Fast 20 Jahre lang waren deutsche Soldaten in Afghanistan im Einsatz. In Berlin wird ihr Einsatz heute mit einem siebenstündigen Programm gewürdigt. Bundespräsident Steinmeier zog in seiner Rede eine durchwachsene Bilanz.
Wegen des Verdachts auf rechtsextremistische Umtriebe wird gegen Mitglieder des Wachbataillons der Bundeswehr ermittelt. Das Verteidigungsministerium bestätigte einen entsprechenden Medienbericht.
Das Verteidigungsministerium hat mit der Aufarbeitung der Afghanistan-Einsatzes begonnen. Doch die Auftaktveranstaltung zeigt: Fehler öffentlich zu benennen, fällt Politik und Generälen nach wie vor schwer. Von Kai Küstner und Uli Hauck.
Mehrere Bundesministerien haben insgesamt mehr als 17,3 Milliarden Euro für den Afghanistan-Einsatz gezahlt. Welche mit deutschem Geld aufgebaute Infrastruktur jetzt von den Taliban genutzt wird, hält die Bundesregierung geheim.
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr nach einer Serie rechtsextremer Vorfälle grundlegend umstrukturieren. Eine Kompanie soll komplett aufgelöst werden.
Mit einem Appell haben Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Kanzlerin Merkel die Beteiligten am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gewürdigt. Die Ministerin erklärte, man blicke mit großer Anerkennung auf die Mission.
Kanzlerin Merkel hat Soldaten geehrt, die an der Evakuierungsmission in Kabul beteiligt waren. Doch die Frage bleibt: War der 20-jährige Einsatz in Afghanistan umsonst? Von Kai Küstner.
Nach Meldungen über eine mögliche Zusammenarbeit Malis mit russischen Söldnern mehren sich die Stimmen, den Bundeswehreinsatz im Land zu überprüfen. Malis Regierung weist die Vorwürfe zurück, behält sich aber vor, seine Partner selbst auszuwählen.
Die berüchtigte russische Söldnertruppe Wagner soll offenbar die malische Armee ausbilden. Wehrbeauftragte Högl fordert deshalb, "über Sinn und Zweck" des Bundeswehreinsatzes in Mali zu reden. Auch das Außenministerium zeigte sich besorgt.
In Mali verhandelt die Militärjunta über den Einsatz russischer Söldner - die "Gruppe Wagner" gilt als Schattenarmee mit gutem Kontakt zu Putin. Frankreich und Deutschland stellen ihre Beteiligung am UN-Einsatz infrage. Von Dunja Sadaqi.
Seit acht Jahren beteiligt sich Deutschland an der UN-Mission in Mali. Doch nun könnte der Einsatz auf der Kippe stehen. Hintergrund ist die mögliche Zusammenarbeit der malischen Regierung mit russischen Söldnern.
Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war eine unmittelbare Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001. Das Debakel zum Abschluss der Mission reißt bei Veteranen alte Wunden wieder auf. Von Kai Küstner.
Die jahrelange Sanierung der "Gorch Fock" halten Kritiker für ein Symbol des leichtfertigen Umgangs mit Steuergeld. Wäre ein kompletter Neubau des Segelschulschiffs die schnellere und günstigere Lösung gewesen?
Die Bundeswehr hat Afghanistan bereits verlassen, viele Ortskräfte sind zurückgeblieben. Jetzt ist es gelungen, noch Hunderte Menschen zu retten - mithilfe privater Akteure. Eine Hilfsinitiative macht der Bundesregierung schwere Vorwürfe.
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