Personen schauen auf die Kreuzfahrtschiffe, die im Geirangerfjord im Südwesten Norwegens liegen. | dpa
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Norwegen warnt vor Reisen nach Deutschland ++

Stand: 27.08.2020 00:06 Uhr

Weil hierzulande die Corona-Fallzahlen steigen, hat das Außenministerium in Oslo eine Reisewarnung für die Bundesrepublik ausgesprochen. Deutschland warnt vor Reisen nach Andorra und Gibraltar. Alle Entwicklungen im Liveblog Nachlesen.


  • EU-Handelskommissar Hogan tritt zurück
  • Das Außenministerium in Oslo rät von Reisen nach Deutschland ab
  • Auswärtiges Amt erweitert Reisewarnungen auf Andorra und Gibraltar
  • Weltwirtschaftsforum verschiebt Treffen in Davos
  • Großkonzerst in Düsseldorf in Spätherbst verschoben
  • John-Hopkins-Universität meldet weltweit mehr als 24 Millionen Infizierte
  • Scholz: Verlängerung Kurzarbeitergeld dürfte zehn Milliarden Euro kosten
27.8.2020 • 00:06 Uhr

Das war es für heute

Damit schließen wir das Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

26.8.2020 • 22:13 Uhr

Weltweit mehr als 24 Millionen Infizierte

Nach Angaben der John-Hopkins-Universität (JHU) haben sich weltweit mehr als 24 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Die meisten Erkrankten gibt es in den USA (5,8 Millionen), gefolgt von Brasilien (3,6 Millionen) und Indien (3.2 Millionen). 821.654 Menschen starben.

26.8.2020 • 21:39 Uhr

EU-Handelskommissar Hogan tritt zurück

EU-Handelskommissar Phil Hogan tritt wegen Verstößen gegen Corona-Regeln in seinem Heimatland Irland zurück. Entsprechende Medienberichte bestätigte Hogans Kabinettschef Peter Power der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Zuvor hatte sich die irische Regierung von Hogan distanziert und ihm vorgeworfen, klar gegen Pandemie-Auflagen verstoßen zu haben.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verlangte von Hogan eine Erklärung zu seinem Verhalten in Irland. Der Handelskommissar ist eine der wichtigsten Personen in der mächtigen Brüsseler Behörde. Sie vereinbart im Namen aller 27 Mitgliedsstaaten Handelsabkommen mit Partnern in aller Welt.

Dem 60-jährigen Hogan soll mit etwa 80 weiteren Gästen an einem Dinner einer Golf-Gesellschaft in einem irischen Hotel teilgenommen und damit gegen die geltende Obergrenze für Versammlungen verstoßen haben. Der irische Landwirtschaftsminister Dara Calleary war dort ebenfalls ein Gast. Er ist bereits zurückgetreten.

EU-Handelskommissar Phil Hogan. | dpa

Weil er an einem Dinner teilgenommen hat, bei dem die Corona-Regeln nicht eingehalten worden sind, geriet EU-Handelskommissar Hogan in die Kritik. Bild: dpa

26.8.2020 • 21:09 Uhr

Norwegen warnt vor Reisen nach Deutschland

Norwegen warnt wegen des Anstiegs der Corona-Fallzahlen in Deutschland vor Reisen in die Bundesrepublik. Das Außenministerium in Oslo riet von "nicht unbedingt notwendigen" Reisen nach Deutschland ab.

Reisende aus Deutschland und Liechtenstein müssen sich ab dem 29. August bei der Ankunft in Norwegen für zehn Tage in Selbstisolation begeben. Nur wenige Länder haben bisher von Deutschland als Reiseziel abgeraten.

In Finnland bestehen seit Montag Einreisebeschränkungen für die meisten EU-Länder, darunter auch Deutschland. Reisende aus den betroffenen Ländern müssen für 14 Tage in Quarantäne.  In Deutschland stiegen die Fallzahlen zuletzt wieder an. Mit teilweise mehr als 1500 täglichen Neuinfektionen wurde ein Niveau wie im April erreicht. In Norwegen registrierten die Behörden bislang mehr als 10.400 Corona-Fälle, 264 verliefen tödlich. 

26.8.2020 • 19:55 Uhr

Über 5000 neue Corona-Fälle in Frankreich

In Frankreich gab es in den vergangenen 24 Stunden 5429 neue Corona-Fälle. Das französische Gesundheitsministrium sprach von einem neuen Höchststand nach der Abriegelung. Ein so hohes Niveau an Neuinfektionen habe es seit Anfang April - dem Höhepunkt der Epedemie - nicht mehr gegeben. Am Tag zuvor hatten die Behörden 3304 Fälle gemeldet.

26.8.2020 • 19:46 Uhr

Jordanien riegelt Hauptstadt 24 Stunden ab

Die jordanische Regierung hat für Freitag eine 24-stündige Abriegelung der Hauptstadt Amman und der nordöstlich davon gelegenen Stadt Sarka angekündigt. Geschäfte sollen den ganzen Tag geschlossen bleiben. Häuser dürfen nur mit Sondergenehmigung verlassen werden.

Bereits im März hatte das Königreich eine strikte - damals unbefristete - Ausgangssperre verhängt. Der "neue Lockdown" solle die Ausbreitung des Virus verlangsamen, sagte ein Regierungssprecher. Ein Anstieg der Zahl der Neuinfektionen in diesem Monat sorgt für Besorgnis. In Jordanien sind mehr als 1700 Corona-Fälle registriert.

26.8.2020 • 19:10 Uhr

Reisewarnung für Andorra und Gibraltar

Wegen steigender Infektionszahlen hat Deutschland eine Reisewarnung für Andorra und Gibraltar herausgegeben. Das Auswärtige Amt teilt auf seiner Internetseite mit, dass vor nicht notwendigen Reisen dorthin gewarnt wird.

Andorra gehört aufgrund der geringen Einwohnerzahl zu den relativ am stärksten betroffenen Ländern. Der Großteil der Bevölkerung ist inzwischen getestet. In Andorra überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage derzeit, weshalb es nun als Risikogebiet gilt. Dies gilt auch für Gibraltar.

