Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul hat die Polizei nach einem umstrittenen Einsatz bei einer Demonstration in Düsseldorf verteidigt. Er räumte aber ein, dass Fehler gemacht worden seien, die nun untersucht werden müssten.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa wurde einer ihrer Fotografen bei einer Demo in Düsseldorf von Polizisten geschlagen. Nun hat der Vorfall politische Konsequenzen: SPD und Grüne wollen die Landesregierung zur Rede stellen.
Angeführt von Bürgermeister Trzaskowski haben in Warschau Tausende Menschen gegen Homophobie und für LGBTIQ-Rechte demonstriert. Polen steht wegen Diskriminierung und fehlender Gleichberechtigung international in der Kritik.
Obwohl Gerichte die "Querdenken"-Demos in Stuttgart und Dresden untersagt hatten, widersetzten sich viele Corona-Leugner diesem Verbot. Die Polizei stoppte Aufzüge mit Hunderten Teilnehmern oder sprach Platzverweise aus.
Das Bundesverfassungsgericht hat zwei Eilanträge von Gegnern der Corona-Politik abgelehnt. Damit bleibt eine Demo in Stuttgart verboten. Auch in anderen Städten wurden "Querdenken"-Veranstaltungen untersagt.
In Dresden und Kempten bleiben die für heute geplanten Proteste gegen die Corona-Politik verboten. Derweil forderte Justizministerin Lambrecht von der Polizei, bei "Querdenken"-Demonstrationen hart einzugreifen.
Bei der Corona-Demonstration in Stuttgart sind behördliche Auflagen größtenteils nicht eingehalten worden. Zudem gab es körperliche Übergriffe auf Journalisten. Am Vorgehen der Polizei gibt es massive Kritik.
Ein umstrittenes Gesetz soll in Großbritannien ein schärferes Vorgehen der Polizei auch bei friedlichen Demos erlauben. In Bristol endete ein Protest dagegen gewalttätig - und spielt so den Befürwortern in die Hände. Von Udo Schmidt.
Die "Fridays for Future"-Bewegung hatte zum ersten weltweiten Klimastreik in diesem Jahr aufgerufen. In Deutschland folgten Menschen in mehr als 200 Städten dem Aufruf - trotz steigender Corona-Infektionszahlen.
Einen Tag vor der Parlamentswahl in den Niederlanden ist eine Demonstration gegen den Corona-Lockdown eskaliert. Weil sich die Teilnehmer weigerten, die Veranstaltung zu beenden, setzte die Polizei Wasserwerfer und Schlagstöcke ein.
Analyse
Liveblog
Hintergrund
FAQ