Eine spanische Flagge weht an einem Strand | dpa
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Spanien: Zahl der Neufälle steigt massiv ++

Stand: 13.08.2020 23:07 Uhr

In Spanien steigt die Zahl der Neuinfektionen stark an - innerhalb der vergangenen 24 Stunden waren es fast 3000 Fälle. Die Zahl der Fluggäste liegt auch in den Ferien deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Liveblog vom Donnerstag zum Nachlesen.

  • Nach Testpanne in Bayern: Söder spricht Huml Vertrauen aus
  • Spanien meldet massiven Anstieg bei Neuinfektionen
  • Biden fordert landesweite Maskenpflicht
  • 56.307 Neuinfektionen in den USA
  • Fluggastzahl in Deutschland bleibt niedrig
  • RKI meldet 1445 Neuinfektionen in Deutschland
13.8.2020 • 23:06 Uhr

Ende des heutigen Liveblogs

Für heute schließen wir den Liveblog. Danke für Ihr Interesse und gute Nacht.

13.8.2020 • 22:08 Uhr

Biden fordert landesweite Maskenpflicht

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat in der Corona-Krise eine landesweite Maskenpflicht gefordert. Jeder einzelne Amerikaner sollte ab sofort in der Öffentlichkeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen und das mindestens für die kommenden drei Monate, sagte Biden, nachdem er und und seine Vize-Kandidatin Kamala Harris von Experten über die Corona-Pandemie unterrichtet wurden. "Jeder Gouverneur sollte das verpflichtende Tragen einer Maske vorschreiben", forderte Biden. Auf diese Weise könnten nach Schätzungen von Experten mindestens 40.000 Menschenleben in den kommenden drei Monaten gerettet werden.

13.8.2020 • 22:06 Uhr

Asselborn: Luxemburg ist kein Corona-Risikogebiet mehr

Luxemburg sieht keine Grundlage mehr für eine Einstufung als Corona-Risikogebiet durch deutsche Behörden. Nach neuesten epidemiologischen Zahlen seien die Sars-CoV-2-Neuinfektionen stark rückläufig, teilte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas mit.

Mit 47,44 ansässigen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner über den Zeitraum vom 3. bis zum 9. August sei die von deutschen Behörden festgelegte Marke von 50 Fällen deutlich unterschritten. Asselborn erwarte, dass die Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet und die damit einhergehenden Test- und Quarantänevorschriften sowie die Reisewarnung "schnellstmöglich aufgehoben" werden. Mit den aktuellen Maßnahmen seien "erhebliche Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zwischen Luxemburg und Deutschland" verbunden.

Mitte Juli war Luxemburg vom Robert Koch-Institut (RKI) zum Corona-Risikogebiet erklärt worden, nachdem es die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten hatte. Luxemburg hatte sich von Anfang an gegen diese Einstufung gewehrt: Die hohen Zahlen hingen unter anderem damit zusammen, dass Luxemburg flächendeckend und mehr als andere Länder teste - und dabei auch Grenzgänger miteinbeziehe.

Jean Asselborn |

Luxemburgs Außenminister Asselborn erwartet von Deutschland eine Rücknahme der Reisewarnung.

13.8.2020 • 22:02 Uhr

300 Corona-Fälle nach Ausbruch in britischer Sandwich-Fabrik

Nach einem Corona-Ausbruch in einer Sandwich-Fabrik in der englischen Stadt Northampton sind fast 300 Angestellte positiv auf das Virus getestet worden. Bei 79 Menschen hatte der staatliche Gesundheitsdienst NHS eine Ansteckung festgestellt, 213 Fälle weitere seien durch private Tests des Unternehmens Greencore bestätigt, teilte die regionale Verwaltung mit.

Greencore erklärte, man habe nach einer steigenden Zahl von Covid-19-Fällen in der Region damit begonnen, proaktiv alle Mitarbeiter des Werks zu testen. Man habe sofort die Kontakte verfolgt; die möglicherweise Betroffenen seien angewiesen worden, sich zu isolieren. Northampton liegt nördlich von London.

13.8.2020 • 21:57 Uhr

Bund und Länder wollen erneute Schulschließungen vermeiden

Schulen, Lehrer und Schüler sollen kurzfristig deutlich stärker finanziell bei der Digitalisierung unterstützt werden. "Die Pandemie hat der Entwicklung von Formen des digitalen Lernens neue Dringlichkeit verliehen", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken und Bildungsministern aus Bund und Ländern mit. "Es war der gemeinsame Wille, schnellstmöglich alle Schulen in der erforderlichen Weise an das schnelle Internet anzuschließen, Schülern zu Hause einen bezahlbaren Zugang zum Internet zu ermöglichen und Lehrer mit Endgeräten auszustatten."

Bei dem Treffen wurden zwar keine konkreten Beschlüsse gefasst. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist aber angedacht, alle Schulen in Deutschland zügig an schnelles Internet anzuschließen, für jeden Lehrer einen Dienstlaptop zu beschaffen und außerdem jedem Schüler einen günstigen Zugang zum Internet zu ermöglichen, der maximal zehn Euro im Monat kostet. Es wird demnach mit Kosten von rund 500 Millionen Euro gerechnet. Bund und Länder müssten nun über weitere konkrete Schritte beraten, hieß es weiter.

Flächendeckende Schulschließungen, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, soll es nach dem Willen der Beteiligten möglichst nicht mehr geben. "Es besteht Einigkeit über das gemeinsame Ziel, erneute komplette und flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas möglichst zu vermeiden", sagte Seibert. "Wir haben heute sehr gute Ergebnisse erzielt", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

13.8.2020 • 21:18 Uhr

Fast 1.400 positive Ergebnisse an Bayerns Corona-Teststationen

Von den insgesamt 107.376 Corona-Tests, die bisher an den bayerischen Teststationen von Reiserückkehrern gemacht wurden, waren 1.389 positiv. Das hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) dem BR mitgeteilt.

13.8.2020 • 21:07 Uhr

Weiterer venezolanischer Politiker infiziert

In Venezuela ist ein weiterer führender Politiker nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Kommunikationsminister Jorge Rodríguez, der für gewöhnlich über die Entwicklung der Pandemie in dem südamerikanischen Krisenstaat informiert, gab den Befund auf Twitter bekannt. "Auch wenn ich mich allgemein in einem guten Zustand befinde, muss ich in Quarantäne", schrieb er.

Zuvor waren in Venezuela bereits ein Dutzend hoher Beamter, Politiker und Militärs positiv auf das Virus getestet worden waren, unter ihnen der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, und Ölminister Tareck El Aissami. Auch in anderen lateinamerikanischen Ländern wie Bolivien, Brasilien und Honduras infizierten sich Minister, Staats- und Regierungschefs.

13.8.2020 • 20:33 Uhr

Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum soll in zweiter Septemberhälfte stattfinden

Für die Hamburg European Open 2020 ist doch noch ein neuer Termin gefunden worden. Das traditionsreichste Tennisturnier Deutschlands soll in diesem Jahr vom 19. bis 27. September am Rothenbaum stattfinden. "Wir haben die ATP informiert, dass wir in der Woche vor den French Open unser Turnier veranstalten wollen. Und wir erwarten die Bestätigung im ATP-Turnierkalender, der an diesem Freitag verkündet wird", sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel. "Ich bin sehr happy für die Hamburger Tennisfans. Unser Ziel war es immer, dass unser modernisiertes Rothenbaum-Stadion in diesem Jahr noch in einem würdigen Rahmen eingeweiht werden kann."

"Die Verhandlungen mit unseren Partnern, der ATP, der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Deutschen Tennis Bund waren zeitintensiv, da für die Covid-19-konforme Organisation einer Großveranstaltung natürlich viel Klärungsbedarf besteht und ein solches Event für uns als Veranstalter auch ein finanzielles Risiko birgt", sagte Reichel.

Die Kapazität des renovierten Center Courts von 10.000 Besuchern wird zur Einhaltung der Abstandsregeln verringert. Die genaue Zuschauerzahl wird ebenso noch bekannt gegeben wie die Details zum Teilnehmerfeld für die 114. Auflage des Sandplatz-Klassikers.

Rothenbaum | null

Coronabedingt hatte die Herren-Profiorganisation ATP-500er-Turnier Mitte Juli abgesagt.

13.8.2020 • 20:23 Uhr

56.307 Neuinfektionen in den USA

Die US-Seuchenzentren CDC geben 56.307 festgestellte Neuinfektionen und 1497 weitere Todesfälle bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 5,176 Millionen Infektionen und 165.148 Tote verzeichnet.

13.8.2020 • 19:38 Uhr

In Spanien steigt Zahl der Neuinfektionen massiv

Mit 2935 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden meldet Spanien den höchsten Wert seit Ende Mai. In den vergangenen Tagen hatten die Behörden jeweils etwa nur halb so viele neue Fälle gemeldet.

Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln ist die Zahl der aktiven Covid-19-Erkrankten von gestern auf heute um 20 Prozent gestiegen - auf gut 1500. Damit ist der Wert überschritten, ab dem das Auswärtige Amt Reisewarnungen in Betracht zieht. Bisher warnt es nur vor Reisen in die spanischen Regionen Katalonien, Aragón, Navarra, das Baskenland und Madrid.

Mit Informationen von Oliver Neuroth, ARD-Studio Madrid

13.8.2020 • 19:00 Uhr

EU-Kommission beendet Vorgespräche mit Johnson & Johnson

Die Europäische Kommission meldet den Abschluss von Vorgesprächen mit dem US-Pharmaunternehmen Johnson & Johnson (J&J) über den Kauf von 200 Millionen Dosen eines potenziellen Impfstoffs. Das könnte nach Angaben der EU-Kommission den Weg für die Unterzeichnung eines Vertrags ebnen. Bereits im Juli wurden entsprechende Vorgespräche mit Sanofi und GlaxoSmithKline abgeschlossen.

13.8.2020 • 18:49 Uhr

Italien: Rund 200 Anzeigen gegen die Regierung

Zahlreiche Menschen in Italien haben Regierungschef Giuseppe Conte, Außenminister Luigi Di Maio und andere Kabinettsmitglieder wegen ihrer Corona-Politik angezeigt. Die Staatsanwaltschaft in Rom informierte die Regierung über die Vorwürfe, wie das Presseamt Contes mitteilte.

Es geht bei den Anzeigen zum Beispiel um Amtsmissbrauch, Totschlag und die Einschränkung der Bürgerrechte. Allerdings habe die Anklagebehörde auch geschrieben, sie halte die mehr als 200 Vorwürfe für "unbegründet und werde sie daher zu den Akten legen".

Premier Conte schrieb auf Facebook: "Einige warfen uns vor, zu harte Maßnahmen zu ergreifen, andere warfen uns vor, keine ausreichenden Maßnahmen zu beschließen oder sie zu spät zu ergreifen." Weiter erläuterte der Jurist: "Wir haben uns im Handeln immer nach der Wissenschaft und dem Gewissen gerichtet."

13.8.2020 • 18:33 Uhr

WHO: Mindestens 100 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen Pandemie nötig

Die Welt muss nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 100 Milliarden US-Dollar für neue Instrumente im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie aufwenden. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Mittlerweile sind fast 21 Millionen Infektionen weltweit festgestellt worden.

Bruce Aylward, Sonderberater des WHO-Generaldirektors, ergänzte, dass Impfstoffe möglicherweise nicht wirkten. Deshalb seien andere Hilfsmittel wie Medikamente und eine bessere Diagnostik notwendig.

13.8.2020 • 18:29 Uhr

Bremen empfiehlt in Bayern untersuchten Bürgern erneuten Corona-Test

Die Bremer Gesundheitsbehörden empfehlen in Bayern auf das Coronavirus getesteten Reiserückkehrern aus ihrem Bundesland eine erneute Untersuchung in der Heimat. "Dies betrifft alle Bremerinnen und Bremer, die an grenzübergangsnahen Teststellen getestet wurden und bislang nicht über ihr Ergebnis informiert wurden", erklärte das Gesundheitsressort.

Als Grund für das Vorgehen wurde die "Übermittlungsverzögerung von Testergebnissen an bayerischen Teststationen" genannt. Das Bremer Gesundheitsressort verwies zudem auf den Fall einer Person aus Bremen, die an einem Grenzübergang in Bayern getestet und über ihr positives Ergebnis informiert worden sei. "Eine Kontaktaufnahme durch das zuständige Gesundheitsamt Bremen ist jedoch bislang nicht erfolgt."

"Wir wollen jetzt auf Nummer sicher gehen und empfehlen deshalb dringend die erneute Testung aller Bremerinnen und Bremer, die bereits in Bayern getestet wurden", erklärte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). "Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen dringend vermeiden, dass es eine unkontrollierte Ausbreitung von Infektionen in Bremen gibt."

13.8.2020 • 17:53 Uhr

Kroatien meldet Rekordzahl von Infektionen

Kroatien hat eine Rekordzahl an Neuansteckungen gemeldet. 180 Menschen infizierten sich in den vergangenen 24 Stunden mit dem Sars-CoV-2-Virus, teilte der nationale Krisenstab mit. Das ist der höchste Tageswert, der seit Beginn der Pandemie in dem Land im Februar registriert wurde.

Kroatien ist für viele Deutsche eine beliebte Urlaubsdestination. Zuletzt meldete das kroatische Fremdenverkehrsamt, dass die Buchungslage im Lichte der Pandemie weit weniger schlimm sei, als ursprünglich befürchtet. Statt einem erwarteten Rückfall von 70 bis 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien es derzeit lediglich 55 bis 50 Prozent weniger Übernachtungen.

Zugleich wurden in Deutschland zunehmend Urlaubsrückkehrer aus Kroatien registriert, die sich dort mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Bei vielen von ihnen handelt es sich um junge Menschen, die angaben, dass sie an Strandpartys teilgenommen hatten.

13.8.2020 • 17:51 Uhr

Italien will Tourismusbranche mit 500 Millionen Euro helfen

Geschädigte Tourismusbetriebe in den 29 kunsthistorisch bedeutendsten Städten Italiens sollen insgesamt mehr als 500 Millionen Euro an Unterstützung erhalten. Das kündigte das italienische Kulturministerium an. Leistungsberechtigt sind demnach Händler und Dienstleister, die durch den coronabedingten Einbruch des internationalen Fremdenverkehrs im Juni einen Umsatzrückgang von mindestens einem Drittel gegenüber dem Vorjahr erlitten haben.

Zu den betreffenden Städten zählen Venedig, Verbania, Florenz, Rimini, Siena, Pisa und Rom sowie Mailand, Bologna, Ravenna, Matera, Padua, Agrigent und Neapel, ferner Genua, Palermo, Turin und Bari. Ebenfalls per Dekret stellte Kulturminister Dario Franceschini 25 Millionen Euro als Ausfallentschädigung für Reiseagenturen und Tourveranstalter bereit. Das Geld solle nach einfachen Kriterien zugeteilt und schnell ausgezahlt werden, erklärte das Ministerium. Insgesamt sind für italienische Reiseunternehmen über 200 Millionen Euro Corona-Hilfen vorgesehen.

Gondeln in Venedig | dpa

Vom Einbruch des Tourismus betroffene Städte wie Venedig sollen Unterstützung von der italienischen Regierung erhalten. Bild: dpa

13.8.2020 • 17:39 Uhr

Fluggastzahl in Deutschland bleibt niedrig

Auch in den Sommerferien lag die Zahl der Fluggäste in Deutschland nur bei rund einem Viertel des Vorjahreswertes. Das geht aus einer Aufstellung des Flughafenverbandes ADV hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio exklusiv vorliegt. In der ersten Augustwoche sind gerade einmal 1,4 Millionen Passagiere von einem deutschen Flughafen abgeflogen oder dort gelandet. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch mehr als 5,5 Millionen.

"Die Passagierzahlen bleiben ernüchternd", erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. "Regionale Infektionsherde, einhergehend mit erneuten Reisewarnungen für touristische Ziele bremsen die Erholung der Nachfrage." Noch immer ist der Flugplan an allen deutschen Flughäfen ausgedünnt. Gerade interkontinentale Verbindungen gibt es zurzeit kaum, mit diesen verdienen die Fluggesellschaft allerdings am meisten. "Die wirtschaftliche Lage an zahlreichen Standorten bleibt angespannt", so Beisel.

Allerdings zeichnet sich ein leicht positiver Trend ab: Lag das Minus gegenüber dem Vorjahr im Mai und Juni noch bei über 90 Prozent, erholen sich die Zahlen seit Mitte Juli (79,4 Prozent) auf niedrigem Niveau.

Das Luftfrachtaufkommen hat sich dagegen fast wieder normalisiert. Mit minus 3,1 Prozent liegt es Anfang August wieder nahe dem Vorjahresniveau. Dabei war aber auch der coronabedingte Einbruch Anfang April mit einem Minus von 23 Prozent deutlich als bei den Fluggastzahlen. Die lagen den kompletten April fast 99 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Mit Informationen von Martin Schmidt, ARD-Hauptstadtstudio

13.8.2020 • 17:26 Uhr

Großbritannien erprobt neue Corona-App

In Großbritannien hat die Erprobung einer neuen Corona-App begonnen, nachdem eine erste Version wegen Sicherheitsbedenken zurückgezogen worden war. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Tests hätten auf der Isle of Wight begonnen und bald sollten London und Newham folgen. An der Entwicklung seien Datenschützer ebenso beteiligt gewesen wie Experten von Firmen wie Google und Apple.

Die Technologie ähnele der der in Deutschland und Irland eingesetzten Apps, die Menschen helfen sollen, herauszufinden, ob sie Kontakt mit einer Person hatten, die mit dem Coronavirus infiziert ist. "Es verfolgt das Virus, nicht die Menschen", versicherte das Ministerium. Persönliche Daten würden nicht gespeichert.

13.8.2020 • 16:44 Uhr

Dänemark führt Reisebeschränkungen für Belgien und Malta ein

Dänemark rät seinen Bürgern nun auch von Reisen nach Belgien und Malta ab. Grund dafür ist die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen in den beiden EU-Ländern, teilte das dänische Außenministerium mit. Zuvor hatte die Regierung den Dänen bereits geraten, nicht dringend notwendige Reisen nach Spanien, Andorra, Bulgarien, Luxemburg und Rumänien sowie wegen der dortigen Quarantäneregeln auch nach Irland bleiben zu lassen.

Für Menschen aus Belgien und Malta bedeutet die Maßnahme, dass sie ab Samstag einen triftigen Einreisegrund vorweisen müssen, wenn sie in Dänemark einreisen wollen.

13.8.2020 • 16:43 Uhr

Weitgehendes Rauchverbot auch auf den Kanaren

Nach der spanischen Region Galicien haben auch die bei Touristen beliebten Kanarischen Inseln ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit erlassen. Außerhalb der eigenen vier Wände darf auf Teneriffa und den anderen Inseln künftig nur dann geraucht werden, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern zu nicht im eigenen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden kann, teilte der regionale Regierungschef Ángel Víctor Torres mit.

Auch andere spanische Regionen wie etwa Madrid prüfen zurzeit, ob sie ein solches Rauchverbot erlassen sollen, wie spanische Medien berichteten. Auch müssen auf den Kanaren Clubs, Diskotheken und andere Nachtlokale wieder schließen, nachdem es im Zusammenhang mit dem Nachtleben zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen war. Als letzte spanische Region wurde zudem eine Maskenpflicht auch im Freien angeordnet, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press.

13.8.2020 • 16:39 Uhr

Italien: Test bei Einreise aus Kroatien, Griechenland, Malta, Spanien

In Italien müssen sich Einreisende und Urlaubs-Rückkehrer aus Kroatien, Griechenland, Malta und Spanien künftig verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen. Ein entsprechendes Dekret unterschrieb Gesundheitsminister Roberto Speranza. Die Regelung gilt bis vorerst 7. September in allen Regionen. Wer aus den vier Ländern nach Italien kommt, hat zwei Möglichkeiten: Entweder er legt einen negativen Test vor, der nicht älter als 72 Stunden ist. Oder er gibt bei der Einreise - etwa an einem Hafen oder Flughafen - einen Corona-Abstrich ab oder holt dies innerhalb von 48 Stunden bei der Gesundheitsbehörde in seinem Heimatort nach.

Darüber hinaus wurde ein Einreisestopp für Kolumbien verhängt. Das südamerikanische Land verzeichnet laut Johns-Hopkins-Universität in den vergangenen Tagen jeweils mehr als 10.000 Neuinfektionen. Solche Einreisestopps gelten auch für etliche weitere Staaten, darunter Serbien und Bosnien-Herzegowina.

13.8.2020 • 16:37 Uhr

Gericht erlaubt Präsenzunterricht in Hessen

Vier Tage vor Beginn des neuen Schuljahres in Hessen hat ein Gericht grünes Licht für den Schulbesuch gegeben: Der Präsenzunterricht könne wie geplant stattfinden, urteilte der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Einen entsprechenden Eilantrag verwarf das Gericht als unzulässig.

Gestellt hatte den Antrag eine Schülerin aus Frankfurt am Main. Sie begründete ihn mit einem erhöhten Infektionsrisiko durch die Schulöffnung. Es sei nicht nachvollziehbar, warum sich Schüler im Klassenraum ohne den Mindestabstand von anderthalb Metern aufhalten dürften, während dies in nahezu allen anderen Lebensbereichen nicht erlaubt sei und eine Maskenpflicht bestehe.

Der Senat des Verwaltungsgerichtshofs verwarf den Eilantrag mit der Begründung, dass das Ergebnis der Prüfung für die Schülerin wertlos sei. Sie könne mit dem Verfahren keine Verbesserung ihrer Position erreichen, weil sie wegen der Schulpflicht selbst bei einem Erfolg ihres Antrags am Präsenzunterricht ohne Mindestabstand und ohne Maskenpflicht teilnehmen müsste. Die verordnete Abstandsregel gelte nur im öffentlichen Raum. Klassenräume zählten nicht dazu.

13.8.2020 • 16:27 Uhr

10.800 Euro Strafe für Deutsche in Tirol wegen Missachtung der Quarantäne

Eine Frau aus Deutschland ist in Österreich wegen wiederholten Bruchs ihrer Quarantäne zu 10.800 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Die Anklage fordert jedoch weiter eine Haftstrafe auf Bewährung und meldete nach dem Urteil am Landgericht Innsbruck Berufung an, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

Die 54-Jährige, die im Bundesland Tirol lebt, war im April positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte einen Bescheid über ihre Heimquarantäne bekommen. In den Tagen darauf ging sie jedoch einkaufen. Außerdem nutzte sie den Angaben nach den Aufzug in ihrem Wohnhaus, ging im Park spazieren und fuhr mit einer Verletzung per Taxi ins Krankenhaus, statt den Notarzt zu rufen. Schließlich nahm die Polizei die 54-Jährige fest und brachte sie ins Gefängnis, nachdem sie mehrmals bei Kontrollen nicht zuhause angetroffen worden war. Eine Haftrichterin entließ sie nach einem Tag.

Das Landgericht Innsbruck verurteilte die 54-Jährige wegen der fahrlässigen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten. Nach österreichischem Recht sind dafür bis zu drei Jahre Haft möglich.

13.8.2020 • 16:25 Uhr

Zu wenig Abstand: Prügelei vor Leergutautomaten

Ein Streit ums Abstandhalten wegen Corona hat in der Warteschlange vor dem Leergutautomaten in einem Geschäft im Saarland eine Schlägerei mit einem Schwerverletzten ausgelöst. Ein Kunde hatte seinen Hintermann verbal attackiert, weil dieser den 1,5-Meter Mindestabstand offensichtlich nicht einhielt, teilte die Polizei in Merzig mit. Als der 59-Jährige aber nicht abrückte, legte der Kunde mit weiteren Beleidigungen nach - und es kam zur Schlägerei. Dabei erlitt der 59 Jahre alte Hintermann nach Angaben der Polizei schwere Gesichtsverletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Beide Männer bekommen nun eine Strafanzeige, teilte die Polizei weiter mit.

13.8.2020 • 16:22 Uhr

TUI Cruises verlangt negativen Corona-Test von Passagieren

Passagiere der Kreuzfahrtreederei TUI Cruises dürfen ab September nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord. Die Regelung betreffe alle Abfahrten der "Mein Schiff"-Flotte, wie das Unternehmen mitteilte. Die Kosten für den Test seien bereits im Reisepreis inbegriffen. "Über weitere Einzelheiten werden alle Gäste automatisch und rechtzeitig vor Reisebeginn informiert", hieß es weiter.

Ab September sollen siebentägige Kreuzfahrten mit der "Mein Schiff 6" ab und bis zur griechischen Insel Kreta mit Landausflügen möglich sein. "Damit die hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards auch hier eingehalten werden, erfolgen die Landgänge von Piräus, Kreta und Korfu aus bis auf weiteres ausschließlich durch, von TUI Cruises vermittelte, organisierte Landausflüge", heißt es aus dem Unternehmen.

Kreuzfahrtgäste an Bord des TUI Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3". | dpa

Nach monatelanger Zwangspause bietet TUI Cruises seit Juli wieder Kreuzfahrten von deutschen Häfen an. Der Neustart begann zunächst mit einem dreitägigen Rundtrip auf der Nordsee und ohne Landgang. Bild: dpa

13.8.2020 • 16:10 Uhr

Landesamt-Chef Zapf wechselt nach Panne ins Innenministerium

Nach der schweren Panne im Umgang mit Corona-Tests bei Reiserückkehrern wechselt der Leiter des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, ins bayerische Innenministerium. Von dort soll künftig der Betrieb der kommunalen Testzentren gesteuert werden, gab Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekannt. Das Innenministerium sei näher an den Kommunen, sagte Söder.

Der Internist und Familienvater Zapf leitete das in Erlangen angesiedelte Landesamt seit zwölf Jahren, Zuvor war er unter anderem als Arzt in Gesundheitsämtern sowie im bayerischen Gesundheitsministerium eingesetzt worden. Seit Juni ist Zapf auch Honorar-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Zapf hatte gestern eingeräumt, die Behörden hätten die Zahl der Tests bei weitem unterschätzt und seien überrollt worden. Die Testzentren an Autobahnraststätten an der Grenze zu Österreich, an Flughäfen und an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg waren zum Ferienstart in Bayern in Windeseile aus dem Boden gestampft worden. Das Bayerische Rote Kreuz hatte zunächst mit Freiwilligen die Organisation übernommen und später bemängelt, es hätte mehr Vorbereitungszeit benötigt.

13.8.2020 • 16:05 Uhr

Testzentrum am Amsterdamer Flughafen

Reisende aus Risikoländern können sich künftig am Amsterdamer Flughafen Schiphol testen lassen. Ein Corona-Testzentrum nahm heute seine Arbeit auf. Auch Flugpassagiere ohne Symptome können sich dort gratis auf das Corona-Virus testen lassen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Das Ergebnis soll innerhalb von 48 Stunden vorliegen. Eine Testpflicht gibt es nicht. Das sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Reisende aus sogenannten Risikoländern werden auch aufgefordert, sich zwei Wochen in Heim-Quarantäne zu begeben. Das gilt auch bei einem negativen Testergebnis. Auch dazu sind sie nicht verpflichtet. Die niederländische Regierung prüft allerdings zur Zeit die Einführung einer Quarantäne-Pflicht.

13.8.2020 • 16:03 Uhr

Österreich verstärkt Gesundheitskontrollen am Brenner

Österreich verstärkt seit heute die Gesundheitskontrollen am Grenzpass Brenner. Anlass seien die steigenden Zahlen von Corona-Infektionen, die zu einem nicht geringen Teil auf Reise-Rückkehrer vom Balkan zurückgingen, teilte das Land mit. "Auf die Entwicklungen bei den Infektionszahlen müssen wir rasch und angemessen reagieren", so Tirols Landeschef Günther Platter. Stichprobenartig kontrolliert wird auf der Brenner-Bundesstraße und dem dortigen Autobahn-Übergang zwischen Italien und Österreich. Die Überprüfungen ergänzen die schon praktizierten Kontrollen zu Slowenien und Ungarn. Rückkehrer aus Risikogebieten wie dem Westbalkan brauchen für die Einreise eine Bescheinigung über einen negativen Coronatest oder müssen ihn bald nachholen. Die Durchreise ist auch ohne Test erlaubt.

13.8.2020 • 16:01 Uhr

Finnland empfiehlt Masken

Die finnische Regierung empfiehlt das Tragen von Gesichtsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo das Einhalten des Mindestabstands nicht möglich ist. Dies teilte die Ministerpräsidentin Sanna Marin mit, nachdem mit 41 Neuinfektionen die höchste tägliche Zahl seit Mai gemeldet wurde.

13.8.2020 • 16:00 Uhr

Bundesregierung will offenbar überschüssige Masken an andere Staaten verschenken

Nachdem in Deutschland zu Beginn der Corona-Krise akuter Maskenmangel herrschte, erwägt die Bundesregierung laut "Spiegel" nun, überzählige Masken an andere Staaten zu verschenken. So gebe es Pläne, über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 250 Millionen Masken im Wert von 275 Millionen Euro kostenlos an Staaten abzugeben, die besonders unter der Pandemie leiden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf Vorlage aus dem Auswärtigen Amt.

13.8.2020 • 15:56 Uhr

Viele Lehrer aus Risikogruppen müssen wieder unterrichten

Zu Beginn des neuen Schuljahrs müssen einem Bericht zufolge viele Lehrer aus den Corona-Risikogruppen wieder in den Schulen unterrichten. Das saarländische Kultusministerium rechne damit, dass nur noch 1,4 Prozent der Lehrer von der Präsenzpflicht befreit würden, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf eine eigene Umfrage. Vor den Ferien seien 13 Prozent der Lehrer im Saarland vom Unterricht befreit gewesen.

In Mecklenburg-Vorpommern seien nur noch 1,5 Prozent der Lehrer vom Präsenzunterricht entbunden. Vor den Sommerferien seien es 34 Prozent gewesen. Niedersachsen gehe von acht Prozent befreiter Lehrer im kommenden Schuljahr aus, Baden-Württemberg von sechs Prozent. In Schleswig-Holstein bleiben laut "Spiegel" seit dieser Woche nur etwa 0,4 Prozent der Lehrer zu Hause. Landeskultusministerin Karin Prien (CDU) war in die Kritik geraten, weil viele Lehrer trotz ärztlichen Attests zurück in die Schule müssen. Insgesamt seien in dem Bundesland 2000 Anträge auf Befreiung vom Unterricht eingegangen. Ein Attest reiche in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland für eine Befreiung vom Präsenzunterricht jedoch nicht aus. Ein Arbeitsmediziner entscheide nach einer Gesamtschau, ob einem Lehrer der Dienst in der Schule zugemutet werden könne. Dabei werde die Infektionslage berücksichtigt.

13.8.2020 • 15:41 Uhr

Söder spricht Huml Vertrauen aus - Ministerin bot Rücktritt an

Nach der schweren Panne bei den Corona-Tests an bayerischen Autobahnen hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zweimal ihren Rücktritt angeboten. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz, fügte aber hinzu: "Ich habe weiter Vertrauen zu ihr." Huml wolle die "Scharte auswetzen".

13.8.2020 • 15:09 Uhr

Lockdown im Königreich Bhutan - wegen einer Patientin

Das Himalaya-Königreich Bhutan hat einen ersten landesweiten Lockdown verhängt, nachdem eine mit dem Coronavirus infizierte Frau durch das kleine Land gereist war. Die 27-jährige Bhutanesin sei nach ihrer Rückkehr aus Kuwait in der vorgeschriebenen Quarantäne zunächst negativ auf das Virus getestet worden, hieß es von den Behörden. Ein weiterer Test sei später jedoch positiv ausgefallen. Zu dem Zeitpunkt war die Frau den Angaben zufolge aber bereits mit mehr als 210 Menschen in Berührung gekommen.

Bhutan zählt mit rund 730.000 Einwohner etwas weniger als Frankfurt am Main. Das Volk gilt als eines der glücklichsten der Welt. Ihr König hatte vor Jahrzehnten erklärt, Wohlbefinden sei wichtiger als Wirtschaftswachstum. Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen Bhutans. Nachdem im März ein Tourist aus den USA positiv auf das Virus getestet worden war, hatte das Land ausländischen Gästen die Einreise verboten. Einheimische Rückkehrer aus dem Ausland müssen zunächst drei Wochen in Quarantäne.

In Bhutan gibt es nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 128 bekannte Corona-Fälle und keinen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Alle Schulen, Institutionen, Büros und gewerbliche Unternehmen sollen zunächst geschlossen bleiben, hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Der Lockdown soll zwischen fünf Tagen und drei Wochen dauern, berichteten örtliche Medien.

13.8.2020 • 15:01 Uhr

Städte- und Gemeindebund fordert weitere Hilfen vom Bund

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor den Folgen einer möglichen zweiten Corona-Welle. Einen "zweiten Lockdown" könnten sich die Kommunen in Deutschland nicht leisten, erklärte Verbandspräsident Ralph Spiegler. Ohnehin würden die finanziellen Folgen für Städte und Gemeinden deutlich gravierender als nach der globalen Finanzkrise von 2008. Der Kommunalverband hält frühere Prognosen über Mindereinnahmen der deutschen Kommunen von 16 bis 17 Milliarden Euro inzwischen für zu optimistisch. Einige Gemeinden rechneten mittlerweile bei den Gewerbesteuer-Erträgen mit einem Einbruch von 50 bis 60 Prozent.

13.8.2020 • 14:58 Uhr

Lauterbach sieht zweite Welle

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wertet die gestiegenen Infektionszahlen in Deutschland als Beginn einer zweiten Corona-Infektionswelle. Er sprach sich gegen Spontan-Partys aus bzw. empfiehlt dringend, bei Partys Masken zu tragen. Lauterbach hatte sich ebenfalls gegen das geplante Großkonzert in mit Sarah Connor in Düsseldorf ausgesprochen.

13.8.2020 • 14:51 Uhr

Zahl der Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe fällt unter Millionengrenze

In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Anträge auf staatliche Arbeitslosenhilfe erstmals seit Monaten unter die Millionengrenze gefallen. Insgesamt stellten vorige Woche 963.000 Bürger einen entsprechenden Erstantrag, wie das Arbeitsministeriummitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit Mitte März, als der sprunghafte Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Krise begann. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 1,12 Millionen gerechnet, nachdem es in der vorangegangenen Woche noch knapp 1,2 Millionen waren.

Die USA sind das am schwersten von Corona betroffene Land: Bislang wurden der Johns-Hopkins-Universität zufolge fast 5,2 Millionen Infektionen festgestellt, während die Zahl der Todesopfer auf mehr als 166.000 stieg. Das Bruttoinlandsprodukt brach im zweiten Quartal um 9,5 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr ein.

13.8.2020 • 14:48 Uhr

Lufthansa bricht Verhandlungen mit ver.di über Sparbeitrag ab

Die mit den Folgen der Corona-Pandemie kämpfende Lufthansa fordert einen höheren Sparbeitrag des Bodenpersonals und hat deshalb Verhandlungen mit ver.di vorerst beendet. "Wir werden aber an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn ver.di ein Angebot mit signifikanten Personalkosteneinsparungen vorlegt", so eine Sprecherin der Airline.

Ver.di reagierte empört. Angesichts der akuten Dringlichkeit hätten die rund 35.000 Beschäftigten des Bodenpersonals Einsparungen von rund 600 Millionen Euro angeboten. Dies entspricht einer Kostensenkung von etwa zehn Prozent.

Die Lufthansa benötigt wegen der Corona-Krise und des beinahe zum Erliegen gekommenen Flugbetriebs ein staatliches Rettungspaket über neun Milliarden Euro. Um die Airline wieder auf Kurs zu bringen und Kosten zu senken, will das Management nun allen Beschäftigten einen Sparbeitrag abringen. Die Lufthansa sieht wegen der gesunkenen Nachfrage für die Zukunft einen rechnerischen Personalüberhang von etwa 22.000 Vollzeitstellen. Rund die Hälfte davon soll in Deutschland abgebaut werden.

13.8.2020 • 14:40 Uhr

Großkonzert mit Sarah Connor am 4. September nicht abgesagt

Das Großkonzert mit 13.000 Zuschauern am 4. September in der Arena in Düsseldorf ist nicht abgesagt worden. Heute hatte es dazu eine Sitzung gegeben, bei der ein Kompromiss gefunden wurde. Die Stadt, das Landesgesundheitsministerium sowie alle weiteren Beteiligten wollen sich kurz vor dem Termin noch einmal abstimmen und unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemie am 31. August dann eine endgültige Entscheidung treffen.

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel verteidigte mehrfach das geplante Konzert, bei dem unter anderem Bryan Adams und Sarah Connor auftreten sollen. Das Hygienekonzept sei gründlich geprüft worden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte die Pläne wie viele andere kritisiert.

13.8.2020 • 14:40 Uhr

Umweltbundesamt: Regelmäßiges Lüften senkt Corona-Risiko

Das Umweltbundesamt rät zum regelmäßigen Lüften von Innenräumen, um das Risiko einer Sars-CoV-2-Infektion zu reduzieren. Schulen sollten in jeder Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern lüften, und bei längerem Unterricht von mehr als 45 Minuten auch während des Unterrichts, teilte die Behörde mit. CO2-Ampeln könnten als Anhaltspunkt für gute oder schlechte Lüftung dienen.

Durch Stoß- und Querlüften oder über Lüftungstechnik in den Räumen könne das Risiko einer Infektion deutlich reduziert werden, heißt es. In Innenräumen sollte für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft gesorgt werden, ungeachtet anderer Schutzmaßnahmen wie dem Einhalten von Mindestabständen oder dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Optimal sei eine Lüftung über gegenüberliegende Fenster, die über einen Durchzug schnell für Frischluft sorgen. Wirksam sei auch eine Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über einige Minuten Dauer. Bei Husten und Niesen einzelner Personen sollte sofort eine Stoßlüftung erfolgen. In stark belegten Räumen sei das bloße Ankippen der Fenster kaum wirksam, auch wenn dies dauerhaft erfolge.

Bei Sport in Innenräumen müsse ebenfalls für ausreichende und häufigere Lüftung gesorgt werden, appellierte das Umweltbundesamt. Schon bei geringer Belastung sei die Atemfrequenz gegenüber Ruhephasen deutlich erhöht. Die Menge an emittierten Partikeln steige mit der körperlichen Aktivität weiter an. Mindestens fünfmal pro Stunde wird deshalb eine Lüftung empfohlen.

13.8.2020 • 13:43 Uhr

China findet Virus-Spuren auf brasilianischen Chicken-Wings

Die Behörden in China haben nach eigenen Angaben Spuren des Coronavirus auf aus Brasilien importierten Waren entdeckt. Eine Probe von der Oberfläche von Hähnchenflügeln sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die südchinesische Stadt Shenzhen mit. Die anschließend angeordneten Corona-Test für alle Menschen, die Kontakt zu den Produkten hatten, seien negativ ausgefallen.

China überprüft seit einigen Monaten importierte Waren wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte auf das Virus. Laut US-Gesundheitsbehörde CDC gibt es kein oder nur ein sehr geringes Risiko, dass das Coronavirus durch Nahrungsmittel übertragen wird.

13.8.2020 • 13:31 Uhr

Bahnreisende aus Risikogebieten sollen Kontaktdaten hinterlegen

Reisende, die aus Risikogebieten kommen, sollen bei einer Fahrt mit der Deutschen Bahn ihre Daten online hinterlegen. Wie ein Unternehmenssprecher mitteilte, stehen die entsprechenden Formulare von nun an auf der Internetseite des Konzerns zur Verfügung. Darin sollen Zugdaten, Adresse sowie Ziele und Aufenthaltsorte in Deutschland angegeben werden - ebenso wie mögliche Covid-19-Krankheitssymptome. Die Daten werden nach Angaben der Bahn nach vier Wochen gelöscht.

Das einzige Risikogebiet, das eine regionale Bahn-Verbindung nach Deutschland hat, ist derzeit Luxemburg.

13.8.2020 • 12:44 Uhr

Kunst im Drive-In-Museum

In Corona-Zeiten haben Autokinos eine Renaissance erlebt. Ein Konzept, das auch für die Kunst funktioniert. In Rotterdam können Besucher in den Messehallen Ahoy noch bis zum 23. August Ausstellungsstücke vom Elektroauto aus bestaunen.

13.8.2020 • 15:56 Uhr

Antikörperstudie für ganz Afrika

Afrikanische Wissenschaftler haben mit einer kontinentweiten Studie zu Antikörpern auf das neue Coronavirus begonnen. Alle Länder sollten in der Studie berücksichtigt werden, sagte der Direktor der Afrika-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention, John Nkengasong. Liberia, Sierra Leone, Sambia, Simbabwe, Kamerun, Nigeria und Marokko hätten Interesse bekundet, in den kommenden Wochen anzufangen.

Es gibt Hinweise darauf, dass sich in Afrika mehr Menschen mit dem Virus angesteckt haben, als die offiziellen Zahlen zeigen. Erhebungen in Mosambik fanden Antikörper in fünf Prozent der Haushalte in der Stadt Nampula und in 2,5 Prozent der Haushalte in Pemba. Dennoch hat Mosambik nur 2481 bestätigte Fälle. "Wichtig ist: Deutlich weniger Menschen haben die Erkrankung. Wie viele Menschen sind auf unserem Land infiziert und haben keine Symptome?", fragt Nkengasong. Das gelte es, herauszufinden. Ein möglicher Faktor für weniger Erkrankte mit Symptomen könnte Afrikas junge Bevölkerung sein, das Durchschnittsalter liegt bei 19 Jahren.

13.8.2020 • 11:58 Uhr

Nasenspray gegen das Coronavirus?

Wissenschaftler der "UC San Francisco" haben eine Forschungsarbeit auf der Wissenschaftsplattform "Bio-Archiv" veröffentlicht und ein Nasenspray vorgestellt. Sie sind fest davon überzeugt, dass damit eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhindert werden kann. Mit im Forscherteam ist auch der aus Berlin stammende Biochemiker Peter Walter, der in der Vergangenheit schon für den Medizin-Nobelpreis im Gespräch war.

13.8.2020 • 11:55 Uhr

Sorge um die Vorsorge

Seit der Corona-Pandemie vermeiden viele Menschen offensichtlich den Kontrollbesuch beim Arzt. Ein Fünftel geht derzeit nicht zum Zahnarzt - und mehr als jeder Zehnte hat sogar Termine zur Krebsvorsorge aufgeschoben:

13.8.2020 • 11:04 Uhr

Corona-Krise trifft Reisekonzern TUI hart

Weil TUI von April bis Juni fast alle Urlaubsangebote absagen musste, steckt der Reisekonzern derzeit tief in den roten Zahlen. Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal nach eigenen Angaben Verluste von etwa 1,4 Milliarden Euro. Der Umsatz ging demnach um 98,5 Prozent zurück. Die 72 Millionen Euro reichten nicht, so der Reisekonzern, um die Betriebskosten zu decken.

13.8.2020 • 10:57 Uhr

Hessen verschärft Bußreldregeln für Maskenverweigerer

Wer in Hessen in Bussen und Bahnen keinen Mund-Nasen-Schutz trägt muss künftig sofort 50 Euro Bußgeld zahlen. Bislang galt, dass einmal ermahnt wird, bevor eine Strafe fällig wird. Das Bundesland verlängert zudem alle geltenden Corona-Einschränkungen bis Ende Oktober. Dazu gehören unter anderem die Maskenpflicht in Geschäften und im Nahverkehr sowie die Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen.

13.8.2020 • 10:46 Uhr

Corona-Krise könnte Mieter im Herbst hart treffen

Der Corona-Kündigungsschutz hat vielen Mietern erst einmal Luft verschafft. Die Probleme sind aber nur verschoben, denn die gestundeten Mietzahlungen müssen trotzdem geleistet werden. Der Deutsche Mieterbund warnt vor pandemiebedingten Kündigungen und Insolvenzen im Herbst. Das treffe vor allem die Gewerbetreibenden.

13.8.2020 • 10:33 Uhr

Heil sagt Reise nach Rumänien ab

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat seinen für heute geplanten Besuch in Rumänien kurzfristig abgesagt. Eine Sprecherin sagte, die Reise nach Bukarest sei kurz vor dem Abflug gestern Abend abgebrochen worden. Zuvor war die Stadt wegen eines deutlichen Anstiegs der Corona-Fallzahlen in die Liste der Risikogebiete aufgenommen worden. Heils Gespräch mit seiner rumänischen Kollegin Violeta Alexandru soll nun per Videokonferenz stattfinden.

13.8.2020 • 10:16 Uhr

Urlauber in Bayern warten auf Testergebnisse

Nach der Testpanne in Bayern, ist die Staatsregierung um Schadensbegrenzung bemüht. Hunderte Getestete sollten im Laufe des Tages ihr Ergebnis bekommen. Insgesamt warteten 44.000 Reiserückkehrer teils seit einer Woche vergeblich auf einen Bescheid. Die bayerischen Behörden und auch die verantwortlichen in der Regierung mussten viel Kritik einstecken.

13.8.2020 • 09:40 Uhr

Mehr als 5000 Neuinfektionen in Russland

In den vergangenen 24 Stunden sind in Russland 5057 neue Corona-Fälle gemeldet worden. 124 Menschen starben nach einer Infektion. Mit 907.758 Ansteckungen hat Russland die vierthöchste Infektionsrate weltweit.

13.8.2020 • 09:29 Uhr

Erste Berliner Schule schließt nach Corona-Fall wieder

Kurz nach den Sommerferien ist in Berlin ist die erste Schule wegen eines möglichen Corona-Falls wieder geschlossen worden. Nach Angaben der zuständigen Bezirksverwaltung hatte eine Lehrkraft angegeben, positiv getestet worden zu sein. Die Bestätigung des Gesundheitsamtes stehe allerdings noch aus. Es handele sich um eine vorsorgliche Schließung, teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit, die wahrscheinlich nur einen Tag andauern werde.

13.8.2020 • 08:46 Uhr

Spahn bei Suche nach Corona-Impfstoff optimistisch

Bundesgesundheitsminister Spahn rechnet mit einem Corona-Impfstoff in "den nächsten Monaten", in jedem Fall aber im kommenden Jahr. Im ZDF-Morgenmagazin sagte er, es gebe derzeit vielversprechende Ansätze. Allerdings sei noch nicht klar, wie oft dann geimpft werden müsse und wie lange die Immunität anhalte. Spahn lobte die internationale Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Forschung. "Wir werden so schnell einen Impfstoff haben wie noch nie in der Menschheitsgeschichte", sagte der CDU-Politiker.

13.8.2020 • 08:25 Uhr

Peru führt wieder Ausgangssperre ein

Wegen steigender Infektionsraten führt Peru wieder eine allgemeine Ausgangssperre an Sonntagen ein. Präsident Martin Vizcarra sagte, auch Familienfeiern seien verboten. In ihrem Umgang mit der Pandemie müsse die Regierung nun "einen Schritt zurück". Im April hatte es bereits eine sonntägliche Aussgangssperre gegeben. Gestern wurden in Peru 8875 Neuinfektionen gemeldet.

13.8.2020 • 08:19 Uhr

Neuseeland meldet 13 weitere Corona-Fälle

In Neuseeland sind 13 Neuinfektionen bestätigt worden. Wie der Chef der Gesundheitsbehörde, Ashley Bloomfield, mitteilte, stehen alle Fälle im Zusammenhang mit einer Familie aus Auckland. Am Dienstag wurden dort vier Mitglieder positiv getestet. Es handelte sich um die ersten Neuinfektionen seit 102 Tagen in Neuseeland. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, gilt seit gestern für Auckland ein dreitägiger Lockdown.

13.8.2020 • 08:19 Uhr

Betriebe rechnen mit Normalisierung erst in knapp einem Jahr

Die Unternehmen in Deutschland erwarten erst im Sommer 2021 eine Normalisierung ihrer Geschäftslage. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts hervor. Der Weg aus der Corona-Krise sei für viele Betriebe noch sehr lang, sagte der Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe. Selbst wenn alle Beschränkungen aufgehoben seien, hätten viele noch mit den Folgen zu kämpfen.

Der Umfrage zufolge wirkt die Krise vor allem bei den Dienstleistern nach. Demnach wird die Erholung in der Kunst- und Unterhaltungsbranche am längsten dauern. Auch Hotels und Reisebüros rechneten erst im Herbst kommenden Jahres mit einer Normalisierung.

13.8.2020 • 06:48 Uhr

Neuer Tageshöchststand bei Infektionen in Indien

Die Zahl der Neuinfektionen in Indien ist auf 66.999 gestiegen. Das ist ein neuer Tageshöchststand. Seit über zwei Wochen werden jeden Tag mehr als 50.000 neue Fälle gemeldet. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums haben sich inzwischen fast 2,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Mehr als 47.000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion.

13.8.2020 • 05:27 Uhr

1445 Neuinfektionen in Deutschland - vier weitere Tote

In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 1445 auf 219.964 gestiegen. Das sind die meisten seit Anfang Mai. Die Zahl der Toten stieg demnach um vier auf 9211. Bis Sonntagmorgen hatten 199.500 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten sank in der vergangenen Woche auf 34 Jahre. Das sei "das niedrigste Durchschnittsalter seit Beginn" der Pandemie, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ZDF-Morgenmagazin. Zum Vergleich: Im April lag es noch bei etwa 50 Jahren.

13.8.2020 • 04:25 Uhr

Neuseelands Regierungschefin rechnet mit Anstieg von Corona-Infektionen

Nach dem Wiederausbruch der Corona-Pandemie in Neuseeland sieht Premierministerin Jacinda Ardern vorerst keinen Anlass für Entwarnung. "Wir alle haben von unserer ersten Erfahrung mit Covid-19 gelernt, dass ein Cluster, wenn man es erst identifiziert hat, wächst, bevor es abnimmt", sagte sie in Wellington. "Wir sollten davon ausgehen, dass dies hier der Fall sein wird." Die Dinge würden wohl erst schlimmer, bevor sie sich wieder besserten.

13.8.2020 • 04:13 Uhr

Bericht: Zahl der Zeitarbeiter im Mai um mehr als 120.000 gesunken

Die Zahl der Zeitarbeiter in Deutschland ist laut einem Zeitungsbericht in der Corona-Krise drastisch gesunken. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im Mai nur 624.900 Menschen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt, rund 124.000 weniger als ein Jahr zuvor, wie die "Rheinische Post" berichtet. Aktuellere Zahlen erwartet die BA nach Angaben der Zeitung erst Anfang September.  Da viele Unternehmen in der Krise ihre Priorität darauf legen, ihre Stammbelegschaft zu halten, werden die Jobs von Zeitarbeitern oft als erste gestrichen. Linken-Parteichef Bernd Riexinger forderte, Leiharbeit als "Beschäftigung zweiter Klasse" abzuschaffen.

13.8.2020 • 04:13 Uhr

Trump will US-Schulbezirken 125 Millionen Masken liefern

US-Präsident Donald Trump hat acht Empfehlungen genannt, die bei der Wiedereröffnung von Schulen beachtet werden sollen. Unter anderem riet er auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus dazu, Masken zu verwenden, wenn kein Abstand zu Mitmenschen eingehalten werden könne. Seine Regierung werde für die Schulbezirke 125 Millionen wiederverwendbare Masken bereitstellen.