Im US-Bundesstaat Oklahoma nimmt eine Krankenschwester in voller Schutzausrüstung von einem Autofahrer einen Nasenabstrich, um ihn auf das Coronavirus zu testen. | dpa
Liveblog

Corona-Pandemie ++ Weiter viele Neuinfektionen in den USA ++

Stand: 15.08.2020 23:06 Uhr

Die US-Behörden haben erneut mehr als 50.000 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden gemeldet. Tausende britische Frankreich-Urlauber fahren heim, um einer Quarantäne zu entgehen. Der Liveblog vom Samstag zum Nachlesen.


  • Weiter keine Test-Ergebnisse aus Bayern
  • RKI meldet seit gestern 1415 neue Infektionen
  • Österreich will strengere Corona-Kontrollen an Grenzen
  • Weltweit laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 21 Millionen Fälle
  • Brasilien verzeichnet mehr als 50.000 Infektionen binnen eines Tages
15.8.2020 • 23:06 Uhr

Ende des heutigen Liveblogs

Für heute beenden wir den Corona-Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse und gute Nacht.

15.8.2020 • 21:30 Uhr

Südafrika hebt nach Monaten Verkaufsverbot für Alkohol und Tabak auf

In Südafrika endet zu Wochenbeginn ein Verkaufsverbot für Alkohol und Tabak, das die Regierung vor Monaten zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus erlassen hatte. Auch andere Beschränkungen werden angesichts sinkender Infektionszahlen aufgehoben oder gelockert, etwa ein nächtliches Ausgehverbot oder Reisesperren zwischen den Provinzen, wie Präsident Cyril Ramaphosa in einer Fernsehansprache sagte.

Bestehen bleibt aber die Pflicht zum Maskentragen in der Öffentlichkeit. Auch dürfen sich nur maximal 50 Menschen versammeln. Mit 583.653 bestätigten Infektionen ist Südafrika nach den Worten des Präsidenten das am stärksten betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent.

15.8.2020 • 20:43 Uhr

Fast 57.000 positive Tests in den USA

Die Zahl der Neuinfektionen in den USA verharrt auf hohem Niveau. Nach Angaben der Seuchenschutz-Behörde CDC wurden zuletzt binnen 24 Stunden knapp 57.000 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Am Freitag hatte es rund 52.800 neue Fälle gegeben, am Donnerstag rund 56.000.

Insgesamt stieg die Zahl damit auf knapp 5,3 Millionen. Die Zahl der Toten legte zuletzt um 1229 zu. Damit sind nach Angaben der CDC bislang 166.317 Menschen in den USA mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

15.8.2020 • 20:00 Uhr

Spahn: Spanien-Urlaub "mit Aufpassen" weiter möglich

Gesundheitsminister Spahn hat in den tagesthemen nicht generell von Spanien-Urlauben abgeraten. Wichtig sei, Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Und: Tests für die Rückkehrer sollen weiter kostenlos bleiben.

15.8.2020 • 19:02 Uhr

Demonstrationen in Hamburg und Magdeburg gegen Corona-Auflagen

Mehrere Hundert Menschen haben in der Hamburger Innenstadt gegen Maskenpflicht und die Corona-Auflagen von Bund und Ländern demonstriert. Da die meisten Teilnehmer keine Gesichtsmasken trugen und im Laufe der Veranstaltung auch die Abstände immer geringer wurden, forderte die Polizei die Veranstalter nach eineinhalb Stunden auf, die Versammlung zu beenden. Die Auflagen für die Kundgebung würden nicht mehr eingehalten.

Auch in Magdeburg gab es eine ähnliche Kundgebung. Hier versammelten sich nach Angaben der Polizei etwa 250 Menschen.

15.8.2020 • 18:28 Uhr

Bayern kann Test-Ergebnisse noch immer nicht bekannt geben

Die Gesundheitsbehörden in Bayern waren auch heute nicht in der Lage, das Problem bei der Benachrichtigung von positiv auf das Coronavirus getesteten Urlaubsrückkehrern zu lösen. Die Zahlen, die unter anderem darüber Auskunft geben sollen, wie viele der positiv Getesteten ihr Ergebnis inzwischen erfahren haben, sollen nun morgen Nachmittag bekanntgegeben werden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München.

