Eine medizinische Fachangestellte setzt bei einem Probedurchlauf im Impfzentrum Bamberg bei einer Dame die Kanüle zur Impfung an. | dpa
FAQ

Kampf gegen Corona Wer, wann und wo - alles zum Impfen

Stand: 28.12.2020 18:57 Uhr

Bis der Impfstoff für alle zur Verfügung steht, wird es auch nach dem Impftstart noch dauern. Wer erhält das Vakzin zuerst? Wie und wo laufen die Impfungen ab - und wieviel Impfstoff gibt es? Ein Überblick.

Wo wird zuerst geimpft?

Zunächst sind mobile Teams im Einsatz, die Bewohner, Patienten und das Personal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen impfen. In Mecklenburg-Vorpommern sind das etwa 40 mobile Teams, in Bremen sind es zunächst sieben Teams zu je vier Personen.

Auch die bundesweit rund 440 Impfzentren sind in den vergangenen Wochen für die Impfkampagne vorbereitet worden und sollen wohl bis spätestens Anfang Januar nach und nach ihren Betrieb aufnehmen. Darunter sind etwa eine Tennishalle in Stuttgart, in Niedersachsen wird eine Jugendherberge zum Impfzentrum, in Düsseldorf die Fußball-Arena. In Sachsen-Anhalt wird ein ehemaliger Supermarkt umfunktioniert. In Hessen ist ein früheres Flughafengelände dabei. In den Impfzentren wird mit Unterstützung von niedergelassenen Ärzten oder Trägern wie dem Roten Kreuz geimpft. Auch die mobilen Teams sollen an diese Impfzentren angedockt sein.

In einer späteren Phase, wenn mehr Impfstoffe - womöglich auch verschiedener Hersteller - zur Verfügung stehen und diese vielleicht einfacher zu lagern sind, könnte auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schätzt, "dass die Praxen vermutlich im Sommer impfen werden".

Wer wird zuerst geimpft?

Laut Impfverordnung wurden drei Gruppen mit "höchster", "hoher" und "erhöhter" Priorität festgelegt, laut Gesundheitsministerium sind das folgende Gruppen:

Höchste Priorität:

  • Personen ab 80 Jahren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (etwa Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität:

  • Über-70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder bei ambulanten Pflegediensten regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 

Erhöhte Priorität:

  • Über-60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chronischer Nierenerkrankung, chronischer Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 

Die Impfung der ersten Gruppe wird nach Worten von Bundesgesundheitsminister Spahn mindestens ein bis zwei Monate dauern. Erst dann werde man darüber nachdenken, das Impfangebot auszuweiten. Spahn kündigte "fließende Übergange" zwischen den Stufen an.

Wie viel Impfstoff erhält Deutschland?

Noch vor der Zulassung eines Impfstoffes wurden mit den Unternehmen, die an einem Wirkstoff forschen, Verträge ausgehandelt. Am 21. Dezember erhielt das Vakzin der Konzerne Biontech und Pfizer die Zulassung in der EU. Bis zum 6. Januar will die zuständige Europäische Arzneimittelbehörde auch über den Impfstoff des US-Unternehmens Moderna entscheiden.

Bei diesen Konzernen hat sich Deutschland Impfstoff gesichert. Bis Ende des Jahres sollen 1,3 Millionen Dosen des Vazins von Biontech und Pfizer geliefert werden. Bis Ende März sollen es Gesundheitsminister Jens Spahn zufolge bis zu zwölf Millionen Dosen sein. Insgesamt hat Deutschland mit Biontech und Pfizer sowie mit Moderna Verträge über die Lieferung von 136,3 Millionen Impfdosen abgeschlossen - diese sollen nahezu komplett im kommenden Jahr geliefert werden.

Reicht der Impfstoff für alle?

Nein. In Deutschland leben rund 83 Millionen Menschen. Der bisher vertraglich zugesicherte Impfstoff würde rechnerisch reichen, um 68,2 Millionen Menschen zu impfen, da pro Impfung zwei Dosen verabreicht werden müssen.

