Menschen mit Gesichtsmasken in Madrid. | dpa
Liveblog

Liveblog zum Nachlesen ++ Mehr als eine Million Infektionen in Spanien ++

Stand: 21.10.2020 22:56 Uhr

Spanien hat die Marke von einer Million Corona-Infektionen durchbrochen. Schüler ab der 5. Klasse müssen in Nordrhein-Westfalen nach den Herbstferien auch im Unterricht wieder Maske tragen. Der Liveblog zum Nachlesen.

  • RKI meldet fast 7600 Neuinfektionen
  • Gesundheitsminister Spahn positiv auf Corona getestet
  • Höchstwerte an neuen Fällen in mehreren europäischen Staaten
  • Frankreich will Notstand bis Februar 2021 verlängern
  • Grönland wieder ohne aktiven Corona-Fall
  • Insider: Ab Freitag nächtliche Ausgangssperre in Rom
  • Zahl der Corona-Toten in den USA übersteigt 220.000
21.10.2020 • 22:56 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir beenden den Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

21.10.2020 • 22:49 Uhr

US-Gesundheitsminister macht Hoffnung auf US-weite Impfung bis April

US-Gesundheitsminister Alex Azar geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass bis zum April alle US-Amerikaner eine Corona-Impfung erhalten könnten. Eines der Mittel, das die US-Regierung finanziell unterstütze, könne demnach schon Ende des Jahres für besonders gefährdete Menschen zur Verfügung stehen, sagte Azar. Für Ende Januar rechnet der Minister damit, dass genug Dosen für Risikogruppen wie Senioren zur Verfügung stehen. Ende März oder April dann solle ein funktionierender Impfstoff für alle Amerikaner zur erhältlich sein.

21.10.2020 • 21:54 Uhr

Zahl der Corona-Toten in den USA übersteigt 220.000

In den USA haben sich nach Angaben der Seuchenschutzbehörden CDC 8,249 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 220.362.

21.10.2020 • 21:45 Uhr

Ziemiak hält Absage von CDU-Parteitag offen

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hält offen, ob die CDU ihren Bundesparteitag wie geplant Anfang Dezember in Stuttgart abhalten wird. Im Gespräch mit "Bild Live" sagte Ziemiak: "Wir haben das Infektionsgeschehen permanent im Blick." Der Parteitag sei "keine Party". Parteien spielten im Grundgesetz eine besondere Rolle. Die endgültige Entscheidung werde die CDU-Spitze am kommenden Montag treffen.

21.10.2020 • 21:13 Uhr

Rummenigge: Erneuter Lockdown wäre "Drama" für Fußball

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem Corona-Fall des Münchner Profis Serge Gnabry vor weiteren Pandemie-Folgen für die Fußball-Branche gewarnt. Man müsse angesichts aktuell wieder steigender Infektionszahlen "nochmal die Sinne schärfen", mahnte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters. "Ein nochmaliger Lockdown für den Fußball wäre ein Drama", sagte Rummenigge dem TV-Sender Sky. Vor dem Auftaktspiel der Bayern in der Champions League gegen Atlético Madrid war die Corona-Infektion von Nationalspieler Gnabry bekanntgeworden. Rummenigge bedankte sich beim Münchner Gesundheitsamt, das nach einer weiteren Testreihe beim Team die Partie gegen die Spanier erlaubt hatte.

21.10.2020 • 20:29 Uhr

Fast 27.000 neue Infektionen in Großbritannien

In Großbritannien sind innerhalb von 24 Stunden fast 27.000 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 789.000 und die Zahl der Todesfälle auf mehr als 44.000, wie die Regierung mitteilte. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer wegen Mangel an Tests aus.

Jeder Landesteil in Großbritannien entscheidet über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die zweite Ausbruchswelle. Besonders stark betroffen ist der Norden Englands, Teile von Wales, Schottland und Nordirland.

21.10.2020 • 20:10 Uhr

Negativer Schnelltest bei Familienministerin Giffey

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) ist am späten Nachmittag negativ auf Corona getestet worden. Wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa sagte, handelte sich um einen Schnelltest. Ein weiterer werde folgen. Zuvor war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) als erster Minister der Bundesregierung positiv getestet worden. Er hatte am Vormittag noch an der Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt teilgenommen und dort am Rande auch mit Giffey gesprochen, wie Fotos zeigen.

Grund für den Test der Familienministerin sei aber vor allem die gemeinsame Pressekonferenz am vergangenen Freitag zur Lage der Kitas in der Pandemie gewesen, hieß es. Giffey hatte da sehr lange gemeinsam mit dem Gesundheitsminister auf dem Podium gesessen.

Spahn bestätigte derweil auf Twitter, dass er unter Erkältungssymptomen leide. "Allen, mit denen ich Kontakt hatte, wünsche ich, dass sie gesund bleiben", so Spahn.

21.10.2020 • 20:07 Uhr

26.676 Neuinfektionen in Frankreich

Die französischen Behörden haben 26.676 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit befand sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen zum sechsten Mal innerhalb von zwölf Tagen über dem Wert von 25.000. Die Gesamtzahl der Ansteckungen in Frankreich beträgt damit 957.421. Die Zahl der Toten stieg um 163 auf 34.048.

21.10.2020 • 19:59 Uhr

Insider: Ab Freitag nächtliche Ausgangssperre in Rom

In Rom und der gesamten Region Lazio soll eine Ausgangssperre zwischen Mitternacht und 05.00 Uhr morgens verhängt werden. Die Ausgangssperre soll Freitag in Kraft treten, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Kreise der Regionalregierung berichtete.

21.10.2020 • 19:54 Uhr

Teilnehmer von Impfstoffstudie gestorben

Ein Proband der Corona-Impfstoffstudie des Pharmakonzerns AstraZeneca in Brasilien ist nach Angaben der dortigen Behörden gestorben. Einzelheiten teilte die Gesundheitsaufsicht unter Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht mit. Das Testprogramm werde fortgesetzt. Die Universität Oxford, die bei der Entwicklung des Impfstoffs mit AstraZeneca kooperiert, erklärte, eine sorgfältige Analyse des Todesfalls in Brasilien habe keine Anhaltspunkte für Sicherheitsprobleme ergeben. Neben der brasilianischen Behörde hätten auch unabhängige Kontrolleure zur Fortsetzung der Studie geraten. Die Universität von Sao Paolo, die die Studie in Brasilien mit koordiniert, erklärte, der Verstorbene sei Brasilianer gewesen.

AstraZeneca führt klinische Studien mit seinem Präparat auch in Großbritannien, Südafrika, Indien und Japan durch. Das Unternehmen hatte das Programm aber wegen einer ungeklärten Erkrankung bei einem Probanden unlängst unterbrechen müssen. Eine Genehmigung zur Wiederaufnahme der Studie in den USA steht noch aus. Am Dienstag hatten Insider gesagt, die US-Gesundheitsbehörde FDA könne aber noch diese Woche grünes Licht geben. AstraZeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

21.10.2020 • 19:35 Uhr

Brasiliens Gesunheitsminister positiv getestet

Brasiliens Gesundheitsminister Eduardo Pazuello hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Pazuello sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte sein Ministerium mit. Er ist bereits der dritte Gesundheitsminister des südamerikanischen Landes seit Beginn der Pandemie.

21.10.2020 • 19:33 Uhr

Zahl der Infektionen in Spanien übersteigt eine Million

Spanien hat die Marke von einer Million Corona-Infektionen durchbrochen. Seit dem Beginn der Pandemie seien 1.005.295 Menschen in dem Land mit 47 Millionen Einwohnern positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Das waren 16.973 mehr als am Vortag, ein neuer Tagesrekord.

Die Zahl von mehr als einer Million Infektionen ist der höchste Wert aller westeuropäischen Länder und weltweit Platz sechs. Nur die USA, Indien, Brasilien, Russland und Argentinien haben noch mehr Infizierte gemeldet.

Die Zahl der in Spanien mit Corona gestorbenen Menschen sei zudem seit dem Vortag um 156 auf nun 34.366 gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wurde mit gut 178 angegeben. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt dieser Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts zurzeit 51,3.

21.10.2020 • 19:11 Uhr

Merkel wünscht Spahn rasche Genesung

Kanzlerin Angela Merkel hat dem mit dem Coronavirus infizierten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) alles Gute und einen schnelle Genesung gewünscht. Spahn habe die Kanzlerin am Nachmittag persönlich von seiner Infektion informiert, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Spahn hat sich als erster Bundesminister mit dem Virus angesteckt. Am Vormittag hatte er noch an der wöchentlichen Kabinettssitzung teilgenommen.

