Ein Corona-Patient in Spanien | REUTERS
Liveblog

Coronavirus-Pandemie ++ Mehr als 500.000 Infektionen in Spanien ++

Stand: 07.09.2020 23:01 Uhr

Spanien hat als erstes westeuropäisches Land mehr als eine halbe Millionen Corona-Infektionen registriert. Im Gazastreifen nehmen die Fälle drastisch zu. Fußball-Weltmeister Mbappé wurde positiv getestet. Der Liveblog zum Nachlesen.

  • Spanien meldet mehr als eine halbe Million Corona-Infektionen
  • Schwesig will mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zulassen
  • Maskenpflicht an weiterführenden Schulen in Bayern bleibt bestehen
  • Corona-Kommission der slowakischen Regierung in Quarantäne
  • Möglicher Impfstoff von Biontech und Pfizer darf getestet werden
  • Indien liegt bei bestätigten Corona-Fällen weltweit auf zweitem Platz
  • RKI meldet 814 Neuinfektionen - Zahlen aber wenig aussagekräftig
7.9.2020 • 22:06 Uhr

Fälle im Gazastreifen nehmen massiv zu

Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Gazastreifen hat sich in den vergangenen zwei Wochen verzehnfacht. Sie ist auf mehr als 1000 Infektionen angestiegen. In dem Palästinensergebiet wurden allein in den vergangenen 24 Stunden 182 Infektionen verzeichnet, wie palästinensische Beamte bekannt gaben. Nach offiziellen Angaben starben bislang acht Menschen an den Folgen der Viruserkrankung. Bislang hatte der isolierte Gazastreifen nur wenige Infektionen verzeichnet. Das schmale Territorium ist durch eine massive Sicherheitsbarriere auf der Landseite abgeschottet und besitzt nur zwei Grenzübergänge: einen nach Israel und einen nach Ägypten. Beide Übergänge wurden im März mit wenigen Ausnahmen blockiert. Menschen, die nach Gaza zurückkehrten, mussten sich drei Wochen in Quarantäne begeben. 

7.9.2020 • 21:39 Uhr

Trump streitet mit Demokraten über Corona-Impfung

US-Präsident Donald Trump hat den Demokraten vorgeworfen, sich aus politischen Gründen gegen eine baldige Corona-Impfung auszusprechen. Die Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, lege "sorglose Anti-Impf-Rhetorik" an den Tag, kritisierte Trump. Die Demokraten wollten eine Impfung wegen der Wahl am 3. November als etwas Negatives darstellen, behauptete er weiter. Ihnen missfalle, dass der Impfstoff in "Rekordzeit" entwickelt werde. Er könne vielleicht sogar noch vor der Wahl verfügbar sein, sagte Trump. Harris hatte in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender CNN vor einer Einmischung der Regierung bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff gewarnt. Unter Trump würden unabhängige wissenschaftliche Experten "mundtot gemacht", sagte die Senatorin.

7.9.2020 • 21:04 Uhr

Mbappé positiv auf Corona getestet

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Kylian Mbappé hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Stürmer-Star fehlt der Nationalmannschaft damit im Nations-League-Spiel gegen Kroatien. Wie zuvor schon bei einigen anderen Profis machte der französische Fußball-Verband FFF das Testergebnis öffentlich und nannte auch den Namen des Angreifers von Paris Saint-Germain. Vor Mbappé waren bereits sechs andere Spieler des französischen Meisters und Champions-League-Finalisten positiv getestet worden, darunter auch der brasilianische Superstar Neymar.

Mbappé jubelt mit dem WM-Pokal | AFP

Fußball-Weltmeister Mbappé ist bereits der siebte Profi von Paris SG, der positiv auf Corona getestet wurde. Bild: AFP

7.9.2020 • 20:25 Uhr

Laschet bei Macron: Corona-Krise ist Chance für Bildung

Deutschland und Frankreich sollten nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet die Corona-Krise auch als Chance sehen. Für die beiden Länder sei es möglich, "jetzt die gemeinsamen Impulse für eine digitalisierte Bildung zu setzen", sagte der CDU-Politiker nach Angaben seiner Staatskanzlei anlässlich eines Besuchs bei Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron.

