zu meiden. Man müsse sich auf einen langen Kampf gegen das "clevere Virus" einstellen.

19.3.2020 • 16:52 Uhr

Unsicherheit bei Erasmus-Studenten

Die Viruskrise sorgt derzeit für große Unsicherheit bei Studenten, die an europäischen Austauschprogrammen wie Erasmus und DiscoverEU teilnehmen. Manche müssen ihre Aufenthalte abbrechen, geplante Reisen werden verschoben, wie die EU-Kommission in Brüssel der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Entscheidung, wie die Studenten mit Aufenthalten und Reiseplänen umgehen, liegt Kommissionssprecherin Susanne Conze zufolge bei den Stipendiaten oder Zuwendungsempfängern. Einige Studenten entschieden sich, in ihrem Gastland zu bleiben. Die Verschiebung oder Absage von Klassenfahrten in Rahmen von Erasmus+ liege bei den jeweiligen Schulen. "Das Erasmus+ Programm versucht, auf diese Situation mit größtmöglicher Flexibilität zu reagieren", erklärte Conze. Einen Überblick über die Zahl der Betroffenen habe man bisher nicht.

19.3.2020 • 16:48 Uhr

"Kieler Woche" verschoben

Die "Kieler Woche" wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Geplant war die Segel-Regatta Ende Juni - nun soll sie auf vom 5. bis 13. September stattfinden. Das gaben die Veranstalter bekannt.

Im vergangenen Jahr hatten fast 4000 Aktive aus 50 Nationen an der 125. Kieler Woche teilgenommen. Die neuntägige Veranstaltung gilt mit zuletzt 3,5 Millionen Besuchern in der Stadt Kiel und im Olympia-Zentrum Kiel-Schilksee als größte Regattawoche der Welt.

19.3.2020 • 16:40 Uhr

Modi kündigt Ausgangssperre an

Indiens Premierminister Narendra Modi will am Sonntag landesweit eine Ausgangssperre verhängen. Sie soll von 7 bis 21 Uhr gelten. So soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden, kündigte er in einer Fernsehansprache an. Ausgenommen sind medizinische Dienste, Polizei, Medien und andere systemrelevante Bereiche der Gesellschaft.

Zuvor hatte Indien ab Sonntag alle Flüge aus dem Ausland für eine Woche verboten, um die Pandemie einzudämmen.

19.3.2020 • 16:27 Uhr

Passionsspiele in Oberammergau abgesagt

Die 42. Oberammergauer Passionsspiele werden aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr abgesagt, wie die Gemeinde mitteilte. Am 16. Mai sollte die Premiere stattfinden. Eine Aufführung sei bis in den Herbst hinein nicht möglich. Eine Verschiebung um lediglich einige Monate sei deshalb allen Beteiligten als nicht tragbar erschienen. Bis zum 4. Oktober wären zu mehr als 100 Vorstellungen rund 450.000 Besucher aus aller Welt erwartet worden.

Die Premiere ist jetzt laut Gemeinde für den 21. Mai 2022 geplant.

19.3.2020 • 16:23 Uhr

EU will gestrandeten Urlaubern helfen

Zehntausende Fernreisende aus Europa wollen angesichts der Coronavirus-Krise rasch heimkehren. Das hat die EU-Kommission mitgeteilt und versprochen, einen großen Teil der Kosten zu übernehmen. Deutschland habe um EU-Unterstützung für 13 Flüge aus Ägypten, Marokko, den Philippinen, Tunesien und Argentinien für mehr als 3000 Personen gebeten.

Die Brüsseler Behörde ließ offen, ob nicht eigentlich Reiseveranstalter und Fluggesellschaften für die Rückkehr ihrer Reisenden verantwortlich seien. Sie teilte vielmehr mit, die Kommission werde bis zu 75 Prozent der Reisekosten tragen.

Eine Frau geht mit Reisekoffern an einer Warteschlange in der Abflughalle vorbei | dpa

Viele Touristen machten Urlaub in der Ferne und wollen nun in der Viruskrise schnell zurück nach Hause. Die Europäische Kommission verspricht, die Rückflüge in großen Teilen zu bezahlen. Bild: dpa

19.3.2020 • 16:18 Uhr

Thailand verschärft Einreisebestimmungen

Die thailändische Regierung verlangt in der Coronakrise von allen ins Land Einreisenden den Nachweis, virusfrei zu sein. Notwendig sei außerdem eine Versicherung, die das Coronavirus abdeckt, teilte Regierungssprecherin Narumon Pinyosinwat mit. Die Maßnahme gelte ab jetzt, doch die thailändische Luftfahrtbehörde müsse die Regelungen dafür noch vorbereiten.

19.3.2020 • 16:14 Uhr

Hilfen für Pflegebranche

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Hilfen und Entlastung für die Pflegebranche angekündigt, um die Folgen der Corona-Krise besser abfedern zu können.

19.3.2020 • 16:11 Uhr

128 Virus-Tote in England

Die Zahl der Toten durch das Coronavirus in England ist auf 128 gestiegen. Das Alter der Opfer bewege sich zwischen 47 und 96 Jahren, alle seien gesundheitlich vorbelastet gewesen, teilt die britische Gesundheitsbehörde mit.

19.3.2020 • 16:11 Uhr

Alltours sagt alle Reisen ab

Der Reiseveranstalter Alltours hat wegen der Corona-Krise alle Flugpauschalreisen und Reisen mit individueller Anreise bis einschließlich 30. April 2020 abgesagt. "Die Reisen werden von Alltours kostenlos storniert." Bisher galt die Absage nur bis zum 27. März.

19.3.2020 • 16:09 Uhr

Folgen sozialer Isolation

Der Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie und Dekan der Fakultät für Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum, Jürgen Margraf, erklärt im Interview, was soziale Isolation mit dem Menschen anstellt.

19.3.2020 • 16:04 Uhr

Touristisches Angebot wird eingeschränkt

Mehrere Länder haben im Zuge der Corona-Krise Bedingungen zur Einreise für Touristen verschärft oder ihr touristisches Angebot heruntergefahren.

In Frankreich schließen zahlreiche Strände - darunter auch die Strände an der gesamten Mittelmeerküste. So sollen Menschenansammlungen und die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, teilten Verantwortliche der Hafenstadt Marseille mit. Auch an der Atlantikküste entschieden sich immer mehr Städte und Gemeinden, ihre Strände zu schließen.

Die Regierung in Athen will die meisten Hotels in Griechenland zeitweise von 22. März an bis Ende April schließen. Nur ein Hotel pro Regionalhauptstadt und jeweils drei Unterbringungen in Athen und Thessaloniki sollen offenbleiben, berichtete das Tourismusministerium.

19.3.2020 • 15:50 Uhr

Kurzarbeit beim Autozulieferer ZF

Wegen der Corona-Pandemie drosselt der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen am Bodensee seine Produktion. Es sei eine Vereinbarung mit dem ZF-Gesamtbetriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit getroffen worden, teilte das Unternehmen mit.

Damit könnten jetzt Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und auf die ausbleibende Nachfrage von Auto- und Lkw-Herstellern zu reagieren. Die Regelung gilt demnach zunächst bis Juni.

19.3.2020 • 15:47 Uhr

EU-Parlament ermöglicht Abstimmung per E-Mail

In der Coronavirus-Krise will das Europaparlament seine Entscheidungsfähigkeit mit Notmaßnahmen sichern. So sollen schriftliche Abstimmungen per E-Mail eingeführt werden, an denen auch Abgeordnete im Homeoffice teilnehmen dürfen, wie es aus Parlamentskreisen hieß.

Für den 26. März sei eine Plenarsitzung in Brüssel geplant, an der alle Abgeordneten teilnehmen könnten, die vor Ort seien. Mandatsträger, die nicht in der belgischen Hauptstadt sind, sollten zuhause bleiben und dort an Abstimmungen teilnehmen, hieß es aus dem Parlament. Für alle Abgeordneten, ob nun vor Ort oder aus der Ferne, werde das schriftliche Abstimmungsverfahren per E-Mail gelten. Ausschüsse und Fraktionen könnten ebenfalls in einem Tele-Verfahren tagen.