21.10.2020 • 19:01 Uhr

Baden-Württemberg überschreitet Warnwert

In Baden-Württemberg ist der kritische Wert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen landesweit überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte, liegt der Wert für den Südwesten bei 53,4. Am höchsten war der Wert im Südwesten weiterhin in Heilbronn: Er kletterte auf inzwischen 123,2.

21.10.2020 • 18:44 Uhr

Positiver Test bei Gnabry für Bielefeld ohne Folgen

Der positive Corona-Test beim Münchner Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry bleibt für Arminia Bielefeld ohne Folgen. Wie der Bundesliga-Aufsteiger am frühen Mittwochabend bekannt gab, blieben alle am Morgen durchgeführten Tests negativ. Damit hat sich kein Spieler des Aufsteigers bei Gnabry angesteckt. Der Profi des FC Bayern hatte beim 4:1 seines Teams am vergangenen Samstag in Bielefeld 65 Minuten lang gespielt.

21.10.2020 • 18:32 Uhr

Niederländischer König entschuldigt sich für Urlaub

Der niederländische König Willem-Alexander hat für einen Griechenland-Urlaub während eines weitgehenden Lockdowns in seinem Land um Entschuldigung gebeten. "Es schmerzt, dass wir euer Vertrauen in uns missbraucht haben", sagte der Monarch in einer Videobotschaft an die Bevölkerung. Wegen steigender Corona-Zahlen hatte die niederländische Regierung jüngst zum Verzicht auf Reisen aufgerufen - der Urlaub der Königsfamilie löste deshalb eine Welle der Empörung aus.

21.10.2020 • 18:23 Uhr

Krankenhäusern in Europa droht Überlastung

Die steigenden Zahlen von Coronavirus-Infektionen in Europa zwingen Krankenhäuser in mehreren Ländern in den Krisenmodus. So drohen die Gesundheitssysteme unter anderem in Belgien, Spanien, den Niederlanden und Tschechien an ihre Grenzen zu stoßen. Belgische Kliniken verschieben bereits nicht absolut notwendige Behandlungen auf einen späteren Zeitpunkt. Die niederländischen Gesundheitsbehörden warnen, dass bei weiter steigenden Zahlen von Covid-Patienten auf den Stationen bis Ende November Dreiviertel aller regulären Behandlungen eingestellt werden müssen. Ähnlich haben sich bereits die Behörden in Tschechien geäußert.

Noch sind Europas Krankenhäuser längst nicht so voll wie auf dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Krise vor sechs Monaten.

In Deutschland sind laut dem bundesweiten Krankenhausregister Divi mehr als 8500 reguläre Intensivbetten frei. Zudem steht eine Notfallreserve von mehr als 12.500 weiteren Betten bereit.

21.10.2020 • 17:58 Uhr

Neuer Höchststand bei Infektionen in Italien

Das Gesundheitsministerium in Rom hat mitgeteilt, dass in Italien mit knapp 15.200 neuen Infektionen innerhalb von 24 Stunden ein Rekord registriert worden ist. 127 Menschen starben nach der Ansteckung mit dem Coronavirus. Das sind 89 mehr Todesfälle als am Dienstag.

21.10.2020 • 17:52 Uhr

Slowakei schließt Lockdown nicht mehr aus

Der slowakische Regierungschef Igor Matovic schließt nach einem Rekordzuwachs von 2202 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen Lockdown für sein Land nicht mehr aus. Um einen ähnlich raschen Zuwachs der Fallzahlen wie im Nachbarland Tschechien zu verhindern, helfe womöglich nur mehr, "das ganze Land abzuriegeln". Eine Entscheidung darüber solle der für Donnerstag einberufene nationale Corona-Krisenstab treffen. Ein Erfolg der von der Regierung geplanten Massentests aller über zehn Jahre alten Bewohner sei womöglich die letzte Chance, "dem tschechischen Szenario auszuweichen", erklärte Matovic weiter.

Igor Matovic | REUTERS

Schließt einen Lockdown nicht mehr aus: Der slowakische Ministerpräsident Igor Matovic (Archivbild). Bild: REUTERS

21.10.2020 • 17:49 Uhr

Jerichower Land in Sachsen-Anhalt ist Risikogebiet

Als erste Region Sachsen-Anhalts hat sich der Landkreis Jerichower Land zum Corona-Risikogebiet erklärt. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen habe einen Wert von 68,89 erreicht, teilte der Kreis mit. Ab einem Wert von 50 gilt ein Landkreis bundesweit als Risikogebiet. "Die Bevölkerung muss wissen, dass das Risiko sich anzustecken aktuell im Landkreis so hoch ist wie noch nie", teilte Landrat Steffen Burchhardt (SPD) mit. "Wir müssen jetzt eine weitere Ausbreitung so schnell wie möglich stoppen."

Der Anstieg der vergangenen Tage sei unter anderem auf private Feiern zurückzuführen. Die Kreisverwaltung reagierte mit verschärften Regeln. So sind im Jerichower Land ab sofort private Feiern auf 20 Teilnehmer begrenzt, unabhängig von Ort und Anlass. An fachkundig organisierten Feiern dürfen in geschlossenen Räumen 100 Menschen teilnehmen, draußen 150.

21.10.2020 • 17:31 Uhr

Litauen: Zwölf Kommunen unter lokaler Quarantäne

In Litauen hat die Regierung nach Einführung einer Corona-Ampel zwölf Kommunen unter lokale Quarantäne gestellt. In den betroffenen Selbstverwaltungen gelten von kommendem Montag an bis 9. November besondere Schutzvorschriften.

Die Maßnahmen umfassen etwa eine Begrenzung der Anzahl der Fahrgäste im Personennahverkehr und eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen für alle Personen, die älter als sechs Jahre sind. Staatliche Institutionen und Unternehmen wurden angewiesen, ganz oder teilweise auf Fernarbeit umzusteigen. 

Die Corona-Ampel wurde Mittwoch von der Regierung in Vilnius beschlossen. Grund dafür sind steigende tägliche Infektionszahlen in dem baltischen EU-Land mit knapp drei Millionen Einwohnern, die in diesem Monat bereits vier Mal einen neuen Höchststand erreicht haben. Insgesamt verzeichnete Litauen bislang 8239 bestätigte Infektionen und 120 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

21.10.2020 • 17:27 Uhr

Sprecher: Kabinett muss trotz Spahns Infektion nicht in Quarantäne

Das Bundeskabinett muss nicht gesammelt in Quarantäne, obwohl der mit dem Coronavirus infizierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an dessen Sitzung teilgenommen hat. Ein Regierungssprecher teilte in Berlin auf Anfrage mit, das Kabinett tage unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln, die darauf abzielten, dass auch im Falle der Teilnahme einer Person, die später positiv getestet werde, eine Quarantäne anderer oder gar aller Teilnehmer nicht erforderlich werde.

21.10.2020 • 17:23 Uhr

Grönland wieder ohne aktiven Corona-Fall

Grönland hat derzeit keinen aktiven Corona-Fall mehr. Alle 16 bislang Infizierten auf der Insel sind wieder genesen, wie aus Zahlen des grönländischen Gesundheitsamtes hervorging. Rund 10.200 Menschen sind demnach in Grönland bislang auf das Coronavirus getestet worden. Zunächst hatte die Zeitung "Sermitsiaq" darüber berichtet. Ihren Angaben zufolge war das Virus am 7. bei einer eingereisten Person und einen Tag später bei einer weiteren Person aus ihrem Umfeld festgestellt worden - es handelte sich um die ersten Corona-Fälle in Grönland seit Ende Juli. Jetzt seien beide wieder gesund gemeldet worden, schrieb die Zeitung.

21.10.2020 • 17:19 Uhr

Bulgariens Staatschef Radew nicht mit Coronavirus infiziert

Ein wegen Corona-Schutzregeln abgebrochener Estland-Besuch von Bulgariens Staatschef Rumen Radew hat für politischen Wirbel in Sofia gesorgt. Der als pro-russisch geltende Präsident beschuldigte nach seiner vorzeitigen Rückkehr aus Tallinn seine politischen Gegner in Bulgarien, "hinter seinem Rücken" Estland über einen Kontakt Radews mit einem Corona-Infizierten informiert zu haben. Doch für Radew gab es in Sofia eine Corona-Entwarnung: Auch ein Corona-Test nach seiner Ankunft fiel negativ aus - ebenso wie die beiden vorausgegangenen Tests, wie das Präsidialamt in Sofia mitteilte.

