Die Suche nach Personal wird für deutsche Firmen immer schwieriger. Laut einer Studie ist der Fachkräftemangel mittlerweile das größte Risiko - noch vor steigenden Rohstoff- und Energiekosten.
Der Energiekonzern Uniper baut in den Bereichen Technologies und Anlagenservice massiv Stellen ab. Allein in Gelsenkirchen könnten über 700 Angestellte ihren Job verlieren.
In Grobritannien mangelt es an Lkw-Fahrern - und damit auch an Sprit und Lebensmitteln. Nun wirbt das Land bei deutschen Einwanderern für den Job - egal ob sie Erfahrung vorweisen können oder nicht.
Restaurants und Kneipen füllen sich wieder. Gastronomen könnten jetzt ihre Lockdown-Einbußen aufholen. Doch wer steht in der Küche, wenn ein Koch halb so viel verdient wie ein Polier auf dem Bau? Von Ingrid Bertram.
Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im September weiter verbessert. Laut Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen auf 2,465 Millionen. Auch bei der Kurzarbeit gibt es Entspannung.
Vor 60 Jahren schloss Deutschland ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute sind die damaligen Gastarbeiter und ihre Familien fester Bestandteil unserer Gesellschaft, wie Steinmeier bei seinem Besuch im Ruhrgebiet würdigt.
Die Verbraucherstimmung bessert sich, das Konsumklima ist auf den höchsten Wert seit fast eineinhalb Jahren gestiegen. Aber ist das für den Einzelhandel schon eine echte Trendwende?
In Deutschland arbeitet einem Bericht zufolge jeder fünfte Arbeitnehmer in einem "atypischen" Beschäftigungsverhältnis wie Teilzeitjobs oder befristeten Anstellungen. Das ergab eine Auswertung des Statistischen Bundesamts.
Die Zeit stagnierender Löhne in Deutschland könnte vorbei sein. Ökonomen etwa des Kieler IfW-Instituts gehen davon aus, dass Arbeit wegen des Fachkräftemangels und der alternden Gesellschaft deutlich teurer wird.
Ob bei der Ernte, in der Pflege oder hinter dem Lkw-Lenkrad - nach dem Brexit wächst in Großbritannien der Mangel an Arbeitskräften. Inzwischen gibt es mehr als eine Million unbesetzte Stellen. Von Gabi Biesinger.
Der US-Arbeitsmarkt erholt sich weiter - aber weniger stark als erhofft. Die US-Wirtschaft hat im August 235.000 Arbeitsplätze geschaffen. Erwartet worden waren mehr als dreimal so viele neue Stellen.
Laut Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf sind seit 2019 mehr als 200.000 Jobs in seiner Branche weggefallen. Aktuell machen vor allem die Lieferengpässe den Betrieben zunehmend zu schaffen.
Italien hat mit 10,5 Prozent die dritthöchste Arbeitslosenquote der EU - und das, obwohl es während der Pandemie einen Entlassungsstopp gab, der schätzungsweise 330.000 Arbeitsplätze rettete. Nun ist die Regierung gefordert. Von E. Pongratz.
Niedrige Arbeitslosigkeit, Hunderttausende offene Stellen - Jahre des Aufschwungs haben in Polen für viele neue Jobs gesorgt. Corona hat am Boom wenig geändert. Dafür fehlen zunehmend Fachkräfte. Von Jan Pallokat.
Fast eineinhalb Millionen Menschen verloren in Spanien auf dem Höhepunkt der Corona-Krise ihren Job, nun geht es wieder aufwärts. Viele Jobs sind aber nur befristet - was die Regierung ändern will. Von Reinhard Spiegelhauer.
Die britische Wirtschaft spürt die Folgen des Brexit und der Corona-Krise. Im Baugewerbe, in der Lebensmittelindustrie und anderen Branchen werden dringend Arbeitskräfte gesucht. Es fehlen allein 60.000 Lkw-Fahrer. Von Imke Köhler.
Sie sind im Rentenalter, trotzdem gehen bundesweit mehr als eine Million Menschen arbeiten, die 67 Jahre oder älter sind. Die Linksfraktion spricht von einem "Trauerspiel", wenn der Ruhestand nicht finanziell gesichert ist.
555.000 Minijobs sind laut Bundesagentur für Arbeit in der Pandemie verloren gegangen - besonders in der Gastronomie. In ihrer Not wechselten viele Betroffene die Branche und fehlen nun. Wie sinnvoll ist das Modell Minijob noch? Von Thomas Denzel.
Im Juni ist die Zahl der Arbeitssuchenden um 73.000 auf 2,614 Millionen zurückgegangen. Das sind 239.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Laut Bundesagentur für Arbeit setzt sich damit die Besserung am Arbeitsmarkt fort.
Viel weniger Lehrstellen, viel weniger Bewerber - Corona hat den Ausbildungsmarkt massiv ausgedünnt. Was Experten alarmiert: Stark betroffen sind Berufe, in denen schon jetzt Fachkräfte fehlen. Von Philipp Reichert.
Liveblog
FAQ