Bei dem Treffen im Élyséepalast am Abend sei es unter anderem um einen deutsch-französischen Vorstoß für eine europäische Forschungs- und Bildungsoffensive gegangen, wie sie Macron bereits gefordert habe. Laschet ist auch deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter. "Covid-19 beschränkt die Möglichkeiten des zwischenmenschlichen Kontakts. Das stellt besonders Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung vor große Probleme", sagte der Ministerpräsident. Deutschland und Frankreich könnten gemeinsam dazu beitragen, um in diesem Bereich gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

7.9.2020 • 19:51 Uhr

Schwesig will mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zulassen

In Mecklenburg-Vorpommern sollen nach dem Willen von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wieder Sportveranstaltungen vor einer größeren Zahl von Zuschauen stattfinden können. "Wir wollen in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und der sehr guten Konzepte der Profivereine wieder mehr Zuschauer zulassen", sagte die SPD-Politikerin dem "Spiegel".

Mahnungen ihrer Amtskollegen aus Bayern und Baden-Württemberg zu einem bundesweit einheitlichen Vorgehen bei der Öffnung der Fußballstadien wies Schwesing zurück: "Ich kann die Kritik der Kollegen Söder und Kretschmann nicht nachvollziehen. Wenn sie in ihren Ländern niedrige Infektionszahlen hätten und der Osten hohe, hätten die beiden längst wieder die Stadien geöffnet", sagte sie dem Medienbericht zufolge.

Auf einer Kabinettssitzung am Dienstag will die Landesregierung in Schwerin die bisher geltende Obergrenze von 1000 Zuschauen bei Außenveranstaltungen lockern. Die erste Veranstaltung mit deutlich mehr Fans könnte die DFB-Pokal-Partie von Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart am Sonntag im Ostsee-Stadion sein. Beobachter rechnen damit, dass 5000 bis 8000 Zuschauer zugelassen werden.

Schwesig plant Gesetzesinitiative zur Strafverschärfung von Kindesmissbrauch. | dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verweist auf niedrige Corona-Fallzahlen in Ostdeutschland. Bild: dpa

7.9.2020 • 19:35 Uhr

Libyen meldet höchste Zahl an Neuinfektionen seit März

Libyen hat mehr als tausend neue Corona-Infektionsfälle binnen eines Tages registriert - das ist die höchste Zahl seit Ausbruch der Epidemie in dem nordafrikanischen Land im März. 1080 der knapp 4300 am Sonntag vorgenommenen Tests seien positiv ausgefallen, teilte die Gesundheitsbehörde NCDC der von der UN anerkannten Regierung in Tripolis mit. Damit stieg die Zahl der Infektionsfälle seit März auf über 18.800. Bisher sind 296 Infizierte gestorben.

Mehr als die Hälfte der neuen Infektionsfälle wurden in der Hauptstadt und ihren Vororten registriert. Dort lebt rund ein Drittel der libyschen Bevölkerung. Erst am Sonntag hatte die Gesundheitsbehörde eine Kampagne gestartet, um die Bevölkerung intensiv über die Schutzmaßnahmen gegen das Virus - wie etwa die allgemeine Maskenpflicht - aufzuklären.

Seit einiger Zeit steigt in Libyen die Zahl der Neuinfektionen - und die Angst vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems ist groß. In dem Land herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos und gewaltsame Konflikte, die das Gesundheitssystem schon ohne die Pandemie an den Rand seiner Belastbarkeit brachten.

7.9.2020 • 19:24 Uhr

25 weitere Todesfälle in Frankreich

In Frankreich sind 25 weitere Menschen gestorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 30.726. Das ist das siebthöchste Niveau weltweit. Die Zahl der positiven Corona-Tests in Frankreich legte in den vergangenen 24 Stunden um 4203 auf 328.980 zu.

7.9.2020 • 19:15 Uhr

Fast alle Intensivbetten in südfranzösischer Region belegt

Im Süden Frankreichs werden die Intensivbetten für Corona-Infizierte knapp. Von den 70 Betten für Covid-19-Kranke im Département Bouches-du-Rhône seien derzeit 65 bis 67 belegt, sagte der Präsident der Marseiller Krankenhauskommission Dominique Rossi. Die Lage sei angespannt, aber nicht so dramatisch wie auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie, als im Département 270 Coronapatienten auf den Intensivstationen lagen.

In den vergangenen Tagen waren die täglichen Corona-Neuinfektionen in Frankreich auf durchschnittlich mehr als 5000 gestiegen. Der Chef der Intensivstation des Marseiller Krankenhauses La Timone, Lionel Velly, äußerte die Befürchtung, dass es in Bouches-du-Rhône bald nicht mehr genug Krankenhausbetten geben werde.