Regierungschef Boiko Borissow ordnete den Geheimdiensten seines Landes an, die Umstände für den Abbruch der Visite des Staatspräsidenten zu klären. Borissow wies jegliche Vorwürfe an die Regierung zurück, Radews Estland-Besuch in Anschluss an seiner Teilnahme an der Drei-Meeres-Initiative vereitelt zu haben. "Sollte jemand das Thema Quarantäne unterschätzt haben, ist es nicht unser Problem", sagte Borissow. Staatschef Radew ist ein scharfer Kritiker von Borissows bürgerlich-nationalistischen Regierung. Er wirft ihr Korruption vor, fordert ihren Rücktritt sowie Neuwahlen.

21.10.2020 • 17:14 Uhr

Fast 8800 Neuinfektionen in den Niederlanden

In den Niederlanden ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erneut stark angestiegen. 8764 neue Fälle seien in 24 Stunden registriert worden, 589 mehr als am Vortag, teilte das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM mit. Am Vortag hatte das Institut noch einen weniger steilen Anstieg festgestellt und auf eine Stabilisierung der Zahlen gehofft.

Vor einer Woche war ein Teil-Lockdown verhängt worden. Unter anderem alle Gaststätten mussten schließen, Bürger dürfen nur noch drei Gäste am Tag empfangen und sollen öffentliche Verkehrsmittel nur in dringenden Fällen nutzen. Auch die Zahl der Patienten in Krankenhäusern und auf den Intensivstationen steigt. Zudem wurden mehr Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind nun gesichert mehr als 6800 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

21.10.2020 • 17:00 Uhr

Gesundheitsminister Spahn positiv auf Corona getestet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Spahns Sprecher in Berlin mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben. Bislang hätten sich beim Minister nur Erkältungssymptome entwickelt, hieß es weiter. Alle Kontaktpersonen würden aktuell informiert.

21.10.2020 • 16:51 Uhr

Rodel-Team nach positivem Test in Quarantäne

Die deutschen Rennrodler mussten ihren Vorbereitungslehrgang im lettischen Sigulda am Wochenende wegen eines positiven Corona-Tests absagen. Wie der Verband mitteilte, sei ein Betreuer positiv getestet worden. Alle Athleten und Trainer sind sofort in Quarantäne gegangen, die Testergebnisse waren anschließend negativ.

Die zweite Testreihe steht am Donnerstag an. Danach wird entschieden, wie es in der Vorbereitung weitergeht. Das nächste Training ist am Königssee im Berchtesgadener Land geplant, wo derzeit wegen der hohen Infektionszahlen strenge Ausgangsbeschränkungen gelten.

21.10.2020 • 16:37 Uhr

Knapp 200 mögliche Impfstoffe werden erforscht

Seit Beginn der Pandemie wird immer wieder über Medikamente gegen Corona berichtet. Aber ihre tatsächliche Wirkung ist weiterhin unklar. Auch die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus läuft auf Hochtouren. Knapp 200 mögliche Corona-Impfstoffe werden derzeit weltweit erforscht, bei 44 laufen bereits klinische Tests an Menschen. SWR Wissen gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung.

21.10.2020 • 16:15 Uhr

Positiver Test bei Wolfsburg-Profi Josip Brekalo

Der kroatische Nationalspieler Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg ist positiv auf das Coronavirus getestet und umgehend in eine häusliche Quarantäne geschickt worden. Das gab der Fußball-Bundesligist bekannt. Nach Angaben der Wolfsburger ist der 22 Jahre alte Offensivspieler aktuell symptomfrei und "fühlt sich gut". Nach zwei freien Tagen nahm der VfL heute wieder das Training auf. Aus diesem Grund wurden alle Spieler, Trainer und Betreuer am Vorabend getestet. Alle Tests bis auf den von Brekalo seien negativ ausgefallen, teilte der Club mit.

21.10.2020 • 16:13 Uhr

Weniger Corona-Fälle in Indien

In Indien, dem Land mit den zweitmeisten Corona-Fällen nach den USA, haben die nachgewiesenen Neuinfektionen seit Wochen tendenziell abgenommen. Während im September teils mehr als 90.000 Fälle pro Tag erfasst worden waren, waren die Zahlen zuletzt deutlich niedriger. Innerhalb von 24 Stunden wurden rund 54.000 Infektionen registriert, wie offizielle Zahlen zeigten. Insgesamt gibt es in der größten Demokratie der Welt laut Weltgesundheitsorganisation mehr als 7,6 Millionen bekannte Infektionen.

Aber Ärzte warnen, dass die Zahlen wieder deutlich ansteigen könnten, weil diese Tage wichtige mehrtägige hinduistische Feste stattfinden, bei denen traditionell viele Menschen zusammenkommen. Außerdem gibt es Regionalwahlen mit mehr als 70 Millionen Wahlberechtigten. Indiens Gesundheitsminister Harsh Vardhan hatte die Bürger aufgerufen, sich bei den Festtagen an Corona-Regeln zu halten. Gleichzeitig macht sich unter der Bevölkerung eine Maskenmüdigkeit breit. Auch Abstandsregeln werden weniger befolgt.

21.10.2020 • 16:10 Uhr

Pandemie-Eindämmung in neun Städten und Kreisen unvollständig

Neun Städte und Landkreise in Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit nicht in der Lage, den vorgeschriebenen Infektionsschutz in der Corona-Pandemie vollständig zu leisten. Die Engpässe umfassten zum Beispiel die Ermittlung von Fällen und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen, teilte Sprecherin Susanne Glasmacher mit und bestätigte einen Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Welche Regionen genau betroffen sind, könne die Behörde nicht sagen. Dazu seien Anfragen in den einzelnen Bundesländern nötig.

Bekannt sind Engpässe zum Beispiel aus dem Berliner Bezirk Neukölln. Gesundheitsstadtrat Falko Liecke berichtete unter anderem darüber, dass Infizierte zum Beispiel nicht mehr am gleichen Tag über einen positiven Corona-Test informiert werden könnten. Dazu fehle es an Personal, sagte er in einem Interview mit der "Berliner Zeitung".

13 weitere Städte und Kreise befürchten zurzeit, dass sie innerhalb der nächsten Tage nicht mehr die vorgeschriebenen Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie leisten können.

21.10.2020 • 16:03 Uhr

In der Lombardei startet nächtliches Ausgangsverbot

Die italienische Region Lombardei hat wegen der stark steigenden Corona-Zahlen nächtliche Ausgangsverbote für die rund zehn Millionen Bürger erlassen. Die verschärften Regeln in der norditalienischen Region, zu der auch Mailand und Bergamo gehören, gelten nach dem Erlass ab Donnerstagabend. Die Menschen dürfen dann zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ihr Haus nur noch aus wichtigem Grund wie Arbeit oder Krankheit verlassen.

Nach Angaben der Zeitung "Corriere della Sera" können die Behörden bei Verstößen Strafen zwischen 400 und 3000 Euro verhängen. Die Lombardei, die auch bei der ersten Corona-Welle im Frühjahr stark betroffen war, zählte am Dienstag mehr als 2000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Nach Medienberichten verdoppelte sich diese Zahl heute sogar noch.

Nach dem neuen Erlass müssen die Bürger nachts beim Verlassen des Hauses eine schriftliche Selbstauskunft über dringende Gründe bei sich haben. So ähnlich war das Vorgehen im Frühjahr, als ganz Italien im Lockdown war. Andere Regionen, Städte und Provinzen planen ebenfalls Verschärfungen, die über die nationalen Regeln hinausgehen. Rom hatte erst kürzlich einige Anti-Corona-Maßnahmen verschärft.

21.10.2020 • 15:51 Uhr

Schweizer Innenminister: "Die Lage ist sehr ernst"

Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Coronavirus-Infektionen prüft die Schweizer Regierung eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Situation in der Schweiz sei schlechter als in den meisten anderen Ländern Europas, sagte Innenminister Alain Berset. "Die Lage ist sehr ernst." Wenn sich die Kurve der Neuansteckungen bis kommende Woche nicht abflache, werde die Regierung am kommenden Mittwoch neue Beschränkungen erlassen.

Dazu gehörten etwa Einschränkungen von Veranstaltungen, Versammlungen und in öffentlichen Gebäuden. "Wir wollen die Gesellschaft nicht schließen", so der Minister. Ein kurzer Lockdown etwa von zwei Wochen sei aber eine Option. "Es ist die zweite Welle und sie ist nicht kleiner als die erste", sagt Berset. "Die zwei, drei nächsten Wochen sind entscheidend für uns."

21.10.2020 • 15:45 Uhr

EU weitet Einreisebeschränkungen auf Kanada und Tunesien aus

Die EU-Staaten weiten die in der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen wieder auf Kanada, Georgien und Tunesien aus. Für die drei Länder soll nach einer Einigung der EU-Botschafter keine Ausnahme der zu Beginn der Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen gelten. Singapur hingegen wurde zur Liste der Länder hinzugefügt, aus denen nicht zwingend notwendige Reisen in die EU wieder möglich sind, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Diplomatenkreisen erfuhr.

