US-Präsident Donald Trump  | Bildquelle: JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX

Migration aus Mittelamerika Trump lässt Hilfszahlungen kürzen

Stand: 31.03.2019 05:43 Uhr

Die USA haben El Salvador, Guatemala und Honduras die Finanzhilfen gekürzt. Präsident Trump warf den mittelamerikanischen Staaten vor, Migranten an die US-Grenze zu schicken und nichts für ihr Geld zu tun.

Die USA haben Hilfszahlungen an drei zentralamerikanische Länder gestrichen, denen Präsident Donald Trump Untätigkeit bei der Eindämmung von Migration vorwirft. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, mit dem Schritt werde eine Direktive von Trump umgesetzt. Es gehe um die Staaten El Salvador, Guatemala und Honduras.

Aus diesen drei Ländern sind in den vergangenen Jahren Zehntausende Menschen vor Armut und Gewalt geflohen. Trump hatte den Regierungen am Freitag vorgeworfen, Migranten-Züge nach Norden geschickt zu haben. Die USA zahlten diesen Ländern "enorme Summen Geld", erhielten aber nichts zurück.

Um wieviel Geld es geht, ist nicht klar

Zuletzt waren deutlich mehr Zuwanderer an die Südgrenze der USA gekommen.

Beendet würden Hilfsprogramme für die drei Länder aus den Haushaltsjahren 2017 und 2018, teilte der Sprecher des US-Außenministeriums mit. Das Haushaltsjahr 2018 endete bereits vor Monaten.

Der Sprecher erläuterte nicht, wie viel Geld durch die Maßnahme zurückgehalten wird. In den vergangenen zwei Jahren hatten die USA 1,3 Milliarden Dollar (1,16 Milliarden Euro) Entwicklungshilfen für Zentralamerika bereitgestellt. 

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 31. März 2019 um 09:00 Uhr.

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