CSU-Chef Söder, Archivbild | LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/Shutt
Liveblog

Liveblog zum Coronavirus ++ Söder für bundesweite "Warnampel" ++

Stand: 27.09.2020 22:46 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Söder fordert eine bundesweite "Corona-Ampel". Die Niederlande vermelden einen Rekordwert von Neuinfektionen. Im australischen Hotspot Melbourne werden die Maßnahmen gelockert. Der Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen.

  • Wieler: Corona-Ansteckungen vor allem im privaten Umfeld
  • Das RKI meldet 1411 Neuinfektionen in Deutschland
  • Der Städte- und Gemeindebund plädiert für eine Verschärfung der Maskenpflicht
  • Proteste gegen Corona-Auflagen in Madrid
27.9.2020 • 22:46 Uhr

Ende des Liveblogs

Hiermit beenden wir den heutigen Liveblog. Vielen dank für Ihr Interesse.

27.9.2020 • 21:59 Uhr

"Schickt Bier": Ausgangsbeschränkungen in Großbritannien

Britische Studierende sind nach eigenen Worten im Zuge von Corona-Ausgangsbeschränkungen "inhaftiert" worden. In Glasgow, Manchester und Edinburgh waren Studierende aufgefordert, ihre Wohnheime nicht zu verlassen. Bei manchen Hochschulen hinderten Wachleute junge Menschen daran, nach draußen zu gehen. An der Glasgow University reagierten Studierende mit Humor auf die Ausgangssperre, sie baten Passanten mit Schildern: "Schickt Bier". In Manchester klebten Studierende hingegen "HMP MMU" an ihre Fenster und signalisierten damit, ihre Hochschule sei zu "Her Majesty's Prison Manchester Metropolitan University" geworden - ein Gefängnis ihrer Majestät.

Dominic Waddell, ein Student der Filmproduktion an der Universität in Manchester, sagte, manche Studierende seien über die Ausgangssperre nicht einmal per E-Mail informiert worden. "Da war ein Wachmann, der einfach am Tor unserer Unterkunft eintraf und er ließ niemanden fortgehen und erklärte nicht wirklich, was vor sich ging", sagte Waddell. Er klagte, die Studierenden hätten keine Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten.

Studierende an einer Universität in Manchester kleben den Schriftzug "Covid positive" an ihre Fenster.  | REUTERS

Protest mit Klebezetteln in einem Studierenden-Wohnheim in Manchester Bild: REUTERS

27.9.2020 • 21:22 Uhr

Söder für bundesweite "Corona-Warnampel"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine bundesweite "Corona-Ampel". "Wir brauchen jetzt ein verbindliches, verhältnismäßiges und verlässliches Regelwerk für den Winter", sagte Söder der "Süddeutschen Zeitung".

Kern müsse die Einführung einer Warnampel für alle Bundesländer sein sowie Vorgaben, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn die Zahl der Infizierten bestimmte Grenzwerte überschreite. Söders Vorschlag zufolge springe die Corona-Ampel auf Gelb, wenn es in einem Landkreis 35 oder mehr Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gebe, so die "SZ". Zur Prävention gegen eine weitere Ausbreitung des Virus könnten dann etwa vorbeugende Tests für Risikogruppen angeordnet, Zuschauer bei Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung nicht mehr zugelassen und die Maskenpflicht in Schulen auf den Unterricht ab der 5. Klasse ausgeweitet werden.

Steige die Zahl auf 50 Infizierte, solle unter anderem bei privaten Veranstaltungen die erlaubte Teilnehmerzahl auf ein Viertel der bis dahin geltenden Zahl reduziert werden.

27.9.2020 • 20:35 Uhr

Flixbus kritisiert Staatshilfen für die Deutsche Bahn

Das Fernbusunternehmen Flixbus hat die geplanten Hilfen der Bundesregierung für die Deutsche Bahn kritisiert. "Unsere große Befürchtung ist, dass sehr viel Geld direkt zur Deutschen Bahn fließt und dieses dann wettbewerbsverzerrend eingesetzt wird", sagte Flixbus-Chef Andre Schwämmlein der "Süddeutschen Zeitung".

Der Bund wolle rund fünf Milliarden für die Bahn zur Verfügung stellen, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. "Wenn die Bahn ihre Hausaufgaben gemacht und unternehmerisch gehandelt hätte, bräuchte sie nicht solche Summen", sagte Schwämmlein. Er fürchte, dass die Deutsche Bahn "unter dem Deckmantel von Corona den Wettbewerb zerstören" wolle.

27.9.2020 • 19:40 Uhr

Auch Proteste gegen Corona-Auflagen in Paris

In Paris haben dutzende Gastwirte gegen die verschärften Corona-Auflagen der französischen Regierung demonstriert. Besitzer von Restaurants, Bars und Diskotheken versammelten sich vor dem Hôtel des Invalides im Stadtzentrum, um gegen die ab Montag geltende Sperrstunde zu protestieren.

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen hatte die französische Regierung diese Woche verschärfte Corona-Auflagen verhängt, die insgesamt elf Großstädte betreffen, darunter auch die Hauptstadt Paris. Dort gilt für Bars ab Montag eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr. Restaurants, die Alkohol zusammen mit einem Essen servieren, dürfen auch länger öffnen, wie die Polizei klarstellte.

Demonstranten in Paris | AFP

Besitzer von Restaurants, Bars und Diskotheken versammelten sich vor dem Hôtel des Invalides im Stadtzentrum, um gegen die ab Montag geltende Sperrstunde zu protestieren. Bild: AFP

27.9.2020 • 18:29 Uhr

5693 Neuansteckungen in Großbritannien

Großbritannien verzeichnet 5693 Corona-Neuinfektionen und damit etwas weniger als die 6042 Ansteckungen vom Vortag. Insgesamt sind in dem Land seit März 430.000 Infektionen nachgewiesen worden. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt bei fast 42.000, in absoluten Zahlen die höchste in Europa.

27.9.2020 • 15:53 Uhr

Proteste gegen Corona-Auflagen in Madrid

In Madrid haben Hunderte Demonstranten gegen die Corona-Auflagen demonstriert, die über Teile der spanischen Hauptstadtregion verhängt wurden. Die Demonstranten versammelten sich vor dem Regionalparlament im südlichen Stadtbezirk Vallecas und forderten den Rücktritt der konservativen Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso. "Das sind keine Beschränkungen - das ist Aussonderung", skandierten die Demonstranten. "Den Reichen erlegen sie keine Beschränkungen auf" stand auf einem Spruchband. 

Demonstranten in Madrid | AFP

Die Maßnahmen in Madrid sind heftig umstritten. Bild: AFP

In einer höchst umstrittenen Entscheidung hatte die Regionalregierung am 21. September strikte Corona-Auflagen für die rund 850.000 Bewohner von ärmeren Stadtvierteln vor allem im Süden der Hauptstadtregion verhängt. Von Montag an gelten die Auflagen für weitere 167.000 Einwohner, so dass mehr als eine Million Menschen betroffen sind.  Die Menschen dürfen ihre Wohnviertel nur noch für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder für den Gang zum Arzt verlassen. Öffentliche Parks sind geschlossen, die Restaurants und Geschäfte müssen um 22.00 Uhr schließen.

Regionalpräsidentin Díaz Ayuso zog den Zorn der Betroffenen auf sich, weil sie deren Lebensweise für die schnelle Ausbreitung des Coronavirus in ihren Bezirken verantwortlich machte. In den abgeriegelten Vierteln wurden zuletzt täglich mehr als tausend Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gezählt. Landesweit wurden in Spanien seit Beginn der Pandemie mehr als 700.000 Corona-Infektionen und rund 31.000 Todesfälle registriert. Der Großraum Madrid gehört zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Regionen Europas.

27.9.2020 • 14:52 Uhr

Fast 3000 Neuinfektionen in den Niederlanden

Die Zahl der Neuinfektion in den Niederlanden hat einen neuen Rekordwert erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 2995 neue Fälle registriert. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen in dem 17-Millionen-Einwohner-Land deutlich über der Deutschlands, das fast fünfmal so viele Einwohner hat.

In mehrere Provinzen der Niederlande wurden die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft. Unter anderem müssen alle Lokale nun um 1 Uhr nachts schließen. Die Nacht zum Sonntag war dort die vorerst letzte ohne Sperrstunde. 