19.3.2020 • 15:44 Uhr

Kramp-Karrenbauer will Reservisten einsetzen

Die Bundeswehr bereitet sich nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Kampf gegen das Coronavirus auf die Unterstützung ziviler Strukturen vor und ruft Reservisten zum Einsatz auf. 

19.3.2020 • 15:41 Uhr

Zahl der Toten steigt in Spanien stark an

In Spanien ist die Zahl der Toten durch die Coronavirus-Pandemie innerhalb von 24 Stunden drastisch gestiegen - sie erhöhte sich um fast 30 Prozent von 558 auf 767, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen wuchs um rund 25 Prozent auf 17.147. Es wird damit gerechnet, dass diese Zahl in den nächsten Tagen weiter deutlich steigt, weil Tests auf den neuartigen Erreger inzwischen besser verfügbar sind.

19.3.2020 • 15:28 Uhr

Polen will Staus abbauen

Kanzlerin Angela Merkel hat in einem Telefonat mit dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki betont, wie wichtig der ungehinderte Warenfluss im EU-Binnenmarkt ist. Beide hätten sich über die nationalen Maßnahmen zur langsamen Ausbreitung des Coronavirus ausgetauscht, teilt ein Regierungssprecher mit.

Polen habe zugesagt, ein neues Verfahren der Grenzabfertigung einzuführen, um die teilweise kilometerlangen Staus durch die polnischen Grenzkontrollen abzubauen. Dadurch geraten auch die Lieferketten der Industrie durcheinander.

Lkw im Stau an der Grenze zu Polen | dpa

Wegen der Kontrollen infolge der Corona-Pandemie haben sich am Übergang von Deutschland nach Polen kilometerlange Staus gebildet. Bild: dpa

19.3.2020 • 15:28 Uhr

Regierung rechnet mit knapp 2,2 Millionen Kurzarbeitern

Die Bundesregierung rechnet laut einem Bericht des "Handelsblatts" für das laufende Jahr mit knapp 2,2 Millionen Kurzarbeitern. Das gehe aus der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums hervor, berichtete die Zeitung. Die Regierung gehe davon aus, dass zu den rund eine Million bereits früher erwarteten Fällen von Kurzarbeit 1,15 Millionen zusätzliche im Zuge der Coronakrise hinzukämen.

19.3.2020 • 15:20 Uhr

Tübinger Wissenschaftler berichtet über Impfstoff-Suche

Peter Kremsner, Direktor des Instituts für Tropenmedizin an der Universitätsklinik Tübingen, berichtet über die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus:

19.3.2020 • 15:20 Uhr

Lage im Tessin spitzt sich zu

Die Lage im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Schweizer Kanton Tessin ist nach Angaben des nationalen Gesundheitsamtes "dramatisch". Es fehle insbesondere an Betten in Intensivstationen zur Behandlung der Schwerkranken.

Der Kanton Tessin grenzt an Norditalien - die Region ist nach China weltweit am stärksten von der Pandemie betroffe.

19.3.2020 • 15:11 Uhr

13 Corona-Tote in Bayern

In Bayern hat sich die Zahl der Todesfälle durch Coronavirus-Infektionen binnen eines Tages fast verdoppelt. Sechs weitere Fälle seien gemeldet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt summiert sich ihre Zahl im Freistaat damit auf 13. Das bayerische Landesgesundheitsamt zählte bisher 2282 Infektionen.

19.3.2020 • 15:10 Uhr

Premier League pausiert bis mindestens Ende April

Der englische Fußball ruht bis mindestens Ende April: Die Premier League unterbricht die laufende Saison bis mindestens 30. April, teilt sie nach einer Videokonferenz mit. Zudem wurde beschlossen, das Ende der Saison 2019/2020 "auf unbestimmte Zeit" zu verschieben. Damit soll versucht werden, die Spielzeit noch zu einem Abschluss zu bringen.

19.3.2020 • 15:10 Uhr

Maas verspricht gestrandeten Urlaubern Hilfe

Bundesaußenminister Heiko Maas verspricht im Ausland gestrandeten Urlaubern schnelle Hilfe. Die Rückholaktion ist bereits im Gange - und wird in den kommenden Tagen verstärkt weitergehen. 

19.3.2020 • 14:55 Uhr

Skandinavische Länder und Südkorea schnüren Hilfspakete

Die norwegische und dänische Regierung haben weitere Hilfspakete für die Wirtschaft auf den Weg gebracht. In Kopenhagen einigten sich die Parteien auf eine hundertprozentige Kompensation der Kosten der Unternehmen, die wegen des Corona-Ausbruchs schließen mussten. Das gilt zum Beispiel für Friseursalons oder Restaurants.

In Norwegen sollen die Arbeitgeberabgaben gekürzt werden. Außerdem haben sich die Parteien darauf geeinigt, ein Gesetz zu verabschieden, dass der Minderheitsregierung von Ministerpräsidentin Erna Solberg mehr Vollmachten gibt. Damit kann sie Maßnahmen ergreifen, ohne vorher die Zustimmung des Parlaments einholen zu müssen. Zuvor hatte Norwegen ein Rettungspaket im Wert von 100 Milliarden norwegischen Kronen - neun Milliarden Euro - zur Sicherung der Einkommen von Selbstständigen und Freiberuflern beschlossen.

Die schwedische Regierung will 300 Milliarden schwedische Kronen - etwa 28 Milliarden Euro - bereitstellen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise abzufedern.

Auch Südkoreas Präsident Moon Jae In kündigte ein 50 Billionen Won (etwa 36 Milliarden Euro) schweres Notfallpaket an. Diese sollen kleinen und mittleren Unternehmen, Kleinhändlern und Selbstständigen zur Verfügung gestellt werden.

19.3.2020 • 14:55 Uhr

Fast 1300 Virus-Tote im Iran

Im Iran sind mittlerweile 1284 Menschen infolge des Coronavirus gestorben. Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsministerium 149 Tote. Die Zahl der Infektionsfälle sei um 1046 auf 18.407 gestiegen, teilte die Behörde mit.

Weil sich das Virus rasant verbreitet, haben die Behörden die jährlichen Feierlichkeiten zum Atomprogramm abgesagt, anlässlich derer die Führung in Teheran üblicherweise ihre Fortschritte kundtut.

19.3.2020 • 14:47 Uhr

Bundeswehr bereitet sich für Hilfseinsatz vor

Die Bundeswehr bereitet sich auf einen Einsatz in der Corona-Krise vor, wenn die zivilen Kräfte am Ende ihrer Kräfte sein sollten. Das kündigte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an: "Uns allen muss bewusst sein, dass der Kampf gegen das Virus ein Marathon ist", sagte sie. "Wir bereiten uns darauf vor, wenn die Durchhaltefähigkeit der zivilen Kräfte an eine Grenze kommt, die Bundeswehr insbesondere mit ihren Assets zur Verfügung steht", fügte Kramp-Karrenbauer mit Blick etwa auf die Suche nach Reservisten im Sanitätsbereich hinzu.

Allerdings helfe die Bundeswehr heute bereits an den verschiedensten Stellen im Zuge der Amtshilfe mit, betonte sie. Es gebe derzeit 50 entsprechende Anträge nach Paragraph 35 des Grundgesetzes. Dies reiche von der Beschaffung von Schutzmaterial über die Überwachung von Gebäuden der kritischen Infrastruktur, logistische Aufgaben bis zum Aufbau von Notbetten.

19.3.2020 • 14:47 Uhr

EU will strategische Reserve aufbauen

Die EU-Kommission will als Reaktion auf die Corona-Krise eine neue strategische Reserve an medizinischem Material im Wert von über 50 Millionen Euro aufbauen. Sie soll Geräte wie Beatmungsmaschinen, Schutzkleidung, Impfungen und Medizin sowie Laborausrüstung umfassen, teilte die EU-Kommission mit.

