Erdbeben Lombok | Bildquelle: AFP

Indonesien Erneutes Nachbeben erschüttert Lombok

Stand: 09.08.2018 13:28 Uhr

Auf der Insel Lombok bebt erneut die Erde - zum dritten Mal in zwei Wochen. Die Zahl der Todesopfer ist nach dem schweren Erdbeben am Sonntag auf mehr als 300 Menschen gestiegen. Hunderttausende sind obdachlos.

Ein erneutes Nachbeben hat die indonesische Insel Lombok erschüttert - es ist das dritte schwere Beben innerhalb von zwei Wochen.

Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, handelte es sich um ein Beben der Stärke 5,9 im Nordwesten der Insel. Dabei stürzten erneut Gebäude ein. Ein Reporter der französischen Nachrichtenagentur AFP berichtet, bei den erneuten Erschütterungen sei Panik in einer Notunterkunft ausgebrochen.

Erneut starkes Erdbeben auf indonesischer Insel Lombok
tagesschau 14:00 Uhr, 09.08.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Hunderte Tote, mehr als 1000 Verletzte

Ende Juli waren mindestens 14 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 gestorben. Eine Woche später löschte ein Beben der Stärke 7,0 ganze Dörfer aus.

Noch immer suchen Rettungsorganisationen auf der Insel nach Überlebenden. Die Gesamtzahl der Toten stieg nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde auf mehr als 300 Menschen. "Nach jüngsten Zahlen sind 319 Menschen tot", sagte Sicherheitsminister Wiranto. Das Militär geht von mindestens 380 Toten aus.

Angst vor weiteren Nachbeben

Mehr als 1000 Verletzte infolge der Beben werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt. Etwa 270.000 Menschen mussten ihre Unterkünfte verlassen.

Aus Angst vor weiteren Nachbeben halten sich die meisten Menschen auf der Insel derzeit im Freien auf, viele Einwohner sind obdachlos. Die meisten Touristen haben das beliebte Ferienreiseziel inzwischen verlassen.

1/18

Erdbeben auf Lombok

Erdbeben Lombok: Eine Frau in einem Zelt

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok mussten 270.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, wie diese Frau in Gunung Sari. | Bildquelle: AFP

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 09. August 2018 um 10:00 Uhr in den Nachrichten.

Darstellung: