Klimawandel, Dürre und Brände setzen dem Amazonas und den dort lebenden Indigenen zu. Weil Brasiliens Regierung nicht genug tut und die Feuerwehr oft überfordert ist, kämpfen sie selbst gegen die Brände. Von Matthias Ebert.
Mit einem Protestcamp in der Hauptstadt wehren sich Brasiliens Indigene gegen eine Eisenbahntrasse mitten durch den Amazonas. Zudem machen ihnen Gesetzesvorhaben und ein Gerichtsverfahren ihre Territorien streitig. Von Matthias Ebert.
Im brasilianischen Amazonas-Gebiet haben im Juni mehr als 2300 Waldbrände gewütet - so viele wie seit 14 Jahren nicht mehr. Umweltschützer geben Präsident Bolsonaro die Schuld an der Katastrophe.
Die Abholzung des brasilianischen Amazonas-Gebiets nimmt zu. Allein im Mai wurde ein Gebiet größer als Hongkong abgeholzt. Es ist die größte Fläche innerhalb eines Monats seit Beginn der Aufzeichnungen.
In Brasilien steht fast der gesamte Bundesstaat Amazonas nach Regenfällen unter Wasser. Besonders betroffen ist die Metropole Manaus. Es wird erwartet, dass das Wasser weiter steigt.
Mehr Abholzung, mehr Viehweiden, weniger Urwald: Für diesen Kurs stand bislang Brasiliens Regierung. Kurz vor der Klimakonferenz hat sie einen Plan zum Schutz des Amazonas vorgelegt. Umweltschützer warnen vor Naivität. Von M. Ebert.
Der brasilianische Regenwald wird mit einer Geschwindigkeit zerstört wie seit zwölf Jahren nicht. Neueste Daten belegen zudem: Seit Bolsonaro Präsident ist, hat sich die Lage des Waldes enorm verschlechtert. Von Anne Herrberg.
Trotz Verboten und des Einsatzes von Militär gehen die Brandrodungen im Amazonasgebiet weiter. Brasiliens Präsident Bolsonaro ist für die wirtschaftliche Nutzung der Region und legt sich mit Umweltschützern an.
Die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes ist weiter dramatisch angestiegen. In den vergangenen zwölf Monaten wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Drittel mehr Fläche illegal abgeholzt.
In der Corona-Krise kaum bemerkt: Im Amazonas-Regenwald wüten wieder schwere Waldbrände. Das brasilianische Weltrauminstitut registrierte im Juni 2248 Feuer - so viele wie seit 2007 nicht mehr.
Kaum ein Land hat so viele Coronavirus-Infizierte wie Brasilien. Illegale Goldgräber nutzen die Krise, um den Urwald abzuholzen. Dabei bekommen sie Schützenhilfe von Präsident Bolsonaro. Von Matthias Ebert.
Mehr als 72.000 Waldbrände gab es in Brasilien seit Jahresbeginn - die meisten im Amazonas-Gebiet. Wie entstehen die Feuer? Welche Folgen haben sie? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen.
Die Feuer im Amazonas sorgen vor dem G7-Gipfel für mächtig Konfliktstoff. Mehrere EU-Länder drohen Brasiliens Staatschef Bolsonaro mit dem Stopp des Mercosur-Abkommens. Die Bundesregierung ist gegen eine Blockade.
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