In einer emotionalen Rede hat der ukrainische Präsident Selenskyj die NATO für ihr Nein zu einer Flugverbotszone kritisiert. Die Allianz habe damit "grünes Licht für die Bombardierung ukrainischer Städte und Dörfer gegeben".
Kanzler Scholz hat im ZDF betont, dass es keine direkte Konfrontation mit Russland geben dürfe. Die Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt er. Und für seinen Parteifreund Gerhard Schröder findet er deutliche Worte.
Deutschland verstärkt die Ostflanke der NATO und hat drei weitere Eurofighter-Kampfflugzeuge nach Rumänien geschickt. Dort besuchte nun Verteidigungsministerin Lambrecht die deutschen Soldaten. Von Oliver Neuroth.
Russlands Präsident Putin versetzt die sogenannten Abschreckungskräfte des Landes in Alarmbereitschaft. Diese umfassen auch Atomwaffen. Grund sei das "aggressive Verhalten" der NATO. Die USA sprechen von einer "inakzeptablen Eskalation".
Tausende Soldaten und Gerät der schnellen NATO-Eingreiftruppe sollen nach Osteuropa verlegt werden. Wie viele genau und wohin konkret ist aber noch unklar. Die Bundeswehr will eine Kompanie in die Slowakei entsenden.
Wer unsere Demokratien vor dem russischen Präsidenten schützen will, darf nicht ohnmächtig wirken - vor allem nicht militärisch, meint Kai Küstner. Doch der von Putin in Europa entfesselte Krieg erwischt die Bundeswehr auf falschem Fuß.
Die Bundesregierung will zusätzliche Soldaten, Waffensysteme und Kriegsschiffe zur Stärkung der NATO-Ostflanke anbieten. Zuvor gab es Kritik an der Ausrüstung der Truppe und Forderungen nach höheren Militärausgaben.
Aus den Aussagen von Heeresinspekteur Mais sprach Frust: Die Bundeswehr stehe "mehr oder weniger blank da". Man habe nur begrenzte Optionen gegenüber Russland. Verteidigungsministerin Lambrecht sieht das anders. Von Oliver Neuroth.
Putin ziele auf die Vernichtung der kulturellen Identität der Ukraine und nutze die Schwäche Europas, sagt der Osteuropa-Experte Gressel. Das müsse schnell reagieren: Die Ukraine befinde sich in einem "Verzögerungskampf auf Zeit".
Bundeskanzler Scholz hat Russland dazu aufgerufen, den Angriff auf die Ukraine einzustellen. Er warnte vor einer Ausbreitung des Konflikts. Putin solle die Entschlossenheit der NATO zur Verteidigung ihrer Mitglieder nicht unterschätzen.
Die baltischen Staaten warnen seit Jahren vor einer möglichen Aggression Russlands. Als NATO-Mitglieder fühlen sie sich selbst zwar sicher, fordern aber noch mehr Engagement des Bündnisses an seiner Ostflanke. Von Sofie Donges.
Die NATO will ihre Streitkräfte zum Schutz der Bündnispartner im Osten verstärken. Außerdem hat die Allianz ihre Verteidigungspläne aktiviert, um eine schnelle Truppenbewegung zu ermöglichen - nicht aber in die Ukraine.
In seiner Rede zur Kriegserklärung hat Russlands Präsident Putin massive Vorwürfe erhoben: Die "Kriegsmaschinerie" der NATO bewege sich in Richtung Russland, in der Ukraine gebe es einen "Genozid". Die Rede in Auszügen.
US-Präsident Biden, die EU und andere Staaten haben den Angriff Russlands auf die Ukraine scharf verurteilt. Von verschiedenen Seiten werden weitere Sanktionen gegen Moskau vorbereitet.
Die NATO hat Russland vorgeworfen, nach einem Vorwand für einen Angriff auf die Ukraine zu suchen. "Das Risiko steigt", sagte Generalsekretär Stoltenberg im Bericht aus Berlin. Frankreichs Staatschef Macron telefonierte erneut mit dem Kreml.
Im Ukraine-Konflikt setzt der Westen weiter auf Diplomatie. Doch der EU-Ratsvorsitzende Michel betonte, Russland "nicht ewig einen Olivenzweig anbieten" zu können. Großbritanniens Premier Johnson warnte vor dem "vielleicht größten Krieg in Europa seit 1945".
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