Es ist aber auch nicht das Ziel, jeden einzelnen Bundesbürger zu impfen, sondern eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Dafür müssen sich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gegen des Virus impfen lassen.

Warum ist der Impfstoff knapp und warum wurde nicht mehr bestellt? 

Die EU-Kommission hat im Auftrag aller 27 EU-Staaten mit rund 450 Millionen Menschen knapp zwei Milliarden Dosen von sechs Impfstoffherstellern geordert - insgesamt also mehr als genug. Knapp ist der Impfstoff zu Beginn deshalb, weil bisher nur das Mittel von Biontech/Pfizer eine EU-Zulassung hat. Die EU soll bis zu 300 Millionen Dosen davon bekommen, aber nur nach und nach. Bis September 2021 sollen 200 Millionen Dosen geliefert sein.

Jeweils bis zu rund 400 Millionen Dosen wurden von Astrazeneca, Curevac, Sanofi-GSK und Johnson&Johnson bestellt. Nur hinken diese in der Entwicklung etwas hinter Biontech und Pfizer her. Welches Land wie viele Dosen erhält, wird auf Basis der Einwohnerzahl berechnet.

Die Kommission verteidigt ihre Beschaffungsstrategie: Ziel sei ein vielfältiges Sortiment unterschiedlicher Hersteller gewesen, um sicher zu sein, dass die Europäer bei den ersten Lieferungen dabei sind.

Beim Umfang der Bestellungen könnte der Preis eine Rolle gespielt haben. Eine belgische Staatssekretärin machte kürzlich publik, dass eine Dosis des Vakzins von Biontech und Pfizer 12 Euro koste, das Mittel von Astrazeneca nur 1,78 Euro.

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Pro Impfung mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer müssen zwei Impfdosen verabreicht werden. Dazwischen sollten nicht mehr als drei Wochen liegen.

Wie wirksam werden die Impfstoffe sein?

Erst eine Woche nach der zweiten Injektion - also rund vier Wochen nach der ersten - bietet der Impfstoff vollen Schutz vor der Krankheit. Die bisherigen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna haben für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten eine Wirksamkeit von rund 95 Prozent. Der vom Pharmakonzern Astrazeneca entwickelte Impfstoff lag - je nach Verabreichung und Dosierung - bei einer Effektivität von 90 beziehungsweise 62 Prozent. Zusammengenommen ergibt sich daraus eine Wirksamkeit von 70 Prozent. Bei Impfstoffen gegen Masern, Mumps und Röteln gibt es Werte von über 90 Prozent, bei Masern 98 bis 99 Prozent. 

Ist der Impfstoff auch bei der mutierten Corona-Variante wirksam?

Das lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Experten und Mediziner, unter anderem vom Robert Koch-Institut gehen aber davon aus, dass der Wirkstoff auch bei Mutationen anschlägt. Durch den Impfstoff baut der Körper eine Immunreaktion gegen mehrere Merkmale des Virus auf, wodurch wohl auch Abwehrstoffe eine mutierte Variante entwickelt werden.

"Nach dem, was wir bisher wissen, wirkt sich die in Großbritannien festgestellte Mutation des Coronavirus nicht auf unsere Impfpläne aus", sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. "Wir müssen nicht davon ausgehen, dass der Impfstoff bei dieser Mutation weniger wirksam ist." Diese Einschätzung teilt auch der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery. Die Mutation des Coronavirus in Großbritannien stelle die bisherige Impfstrategie nicht infrage.

Nach Angaben des Biontech-Konzerns wurde der Imfpstoff bereits gegen etwa 20 Virusvarianten mit Mutationen getestet - mit Erfolg. Der Wirkstoff konnte demnach in jedem Fall die Virusform deaktivieren.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei der Corona-Impfung können ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie bei anderen Impfungen auch: Dazu zählen Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Darüber hinaus kann auch Schüttelfrost, Fieber oder Durchfall auftreten, ebenso sind Glieder- und Muskelschmerzen möglich. Solche Reaktionen sind in vielen Fällen ein Hinweis darauf, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert.

