Fläschchen mit dem Impfstoff von AstraZeneca | REUTERS
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Bald neue Empfehlung für AstraZeneca-Vakzin ++

Stand: 27.02.2021 00:26 Uhr

Die STIKO will ihre Empfehlungen zum AstraZeneca-Impfstoff bald überarbeiten. In Belgien ist die hochansteckende Mutante aus Großbritannien inzwischen der dominante Coronavirus-Stamm. Alle Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen.

  • Impf-Empfehlungen für AstraZeneca-Vakzin werden überarbeitet
  • Außengastronomie laut Wirtschaftsminister ab Ostern möglich
  • Bundesverdienstkreuz für BioNTech-Gründer
  • Überbrückungshilfe III: Abschlagszahlungen werden verdoppelt
  • Fast 20.000 Corona-Tote in Tschechien
  • Ärzte: BioNTech-Impfstoff für Praxen
  • USA: 50 Millionen Impfungen in 37 Tagen
  • 9997 Neuinfektionen in Deutschland
  • Mehr als eine Viertelmillion Corona-Tote in Brasilien
27.2.2021 • 00:26 Uhr

Das war es für heute

Damit schließen wir den Liveblog für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

26.2.2021 • 22:56 Uhr

Drastische Einschränkungen in Tschechien

Wegen dramatischer Corona-Infektionszahlen schränkt Tschechien die Bewegungsfreiheit im ganzen Land drastisch ein. Sie dürfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag an nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Die Bezirke entsprechen in ihrer Größe den Landkreisen in Deutschland. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Spaziergänge und Sport in der Freizeit sind sogar nur in der eigenen Stadt oder Gemeinde möglich.

Die Maßnahmen gelten zunächst für drei Wochen. Die Einhaltung soll nicht nur von der Polizei, sondern auch von 5000 Soldaten kontrolliert werden.

Tschechien hat die höchste Infektionsrate in der ganzen EU. Das Gesundheitssystem ist nach Angaben der Regierung am Limit. Das Minderheitskabinett unter Ministerpräsident Andrej Babis rief erneut den Ausnahmezustand aus. Er gilt nun bis zum 28. März.

Das Gesundheitsministerium in Prag meldete am Freitag 14.457 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 1,2 Millionen bestätigte Infektionen und fast 20.000 Todesfälle. Der EU-Mitgliedsstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

26.2.2021 • 22:36 Uhr

STIKO-Chef: Bald neue Empfehlung zu AstraZeneca

Der Chef der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, hat eine Änderung der Empfehlung zum AstraZeneca-Impfstoff angekündigt. "Wir werden bald zu einer neuen aktuellen Empfehlung kommen", sagt er im ZDF zu neuen Studien. Anlass sei ohnehin die erwartete Zulassung des Impfstoffes von Johnson & Johnson.

Er betonte, dass die STIKO das AstraZeneca-Präparat für einen "sehr guten" Impfstoff halte. Man habe lediglich wegen der fehlenden Datenlage empfohlen, nur die unter 65-Jährigen zu impfen. "Das Ganze ist einfach irgendwie schlecht gelaufen", sagt Mertens. Zudem sei möglich, das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung zeitlich zu strecken. Dies würde erlauben, mehr Menschen zunächst eine Erstimpfung zu geben.

Er rechtfertigte aber die Stiko-Entscheidung mit einer dünnen Datenlage. "Wir hatten die Daten, die wir hatten und haben auf der Basis dieser Daten die Empfehlung gegeben. Aber wir haben nie den Impfstoff kritisiert. Wir haben nur kritisiert, dass die Datenlage für die Altersgruppe über 65 nicht gut oder nicht ausreichend war."

26.2.2021 • 21:24 Uhr

Braun: Tests können Öffnungsperspektiven ermöglichen

Corona-Schnelltests und Selbsttests spielen Kanzleramtschef Helge Braun zufolge bei der Bekämpfung der Pandemie und dem weiteren Vorgehen eine wichtige Rolle. Der Aufbau von Kapazitäten und die Durchführung von Tests sei in der nächsten Zeit das "zentrale Instrument", sagte der CDU-Politiker beim digitalen Jahresempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Wiesbaden. "Wir werden in Zukunft alle wesentlich häufiger getestet werden." Wenn man auf diese Weise schaffe, die Infektionszahlen gut zu stabilisieren, "dann haben wir eine Menge Öffnungsperspektiven".

Angesichts der als ansteckender geltenden Virus-Mutationen müsse man auf dem Weg aus dem Lockdown sehr vorsichtig vorgehen, damit die Zahlen nicht wieder nach oben schnellen, betonte Braun. Es gehe darum, in "kleinen, vorsichtigen Schritten" etwas zu ermöglichen. Das Schlimmste wäre: "Wir machen auf, stellen fest, es klappt nicht und dann sind die Zahlen wieder hoch und machen wieder relativ streng zu."

26.2.2021 • 21:16 Uhr

Ecuadors Gesundheitsminister tritt nach Impf-Skandal zurück

Wegen eines Impf-Skandals in Ecuador ist der Gesundheitsminister des südamerikanischen Landes zurückgetreten. Juan Carlos Zevallos zog die Konsequenzen, nachdem er eingeräumt hatte, dass seine 87-jährige Mutter und "mehrere" weitere Menschen in seinem Umfeld Corona-Impfstoffdosen erhalten hatten, die eigentlich für Mitarbeiter im Gesundheitswesen reserviert waren. Präsident Lenín Moreno dankte Zevallos auf Twitter für seine Arbeit während der Pandemie. Damit habe der Minister "hunderttausende Leben gerettet".

26.2.2021 • 20:52 Uhr

Britische Virus-Variante in Belgien inzwischen dominant

In Belgien ist die hochansteckende Corona-Mutante aus Großbritannien inzwischen der dominante Coronavirus-Stamm. In der vergangenen Woche seien 53 Prozent aller Corona-Infektionen auf die Virus-Variante B.1.1.7 zurückzuführen gewesen, sagte der Virologe Steven Van Gucht. Eine Woche zuvor habe der Anteil der Ansteckungen mit dieser Mutante noch bei 38 Prozent gelegen. 