Das Koordinationszentrum für Krisenreaktion, eine Dienststelle der Kommission in Brüssel, würde entscheiden, wo Material zu einem bestimmten Zeitpunkt am nötigsten gebraucht wird. Es käme also in verschiedenen Ländern zum Einsatz. Mit der Reserve werde die EU "Solidarität ins Werk gesetzt", erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

19.3.2020 • 14:40 Uhr

Weiteres EZB-Notpaket stützt DAX nicht

Die Erholung am deutschen Aktienmarkt ist wie schon so oft in den vergangenen Wochen in sich zusammengefallen: Ein weiteres Notpaket der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Linderung der Folgen des neuartigen Coronavirus konnte die Marktteilnehmer nicht recht überzeugen. Der DAX gab zuletzt um ein Prozent auf 8358,51 Punkte nach.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat die EZB ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Es soll dabei um Wertpapiere der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft gehen.

19.3.2020 • 14:34 Uhr

NRW und Brandenburg planen Rettungsschirm für Wirtschaft

Weitere Bundesländer planen Milliardenhilfen für die Wirtschaft, um die Folgen der Corona-Krise bewältigen zu können. Die nordrhein-westfälische Regierung will 25 Milliarden Euro Wirtschaftshilfe bereitstellen, kündigte Ministerpräsident Armin Laschet an.

Auch die Landesregierung von Brandenburg plant, Kredite in Höhe von etwa 500 Millionen Euro bereitzustellen. Ziel seien schnelle Hilfen für Beschäftigte, Unternehmen und Selbstständige, teilten die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen mit.

19.3.2020 • 14:24 Uhr

Milliarden-Hilfspaket für Selbstständige geplant

Die Bundesregierung plant angesichts von Existenznöten ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro für Millionen von Solo-Selbstständigen und andere Kleinstfirmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Im Gespräch sind demnach direkte Zuschüsse, um Pleiten zu verhindern.

19.3.2020 • 14:24 Uhr

Spahn kündigt Hilfe für Pflegebranche an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat konkrete Hilfen für Pflegeheime, Pflegedienste und das Pflegepersonal angeordnet, damit sie die Folgen der Corona-Krise bewältigen können.

So sollen Sonderregeln für Pflegeheime kommen. Pflegebedürftige und auch die Pflegekräfte selbst bräuchten nun besonderen Schutz und besondere Unterstützung, sagte Spahn. Mit Pflegekassen und Pflegeverbänden sei dafür ein Maßnahmenpaket vereinbart worden, das unter anderem eine befristete Aussetzung bürokratischer Anforderungen vorsieht. Dies gilt etwa für den Pflege-Tüv, bei dem die Qualität von Einrichtungen geprüft wird. Hinweisen auf Missstände solle aber weiter nachgegangen werden.

Befristet ausgesetzt werden sollen auch Personalschlüssel und andere Vorgaben etwa zum Anteil von Fachkräften - ohne dass Vergütungen für die Heime gekürzt werden.

19.3.2020 • 13:55 Uhr

Sachsen-Anhalt schließt Hotels für Touristen

Bis zum 19. April bleiben Hotels, Campingplätze und Pensionen in Sachsen-Anhalt für Touristen geschlossen. Wer als Urlauber bereits eingecheckt habe, müsse bis Samstag abreisen, teilte das Sozialministerium mit.

Reisen aus familiären, gewerblichen oder beruflichen Gründen blieben jedoch erlaubt.

19.3.2020 • 13:50 Uhr

Corona-Krise behindert Seenotretter

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie müssen Hilfsorganisationen ihre Einsätze für die Flüchtlingsrettung auf dem Mittelmeer deutlich einschränken.

Wie Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée mitteilten bliebe das Rettungsschiff "Ocean Viking" wegen der Ausbreitung des Virus vorerst im Hafen.

Auch die Organisationen Sea-Eye und Sea-Watch können mit ihren Schiffen nicht auslaufen. Beide führten als Grund die strengen Reisebeschränkungen der Länder an. Die Rettungsteams der Organisationen bestünden aus Mitgliedern aus verschiedenen Ländern, die nun kaum zusammenkommen könnten.

19.3.2020 • 13:41 Uhr

Kostenloser Lesestoff im Netz für Hamburger

Die Hamburger Bücherhallen bieten den Hamburger Nutzern für sechs Wochen kostenfreien Zugang zu ihren digitalen Angeboten. Seit dem 16. März sind alle Standorte der Bücherhallen in der Hansestadt wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen.

19.3.2020 • 13:35 Uhr

Bahn wirbt für Gütertransport

"Wir fahren problemlos über die Grenzen und haben dort keine Stausituationen wie die Lastwagen vor der polnischen Grenze."

Mit dieser Aussage warb die Güterverkehrschefin der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta, dafür, Lieferungen mit Alltagsprodukten von der Straße auf die Schiene zu verlegen.

19.3.2020 • 13:30 Uhr

Arzt hält Aufregung um Virus für übertrieben

Die Sorge um das neue Virus zu groß, die Maßnahmen übertrieben - mit solchen Aussagen hat der Arzt Wolfgang Wodarg in den Medien für Aufsehen gesorgt. Der Faktenfinder hat die Behauptungen geprüft.

19.3.2020 • 13:24 Uhr

Rund 75.000 Reservisten bundesweit

Nach Angaben von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gibt es in ganz Deutschland rund 75.000 Reservisten, die "sofort ansprechbar" wären, um die Bundeswehr bei ihrem Einsatz in der Corona-Krise zu unterstützen. Die CDU-Politikerin sprach von einem "großen Pool von Spezialisten", auf den man zugreifen könne.

Darunter seien etwa 28.000 sogenannte beorderte Reservisten, die bereits für bestimmte Stellen eingeplant seien. Allein der Sanitätsdienst der Bundeswehr habe auf seine Anfrage nach Verstärkung bisher mehr als 2300 Rückmeldungen erhalten.

19.3.2020 • 13:13 Uhr

Özdemir positiv getestet

Der früherer Chef der Grünen, Cem Özdemir, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Ihm gehe es gut, schrieb er auf Twitter.

19.3.2020 • 13:05 Uhr

EU-Kommission empfiehlt Reihenfolge bei Corona-Tests

In einer Empfehlung an die EU-Staaten hat sich die EU-Kommission für ein fünfstufiges Verfahren in Bezug auf die Corona-Tests ausgesprochen. Es bezieht sich auf die Reihenfolge, wann welche möglicherweise betroffenen Personen getestet werden sollen.

Zuerst sollten Klinikpatienten mit ernsten Atemwegsinfektionen auf das Virus getestet werden. An zweiter Stelle folgen Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen und Krankenhausmitarbeiter mit Symptomen.

Anschließend sollten Menschen mit akuten Atemwegsinfektionen getestet werden, die aber noch nicht in einer Klinik aufgenommen wurden.

An vierter Stelle ordnet die EU-Kommission ältere Menschen mit chronischen Krankheiten ein und zuletzt sieht der Plan die Tests für alle Patienten mit Atemwegsinfektionen vor, sollten dafür die nötigen Ressourcen vorhanden sein.

19.3.2020 • 12:50 Uhr

Auch Spanien meldet starke Zunahme von Corona-Fällen

Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Todesopfer in Spanien nach Angaben des Gesundheitsministeriums um mehr als 200 auf insgesamt 767 angestiegen. 17.147 Infektionen seien registriert worden. Gestern waren es noch 13.716 gewesen.

19.3.2020 • 12:46 Uhr

Litauen stellt Daten von Infizierten online

Auf einer Webseite des litauischen Rundfunks werden die Bewegungsdaten von Staatsbürgern veröffentlicht, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Die Namen bleiben anonym, aufgeführt wird beispielsweise, wann eine der betroffenen Personen in das Land eingereist ist, ob sie öffentliche Verkehrsmittel genutzt hat oder an welchen öffentlichen Orten sie sich aufgehalten hat.

19.3.2020 • 12:43 Uhr

Toilettenpapier wird zum Diebesgut

In Zeiten der Corona-Krise zielen manche Einbrecher auf völlig neue Beute ab: In Nürnberg wurden aus einer Grundschule mindestens 600 normale Rollen und neun Jumborollen Toilettenpapier sowie Kanister mit mindestens 20 Litern Flüssigseife gestohlen. Das teilte die zuständige Polizei mit.

In Nordrhein-Westfalen wurden aus einem Lager rund 100 Liter Desinfektionsmittel gestohlen. Später wurden die Flaschen im Internet zum Kauf angeboten. Die Polizei konnte einen 28-Jährigen festnehmen, der den Diebstahl inzwischen gestanden hat.

19.3.2020 • 12:38 Uhr

Was tun, wenn ich mich infiziert habe?

Wo können sich Bürger auf das Coronavirus testen lassen? Und welche Folgen bringt eine positive Diagnose mit sich? Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.

19.3.2020 • 12:36 Uhr

Finanzhilfen für Arztpraxen gefordert

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich für einen Rettungsschirm für Arztpraxen ausgesprochen. In vielen Praxen fehle das Personal aufgrund von Betreuungsengpässen oder durch Corona-Fälle innerhalb des Mitarbeiterkreises, führte KBV-Vorstandschef Andreas Gassen an. In einigen Fällen hätten Praxen deshalb sogar schließen müssen.

Doch wenn die ambulante Versorgung in den Praxen funktioniere könnten auch die Kliniken "sehr viel besser mit der Krise fertig werden", betonte Gassen weiter.

19.3.2020 • 12:29 Uhr

Landebahn wird zum Parkplatz

Die Flughafenbetreiberin Fraport schließt am Montag ab 8 Uhr in Frankfurt die Nordwestlandebahn, um dort Flugzeuge parken zu können. Das bestätigte Fraport dem ARD-Luftfahrtexperten Michael Immel.

Die Lufthansa wird in der kommenden Woche 700 ihrer 763 Maschinen am Boden lassen.

Auch in Berlin-Schönefeld sollen Flugzeuge abgestellt werden. Mit Blick auf die massiven Flugstreichungen sagte Lufthansa-Chef Carsten Sport am Vormittag: "So sah auch der Flugplan von 1955 aus." Gerade einmal 30 innerdeutsche Flüge werden ab kommender Woche in Frankfurt abheben, dazu vereinzelte Langstreckenflüge, die dreimal wöchentlich starten.

19.3.2020 • 12:23 Uhr

Erster Todesfall in Nordirland

Auch in Nordirland ist den Gesundheitsbehörden zufolge erstmals ein Mensch infolge einer Coronavirus-Infektion ums Leben gekommen.

19.3.2020 • 12:17 Uhr

Frankreich bekommt Schutzmasken aus China

Als "Zeichen der Solidarität" habe China Atemschutzmasken nach Frankreich geschickt, sagte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian in einem TV-Interview. Die französische Regierung hatte zuvor einen Mangel der medizinischen Schutzausrüstung eingeräumt.

Bereits gestern sei die erste Lieferung aus Peking per Flugzeug in Paris angekommen, sagte Le Drian weiter. Auch Schutzanzüge und Schutzhandschuhe seien geschickt worden. Heute wird demnach eine weitere Lieferung erwartet.

19.3.2020 • 12:17 Uhr

Polen lockert Kontrollen an Grenze

Aufgrund der massiven Rückstaus an der deutsch-polnischen Grenze hat der polnische Grenzschutz die Vorschriften für die Grenzkontrollen etwas gelockert. Eine Sprecherin teilte mit, dass seit vergangener Nacht Lkw-Fahrer und Berufspendler kein Formular mehr ausfüllen müssten, auf dem sie persönliche Daten und ihre Erreichbarkeit angeben. So könne Zeit gespart werden.

Doch trotz der Maßnahmen staute es sich in beiden Ländern teils über Dutzende Kilometer zurück. Polen sprach von Wartezeiten von bis zu 15 Stunden, um die Grenze zu überqueren.

Auf der A4 in Sachsen stehen nahe Görlitz Lkws und Autos im Stau. | dpa

Kilometerlanger Stau auf der A4 - trotz gelockerter Kontrollen des polnischen Grenzschutzes. Bild: dpa

19.3.2020 • 12:02 Uhr

Kramp-Karrenbauer setzt auf Reservisten

Auf die Bundeswehr werde eine größere Mobilisierung ihrer Reserve zukommen, kündigte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in einem Tagesbefehl an die Truppe an, der der Nachrichtenagentur dpa vorlag.

Die "unschätzbaren Fähigkeiten" der Reservisten würden jetzt gebraucht. Bereits jetzt helfe die Bundeswehr "bei der Gesundheitsversorgung und wenn nötig auch bei der Gewährleistung von Infrastruktur und Versorgung sowie der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung", schrieb Kramp-Karrenbauer. "Dafür wird sich die Bundeswehr mit hohem Engagement einbringen und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten umfassend unterstützen."

19.3.2020 • 11:56 Uhr

Ungewohnte, aber nötige Dramatik

In ihrer gestrigen Fernsehansprache hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gemahnt, gebeten, appelliert - in ungewohnt dramatischen Worten. Doch solche Töne braucht es in dieser Zeit, kommentiert Georg Schwarte.

19.3.2020 • 11:53 Uhr

Belgische Post stoppt außereuropäische Lieferungen

Weil es ihr an Kapazitäten für den Transport mangelt, stellt die belgische Post vorübergehend die Annahme von Briefen und Paketen ein, die in ein Land außerhalb Europas verschickt werden sollen. Lediglich Expresslieferungen seien noch möglich, teilte das Unternehmen mit.

Das belgische Gesundheitsministerium gab unterdessen mehr als 300 neue Corona-Fälle bekannt. Damit hätten sich landesweit bislang fast 1800 Menschen infiziert. Durch die Pandemie kamen in Belgien 21 Menschen ums Leben.

19.3.2020 • 11:47 Uhr

EU-Chefunterhändler Barnier mit Coronavirus infiziert

Der EU-Chefunterhändler Michel Barnier, der für die EU maßgeblich die Brexit-Verhandlungen leitet, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte Barnier selbst per Tweet mit.

19.3.2020 • 11:39 Uhr

Die Olympische Flamme brennt

Trotz der Unsicherheit, ob die Olympischen Sommerspiele wegen der Corona-Pandemie überhaupt stattfinden können, wurde in Athen die Olympische Fackel entzündet und an Organisatoren der Sommerspiele übergeben, die vom 24. Juli bis zum 9. August in Japan ausgetragen werden sollen.

In Athen wird die Olympische Fackel entzündet. Die Olympischen Sommerspiele 2020 sollen in Japan stattfinden. | dpa

In Athen wurde das Olympische Feuer für die Sommerspiele entzündet, die in Japan stattfinden sollen. Bild: dpa

19.3.2020 • 11:32 Uhr

Sparkassen sehen sich für Krise gewappnet

Die bundesweit knapp 380 Sparkassen sind für die Corona-Krise gut gerüstet. Schließlich hätten die Institute im vergangenen Jahr ein Jahresergebnis nach Steuern von 1,8 Milliarden Euro erzielt, führte Sparkassenpräsident Helmut Schleweis an.

Er betonte aber auch, dass "vor uns allen die größte Herausforderung der letzten 60 Jahre" liege. Die Sparkassen und Landesbanken arbeiteten mit "allen verfügbaren Kapazitäten" daran, dass die von Bund zugesicherten Finanzhilfen schnellstmöglich bei den Unternehmen ankämen.

19.3.2020 • 11:27 Uhr

Debatte über Ausgangssperre hält an

Noch hat die Bundesregierung eine Ausgangssperre nicht in Aussicht gestellt, hat sie aber auch nicht ausgeschlossen. Unter Politikern sind die Meinungen über eine solche Maßnahme gespalten.

19.3.2020 • 11:24 Uhr

Polizei löst "Coronapartys" auf

In baden-Württemberg hat die Polizei eigenen angaben zufolge mehrere sogenannte Coronapartys aufgelöst. Es handelte sich vor allem um Gruppen von Jugendlichen, die sich auf Spiel- oder Grillplätzen versammelt hatten. Die Polizisten erteilten Platzverweise.