26.8.2020 • 18:28 Uhr

Kroatien meldet erstmals mehr als 350 neue Fälle

In Kroatien haben die Behörden mit 358 Fällen einen Rekord bei den Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet - so viele wie noch nie. Rund ein Drittel von ihnen wurde an der südlichen Adriaküste festgestellt, die besonders viele Touristen anzieht. Das Land mit seinen rund 4,2 Millionen Einwohnern war zu Beginn vergleichsweise wenig von der Pandemie betroffen. Obwohl es keine strikten Beschränkungen gab, stieg die Zahl der täglichen Neuinfektionen monatelang nie über 100. Mitte Mai wurden fast gar keine neuen Fälle mehr registriert.

Seit Kroatien seine Grenzen für Touristen geöffnet hat, sind die Infektionszahlen aber stark gestiegen. Zuletzt lag die Zahl der Neuinfektionen jeden Tag über 200. Mehrere Küstenregionen gelten in Deutschland schon seit vergangener Woche als Corona-Risikogebiete.

26.8.2020 • 18:23 Uhr

Jede vierte Stelle in Gatwick gestrichen

Am Londoner Großflughafen Gatwick werden wegen der Corona-Krise etwa 600 Stellen gestrichen. Damit ist fast jeder vierte Arbeitsplatz dort betroffen. Die Zahl der Passagiere am Flughafen ist im August im Zuge der Pandemie um etwa 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Airportchef Stewart Wingate kündigte eine "bedeutende Umstrukturierung" an, um die Kosten zu senken. Gatwick ist nach Heathrow der zweitgrößte Flughafen in Großbritannien und liegt südlich der Hauptstadt.

26.8.2020 • 17:18 Uhr

Ende der Ausgangssperre in Antwerpen

Die wegen der Corona-Pandemie eingeführte nächtliche Ausgangssperre in der belgischen Provinz Antwerpen wird nach einem Monat wieder aufgehoben. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa auf öffentlichen Plätzen sei ab Donnerstag nicht mehr verpflichtend, teilte Gouverneurin Cathy Berx mit. Masken seien dennoch dringend empfohlen. Beide Maßnahmen waren Ende Juli wegen stark steigender Coronavirus-Fallzahlen eingeführt worden. Bewohner der gesamten Region mussten zwischen 23.00 und 6.00 Uhr zu Hause bleiben. Kurz darauf erließ das Auswärtige Amt in Berlin eine Reisewarnung für die Provinz Antwerpen. Diese gilt inzwischen auch für die Hauptstadtregion Brüssel. Dort steigen die Infektionszahlen nach offiziellen Angaben weiter, während sie landesweit inzwischen zurückgehen.

26.8.2020 • 17:11 Uhr

Tourismusverband kritisiert Reisewarnung

Der Tourismusverband der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur hat die deutsche Reisewarnung für das Gebiet scharf kritisiert. Die Entscheidung des Auswärtigen Amts sei "heftig" und "ungerecht", erklärte Verbandschef François de Canson. "Wir kommen sehr schlecht mit dieser Situation klar, denn im September wird unsere Region am stärksten von deutschen Kunden frequentiert", betonte er. Im Großteil der Region sei die Coronavirus-Pandemie "vollständig unter Kontrolle". Es scheine deshalb "absurd", sie unter Generalverdacht zu stellen. Die Reisewarnung für die südfranzösische Region und den Großraum Paris hatte das Auswärtige Amt am Montag ausgesprochen. Die Zahl der Neuinfektionen war in den Gebieten über die Marke von 50 je 100.000 Einwohner gestiegen.

26.8.2020 • 16:48 Uhr

Ermittlungen gegen Störer nach Spahn-Besuch in Wuppertal

Die Polizei ermittelt gegen eine Frau und einen Mann, die einen Auftritt von Gesundheitsminister Jens Spahn in Wuppertal gestört haben sollen. Die beiden hätten am Montag das Auto Spahns blockiert und seien wegen Nötigung angezeigt worden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Behörden ermitteln auch wegen einer nicht angemeldeten Versammlung gegen Unbekannt: Laut Polizei hatten sich zunächst rund 20, später etwa 50 Menschen eingefunden, die lautstark gegen Spahns Corona-Politik protestierten.

Auch die Wuppertaler CDU, die Spahn eingeladen hatte, hat Anzeige erstattet. Laut Polizei wegen aller in Frage kommenden Delikte. Die CDU kündigte zudem an, mit dem Polizeipräsidenten "in Kürze über Fragen des Personenschutzes bei Veranstaltungen wie dieser Gespräche führen zu wollen." Es seien zunächst nur zwei Beamte vor Ort gewesen, zudem Mitarbeiter des Ordnungsamts und Spahns Personenschützer, sagte ein Polizeisprecher. Auch wenn es keine direkte Gefährdung für Spahn gegeben habe, werde man künftig mehr Kräfte einsetzen.

26.8.2020 • 16:26 Uhr

Online-Plattformen boomen

Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen versucht, neue Einkommensquellen zu finden. Eine Auswertung für das ARD-Mittagsmagazin zeigt, dass vor allem Dienstleistungen angeboten werden.

26.8.2020 • 16:10 Uhr

Handball-Bundesligist droht Quarantäne

Bei den Bundesliga-Handballern der MT Melsungen gibt es einen Corona-Fall. Das Gesundheitsamt berät weitere Maßnahmen, ein Testspiel wurde bereits abgesagt.

26.8.2020 • 16:02 Uhr

Ökonomen sehen Rückgang der Supermarktpreise

Die Mehrwertsteuersenkung in der Corona-Krise kommt bei den Supermarktkunden an. Das zeigt laut Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Hohenheim der neue "Chili-con-Carne-Index" zur Veranschaulichung der gefühlten Inflation. Sie verglichen die Entwicklung der Lebensmittelpreise auf den Internetseiten europäischer Supermärkte seit Februar und stellten fest, dass die Preise für 70 exemplarisch ausgewählte mögliche Zutaten für das Gericht seit Mitte Mai merklich gesunken seien. Insbesondere bei saisonalem Gemüse wie Tomaten fielen die Preise demnach hierzulande wieder auf den Stand vor Krisenbeginn.

Zur Begründung erklärten die Wissenschaftler, die vorübergehende Steuersenkung werde weitgehend vom Handel an die Verbraucher weitergegeben. "Ob diese Entwicklung allerdings von Dauer ist, bleibt abzuwarten", teilten sie weiter mit und verwiesen darauf, dass Preiseffekte durch die Mehrwertsteuersenkung künstlich seien.

26.8.2020 • 15:42 Uhr

Weltwirtschaftsforum in Davos verschoben

Das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Ein Sprecher des Weltwirtschaftsforums teilte mit, das traditionell Ende Januar stattfindende Treffen in dem Schweizer Skiort werde im nächsten Jahr auf den Frühsommer verlegt. Experten hätten zuvor gewarnt, dass ein "sicheres" Treffen im Januar angesichts der Pandemie nicht möglich sei. Auf Debatten zum Jahresanfang müssen die Teilnehmer aber dennoch nicht verzichten: Vom 25. Januar an werde es einen digitalen "Davos Dialog" geben.

Angela Merkel in Davos | AFP

Kanzlerin Merkel ist in Davos Stammgast. Jedes Jahr versammeln sich dort internationale Führungspersönlichkeiten. Bild: AFP

26.8.2020 • 15:22 Uhr

Österreich zwischen Sammelklagen und Skisaison

Der österreichische Verbraucherschutzverein will bald die ersten Klagen gegen die Republik Österreich und das Bundesland Tirol auf Schadenersatz für die Verbreitung des Coronavirus einreichen. Von Ischgl aus sei das Virus in 45 Staaten getragen worden, lautet der Vorwurf.

26.8.2020 • 15:11 Uhr

Mehr als 200.000 Fälle auf den Philippinen

Auf den Philippinen ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen auf mehr als 200.000 gestiegen. Die Behörden hatten zuvor innerhalb von 24 Stunden fast 5300 neue Fälle verzeichnet. Mehr als 3100 Menschen sind in Verbindung mit der Krankheit Covid-19 gestorben. Der Inselstaat mit 107 Millionen Einwohnern ist das am schwersten von dem Virus betroffene Land in Südostasien, gefolgt von Indonesien. Rund 60 Prozent der Fälle wurden in der Metropolregion um die Hauptstadt Manila gemeldet. Hier gibt es auch die meisten Todesopfer. Die Regierung hatte dennoch Lockerungen eingeführt, um die schwer angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln.

26.8.2020 • 15:09 Uhr

Tour de France unter Corona-Bedingungen

Mehr als 2500 Abstriche auf das Coronavirus, die sogenannten PCR-Tests, werden in den dreieinhalb Wochen der diesjährigen Tour de France vorgenommen. Die Regelung sieht vor, dass bei zwei positiven Corona-Fällen innerhalb einer Mannschaft in einem Zeitraum von sieben Tagen der ganze Rennstall auszuschließen ist. Eine gute Sache, wenn die Kontrollen denn zuverlässig sind. Das Rennen startet am Samstag.

26.8.2020 • 14:48 Uhr

Für angeordnete Quarantäne kein Urlaub nötig

Reisende, die aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehren und in Quarantäne müssen, müssen dafür keinen Urlaub nehmen. Das sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Unter Verweis auf das Infektionsschutzgesetz und die Quarantäneverordnungen der Länder sagte er: "Das heißt, der Arbeitnehmer muss aufgrund behördlicher Anordnung für den Zeitraum der Quarantäne zu Hause bleiben. Deshalb besteht für ihn weder die Pflicht, dafür Urlaub zu nehmen, noch muss er einen Verdienstausfall befürchten." Gedeckt sei das durch Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes. Die dort verankerte Entschädigungsregelung greife in solchen Fällen. Darin ist festgehalten, dass der Staat für Verdienstausfälle aufkommt, wenn jemand "Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet".

26.8.2020 • 14:46 Uhr

Ukraine hält Grenzen für Belarussen offen

Trotz einer erneuten Grenzschließung wegen zahlreicher Corona-Infektionen will die Ukraine Flüchtlinge aus dem benachbarten Belarus ins Land lassen. Das beschloss die Regierung in Kiew. Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatten wegen der angespannten politischen Lage nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Nachbarland darum gebeten. Für Ausländer sind die ukrainischen Grenzen ab Samstag bis Ende September bis auf wenige Ausnahmen dicht. Das allgemeine Einreiseverbot gilt vorerst für 30 Tage. Ausgenommen sind unter anderem ausländische Studenten, Militärberater und Ausländer mit einer Aufenthaltsgenehmigung. Laut offiziellen zahlen sind in der Ukraine mittlerweile mehr als 110.000 Coronavirus-Fälle registriert. Mehr als 2300 Menschen starben mit einer Covid-19-Erkrankung.

26.8.2020 • 14:37 Uhr

Myanmar verschärft Lockdown in Konfliktregion

Myanmar verschärft nach einem Rekordanstieg von Infektionen den Corona-Lockdown in der Konfliktregion Rakhine. Nach der Regionalhauptstadt Sittwe stünden nun vier weitere Townships unter Quarantäne, berichteten örtliche Medien. Insgesamt seien in Rakhine jetzt mehr als eine Million Menschen von Ausgangsbeschränkungen betroffen.

Mit offiziell 575 Covid-19-Infektionen und nur sechs Todesfällen war Myanmar bislang im Vergleich zu Nachbarländern wie Indien und Bangladesch nur milde von Corona betroffen. Von Dienstagabend auf Mittwochmorgen wurden 100 Neuinfektionen gemeldet. Das ist laut Behördenangaben der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Corona-Beginn.

Rakhine ist einer der ärmsten Teilstaaten Myanmars; das dortige Gesundheitssystem ist schlecht. Zudem leben mehr als 130.000 durch Konflikte vertriebene muslimische Rohingya unter schlechten Bedingungen in Lagern.

Polizeipatrouille in Rakhine | NYUNT WIN/EPA-EFE/Shutterstock

Polizeipatrouille in Rakhine Bild: NYUNT WIN/EPA-EFE/Shutterstock

26.8.2020 • 14:31 Uhr

Maschinenbauer gegen Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Der Maschinenbauverband VDMA hat sich gegen eine allgemeine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ausgesprochen. "Da es im Maschinenbau keinen regen Publikumsverkehr gibt wie beispielsweise in Geschäften oder Restaurants, ist aus unserer Sicht eine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz nicht sinnvoll", sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. In den Maschinenbaubetrieben würden wie überall die üblichen Abstandsregeln gelten, "und dort, wo sie mal nicht eingehalten werden können, selbstverständlich auch die Maskenpflicht". Am Donnerstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

26.8.2020 • 14:24 Uhr

Werften-Mutterkonzern plant Umbau

Die Corona-Pandemie hat die Kreuzfahrtbranche zum Erliegen und den MV Werften-Verbund in Schieflage gebracht. Behält der Gesellschafter Genting-Hongkong seine Anteile? Der Konzern hält sich bedeckt.

26.8.2020 • 14:07 Uhr

Schweiz meldet so viele Neuinfektionen wie seit April nicht mehr

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit hat innerhalb von 24 Stunden so viele neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet wie seit April nicht mehr. Insgesamt waren es jüngst in der Schweiz und Liechtenstein zusammen 383 neue Fälle. Gesundheitsminister Alain Berset hatte bereits vergangene Woche davor gewarnt, dass die Situation außer Kontrolle geraten könnte. Er mahnte die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen umzusetzen: "Es ist nicht einfach, die Abstands- und Quarantäneregeln einzuhalten, aber tun Sie es." Immer mehr Kantone führen die Maskenpflicht in Geschäften ein.

Bislang wurden in der Schweiz seit Beginn der Pandemie gut 40.000 Infektionen gemeldet. Etwas mehr als 1700 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

26.8.2020 • 14:00 Uhr

Reiseverband kritisiert Verlängerung der Reisewarnung

Der Reiseverband DRV hat die Verlängerung der weltweiten Reisewarnung als "falsches Signal" kritisiert. DRV-Präsident Norbert Fiebig warf der Bundesregierung vor, Fakten zu vernachlässigen und ein komplexes Problem auf Reiserückkehrer zu verengen. Das schade der Reisewirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit. "Eine ökonomische Erholung der Weltwirtschaft wird ohne Reisen nicht gelingen können", mahnte Fiebig.

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 14. September verlängert.

26.8.2020 • 13:32 Uhr

Reisewarnung für mehr als 160 Länder bis 14. September verlängert

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 14. September verlängert.

Außenminister Heiko Maas hatte am 17. März eine Reisewarnung für Touristen für alle etwa 200 Länder der Welt ausgesprochen. Im Juni wurden dann die Länder der Europäischen Union, des grenzkontrollfreien Schengen-Raums sowie Großbritannien, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstaat ausgenommen. Später kamen noch Teile der Türkei hinzu. Für die anderen mehr als 160 Länder wurde die Reisewarnung zunächst bis zum 31. August verlängert. Jetzt gilt sie bis Mitte September, dann muss neu entschieden werden.

Die Reisewarnung erfolgt unabhängig von der Einstufung von Ländern als Risikogebiete durch das Robert Koch-Institut. Derzeit besteht zwar für mehr als 160 Länder eine Reisewarnung, aber nur etwas mehr als 130 davon sind als Risikogebiet eingestuft.

26.8.2020 • 13:20 Uhr

Veranstalter verschiebt Großkonzert in Düsseldorf in Spätherbst

Das in Düsseldorf geplante umstrittene Großkonzert mit Stars wie Bryan Adams oder Sarah Connor wird nun doch nicht wie ursprünglich geplant am 4. September stattfinden. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen mit steigenden Corona-Infektionszahlen müsse das Konzert "Give Live A Chance" in den Spätherbst verschoben werden, teilten die Veranstalter mit. Ein genaues Datum nannten sie dabei nicht. Die Pressemitteilung veröffentlichten die Veranstalter auf Twitter.

Veranstalter Marek Lieberberg erklärte, die mehr als 7000 Ticketkäufer erhielten nunmehr ihr Eintrittsgeld einschließlich der Vorverkaufsgebühren zurückerstattet.

Den Angaben zufolge sollte eigentlich nach Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf und dem Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen das Infektionsgeschehen bis zum 31. August beobachtet werden und dann eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Ein Abrücken von dieser Vereinbarung sei durch Bedenken des Landes Nordrhein-Westfalen deutlich geworden, die gegensätzlichen Positionen hätten sich nicht überbrücken lassen. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßte die Verschiebung.

26.8.2020 • 13:15 Uhr

Pinguin-Parade wird in Australien zum Internet-Hit

Die abendliche Pinguin-Parade im australischen Naturschutzgebiet entwickelt sich während des Corona-Lockdowns zum neuen Internet-Hit. Normalerweise strömen zahlreiche Touristen zum Pinguin-Schutzgebiet auf der etwa zwei Stunden Autofahrt von Melbourne entfernt gelegenen Insel Philip Island - doch wegen der Corona-Pandemie ist es derzeit für Besucher geschlossen. Deshalb setzt der Naturpark jetzt auf "Live Penguin TV" auf Facebook und YouTube. Auch auf Twitter teilte die Parkverwaltung das Video. Fast 800.000 Zuschauer schalteten am Premierenabend gestern ein, um live dabei zu sein, wie die auf der Insel lebenden Zwergpinguine gemeinsam im Wasser spielen und dann vom Meer zurück zu ihren Nestern watscheln.

Die Parkverwaltung plant, die rund einstündigen Live-Übertragungen auch nach dem Ende des Corona-Lockdowns beizubehalten, weil schließlich nicht jeder selbst nach Philip Island fahren kann.

26.8.2020 • 13:08 Uhr

Flughafen und Lufthansa bereit für Verteilung des Impfstoffs

Der Frankfurter Flughafen wird bei der Verteilung eines Corona-Impfstoffes eine wichtige Rolle spielen. Bei einem Fachkongress am größten Frachtdrehkreuz Europas zeigten sich der Betreiber Fraport und die Airline Lufthansa Cargo einsatzbereit. Besonders wichtig ist bei Medikamenten eine ununterbrochene Kühlkette. Aktuell stehen laut Fraport rund 12.000 Quadratmeter temperaturgeführte Umschlagkapazitäten zur Verfügung, weitere 2000 Quadratmeter seien kurz vor der Inbetriebnahme. Für den Transport über das Vorfeld könnten 20 hochmoderne Thermotransporter eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Handlingfirmen erfülle zudem in Frankfurt die entsprechenden internationalen Zertifikate.

26.8.2020 • 13:06 Uhr

Initiative "Querdenken" will Demonstrations-Verbot nicht akzeptieren

Die Stuttgarter Initiative "Querdenken 711" will das Verbot der Demonstrationen gegen die Corona-Politik am Wochenende nicht hinnehmen. "Wir gehen juristisch gegen die Entscheidung des Innensenators vor und gehen davon aus, dass das Bundesverfassungsgericht diesen feindlichen Angriff auf das Grundgesetz zurückweisen wird", teilte der Initiator der Demonstration, Michael Ballweg, mit. "Diese, wie die anderen Versammlungen von Querdenken in Berlin werden stattfinden."