Ministerpräsident Alexander De Croo sprach von einer "sehr heiklen" Situation. Er verwies dabei auch auf einen besorgniserregenden Anstieg bei den Krankenhausaufenthalten in der vergangenen Woche. Angesichts der Lage bezeichnete De Croo es als "unverantwortlich", über eine Lockerung der vor knapp vier Monaten eingeführten Corona-Maßnahmen nachzudenken. In Belgien gilt unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre, zudem sind Bars, Restaurants und Cafés geschlossen.

26.2.2021 • 20:21 Uhr

Kretschmann für vorsichtige Lockerungen mit Schnelltests

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seinen Vorstoß für eine stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns mit Hilfe von Schnelltests verteidigt. Zugleich warnte er in einem Interview mit dem "Reutlinger General-Anzeiger" vor zu hohen Erwartungen und übereilten Lockerungen. "Generell kommen wir jetzt in eine neue Phase. Wir haben erstens genügend Schnelltests auf dem Markt und zweitens sind nun endlich auch Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen. Das muss Auswirkungen auf die Öffnungsstrategie haben", sagte der Grünen-Politiker. "Ich mahne jedoch weiterhin zu großer Vorsicht - die Zahl der Neuinfektionen, die Belegung der Krankenhausbetten dürfen wir nicht außer Acht lassen."

26.2.2021 • 20:09 Uhr

Bolsonaro zitiert deutsche Umfrage für Masken-Kritik

Brasiliens rechtspopulistischer Präsident Jair Bolsonaro es für gesundheitsschädlich, wenn Jugendliche und Kinder Corona-Schutzmasken tragen. In seiner wöchentlichen Live-Schalte auf Facebook zitierte Bolsonaro eine Umfrage der Universität Witten/Herdecke zu Mund-Nasen-Bedeckungen bei Kindern. In der von der Uni ausdrücklich als nicht repräsentativ angegebenen Umfrage hatten einige Eltern über Nebenwirkungen wie Gereiztheit und Kopfschmerzen berichtet. Bolsonaro ist ein erklärter Gegner der Maskenpflicht und hat regelmäßig gegen sie verstoßen. "Jetzt gibt es immer mehr Nachrichten über Nebeneffekte der Masken", wurde er von brasilianischen Medien zitiert. "Eine Universität in Deutschland sagt, dass sie schädlich für Kinder sind."

26.2.2021 • 20:04 Uhr

WHO vermisst Kooperation bei Impfstoff-Produktion

Um die Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus deutlich anzukurbeln, müssen aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich bestimmte Hürden fallen. Es gehe um Technologie-Transfer, freiwillige Lizenzen oder den befristeten Verzicht auf geistiges Eigentum, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. In einer Jahrhundert-Krise wie dieser, sei der Moment für solche Schritte gekommen. "Wir stellen mangelnde Zusammenarbeit und sogar erheblichen Widerstand fest." Eine Ausweitung der Produktionskapazitäten sei ein wichtiger Schritt, um Impfstoffe auch in den ärmeren Ländern schnell verteilen zu können. Davon würden alle Staaten profitieren, so Tedros.

26.2.2021 • 20:00 Uhr

Fotoausstellung porträtiert Künstler im Lockdown

Lars Eidinger hinter Schutzglas, Katharina Thalbach in einer leeren Badewanne: Die Fotoausstellung MISS YOU porträtiert Künstlerinnen und Künstler im Lockdown. Die Botschaft: Wir denken an euch.

26.2.2021 • 19:36 Uhr

Verkehrsminister fordern vom Bund eine Milliarde Euro für ÖPNV

Die Verkehrsminister der Länder haben den Bund aufgefordert, den Rettungsschirm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu verlängern und um eine Milliarde Euro aufzustocken. Hintergrund sind die hohen Verluste der Verkehrsunternehmen aufgrund der Corona-Pandemie. Es sei notwendig, dass Bund und Länder gemeinsam die coronabedingten Mindereinnahmen auch im Jahr 2021 ausgleichen, betonte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Bremens Senatorin Maike Schaefer (Grüne).

Aufgrund des massiven Fahrgastrückgangs hätten Verkehrsunternehmen im ÖPNV 2020 durch zurückgegangene Einnahmen bundesweit Schäden von voraussichtlich rund 3,3 Milliarden Euro erlitten. Für das Jahr 2021 werde aktuell ein Schaden von rund 3,6 Milliarden Euro prognostiziert.

26.2.2021 • 19:23 Uhr

Gericht bestätigt Verbot von Anti-Corona-Demo

Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat das Verbot einer in Erfurt geplanten Versammlung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen bestätigt. Die Entscheidung der Stadt, die Kundgebung zu untersagen, sei mit Blick auf die Infektionslage gerechtfertigt, teilte das OVG am Abend mit. "Die Zahl der Geimpften und die Zahl der Genesenen gäben noch keine Veranlassung von dieser Bewertung abzurücken", hieß es. Die Stadt Erfurt hatte die für Samstag geplante Kundgebung, für die bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet waren, untersagt. Das Verwaltungsgericht Weimar hatte dieses Verbot in erster Instanz bestätigt.

Ebenfalls am Freitagabend teilte die Polizeiinspektion Magdeburg als Versammlungsbehörde mit, dass zwei Versammlungen in der Magdeburger Innenstadt am Samstag verboten wurden.

26.2.2021 • 18:54 Uhr

Lockdown in Griechenland um eine Woche verlängert

Rund vier Millionen Menschen im Großraum Athen werden mindestens eine weitere Woche mit einem Lockdown leben müssen. Ursprünglich hätte dieser nach zwei Wochen an diesem Sonntag enden sollen. Allerdings ist die Zahl der Neuinfektionen seither nicht so stark gesunken wie erhofft. Deshalb entschied der griechische Corona-Stab sich für eine Verlängerung. Außerdem gehen mehrere andere Gegenden in Griechenland wegen steigender Zahlen ebenfalls in den Lockdown.

Die griechische Gesundheitsbehörde hatte am Freitag 1790 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, fast die Hälfte davon im Großraum Athen, wo die Intensivbetten zu 88 Prozent belegt sein sollen. Landesweit soll es rund 12.000 aktive Fälle geben, mit einem steigenden Anteil von Infektionen mit mutierten Viren.

