US-Marinesoldaten eines amphibischen Militärschiffs beobachten in der Straße von Hormus den Schiffsverkehr. Nach Angaben der US-Marine entstand das Foto am 12. August. | Bildquelle: AFP

Straße von Hormus USA starten Militärmission

Stand: 29.08.2019 07:52 Uhr

Der US-Militäreinsatz zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus ist gestartet. Unterstützung erhalten die Amerikaner von drei weiteren Ländern. Die Bundesregierung hatte einer Teilnahme eine Absage erteilt.

Die USA haben ihre Militärmission in der Straße von Hormus gestartet. Das teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Unterstützung erhalten die Vereinigten Staaten von Kräften aus Großbritannien, Australien und Bahrain, sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper. Ziel der "Operation Sentinel" sei es, nach mehreren Vorfällen in der Meerenge von Hormus die freie Schifffahrt in dem für den globalen Handel bedeutenden Seegebiet zu garantieren.

Zunächst machte der Minister keine Angaben, wie viele Schiffe und Soldaten an der Mission beteiligt sind. Großbritannien hatte zunächst zwei Kriegsschiffe in die Region geschickt.

Konflikt in der Region vermeiden

Neben dem Schutz des Schiffsverkehrs gehe es zudem darum, "Provokationen zu verhindern und einen Konflikt in der Region zu vermeiden", so Esper.

Die USA seien zudem im Gespräch mit weiteren Ländern, die sich der Militärmission offenbar anschließen wollen, sagte Esper. Die Bundesregierung hatte zuvor eine Anfrage Washingtons zur Teilnahme an der US-Mission zurückgewiesen und stattdessen für eine separate Beobachtermission der Europäischen Union geworben. Viele EU-Staaten wollen sich der Schutzmission bisher ebenfalls nicht anschließen, da sie weitere Spannungen mit dem Iran befürchten.

EU-Außen- und Verteidigungsminister beraten über Beobachtermission in Straße von Hormus
29.08.2019

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Attacken auf Handelsschiffe

Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA hatte die Sicherheitslage in der Straße von Hormus am Persischen Golf zuletzt dramatisch verschlechtert. In den vergangenen Wochen war es in der Region immer wieder zu brenzligen Situationen gekommen: Die USA machten den Iran für diverse Attacken auf Handelsschiffe in dem Seegebiet verantwortlich. Diese Vorwürfe bestritt die Führung in Teheran.

Die Straße von Hormus
06.05.2019, Wibke Harms, ARD aktuell

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Hinter den Spannungen zwischen dem Iran und den USA steht der Atomstreit beider Länder. Die Amerikaner werfen der iranischen Führung vor, Atomwaffen bauen zu wollen. Teheran weist dies zurück.

Die USA waren 2018 im Alleingang aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen. So sollte das Land zu einem Kurswechsel in seiner Außenpolitik gezwungen werden. Wirtschaftssanktionen gegen den Iran vonseiten der USA sorgten für weitere Spannungen. Unter anderem gilt deshalb der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus als nicht mehr sicher.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 29. August 2019 um 08:00 Uhr.

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