26.8.2020 • 13:06 Uhr

Theater und Konzerthäuser: Jeder zweite Platz könnte besetzt werden

Kulturschaffende in Deutschland fordern "mehr Augenmaß" bei Corona-Auflagen in geschlossenen Räumen wie Theatern und Konzertsälen. Sorgfältig erarbeitete Hygienekonzepte in den Häusern ließen häufig mehr Publikum zu, als es die starren Sitzplatzbeschränkungen vielerorts vorschrieben. Das teilten der Deutsche Bühnenverein, die Deutsche Orchestervereinigung, die Deutsche Konzerthauskonferenz, die Konferenz der Generalmusikdirektoren und die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Grundsätzlich sollte es möglich sein, mit Hygienestandards, Mund-Nasen-Schutz, gezielter Desinfektion und ausreichender Durchlüftung jeden zweiten Platz eines Theaters oder Konzertsaals zu besetzen, sagte der geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne.

26.8.2020 • 12:34 Uhr

Söder erwartet weitere Maßnahmen für Wirtschaft im Herbst

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht die Notwendigkeit, im Herbst weitere Corona-Hilfsmaßnahmen zur Stützung der Wirtschaft zu beschließen. So müsse man sich etwa die Autobranche, den Maschinenbau und die Luft- und Raumfahrtindustrie genauer anschauen, sagte Söder am Mittwoch in Berlin. "Wir glauben nach wie vor, die eigentliche Schockwelle kommt dort erst im Laufe der Zeit." Derzeit sei die Auftragslage zwar noch gut, weil alte Aufträge abgearbeitet würden. Das werde sich aber ändern. Deshalb sei die vom Koalitionsausschuss beschlossene Verlängerung der Kurzarbeiterregelung auf 24 Monate so wichtig.

26.8.2020 • 12:33 Uhr

Änderungen bei der Kurzarbeit

Wie lange kann Kurzarbeitergeld nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses nun bezogen werden? Wer zahlt die Sozialversicherung? Und was kostet das alles den Staat? Ein Überblick.

26.8.2020 • 12:20 Uhr

Spahn verteidigt Einschränkungen von Corona-Tests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die teilweise Streichung kostenloser Corona-Tests für Reiserückkehrer verteidigt. "Die Laborkapazitäten sind endlich", sagte Spahn in Berlin. Wenn auf Dauer die Maximalkapazitäten ausgereizt würden, "dann geht das zu Lasten von Menschen und Material". Die Beschäftigten in den Laboren arbeiteten jedes Wochenende durch und machten viele Überstunden, auf sie müsse man auch Rücksicht nehmen, so Spahn.

Zuletzt habe sich die Zahl der wöchentlichen Tests auf weit über 900.000 verdoppelt. Nach zusätzlichen Testanstrengungen in der Reisezeit wolle man nun zu dem Langzeitansatz zurückkehren, den die nationale Teststrategie vorsehe, sagte Spahn. Nach Ende der Reisezeit sollen deshalb zielgerichtet Personen mit Symptomen und Kontakt zu Corona-Patienten getestet werden, aber auch Pflegekräfte oder Ärzte sowie Pflegebedürftige, um diese Personengruppen stärker zu schützen.

26.8.2020 • 12:30 Uhr

Keine Einigung bei Kostenübernahme von Tests

"Die Teststrategie haben wir in der Corona-Krise mehrfach angepasst", sagte Spahn. Das sei normaler Bestandteil einer Strategie in einer solchen Pandemie. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten beschlossen, kostenlose Corona-Tests für Rückkehrer aus Nicht-Risiko-Gebieten wieder zu streichen. Nicht einigen konnten sie sich darüber, ob Tests für Reisende aus Risikogebieten kostenlos bleiben sollen. Für sie gilt unverändert eine 14-tägige Quarantänepflicht.

26.8.2020 • 11:33 Uhr

Umfrage: Digitalisierungsschub in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat einer Studie zufolge bei größeren Unternehmen für eine Beschleunigung der Digitalisierung gesorgt. Dreiviertel der Firmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern hätten aufgrund der jüngsten Erfahrungen ihre Investitionen in digitale Geräte, Technologien und Anwendungen erhöht. Das geht aus einer Umfrage von Bitkom Research hervor - diese hatte der IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) in Auftrag gegeben.

Vier von zehn Firmen gaben bei der Umfrage unter 955 Unternehmen in Deutschland an, dass die Corona-Krise die Digitalisierung ihres Geschäftsmodells beschleunigt hat. Jedes Vierte hat demnach das Tempo dabei erhöht. Und mehr als jedes dritte Unternehmen erklärte, seit dem Corona-Ausbruch habe sich der Umgang der Mitarbeiter mit digitalen Technologien positiv verändert.

26.8.2020 • 11:17 Uhr

Spahn: Verschärfte Kontrollen der Quarantänepflicht

Die Kontrolle der Quarantänepflicht nach Einreisen aus einem Risikogebiet soll nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verstärkt werden. Es gebe bereits jetzt stichprobenartige Kontrollen, sagte Spahn. "Diese sollen noch verstärkt werden." Als Maßnahme dazu habe das Bundeskabinett eine stärkere Digitalisierung beschlossen. Digitale Aussteigekarten etwa bei Flugreisen sollten dabei helfen, die Gesundheitsämter vor Ort zu entlasten. Spahn sagte, nach Ende der Hauptreisezeit werde es ein "verstärktes Quarantäneregime" für Einreisen aus Risikogebieten geben.

Er sei zuversichtlich, dass dies bei den Gesprächen der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen werde. Mit Blick auf den Herbst und Winter müssten gerade Krankenhäuser und Pflegeheime noch stärker vor dem Coronavirus geschützt werden.

26.8.2020 • 10:49 Uhr

Corona-Rat aus Island: Zwei Schafe Abstand halten

Der isländische Verband der Schafzüchter hat in der Corona-Pandemie eine besondere Grafik entworfen, um seine Mitglieder daran zu erinnern, Abstand zu halten. Darauf sind zwei Menschen und zwei Schafe zu sehen - diese stehen zwischen den Menschen und sollen verhindern, dass sie sich zu nahe kommen. Darunter steht die Aufforderung: "Denk an die Zwei-Schafe-Regel".

Unnsteinn Snorri Snorrason vom Schafzüchterverband ist sehr zufrieden mit der Kampagne. Die Zeichnung habe viele Mitglieder angeregt, die neuen Corona-Richtlinien zu lesen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Im April hatte die isländische Forstverwaltung die Menschen aufgefordert, im Wald Bäume zu umarmen, wenn ihnen in Pandemie-Zeiten körperliche Nähe fehlt.

26.8.2020 • 10:26 Uhr

Berlin verbietet Corona-Demonstration

Die Berliner Versammlungsbehörde hat mehrere für das Wochenende geplante Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen verboten. Es sei damit zu rechnen, "dass es bei dem zu erwartenden Kreis der Teilnehmenden zu Verstößen gegen die geltende Infektionsschutzverordnung kommen wird", teilte die Senatsverwaltung für Inneres zur Begründung mit. Die Versammlungen vom 1. August hätten gezeigt, "dass die Teilnehmenden sich bewusst über bestehende Hygieneregeln und entsprechende Auflagen hinweggesetzt haben".

Innensenator Andreas Geisel begrüßte den Schritt der Behörde: "Das ist keine Entscheidung gegen die Versammlungsfreiheit, sondern eine Entscheidung für den Infektionsschutz."

26.8.2020 • 10:21 Uhr

VfL Bochum: Sechs Teammitglieder in Quarantäne

Nach einem positiven Corona-Befund beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum befinden sich sechs Mitglieder der Lizenzspielerabteilung vorsorglich in häuslicher Quarantäne. "Auf Anordnung der Gesundheitsbehörden werden sechs Teammitglieder die kommende Zeit in häuslicher Quarantäne zubringen müssen. Der Rest der Mannschaft darf nach einer weiteren Testung, deren Ergebnis negativ war, wieder zurück in den Trainingsbetrieb", teilte der Revierclub mit.

26.8.2020 • 10:09 Uhr

Schweizer Maschinen- und Elektroindustrie rechnet mit Stellenabbau

Die Corona-Krise hat der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) schwer zugesetzt. Die Branche befürchtet in den kommenden zwölf Monaten einen erheblichen Stellenabbau. Im zweiten Quartal seien die Bestellungen und Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode um jeweils knapp ein Fünftel eingebrochen. Das teilte der Branchenverband Swissmem mit. Die Exporte hätten sich sogar um nahezu ein Viertel verringert. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe habe mit 80,9 Prozent deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen. "Der kurzfristige Ausblick lässt wenig Optimismus zu", erklärte Swissmem.

Die Branche mit etwa 320.000 Beschäftigten steuert rund ein Fünftel zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

26.8.2020 • 10:01 Uhr

Russland: 4676 Neuinfektionen an einem Tag

Russische Behörden haben 4676 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl auf 970.865. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöht sich gegenüber dem Vortag um 115 auf 16.683.

26.8.2020 • 09:56 Uhr

Banken vergeben weniger neue Konsumkredite

Die Corona-Pandemie hat den Konsum ausgebremst und damit auch die Nachfrage nach Krediten. Mit 53,7 Milliarden Euro lag das Neugeschäft der auf Kredite spezialisierten Banken in Deutschland im ersten Halbjahr um 17 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dies teilte der Bankenfachverband mit. Insgesamt hatten die Institute Ende Juni 172,4 Milliarden Euro an Verbraucher und Unternehmen verliehen.

An Privatleute vergaben die Institute demnach in der ersten Jahreshälfte 7,3 Prozent weniger neue Kredite als ein Jahr zuvor. Finanziert wurden damit Konsumgüter - Autos, Möbel, Computer - im Gesamtwert von 26 Milliarden Euro.

26.8.2020 • 09:42 Uhr

Unionsfraktionschef Brinkhaus begrüßt Einigung zum Kurzarbeitergeld

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus begrüßt die Einigung im Koalitionsausschuss, angesichts der Corona-Krise das Kurzarbeitergeld bis Ende 2021 zu verlängern. Im Interview mit dem BR sagte er: "Wir wollten den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Sicherheit geben." Die SPD hätte sich eine Einigung ein bisschen eher vorstellen können. "Wir haben aber am Ende des Tages gesagt: Wir müssen auch aufs Geld achten'", so Brinkhaus. Es sei nun ein guter Kompromiss gefunden worden.

26.8.2020 • 09:26 Uhr

Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen einheitliche Corona-Auflagen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer beharrt angesichts niedriger Infektionszahlen auf einem eigenen Weg seines Bundeslandes im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus. Ähnlich äußerte sich Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, ermahnte Bund und Länder hingegen zu einem abgestimmten Vorgehen. "Ein möglichst einheitliches Handeln der Länder halte ich dabei für sehr wünschenswert - auch um keinen Flickenteppich zu haben", sagte Wanderwitz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Mit Blick auf die derzeit entspanntere Situation in Ostdeutschland sprach Wanderwitz von einer "volatilen Momentaufnahme".

26.8.2020 • 09:19 Uhr

Zweite Infektions-Welle in Frankreich im November befürchtet

Frankreich könnte nach Einschätzung eines Regierungsberaters in wenigen Wochen eine zweite Corona-Welle erwarten. "Es gibt Sorgen vor einer zweiten Welle im November", sagte Jean-François Delfraissy, Vorsitzender des wissenschaftlichen Rates, dem Sender France 2 Television. Im südfranzösischen Verwaltungsbezirk Bouches-du-Rhône sind aufgrund steigender Infektionszahlen inzwischen die Maßnahmen gegen die Pandemie verschärft worden.

Das Auswärtige Amt hatte am Montag eine Reisewarnungen aufgrund der Corona-Ansteckungsgefahr für die französischen Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris sowie Provence-Alpes-Côte d’Azur ausgesprochen. Beide Gebiete werden seitdem auf der fortlaufend aktualisierten Liste des bundeseigenen Robert Koch-Institutes (RKI) als Risikogebiete geführt.

Frankreich hat die siebthöchste Zahl an Todesopfern im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung weltweit.

26.8.2020 • 09:08 Uhr

Arbeitsminister Heil rechnet mit langer Wirtschaftskrise

Arbeitsminister Hubertus Heil hat die von der schwarz-roten Koalition beschlossene Verlängerung des Kurzarbeitergeldes verteidigt: "Wir haben mit der tiefsten Wirtschaftskrise unserer Generation zu tun und die wird nicht ab dem 1. Januar vorbei sein", sagte er im Deutschlandfunk. Trotz der prognostizierten Erholung der Wirtschaft im kommenden Jahr brauche man Heil zufolge diese "stabile Brücke", um Arbeitsplätze zu sichern.

Die Finanzierung sei sehr kostspielig, doch die Rückkehr von Massenarbeitslosigkeit wäre wirtschaftlich und gesellschaftlich um ein Vielfaches teurer, betonte Heil. "Wir haben im Koalitionsausschuss dafür gesorgt, dass wir das solide finanzieren." Ziel sei es, die Bundesagentur für Arbeit zum Ende nächsten Jahres schuldenfrei zu machen. Dafür sollen Mittel aus dem Bundeshaushalt locker gemacht werden, so der Arbeitsminister.

26.8.2020 • 08:59 Uhr

Volkswagen bietet Mitarbeitern eigene Corona-Tests an

Volkswagen bietet seinen 120.000 Mitarbeitern in Deutschland eigene Corona-Tests an. Mit den freiwilligen Tests für die Mitarbeiter soll das Risiko einer Virusausbreitung für die Belegschaft gesenkt werden.

26.8.2020 • 08:52 Uhr

Immobilienpreise steigen weiter

Trotz Corona-Krise sind die Immobilienpreise in Deutschland im zweiten Quartal weiter gestiegen. Die Preise für Wohnimmobilien lagen von April bis Juni durchschnittlich 5,6 Prozent höher als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Auch im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres seien die Preise um 1,4 Prozent gestiegen.

Jedoch handle es sich um eine Schnellschätzung, die mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sei. Sie sei bereits jetzt veröffentlicht worden, da ein großes Interesse an möglichen Auswirkungen der Pandemie auf den Immobilienmarkt bestanden habe, erklärte das Statistische Bundesamt.

26.8.2020 • 08:52 Uhr

Kurzarbeitergeld: Scholz erwartet weiteren Milliardenbetrag an Kosten

Die beschlossene Verlängerung des Kurzarbeitergeldes dürfte nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten. "Ich rechne damit, dass das im nächsten Jahr nochmal zusätzlich zehn Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt kosten kann", sagte er im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Zugleich verteidigte er die Maßnahme. Auch im Jahr 2008 und 2009 habe man Kurzarbeitergeld im großen Stil zur Krisenbewältigung eingesetzt und auch verlängert. "Das hat geholfen." Insofern sei dies ein guter und bewährter Schritt.

Mit Blick auf die Wirtschaft sagte Scholz, diese laufe etwas besser "als man vor einigen Wochen befürchten musste". Man dürfe auch den Prognosen trauen, die sagen würden, "Ende nächsten Jahres, Anfang übernächsten Jahres haben wir Vorkrisenniveau erreicht".

26.8.2020 • 08:35 Uhr

2,1 Millionen Euro für Impfstoff der Universität Cambridge

Die britische Regierung unterstützt mit etwa 2,1 Millionen Euro die klinische Studienphase eines DNA-basierten Impfstoffkandidaten der Universität Cambridge. Der experimentelle Impfstoff trägt den Namen DIOS-CoVax2. Bei ihm werden genetische Sequenzen aller bekannten Coronaviren verwendet. "Letztendlich wollen wir einen Impfstoff herstellen, der nicht nur vor SARS-CoV-2 schützt, sondern auch vor anderen verwandten Coronaviren, die von Tieren auf Menschen übertragen werden könnten", sagte Jonathan Heeney, Leiter des Labors für virale Zoonose an der Universität von Cambridge.

Der Impfstoffkandidat kann ungekühlt gelagert und ohne Spritze verabreicht werden. "Dies könnte ein großer Durchbruch sein, wenn es darum geht, einer großen Anzahl von Menschen auf der ganzen Welt einen zukünftigen Impfstoff zu verabreichen", betonte Saul Faust, Direktor des klinischen Forschungszentrums NIHR in Southampton.

26.8.2020 • 08:01 Uhr

Ifo: Exporterwartungen im August leicht rückläufig

Die deutschen Exporteure blicken angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bei wichtigen Handelspartnern etwas vorsichtiger in die Zukunft: Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie fiel im August um 2,4 auf 5,1 Punkte. Dies teilte das Ifo-Institut zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mit. "Die deutsche Exportwirtschaft schlägt sich relativ gut angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in vielen Abnehmerländern", fasste Ifo-Präsident Clemens Fuest zusammen.

Für die deutsche Exportindustrie insgesamt hatte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für 2020 ein Minus von 15 Prozent prognostiziert. Für das kommende Jahr wird demnach ein Wachstum von fünf Prozent erwartet.

26.8.2020 • 07:54 Uhr

Kramp-Karrenbauer verteidigt Beschluss zum Kurzarbeitergeld

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Koalitionsbeschluss zum Kurzarbeitergeld verteidigt. Dies sei im Interesse der Menschen, sagte sie im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Es werde aus den Kassen der Bundesagentur für Arbeit gezahlt. Deren Mehraufwendungen dafür würden mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt gedeckt, damit es nicht zu Steigerungen bei den Sozialbeiträgen komme. Auf die Frage, ob sie versprechen könne, dass die Sozialabgaben weiter bei unter 40 Prozent bleiben, sagte sie: "Das ist das erklärte Ziel der CDU. Darauf wollen und werden wir achten."

26.8.2020 • 07:45 Uhr

Brasilien: 47.134 Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Das brasilianische Gesundheitsministerium hat 47.134 registrierte Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Ansteckungen auf knapp 3,67 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte demnach um 1271 auf 116.580 zu. Brasilien weist nach den USA bislang weltweit die meisten Corona-Infektionen und Todesfälle auf.

26.8.2020 • 07:37 Uhr

Linken-Chefin Kipping für bundesweite Zulassung von Schnelltests

Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat die bundesweite Zulassung preiswerter Schnelltests auf das Coronavirus gefordert. Die Tests zum Preis für einen Euro könnten den Anstieg der Infektionszahlen im Herbst bremsen und "soziales Leben in der kalten Jahreszeit ermöglichen", sagte Kipping dem "Spiegel". Die Bundesregierung müsse deshalb die Zulassung und Produktion solcher Tests vorantreiben. Sie räumte zwar ein, dass sich mit den Schnelltests nicht jedes Risiko vermeiden lasse - jedoch identifizierten sie ziemlich zuverlässig jene Menschen, die besonders ansteckend seien.