19.3.2020 • 11:14 Uhr

Hamburger Kitas bleiben bis zum 19. April zu

Nach der Schließung aller Schulen bis zum 19. April hat Hamburg nun angeordnet, dass auch Kitas für diesen Zeitraum zu bleiben sollen. Ursprünglich waren die Schließungen bis zum 29. März angesetzt.

Laut der Sozialbehörde werde eine Notbetreuung weiterhin aufrecht erhalten. Zudem würden für die Zeit, in der die Kitas geschlossen sind, die Elternbeiträge für die Betreuung vollständig entfallen.

19.3.2020 • 11:09 Uhr

Todesfälle in Italien nehmen weiterhin drastisch zu

In nur 24 Stunden wurden den italienischen Behörden 475 neue Todesfälle wegen des Coronavirus gemeldet. Landesweit sind mittlerweile mehr als 35.700 Menschen infiziert.

19.3.2020 • 11:06 Uhr

Beiersdorf produziert Desinfektionsmittel

Der Kosmetik-Hersteller Beiersdorf will aufgrund der Corona-Krise damit beginnen, Desinfektionsmittel herzustellen. Das soll in den Werken in Hamburg, im sächsischen Waldheim und in Tres Cantos nahe Madrid geschehen. Die Ware soll dann an Institutionen und Berufsgruppen geliefert werden, die gegen die Ausbreitung des Virus vorgehen.

19.3.2020 • 11:00 Uhr

Lufthansa will Kurzarbeit beantragen

Die Fluggesellschaft Lufthansa setzt auf Kurzarbeit, um die Einbußen durch die Corona-Krise einzudämmen. Für 31.000 Mitarbeiter der Lufthansa AG sei diese bereits beantragt worden, erklärte Konzernchef Carsten Spohr.

Das Unternehmen kündigte zudem an, beim Kurzarbeitergeld möglichst wenig an Zuschüssen oberhalb der vom Bund getragenen Sozialleistungen zahlen zu wollen. Die Airline strebe an, alle 140.000 Mitarbeiter halten zu wollen, begründete Spohr de Entscheidung.

19.3.2020 • 11:00 Uhr

Spätere Parlamentswahl in Sri Lanka

Sri Lanka verschiebt wegen der Corona-Pandemie die Parlamentswahl, wie der Wahlleiter des Landes bekannt gab. Bislang war der Urnengang für den 25. April geplant gewesen.

19.3.2020 • 10:45 Uhr

Medien: Regierung plant Milliardenhilfe für Selbstständige

Um sogenannte Solo-Selbstständige und Kleinstfirmen in der Corona-Krise zu unterstützen, plant die Bundesregierung Hilfsmaßnahmen im Umfang von 40 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur AFP und der "Spiegel" übereinstimmend berichteten. Die Nachrichtenagentur dpa sprach von 50 Milliarden Euro.

19.3.2020 • 10:31 Uhr

RKI meldet fast 11.000 Fälle bundesweit

Das Robert-Koch-Institut spricht von fast 11.000 Menschen, die sich in Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Gegenüber gestern seien das rund 2800 neue Fälle. Bundesweit seien bislang 20 Todesfälle durch die Pandemie bekannt.

Die Johns Hopkins-Universität beziffert die bundesweiten Infektionen auf mehr als 12.300 und geht von derzeit 28 Todesfällen in Deutschland aus.

19.3.2020 • 10:28 Uhr

Niederlande schränken Einreisen ein

Auch die Niederlande setzen den Beschluss der EU-Staaten um, nicht aus EU-Ländern stammende Bürger nicht mehr einreisen zu lassen. Das Verbot soll einer Mitteilung des Presseamtes der Regierung zufolge heute um 18 Uhr in Kraft treten.

19.3.2020 • 10:24 Uhr

Dank an Ärzte und Helfer

Angefangen hatte es in Italien: Menschen applaudieren vor Balkonen und Dächern - für diejenigen, die in ihrem Beruf tagtäglich gegen das Coronavirus kämpfen und Betroffenen helfen. Nun hat diese Form des Danks auch Deutschland erreicht.

19.3.2020 • 10:21 Uhr

"Deutsche Wirtschaft stürzt in Rezession"

Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank in diesem Monat auf 87,7 Punkte. Im Februar hatte er 96,0 Punkte erreicht, wie das Münchner Ifo-Institut nach vorläufigen Ergebnissen zu seiner Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte.

Bei größeren Produktionseinschränkungen sei ein Einbruch der Wirtschaftsleistung um sechs Prozent denkbar, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Wenn es nicht ganz so schlimm werde, könne das Minus bei nur 1,5 Prozent liegen.

Dies ist der stärkste Rückgang seit 1991 und der niedrigste Wert seit August 2009. "Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession", so Fuest.

Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung senkte seine Jahresprognose für das Bruttoinlandsprodukt von einem Plus von 1,2 Prozent auf ein Minus von mindestens 0,1 Prozent. Das sei jedoch noch sehr optimistisch, stellte Institutspräsident Marcel Fratzscher klar. Es könne die deutsche Wirtschaft auch deutlich härter treffen.

19.3.2020 • 10:20 Uhr

Millionen Atemschutzmasken sollen heute geliefert werden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge werden im Laufe des heutigen Tages rund zehn Millionen Atemschutzmasken an Ärzte, kassenärztliche Vereinigungen und an die Bundesländer ausgeliefert. Das sagte der CDU-Politiker in einem "stern TV Spezial" auf RTL. "Es hat lange gedauert", räumte Spahn ein, "wir haben viel auch auf der Welt nach Lieferanten suchen müssen".

Auch sei es nicht möglich, täglich hunderttausende Bürger auf das Coronavirus zu testen. Dafür gäbe es die Kapazitäten nicht. Daher müssten vor allem Personen getestet werden, die sich in Risikogebieten aufgehalten hätten oder Symptome zeigten.

19.3.2020 • 10:11 Uhr

Russland meldet erstes Todesopfer

In Russland ist eine 79-jährige Frau infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Patientin habe mehrere Vorerkrankungen gehabt, darunter Herzprobleme.

19.3.2020 • 10:10 Uhr

EU begrüßt EZB-Anleihenkäufe

Die von der Europäischen Zentralbank geplanten Anleihenkäufe in Milliardenhöhe sind "eine starke wirtschaftliche Antwort" auf die Herausforderungen der Corona-Krise, schrieb EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter.

Auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli fand lobende Worte: "Die EZB sichert die europäische Wirtschaft ab, indem sie Familien, Arbeitnehmer und Unternehmen schützt."

19.3.2020 • 10:05 Uhr

London legt U-Bahn-Netz teilweise still

Die Verkehrsbetriebe in der britischen Hauptstadt London schließen wegen der Ausbreitung des Coronavirus 40 U-Bahnhaltestellen. Auch der Busverkehr soll eingeschränkt werden.

19.3.2020 • 09:59 Uhr

Söder erwägt Ausgangssperre für ganz Bayern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zieht eine Ausgangssperre für den gesamten Freistaat in Betracht. "Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein", sagte er im Landtag in München.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Bayern ist sei innerhalb eines Tages um rund 400 auf 2282 gestiegen, sagte Söder weiter. Zehn Menschen seien in Bayern bislang durch das Virus gestorben.

Söder schlug außerdem ein weiteres Hilfspaket der Bundesregierung über "100 oder besser 150 Milliarden Euro" vor. Dabei dürfe es nicht nur um Kredite gehen, auch die Übernahme von Mietzahlungen und Darlehensraten sei nötig. "Es geht allein um Liquidität", betonte der CSU-Chef.

19.3.2020 • 09:54 Uhr

CureVac rechnet im Sommer mit klinischen Tests für Impfstoff

Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus im Biotech-Konzern CureVac komme gut voran, sagte Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Dievini, die rund 80 Prozent der Anteile an CureVac hält. Schon bald könne das Unternehmen präklinische Tests an Tieren starten und im Sommer werde ein möglicher Impfstoff voraussichtlich an Menschen getestet.

19.3.2020 • 09:25 Uhr

Britisches Militär in Bereitschaft

In Großbritannien wurden 20.000 Militärangehörige in Bereitschaft versetzt, um bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen zu können. Das sei eine Verdoppelung des bisherigen Bereitschaftspersonals, teilte das Verteidigungsministerium mit.

