Leute verfolgen einen TV-Bericht über das geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.  | Bildquelle: AFP

Treffen Trump-Kim Weißes Haus stellt Vorbedingungen

Stand: 10.03.2018 10:30 Uhr

Nach der überraschenden Ankündigung eines Treffens von US-Präsident Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim sind noch viele Details unklar. Nun gibt es von US-Seite Vorbedingungen.

Von Jan Bösche, ARD-Studio Washington

Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un - am Tag nach der überraschenden Ankündigung blieben noch viele Fragen offen, zum Beispiel, was das Wann, Wo und Wie angeht.

Trump-Sprecherin Sarah Sanders sagte, das Treffen werde nur stattfinden, wenn man konkrete Schritte Nordkoreas sehe. Nordkorea habe mehrere Dinge versprochen: Das Land wolle nuklear abrüsten, seine Raketentests stoppen und die gemeinsamen Manöver von USA und Südkorea dulden.

Sarah Sanders spricht während eines Pressebriefings im Weißen Haus. | Bildquelle: REUTERS
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Sarah Sanders sieht Nordkorea vor einem Treffen mit US-Präsident Trump in der Pflicht.

US-Experten warnen

Experten warnten davor, zu leichtfertig in die Gespräche zu gehen. Zum Beispiel gebe es unterschiedliche Meinungen, was "nukleare Abrüstung" bedeute. Während die USA das nordkoreanische Atomprogramm im Blick haben, könnte das für Nordkorea auch einen amerikanischen Rückzug aus Südkorea bedeuten.

Der demokratische Senator Mark Warner forderte, das Treffen müsse konkrete Ergebnisse bringen - es dürfe nicht einfach nur dem nordkoreanischen Regime Legitimität verschaffen. Bruce Klingner, Koreaexperte der konservativen Heritage-Foundation sagte, ein Präsidentenbesuch sei der höchste Preis in diplomatischen Kreisen. Trump habe ihn vergeben, ohne etwas dafür zu bekommen. Vizepräsident Mike Pence verteidigte den Präsidenten: Nordkoreas Wunsch, sich zu treffen, beweise, dass Trumps Strategie funktioniert habe.

Überraschende Kehrtwende Trumps

Trump und Kim hatten sich in den vergangenen Monaten beschimpft und mit Krieg gedroht - im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm. Darum hatte Trump große Teile seiner Regierung und viele außenpolitische Experten überrascht, als er am Donnerstag das Gesprächsangebot Kims annahm. Es wäre das erste Mal, dass ein US-Präsident und ein nordkoreanischer Staatschef miteinander sprechen.

Treffen von Trump und Kim: USA stellen Vorbedingungen an Nordkorea
tagesschau 17:00 Uhr, 10.03.2018, Claudia Buckenmaier, ARD Washington

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 10. März 2018 um 08:06 Uhr.

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