Der Sturm hat sich in der Nacht in weiten Teilen des Landes beruhigt. Bahnausfälle, Unfälle und Schäden gingen deutlich zurück. Der sich nach Skandinavien bewegende Wind ist im Nordosten trotzdem noch spürbar.
Die Sturmtiefs "Ignatz" und "Hendrik" haben ordentlich Chaos angerichtet: Der Bahnverkehr ist in vielen Bundesländern eingeschränkt, ein Wirbelsturm richtete schwere Schäden an. Auch Deutschlands Nachbarländer sind betroffen.
Die erste heftige Herbststurmfront hat weite Teile Deutschlands erfasst und für Schäden gesorgt. Nach vorübergehender Einstellung des Fernverkehrs in NRW fahren die Züge wieder. Bei Kiel bildete sich ein Wirbelsturm.
In Hamburg hat die erste vollautomatische S-Bahn den Betrieb aufgenommen - mit einem System, das auch bundesweit zum Einsatz kommen soll. Ist das die Zukunft des Nahverkehrs? Von Simon Ritter.
Nach der Tarifeinigung mit der GDL hat sich die Deutschen Bahn nun auch mit der EVG verständigt. Für die Kunden bedeutet das: keine Streiks mehr.
Mit zusätzlichen Sprinter-Verbindungen auf ausgewählten Strecken will die Deutsche Bahn mit ihrem neuen Fahrplan Inlandsflüge unattraktiver machen. Allerdings erhöht der Konzern auch die Preise.
Nur zwei Prozent ihrer Pakete liefert die Deutsche-Post-Tochter DHL derzeit über den Schienenverkehr aus. Dank einer neuen Kooperation mit der Bahn soll dieser Anteil bald deutlich steigen. Von Joscha Bartlitz.
Bei der Deutschen Bahn kehrt keine Ruhe ein: Nachdem der Streit mit der GDL beigelegt wurde, verlangt die konkurrierende Gewerkschaft EVG nun Nachverhandlungen über den eigenen Vertrag.
Es ist der höchste Preisaufschlag seit 2012: Um durchschnittlich 1,9 Prozent sollen Bahn-Tickets im Fernverkehr ab Mitte Dezember teurer werden. Betroffen sind vor allem Pendler und Kunden, die volle Flexibilität wünschen.
Nachtzüge sind wieder "in", gelten sie doch als klimafreundliche Alternative zum Fliegen. In dieser Nische sind besonders die Österreicher erfolgreich. Von ihnen könnte auch die Deutsche Bahn lernen. Von Angela Göpfert.
Vor 40 Jahren verließ erstmals ein Train à Grande Vitesse (TGV) Paris in Richtung Lyon. Nicht nur in Sachen Geschwindigkeit setzt der französische Prestigezug auch heute noch Maßstäbe. Von Lothar Gries.
Rund 300 Einzelbetriebe gibt es im Bahn-Konzern. Nach dem Tarifeinheitsgesetz gilt in den meisten davon nur der Vertrag mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Die kleinere Lokführergewerkschaft GDL klagte dagegen - erfolglos.
Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL wollen sich am Vormittag gemeinsam zum Stand der Verhandlungen äußern - unklar ist, ob es eine Einigung im Tarifstreit gibt. Die Bahn hatte der Gewerkschaft am Wochenende ein neues Angebot gemacht.
Nach drei Ausständen der GDL versucht die Bahn, die Lokführergewerkschaft an den Verhandlungstisch zurückzubringen und unterbreitet ein neues Angebot. Die GDL will "zu gegebener Zeit" über weitere Schritte informieren.
Um einen weiteren Streik zu verhindern, hat die Deutsche Bahn eigenen Angaben zufolge ihr Angebot nachgebessert. Die Lokführergewerkschaft GDL solle zu den Tarifverhandlungen zurückkehren, ein Abschluss sei "überfällig".
Die Lokführergewerkschaft GDL erhöht den Druck: Sie fordert von der Bahn ein "verhandlungsfähiges Angebot" bis Anfang kommender Woche - ansonsten gebe es weitere Streiks. Soweit will es der Konzern offenbar nicht kommen lassen.
Mit markigen Worten prangert GDL-Chef Weselsky die Vergütung von Bahn-Führungskräften an. Deren Bezahlung stehe im Gegensatz zur Lohnentwicklung der restlichen Belegschaft. Doch stimmt das überhaupt? Und wie reagiert das Unternehmen? Von A. Clarysse.
Die meisten Züge sind wieder unterwegs, die GDL wähnt sich im Aufwind, die Bahn steckt in der Klemme. Inhaltlich gibt es im Tarifstreit nach der dritten Streikwelle kaum Fortschritte. Eine Analyse von Robert Holm.
Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL ist vorbei - vorerst. Eine Lösung in dem Konflikt mit der Bahn zeichnet sich nicht ab: Der Konzern forderte die GDL auf, die "Blockade aufzugeben" und wieder zu verhandeln.
Nach mehr als fünf Tagen hat die Lokführer-Gewerkschaft GDL ihren Arbeitsausstand beendet - droht aber bereits mit neuen Streiks. Die Bahn kündigte die Rückkehr zum regulären Fahrplan an, schloss jedoch Unregelmäßigkeiten nicht aus.
Nach dem Ende des Streiks in der Nacht soll der Zugverkehr heute wieder weitgehend normal laufen, erklärte die Bahn. Die GDL bestätigte das - warnte aber vor weiteren Streiks. Erneute Verhandlungen sind nicht in Sicht.
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