Stimmzettel zur Bundestagswahl 2017 | dpa

Lexikon zur Bundestagswahl R - Von Rechtsgrundlagen bis Reihenfolge

Stand: 12.08.2021 12:20 Uhr

Rechtsgrundlagen für die Wahl

Wichtigste gesetzliche Grundlage für die Wahl ist das Grundgesetz. Hier ist vorgeschrieben, welche Grundsätze bei Wahlen allgemein zu gelten haben. Das Bundeswahlgesetz legt innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens fest, nach welchen Regeln die Bundestagswahlen ablaufen, zum Beispiel, wie oft sie stattfinden und wie viele Abgeordnete gewählt werden. In der Bundeswahlordnung werden die Details formuliert, die eine reibungslose Organisation sicherstellen sollen.

Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln

Für Landeslisten (vgl. Landesliste) der Parteien gilt: Deren Reihenfolge auf den Stimmzetteln (vgl. Stimmzettel) richtet sich nach dem Ergebnis der Parteien im jeweiligen Bundesland bei der vorangegangenen Bundestagswahl. Die 2017 stärkste Partei wird demnach auf den Stimmzetteln der Wahl 2021 als erste aufgelistet, dann kommen die nächststärkeren Parteien. Dahinter folgen in alphabetischer Reihenfolge die Landeslisten der Parteien, die 2017 nicht zur Wahl standen. Weil sich die Reihenfolge nach dem früheren Abschneiden der Parteien im jeweiligen Bundesland richtet, unterscheiden sich die Stimmzettel bundesweit. Für die Reihenfolge der Direktkandidaten gilt: Für Bewerberinnen und Bewerber von Parteien gilt dieselbe Reihenfolge wie für die Landeslisten. Sonstige Kandidaten folgen dahinter.

Stimmzettel zur Bundestagswahl 2017 | dpa

Nicht x-beliebig: Die Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln richtet sich nach dem Ergebnis der vorangegangenen Bundestagswahl im jeweiligen Bundesland. Hier ein Stimmzettel von 2017 in Niedersachsen. Bild: dpa

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