19.3.2020 • 09:24 Uhr

Beflügelt die Krise das digitale Lernen?

Können die Schulschließungen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus am Ende ein Sprungbrett für die Digitalisierung der Bildung sein? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Korrespondenten Sophie von der Tann und Marcel Heberlein aus dem ARD-Hauptstadtstudio im Zukunfts-Podcast der tagesschau.

19.3.2020 • 09:21 Uhr

Sechs Monate Kurzarbeit für TUI-Mitarbeiter

Der Reiseveranstalter TUI schickt seine Angestellten für ein halbes Jahr in Kurzarbeit. Die Maßnahme soll für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. September gelten.

Dabei seien für verschiedene Konzernbereiche unterschiedlich hohe Anteile an Kurzarbeit vorgesehen, teilte Konzernbetriebsratschef Frank Jakobi den Beschäftigten in einem Schreiben mit. Details würden derzeit noch verhandelt.

19.3.2020 • 09:17 Uhr

Ein "Präsident in Kriegszeiten"

Angesichts der Corona-Krise sieht US-Präsident Donald Trump sein Land quasi im Kriegszustand. Nutzt er die Pandemie, um sich selbst mehr Vollmachten einzuräumen?

19.3.2020 • 09:13 Uhr

Längere Ausgangssperre in Italien?

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte geht davon aus, dass die in seinem Land verhängte Ausgangssperre verlängert werden muss. Derzeit gilt sie bis zum 3. April. Es sei jedoch "unvermeidbar", dass die Maßnahmen wie Versammlungsverbote oder die Schließung von Schulen länger gelten müssten, sagte Conte im Interview mit der Zeitung "Il Corriere della Sera".

Zudem arbeite die italienische Regierung an einem weiteren Hilfspaket in Milliardenhöhe, das in den kommenden zwei Wochen präsentiert werden solle.

Auch Frankreichs Innenminister Christophe Castaner sagte in einem Radiointerview, der Zeitraum der Ausgangssperre könne verlängert werden. Derzeit ist sie für 14 Tage angeordnet.

Die Einhaltung der Ausgangssperre wird in Frankreich streng kontrolliert, Seit Montag wurden laut Castaner mindestens 70.000 solcher Kontrollen durchgeführt und rund 4000 Strafzettel wegen Missachtung ausgestellt.

19.3.2020 • 09:07 Uhr

Infektionen in Thailand und Malaysia nehmen zu

Die thailändischen Gesundheitsbehörden haben 60 neue Corona-Fälle gemeldet. Auch in Malaysia steigt die Zahl der Ansteckungen: Hier hat es offiziellen Angaben zufolge 110 neue Fälle gegeben.

19.3.2020 • 09:04 Uhr

Corona-Krankenhaus in Berlin

Im Eiltempo errichtet Berlin auf dem Messegelände eine Klinik für Corona-Patienten.

19.3.2020 • 08:58 Uhr

Staatsbesuch von Kaiser Naruhito abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der für Juni geplante Staatsbesuch des japanischen Kaisers Naruhito in Großbritannien abgesagt. Das teilte der Buckingham Palast mit.

19.3.2020 • 08:51 Uhr

Tausende Rückkehrer am Wochenende

Gestern sind rund 7500 Bundesbürger in Deutschland gelandet, die aufgrund der Reisebeschränkungen weltweit nicht mehr von sich aus nach Hause zurückkehren konnten. Die Rückkehrer kamen vor allem aus Ägypten, Tunesien und Marokko, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas im ARD-Morgenmagazin.

Am Wochenende sollen 20.000 weitere Deutsche zurückgebracht werden, wiederum vor allem aus Ägypten.

Dafür nutze die Bundesregierung Maschinen der Airlines Lufthansa, Condor und Tui, die sie auf eigene Kosten gechartert habe. Eigentlich müssten sich die zurückgeholten Deutschen an den Kosten für die Flüge beteiligen. Da aber einige Menschen "wirklich in Not seien", wie Maas betonte, habe die Regierung diese Frage zunächst zurückgestellt. Sie würde aber zu späterem Zeitpunkt noch geklärt.

19.3.2020 • 08:38 Uhr

Zweiter Todesfall in Türkei

Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca teilte per Tweet mit, dass ein 61-jähriger Mann durch das Coronavirus um Leben gekommen sei. Es ist der zweite Patient, der in der Türkei durch eine Infektion gestorben ist.

Laut Koca haben sich rund 190 Menschen in der Türkei mit dem Virus angesteckt. Die Türkische Ärztevereinigung geht allerdings von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.

19.3.2020 • 08:34 Uhr

Erneut lange Staus auf Autobahnen

Die Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze sorgen auch heute für Stillstand auf den Autobahnen. Auf der A12 gab es nach Angaben der Autobahnpolizei rund 47 Kilometer Rückstau. Auf der A15 standen die Autos 30 Kilometer im Stau.

Auch auf der A4, auf der es gestern bis zu 60 Kilometer Stau gegeben hatte, ging es wieder kaum voran. Der Stau hatte am Morgen eine Länge von 40 Kilometern erreicht.

19.3.2020 • 08:26 Uhr

Flixtrain stoppt Fahrbetrieb

Bis voraussichtlich Ende April werden keine Züge des Anbieters Flixtrain mehr unterwegs sein. Die zum Flixbus-Unternehmen gehörende Sparte bietet Verbindungen zwischen Berlin und Stuttgart, Hamburg und Köln sowie Berlin und Köln an.

Kunden, die bereits ein Ticket gekauft hätten, könnten dies in der 2. Klasse der ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn nutzen, teilte ein Flixbus-Sprecher mit.

Blick auf ein Flixtrain-Logo |

Flixtrain stellt seine Verbindungen vorübergehend ein.

19.3.2020 • 08:22 Uhr

"Eine Schieflage in der EU verhindern"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht in den von der Europäischen Zentralbank angekündigten Anleihenkäufen einen richtigen und weitreichenden Schritt. Ziel sei es, das Vertrauen der Finanzmärkte in der Krise zu stärken, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk.

Das EZB-Maßnahmenpaket könne dazu dienen, eine "Schieflage zu verhindern", die von Problemen in einzelnen Euro-Ländern ausgelöst werden könne. Vor allem Italien ist durch die Corona-Krise und die Mittel, die für den Kampf gegen das Virus aufgebracht werden müssen, von einer neuen Finanzkrise bedroht.

19.3.2020 • 08:17 Uhr

Göring-Eckardt prangert mangelnde Koordination zwischen EU-Staaten an

Aus Sicht der Fraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hätten sich die Regierungsspitzen innerhalb der EU "viel früher austauschen und enger koordinieren müssen", um sich für die Corona-Krise zu wappnen.

Zudem habe sie sich von der Bundesregierung "eine aktivere und frühere Unterstützung Italiens" gewünscht, sagte Göring-Eckardt im Interview mit der "Rheinischen Post". Dann hätte womöglich eine Situation vermieden werden können, in der sich jedes Land "in sein nationales Schneckenhaus zurückzieht". 

19.3.2020 • 08:12 Uhr

Rad statt Bahn

Das Bundesarbeitsministerium wirbt für den Arbeitsweg auf dem Fahrrad, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

19.3.2020 • 08:05 Uhr

Auch Lufthansa-Tochter Swiss warnt vor Umsatzeinbruch

Auch die Schweizer Fluggesellschaft und Lufthansa-Tochter Swiss sieht Liquiditätsengpässe auf sich zukommen. Konzern-Chef Thomas Klühr geht davon aus, dass "alle Airlines in Europa auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden." "Die Frage ist nicht ob, sondern wann", so Klühr.

19.3.2020 • 08:01 Uhr

Nach der Krise große Feierlaune?

Wenn die Corona-Pandemie überstanden ist, wird es eine "Explosion der der Lebensfreude" geben, sagt der italienische Soziologe Franco Ferrarotti voraus.

19.3.2020 • 07:54 Uhr

Scholz hat sich testen lassen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich aufgrund von Erkältungssymptomen auf das Coronavirus testen lassen. Das Ergebnis sei negativ gewesen, teilte der SPD-Politiker auf Twitter mit.