Menschen warten vor dem Krankenhaus La Timone in Marseille auf einen Corona-Test. | AP

Im Krankenhaus La Timone in Marseille werden die Betten für Corona-Patienten auf der Intensivstation knapp. Bild: AP

7.9.2020 • 19:15 Uhr

Spanien registriert halbe Million Infektionen

In Spanien ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf mehr als eine halbe Million gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldet seit Freitag 26.560 neue Fälle, womit die Gesamtzahl nun 525.549 beträgt. 29.516 Infizierte sind demnach mittlerweile gestorben. Die Schwelle von 500.000 bekannten Infektionen hatte bisher kein Land in Westeuropa überschritten.

Spanien ist mit seinen rund 47 Millionen Einwohnern eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder in Europa. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen wieder stark angestiegen. Das Auswärtige Amt warnt deshalb vor "nicht notwendigen, touristischen" Reisen nach Spanien.

7.9.2020 • 18:38 Uhr

French Open passen Hygienekonzept an

Knapp drei Wochen vor dem Beginn der French Open haben die Turnierveranstalter ihr Hygienekonzept vorgestellt und die Zahl der zugelassenen Zuschauer deutlich reduziert. Statt der ursprünglich geplanten 20.000 Menschen pro Tag dürften bei dem Grand-Slam-Turnier vom 27. September bis 11. Oktober nun 11.500 Zuschauer auf die Anlage, wie der französische Tennis-Verband mitteilte.

Das Gelände solle dabei in drei voneinander abgetrennte Zonen aufgeteilt werden, in denen jeweils die größten Arenen der Anlage stehen. So dürfen 5000 Zuschauer auf den Court Philippe-Chatrier, 5000 in das zweitgrößte Stadion Suzanne-Lenglen und 1500 in den Court Simonne-Mathieu. Ein Wechsel von einer Zone in eine andere ist nach Angaben der Organisatoren nicht möglich.

7.9.2020 • 18:07 Uhr

Heizpilze - Klimakiller oder Rettung für Restaurants?

Angesichts des nahenden Winters und der befürchteten Einbußen für Restaurants, die dann keine Außengastronomie mehr anbieten können, mehren sich die Stimmen, die den vermehrten Einsatz von Heizpilzen fordern. Kritiker bemängeln den hohen CO2-Ausstoß der Geräte.

7.9.2020 • 17:54 Uhr

Auch SPD will Fonds für Autozulieferer

Auch die SPD hat sich dafür ausgesprochen, in Not geratene Autozulieferer mit einem teilstaatlichen Beteiligungsfonds zu unterstützen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sagte dem "Handelsblatt": "Wir wollen dazu beitragen, dass es in und nach der Coronakrise vorwärts geht und zukunftssichere Arbeitsplätze in der Autobranche erhalten bleiben." Mit dem Fonds sollte vor allem den mittelständisch geprägten Zulieferern über finanzielle Engpässe hinweggeholfen und die Umstellung auf umweltfreundliche Antriebe gefördert werden.

Zuvor hatte sich etwa die IG Metall für einen solchen Fonds stark gemacht. Am Dienstag findet ein "Autogipfel" statt, bei dem Bundeskanzlerin Merkel mit Vertretern der Branche und Landespolitikern über die Situation der Industrie in der Corona-Krise beraten will.

7.9.2020 • 17:46 Uhr

WHO lobt Deutschland

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Initiative der deutschen Bundesregierung zur Stärkung des Gesundheitssystems als Vorbild gelobt. Deutschland habe die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus gezogen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.

Grundsätzlich gehöre es zu den großen Lehren der Pandemie, dass die Investitionen in das Gesundheitssystem helfen würden, die nächste Herausforderung dieser Art besser zu bestehen. "Das ist nicht die letzte Pandemie. (...) Wenn die nächste Pandemie ausbricht, muss die Welt vorbereitet sein, besser vorbereitet als dieses Mal", sagte Tedros.

Tedros Adhanom Ghebreyesus bei der WHO-Konferenz zum Coronavirus in Genf | dpa

WHO-Chef Tedros lobte Deutschlands Investitionen in das Gesundheitssystem. Bild: dpa

7.9.2020 • 17:39 Uhr

London setzt griechische Inseln auf Quarantäne-Liste

Die britische Regierung hat sieben griechische Inseln zu ihrer Quarantäne-Liste hinzugefügt. Das bedeutet, dass Reisende, die von diesen Inseln nach Großbritannien reisen, sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben müssen. Die Regelung gilt ab Mittwoch, sagte Transportminister Grant Shapps. Betroffen sind die Inseln Lesbos, Tinos, Serifos, Mykonos, Kreta, Santorini und Zakynthos.