Somit dürfen künftig nur noch Menschen aus acht Ländern normal in die EU einreisen: Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Uruguay und Singapur. Es sind die ersten Änderungen der Liste seit rund zweieinhalb Monaten. Die Entscheidung der Botschafter muss nun noch im schriftlichen Verfahren von den Hauptstädten bestätigt werden.

21.10.2020 • 15:42 Uhr

Auch Rumänien meldet Corona-Tagesrekord

Die Corona-Pandemie hat auch in Rumänien die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf eine Rekordhöhe getrieben. Binnen 24 Stunden seien 4848 neue Corona-Fälle registriert worden, teilten die Behörden mit. Die Zahl der Tests sei mit 37.025 die bisher höchste an einem Tag gewesen. 69 Menschen seien mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie in dem südosteuropäischen Land mit rund 20 Millionen Einwohnern stieg damit auf 6065. Insgesamt wurden mehr als 190.000 Corona-Fälle verzeichnet.

21.10.2020 • 15:36 Uhr

Fünfte Absage in der Regionalliga West

In der Fußball-Regionalliga West ist wegen eines Corona-Falls bei der U23 von Borussia Dortmund bereits die fünfte Partie des für heute Abend terminierten 10. Spieltags abgesetzt worden. Laut Mitteilung des BVB hat ein positiver Corona-Test innerhalb des Funktionsteams der Borussia am Mittag zur Absage der für 18 Uhr angesetzten Partie SV Lippstadt - Borussia Dortmunds U23 durch den Westdeutschen Fußballverband (WDFV) geführt. Wegen Corona-Fällen bei den Vereinen Borussia Mönchengladbach, Alemannia Aachen, VfB Homberg und Wuppertaler SV hatte der WDFV bereits zuvor vier Spiele abgesetzt.

21.10.2020 • 15:34 Uhr

Virtueller EU-Gipfel zur Pandemie-Bekämpfung nächste Woche

Angesichts der wachsenden Zahl an Neuinfektionen kommen die EU-Staats- und Regierungschefs kommende Woche zu einer Video-Schalte zusammen. Bei dem virtuellen Treffen am Donnerstag nächster Woche solle beraten werden, wie die EU-Staaten in der Pandemie enger zusammenarbeiten können, sagten zwei EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

21.10.2020 • 15:25 Uhr

NRW führt wieder Maskenpflicht im Unterricht ein

In Nordrhein-Westfalen müssen Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien auch an ihrem Sitzplatz im Unterricht wieder Maske tragen. Die Regelung soll bis zu den Weihnachtsferien gelten, teilte das Schulministerium in einer Mail an alle Schulen mit.

Grundschüler müssen die Masken nicht im Unterricht, aber auf den Gängen und auf dem Schulhof tragen. Für Lehrer gilt die Maskenpflicht ebenfalls. Sie dürfen sie aber ausziehen, wenn sie im Unterricht einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten können.

Zudem kündigte das Land ein Sonderprogramm an, um die Belüftung an Schulen zu verbessern. Das Land wird dafür laut NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) 50 Millionen Euro für mobile Lüftungsanlagen zur Verfügung stellen.

21.10.2020 • 15:00 Uhr

UEFA: Bayern-Spiel gegen Atlético findet wie geplant statt

Nach dem Corona-Fall Serge Gnabry kann das Champions-League-Duell des FC Bayern München der UEFA zufolge heute gegen Atlético Madrid stattfinden. "Das Spiel läuft wie geplant ab", teilte ein Sprecher der Europäischen Fußball-Union (UEFA) der Nachrichtenagentur dpa wenige Stunden vor dem Anstoß mit.

Die Münchner hatten am Dienstagabend bei Nationalspieler Gnabry (25) einen positiven Corona-Test öffentlich gemacht. Der Offensivspieler befindet sich in Quarantäne. Anschließend wurden heute weitere Tests bei den Münchnern angeordnet.

21.10.2020 • 14:56 Uhr

Kita-Verband kritisiert Schließungen im Berchtesgadener Land

Der Deutsche Kitaverband hat die Schließungen von Krippen und Kindergärten wegen Corona im Berchtesgadener Land kritisiert. "Wie Familienministerien Franziska Giffey und Gesundheitsminister Jens Spahn (...) bestätigten, geht von Kindern bis zehn Jahre kein Infektionsrisiko aus. Deshalb dürfen Kitas, Horte und Tagespflegestellen auch bei einem regionalen Lockdown nicht geschlossen werden", sagte die Bundesvorsitzende Waltraud Weegmann. Der Verband vertritt die freien Kita-Träger in Deutschland. "Kinder dürfen nicht weiterhin dem Aktionismus geopfert werden", sagte Weegmann. "Wenn Eltern arbeiten gehen sollen, muss auch die Kita-Betreuung stattfinden." Seit Dienstag gelten im Berchtesgadener Land strikte Ausgangsbeschränkungen - Restaurants, Hotels, Schulen und Kitas sind geschlossen.

21.10.2020 • 14:43 Uhr

Schwesig kehrt aus Homeoffice zurück

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kehrt zwei Tage nach ihrem Wechsel ins Homeoffice infolge eines Corona-Falls in der Staatskanzlei am Donnerstag in die Öffentlichkeit zurück. Die Tests bei den sechs Kontaktpersonen des Infizierten in der Staatskanzlei am Dienstag seien negativ ausgefallen, teilte ein Regierungssprecher mit. Schwesig war demnach mit einigen der Kontaktpersonen zusammen gewesen. Deshalb hatte die Regierungschefin entschieden, bis zum Vorliegen der Testergebnisse von zu Hause aus zu arbeiten.

21.10.2020 • 14:42 Uhr

Bayern verschärft Corona-Auflagen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine zusätzliche Warnstufe der so genannten Corona-Ampel angekündigt. Neben den geltenden Stufen bei Inzidenzzahlen von 35 und 50 sollten die Einschränkungen in Landkreisen mit einer Zahl von 100 von "Rot" auf "Dunkelrot" springen und damit automatisch weiter verschärft werden.

Das hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung bekannt gegeben. Zu den Verschärfungen ab einem Inzidenzwert von 100 in einer Region zähle eine Gastronomie-Sperrstunde ab 21.00 Uhr. Auch seien dann keine Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen erlaubt.

Der Ministerpräsident will im Freistaat zudem eine Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Corona-Hotspots einführen. Wer sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, soll künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder während seiner Regierungserklärung im Landtag in München | AFP

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei seiner Regierungserklärung im Landtag in München. Bild: AFP

21.10.2020 • 14:19 Uhr

Frankreich will Notstand bis Februar 2021 verlängern

Frankreich will wegen der sich verschärfenden Coronavirus-Pandemie den Gesundheits-Notstand bis zum 16. Februar des kommenden Jahres verlängern. Ein Regierungssprecher kündigt an, am Donnerstag sollen die Warnungen im mehreren Regionen hochgestuft werden. Das bedeute, dass mehrere Departements Ausgangssperren erlassen müssten.

21.10.2020 • 13:39 Uhr

Spahn befürchtet keinen bundesweiten Lockdown

Zu einem großflächigen Stillstand in Deutschland wie im Frühjahr wird es nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der jetzigen Corona-Situation nicht kommen. "Einen zweiten Lockdown, so wie er immer gemeint wird, den sehe ich nicht", sagte Spahn auf die entsprechende Frage eines Nutzers der Social-Media-App Jodel. Dort hatten sich auch in der Vergangenheit bereits Spitzenpolitiker, unter anderem Kanzleramtschef Helge Braun, Fragen von Nutzern gestellt.

Spahn sagte, man wisse heute, dass es beispielsweise im Einzelhandel, bei Friseuren und in anderen Bereichen momentan keine Ausbrüche gebe, wenn auf die sogenannte AHA-Regel - Abstand, Hygiene, Alltagsmaske - geachtet werde. Diese Bereiche würde man auch nicht wieder schließen müssen.

21.10.2020 • 13:31 Uhr

Tschechien schränkt das öffentliche Leben ein

Angesichts steigender Infektionszahlen verhängt die Regierung in Tschechien erneut einen Lockdown. Das Gesundheitssystem sei an den Grenzen seiner Kapazität, sagt Minister Roman Prymula. Die meisten Geschäfte und Dienstleistungen werden demnach geschlossen. Die Bürger sind dazu angehalten, lediglich für den Weg zur Arbeit, Einkäufe und den Besuch beim Arzt vor die Tür zu gehen und nur notwendige Reisen zu unternehmen.

