Symbolbild zur Cyberattacken | Bildquelle: dpa

21,5 Millionen Mitarbeiter-Daten geklaut USA ermitteln im wohl größten Hackerangriff

Stand: 10.07.2015 08:24 Uhr

Die Hackerangriffe sind die vermutlich größte Cyber-Attacke in der Geschichte der US-Regierung: 21,5 Millionen Regierungsangestellte und deren Familien sind betroffen. Die USA ermitteln und verfolgen eine Spur nach China.

Die Zahl der von Hackern abgegriffenen Daten von US-Angestellten ist höher als bislang angenommen. Die Regierung in Washington geht mittlerweile von 21,5 Millionen Betroffenen aus, wie ihre Personalabteilung mitteilte.

Die Hacker hatten Daten und Ausweisnummern von Millionen Regierungsangestellten erbeutet und sich Zugang zu Militärakten, Adressen, Geburtsdaten, Anstellungs- und Gehaltsinformationen sowie Versicherungsdaten verschafft.

Nach Bekanntgabe des Hackerangriffs war im Juni zunächst von 14 Millionen Geschädigten die Rede gewesen. Zahlreiche Regierungsangestellte beantragten eine Überprüfung. Bei 19 Millionen von diesen seien Daten erbeutet worden, räumte die Regierung jetzt ein. Weitere zwei Millionen Betroffene seien Partner oder sonstige Familienangehörige der Regierungsmitarbeiter.

Zugang zu privaten Daten

Die gestohlenen Akten umfassen auch Informationen, die die Regierung für Sicherheitschecks zusammengetragen hat, zum Beispiel über Drogengebrauch, Verurteilungen, psychischen Problemen, die Adressen von Verwandten oder Kontakten im Ausland.

Spur nach China?

Die US-Regierung hatte sofort erklärt, die Spur führe nach China, aber nicht direkt die Regierung beschuldigt. Peking stritt jegliche Beteiligung ab.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. