Leicester-Fans trauern nach dem Helikopter-Absturz | Bildquelle: REUTERS

Nach Hubschrauber-Absturz Trauer und viele Unklarheiten

Stand: 28.10.2018 13:58 Uhr

Nach dem Hubschrauber-Absturz am Stadion von Leicester City ist weiter unklar, wie viele Personen an Bord waren. Berichten zufolge soll auch der Vereinsbesitzer darunter gewesen sein. Die Trauer ist groß.

Am Tag nach dem Absturz eines Hubschraubers am Stadion von Leicester City haben Fans Blumen an der Spielstätte des englischen Fußball-Erstligisten niedergelegt. Trauernde Anhänger des Vereins weinten und trösteten sich gegenseitig.

Er habe den Absturz mit seiner Frau beobachtet, schrieb der frühere englische Nationaltorwart Peter Shilton auf Twitter. "Absolut erschüttert und schockiert. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die involviert waren, und bei Leicester City."

"Furchtbare Tragödie"

Ähnlich äußerte sich der englische Ex-Nationalspieler und BBC-Moderator Gary Lineker. "Gedanken sind bei jedem von Leicester City. Eine furchtbare Tragödie. Herzzerreißend", twitterte er. Leicesters Stürmerstar Jamie Vardy postete auf seinem Twitter-Account nur eine Reihe zum Gebet gefalteter Hände. Auch der aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetretene Mesut Özil vom FC Arsenal nahm Anteil. "Betet für jeden, der in den Helikopter-Vorfall von Leicester involviert ist", schrieb er bei Twitter.

Hubschrauber des Leicester-Clubbesitzers stürzt ab
tagesschau 12:00 Uhr, 28.10.2018

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Keine Angaben über Zahl der Opfer

Der Helikopter des Vereinspräsidenten Vichai Srivaddhanaprabha war am Abend, kurz nachdem er vom Spielfeld abgehoben hatte, auf einem Parkplatz neben dem Stadion zerschellt und in Flammen aufgegangen. Bisher haben die Rettungskräfte keine Angaben über die Zahl der Opfer gemacht, doch es gibt kaum Hoffnung, dass die Insassen des Hubschraubers überlebt haben könnten. Die Polizei hält sich mit Angaben weiter zurück. Die Untersuchungen würden noch Tage andauern, teilten die Einsatzkräfte mit.

Der Hubschrauber war den Berichten zufolge kurz zuvor im Stadion gestartet. Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Stillstand des Heckrotors. Beim Sender Sky News hatten Augenzeugen von einem riesigen Feuerball berichtet.

War der Vereinspräsident an Bord?

Die BBC meldete unter Berufung auf eine Quelle, die der Familie von Srivaddhanaprabha nahesteht, dass der thailändische Milliardär und Leicester-City-Besitzer an Bord gewesen sein soll. Es gehört zum Ritual von Heimspielen des Klubs, dass der Präsident per Hubschrauber ins Stadion ein- und ausgeflogen wird. Der in den blau-weißen Vereinsfarben lackierte Hubschrauber landet dafür regelmäßig am Mittelkreis.

Auch Sky News berichtete unter Berufung auf eine ungenannte Quelle, Srivaddhanaprabha sei an Bord der Maschine gewesen. Offiziell bestätigt wurden die Berichte zunächst nicht.

Abgestürzter Hubschrauber des Milliardärs Srivaddhanaprabha | Bildquelle: REUTERS
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Der Hubschrauber ging nach dem Aufprall in Flammen auf.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 28. Oktober 2018 um 13:15 Uhr.

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