London hatte bereits im Juni weitreichende Quarantäne-Regeln für Reisende aus vielen anderen Ländern erlassen. Bei Zuwiderhandlungen drohen hohe Geldstrafen.

7.9.2020 • 17:39 Uhr

Schäuble-Appell an Bundestagsabgeordnete: Corona-Regeln befolgen

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die Bundestagsabgeordneten dazu aufgerufen, sich nach der Sommerpause weiter an die Corona-Regeln im Parlament zu halten. Er empfehle den Parlamentariern "nachdrücklich", weiterhin die vereinbarten Schutzmaßnahmen zu befolgen, zitiert die "Saarbrücker Zeitung" aus einem Schreiben Schäubles an die Mitglieder des Bundestages. Dort beginnt in dieser Woche nach der parlamentarischen Sommerpause wieder die Sitzungszeit.

Abstandsgebot und Hygienemaßnahmen müssten nach wie vor befolgt werden, auch müsse die Anzahl der Abgeordneten im Plenarsaal "auf das erforderliche Maß reduziert bleiben und Begegnungen beim Betreten und Verlassen des Plenarsaals möglichst vermieden werden", heißt es in dem Schreiben. Nicht zuletzt wegen der Vorbildwirkung empfehle er dringend, in allen Liegenschaften des Bundestages Masken zu tragen.

7.9.2020 • 16:43 Uhr

Spahn für umfassende Gedenkfeier

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstützt die Idee eines Staatsakts für die Todesopfer der Corona-Pandemie in Deutschland. Er könne es "grundsätzlich nur richtig finden", dass "wir miteinander als Nation, als Gesellschaft" das Gedenken an die Opfer begehen, sagte Spahn im Internetprogramm "Bild live". Die Zeremonie solle aber auch jenen gewidmet werden, für die die Corona-Krise "hart war im Alltag". Es sei wichtig zu zeigen, "dass wir wahrnehmen, welche Härten, welches Leid es gegeben hat und zum Teil bis heute noch gibt".

7.9.2020 • 16:29 Uhr

Gericht lehnt Eilantrag gegen Maskenpflicht an bayerischen Schulen ab

Die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen in Bayern bleibt bestehen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München lehnte einen Eilantrag ab, mit dem ein Gymnasiast die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts kippen wollte.

Diese Maßnahme diene dem legitimen Zweck, die Weiterverbreitung des Coronavirus unter den Schülern und Lehrern zumindest zu reduzieren und hierdurch die Virusausbreitung in der Bevölkerung insgesamt einzudämmen, heißt es in der Entscheidung. Das Gericht nannte die Maskenpflicht auch angemessen und verwies darauf, dass Betroffene im Einzelfall aus pädagogischen und medizinischen Gründen davon befreit werden können.

Az. 20 NE 20.1981
7.9.2020 • 16:02 Uhr

Altmaier: "Aufschwung kommt stärker und schneller"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bleibt nach zuletzt enttäuschenden Signalen aus der Industrie optimistisch für die deutsche Konjunktur. "Die Rezession scheint in der Tat etwas weniger schwer zu sein als von allen erwartet", sagte Altmaier beim "European Competition Day" in Berlin. "Und der Aufschwung kommt stärker und schneller und zügiger als erhofft. Das sind gute Nachrichten."

Altmaier hatte die Konjunkturprognose für das laufende Jahr in der vergangenen Woche angehoben. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt 2020 wegen der Corona-Krise um 5,8 Prozent einbrechen, nachdem zuvor ein Minus von 6,3 Prozent veranschlagt worden war.

Ähnlich äußerte sich Finanzminister Olaf Scholz. Es sei zu hoffen, dass spätestens Anfang 2022 das wirtschaftliche Niveau vor der Coronavirus-Krise wieder erreicht werde, sagte der SPD-Kanzlerkandidat. Für die umfangreichen Hilfsprogramme für die Wirtschaft seien 2020 bereits erhebliche zusätzliche Kredite aufgenommen worden. "Und alle wissen, dass das im nächsten Jahr auch nochmal notwendig sein wird", so Scholz. Damit könne dann sichergestellt werden, dass Arbeitsplätze erhalten würden.