Zu den Gegenden, die neu in den Lockdown gehen, gehören die kretische Hafenstadt Heraklion, Teile der Halbinsel Peloponnes sowie die Inseln Samos uns Syros. Zu den Maßnahmen gehören geschlossene Schulen, Geschäfte und Gastronomie sowie eine tägliche Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Das Haus darf nur verlassen, wer einkaufen, zum Arzt, arbeiten oder sich sportlich betätigen will. Dazu müssen die Bürger jeweils eine entsprechende SMS an den Zivilschutz senden.

26.2.2021 • 18:48 Uhr

Bericht: Nach Impfung viel weniger Corona-Tote in Altenheimen

Die Schutzimpfungen führen laut Medieninformationen zu einer deutlich sinkenden Zahl von Covid-19-Toten in deutschen Pflegeheimen. Eine Umfrage unter großen Betreibern habe ergeben, dass die Zahl der Infizierten, Erkrankten und Gestorbenen seit Beginn der Immunisierungskampagne deutlich zurückgehe, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". So zählten die 28 Johanniter-Seniorenheime in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter ihren 2.400 Bewohnern kaum noch Corona-Tote. Auch hätten dort die Krankenhauseinweisungen wegen schwerer Covid-Erkrankungen aufgehört.

Der Caritas-Verband, der 128.000 Betten in 1.800 stationären Einrichtungen unterhält, teilte der Zeitung mit, nach Verabreichung der Zweitimpfungen seien die Infektionszahlen in den Häusern um 35 bis 65 Prozent zurückgegangen. "Die Impfung hält ihr Versprechen", sagte Caritas-Präsident Peter Neher. In den Einrichtungen mit bereits vollständiger Impfung gingen die Infektionszahlen und der auf Corona zurückzuführenden Todesfälle "klar nach unten". Nach Angaben des Robert Koch-Instituts starben in der letzten Dezemberwoche noch rund 4.000 über 80-Jährige an oder mit Covid-19. Binnen vier Wochen sei die Zahl auf 2.600 gesunken.

26.2.2021 • 18:40 Uhr

UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution zu gerechter Impfstoff-Verteilung

Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution zur gerechten Verteilung von Corona-Impfstoffen weltweit verabschiedet. Alle 15 Ratsmitglieder unterstützten die von Großbritannien eingebrachte Resolution, die vor allem den Zugang zu Corona-Vakzinen in konfliktgeplagten und ärmeren Ländern verbessern soll. 

Die Ratsmitglieder bekräftigten darin ihre Forderung nach Solidarität mit ärmeren Staaten sowie nach Waffenstillständen in Konflikten. In dem Resolutionstext, aus dem die Nachrichtenagentur AFP zitiert, werden reichere Staaten dazu ermutigt, Corona-Impfstoffdosen an Gesellschaften mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu spenden. Ausdrücklich werden UN-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, auf das Horten von Impfstoffen zu verzichten. 

26.2.2021 • 18:05 Uhr

Belgien warnt vor steigenden Corona-Neuinfektionen

In Belgien steigt die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen schnell an, nach Expertenangaben wegen der mutierten Virus-Varianten. Durchschnittlich kommt es zu 2294 Neuinfektionen pro Tag, wie Zahlen der Gesundheitsbehörden zeigten. Das war ein Anstieg um 24 Prozent im Vergleich zum vorherigen Sieben-Tage-Zeitraum. In den vergangenen Tagen hat auch die Zahl der Krankenhauseinlieferungen zugenommen. "Die Zahlen steigen überall an", sagte der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo. "Wir müssen deshalb äußerst vorsichtig bleiben, vor allem, weil wir wissen, dass es so gefährliche Varianten gibt."

26.2.2021 • 17:31 Uhr

RKI verschärft Empfehlung zu neuen Corona-Varianten

Angesichts der Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Coronavirus in Deutschland verschärft das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Varianten oder dem Verdacht darauf sollten Patienten - unabhängig von der Schwere, dem Alter oder einem Krankenhausaufenthalt - vorsorglich 14 Tage isoliert werden, heißt es in einer aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung sollte außerdem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden.

26.2.2021 • 17:28 Uhr

Budapester Basilika schließt nach Corona-Tod des Pfarrers

Die größte katholische Kirche in Budapest schließt wegen der Corona-Pandemie ihre Pforten. Grund ist offenbar der Tod des Pfarrers der St.-Stephans-Basilika, Weihbischof György Snell (71), der nach einer Corona-Infektion starb. Dies teilte der Primas der katholischen Kirche in Ungarn, Kardinal Peter Erdö, auf der Facebook-Seite des Erzbistum Esztergom-Budapest mit.

Wie er weiter ausführte, infizierten sich auch die Kaplane der Basilika mit dem Coronavirus. Die weltlichen Bediensteten der Sakralstätte würden als Kontaktpersonen gelten und müssten deshalb in Quarantäne gehen. Aus diesem Grunde müsse die Kirche ihre liturgische Tätigkeit bis auf weiteres einstellen. Die Basilika ist bei Touristen beliebt. Mit einer Höhe von 96 Metern ist sie eines der höchsten Bauwerke in Budapest.

Touristen gehen auf dem Platz vor der St.-Stephans-Basilika in Budapest (Archivbild 2020). | picture alliance/dpa/XinHua

Bild: picture alliance/dpa/XinHua

26.2.2021 • 17:02 Uhr

Mehr Erstimpfungen durch Verschiebung der Zweitimpfung

Millionen Bürger könnten deutlich schneller gegen Corona geimpft werden, wenn die zulässigen Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung voll ausgeschöpft und keine Impfdosen mehr für Zweitimpfungen zurückgelegt werden. Dies zeigen Modellrechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung.

Würde so verfahren, könnten bis Ostern mehr als zwei Millionen zusätzliche Erstimpfungen gespritzt werden. Und bis zum Beginn der Sommerferien in den ersten Ländern am 21. Juni könnten sogar mehr als 7,5 Millionen zusätzliche Erstimpfungen stattfinden. Laut dem Modell könnten dann 58 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Im Unterschied dazu würden beim aktuellen Impfregime nur etwa 47 Prozent diesen Schutz bis zum Sommer bekommen, hieß es.