19.3.2020 • 07:51 Uhr

Testen lassen oder nicht?

Mit einer neuen App, die ab sofort bereitsteht, bietet die Berliner Charité Rat, ob ein Coronavirus-Test sinnvoll ist oder nicht.

Die Klinik betont, dass die "CovApp" keine diagnostischen Leistungen erbringe, aber sie helfe, die Notwendigkeit eines Tests zu erkennen.

In der browserbasierten App kann der Nutzer einen Fragebogen ausfüllen. Die Antworten können auch per QR-Code an die Charité übermittelt werden.

Anmerkung: Beim Ausfüllen des Fragebogens kann es offenbar mit bestimmten Browsern zu technischen Problemen kommen.

19.3.2020 • 07:29 Uhr

Das Notfallprogramm der EZB

"Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln." Mit diesen Worten kündigte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, das Hilfspaket ihres Institutes im Kampf gegen die Folgen der Coronavirus-Pandemie an. Was die EZB beschlossen hat im Überblick.

19.3.2020 • 07:25 Uhr

Fieberhafte Suche nach einem Impfstoff

Weltweit forschen Institute nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus, teils laufen bereits klinische Tests. Über die Suche berichtet Andreas König.

19.3.2020 • 07:19 Uhr

Lufthansa stellt sich auf "schmerzhafte Maßnahmen" ein

Die Fluggesellschaft Lufthansa plant massive Einschnitte, um die Einbußen durch die Corona-Krise abzufedern. "Dieser außergewöhnlichen Situation müssen wir mit drastischen und zum Teil schmerzhaften Maßnahmen begegnen", erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Der Vorstand werde auf 20 Prozent seiner Grundvergütung in diesem Jahr verzichten, kündigte Spohr an. Zudem wolle die Lufthansa auf eine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr verzichten.

Langfristig sieht Spohr aber den Bund gefragt. Die Zukunft der Luftfahrt werde ohne staatliche Unterstützung nicht zu sichern sein, sollte die Pandemie länger andauern.

Die Lufthansa organisiert derzeit Rückholflüge für Deutsche, die im Ausland feststecken. Trotzdem finden nach Angaben von Spohr bis zum 19. April nur fünf Prozent der geplanten Flüge statt. Rund 700 von 763 Flugzeugen des Konzerns sollen damit vorläufig am Boden bleiben.

Fernverbindungen bietet die Lufthansa vorerst nur noch ab Frankfurt und dreimal pro Woche mit der Tochter Swiss ab Zürich an.

19.3.2020 • 07:13 Uhr

Japan hält an Olympia-Termin fest

Es sei zu früh, um zu entscheiden, ob die Olympischen Sommerspiele verschoben werden müssen, erklärte die Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike. Auch Wettkämpfe ohne Zuschauer schließe sie momentan noch aus. Grundvoraussetzung für die Spiele sei es jedoch, das Coronavirus zu bekämpfen.

Die Olympischen Sommerspiele sollen vom 24. Juli bis zum 9. August stattfinden.

19.3.2020 • 07:04 Uhr

Schutzmasken in Handarbeit

Venezuela steckt in einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Auch medizinische Produkte sind Mangelware - gerade jetzt in der Corona-Krise.

Im Krankenhaus Concepción Palacios in der Hauptstadt Caracas werden aufgrund dieser Engpässe für die 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik Atemschutzmasken in Handarbeit produziert.

Zwei Mitarbeiterinnen des Krankenhauses Concepción Palacios in Venezuelas Hauptstadt Caracas fertigen Atemschutzmasken gegen das Coronavirus per Hand. | AP

Atemschutzmasken für 2800 Krankenhausmitarbeiter - da sind jede Menge Nadelstiche nötig. Bild: AP

19.3.2020 • 06:56 Uhr

Verwirrung um Infektionszahlen

Je nach Institut unterscheiden sich die Angaben zu den aktuellen Coronavirus-Fällen in Deutschland oft. Vor allem das Robert-Koch-Institut und die Johns Hopkins-Universität in den USA liefern häufig verschiedene Zahlen - und trotzdem liegen beide Institute richtig. Warum, erklärt Johannes Schmid-Johannsen.

19.3.2020 • 06:48 Uhr

Lob für EZB-Hilfspaket

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Milliardenhilfen begrüßt, die die Europäische Zentralbank (EZB) aufbringen will, um die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Krise zu mildern.

Auf Twitter forderte Macron, die EU-Staaten müssten jetzt auch "finanzielle Solidarität" beweisen.

19.3.2020 • 06:41 Uhr

Lateinamerikanische Staaten melden erste Todesfälle

Sowohl in Mexiko als auch auch auf den Inselstaaten Jamaika und Kuba hat es jeweils den ersten Todesfall durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus gegeben. Auch die Dominikanische Republik Dominikanische Republik bestätigte ein erstes Todesopfer.

In ganz Lateinamerika hat es bisher mindestens 14 bestätigte Todesfälle in insgesamt neun Ländern gegeben.

19.3.2020 • 06:39 Uhr

Australien schließt Grenzen

Nun macht auch Australien die eigenen Grenzen dicht, um eine Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verhindern. Premierminister Scott Morrison kündigte an, dass nur noch australischen Staatsbürgern und Menschen mit festem Wohnsitz in Australien sowie deren Familienmitgliedern die Einreise gewährt werden soll. Die Anordnung soll ab Freitagabend um 21 Uhr Ortszeit in Kraft treten.

Auch Neuseeland schottet seine Grenzen ab und will nur noch Einreisen unter den gleichen Voraussetzungen wie in Australien erlauben. Zudem sollen auch wichtige Fachkräfte des Gesundheitswesens weiterhin einreisen können.

19.3.2020 • 06:39 Uhr

Hilfe von der Bundeswehr

Versorgung von Autofahrern, die durch Kontrollen an Grenzen in kilometerlangen Staus feststecken, Unterstützung für Krankenhäuser - die Bundesländer setzen auch auf die Bundeswehr, um die Corona-Krise zu bewältigen. Kai Küstner erläutert, wie und wo die Soldaten eingesetzt werden können.

19.3.2020 • 06:29 Uhr

Staatsrechtler: Ausgangssperren sind verfassungskonform

"Eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen die Einschränkung der Grundrechte hätte keine Chance." Dessen ist sich der Staatsrechtler Ulrich Battis von der Berliner Humboldt-Universität sicher. Einschränkungen der Freiheitsrechte seien anhand einer solchen Krise Teil eines "Notfallkonzeptes", das "zwingend, verhältnismäßig und sehr einleuchtend" sei, sagte der Professor der "Passauer Neuen Presse".

19.3.2020 • 06:25 Uhr

Erstmals keine neuen Fälle in China

Laut der Nationalen Gesundheitskommission ist seit gestern erstmals kein neuer Coronavirus-Fall innerhalb des Landes erfasst worden. Für Festland-China hat die Behörde 34 neue Infektionen bestätigt, mehr als doppelt so viele wie am Vortag. Davon seien aber alle importiert, melden die Behörden, 21 davon allein in Peking.

Damit wurden auch erstmals seit Ende 2019 keine Neu-Infektionen in Hubei verzeichnet. Die zentralchinesische Provinz war das Epizentrum des Corona-Virus, dort sind mehr als 80 Prozent der landesweiten Infektionsfälle und mehr als 95 Prozent der Todesfälle in China aufgetreten. Seit dem 23. Januar ist die Provinz mit rund 60 Millionen Menschen weitgehend abgeriegelt.

Derzeit sind in China nach offiziellen Angaben mehr als 80.900 Fälle bekannt. Mehr als 3240 Menschen seien bislang infolge einer Ansteckung gestorben. Mehr als 7200 Chinesen, die sich infiziert hatten, befänden sich noch in Behandlung.

