Rettungsschiff Alan Kurdi fährt im Mittelmeer | Bildquelle: SEA-EYE

Einsatz im Mittelmeer "Alan Kurdi" rettet wieder

Stand: 08.07.2019 22:18 Uhr

Gerade erst ist die "Alan Kurdi" wieder zu einer neuen Fahrt ausgelaufen - schon meldet das Seenotrettungsschiff den nächsten Einsatz. Die Organisation Sea-Eye hat nach eigenen Angaben 44 Migranten gerettet.

"Alan Kurdi" rettet erneut 44 Menschen aus dem Mittelmeer vor Libyen
tagesschau 12:00 Uhr, 09.07.2019

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Kurz nach ihrer Rückkehr ins Einsatzgebiet im Mittelmeer hat die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff "Alan Kurdi" 44 Migranten gerettet. Der Einsatz sei in Kooperation mit den maltesischen Behörden erfolgt, erklärte die Organisation auf Twitter.

Die Menschen waren nach Angaben der Organisation auf einem Holzboot unterwegs, das zuvor von dem privaten Suchflugzeug "Colibri" ausgemacht worden war. Ein Schiff der maltesischen Marine sei nun auf dem Weg, um die Migranten zu übernehmen und an Land zu bringen, so die Organisation. Eine Bestätigung aus Malta gab es zunächst nicht.

Erst am Sonntag hatte sich Malta bereit erklärt, 65 von Sea-Eye gerettete Migranten an Land zu lassen. Zuvor hatte Italien die Einfahrt des Schiffs verboten.

Zuletzt hatten Rettungseinsätze von privaten Seenotrettern immer wieder für Aufsehen gesorgt, da italienische Behörden mit Verboten und Ermittlungen reagierten. Der Fall der Kapitänin Carola Rackete, die mit dem Schiff "Sea-Watch 3" und geretteten Migranten an Bord unerlaubt nach Italien gefahren war, hat inzwischen eine neue Debatte über Seenotrettungseinsätze entfacht.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 08. Juli 2019 um 22:15 Uhr.

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