Rettungskräfte in Manhattan | Bildquelle: dpa

Absturz in New York Verirrt in dichten Wolken

Stand: 12.06.2019 12:15 Uhr

Fand der Pilot des in New York abgestürzten Hubschraubers nicht mehr aus den dichten Regenwolken? Ein Funkspruch deutet darauf hin. Möglicherweise durfte der Mann ohnehin gar nicht mit dem Helikopter unterwegs sein.

Nach dem aufsehenerregenden Hubschrauberabsturz in New York gibt es neue Details zum möglichen Hergang. Der Pilot habe bei dichtem Nebel per Funk mitgeteilt, dass er sich verirrt habe, teilte ein mit den Ermittlungen betrauter Beamter mit, wie mehrere US-Medien berichten.

In einem Funkruf vor dem Unglück habe er erklärt, er versuche zu einem Heliport zurückzukehren, von dem er zuvor gestartet sei. Doch könne er ihn nicht finden.

Unterwegs in dichten Wolken

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte schlechte Sicht. Von Passanten aufgenommene Videos zeigen, wie der Helikopter südlich vom Heliport in der Luft verharrt, dann umdreht und in nördlicher Richtung mit unberechenbarer Flugbahn bei tief hängenden Wolken zurückfliegt, ehe er in Manhattan auf ein Wolkenkratzerdach stürzt.

Der Pilot, der allein an Bord war, kam dabei ums Leben. In dem Gebäude brach ein Feuer aus, das die Feuerwehr allerdings bald unter Kontrolle bekam.

Hubschrauber stürzt auf Hochhaus
Morgenmagazin, 11.06.2019, Eva Katharina Lindenau, ARD New York

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Ohne Lizenz in der Luft?

Schlechte Orientierung könnte erklären, warum der Hubschrauber in dem Gebiet unterwegs war. Nach Informationen des TV-Senders CNN war der Pilot außerdem nicht berechtigt, bei schlechtem Wetter zu fliegen - ihm habe die dafür erforderliche Lizenz gefehlt.

Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump gelten Flugbeschränkungen für das Zentrum New Yorks: Maschinen dürfen eine Flughöhe von 914 Metern nicht unterschreiten und sich einem Radius von 1,6 Kilometern um den Trump Tower nicht nähern, der weniger als 800 Meter von der Absturzstelle entfernt ist.

Viele New Yorker fühlten sich durch den Absturz an die Terroranschläge vom 11. September erinnert. Bislang gibt es aber keinen Hinweis darauf, dass der Absturz vorsätzlich herbeigeführt wurde.

Über dieses Thema berichtete das morgenmagazin am 11. Juni 2019 um 06:12 Uhr.

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