21.10.2020 • 13:26 Uhr

1750 Soldaten helfen im Kampf gegen Corona

Aktuell unterstützen laut Verteidigungsministerium 1750 Bundeswehrsoldaten die zivile Verwaltung bei der Bewältigung der Corona-Krise. 1360 von ihnen seien in den Gesundheitsämtern bei der Kontaktverfolgung eingesetzt, sagt ein Sprecher. Einsatzort seien 127 Gesundheitsämter über alle Bundesländer verteilt.

Allein in den Berliner Gesundheitsämtern helfen danach rund 370 Soldaten. In nordrhein-westfälischen Ämtern sind knapp 180 Soldaten eingesetzt. Etwa 400 Soldaten würden an Teststationen, in Altenheimen oder bei der Logistik unterstützen. Insgesamt ist die Bundeswehr darauf eingerichtet, bis zu 15.000 Soldaten für die Corona-Hilfe einzusetzen.

Soldaten des Wachbataillons im Bundesverteidigungsministerium helfen im Gesundheitsamt Berlin Mitte bei der Auswertung der Corona-Kontaktverfolgung. | dpa

Aktuell unterstützen 1750 Soldaten der Bundeswehr die zivile Verwaltung bei der Bewältigung der Corona-Krise. Bild: dpa

21.10.2020 • 13:22 Uhr

AfD-Abgeordnete wollen Maskenpflicht im Bundestag kippen

Mehrere Abgeordnete und Mitarbeiter der AfD-Fraktion im Bundestag wollen ab der kommenden Woche im Parlament keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Sie haben deshalb Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über einen Anwalt eine Abmahnung mit der Aufforderung geschickt, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Demnach soll sich Schäuble damit verpflichten, die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht wieder aufzuheben. Dem CDU-Politiker wird dafür ein Ultimatum bis Freitag, 8 Uhr gesetzt.

Im Schreiben des Anwalts heißt es, Schäuble habe zwar im Bundestag das Hausrecht. Dieses erstrecke sich aber nicht auf die Frage, in welcher Bekleidung die Abgeordneten ihr Mandat ausübten. Alleine der Gesetzgeber wäre ermächtigt gewesen, eine Maskenpflicht in den Räumen des Parlaments verbindlich anzuordnen.

Die Bundestagsverwaltung bestätigte am Mittwoch den Eingang des Schreibens. Dieses werde jetzt vom Justiziariat geprüft, sagte ein Sprecher. Die von Schäuble angeordnete Maskenpflicht gilt seit dem 6. Oktober.

21.10.2020 • 12:52 Uhr

Schweiz: Neuinfektionen binnen eines Tages fast verdoppelt

In der Schweiz ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen erneut sprunghaft angestiegen. Die Gesundheitsbehörde meldete einen neuen Höchststand von 5596 Neuansteckungen. Am Vortag waren es noch 3008. Zudem mussten 115 Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt werden, elf starben in Zusammenhang mit dem Virus.

In der Schweiz ist die Zahl der Neuinfektionen gemessen an der Bevölkerungszahl von rund 8,5 Millionen in den vergangenen Tagen schneller gestiegen als in den meisten anderen europäischen Ländern.

21.10.2020 • 12:42 Uhr

EU: 927.000 Neuinfektionen in einer Woche

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche in Europa hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation einen Höchststand erreicht. In der vergangenen Woche seien mehr als 927.000 Neuinfektionen registriert worden, teilte die WHO mit.

Einem aktuellen Bericht der UN-Organisation zufolge nahm die Zahl der bestätigten Infektionen europaweit um 25 Prozent zu. 38 Prozent der in der vergangenen Woche weltweit neu verzeichneten Corona-Fälle entfielen damit auf Europa. Wiederum mehr als die Hälfte dieser Fälle wurden laut WHO in drei Staaten registriert: Russland, Tschechien und Italien. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zur Vorwoche dem Bericht zufolge um ein Drittel.

21.10.2020 • 12:28 Uhr

Lübeck sagt ersten Weihnachtsmarkt ab

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in der Lübecker St. Petri-Kirche fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Krise aus. "Wir können die Aussteller, Besucher und Mitarbeiter nicht so schützen, wie wir es für angemessen halten", begründete Kulturpastor Bernd Schwarze die Entscheidung.

Der Weihnachtsmarkt sollte eigentlich vom 24. November bis zum 20. Dezember stattfinden.

21.10.2020 • 12:20 Uhr

Mehr Todesfälle in den USA als bisher bekannt?

In den USA sind seit Jahresbeginn möglicherweise mehr Menschen infolge einer Corona-Infektion gestorben als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC.

Bisher zählen die USA offiziell etwa 220.000 Corona-Tote. Seit Januar sind in den Vereinigten Staaten aber deutlich mehr Menschen gestorben, als durchschnittlich im gleichen Zeitraum der vorherigen Jahre. Das CDC spricht in seiner Untersuchung von 299.028 Todesfällen über Durchschnitt und damit von einer deutlichen Übersterblichkeit.

Die Studie verglich den Zeitraum von Ende Januar 2020 bis zum 3. Oktober 2020 mit den durchschnittlichen wöchentlichen Todeszahlen zwischen 2015 und 2019.

Die höchste Übersterblichkeit, beinahe 95.000 Todesfälle, wurde laut der Studie in der Altersgruppe der 75- bis 84-Jährigen registriert. Die Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen allerdings verzeichnete mit 26,5 Prozent den größten Anstieg der Übersterblichkeitsrate. Laut der Johns Hopkins-Universität sind bisher in den USA mehr als 220.000 Menschen am Coronavirus gestorben. 

21.10.2020 • 12:02 Uhr

MV lockert Einreisebedingungen

Mit einer neuen Verordnung der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab jetzt auch Einwohner aus Risikogebieten wieder in das Bundesland reisen, ohne einen negativen Corona-Test vorlegen zu müssen. Allerdings dürfen Einreisende keine Krankheitssymptome aufweisen.

Tagestouristen aus Risikogebieten dürfen aber nach wie vor nicht nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung kündigte für kommende Woche eine Überarbeitung dieser Regelung an.

Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht in Greifswald geurteilt, es sei unrechtmäßig, Reisende aus Risikoregionen strenger zu behandeln als etwa Berufspendler.

Neben den Lockerungen bei der Einreise beschloss das Kabinett aber auch Regelungen für den Fall, dass in einer Region im eigenen Bundesland die Corona-Fallzahlen ansteigen. Dann soll unter anderem die Maskenpflicht ausgeweitet und private Treffen sollen eingeschränkt werden.

21.10.2020 • 11:56 Uhr

Österreich meldet Höchststand an Neuinfektionen

In Österreich wurden den Behörden in den vergangenen 24 Stunden 1958 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das seien so viele wie noch nie innerhalb dieses Zeitraums.

In Österreich erfassen die Gesundheitsbehörden derzeit insgesamt rund 19.900 aktive Corona-Fälle. Seit dem Ausbruch der Pandemie seien mehr als 64.400 Menschen positiv getestet worden. 927 Einwohner, die sich mit dem Erreger angesteckt hatten, seien bislang gestorben. Mehr als 47.500 Menschen gelten nach einer Infektion wieder als genesen.

21.10.2020 • 11:42 Uhr

EU-Kommission: Noch Monate bis zum Impfstoff

Für die Corona-Krise ist nach Einschätzung der EU-Kommission keine schnelle Lösung durch Impfungen in Sicht. "Es wird noch Monate dauern, bis ein Impfstoff gefunden und verteilt ist", sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic im Europaparlament in Brüssel. Niemand wisse heute, wann die Pandemie endlich vorüber sein werde.

Sefcovic appellierte an die Bürger, mit ihrem Verhalten bei der Eindämmung der Pandemie zu helfen. "Niemand in Europa will einen zweiten Lockdown", so der Kommissionsvize. "Deshalb rufe ich alle europäischen Bürger auf, sich verantwortungsvoll zu verhalten." Die EU-Kommission ist unter anderem damit befasst, für alle EU-Staaten Vorverträge über mögliche künftige Impfstoffe abzuschließen. Neben den drei bereits öffentlich bekannten Verträgen seien drei weitere in der Abschlussphase, sagte Sefcovic.

21.10.2020 • 11:15 Uhr

Soldaten helfen im Hotspot Berchtesgadener Land

Sanitäter der Bundeswehr helfen im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land, die Ursache für den massiven Anstieg der Corona-Zahlen zu finden. Die etwa 20 Kräfte sollen unter anderem zur Nachverfolgung von Infektionsketten eingesetzt werden, wie Sprecher Carsten Spiering vom Landeskommando in Bayern mit Sitz in München sagte. In bestimmten Fällen darf die Bundeswehr innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Warum sich so viele Menschen im südöstlichsten Zipfel Bayerns mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist noch offen.