In den Tests des Biontech-Impfstoffes fielen die Nebenwirkungen schwach bis mäßig aus und klangen nach kurzer Zeit wieder ab. Er wurde mit einer Prüfgruppe von 44.000 Menschen getestet. Die schwersten Nebenwirkungen seien nach der Injektion der zweiten Dosis aufgetreten: In 3,8 Prozent der Fälle Müdigkeit und bei zwei Prozent der Fälle Kopfschmerzen. Ältere Erwachsene hätten zu weniger und milderen Nebenwirkungen tendiert. Im Vergleich zu vielen etablierten Impfstoffen wie etwa dem gegen Grippe traten die Nebenwirkungen aber vergleichsweise häufiger auf. Die Verträglichkeit des Impfstoffes wird auch nach der Zulassung weiter geprüft.

Vorsicht ist bei Menschen geboten, die unter starken Allergieproblemen leiden. Sie können schlimmstenfalls mit schweren allergischen Reaktionen auf eine Impfung reagieren. "Allergische Reaktionen auf Impfstoffe sind nicht ungewöhnlich, kommen glücklicherweise aber sehr selten vor", hieß es dazu vom Ärzteverband Deutscher Allergologen. Die deutschen allergologischen Gesellschaften betonen in einer Stellungnahme, dass Patienten über die möglichen allergischen Reaktionen vor dem Impfen aufgeklärt werden müssen. Zudem müsse abgefragt werden, ob ein Patient entsprechende Probleme schon einmal gehabt habe.

Wie werden Nebenwirkungen erfasst und bewertet?

Zuständig ist in Deutschland das Paul-Ehrlich-Institut. Dafür setzt das PEI auf Meldungen von Herstellern, die verpflichtet sind, über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu berichten, sowie auf Meldungen von Ärzten und auch von Patienten. Das geht etwa über die Plattform Nebenwirkungen.bund.de oder eine App. Über die App SafeVac 2.0 des PEI werden Geimpfte etwa in bestimmten Zeitabständen nach jeder Impfung nach gesundheitlichen Beschwerden befragt - oder auch, ob nach der Injektion noch eine Corona-Infektion auftrat.

Können auch Geimpfte das Virus weitergeben?

Laut Robert Koch-Institut ist es denkbar, dass ein Geimpfter bei Kontakt mit dem Erreger zwar selbst nicht erkrankt, das Virus aber an andere weitergeben kann. Bis zum Vorliegen neuer Daten müssten deshalb auch nach einer Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen - Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln - weiterhin eingehalten werden. Der Hersteller Biontech rechnet damit, dass bis Februar Daten zur Ansteckungswahrscheinlichkeit vorliegen.

Wird es eine Impfpflicht geben?

Nein, die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Wird es eine bevorzugte Behandlung von Geimpften geben?

Diese Debatte wird seit Wochen unter der Überschrift "Impfpflicht durch die Hintertür". geführt. Dabei wird immer wieder die Befürchtung geäußert, Nicht-Geimpfte könnten Nachteile erfahren, etwa wenn Geschäfte oder Veranstalter im Rahmen ihres Hausrechts für sie die Türen zumachen oder wenn Fluggesellschaften, wie die von der australischen Qantas angekündigt, auf bestimmten Strecken nur noch geimpfte Passagiere mitnehmen.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sagte dazu: "Natürlich sind wir ein Land, was Privatwirtschaft hat. Verhindern werden wir das nicht können." Das Bundesjustizministerium teilte mit, eine verlässliche Antwort auf die Hausrecht-Frage könne im Moment noch nicht gegeben werden. Verwiesen wird auch darauf, dass noch nicht klar sei, ob eine Impfung nur den Geimpften oder auch andere vor einer Ansteckung schützt.