7.9.2020 • 15:43 Uhr

Neun Corona-Fälle in Lager Moria

Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sind neun weitere Coronavirus-Fälle nachgewiesen worden. Das gab ein Ministeriumssprecher bekannt. "Die Zahl der Fälle könnte noch steigen."

Bereits in der vergangenen Woche war das überfüllte Lage abgeriegelt worden, weil ein 40-jähriger Mann positiv getestet worden war.

Im Lager Moria sind mehr als 12.000 Menschen untergebracht. Flüchtlingshilfsorganisationen beklagen schwierige Lebensbedingungen durch mangelnde Hygienemaßnahmen, beengte Verhältnisse und eine schwierige medizinische Versorgung.

7.9.2020 • 14:51 Uhr

Techniker Krankenkasse: Krankenstand trotz Corona stabil

Die Zahl der Krankmeldungen hat sich durch die Corona-Pandemie nicht auffällig verändert. Das geht aus einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) für das erste Halbjahr 2020 hervor. Demnach lag der Anteil der bei der TK versicherten krankgeschriebenen Beschäftigten in diesem Zeitraum bei 4,4 Prozent. Im Vorjahreszeitraum seien es 4,3 Prozent und zwischen Januar und Juni 2018 insgesamt 4,5 Prozent gewesen.

Nach einem Rekordhoch des Krankenstandes Ende März von 6,9 Prozent war der Wert im April bereits auf vier Prozent gesunken. Im Mai und Juni habe sich der Anteil der Krankgeschriebenen auf ein vergleichsweise niedriges Niveau eingependelt (rund 3,4 Prozent). Die hohe Zahl der Krankmeldungen im März wurde damals überwiegend auf präventive Krankmeldungen wegen der Corona-Pandemie zurückgeführt.

Die Diagnose Covid-19 ist den Angaben nach für einen sehr geringen Anteil der Krankschreibungen verantwortlich. Im März ließen sich 0,3 Prozent des gesamten Krankenstandes auf die Erkrankung zurückführen. Im April stieg der Anteil auf 0,7 Prozent, um dann im Mai auf 0,4 Prozent und im Juni auf 0,2 Prozent zu sinken.

7.9.2020 • 14:34 Uhr

Dänische Städte senken erlaubte Teilnehmerzahl für Veranstaltungen

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu bremsen, hat die dänische Regierung in 17 Gemeinden im Großraum Kopenhagen und in Odense die Versammlungsgrenze wieder gesenkt. Statt 100 dürfen ab sofort nur noch 50 Personen an Veranstaltungen teilnehmen.

"In den letzen 24 Stunden wurden 230 neue Fälle von Covid-19 gemeldet", sagte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. In 21 Gemeinden sei jetzt die Grenze von 20 Infizierten pro 100.000 Einwohner überschritten. Einen vergleichbaren Anstieg der Fallzahlen habe es seit dem Frühjahr nicht gegeben. Besonders besorgniserregend sei die Lage in Kopenhagen und in Odense. Bei den neu Infizierten handele es sich überwiegend um junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren.

In den betroffenen Gemeinden müssen die Restaurants und Kneipen fortan um Mitternacht schließen. Es wird empfohlen, alle privaten Feste abzusagen. "Ich möchte Sie noch einmal bitten zu prüfen, ob die Party, die Sie nun feiern wollen, verschoben werden kann", sagte Heunicke.

Corona-Sicherheitsmaßnahmen-Hinweisschild in der Kopenhagener Metro | Olafur Steinar Rye Gestsson/EPA-

Bild: Olafur Steinar Rye Gestsson/EPA-

7.9.2020 • 14:03 Uhr

614 Millionen Euro Direkthilfen für französische Museen

Frankreich unterstützt seine großen Museen, Denkmäler und Kathedralen in der Corona-Pandemie mit 614 Millionen Euro Direkthilfe. Davon soll mehr als die Hälfte den international bekannten Museen wie dem Louvre, Versailles, dem Orsay-Museum und dem Centre Pompidou zugute kommen, bestätigte das Kulturministerium.

Wie die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot erklärte, will man so den Rückgang der Besucherzahlen überwinden. Laut Angaben des Ministeriums verzeichnen die staatlichen Museen einen Besucherrückgang von bis zu 80 Prozent. Der Direktor des Louvre, Jean-Luc Martinez, hat bereits vor Wochen den Einnahmeverlust auf über 40 Millionen Euro beziffert.

Im Parcours vorbei an der Mona Lisa: der Louvre ist wieder offen | AFP

Im Parcours vorbei an der Mona Lisa: Seit Anfang Juli hat der Louvre in Paris wieder geöffnet. Bild: AFP

7.9.2020 • 13:38 Uhr

Biontech-Impfstoffstudie startet in Deutschland

Das Biotechunternehmen Biontech testet seinen potenziellen Coronavirus-Impfstoff nun auch in Deutschland. Vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut erhielten die Mainzer Firma und ihr Partner Pfizer grünes Licht.

An der Wirksamkeitsstudie, die bereits im Juli startete, nahmen bislang bereits über 25.000 Menschen teil. "Die Einbindung von Studienzentren in Europa, und nun auch in Deutschland, hat speziell zum Ziel, eine hiesige Zulassung zu unterstützen", sagte Biontech-Vorstandschef Ugur Sahin. Sollten die klinischen Studien erfolgreich verlaufen, soll im Oktober die Zulassung beantragt werden.

7.9.2020 • 13:36 Uhr

Stiftung für Patientenschutz: "Es ist zu früh für eine Gedenkstunde"

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht die Zeit für ein staatliches Gedenken an die Corona-Toten noch nicht gekommen. "Es ist zu früh, jetzt über eine Gedenkstunde für die Opfer der Corona-Pandemie zu sprechen. Schließlich ist Deutschland noch mitten in der Krise", sagte Vorstand Eugen Brysch.

Erst wenn die Menschen hierzulande durch einen Impfstoff ausreichend geschützt seien, sollte über einen Staatsakt nachgedacht werden. "Dieser sollte aber nicht nur Opfer und Angehörige in den Blick nehmen, sondern auch diejenigen, die Tag für Tag geholfen haben, anderen in der Not beizustehen", sagte Brysch. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte eine offizielle Gedenkstunde für die Corona-Opfer ins Gespräch gebracht.

7.9.2020 • 12:38 Uhr

Hohe Infektionszahlen bei jungen Berlinern

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat vor den deutlich gestiegenen Corona-Infektionszahlen bei jüngeren Menschen in der Hauptstadt gewarnt. "Wir haben noch nie so hohe Zahlen gehabt wie jetzt in der Altersgruppe 20 bis 24", sagte Kalayci (SPD) vor dem Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liege bei dieser Gruppe bei 43,1.

"In Berlin ist der Durchschnitt bei 13,7", sagte die SPD-Politikerin. Die hohen Werte bei den jungen Erwachsenen machten ihr schon Sorgen. "Auch wenn sie die Krankheit gut überstehen, ist die Gefahr groß, dass sie als Superspreader andere anstecken", so die Gesundheitssenatorin.

7.9.2020 • 11:36 Uhr

Slowakische Corona-Kommission in Quarantäne

Die gesamte Corona-Kommission der slowakischen Regierung hat sich in Quarantäne begeben, weil ein Mitglied am Wochenende positiv auf Covid-19 getestet wurde. Sowohl Gesundheitsminister Marek Krajci als auch der staatliche Hygiene-Beauftragte Jan Mikas bestätigten dies. Es handle sich um eine Präventivmaßnahme, schrieb Krajci auf Facebook.

Das Gremium habe am vergangenen Donnerstag mehrere Stunden gemeinsam mit dem später positiv getesteten Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums eine Beratung über weitere Maßnahmen abgehalten. Dabei hätten aber alle Anwesenden einen Mund-Nasen-Schutz getragen, betonte der Gesundheitsminister. Alle Mitglieder der Kommission würden sich im Laufe der nächsten Tage einem Corona-Test unterziehen und bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne bleiben.

7.9.2020 • 11:36 Uhr

Polizei in Peru nimmt Braut, Bräutigam und Gäste fest

Wegen Missachtung der Ausgangssperre hat die Polizei in Peru am Samstag eine Hochzeitsgesellschaft vorübergehend festgenommen. Nach Angaben der Polizei betraten die Beamten die Kirche in der Stadt Huancayo genau in dem Moment, als der Pastor Braut und Bräutigam fragte, ob sie Mann und Frau werden wollten. Die Zeremonie wurde unterbrochen, das Paar, der Pastor sowie die zwölf Gäste wurden auf die Polizeiwache gebracht.

Wegen der Corona-Pandemie gilt in Peru eine strikte Ausgangssperre, jede Menschenansammlung ist strengstens verboten. Alle Beteiligten mussten ein Bußgeld von 110 Dollar zahlen und durften Stunden später wieder gehen. Mit mehr als 29.600 Corona-Toten und mehr als 683.000 registrierten Infektionsfällen ist Peru in Lateinamerika das am drittstärksten von der Pandemie betroffene Land nach Brasilien und Mexiko.

7.9.2020 • 10:07 Uhr

Chinas Exporte steigen um fast zehn Prozent

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie haben sich Chinas Exporte im August erneut deutlich erholt. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft legten im Vorjahresvergleich stärker als erwartet um 9,5 Prozent zu, wie die Pekinger Zollverwaltung mitteilte. Wie schon im Vormonat fielen die chinesischen Importe allerdings erneut geringer aus. Sie gingen um 2,1 Prozent zurück. Unterm Strich verzeichnete der Außenhandel damit ein Plus um 4,2 Prozent auf einen Wert von rund 412 Milliarden US-Dollar.

7.9.2020 • 10:00 Uhr

IG Metall will betriebsbedingte Kündigungen bei Airbus verhindern

Mit Kurzarbeit, einer Vier-Tage-Woche und Arbeitszeitverkürzungen will die IG Metall beim Flugzeughersteller Airbus betriebsbedingte Kündigungen verhindern. Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, forderte das Unternehmen zu entsprechenden Tarifverhandlungen auf. Ihren Forderungen will die Gewerkschaft am Dienstag mit Autokorsos und Kundgebungen in Finkenwerder, Bremen und Stade Nachdruck verleihen. Bei Airbus im Norden sollen insgesamt mehr als 3000 Stellen wegfallen.

7.9.2020 • 09:39 Uhr

Russland will Ende September erste Sputnik-V-Impfstoff-Studie beenden

Russland will Ende September die erste Studie zu einem möglichen zweiten Impfstoff gegen das Coronavirus beenden. Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Zu diesem Mittel forscht das Vector-Institut. Mit Sputnik-V hatte Russland im August als erstes Land einen Impfstoff zugelassen, allerdings, ohne dass vorher eine großangelegte Studie stattgefunden hätte.

7.9.2020 • 09:01 Uhr

Ultraorthodoxe Israelis setzen Lockerungen beim Lockdown durch

In Israel sind nach massivem Druck ultraorthodoxer Kreise geplante Corona-Beschränkungen in Ortschaften mit hohen Infektionszahlen abgeschwächt worden. Die zuständigen Minister beschlossen am Sonntagabend, dass in 40 betroffenen Orten statt eines 24-stündigen-Lockdowns lediglich eine Ausgangssperre von 19 Uhr abends bis bis 5 Uhr morgens herrschen solle. Nach israelischen Medienberichten hatten zuvor die Bürgermeister vier strengreligiöser Ortschaften Ministerpräsident Benjamin Netanjahu damit gedroht, ihm ihre Unterstützung zu entziehen. Die strengreligiösen Parteien in Israels Parlament gelten als enge Verbündete Netanjahus und sind bei Wahlen oft das Zünglein an der Waage.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde am Sonntag die Marke von 1000 Corona-Toten in Israel überschritten. Am Montag teilte das Ministerium 2157 neuregistrierte Fälle mit. Sars-CoV-2 ist seit Beginn der Pandemie bei 131.641 Menschen in Israel nachgewiesen worden. Das Land hat rund neun Millionen Einwohner.

7.9.2020 • 08:27 Uhr

Deutsche Produktion steigt dritten Monat in Folge - aber nur leicht

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion nach den Corona-bedingten Einbrüchen den dritten Monat in Folge gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten im Juli zusammen 1,2 Prozent mehr her als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ökonomen hatten allerdings mit einem deutlichen stärkeren Plus von 4,7 Prozent gerechnet. Im Juni hatte das Plus bei 9,3 Prozent gelegen, im Mai bei 7,4 Prozent.

Laut Bundeswirtschaftsministerium erreichte die Produktion in der Industrie zuletzt fast 90 Prozent ihres Niveaus vom vierten Quartal 2019 - der Zeit vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

7.9.2020 • 07:38 Uhr

Ab heute wird Corona-Kinderbonus ausgezahlt

Die Familienkassen in Deutschland beginnen heute mit der schrittweisen Auszahlung des Corona-Kinderbonus. Familien erhalten im September 200, im Oktober noch einmal 100 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind. Damit will der Bund Familien unterstützen, die wegen der Corona-Krise Hilfen benötigen. Insgesamt sind rund 18 Millionen Kinder anspruchsberechtigt.