26.2.2021 • 17:00 Uhr

Seehofer: Grenzkontrollen zu Frankreich stehen nicht zur Diskussion

Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der französischen Grenzregion Moselle geht Bundesinnenminister Horst Seehofer nicht von verschärften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol aus. Zwar habe man in der französischen Region eine Entwicklung mit mutierten Viren, die nicht schön sei, sagte Seehofer in Heilbronn.

Man sei deshalb auch im Gespräch, welche Maßnahmen auf Seite der Franzosen Zu treffen seien, und welche in Rheinland-Pfalz und im Saarland. "Das läuft auf Hochtouren." Die Franzosen wollten am Montag entscheiden, sagte Seehofer. "In diesen ganzen Überlegungen stehen bis zur Stunde Grenzkontrollen nicht zur Diskussion."

26.2.2021 • 16:30 Uhr

Hamburg: Maskenpflicht in Parks am Wochenende

Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Corona-Pandemie führt Hamburg an den Wochenenden eine Maskenpflicht in besonders beliebten großen Parks und Grünanlagen ein. Das teilte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nach einer Senatssitzung mit. Die Vorschrift zum Maskentragen gelte darüber hinaus auch an allen Stellen im öffentlichen Raum, in denen es "eng" werde und Abstände nicht garantiert seien.

Betroffen von der Maskenpflicht sind Tschentscher zufolge etwa die Grünanlagen entlang der Alster, der Hamburger Stadtpark und das Elbufer. Dabei handelt es sich um beliebte Ziele für Spaziergänge und Ausflüge. Die Pflicht gilt jedoch nur an Wochenenden tagsüber zwischen 10.00 und 18.00 Uhr. Die Polizei werde die Einhaltung dieser Regeln kontrollieren.

26.2.2021 • 16:13 Uhr

Elfenbeinküste erhält als zweites Land Corona-Impfdosen von Covax

Die Elfenbeinküste hat als zweites Land der Welt Impfdosen von der internationalen Covax-Initiative erhalten. 540.000 Dosen mit dem AstraZeneca-Wirkstoff seien in der Hauptstadt Abidjan angekommen, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Zuvor hatte Ghana als erstes Land am Mittwoch Corona-Impfdosen von Covax erhalten.

Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um Länder mit kleinen und mittleren Einkommen mit Corona-Impfstoffen zu versorgen. Die Initiative will nach eigenen Angaben in diesem Jahr knapp zwei Milliarden Dosen liefern.

In Afrika wurden der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC zufolge bisher rund 3,8 Millionen Corona-Fälle und knapp 103.000 Tote registriert. In der Elfenbeinküste in Westafrika mit ihren knapp 26 Millionen Einwohnern ist es demnach bislang offiziell zu mehr als 32.000 Corona-Infektionen gekommen.

26.2.2021 • 16:04 Uhr

Außengastronomie laut Wirtschaftsminister ab Ostern möglich

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält Außengastronomie bald wieder für möglich. Das sei gegen Ostern vermutlich drin, sagte Altmaier nach digitalen Beratungen mit seinen Ministerkollegen aus den Ländern. Voraussetzung sei die Einhaltung von Hygienevorschriften.

Die Verfügbarkeit von Schnelltests könne eine Öffnung der Außengastronomie noch sicherer machen. Altmaier sagte mit Blick auf das Vorgehen in der Corona-Krise, er wolle nicht von einem Paradigmenwechsel sprechen. Die Strategie aber müsse angepasst und weiterentwickelt werden. Es gehe um eine Perspektive, die Mut mache.

Zwar sei der deutliche Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen zum Stillstand gekommen. Experten diskutierten darüber, ob und inwieweit eine neue Infektionswelle unterwegs sei. Auf der anderen Seite sei es ganz eindeutig so, dass "wir uns eine unveränderte Fortführung der Lockdown-Maßnahmen immer weniger leisten können".

26.2.2021 • 15:47 Uhr

Altmaier: Abschlagszahlungen bis zu 800.000 Euro pro Firma

Die Abschlagszahlungen für Unternehmen im Rahmen der Überbrückungshilfe III werden verdoppelt. Ab heute seien bis zu 800.000 Euro pro Firma für vier Monate möglich, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. "Das wird vielen helfen, die dringend auf dieses Geld angewiesen sind", sagte Altmaier.

Mit der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Strom bezuschusst. Der maximale Förderbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat. Wirtschaftsverbände hatten die Politik wegen einer schleppenden Umsetzung der Hilfen wiederholt kritisiert.

26.2.2021 • 15:21 Uhr

Slowakei verlängert Notstand bis 19. März

Das slowakische Parlament hat einer Verlängerung des wegen der Corona-Pandemie geltenden Notstands zugestimmt. Nach einer mit Unterbrechungen bereits seit Mittwoch geführten Plenumsdebatte stimmte eine große Mehrheit der anwesenden Abgeordneten für den Regierungsantrag. Der zum 1. Oktober ausgerufene und mehrmals verlängerte Notstand gilt nun vorerst bis zum 19. März. Unter anderem erlaubt der Notstand die Zwangsrekrutierung und -verlegung von Gesundheitspersonal und das Verbot von Versammlungen. 

26.2.2021 • 14:54 Uhr

US-Verbraucher konsumieren mehr - dank Corona-Schecks

Die US-Verbraucher haben im Januar dank neuer Corona-Schecks deutlich mehr konsumiert. Ihre Ausgaben wuchsen um 2,4 Prozent zum Vormonat, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Beflügelt wurde die Ausgabenfreude durch das Ende vergangenen Jahres verabschiedete Corona-Hilfspaket der Regierung, wodurch viele Amerikaner 600 Dollar erhielten. Die persönlichen Einkommen erhöhten sich dadurch um durchschnittlich zehn Prozent.

Die Verbraucher bilden mit ihren Ausgaben das Rückgrat der US-Wirtschaft, die trotz der Corona-Krise im vierten Quartal 2020 wuchs: und zwar um aufs Jahr hochgerechnet 4,1 Prozent. Der neue Präsident Joe Biden will ein rund 1,9 Billionen Dollar großes Corona-Hilfspaket auf den Weg bringen, worin weitere Einmalzahlungen von 1400 Dollar pro Person vorgesehen sind.

26.2.2021 • 14:48 Uhr

Mutationen breiten sich in Österreich aus

In Österreich ist laut Gesundheitsministerium inzwischen etwas mehr als Hälfte aller Neuinfektionen auf eine der grassierenden Corona-Varianten zurückzuführen. "Die Mutationen, da sie stärker sind, scheinen sich sehr schnell durchzusetzen", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Österreich sei das einzige Land in Europa, das alle positiven PCR-Testergebnisse auf etwaige Virusvarianten überprüfe. Als Erfolg wertete der Minister, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen kurz vor dem Abschluss stünden. Dadurch seien weniger schwere Krankheitsverläufe zu befürchten.

26.2.2021 • 14:35 Uhr

Antigentests in Österreichs Schulen: Bisher 1500 positive Fälle

Bei den Corona-Tests in Österreichs Schulen sind seit der Rückkehr zum Präsenzunterricht am 8. Februar rund 1500 positive Fälle entdeckt worden. Allein in der nun dritten Woche seien es 904 gewesen - 619 bei Schülern sowie 285 bei Lehrern und Verwaltungspersonal, teilte ein Sprecher des Bildungsministerium mit.

Insgesamt wurden seit Montag 1,4 Millionen Tests in den Schulen gemacht. "Es ist gut, dass wir die Fälle finden. Nur so kann man die Schulen aufhalten", sagte ein Sprecher des Ministeriums. 

Alle 1,1 Millionen Schüler müssen sich selbst mindestens einmal die Woche mit einem sogenannten Nasenbohrer-Test in der Schule auf eine etwaige Infektion untersuchen. Dabei wird ein Abstrich aus dem vorderen Bereich der Nase genommen. Weil die Grundschüler die gesamte Woche über im Präsenzunterricht sind, müssen sie sich zweimal wöchentlich testen. "Die Kinder kommen irrsinnig gut damit zurecht", erklärte der Sprecher des Ministeriums.

26.2.2021 • 13:41 Uhr

EMA entscheidet am 11. März über Johnson & Johnson Impfstoff

Der Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson dürfte am 11. März grünes Licht von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA erhalten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet. Die EMA hatte Mitte Februar erklärt, bis Mitte März die Bewertung für eine mögliche Genehmigung des Vakzins abschließen zu wollen. Die Behörde habe von dem US-Pharmakonzern einen Antrag auf bedingte Marktzulassung erhalten, dieser werde nun beschleunigt geprüft, hieß es zu dem Zeitpunkt. Es wäre die vierte Zulassung eines Covid-19-Impfstoffs in der EU.

26.2.2021 • 13:35 Uhr

EU-Behörde genehmigt Antikörper-Mittel gegen Covid-19

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA genehmigt den Einsatz der Antikörper-Therapie des US-Konzerns Regeneron gegen Covid-19. Sie kann nun zur Behandlung genutzt werden von Corona-Patienten, die noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand verschlechtert. Das in den USA per Notfallzulassung erlaubte Regeneron-Kombinationspräparat war im Herbst bereits dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verabreicht worden.

26.2.2021 • 13:31 Uhr

Zehntausende Verstöße gegen Maskenpflicht bei der Bahn

Gegen die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnhöfen gab es im vergangenen Jahr Zehntausende Verstöße. Von Mitte September bis zum Jahresende registrierte die Bundespolizei gut 236.000 Fälle, wie eine Anfrage der FDP im Bundestag ergab. Unterdessen kam es 2020 zu weniger Straftaten in Bahnhöfen und Zügen, wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums hervorgeht.

26.2.2021 • 13:19 Uhr

Bundestag beschließt mehr Hilfen für Einkommensschwache

Der Bundestag hat weitere Corona-Hilfen beschlossen. Grundsicherungsempfänger erhalten im Mai einmalig 150 Euro für ihre Mehrausgaben durch die Corona-Pandemie. Der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung (Hartz IV), der Ende März ausgelaufen wäre, wird bis zum Jahresende verlängert. Damit soll unter anderem Solo-Selbstständigen geholfen werden, deren Einnahmen durch die Corona-Einschränkungen weggebrochen sind. Sie bekommen die Unterstützung ohne die übliche Vermögensprüfung, und die Wohnkosten werden voll übernommen.

26.2.2021 • 13:09 Uhr

BioNTech-Gründerpaar bekommt Bundesverdienstkreuz

Die Gründer des Biotech-Unternehmens und Impfstoffherstellers BioNTech, Özlem Türeci und Ugur Sahin, bekommen das Bundesverdienstkreuz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde dem Ehepaar am 19. März im Schloss Bellevue das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nehme an der Zeremonie teil.

Türeci und Sahin "verbinden medizinische Grundlagenforschung mit deren Übersetzung in eine praktische Nutzung", erklärte das Präsidialamt. "Dank ihrer weltweit anerkannten Kompetenz im Bereich der mRNA-Technologien und ihres unermüdlichen Einsatzes gelang ihnen innerhalb kürzester Zeit die Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19. Sie haben damit einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet."

26.2.2021 • 12:34 Uhr

Brauer sollen Kosten für verdorbenes Bier ersetzt bekommen

Brauereien sollen wegen der Corona-Beschränkungen die Kosten für verdorbenes Bier ersetzt bekommen. Dies sei bei einer Schalte der Länder mit den zuständigen Bundesministerien beschlossen worden, sagte ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Demnach soll dies im Rahmen der Überbrückungshilfe III geschehen und neben Brauern auch Winzer betreffen. Die Informationen des Bundes dazu würden im Laufe des Tages angepasst.

Brauereien haben während der aktuellen Einschränkungen das Problem, dass Fassbier kaum zu verkaufen ist, weil Gaststätten geschlossen haben und es keine Volksfeste gibt. Da bei immer mehr Fässern das Ablaufdatum näher rückt oder überschritten wird, musste zuletzt nach Angaben der Brauer in Deutschland Bier im Millionenwert weggeschüttet werden. Manche Brauereien verschenkten das Bier auch.

Bierfässer gestapelt | picture alliance / imageBROKER

Vor allem Fassbier wird derzeit kaum nachgefragt. Bild: picture alliance / imageBROKER

26.2.2021 • 12:21 Uhr

Kinderärzte mit Existenzsorgen

Viele niedergelassene Kinderärzte in Deutschland fürchten angesichts der Corona-Pandemie um ihre Zukunft. Mehr als ein Drittel sieht die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hervorgeht, über die der "Spiegel" berichtet.

Seit Beginn der Corona-Krise gehen demnach die Fallzahlen in den Praxen deutlich zurück, weil es aufgrund der Pandemieschutzmaßnahmen weniger akute Infektionskrankheiten gibt. Auch bleiben viele Familien aus Sorge vor Ansteckung den Praxen fern.

26.2.2021 • 12:11 Uhr

Bundesagentur für Arbeit braucht mehr Geld für Kurzarbeit

Die Bundesagentur für Arbeit muss wegen des zweiten Lockdowns deutlich mehr Geld für die Zahlung von Kurzarbeitergeld aufwenden als zunächst geplant. Der Ansatz von sechs Milliarden Euro für das Jahr 2021 müsse verdoppelt werden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld. "Durch den harten, mehrmonatigen Lockdown sind die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld erneut stark gestiegen und die Mittel werden Ende März aufgebraucht sein."

Im vergangenen Jahr hat die Behörde nach Angaben von Schönefeld insgesamt 61 Milliarden Euro ausgegeben - soviel wie noch nie zuvor. Eingeplant waren zunächst 36 Milliarden Euro. Alleine für Kurzarbeit wurden den Unternehmen 22 Milliarden Euro überwiesen.

26.2.2021 • 12:06 Uhr

Fast 20.000 Corona-Tote in Tschechien

In Tschechien ist die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie auf 19.999 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Prag mitteilte. Die Zahl der jemals Infizierten stieg innerhalb von 24 Stunden um 14 457 auf mehr als 1,2 Millionen. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

Die Regierung spricht sich für einen härteren Lockdown aus. Ministerpräsident Andrej Babis schwebt vor, die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung einzuschränken. Die Menschen sollen für drei Wochen mit wenigen Ausnahmen wie dem Weg zur Arbeit ihren jeweiligen Bezirk nicht mehr verlassen dürfen. Die Bezirke entsprechen in ihrer Größe etwa den deutschen Landkreisen. Das Abgeordnetenhaus sollte im Laufe des Tages über den Antrag der Regierung entscheiden, den Notstand bis Ende März zu verlängern.

26.2.2021 • 11:16 Uhr

Ein Jahr Coronavirus-Update mit Christian Drosten

Heute vor einem Jahr ging es los: NDR Info sendet die erste Folge des Podcasts "Das Coronavirus-Update" mit dem Virologen Christian Drosten. Der Titel lautet: "Wir können die Ausbreitung verlangsamen". "Es war eine Zeit von größter öffentlicher Aufregung und Ratlosigkeit", erinnert sich Drosten. In Virologen-Kreisen sei man schon damals davon ausgegangen, dass die Verbreitung des neuartigen Coronavirus ähnlich verlaufen könnte wie die der spanischen Grippe vor 100 Jahren. Inzwischen hat der Podcast 77 Folgen und und rund 86 Millionen Abrufe.

In der Jubiläumssendung des "Coronavirus-Update" spricht sich Drosten für schnelle Fortschritte beim Impfen aus. "Es geht auf der organisatorischen Ebene, auf der logistischen Ebene jetzt um die Wurst", so er Leiter der Virologie an der Berliner Charité. Impfstoff werde bald in erheblichen Mengen zur Verfügung stehen. Das Vertrauen in die Vakzine werde wachsen.

26.2.2021 • 10:56 Uhr

RKI warnt vor Ausbreitung von Virusmutation

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt in Berlin, die Virusmutation B117 breite sich rasch aus. Sie sei "deutlich gefährlicher, und zwar in allen Altersgruppen". Nach der positiven Entwicklung zu Jahresbeginn stelle er nun "deutliche Signale einer Trendumkehr" fest. Wichtig sei, dass die Regeln weiter eingehalten würden. "Ansonsten steuern wir in eine weitere, in eine dritte Welle", warnt Wieler.

Positiv sei der Rückgang bei den Fallzahlen der über 80-jährigen und bei den Todesfällen. Dies zeige, dass die Maßnahmen wirken und dass viel gemeinsam erreicht werden könne: "Wir haben es wirklich selber in der Hand, durch unser Verhalten die Pandemie zu kontrollieren."

26.2.2021 • 10:42 Uhr

Spahn: Impfkampagne zeigt "erste Erfolge"

Die Impfkampagne in Deutschland zeige "erste Erfolge", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. So hätten bislang die allermeisten Menschen der Kategorie 1 das Impfangebot angenommen. In einigen Bundesländern sei bereits die Mehrheit der über 80-Jährigen geimpft. Das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, sei für diese Gruppe damit deutlich gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz der über 80-Jährigen lag dem Minister zufolge Anfang Februar noch bei 200, mittlerweile liege sie bei 70.

26.2.2021 • 10:25 Uhr

Wirtschaft fordert konkretes Öffnungskonzept

Wirtschaftsverbände warnen Bund und Länder angesichts des wochenlangen Lockdowns vor schweren wirtschaftlichen Folgen und dringen auf ein konkretes Öffnungskonzept. Viele Unternehmen erhofften sich Hinweise, wie die zeitliche Perspektive konkreter als bisher eingeschätzt werden könne, damit mehr Planbarkeit und Berechenbarkeit möglich werden, heißt es in einer vom Bundeswirtschaftsministerium verfassten "Gesprächsgrundlage" für Beratungen der Wirtschaftsminister von Bund und Ländern an diesem Freitag.

Mehr als 40 Verbände hatten Öffnungskonzepte an Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) übersandt. Der wochenlange Lockdown mit der Schließung etwa der Gastronomie und vieler Einzelhandelsgeschäfte war zuletzt von Bund und Ländern noch einmal bis zum 7. März verlängert worden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am kommenden Mittwoch darüber, wie es weitergeht.

26.2.2021 • 10:07 Uhr

Covid-19-Dashboard wieder erreichbar

Das Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts ist wieder erreichbar. Über mehrere Stunden erschien auf der Seite nur der Hinweis, dass die Daten derzeit aktualisiert würden. Für Donnerstag hat das RKI 9997 neue Ansteckungsfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut etwas an und liegt nun bei 62,6.

26.2.2021 • 09:52 Uhr

75.176 Neuinfekionen in den USA

In den USA ist die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Die Behörden meldeten laut Johns-Hopkins-Universität am Donnerstag 75.176 neue Fälle. Am Donnerstag der Vorwoche waren noch 69.266 neue Infektionen gemeldet worden. Den bisherigen Tagesrekord gab es am 2. Januar mit 299.786 neuen Infektionen binnen 24 Stunden.

Die Zahl der täglichen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich leicht zurück. Sie lag am Donnerstag bei 2237. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 28,4 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 508 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

26.2.2021 • 09:40 Uhr

Kassenärzte erwarten Impfstart mit BioNTech für Praxen in sechs bis acht Wochen

Spätenstens ab Mai soll auch in den Arztpraxen der Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erwartet "einen Impfstart für die Praxen in den nächsten sechs bis acht Wochen", wie ein KBV-Sprecher der "Rheinischen Post" sagte. Nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein stehen allein in Nordrhein-Westfalen 4000 Apotheken bereit, die niedergelassenen Ärzte ab Mai mit Impfstoff zu versorgen.

Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet in zwei Monaten aufgrund der "Schwemme an Impfstoffen" mit einer Überforderung der Impfzentren. "Wir werden in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland haben, als die bisherigen Impfzentren verimpfen können", sagte er am Freitag im Interview mit den Fernsehsendern RTL und ntv. Er dringt daher auf Konzepte, wie etwa der Impfstoff zu den Hausarztpraxen transportiert werden kann.

26.2.2021 • 08:58 Uhr

Weber: Einreiseverbot in den Schengenraum aus Hochrisikogebieten

EVP-Fraktionschef Manfred Weber fordert einen schnellstmöglichen Einreisestopp aus Corona-Mutationsgebieten in den EU-Schengenraum. Im Bayerischen Rundfunk sagte Weber: "Wir brauchen im Schengenraum unbedingt schnellstmöglich gemeinsame Standards, dass wir Hochrisikogebiete auf der Welt isolieren und die Einreise verhindern in der jetzigen Übergangszeit, wo die Mutanten eben die große Sorge sind."

Die sei die Aufgabe der Innenminister, so Weber weiter. "Man muss sich schon die Frage stellen, warum es der EU im Schengenraum nicht gelungen ist, die Mutanten von uns fern zu halten. Es gibt keinen gemeinsamen Standard in der EU. Man kann über Madrid einreisen und dann nach München weiterfahren." Zu den innereuropäischen Grenzschließungen etwa an der deutsch-tschechischen Grenze sagte der niederbayerische CSU-Politiker, es gehe nicht um das "ob", sondern "wie" Grenzschließungen umgesetzt würden. " Für die Lieferketten und die Arbeitspendler müsse die Grenze offen gehalten werden, so Weber.

26.2.2021 • 08:31 Uhr

Unklarheit bei Infektionszahlen in Deutschland

Das Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) ist derzeit nicht erreichbar. Auf der Website heißt es, die Daten würden derzeit aktualisiert und stünden voraussichtlich gegen 10.00 Uhr wieder zur Verfügung. Zuvor schien es mit Blick auf die Angaben zu den Landkreisen Unstimmigkeiten gegeben zu haben.

26.2.2021 • 08:31 Uhr

USA: 50 Millionen Impfungen in 37 Tagen

US-Präsident Joe Biden hat 50 Millionen Corona-Impfungen seit seinem Amtsantritt gefeiert. "Je mehr Leute wir impfen, desto schneller werden wir diese Pandemie besiegen", sagte Biden am im Weißen Haus. Bei diesem Anlass wurden zwei Feuerwehrleute, eine Verkäuferin und eine Schulrätin vor laufender Kamera geimpft, um die Sicherheit der verabreichten Mittel zu demonstrieren.

Erst drei Tage zuvor hatte Biden an den 500 000. Todesfall mit dem Virus erinnern müssen. Biden hat versprochen, in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit 100 Millionen Impfungen verabreichen zu lassen. "50 Millionen Spritzen in 37 Tagen. Wir sind Wochen vor dem Zeitplan", sagte er. Bis zum späten Frühjahr solle genügend Impfstoff zur Verfügung stehen, damit alle geimpft werden können, die dies wünschen. Biden kündigte ein großes Aufklärungsprogramm an, um möglichst viele Leute zu einer Impfung zu bewegen. Ziel sei es, 80 Prozent der Erwachsenen zu impfen, um eine Herdenimmunität zu erreichen und die Pandemie zu beenden.

26.2.2021 • 07:25 Uhr

Spahn hielt sich nicht an eigene Mahnung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nahm nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" am 20. Oktober 2020, einen Tag vor seinem positiven Corona-Test, an einem Abendessen mit etwa einem Dutzend Unternehmern in Leipzig teil. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Corona-Zahlen in Deutschland wieder deutlich. Am Morgen desselben Tages hatte Spahn im ZDF noch gemahnt: "Wir wissen vor allem, wo es die Hauptansteckungspunkte gibt. Nämlich beim Feiern, beim Geselligsein, zu Hause privat oder eben in der Veranstaltung, auf der Party im Klub."   Am Abend fuhr er nach Leipzig, wo das Dinner in der Privatwohnung eines Bekannten von Spahn stattfand.

Mehrere Gäste sollen im Zuge des Abendessens an die CDU gespendet haben, berichtet ein Teilnehmer. Alle Gäste hätten Abstand gehalten und Maske getragen, bis sie auf ihren Plätzen gesessen hätten. Einen Tag nach dem Abendessen wurde beim Gesundheitsminister die Corona-Infektion festgestellt.   Das Abgeordnetenbüro von Spahn bestätigte den Termin dem "Spiegel". Es habe sich um ein "privates, nicht öffentliches Abendessen" gehandelt.  

26.2.2021 • 07:04 Uhr

Söder warnt vor "Blindflug" bei Lockerungen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnt vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie am nächsten Mittwoch vor einem "Blindflug" beim Hochfahren des öffentlichen Lebens. "Wir wollen schrittweise öffnen, aber mit Vernunft und Vorsicht", sagte Söder dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". "Ein Rückfall wäre der denkbar schlechteste Weg. Die Politik darf jetzt nicht die Nerven verlieren", warnte er.