27.9.2020 • 14:34 Uhr

Indien will bei Impfstoffproduktion helfen

Indien will seine pharmazeutischen Produktionskapazitäten in den Dienst der weltweiten Suche nach einem Corona-Impfstoff stellen. Das Land sei bereits in der dritten Phase klinischer Tests für einen Impfstoff gegen Covid-19 und werde auch seinen Nachbarländern helfen, entsprechende Kühlkapazitäten für Lagerung und Transport von Impfstoffen auszubauen, sagte Premierminister Narendra Modi in seiner Video-Botschaft an die virtuelle UN-Generalversammlung.

27.9.2020 • 13:16 Uhr

Lockerung der Ausgangssperre in Australiens Hotspot

Der strenge Corona-Lockdown in Australiens Bundesstaat Victoria und dessen Hauptstadt Melbourne wird gelockert. Die seit fast zwei Monaten geltende nächtliche Ausgangssperre werde am Montag aufgehoben, teilte Victorias Premierminister Daniel Andrews mit.

Victoria und die Millionen-Metropole Melbourne waren Ende Juni von einer zweiten Corona-Welle erfasst worden. Es folgte ein neuer Lockdown, der als einer der strengsten der Welt gilt. Nach heftiger Kritik an ihrem Krisenmanagement hatte die Gesundheitsministerin des Bundesstaats, Jenny Mikakos, am Samstag ihren Rücktritt erklärt.

27.9.2020 • 12:33 Uhr

Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen Corona-Verschärfungen

Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie haben sich die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt und Sachsen, Reiner Haseloff und Michael Kretschmer, gegen strengere Regeln ausgesprochen. Haseloff sagte der "Bild am Sonntag", "in Sachsen-Anhalt verfolgen wir weiter unseren eigenen Weg." Die Infektionen in seinem Bundesland würden zwar leicht nach oben gehen, sie seien aber noch nachverfolgbar. Deshalb gebe es keinen Grund für Verschärfungen.

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sagte dem Blatt, er setze auf Freiwilligkeit statt Zwang. "Ich setze auf die Eigenverantwortlichkeit der Menschen, die sich jetzt im Herbst verstärkt disziplinierter verhalten werden und müssen." Am Dienstag beraten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten untereinander sowie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

27.9.2020 • 11:32 Uhr

Israel: Quarantäne für Talmudschüler

Israel hat die Quarantäne Hunderter strengreligiöser Juden in ihren Religionsschulen angeordnet. Damit soll verhindert werden, dass die ultraorthodoxen Studenten zum Versöhnungstag Jom Kippur in ihre Familien zurückkehren und dabei einer zusätzlichen Verbreitung des Coronavirus Vorschub leisten, berichtete die Tageszeitung "Haaretz".

Israels Gesundheitsministerium befürchtet einen weiteren drastischen Anstieg der Covid-19-Infektionszahlen nach dem höchsten jüdischen Feiertag, entsprechend dem Anstieg nach dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana am vergangenen Wochenende. Am Samstag verzeichnete das Land rund 9200 Neuinfektionen. Laut örtlichen Medienberichten sollen unter anderem Hunderte Religionsstudenten mit Covid-19 infiziert sein, die zum Neujahrsfest gemeinsam gebetet und in denselben Räumlichkeiten übernachtet haben.

27.9.2020 • 10:45 Uhr

Fast 8000 neue Fälle in Russland

In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen um 7867 angestiegen. So hoch sei der Anstieg seit dem 20. Juni nicht mehr gewesen, teilte die zuständige Behörde mit. Die Zahl der an dem Corona-Virus gestorbenen Menschen kletterte um 99 auf 20.324. Insgesamt sind in Russland 1,15 Millionen Virus-Fälle bislang registriert.

27.9.2020 • 10:28 Uhr

Hamm: Wahlunterlagen nach Hause für Menschen in Quarantäne

Die von einem Corona-Ausbruch betroffene Stadt Hamm in Westfalen hat zur heutigen Kommunalwahl einen besonderen Service für Menschen in Quarantäne eingerichtet: Ruft man bei der städtischen Wahl-Hotline an, werden die Briefwahlunterlagen zuhause vorbeigebracht - und auch wieder mitgenommen. Wie die Stadt am Wochenende mitteilte, kann der oder die Betroffene auch einer weiteren Person eine persönliche Vollmacht ausstellen und die entsprechenden Wahlunterlagen abholen lassen - und hinterher die versiegelten Stimmzettel abgeben lassen.

