Einem Bericht der "New York Times" zufolge soll das US-Militär verheimlicht haben, dass bei einem Luftschlag in Syrien viele Zivilisten ums Leben gekommen sind. Das Zentralkommando der Streitkräfte weist das zurück.
Das US-Militär hat offenbar verheimlicht, dass bei einem seiner Luftschläge in Syrien viele Zivilisten ums Leben gekommen sind. Wie die "New York Times" berichtet, waren bei dem Angriff im Jahr 2019 auf den IS mehr als 60 Frauen und Kinder getötet worden.
Sie zogen als Kinder nach Syrien, weil ihre Eltern sich dem "Islamischen Staat" anschließen wollten. Nach Terror, Leid und Verlust bekommen heute einige im einzigen Therapiezentrum Nordostsyriens die Chance auf einen Neuanfang. Von D. Hechler.
Das führende Al-Kaida-Mitglied Abdul Hamid al-Matar ist nach US-Angaben bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden. Er soll für die Planung von überregionalen Anschlägen der Terrororganisation verantwortlich gewesen sein.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bei einem Anschlag mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Angreifer nahmen das Militär offenbar direkt ins Visier: Sie platzierten Sprengsätze an einem mit Soldaten besetzten Bus.
Nach mehreren vergeblichen Anläufen soll die Arbeit an einer neuen Verfassung für Syrien nun tatsächlich beginnen. Darauf einigten sich Vertreter von Regierung und Opposition. Von Kathrin Hondl.
Zahlreiche Frauen reisten einst aus Deutschland nach Syrien und in den Irak, um sich der Terrormiliz IS anzuschließen. Nun sind wieder einige von ihnen mitsamt ihrer 23 Kinder zurückgekehrt. Für die meisten heißt das aber vorerst: Haft statt Freiheit.
Einem Bericht von Amnesty International zufolge sind zahlreiche Flüchtlinge nach ihrer Rückkehr von syrischen Sicherheitskräften verhaftet und misshandelt worden. Abschiebungen nach Syrien sollten deshalb sofort eingestellt werden.
Zyperns Küste wird von einem großen Ölteppich bedroht, der über das Mittelmeer auf die Insel zutreibt. Das Öl kommt aus Syrien, wo es vergangene Woche bei einem Kraftwerk-Unfall ausgetreten war.
Im Osten Syriens haben sich zahllose Schläferzellen der Terrormiliz IS eingenistet und verbreiten Angst und Schrecken. Der Sieg der Taliban in Afghanistan gibt ihnen Auftrieb. Von Daniel Hechler.
Etwa vier Millionen Geflüchtete beherbergt die Türkei, vor allem Syrer. Die Bevölkerung begegnet ihnen zunehmend feindselig, zuletzt gab es Angriffe. Teile der Opposition heizen die Stimmung noch an. Von K. Willinger.
Bis heute liegen die Hintergründe der Explosionskatastrophe von Beirut von 2020 im Dunkeln: Ein erster Untersuchungsrichter wurde geschasst, Politiker verweigern die Aussage. Ein Enthüllungsjournalist geht auf Spurensuche. Von Daniel Hechler.
Der Besuch der AfD-Politikerin von Storch bei Brasiliens Präsident Bolsonaro zeigt, wie die Partei ihr außenpolitisches Netzwerk ausbauen will. Nach der Abwahl von US-Präsident Trump ist Bolsonaro ein Hoffnungsträger der Rechten. Von P. Gensing und S. Stöber.
Machthaber Assad führt weiter Krieg gegen sein eigenes Volk, Russland geht es nur um Macht und der Westen schaut weiter weg. Der Kompromiss zur Syrien-Hilfe ist deshalb kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis, meint Thomas Aders.
Würde der Grenzübergang Bab al-Hawa geschlossen, hätte das massive Auswirkungen auf Hilfslieferungen der UN nach Syrien. In letzter Minute hat sich der Sicherheitsrat auf einen Kompromiss geeinigt, um das zu verhindern.
Noch gelangen Hilfslieferungen über den Grenzübergang Bab al-Hawa in den Nordwesten Syriens. Doch das UN-Mandat läuft aus, und ob Russland einer Verlängerung zustimmt, ist fraglich. Ein Veto hätte verheerende Folgen. Von A. Passenheim.
Die US-Luftwaffe hat erneut Stützpunkte der mit dem Iran verbündeten Milizen im Irak und Syrien angegriffen. Ziel seien operative Waffenlager an zwei Standorten in Syrien und einem Standort im Irak gewesen.
In Syrien herrscht die schlimmste Hungerkrise seit Beginn des Konflikts. Mehr als 12 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Und nun droht auch noch die Schließung eines wichtigen Versorgungsweges für Hilfsgüter.
Über einen einzigen Grenzposten erhalten Millionen Flüchtlinge in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens Hilfslieferungen. Das UN-Mandat, das die Öffnung regelt, läuft aus. Die Verlängerung ist ungewiss. Und dann? Von D. Hechler.
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