21.10.2020 • 11:11 Uhr

Jordanien verordnet freitägliche Ausgangssperre bis Jahresende

Jordanien verhängt an Freitagen eine 24-stündige Ausgangssperre. Die Regelung tritt am 23. Oktober in Kraft und gilt vorerst bis zum Ende des Jahres, teilte Ministerpräsident Bischer Al Khasawneh laut Bericht der Tageszeitung "Jordan Times" mit.

Auch an anderen Wochentagen herrschen im Land Corona-Beschränkungen. So dürfen sich die Jordanier nur von 6 bis 23 Uhr frei bewegen und die Geschäfte nur zwischen 6 und 22 Uhr öffnen. Die Plätze in Restaurants dürfen nur zur Hälfte ausgelastet sein und maximal sechs Gäste zusammen an einem Tisch sitzen.

Die Schulen und Universitäten im Land sollen bis zum Ende des ersten Halbjahres den Fernunterricht fortsetzen. Gleichzeitig kündigte Al Khasawneh ein Abkommen der Regierung mit einer Mehrheit der jordanischen Privatschulen an. Demnach sollen die Schulgebühren um fünfzehn Prozent gesenkt werden.

21.10.2020 • 11:00 Uhr

Slowakei: Höchststand bei Neuinfektionen

Die Slowakei meldet 2202 Neuinfektionen - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Insgesamt hätten sich nachweislich 33.602 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Gesundheitsministerium mit. 98 Menschen seinen bislang in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. In der Slowakei leben rund 5,5 Millionen Menschen.

21.10.2020 • 10:49 Uhr

Polen verzeichnet Rekord-Neuinfektionen

In Polen steigt die Zahl der Neuinfektionen erneut um einen Rekordwert: Die Behörden melden 10.040 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Damit steigt die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle den Angaben zufolge auf über 200.000, der Wert hat sich innerhalb von weniger als drei Wochen verdoppelt.

21.10.2020 • 10:46 Uhr

UN-Kampagne gegen Falschinformationen über Corona

Die Vereinten Nationen wollen gegen die Verbreitung von Falschinformationen über die Corona-Pandemie vorgehen. UN-Generalsekretär António Guterres rief zum Start einer Informationskampagne die Benutzer sozialer Medien dazu auf, einen Moment innezuhalten, bevor sie Berichte über die Krankheit weiterverbreiten. "Während der Covid19-Pandemie können falsche Informationen tödlich sein", erklärte er.

Die Initiative "Pledge to Pause" (etwa: "Versprich, innezuhalten") ist den Angaben zufolge die erste weltweite Kampagne, die das Verhalten von Nutzern sozialer Medien beeinflussen soll. Die Botschaft soll auf Twitter und Instagram sowie durch Partnerorganisationen verbreitet werden. Die UN hoffen, bis Ende Dezember eine Milliarde Menschen damit zu erreichen.

21.10.2020 • 10:39 Uhr

Von der Leyen negativ auf Corona getestet

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ist nach eigenen Angaben erneut negativ auf das Coronavirus getestet worden. "Ich freue mich mitzuteilen, dass mein jüngstes Ergebnis negativ ausgefallen ist", schrieb die CDU-Politikerin auf Twitter. Sie habe sich am Dienstag testen lassen.

Von der Leyen hatte vergangenen Donnerstag den EU-Gipfel in Brüssel frühzeitig verlassen und sich in freiwillige Selbstisolation begeben. Kurz zuvor war sie darüber informiert worden, dass ein Mitglied ihres Empfangsbüros positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bereits Anfang Oktober hatte sich von der Leyen wegen eines Kontakts zu einem Corona-Infizierten zeitweise in Selbstisolation begeben.

21.10.2020 • 10:36 Uhr

Neue Überbrückungshilfen abrufbar

Die überarbeitete Überbrückungshilfe für Selbstständige und mittelständische Unternehmen kann ab diesem Mittwoch beantragt werden. Das teilt das Wirtschaftsministerium mit. Es geht dabei um Zuschüsse zu den Fixkosten für die Monate September bis Dezember. Sie helfe Unternehmen, die durch behördliche Anordnungen oder Hygiene- und Abstandsregeln weiter geschlossen seien oder nur mit halber Kraft fahren könnten, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Beispielsweise sei die Begrenzung der Förderung bei bis zu zehn Beschäftigten auf maximal 15.000 Euro gestrichen worden. Die Regierung arbeitet zudem gerade die Details aus, die Überbrückungshilfen, die bislang aber deutlich weniger als erwartet abgerufen wurden, ins Jahr 2021 zu verlängern.

21.10.2020 • 10:32 Uhr

Tschechischer Vizepremierminister positiv getestet

Der tschechische Vizepremier und Innenminister Jan Hamacek ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte der 41-Jährige auf Twitter. "Leider hat ein Test auf das Coronavirus bestätigt, das ich positiv bin", schrieb Hamacek. "Ich bin isoliert zu Hause und arbeite weiterhin online. Bitte passt auf Euch auf", so der Vizepremier in dem Tweet. Hamacek ist Chef der Sozialdemokratischen Partei und Leiter des Krisenausschusses zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

21.10.2020 • 10:22 Uhr

Zweiter Corona-Test bei Steinmeier ebenfalls negativ

Auch ein zweiter Corona-Test bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist negativ ausgefallen. Das teilte eine Sprecherin des Bundespräsidialamts mit. Das zuständige Gesundheitsamt habe festgelegt, dass das Staatsoberhaupt noch bis zum 29. Oktober in Quarantäne bleiben müsse, hieß es weiter. Steinmeier hatte sich am Wochenende selbst in Quarantäne begeben, nachdem einer seiner Personenschützer positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Ein erster Test bei ihm fiel negativ aus.

21.10.2020 • 10:21 Uhr

RKI: Corona-Fallsterblichkeit unter einem Prozent

Weit weniger als jeder Hundertste der gemeldeten Corona-Infizierten in Deutschland ist zuletzt an oder mit Beteiligung der Infektion gestorben. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach liegt der Anteil Verstorbener an allen laborbestätigten Corona-Infektionen seit der Kalenderwoche 34 (17.8. bis 23.8.) bei deutlich unter einem Prozent.

Der überwiegende Teil (85 Prozent) der mehr als 9800 Corona-Toten seit Beginn der Pandemie war laut RKI 70 Jahre oder älter. Unter 50 Jahre alt waren 130 Betroffene, was 1,3 Prozent aller Corona-Toten entspricht. Die Zahl der Toten pro Woche hatte Anfang April mit mehr als 1600 ihren Höchststand erreicht und war dann deutlich gesunken. Seit Anfang September stieg sie wieder leicht an und lag zuletzt bei etwa 200 Fällen binnen sieben Tagen.

Mit Blick auf die gesamte Pandemie in Deutschland gab das RKI die Fallsterblichkeit am Dienstag mit 2,6 Prozent an. Dass diese Zahl wesentlich höher ist als die Sterblichkeit in den vergangenen Wochen, liegt vor allem an den höheren Werten im Frühjahr. Damals hatten sich vermehrt Ältere angesteckt, zudem wurden weniger Menschen ohne oder mit nur leichten Symptomen getestet.

21.10.2020 • 10:12 Uhr

Tschechien: Maskenpflicht im Freien in Kraft

In Tschechien ist eine weitgehende Maskenpflicht nun auch im Freien in Kraft getreten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist innerhalb des bebauten Gebiets von Städten und Gemeinden verpflichtend. Ausnahmen gelten unter anderem, wenn ein Abstand von mehr als zwei Metern eingehalten werden kann, sowie beim Sport. Selbst im Auto muss eine Maske getragen werden, wenn familienfremde Personen mitfahren. Eine Maskenpflicht im Freien galt bereits einmal von Mitte März bis Mitte Juni während der ersten Phase der Pandemie im Frühjahr.

21.10.2020 • 10:04 Uhr

Corona beschleunigt Wegfall von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat die Veränderung der Jobs und Arbeitsmärkte nach einer Analyse des World Economic Forum (WEF) beschleunigt. Der Wegfall von Arbeitsplätzen durch Automatisierung und Digitalisierung beschleunige sich, die Schaffung neuer Arbeitsplätze habe sich dagegen verlangsamt, sagte Saadia Zahidi, WEF-Geschäftsführerin.

Laut der Analyse werden aber mehr Arbeitsplätze geschaffen als wegfallen. Schlüsselwort sei die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für neue Aufgaben. Den WEF-Analysen zufolge werden bis 2025 in mittleren und großen Unternehmen in 26 untersuchten Ländern rund 85 Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Dateneingabe, Buchhaltung und Verwaltungsaufgaben würden zunehmend automatisiert und digitalisiert. 97 Millionen Jobs entstünden hingegen - etwa in der Pflege, in den Bereichen künstliche Intelligenz, Technologie und kreativen Medieninhalte.