Ursprünglich hatte die Staatsregierung erklärt, bis Donnerstagmittag soll jeder der positiv Getesteten sein Ergebnis kennen. Diese Deadline verstrich, mehrere weitere gestern und heute ebenfalls. Es müssten noch "weitere Details" geklärt werden, hieß es.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Ergebnisse von 44.000 Tests, die meist in den Testzentren an Autobahnraststätten von Urlaubsrückkehrern genommen worden waren, noch nicht bei den Betroffenen gelandet waren. Darunter sollen auch mehr als 900 positive Tests sein. Die Nachricht hatte ein politisches Erdbeben ausgelöst, weil die Infizierten Tausende weitere Menschen anstecken könnten, ohne es zu wissen. Die Regierung hatte die Probleme auf fehlende Software und eine unerwartet große Zahl von Freiwilligen zurückgeführt, die sich den Tests unterzogen hatten.

15.8.2020 • 17:42 Uhr

Tausende Briten haben Frankreich verlassen

Britische Frankreich-Touristen haben zu Tausenden ihren Urlaub abgebrochen, um noch vor Inkrafttreten einer Quarantäneregel wieder im Vereinigten Königreich zu sein. Flugzeuge, Züge und Fähren waren gestern gut gefüllt. Die Betreiber des durch den Ärmelkanaltunnel verkehrenden Autozugs berichteten, in der Stunde nach Bekanntwerden der neuen Regel seien 12.000 Tickets gebucht worden. Sonst seien ein paar Hundert üblich, sagte ein Sprecher.

Den Exodus hatte die britische Regierung ausgelöst, als sie Frankreich am Donnerstagabend von der Liste der Staaten nahm, für die eine Ausnahme von der Quarantäne-Regel gilt. Stichtag war heute, 4.00 Uhr morgens. Wer nun aus Frankreich heimkehrt, muss zwei Wochen zu Hause in Isolation bleiben. Bei der Fluggesellschaft British Airways stiegen in der Folge die Preise kräftig an. Am Freitagabend kostete ein Ticket von Paris nach London 452 Pfund (rund 500 Euro). Nach Ablauf der Frist waren es dann noch 66 Pfund. Auch die Fährgesellschaften langten zu.

15.8.2020 • 14:20 Uhr

Verbraucherschützer: Spanien-Reisende sollten Flüge prüfen

Verbraucherschützer raten Urlaubern, die trotz der Reisewarnung der Bundesregierung nach Spanien fliegen wollen, ihre Verbindungen zu prüfen. Es könne sein, dass Airlines geplante Flugverbindungen nicht mehr anbieten, so Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. Das Risiko bestehe auch für Reisende, die sich bereits in Spanien befinden.

Bei Pauschalreisenden organisiert der Veranstalter die Flüge. Er kann vorzeitige Rückflüge organisieren und muss für etwaige Mehrkosten aufkommen. Allerdings: Nehmen Urlauber dieses Angebot nicht wahr, "müssen sie ihre Rückreise später selbst bezahlen", so Oelmann.

15.8.2020 • 14:05 Uhr

Baerbock kritisiert Entscheidungen für Reisende

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeworfen, zu zögerlich auf die Corona-Gefahr durch Rückkehrer aus Risikoländern reagiert zu haben. Es sei "ein fatales Versäumnis", dass die Corona-Tests für diese Urlauber erst mitten in der Reisewelle beschlossen worden seien, kritisierte Baerbock am Rand eines Parteitags der nordrhein-westfälischen Grünen in Dortmund. "Das hätte am Anfang der Sommerferien stehen müssen und nicht kurz vor Ende." Inzwischen seien Tausende Reisende bereits nach Deutschland zurückgekehrt.

Falsch sei auch die Entscheidung der EU, dass der Mittelplatz in Flugzeugen weiter besetzt werden dürfe. "Alle haben davor gewarnt", unterstrich Baerbock. "Das ist ein absoluter Beschleuniger der ganzen Krise." Mitten in der Pandemie sei weiterhin "absolute Vorsicht geboten".

15.8.2020 • 12:45 Uhr

Spahn begründet Maßnahmen für Spanienurlauber

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Reisewarnung für Spanien. "Ich weiß, wie sehr die Deutschen Spanien als Urlaubsland lieben. Und ich weiß, was diese Entscheidung für viele Urlauber, für Reisebüros oder auch für Spanien bedeutet. Aber leider steigen die Infektionszahlen dort stark, zu stark", sagt der CDU-Politiker der Zeitung "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. "Wer trotz der Warnung nach Spanien fährt, sollte sich und andere auch im Urlaub schützen. Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich." Wer aus dem Spanienurlaub komme, müsse in Quarantäne, solange er kein negatives Testergebnis habe.

15.8.2020 • 11:56 Uhr

Dänemark führt Maskenpflicht ein

Obwohl Dänemark seine Corona-Beschränkungen in einigen Bereichen lockert, soll gleichzeitig eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel eingeführt werden. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte, die Regelung gelte ab dem 22. August. Grund sei der Anstieg der Corona-Zahlen.

15.8.2020 • 11:37 Uhr

Südkorea verschärft Corona-Schutzmaßnahmen wieder

Wegen ansteigender Infektionen hat Südkorea die Kontaktbeschränkungen in der Hauptstadt Seoul erneut verschärft. Es gelten wieder striktere Regeln für Versammlungen, Sportveranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden. Regierungschef Chung Sye-kyun sagte, Südkorea stehe an einem "entscheidenden Punkt" im Kampf gegen das Virus.

Das Land, das lange als Vorbild bei der Pandemie-Bekämpfung galt, meldete heute 166 Neuansteckungen, die höchste Zahl seit März.

Ein Model mit Gesichtsmaske auf dem Laufsteg bei einer Modenschau in Seoul. | AFP

Ohne Maske geht es in Seoul nicht - auch nicht bei einer Modenschau. Trotz eines strikten Kurses in der Corona-Krise steigen in Südkorea die Infektionszahlen wieder. Bild: AFP

15.8.2020 • 11:29 Uhr

Russland startet Impfstoff-Produktion

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums ist die Produktion des Corona-Impfstoff "Sputnik V" bereits angelaufen. Es ist das erste potenzielle Impfmittel weltweit, das in der Herstellung bereits so weit ist. Ausgeliefert werden soll es bereits Ende des Monats. Einige Forscher kritisieren allerdings die Geschwindigkeit, mit der "Sputnik V" entwickelt wurde und werfen Russland vor, nationales Prestige der Sicherheit vorzuziehen. Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko wies die Vorwürfe allerdings als haltlos zurück.

15.8.2020 • 11:21 Uhr

Österreich fordert strengere Corona-Kontrollen an Grenzen

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz will schärfere Kontrollen von Urlaubern an den Grenzen. Ab Montag müssen Reiserückkehrer bei einem Aufenthalt in einem von rund 30 Risikogebieten einen negativen Corona-Test mit sich führen, der nicht älter als 72 Stunden ist oder sie müssen in eine zehntägige Quarantäne. "Hier muss strenger kontrolliert werden", sagte Kurz der Zeitung "Österreich". Auch direkt an den Grenzen zu testen hält er für sinnvoll. Das liege aber in der Verantwortung der Gesundheitsbehörden.

Der Anstieg der Corona-Fälle sei nach den Ferienwochen nicht überraschend, erklärte Kurz, dennoch sei er beunruhigt. "Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu unterbinden, ohne dass wir einen zweiten Lockdown durchführen."

In Österreich wurden unter anderem das spanische Festland, Rumänien, Bulgarien, Schweden, die USA und Russland als Risikogebiete eingestuft. Gestern war auch Kroatien dazu gekommen.

15.8.2020 • 10:42 Uhr

Ärztepräsident will bundesweite Testzentren

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat in der Corona-Pandemie bundesweite Testzentren gefordert. Reinhardt sagte der "Rheinischen Post", die Tests sollten besser und einheitlicher organisiert werden, um eine Überforderung der niedergelassenen Ärzte zu vermeiden. Deswegen müsse das "systematische Screening aus der Regelversorgung herausgenommen werden". Das sei auch mit Blick auf die im Herbst zu erwartenden saisonalen Infekte dringend geboten. "Wenn massenhaft Patienten für Corona-Tests und Patienten mit saisonaler Grippe in den Hausarztpraxen aufeinandertreffen, wird das für die Kollegen nicht mehr zu schaffen sein", sagte der Ärztepräsident. Er plädiere deswegen für bundesweite Testzentren.

15.8.2020 • 10:03 Uhr

Mehr Not und mehr Nachfrage bei Tierheimen

In der Corona-Krise interessieren sich viele Menschen für ein neues Haustier. Zu diesem Schluss kommt Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er, die Vermittlung von Tieren aus den Tierheimen nehme zu. "Wir verzeichnen eine deutlich gestiegene Nachfrage." Die wirtschaftliche Lage der Tierheime sei aber "vielfach existenzgefährdend", erklärte Schröder. Veranstaltungen, mit denen sie Geld einnehmen konnten, fielen auf unabsehbare Zeit aus. Der Betrieb der Heime finanziere sich schließlich zu erheblichen Teilen aus Spenden. Er forderte ein "Tierschutz-Konjunkturpaket", um den Einnahmeausfall von etwa 65 Millionen Euro in diesen Jahr aufzufangen.

Mehrere Hunde in einem Zwinger eines Tierheims in Rheinland-Pfalz. | dpa

Die Tierheime in Deutschland sind massiv auf Spenden angewiesen. Wegen der Corona-Krise fallen dieses Jahr schätzungsweise 65 Millionen Euro weg. Bild: dpa

15.8.2020 • 09:29 Uhr

Baerbock fordert Corona-Tests für Lehrer und Erzieher

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Bearbock fordert systematische Corona-Tests für Lehrer und Erzieher, die aus dem Urlaub zurückkommen. Baerbock sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es gebe zwar Testangebote in vielen Bundesländern, diese seien allerdings freiwillig und stichprobenartig. Die ersten Ausfälle von Schulen und Kitas nach den Sommerferien zeigten, dass Lehrer und Erzieher erstmal getestet werden müssten. Vor allem auch, weil sie im Gegensatz zu den Kindern nicht in Pandemiegruppen aufgeteilt würden, sondern von Klasse zu Klasse wechselten.

15.8.2020 • 09:29 Uhr

Corona-Sparpaket für Flugbegleiter bei der Lufthansa

Die Lufthansa mit den Flugbegleitern eine Vereinbarung getroffen, um die Corona-Krise zu überwinden. Die Gewerkschaft UFO stimmte dem Sparpaket mit 87,9 Prozent zu. Es sieht Nullrunden, zusätzliche Teilzeit und eine Aussetzung von Versorgungsleistungen für die rund 22.000 Flugbegleiter vor. Im Gegenzug gibt es einen Beschäftigungsschutz bis Mitte 2024. Ohne die Einigung hätten 2600 Stellen gestrichen werden müssen.

Es ist die erste Vereinbarung zwischen Lufthansa und einer Mitarbeitergruppe. Bei den Verhandlungen mit den Piloten gibt es noch kein Ergebnis, beim Bodenpersonal wurden die Gespräche abgebrochen.

15.8.2020 • 08:19 Uhr

Warn-App 17 Millionen mal heruntergeladen

Zwei Monate nach ihrem Start haben rund 17 Millionen Menschen die Corona-Warn-App heruntergeladen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervor. Die App, die Nutzer bei einem Kontakt zu einem Corona-Infizierten warnen soll, war am 16. Juni an den Start gegangen. Die App auf dem Smartphone kommuniziert via Bluetooth mit anderen Smartphones. Wird ein Nutzer positiv auf das Coronavirus getestet, gibt die App an diejenigen Nutzer einen Alarm aus, die dem Infizierten für eine gewisse Zeit so nahe gekommen sind, dass sie sich angesteckt haben könnten. Nach einem Alarm sollten Nutzer das Gesundheitsamt kontaktieren und selbst einen Test machen.