Das Instrument zu Steuerung seien die Inzidenzzahlen. "Eine intelligente Öffnungsmatrix sollte sich an den Zahlen von 35 und 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen orientieren", sagte der CSU-Vorsitzende. Skeptisch äußerte er sich zu den in einigen Ländern erarbeiteten Stufenplänen: "Bei einem Stufenplan muss man aufpassen, dass am Ende nicht ein Datum alle nächsten Schritte bestimmt."

26.2.2021 • 06:49 Uhr

Fährverkehr mit Großbritannien bricht ein

Die Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie haben auch starke Auswirkungen auf den internationalen Fährverkehr nach Großbritannien. Die Passagierzahl sei im Vorjahr um 63 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gesunken, teilte der britische Hafenverband British Ports Association in London mit. Demnach reisten 2020 insgesamt 6,9 Millionen Menschen mit Fähren von und nach Großbritannien. Die Zahl beinhaltet Lastwagenfahrer und Touristen. 2019 waren es noch 18,4 Millionen.

Der Hafenverband rief die britische Regierung auf, das Vertrauen in die Reisebranche zu stärken und Fähren als "coronasicheres" Reisemittel zu empfehlen. Premierminister Boris Johnson hat einen mehrstufigen Fahrplan für die Aufhebung der Corona-Maßnahmen bis zum 21. Juni vorgestellt. Ob bereits vorher internationale Reisen wieder erlaubt werden, stand aber zunächst nicht fest.

26.2.2021 • 06:26 Uhr

9997 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland sind binnen eines Tages fast 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das RKI mitteilte, wurden 9997 neue Ansteckungsfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut etwas an und liegt nun bei 62,6. Am Donnerstag hatte der Wert 61,7 betragen.  

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs den Angaben zufolge auf 2.424.684. Laut RKI wurden ferner 394 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden registriert. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 69.519. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2,236 Millionen. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz pendelt seit mehreren Tagen um die Marke 60. Während des seit Dezember andauernden harten Lockdowns war der Wert wochenlang zurückgegangen, bevor er im Verlauf der vergangenen Tage wieder stieg, dann erneut sank und nun den zweiten Tag in Folge wieder zunahm. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums.

26.2.2021 • 04:56 Uhr

Südkorea beginnt mit landesweiten Corona-Impfungen

Südkorea hat mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Als erster Impfstoff wurde das Vakzin von Astrazeneca verabreicht. Kurz vor dem offiziellen Start der landesweiten Impfkampagne am Morgen habe eine 61-jährige Altenpflegerin in Seoul die erste Spritze erhalten, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS. Präsident Moon Jae In hatte den etwa 52 Millionen Einwohnern des Landes eine kostenlose Corona-Schutzimpfung versprochen. Zuerst sollten mehr als 5000 Pflegekräfte und Patienten in 213 Pflege- und Reha-Einrichtungen geimpft werden. Entgegen früherer Planungen schlossen die Gesundheitsbehörden zunächst Menschen im Alter von 65 Jahren und älter von der Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin aus. Es gebe nicht genug Daten über dessen Wirksamkeit bei älteren Menschen.

26.2.2021 • 04:08 Uhr

Fauci warnt US-Bürger vor Zögern bei Impfungen wegen Vakzin-Präferenz

Der oberste Virologe Anthony Fauci hat die Menschen in den USA dazu aufgerufen, sich in jedem Fall unabhängig vom Hersteller des jeweils angebotenen Vakzins gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mit Blick auf die erwartete baldige Zulassung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson in dem Land sprach Fauci von "guten Nachrichten". Er warnte, Menschen die einen Termin für dieses Mittel erhielten sollten nicht abwarten, ob sie später mit den geringfügig effektiveren Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft werden könnten. Er sprach von einem Rennen zwischen dem Virus und dem Versuch, die Menschen zu impfen. Je länger Menschen Impfungen verzögerten, desto größer werde die Chance, dass sich neue Mutationen und neue Varianten des Coronavirus bildeten.

26.2.2021 • 03:53 Uhr

Bahrain legt vor: Vakzin von Johnson & Johnson zugelassen

Als erstes Land weltweit hat das Königreich Bahrain dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Einen Tag zuvor hatten US-Regulierungsbehörden dem Mittel eine starke Wirksamkeit gegen schwere Verläufe von Covid-19 attestiert. Das Königreich erklärte, das Vakzin werde bei den am stärksten gefährdeten Personen eingesetzt, etwa bei älteren Menschen sowie solchen mit chronischen Erkrankungen.

26.2.2021 • 03:08 Uhr

Mehr als eine Viertelmillion Corona-Tote in Brasilien

Brasilien hat in der Corona-Pandemie mehr als eine Viertelmillion Todesfälle verzeichnet. In jeder der vergangenen fünf Wochen verzeichnete das Land im Durchschnitt täglich mehr als 1000 Todesfälle. Die Zahl der offiziell bestätigten Corona-Todesfälle gaben die Gesundheitsbehörden mit 251.498 an. Die Regierung des Landes mit der zweithöchsten Zahl an Corona-Todesfällen weltweit nach den USA hatte in der Pandemie die Krankheitsprävention nicht zur Priorität gemacht. Präsident Jair Bolsonaro spottete über Covid-19 als "kleine Grippe" und drosch teils verbal auf regionale Amtsträger ein, die Aktivitäten einschränkten, um die Ausbreitung der Pandemie zu hemmen.

26.2.2021 • 03:08 Uhr

Ungarn hält Lockdown-Regeln bis mindestens 15. März aufrecht

Ungarn will noch bis mindestens zum 15. März an weitreichenden Corona-Beschränkungen festhalten. Die Regierung begründete die Entscheidung mit der Erwartung eines Anstiegs der Corona-Fallzahlen und Todesfälle in den kommenden Wochen. Experten erwarteten einen drastischen Anstieg, erklärte der Stabschef des Ministerpräsidenten Viktor Orban, Gergely Gulyas, mit Blick auf eine dritte Welle der Pandemie in dem Land. Die derzeitigen Einschränkungen in Ungarn sind bereits seit dem 11. November in Kraft. Neben Ausgangsbeschränkungen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr sehen sie etwa Auflagen für Gastronomie, Kulturbetriebe, Hotels und andere Bereiche vor. In der vergangenen Woche hatte die Regierung eine Online-Umfrage zur Aufhebung von Corona-Einschränkungen gestartet.