21.10.2020 • 10:01 Uhr

Pandemie verschärft Geburtenrückgang in Japan

Japans Bevölkerung wird immer älter: Gerade im Zuge der Corona-Pandemie seien in den vergangenen Monaten viel weniger Frauen schwanger geworden als im Vorjahreszeitraum, weswegen im nächsten Jahr deutlich weniger Babys zur Welt kommen könnten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Demnach sank die Zahl der Schwangerschaften zwischen Mai und Juli um 11,4 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019. Damit droht sich die rapide Überalterung der Gesellschaft weiter zu verschärfen.

Kein anderes Industrieland der Welt altert angesichts sinkender Geburtenraten so schnell wie Japan. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung des asiatischen Landes ist inzwischen älter als 65 Jahre. Im vergangenen Jahr lag die Geburtenrate bei nur 1,36. Die Zahl der Geburten in dem Jahr sank auf ein Rekordtief von 865.234.

21.10.2020 • 09:58 Uhr

Rekordhoch: Russland meldet 317 Tote binnen eines Tages

Russland verzeichnet 15.700 neue Coronavirus-Infektionen sowie ein neues Rekordhoch von 317 Todesfällen innerhalb eines Tages durch das Virus. Seit Beginn der Pandemie hat das Land mit rund 145 Millionen Einwohnern 1.447.335 Infektionen und 24.952 Todesfälle registriert, teilten die Behörden mit.

21.10.2020 • 09:40 Uhr

Kulturstaatsministerin: 30 Millionen für private Theater

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie in der Düsseldorfer "Rheinischen Post" ein 30-Millionen-Euro-Programm für Privattheater angekündigt. "Wir wollen alles tun, damit die deutschen Privattheater diese schwierige Zeit überstehen", sagte Grütters. Maximal 140.000 Euro pro Theater seien vorgesehen.

"Mit ihrer Kreativität und ihrem Unternehmergeist haben die deutschen Privattheater herausragende Bedeutung für das Kulturleben in Deutschland", erklärte Grütters. Mehr als 200 produzierten selbst oder vermittelten Kunst. Viele hätten wieder mit dem Spielbetrieb begonnen, müssten aber wegen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen.

Weniger Stühle pro Sitzreihe im Zuschauerraum des Berliner Ensembles. | dpa

Kulturstaatsministerin Grütters will privaten Theatern 30 Millionen Euro Corona-Hilfen zu Verfügung stellen. Bild: dpa

21.10.2020 • 09:27 Uhr

Verdacht auf Betrug mit Corona-Hilfen in Berliner Moschee

Wegen mutmaßlichen Subventionsbetrugs mit staatlichen Corona-Hilfen haben Ermittler in Berlin eine Moschee und mehrere weitere Gebäude durchsucht. Wie die Polizei und die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilten, waren rund 150 Beamte an dem Einsatz im Stadtteil Kreuzberg beteiligt.

Der Verdacht richtet sich gegen drei Beschuldigte, der Schaden beläuft sich auf 70.000 Euro. Nach Angaben der Ermittler wurde die Moschee durchsucht, weil in mindestens einem Fall eine unberechtigte Auszahlung an deren Konto ging. Zudem wurden fünf weitere Objekte durchsucht.

21.10.2020 • 09:21 Uhr

Söder fordert nationalen Pandemieplan

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert angesichts steigender Neuinfektionen in Deutschland einen nationalen Pandemieplan im Kampf gegen die Corona-Krise. "Das ist ein flächendeckendes Problem", sagte der CSU-Vorsitzende am Mittwoch im ZDF.

"Wir brauchen eine nationale Kraftanstrengung, um diese Pandemie zu bekämpfen." Ansonsten ergehe es Deutschland wie vielen anderen europäischen Ländern, in denen es flächendeckende Lockdowns gebe. "Das wollen wir verhindern." Dabei könne "ein grundlegender Durchgriff, ein nationaler Pandemieplan" sehr helfen. "Wir müssen schon versuchen, dass wir beispielsweise das deutsche Infektionsschutzgesetz noch einmal schärfen, auf die aktuelle Pandemie-Situation anpassen", sagte Söder.

Notwendig sei aber auch, dass die Bevölkerung mitziehe, wie dies während der ersten Welle der Pandemie geschehen sei. Die Vernünftigen müssten dabei ermuntert werden, den Weg weiter zu gehen. "Und den Unvernünftigen müsse klar gemacht werden, "dass Corona eben nicht eine persönliche Sache ist, sondern ansteckend" und jeden betreffen könne. "Diese Solidarität, die brauchen wir jetzt, sonst wird es schwierig", sagte Söder.

21.10.2020 • 09:05 Uhr

Britische Regierung verzeichnet Rekordverschuldung

Die britische Regierung hat sich wegen der schweren wirtschaftlichen Krise infolge der Corona-Pandemie eine Rekordsumme leihen müssen. Im ersten Halbjahr summierte sich die Kreditaufnahme auf 208,5 Milliarden Pfund (rund 228 Milliarden Euro), wie das nationale Statistikamt in London mitteilte. Das Bruttoinlandsprodukt war wegen der Pandemie im Frühjahr um rund ein Fünftel eingebrochen, was zu enormen Steuerausfällen führte.

Zugleich versucht die Regierung, mit Mehrausgaben in Milliardenhöhe die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu dämpfen. "Es ist zwar klar, dass die Corona-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf unsere öffentlichen Finanzen hatte", sagte Finanzminister Rishi Sunak. "Aber die Dinge wären noch viel schlimmer gewesen, wenn wir nicht so gehandelt hätten, wie wir es getan haben, um Millionen von Existenzen zu schützen." Sobald sich die Wirtschaft erhole, werde die Regierung die notwendigen Schritte unternehmen, um die Staatsfinanzen zu sanieren, sagte Sunak.

21.10.2020 • 08:35 Uhr

Berliner Gesundheitssenatorin warnt vor zweitem Lockdown

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat die verschärften Maßnahmen gegen eine weitere Corona-Ausbreitung in der Hauptstadt verteidigt. Im Inforadio vom rbb sagte Kalayci: "Das Infektionsgeschehen ist diffus, ist nicht mehr Ausbrüchen eindeutig zuzuordnen - nur noch acht Prozent." Daher bleibe nichts anderes übrig, als die allgemeinen Regeln stärker durchzusetzen. Dazu gehöre, die Kontakte zu minimieren, Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und Abstand zu halten. "Ehrlich gesagt, darüber hinaus haben wir nicht so viele Mittel, dann bleibt nur noch ein Lockdown."

Die SPD-Politikerin wandte sich zugleich gegen die Forderung des Linken-Bezirksbürgermeisters von Pankow, Sören Benn, nach einem zeitlich begrenzten bundesweiten Lockdown: "Was mich an dem Vorschlag stört ist, das so ein bisschen planspielerisch zu testen. Aber was ist mit den sozialen Folgen, mit den wirtschaftlichen Folgen? Wollen wir wirklich auch Bildung wieder auf der Strecke lassen?" Ihre Strategie sei, mit strengen Maßnahmen jetzt einen Lockdown zu verhindern, betonte Kalayci.

21.10.2020 • 08:27 Uhr

Philippiner dürfen wieder als Touristen ins Ausland

Die Philippinen haben Beschränkungen für In- und Auslandsreisen, die wegen der Corona-Pandemie verhängt worden waren, allmählich gelockert. Philippiner dürfen auch ohne wichtigen Grund wieder ins Ausland reisen. Dies habe jedoch nicht dazu geführt, dass die Bürger in großer Zahl Auslandsurlaube angetreten hätten, teilte die Einwanderungsbehörde mit.

Viele Staaten beschränken weiterhin die Einreise aus Ländern mit vielen Corona-Infektionen inklusive der Philippinen. Das dortige Gesundheitsministerium hat mehr als 360.000 bestätigte Fälle vermeldet. Philippiner dürfen nur ausreisen, wenn sie bestimmte Nachweise erbringen, darunter einen Corona-Test, der zeigt, dass sie nicht infiziert sind.

21.10.2020 • 08:03 Uhr

Rekordwert: Ukraine meldet 6719 Neuinfektionen

Die Regierung in der Ukraine meldet 6719 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 141 weitere Menschen seien mit oder an dem Coronavirus gestorben. In beiden Fällen handelt es sich erneut um Rekordwerte. Insgesamt haben sich seit Ausbruch des Virus nachweislich 315.826 Menschen angesteckt, 5927 Menschen starben.

