Klimadoppel

Klimadoppel 2080 - so heiß wird es in Ihrer Stadt

Stand: 14.12.2018 10:26 Uhr

Die Weltklimakonferenz berät über die Erderwärmung. Das Problem drängt: In Frankfurt könnte es 2080 so heiß werden wie in Malawi. Hier können Sie testen, wie heiß es an Ihrem Ort werden könnte.

Die weltweite Erwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen - darauf hatten sich die Staaten schon bei der Klimakonferenz 2015 in Paris festgelegt. Jetzt beraten Vertreter aus mehr als 190 Staaten bei der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz, wie das genau geschehen soll.

Doch selbst wenn die Begrenzung auf 1,8 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gelingen sollte, rechnen Wissenschaftler mit spürbaren Folgen. Modellrechnungen zufolge könnte es beispielsweise in Hamburg in gut 60 Jahren dann so warm werden wie bislang in Mokhotlong, einem Ort in Lesotho im südlichen Afrika. Und in München entspräche die Tageshöchsttemperatur im wärmsten Monat dann der aktuellen im kirgisischen Karakol.

Und sollte das Zwei-Grad-Ziel nicht erreicht werden, sondern eine globale Erwärmung von etwa 4,2 Grad Celsius eintreten, wären die Auswirkungen dementsprechend gravierender. In München hätte man dann im Jahr 2080 beispielsweise an bestimmten Tagen Temperaturen wie jetzt in Curepipe auf Mauritius.

Finden Sie das Klimadoppel Ihres Ortes

Doch probieren Sie selbst aus, wie heiß es im Jahr 2080 bei Ihnen werden könnte - und finden Sie das Klimadoppel Ihres Ortes! Per Eingabe im Suchfeld oder über die Karte können Sie Ihre Stadt finden - und zwischen den beiden Szenarien - 1,8 Grad und 4,2 Grad - auswählen.

Dem Klimadoppel-Szenario liegen Daten des Weltklimarates IPCC zugrunde. Auf dieser Grundlage haben Forscher Prognosen künftiger Temperaturentwicklungen angestellt. Es handelt sich dabei natürlich um Rechenmodelle. Die konkreten Veränderungen in der Zukunft können davon abweichen.

Auf der Basis der Klimamodelle wurde für alle deutschen Städte und Gemeinden sowie viele weitere Städte auf der ganzen Welt jeweils ein Referenzort ermittelt: Dort ist die heutige Temperatur vergleichbar mit dem, was den Berechnungen zufolge hierzulande im Jahr 2080 Realität werden könnte.

Die genaue Berechnungsbasis ist jeweils der für den Zeitraum 2060 bis 2080 prognostizierte wärmste Monat an dem jeweiligen Ort mit den höchsten durchschnittlichen Tagestemperaturen. Umgekehrt wurde die gleiche Rechnung für den Zeitraum von 1960 bis 1990 durchgeführt.

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So viel wärmer könnte es werden
 

So heiß könnte es dann sein

So viel - oder so wenig - Regen wird künftig fallen
 
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So heiß könnte es dann sein
 

So viel - oder so wenig - Regen wird künftig fallen

So häufig - oder selten - muss künftig geheizt werden
 

Ein weltweiter Temperaturanstieg wird sich den wissenschaftlichen Modellen zufolge auch darauf auswirken, wie oft und wie viel es regnen, schneien oder hageln wird.

Hier können Sie sich zeigen lassen, wie sich die Jahresniederschlagsmenge an Ihrem Ort schon seit 1950 verändert hat und noch verändern wird - je nachdem, ob sich die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen lässt oder gar rund vier Grad erreichen wird.

Auch der Niederschlagsmenge liegen Daten von NASA NEX zugrunde.

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So viel - oder so wenig - Regen wird künftig fallen
 

So häufig - oder selten - muss künftig geheizt werden

So häufig muss künftig gekühlt werden
 
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So häufig - oder selten - muss künftig geheizt werden
 

So häufig muss künftig gekühlt werden

So würde sich das Klima auf die Pflanzenwelt auswirken
 
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So häufig muss künftig gekühlt werden
 

So würde sich das Klima auf die Pflanzenwelt auswirken

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 30. November 2018 um 18:40 Uhr.

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