7.9.2020 • 07:03 Uhr

Indien meldet erstmals mehr Infizierte als Brasilien

Indien hat Brasilien als das Land mit der zweithöchsten Corona-Ansteckungsrate abgelöst. Laut Behördenangaben wurden auf dem Subkontinent in den vergangenen 24 Stunden 90.802 neue Fälle gezählt. Die Zahl der registrierten Ansteckungsfälle stieg damit auf insgesamt 4,2 Millionen. Das Land setzte sich damit vor Brasilien, wo es 4,12 Millionen erfasste Infektionsfälle gibt.

In den USA liegt die Zahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen bei 6,25 Millionen. Bei der Zahl der Todesopfer der Pandemie liegt Indien aber weiterhin hinter den Vereinigten Staaten und Brasilien auf dem dritten Platz. 71.642 Todesfälle wurden in Indien bis Montag gezählt. In Brasilien lag die Zahl der registrierten Corona-Toten bei rund 126.200, in den USA bei etwa 188.500.

7.9.2020 • 06:43 Uhr

Deutsche Wirtschaft fordert Kurswechsel bei Reisebeschränkungen

Für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union gilt noch bis zum 14. September eine Reisewarnung. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft schlagen nun Alarm. Die verlängerten und ausgeweiteten Einschränkungen hätten vielfältige negative wirtschaftliche Auswirkungen, die weit über den Tourismus hinausgingen, heißt es in einem gemeinsamen Papier, das der Deutsche Industrie und Handelstag (DIHK), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband ( Dehoga), der Deutsche Reiseverband (DRV), der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) herausgegeben haben.

Die Spitzenverbände fordern die Bundesregierung zu einem Kurswechsel bei Beschränkungen von Auslandsreisen auf. So könnten exportorientierte Unternehmen aufgrund vieler Grenzschließungen und Quarantänemaßnahmen oftmals ihre Manager, Techniker, Monteure oder Vertriebsmitarbeiter nicht zu ihren ausländischen Kunden oder Lieferanten entsenden. Außerdem fielen internationale Fachmessen aus. Dadurch fehlten neue Aufträge.

7.9.2020 • 06:26 Uhr

RKI meldet 814 Corona-Neuinfektionen

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 814 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die gemeldeten Fallzahlen an Sonntagen und Montagen sind allerdings erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 250.799 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9325. Seit dem Vortag wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Bis Montagmorgen hatten etwa 225.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Sonntag bei 1,10 (Vortag: 1,0). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

7.9.2020 • 02:32 Uhr

Australien sichert sich AstraZeneca-Impfstoffkandidat

Australien hat sich die ersten Impfstoffdosen des potenziellen Covid-19-Kandidaten von AstraZeneca für Januar 2021 gesichert. Die Regierung in Canberra habe mit CSL einen Vertrag über 3,8 Millionen Einheiten im Januar und Februar geschlossen, erklärt Premierminister Scott Morrison. Der unter "AZD1222" bekannte experimentelle Impfstoff befindet sich in Großbritannien, Brasilien und Südafrika in späten klinischen Studien. In Australiens zweitbevölkerungsreichsten Staat Victoria ist der Lockdown in der Stadt Melbourne bis zum 28. September verlängert, da die täglichen Infektionszahlen langsamer als erhofft sinken. Etwa 75 Prozent der 26.320 Fälle und 90 Prozent der 762 Todesfälle des Landes entfallen auf Victoria.

7.9.2020 • 01:13 Uhr

Über 14.500 Neuinfektionen in Brasilien

Brasilien meldet binnen 24 Stunden 14.521 neue Coronavirus-Fälle. Weitere 447 Menschen sind an den Folgen verstorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das lateinamerikanische Land ist mit 4,14 Millionen Infizierten und 126.650 Todesfällen weltweit nach den USA am zweitstärksten von der Pandemie betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle fallen Sonntags tendenziell niedriger aus, da es in Teilen des Landes zu Verzögerungen bei der Auswertung der Testergebnisse kommt.

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KOMMENTARE

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harry_up 07.09.2020 • 11:04 Uhr

@ denke, um 07:15

“...Massentests, Maske und Abstand verursachen tiefste Lebensängste.“ Was würde denn in Ihnen vorgehen, wenn z.B. eine Hungersnot ausbräche, Bomben fielen oder nur der Strom für eine Woche ausfiele? Ist es denkbar, dass Sie noch nie in einer echten(!) Notsituation waren? Bleiben Sie gelassen...