Antisemitismus ist bei jungen Menschen weit verbreitet. Auf Schulhöfen wird das Wort "Jude" als Schimpfwort benutzt. Ein Duisburger Pädagoge kämpft dagegen an. Von David Zajonz.
Die Ermittlungen gegen den Kritiker der Corona-Maßnahmen, Bhakdi, wegen Volksverhetzung gehen nun doch weiter. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig hat das Verfahren nach einer Beschwerde übernommen. Von Wulf Rohwedder.
"Das Volk der Juden" habe von den Nazis das "Erzböse" gelernt und "umgesetzt", so äußerte sich der Ex-Bundestagskandidat Bhakdi. Die Staatsanwaltschaft Kiel sieht darin keine strafbare Volksverhetzung. Von Wulf Rohwedder.
Auf Demonstrationen von "Querdenkern" werden Maßnahmen gegen die Pandemie immer wieder mit dem NS-Terror gleichgesetzt. Diese Form des Antisemitismus verfestige sich, warnen Fachleute - und fordern Konsequenzen. Von Patrick Gensing.
Ein 16 Jahre alter Syrer soll einen Bombenanschlag auf die Synagoge von Hagen geplant haben. Die Ermittler stützen sich dabei vor allem auf Handychats. Sein Gesprächspartner ist kein Unbekannter.
Zwei Jahre nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle finden in der Stadt Mahnwachen und Kundgebungen statt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff rief zu Zivilcourage auf - und warnte vor einer Verrohung der Sprache.
Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen ein Leipziger Hotel hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen. Der beschuldigte Angestellte stellte indes Anzeige wegen Verleumdung und Bedrohung.
NRW-Innenminister Reul hat sich zu dem mutmaßlich vereitelten Anschlag auf eine Synagoge in Hagen geäußert. Der Tatverdächtige habe eine "möglichst volle Synagoge" treffen wollen. Wann genau der Anschlag geplant war, sei noch unklar.
Bundespräsident Steinmeier beklagt die ungebrochene Verbreitung von Antisemitismus in Deutschland. Vor allem in der Corona-Pandemie hätten antisemitische Verschwörungsmythen neuen Aufwind bekommen.
In Köln ist ein Mann, der eine Kippa trug, von einer Gruppe Heranwachsender angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei geht von einem antisemitischen Motiv aus und nahm zwei Verdächtige fest.
Experten warnen eindringlich vor einer Verharmlosung von Verschwörungsmythen. Eine vom AJC in Auftrag gegebene Untersuchung dokumentiert, wie in der Corona-Pandemie antisemitische Legenden verbreitet wurden.
Der Bund will 35 Millionen Euro in Projekte investieren, die zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Rassismus forschen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, solche Ideologien besser zu bekämpfen.
Der ehemalige Grünen-Politiker Beck ist seit mehr als einem Jahr Ziel von Beleidigungen durch den Verschwörungsideologen Attila Hildmann. Vor Gericht erzielte Beck nun einen Erfolg gegen Hildmann. Von Sascha Adamek und Silvio Duwe.
Immer wieder fallen Kritiker der Coronamaßnahmen durch antisemitische Äußerungen oder NS-Relativierungen auf. Der Bundestagskandidat Bhakdi hat mit aktuell verbreiteten Aussagen in der Hinsicht eine neue Dimension erreicht. Von Wulf Rohwedder.
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