21.10.2020 • 08:01 Uhr

Australien: Fall von erneuter Corona-Infektion gemeldet

Die australischen Behörden haben einen seltenen Fall einer erneuten Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Der einzige Fall im Bundesstaat Victoria vom Dienstag sei eine Person in Melbourne, die schon im Juli positiv auf das Virus getestet geworden sei, sagte Daniel Andrews, Premierminister von Victoria.

Experten hätten sich entschieden, den Fall als Wiederinfektion einzustufen, und nicht auf Überbleibsel des Virus der Infektion im Juli zu schieben, so Andrews. Dies sei aber eher als "eine Menge Vorsicht" zu werten, und kein endgültiger Beweis.

In Victorias Hauptstadt Melbourne trat Anfang Juli eine strenge Ausgangsbeschränkung in Kraft, die ab dieser Woche langsam aufgehoben wird, da die täglichen Zahlen der Neuinfektionen niedrig sind. Anfang August erreichten die täglichen Fälle in Victoria mit 725 ihren Höhepunkt. Am Mittwoch registrierten die Behörden drei neue Fälle.

21.10.2020 • 07:54 Uhr

In NRW leben zwei Drittel der Bewohner im Risikogebiet

In Nordrhein-Westfalen wohnen inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung in einem Corona-Risikogebiet. Rund 12 Millionen Einwohner leben in Städten oder Kreisen, die über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen liegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Münster mit rund 315.300 Einwohnern war demnach die einzige größere Stadt, die mit 33 Fällen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tage unter dem kritischen Grenzwert von 50 blieb.

Das bevölkerungsreichste Bundesland NRW hat knapp 18 Millionen Einwohner. Mehrere Regionen verzeichneten sogar mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche - darunter die Millionenstadt Köln mit einem Wert von 104,5. Dunkelrot auf der RKI-Karte waren auch Duisburg, Gelsenkirchen, die Städteregion Aachen und Wuppertal. Die höchsten Werte hatte die bergische Stadt Solingen mit rund 159.250 Einwohnern und einem Wert von 137,5 sowie Herne mit 133,6 und 156.450 Einwohnern.

21.10.2020 • 07:51 Uhr

Neuer Rekordwert von Neuinfektionen in Tschechien

In Tschechien breitet sich das Coronavirus weiter rasch aus. Die Behörden melden 11.984 Neuinfektionen - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 106 auf 1619.

Das Land, in dem 10,7 Millionen Menschen leben, hat einen der höchsten Infektionswerte je 100.000 Einwohnern in Europa. Die Regierung kommt am Morgen zu einer Sondersitzung zusammen, um über die Corona-Krise zu beraten. Gesundheitsminister Roman Prymula hat angedeutet, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verschärft werden.

21.10.2020 • 07:36 Uhr

US-Fluggesellschaft testet Corona-Gesundheitspass


Die US-Fluggesellschaft United Airlines testet einen neuen digitalen Gesundheitspass, um einen gemeinsamen internationalen Standard für COVID-19-Testergebnisse zu entwickeln. Das globalen Pilotprogramm zielt darauf ab, ein Netzwerk vertrauenswürdiger Labors aufzubauen, damit Testergebnisse und Impfaufzeichnungen grenzüberschreitend zertifiziert und an Flughäfen vorgezeigt werden können.

"Das Ziel dieser Versuche ist es, den Regierungen zu demonstrieren, dass sie sich darauf verlassen können, dass jemand in einem Land getestet wird und sein Ergebnis in einem anderen Land vorlegen kann", sagte Paul Meyer, Geschäftsführer der gemeinnützigen Initiative CommonPass. Dadurch soll die derzeitige, papierbasierte Methode ersetzt und verhindert werden, dass Testergebnisse gefälscht werden können.

Um einen Gesundheitspass zu erhalten, müssen die Fluggäste die Corona-Testergebnisse eines zertifizierten Labors auf ihr Smartphone laden und Fragen zum Gesundheitszustand beantworten. Anschließend wird ein QR-Code generiert den Fluglinienmitarbeiter und Grenzbeamte scannen können.

21.10.2020 • 07:00 Uhr

Indien meldet mehr als 54.000 Neuinfektionen

In Indien meldet das Gesundheitsministerium 54.044 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt haben sich damit mehr als 7,65 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist weltweit der zweithöchste Wert nach den USA, die bislang über 8,3 Millionen Infizierte registriert haben.

Die Zahl der Menschen in Indien, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 717 auf 115.914. Die Zahl der registrierten täglichen Neuinfektionen ist seit dem Höhepunkt im September rückläufig. Allerdings warnen Experten, dies könne sich während der anstehenden Feiertage ändern.

21.10.2020 • 06:45 Uhr

Weltweit mehr als 40 Millionen Infektionen

Weltweit haben sich nachweislich mehr als 40,7 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt auf über 1,12 Millionen. Seit den ersten im Dezember in China bekanntgewordenen Fällen hat sich das Virus in mehr als 210 Länder und Territorien verbreitet. Die meisten Infektionen verzeichnen die USA, Indien, Brasilien und Russland. Kürzlich hat Argentinien als fünftes Land die Millionen-Schwelle überschritten.

21.10.2020 • 06:25 Uhr

Deutschland will NATO-Soldaten für Corona-Einsätze stellen

Deutsche Soldaten könnten während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zu Kriseneinsätzen in andere Nato- und Partnerländer geschickt werden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, hat die Bundesregierung der NATO Unterstützung für deren Notfallplan "Allied Hand" zugesagt.

Demnach würden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren für Auslandseinsätze bereitgestellt. Insgesamt soll die Entsendung von rund 160 Spezialisten möglich sein. Hinzukommen könnten Soldatinnen und Soldaten, die den jeweiligen Einsatz von Deutschland aus unterstützen, heißt es aus dem Ministerium.

Ein Soldat des ABC-Abwehrkommandos stellt Desinfektionsmittel her.  | dpa

Deutschland sichert der NATO für den Krisenfall medizinisches Personal und Experten für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren für Auslandseinsätze zu. Bild: dpa

Der Operationsplan "Allied Hand" ist ein Teil der NATO-Vorbereitungen für eine weitere Zuspitzung der Pandemie. Aktiviert werden soll der Notfallplan zum Beispiel dann, wenn in Bündnisstaaten oder NATO-Partnerländern wie der Ukraine, Georgien oder Schweden wegen sehr hoher Infektionszahlen ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems droht und der betroffene Staat um Unterstützung bittet.

21.10.2020 • 05:43 Uhr

Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific streicht 8500 Stellen

Mit drastischen Einschnitten reagiert die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific auf die Folgen der Corona-Krise. Das Unternehmen kündigte die Streichung von 8500 Stellen an - das entspricht rund einem Viertel der Gesamtbelegschaft. 5900 Jobs sollen demnach direkt wegfallen, 2600 derzeit offene Stellen werden nicht nachbesetzt. Die zum Konzern gehörende Regionalfluggesellschaft Cathay Dragon muss als Teil der Maßnahmen komplett den Betrieb einstellen. Eigentlich ist Hongkong eines der geschäftigsten Drehkreuze für Langstreckenflüge weltweit. Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch dazu geführt, dass das tägliche Passagieraufkommen von Cathay Pacific um 99 Prozent gesunken ist. Der Großteil der Flugzeuge muss als Reaktion auf Grenzschließungen und Quarantäneregeln am Boden bleiben.

21.10.2020 • 05:29 Uhr

7595 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Morgen 7595 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Der Wert bleibt damit knapp hinter der Höchstmarke von 7830 vom Samstag zurück, liegt aber deutlich über den 5132 gemeldeten Neuinfektionen vom vergangenen Mittwoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sei im Bundesschnitt auf 48,6 gestiegen. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 380.762 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9875. Das waren 39 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 302.100 Genesene.

21.10.2020 • 05:29 Uhr

Spahn nennt strikte Ausgangsbeschränkungen in Berchtesgaden "genau richtig"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die rigorosen Ausgangsbeschränkungen im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land begrüßt. Für die dortigen Einwohner bringe der neue Corona-Lockdown "zwar harte zwei, drei Wochen", sagte Spahn am Abend im ZDF. Doch helfe die Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus "auch wirklich effizient wieder unter Kontrolle zu bringen". Dies sei besser als mit innerdeutschen Reisebeschränkungen zu reagieren. Er finde das Vorgehen der bayerischen Landesregierung "genau richtig". De Ausgangsbeschränkungen im Berchtesgadener Land waren wegen deutlich gestiegener Infektionszahlen verhängt worden. Sie traten am Dienstagnachmittag für 14 Tage in Kraft. 

Über dieses Thema berichtete u.a. Deutschlandfunk am 22. Oktober 2020 um 10:00 und 16:00 Uhr.