Petkow und Wassilew heißen die Hoffnungsträger in Bulgarien. Die beiden Ex-Minister könnten mit ihrer Reformpartei beim dritten Urnengang auf Platz zwei landen und eine Regierung ermöglichen, die sich viele Bulgaren wünschen. Von Clemens Verenkotte.
Im Frühjahr wählen die Ungarn ein neues Parlament. Den Nationalfeiertag nutzte Ministerpräsident Orban, um seine Anhänger zu mobilisieren. Doch auch sein überraschender Konkurrent Márki-Zay zeigte, dass mit ihm zu rechnen ist. Von Wolfgang Vichtl.
In den letzten Stunden vor der Wahl haben Kanzlerin Merkel und Unionskandidat Laschet noch einmal um Stimmen geworben. Für die SPD versuchte Vizekanzler Scholz, Unentschlossene zu überzeugen. Auch FDP-Chef Lindner trat noch einmal auf.
Aachen, Potsdam, Düsseldorf: Auch nach dem offiziellen Wahlkampfabschluss werben einige Parteien noch einmal um die Stimmen der Unentschlossenen. Vor allem Union und SPD dürften sich dabei behakeln.
Viele Versprechen, viele Sticheleien: Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu - und alle Parteien werben noch einmal um Stimmen. Für Laschet legte sich Kanzlerin Merkel in München ins Zeug, Scholz warb in Köln um Unentschlossene.
Vor der Berlin-Wahl knirscht es in der rot-rot-grünen Regierung. SPD-Spitzenkandidatin Giffey grenzt sich scharf ab - und schielt Richtung CDU und FDP. Von Sebastian Schöbel.
In mehr als 470 deutschen Städten demonstriert heute die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future". Ihr ist es gelungen, Klimaschutz zum bestimmenden Wahlkampf-Thema zu machen. Zufrieden sind die Aktivisten trotzdem nicht. Von Björn Dake.
Kandidat und Kanzlerin in Stralsund, Scholz in Soltau und auch Baerbock wirbt auf den Marktplätzen der Republik: Wenige Tage vor der Bundestagswahl sind die Parteien im Schlussspurt. Drei Beobachtungen.
Tschechiens Regierungschef Babis sieht sich vor der Parlamentswahl einem breiten Bündnis aus Oppositionsparteien gegenüber, das in Umfragen reüssiert. Der Wahlkampf wird mit großen Versprechen und harten Vorwürfen geführt. Von M. Allweiss.
Sie konnten bereits auf das Kanzleramt hoffen, doch dann ging es bergab. Für die Grünen lief der Wahlkampf alles andere als ideal. Auf eine Regierungsbeteiligung können sie dennoch hoffen. Von Claudia Plaß und Christian Feld.
Unionskanzlerkandidat Laschet gibt sich auf der Zielgeraden des Wahlkampfes in der ARD-Wahlarena mehr verbindend als angreifend. Er versucht, mit Leutseligkeit zu punkten, ohne bei politischen Fragen allzu konkret zu werden. Von Corinna Emundts.
Die AfD soll von unbekannten Spendern eine Plakatkampagne in Millionenhöhe finanziert bekommen haben. Das berichten mehrere Medien. Dabei soll die Partei als "Direktkunde" geführt worden sein. Sie bestreitet jedoch jede Beteiligung.
Kaum Provokationen, kaum Empörung - die AfD fällt im Wahlkampf nicht weiter auf. Intern spitzen sich jedoch die ungeklärten Machtfragen zu. Und manche AfDler blicken mit Sorge in die nähere Zukunft. Von Martin Schmidt.
Beim Vierkampf in der ARD lieferten die Spitzenkandidaten von CSU, Linkspartei, FDP und AfD in ihrer Debatte mehr Substanz als die Kanzlerkandidaten bei ihrem rhetorischen Dreikampf. Eine Analyse von Alfred Schmit.
Es war eine hitzige Debatte mit vielen unüberwindbaren Gegensätzen: In der ARD-Sendung "Der Vierkampf nach dem Triell" haben die Spitzenkandidaten von FDP, Linke, AfD und CSU über Rente, Steuern und Klimaschutz gestritten.
Unions-Kanzlerkandidat Laschet geht mit einem "Sofortprogramm" im Wahlkampfendspurt in die Offensive. Laschet verspricht darin Entlastungen für Familien, Arbeitnehmer und den Mittelstand sowie einen Bürokratieabbau für Unternehmen.
Viele Interessengruppen versuchen, den Ausgang der Wahl zu beeinflussen. Eine wirtschaftsnahe Organisation schaltet Anzeigen gegen Grünen-Kandidatin Baerbock, Klimaaktivisten lassen Fake-Plakate gegen die CDU aufhängen. Von Hans-Joachim Vieweger.
Die Rolle des Angreifers passe eigentlich nicht zu Laschet, sagt Kommunikationswissenschaftler Brettschneider. Im tagesschau.de-Interview rät er der Union, weniger auf den Kandidaten und mehr auf Themen zu setzen.
Bei der zweiten Fernsehdiskussion zwischen den Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen ging es zeitweise heftig zur Sache. Umfragen zufolge lag Olaf Scholz am Ende vorne. Dennoch war es für alle Drei ein guter Abend, meint Franka Welz.
Laschet gegen Scholz - und immer mal wieder ein Baerbock-Moment: Beim TV-Triell werden inhaltliche Differenzen der Kanzlerkandidaten deutlich. Für eine Trendwende bei der Union dürfte es aber kaum reichen. Von Wenke Börnsen.
Das Triell haben nicht nur Millionen TV-Zuschauer verfolgt, sondern hinter den Kulissen auch die Spitzen von CDU, SPD und Grünen. Wie bewerten sie den Auftritt der eigenen Kandidaten, wie den der Gegner? Und welche Schlüsse ziehen sie daraus?
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