Donald und MelaniaTrump, Königin Elizabeth II., Charles und Camilla | Bildquelle: REUTERS

US-Präsident in Großbritannien Trump trifft die Queen

Stand: 03.06.2019 14:16 Uhr

Zu Beginn seines Staatsbesuches ist US-Präsident Trump von Königin Elizabeth II. empfangen worden. Morgen trifft er Premierministerin May. Mit Äußerungen zur britischen Innenpolitik hatte Trump im Vorfeld für Irritationen gesorgt.

Die britische Königin Elizabeth II. hat US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania zum Auftakt eines dreitägigen Staatsbesuchs im Buckingham-Palast empfangen. Das Präsidentenpaar landete mit einem Hubschrauber auf dem Gelände des Palasts in London.

US-Präsident Trump zu Staatsbesuch in Großbritannien
tagesthemen 22:15 Uhr, 03.06.2019, Alexander Westermann, ARD London

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Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla kamen dem US-Präsidenten und seiner Frau im Garten entgegen und führten sie zur Veranda des Palasts, wo die Königin sie in Empfang nahm. Begleitet wurde der Empfang von Salutschüssen.

Geplant ist auch ein Besuch der Westminster Abbey in London. Für den Abend ist ein Staatsbankett im Buckingham-Palast angesetzt. Anders als ein normaler Arbeitsbesuch wird eine Staatsvisite mit dem ganzen Pomp des Königshauses zelebriert.

Treffen mit May geplant - und mit Johnson?

Trump besucht die britische Hauptstadt inmitten der Brexit- und Regierungskrise. Am Dienstag wird er mit Premierministerin Theresa May zusammentreffen, die wegen des Scheiterns ihres Brexit-Kurses am Freitag als Vorsitzende der Konservativen Partei zurücktritt.

Dabei soll es unter anderem um ein Handelsabkommen zwischen den beiden Ländern und den Umgang mit dem chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei gehen.

Möglicherweise wird Trump auch mit dem früheren britischen Außenminister Boris Johnson und dem Brexit-Hardliner Nigel Farage zusammenkommen. Trump sagte vor seinem Abflug nach London: "Sie wollen sich treffen. Wir werden sehen, was passiert."

Proteste geplant

Vielen Briten gefällt allerdings nicht, dass Trump mit Pomp und militärischen Ehren empfangen wird. Während des Trump-Besuchs sind große Proteste in London geplant.

Bereits im Vorfeld der Reise sorgte Trump mit zwei Interviews für Aufsehen. Darin machte er deutlich, dass er im Rennen um Mays Nachfolge Johnson unterstützt und sprach sich indirekt für einen harten Brexit aus. Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbyn warf Trump eine "inakzeptable Einmischung" in die inneren Angelegenheiten Großbritanniens vor.

Trump empfahl der britischen Regierung auch, Farage in die Verhandlungen mit Brüssel einzubeziehen. Dieser habe "eine Menge zu bieten".

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan | Bildquelle: REUTERS
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Londoner Bürgermeister Khan kritisierte den Staatsempfang für Trump.

Twitter-Attacke auf Londons Bürgermeister

Londons Bürgermeister Sadiq Khan kritisierte Trump am Sonntag in einer Zeitungskolumne. Er warf Trump vor, sich mit seinem Verhalten über die "Ideale hinwegzusetzen, auf denen Amerika gegründet wurde - Gleichheit, Freiheit und religiöse Freiheit". Trump sei zudem eines der "ungeheuerlichsten Beispiele" für die wachsende weltweite Gefahr durch die politische Rechte.

Daraufhin griff der US-Präsident den Labour-Politiker bei Twitter an. Dieser sei ein "Totalversager, der sich auf die Kriminalität in London konzentrieren sollte, nicht auf mich". Khan, "der nach allem, was man hört, als Bürgermeister von London eine schreckliche Arbeit geleistet hat", sei "fies" zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewesen, "dem bei weitem wichtigsten Verbündeten des Vereinigten Königreichs".

Trumps Staatsbesuch in Großbritannien - Special Relationship
Imke Köhler, ARD London
02.06.2019 23:55 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 03. Juni 2019 um 14:09 Uhr.

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