Mit Stand Samstag waren laut Stadtverwaltung in Hamm 2757 Menschen in Quarantäne. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen stieg nach der Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) unterdessen am Sonntag wieder leicht an auf den Wert 97,1 (Vortag: 95,5).

27.9.2020 • 10:21 Uhr

Wieler: Corona-Ansteckungen vor allem im privaten Umfeld

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat den Eindruck bestätigt, dass viele der aktuellen Corona-Infektionen in Deutschland auf private Zusammenkünfte zurückzuführen sind. "Die Menschen stecken sich derzeit hauptsächlich im privaten Umfeld an, also auf Partys, Hochzeitsfeiern, Beerdigungen, auch im Gottesdienst", sagte er der "Welt am Sonntag". Der private Bereich spiele "die große Rolle".

Dagegen sei das Risiko einer Ansteckung in Betrieben bisher nicht so hoch, sagte Wieler. Es habe zwar sehr spektakuläre Ausbrüche gegeben, aber nicht sehr viele. "Die meisten Betriebe scheinen die Pandemie gut zu managen." Auch in Geschäften gebe es bislang ganz wenige Ansteckungen, sagte der RKI-Chef. An Schulen gebe es mittlerweile einige Ausbrüche. Dies müsse gut analysiert werden.

27.9.2020 • 09:33 Uhr

Lob von SPD-Expertin für Vorstoß zu Gäste-Obergrenze

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Sabine Dittmar, fordert bundeseinheitliche Regeln für private Feiern. Im NDR lobte sie einen entsprechenden Vorstoß der Landkreise. Der Präsident des Landkreistags, Reinhard Sager (CDU), hatte eine Obergrenze von 50 Personen ins Gespräch gebracht. "Das ist eine Zahl, bei der die Gesundheitsämter die Kontakte noch gut nachverfolgen können und das ist das Entscheidende, um die Ausbreitung einer Infektion unter Kontrolle zu halten", sagte Dittmar.

27.9.2020 • 08:25 Uhr

Kontrollen in der Gastronomie

Die registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland sind so hoch wie seit April nicht mehr. Das Leben verlagert sich nach drinnen - doch wer in den Bars und Restaurants war, lässt sich oft kaum nachverfolgen.

27.9.2020 • 06:38 Uhr

1411 Corona-Neuinfektionen in Deutschland registriert

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute erwartungsgemäß eine vergleichsweise niedrige Zahl an neuen Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesundheitsämter hatten binnen eines Tages 1411 Fälle übermittelt, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Insgesamt haben sich laut RKI 284.140 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 9457 - fünf mehr als am Vortag. 250.800 Menschen sind inzwischen wieder von einer Corona-Infektion genesen.

An Sonntagen wie auch an Montagen sind die gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden.

Am Samstag war mit 2507 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen.

27.9.2020 • 06:38 Uhr

Lauterbach fordert Kostenübernahme der Grippeimpfung für alle

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat gefordert, dass die Krankenkassen in diesem Herbst und Winter für alle Versicherten eine Grippeschutz-Impfung bezahlen. "Die Grippeschutzimpfung sollte unbedingt bei allen Versicherten erstattet werden. Es ist eine sehr sinnvolle Maßnahme mit geringen Kosten", sagte Lauterbach der "Welt am Sonntag". "Auch dieses Jahr wird der Impfstoff reichen. Wir können es uns leisten, diesen allen Versicherten kostenfrei zur Verfügung zu stellen."

27.9.2020 • 06:38 Uhr

Städte- und Gemeindebund plädiert für Verschärfung der Maskenpflicht

Der Städte- und Gemeindebund fordert eine Verschärfung der Maskenpflicht in Deutschland. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes solle überall dort vorgeschrieben werden, "wo im öffentlichen Raum der Abstand nicht eingehalten werden kann - etwa bei Weihnachtsmärkten oder belebten Plätzen - und wo das Infektionsgeschehen die kritische Grenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner erreicht hat oder überschreitet", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zugleich bezeichnete er es als sinnvoll, bundeseinheitlich eine Höchstzahl von 50 Teilnehmern bei privaten Festen festzulegen. Diese Einschränkungen seien notwendig, "wenn wir einen größeren Lockdown - auch wenn er nur einzelne Regionen betrifft - vermeiden wollen".