Abbas und Trump bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz | Bildquelle: AP

Friedenslösung für Nahost Trump denkt nicht, dass es so schwer ist

Stand: 03.05.2017 21:04 Uhr

Seit Jahrzehnten beißen sich US-Präsidenten an einer Friedenslösung für Nahost die Zähne aus. Doch Trump ist sicher, dass er es schaffen kann. "Wir werden es hinbekommen", sagte er bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas. Wie? Das sagte er nicht.

Die USA wollen sich nach den Worten von Präsident Donald Trump energisch für einen Nahost-Frieden einsetzen. Er werde alles tun, was nötig sei, um ein Abkommen zwischen den Palästinensern und Israel zu erreichen. "Wir wollen Frieden herstellen", sagte Trump bei einem Treffen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. "Wir werden es hinbekommen."

Nach seinen Erkenntnissen seien beide Seiten zu einem Friedensschluss bereit, so Trump weiter. Deshalb werde es auch zu einer Einigung kommen. "Das ist etwas, von dem ich ehrlich gesagt denke, dass es nicht so schwer sein könnte, wie die Leute es in den ganzen Jahren gedacht haben." Trump ließ jedoch offen, wie er zur Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern beitragen will.

Freundliche Atmosphäre: Abbas im Weißen Haus
tagesschau 12:00 Uhr, 04.05.2017, Sandra Ratzow, ARD Washington

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Abbas: Palästinenser zu Friedensvertrag bereit

Abbas während der Pressekonferenz | Bildquelle: REUTERS
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Auch Abbas äußerte sich nach dem Treffen zuversichtlich.

Abbas sagte, er hoffe auf einen "historischen Friedensvertrag" während Trumps Präsidentschaft. Die Palästinenser seien zu einem Friedensvertrag bereit, mit dem zwei Staaten in den Grenzen von 1967 geschaffen würden.

Zuletzt hatte John Kerry, der Außenminister unter Trumps Vorgänger Barack Obama, 2014 einen neuen Vermittlungsversuch im Nahost-Konflikt ergebnislos abbrechen müssen. Trump wiederum stieg in das Thema ein, indem er im Februar mit einer langen Tradition in der US-Politik brach und sich mit einem klaren Bekenntnis zu einem unabhängigen palästinensischen Staat zurückhielt. Bei einer Pressekonferenz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu war er auf Distanz zur Zwei-Staaten-Lösung gegangen und hatte gesagt, er akzeptiere alles, was beide Seiten vereinbarten, um Frieden zu schließen.

Sandra Ratzow, ARD Washington, zum US-Besuch von Mahmud Abbas
nachtmagazin 00:00 Uhr, 04.05.2017

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Kurz vor dem Treffen von Abbas und Trump hatte dessen Vize Mike Pence erneut die Botschaftsfrage in Israel ins Gespräch gebracht. Der Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem werde von Trump "ernsthaft" in Betracht gezogen, sagte er bei einer Veranstaltung zum israelischen Unabhängigkeitstag am Dienstag. Damit würden die USA die Palästinenser vor den Kopf stoßen, die Jerusalem ebenfalls als ihre Hauptstadt beanspruchen.

US-Präsident Trump empfängt Mahmud Abbas
R. Büllmann, ARD Washington
04.05.2017 07:03 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 3. Mai 2017 um 20:00 Uhr.

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