26.8.2020 • 06:54 Uhr

SPD-Politiker Oppermann: Fußball kann ohne Fans nicht überleben

Für den SPD-Politiker Thomas Oppermann können Fußballspiele ohne Fans nur eine "Übergangserscheinung" sein. Auf Dauer überlebe es der Fußball nicht, wenn die Fans ausgesperrt sind, sagte der Bundestagsvizepräsident in einem Sky-Interview. Aktuell sehe es mit einer Rückkehr der Fans aufgrund steigender Corona-Zahlen jedoch nicht so gut aus. "Aber vielleicht noch vor Weihnachten in kleinen Schritten. Es wird keine ausverkauften Stadien geben, aber vielleicht gibt es ja im November oder Dezember eine Möglichkeit, kleinere Kontingente von Zuschauern wieder zuzulassen, zumal es ja Freiluftveranstaltungen sind und kein Hallensport ist", meinte der Vorsitzende der DFB-Ethikkomission.

Zuletzt hatten die Gesundheitsminister der Länder erklärt, dass eine Öffnung der Stadien für die Fans bis zum 31. Oktober angesichts der momentanen Corona-Lage nicht zu befürworten sei.

26.8.2020 • 06:45 Uhr

Melania Trump drückt Mitgefühl für Corona-Opfer aus

Die First Lady der USA, Melania Trump, hat bei ihrer Rede zum Parteitag der US-Republikaner ihr Mitgefühl für die Opfer des Coronavirus ausgedrückt. Sie sei "bewegt gewesen, auf welche Art Amerikaner in solch ungewohnten und beängstigenden Zeiten zusammengerückt sind", sagte sie im Rosengarten des Weißen Hauses. Die First Lady nutzte ihre Rede dazu, die Schmerzen über die Toten und die Schwierigkeiten für viele Familien anzuerkennen: "Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr nicht alleine seid", sagte sie.

Mehr als 177.000 US-Amerikaner sind bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Ihr Ehemann, Präsident Donald Trump, werde "nicht ruhen, bis er alles getan hat, was er kann", um den "unsichtbaren Feind", das Coronavirus, einzudämmen.

26.8.2020 • 06:17 Uhr

Ischgl: Erste Muster-Klagen zeichnen sich ab

Zur Rolle des österreichischen Touristenorts Ischgl bei der Verbreitung des Coronavirus zeichnen sich erste Muster-Prozesse ab. Der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba kündigte an, Ende September erste Klagen von Opfern auf Schadenersatz und die Anerkennung von Folgeschäden beim Landgericht Wien einbringen zu wollen. Darunter seien auch Fälle von Deutschen, die entweder durch die Erkrankung gestorben seien oder - wie im Fall eines Mannes aus dem Rheinland - nach langem Aufenthalt auf der Intensivstation mit Folgeschäden zu kämpfen hätten.

Nach Kolbas Darstellung haben die Verantwortlichen zu spät und nicht umfassend genug auf den Ausbruch der Corona-Krise vor Ort reagiert. Von dem für seine Après-Ski-Szene bekannten Ischgl aus sei das Virus in 45 Staaten getragen worden.

26.8.2020 • 05:34 Uhr

1576 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die deutschen Gesundheitsämter nach RKI-Angaben 1576 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am Dienstag waren es 1278. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich 236.429 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9280. Seit dem Vortag wurden demnach drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis zum Morgen hatten etwa 210.600 Menschen die Infektion überstanden.

26.8.2020 • 05:34 Uhr

Verschärfte Maßnahmen in französischem Gebiet Bouches-du-Rhône

Angesichts des starken Anstiegs der Coronavirus-Infektionsraten sind im südfranzösischen Verwaltungsbezirk Bouches-du-Rhône die Maßnahmen gegen die Pandemie verschärft worden. Die regionalen Behörden beschlossen eine Maskenpflicht in ganz Marseille, das in dem Département liegt. Auch müssen im gesamten Gebiet von Bouches-du-Rhône, zu dem auch die Städte Aix-en-Provence und Arles gehören, die Bars und Restaurants um 23 Uhr schließen. Die Maßnahmen treten heute Abend in Kraft. Die Bundesregierung in Berlin hatte am Montag für die Region von Paris sowie die südfranzösischen Regionen Côte d'Azur und Provence eine Reisewarnung ausgesprochen.

26.8.2020 • 04:11 Uhr

Fingerlecken tabu: KFC verbannt Slogan wegen Corona

Die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken findet ihren Kultslogan "It's Finger Licking' Good" ("Zum Fingerlecken gut") in Corona-Zeiten nicht mehr so gut und will ihn daher nach 64 Jahren vorerst nicht mehr nutzen. In Anbetracht der Pandemie sei es "der unangemessenste Spruch für 2020" überhaupt, teilte das zum Konzern Yum! Brands gehörende Unternehmen mit. "Wir finden uns in einer einzigartigen Situation wieder - einen ikonischen Slogan zu haben, der im aktuellen Umfeld nicht recht passt", ergänzte Catherine Tan-Gillespie, die globale Marketingchefin von KFC. Tatsächlich ruft das US-Zentrum für Seuchenkontrolle und Prävention Bürger auf, es zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden, Augen, Nase und Mund mit ungewaschenen Händen zu berühren.

26.8.2020 • 03:19 Uhr

Brasilianischer Präsidenten-Sohn Flávio Bolsonaro mit Corona infiziert

Der brasilianische Präsidenten-Sohn Flávio Bolsonaro ist nach eigener Aussage positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Es geht mir gut, ich habe keine Symptome und behandle zu Hause mit Hydroxychloroquin und Azithromycin", schrieb der Senator auf Twitter. Vor ihm waren bereits sein Vater Jair Bolsonaro, dessen Frau Michelle und ein weiterer Sohn Corona-positiv getestet worden. Michelle Bolsonaros 80-jährige Großmutter war Anfang des Monats im Zusammenhang mit der Atemwegs-Erkrankung Covid-19 gestorben.

26.8.2020 • 03:19 Uhr

Türkei verschärft Maßnahmen zur Eindämmung des Virus

Nach einem Anstieg der Coronavirus-Infektionen verhängt die Türkei weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt an, dass alle staatlichen Institutionen nun von zu Hause aus oder in Schichten arbeiten dürfen. Bestimmte Veranstaltungen und Feiern wie Verlobungen sind in 14 Provinzen, einschließlich der Hauptstadt Ankara verboten und Hochzeiten auf eine Stunde begrenzt, teilt das Innenministerium mit.

Die Türkei registriert mit 1502 Neuinfektionen innerhalb eines Tages den höchsten Anstieg seit Mitte Juni.