Auch wenn China die Ausbreitung des Virus derzeit im Griff zu haben scheint, steigt landesweit die Sorge vor Infizierten, die aus dem Ausland einreisen. Viele Städte haben ihre Quarantänemaßnahmen deshalb nochmal verschärft. In Peking muss jeder, der aus dem Ausland einreist, in einer speziellen Einrichtung in Quarantäne. Zumeist umgewandelte Hotels. Auch für Ausländer, die in China wohnen, ist eine Quarantäne zuhause nur in Ausnahmefällen möglich.

Mit Informationen von Axel Dorloff, ARD-Studio Peking

19.3.2020 • 05:45 Uhr

Kassen wollen Corona-Mehrkosten bei Pflegediensten übernehmen

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen den knapp 27.000 Pflegeheimen und Pflegediensten in Deutschland sämtliche Kosten erstatten, die durch die Corona-Krise entstehen. "Die Finanzierung auch des zusätzlich Notwendigen wird von der Pflegeversicherung unbürokratisch sichergestellt", sagte Gernot Kiefer, Vizevorsitzender des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Pflegeversicherung verfügt über ausreichend Rücklagen, um die Corona-bedingten Mehrkosten auszugleichen."

19.3.2020 • 05:43 Uhr

Fortschritte auf dem Weg zu Corona-Impfstoff

Das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac kommt nach eigenen Angaben bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs voran. "Im Sommer können wir die klinischen Tests am Menschen starten", sagte Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Dievini, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Wann ein Impfstoff komme, hänge aber von der Entwicklung der Pandemie und weiteren Faktoren ab. Nach einem möglichen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus suchen weltweit Forscher mehrerer Unternehmen und Einrichtungen.

19.3.2020 • 04:27 Uhr

Große Versammlung von Muslimen im letzten Moment abgesagt

Wegen der Coronakrise ist eine internationale Versammlung von Muslimen auf der indonesischen Insel Sulawesi auf den letzten Drücker abgesagt worden. Am Montag hatte die örtliche Regierung noch vergeblich versucht, die Veranstalter davon zu überzeugen, die Zusammenkunft zu streichen. Nach einem ähnlichen Treffen der islamischen Organisation Tablighi Jamaat in Malaysia wurden dort 500 Coronavirus-Fälle damit in Verbindung gebracht. Nun wurde die Tablighi-Kongregation offiziell abgesagt, wie der Sprecher des Präsidenten, Fadjroel Rachman, sagte. Nach Angaben der örtlichen Polizei sind bereits Tausende von Gläubigen im Bezirk Gowa eingetroffen. Das viertägige Treffen der Missionsbewegung sollte am Donnerstag beginnen.

19.3.2020 • 02:12 Uhr

US-Autokonzerne schließen vorübergehend Fabriken in Nordamerika

Die Autokonzerne General Motors (GM), Fiat Chrysler und Ford schließen wegen der Corona-Krise ihre Produktion in Nordamerika bis Ende März. Dies teilten die drei Unternehmen sowie die Branchengewerkschaft UAW mit. Damit werde die Gesundheit von Gewerkschaftsmitgliedern, deren Angehörigen sowie der Bewohner der Orte geschützt, in denen die Fabriken ansässig sind, erklärte UAW-Chef Rory Gamble in einer gemeinsamen Erklärung mit Ford.

19.3.2020 • 01:59 Uhr

Wall Street stellt ab 23. März auf voll-elektronischen Handel um

Bei Screenings seien zwei Händler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Aus diesem Grund werde die New Yorker Börse ab kommenden Montag vorübergehend auf vollständigen elektronischen Handel umstellen. Das traditionelle Börsenparkett bleibe vorerst geschlossen. Der Handel mit allen an der New Yorker Börse notierten Wertpapieren werde aber ohne Unterbrechung fortgesetzt.

Die Märkte würden trotz der Vorsichtsmaßnahme zu den üblichen Zeiten öffnen, sagte Börsenchefin Cunningham nach der Schlussglocke eines Tages, der erneut einen Tiefpunkt markierte. Zum ersten Mal seit Februar 2017 schloss der Leitindex Dow Jones unter 20.000 Punkten. Auch der breiter angelegte S&P500 lag 30 Prozent unter dem Rekordwert aus dem vergangenen Monat. Die New Yorker Börse verfügt nach eigenen Angaben über regelmäßig getestete Notfallpläne, um auf einen vollelektronischen Handel umzustellen. Es ist das erste Mal, dass sich die Wall Street zu diesem Schritt entscheidet.

Mit Informationen von Peter Mücke, ARD-Studio New York

19.3.2020 • 01:55 Uhr

Trump bringt erstes großes US-Coronavirus-Hilfspaket auf den Weg

US-Präsident Donald Trump hat ein vom Kongress beschlossenes milliardenschweres Hilfspaket in Kraft gesetzt, mit dem die Folgen der Coronavirus-Epidemie abgefedert werden sollen. Die darin vorgesehenen Maßnahmen sollen rund 100 Milliarden US-Dollar kosten.

US-Präsident Trump hat das erste US_Maßnahmenpaket zum Kampf gegen das Coronavirus unterschrieben. | AP

US-Präsident Trump hat das erste US_Maßnahmenpaket zum Kampf gegen das Coronavirus unterschrieben. Bild: AP

19.3.2020 • 01:23 Uhr

Erste Medikamentenstudie zu Covid-19 bringt keinen Durchbruch

Eine erste Studie zu einer möglichen Behandlungsmethode für die Lungenkrankheit Covid-19 hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Eine Kombination aus zwei Medikamenten - Lopinavir und Ritonavir -, die auch bei HIV-Patienten eingesetzt werden, habe die Symptome nicht der Erkrankten nicht schneller gelindert als die bisherige Behandlung, schrieben chinesische Forscher in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im "New England Journal of Medicine".

Für die Studie wurden 199 Personen getestet, die schwere Erkrankungssymptome aufwiesen und in Krankenhäusern behandelt wurden. Laut den Autoren starben von jenen, die die Medikamente bekamen, weniger als in der Vergleichsgruppe, die nur ganz normal behandelt wurde. Allerdings seien die Personen in dieser Vergleichsgruppe auch schwerer erkrankt als jene in der Medikamentengruppe, was einen Vergleich schwierig mache.

19.3.2020 • 01:07 Uhr

Tirol unter Quarantäne gestellt

Im Kampf gegen das Coronavirus ist in Österreich das gesamte Bundesland Tirol unter Quarantäne gestellt worden. Alle 279 Gemeinden des Bundeslandes würden ab Mittwochabend isoliert, teilte Landeshauptmann Günther Platter mit. Die eigene Gemeinde dürfen die Bewohner laut der neuen Verordnung nur noch aus sehr wichtigen Gründen verlassen, etwa für Arztbesuche oder den Weg zur Arbeit. 

Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, ein Lebensmittelgeschäft und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht mehr verlassen werden. Auch Einreisen nach Tirol sind weitgehend verboten. Nur noch jene dürfen einreisen, die in Tirol zuhause sind, oder dort in bestimmten Berufen - etwa im Infrastrukturbereich - tätig sind. Die Quarantäne-Verordnung für Tirol mit seinen 750.000 Einwohnern gilt bis zum 5. April.

19.3.2020 • 00:53 Uhr

"Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln"

"Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln", schrieb EZB-Chefin Christine Lagarde auf Twitter. "Wir sind im Rahmen unseres Mandats entschlossen, das volle Potenzial unserer Werkzeuge auszuschöpfen", betonte sie mit Blick auf das gerade verabschiedete Hilfsprogramm.

19.3.2020 • 00:48 Uhr

EZB kauft Wertpapiere für 750 Milliarden Euro

Als Reaktion auf die Coronakrise will die Europäische Zentralbank in großem Umfang Wertpapiere aus dem öffentlichen und privaten Sektor aufkaufen. Bis Jahresende sollten unter dem sogenannten Pandemie-Notfallkaufprogramm (PEPP) dafür 750 Milliarden Euro in die Hand genommen werden, teilte die EZB in der Nacht mit.

19.3.2020 • 00:48 Uhr

Die neuesten Entwicklungen im Liveblog...

Auch an diesem Donnerstag halten wir Sie hier über die neuesten Entwicklungen zur Coronakrise in Deutschland und der Welt auf dem Laufenden.