Taifun "Jebi" in Japan | Bildquelle: dpa

Japan Tote durch Taifun "Jebi"

Stand: 04.09.2018 15:19 Uhr

Ein Taifun hat im Westen Japans mindestens drei Menschen getötet und schwere Schäden verursacht. Es ist der stärkste Wirbelsturm in Japan seit 25 Jahren.

In Japan hat Taifun "Jebi" mit heftigen Regenfällen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und den Verkehr teilweise lahmgelegt. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, der internationale Flughafen von Osaka musste geschlossen werden. Kein Sturm in Japan war im vergangenen Vierteljahrhundert stärker als "Jebi".

Taifun "Jebi" in Japan | Bildquelle: dpa
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Im Hafen von Osaka stürzte "Jebi" Container um.

"Jebi" erreichte zunächst die Insel Shikoku und zog dann nördlich über die Hauptinsel Honshu. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern pro Stunde befand sich das Sturmzentrum nördlich der Stadt Fukui.

Drei Tote, mehr als 160 Verletzte

Ein älterer Mann starb offenbar, als der Sturm ihn vor seiner Wohnung in der Präfektur Osaka zu Boden warf. Ein weiterer Toter war ein 71-jähriger Mann, der beim Einsturz eines Lagerhauses ums Leben kam. Mindestens 160 Menschen wurden verletzt, meldeten japanische Medien. Auf einer Autobahn im Westen Japans fielen mehrere Lastwagen um. In einer halben Million Haushalten in Zentral- und Westjapan fiel zeitweise der Strom aus.

In Osaka überflutete das Meer eine Startbahn des Flughafens Kansai, der auf einer künstlichen Insel vor der Küste liegt. Der Flughafen musste daraufhin geschlossen werden. Laut japanischen Medienangaben fielen mehr als 700 Flüge aus. Auch der Bahnverkehr wurde beeinträchtigt. Unter anderem wurde der Hochgeschwindigkeitszug von Tokio nach Hiroshima ausgesetzt.

Taifun "Jebi" in Japan | Bildquelle: dpa
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Ein durch den Taifun "Jebi" havarierter Tanker kollidierte mit einer Straßenbrücke, sank aber nicht.

In Osaka wurden der Freizeitpark Universal Studios und das US-Konsulat geschlossen, mehrere Fabriken standen still. Ein mehr als 2500 Tonnen schwerer Tanker wurde gegen eine Brücke gedrückt, die Flughafen und Festland verbindet. Sowohl die Brücke als auch das Schiff wurden beschädigt. Die Besatzung konnte sich aber an Bord halten, teilte die Küstenwache mit.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sagte eine Reise in den Süden Japans ab. Die Hauptstadt Tokio blieb von dem Taifun weitgehend verschont.

Taifun "Jebi" trifft auf Japan
tagesschau24 16:00 Uhr, 04.09.2018

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. September 2018 um 15:00 Uhr.

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