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Galapagos-Inseln Forscher entdecken 30 neue Tierarten

Stand: 18.08.2020 08:55 Uhr

Unberührte Natur, Vulkane, klares Wasser: Die Galapagos-Inseln gelten als Eldorado für Wissenschaftler. Jetzt entdeckten sie in dem Pazifik-Paradies bisher unbekannte Krustentiere, Schwämme und einen extravaganten Seestern.

Ein internationales Team von Meeresforschern hat in der Tiefsee vor den Galápagos-Inseln 30 neue Tierarten entdeckt. Unter den Neuentdeckungen seien 14 Korallen, ein Seestern, elf Schwämme sowie vier bisher unbekannte Krustentiere, erklärte der Galápagos-Nationalpark.

Blick von der Galapagos-Insel St. Cristobal auf die berühmte Felsennadel "Pinnacle Rock" | picture-alliance / dpa

Blick von der Galapagos-Insel St. Cristobal auf die berühmte Felsennadel "Pinnacle Rock". Flora und Fauna des Archipels gehören seit 1978 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Bild: picture-alliance / dpa

Die Forscher der Charles-Darwin-Stiftung erforschten in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Ozeanforschung die Tiefsee um die Inselgruppe vor der Küste Ecuadors bis in Tiefen von 3400 Metern. 

Die Galápagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also solchen, die nur dort vorkommen.

Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierten den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zur Evolutionstheorie. Seit 1979 gehört die Inselgruppe, die rund tausend Kilometer vor der ecuadorianischen Küste liegt, zum Unesco-Weltnaturerbe.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 18. August 2020 um 10:15 Uhr.