Muss ich die Impfung bezahlen?

Die Impfung soll für jeden Bürger kostenlos sein. Die Impfkampagne soll vom Bund finanziert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schätzt die Kosten auf bis zu sechs Milliarden Euro.

Was muss ich tun, um mich impfen zu lassen?

Für eine Impfung ist ein Termin notwendig. Das genaue Prozedere ist noch unklar und könnte sich von Land zu Land unterscheiden. Es soll aber ein telefonisches Anmeldesystem geben - und vermutlich auch eine Online-Anmeldung. Einzelne Bundesländer schalten eigene Hotlines, informieren auf Internetseiten oder per App.

Einige Bundesländer wollen Berechtigte unmittelbar nach der Zulassung teils direkt anschreiben. Laut "Bild"-Zeitung könnten Impfberechtigte etwa in Niedersachsen später auch einen Brief mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy erhalten. Der berechtigt zur Impfteilnahme. In Hamburg sollen laut "Bild" ebenfalls postalisch Kennnummern zur Vorlage im Impfzentrum verschickt werden.

In Thüringen sollen Termine online über die Website www.impfen-thueringen.de vergeben werden. Für Menschen, die nicht über einen Internetzugang verfügen, soll ab dem 4. Januar 2021 die Telefonnummer 03643 / 49 50 490 freigeschaltet werden. Zunächst werden online und telefonisch Termine für Menschen aus der Gruppe mit "höchster Priorität" vergeben.

Gesundheitsminister Spahn mahnte, dass zum Start der Impfungen "jetzt nicht alle versuchen, gleich einen Termin zu bekommen." Die Impfberechtigten würden informiert, wann es für sie losgehe - etwa per Schreiben oder über eine Hotline.

Laut MDR müssen sich etwa in Sachsen Impfwillige eines Landkreises nicht zwingend in genau diesem Kreis auch impfen lassen. Mit dem ersten Termin wird auch der Termin für die zweite Impfung nach drei Wochen vergeben.

Wie läuft das Impfen in den Impfzentren ab?

Die Impfzentren haben Konzepte erarbeitet, damit das Impfen möglichst sicher, schnell und geordnet abläuft. Dabei sollen Warteschlangen vermieden werden. Experten setzen meist auf Impfstraßen als Einbahnstraßen, um Patienten von Station zu Station zu lotsen. Es gibt Wartebereiche, Räume für Arztgespräche und die eigentliche Impfung.

Menschen, die geimpft werden sollen und einen Termin haben, müssen nachweisen, dass sie auch berechtigt sind. Das kann der Personalausweis oder der Pass sein - wenn es um das Alter geht - oder ein ärztliches Attest, wenn es um eine Priorisierung wegen bestimmter Vorerkrankungen geht. Bei Personal im Gesundheitswesen, in der Pflege und der "kritischen Infrastruktur" wie der Polizei sollen Arbeitgeber-Bescheinigungen verlangt werden.

Vor dem Impfen gibt es ein Beratungsgespräch, bei dem Betroffene über die Impfung, Risiken und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Per Fragebogen werden zudem Informationen zum Gesundheitszustand und zu eventuellen Vorerkrankungen eingeholt.

Die Impfung selbst kann auch durch nichtärztliches Personal durchgeführt werden. Laut SWR könnte die Impfung insgesamt etwa eine Stunde dauern.

Der Impfstoff wird jeweils in den Oberarm gespritzt - in den Deltamuskel (Musculus deltoideus). "Er könnte im Prinzip in jeden Muskel gespritzt werden, aber die Stelle am Arm ist eben gut zugänglich", sagt Virologe Podbielski. Der Vorteil einer solchen intramuskulären Impfung: Der Wirkstoff bleibt für einige Stunden im Muskel und der Körper hat so Zeit, ihn zu erkennen und darauf zu reagieren.  

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 27. Dezember 2020 um 09:00 Uhr.