Die Nutzung der App ist freiwillig. Wie viele sie tatsächlich nutzen und an die Empfehlungen halten, lässt sich aus der Downloadzahl also nicht ablesen. Weil die notwendigen Daten verschlüsselt und nicht zentral gespeichert werden, gibt es laut Robert Koch Institut keine Informationen dazu, wie viele Menschen sich aufgrund einer Mitteilung der Corona-Warn-App haben testen lassen. Auch Auswertungen darüber, wie oft sich Nutzer an das Gesundheitsamt gewendet haben, lägen nicht vor, teilte das Institut auf Nachfrage mit.

15.8.2020 • 05:12 Uhr

RKI meldet erneut mehr als 1400 neue Corona-Infektionen

Laut dem Robert Koch-Institut sind seit gestern bundesweit 1415 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Damit haben sich bislang insgesamt mehr 222.828 Menschen in Deutschland mit dem Virus angesteckt.

Die Zahl der Todesfälle stieg demnach innerhalb von 24 Stunden um sechs auf insgesamt 9231 an.

15.8.2020 • 04:44 Uhr

Pandemie breitet sich in Indien weiter aus

Der rasanten Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung Indiens steht oft eine mangelnde medizinische Versorgung gegenüber, wie Silke Diettrich berichtet.

15.8.2020 • 03:23 Uhr

Paris weitet Maskenpflicht aus

Wegen der wieder steigenden Zahl an Corona-Fällen weitet die französische Hauptstadt Paris die Pflicht, im Freien eine Maske zu tragen, in bestimmten Gebieten der Stadt aus. So müssen Passanten ab heute Morgen etwa auf der Avenue des Champs-Élysées und auf den Straßen rund um den Louvre eine Maske tragen. In den betroffenen Gebieten soll es zudem mehr Polizeikontrollen geben, um die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen zu kontrollieren.

15.8.2020 • 02:13 Uhr

Spieler von Fortuna Düsseldorf positiv getestet

Zwei Spieler des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin wurde für die gesamte Mannschaft sowie für das Trainer- und Funktionsteam Quarantäne angeordnet, teilte Mannschaftsarzt Ulf Blecker mit. Die beiden betroffenen Spieler hatten sowohl am Mannschaftstraining als auch an einem Testspiel gegen den TSV Meerbusch teilgenommen.

15.8.2020 • 01:50 Uhr

Ärzte plädieren für Erfassung von Personal in Gesundheitsämtern

In einem gemeinsamen Brief haben sich der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Marburger Bund dafür ausgesprochen, bundesweit das Personal in Gesundheitsämtern zu erfassen. So könne entschieden werden, an welchen Stellen mehr investiert werden müsse. Das Schreiben ist an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gerichtet und liegt der Funke Mediengruppe vor.

Die Regierung hatte sich in ihrem Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Krise auch auf einen "Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst" geeinigt. Dieser soll Ende August, Anfang September vorgestellt werden.

15.8.2020 • 01:13 Uhr

Brasilien: mehr als 50.000 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden

Dem brasilianischen Gesundheitsministerium wurden binnen eines Tages mehr als 50.600 weitere bestätigte Corona-Fälle gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 1060 Menschen gestorben, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt hatten. Damit zählt das Land seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt mehr als 3,2 Millionen Corona-Fälle und mehr als 106.500 Corona-Tote.

15.8.2020 • 00:49 Uhr

Dänemark lockert Beschränkungen

Die dänische Regierung hat sich gemeinsam mit den Parlamentsparteien auf weitere Lockerungen der Corona-Auflagen geeinigt. So sollen Touristen künftig nicht mehr nachweisen müssen, dass sie mindestens sechs Übernachtungen in Dänemark gebucht haben. Restaurants, Cafés und Kneipen dürfen nun bis zwei Uhr nachts öffnen, statt wie bisher bis Mitternacht. Über weitere Lockerungen soll laut der Regierung erst im September wieder diskutiert werden.

15.8.2020 • 00:49 Uhr

Johns-Hopkins-Universität meldet mehr als 21 Millionen Corona-Fälle weltweit

Weltweit haben sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 21 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt. Mehr als 761.900 Menschen starben demnach infolge einer Infektion. Mehr als 13 Millionen Infizierte gelten den Zahlen des Institutes zufolge wieder als genesen.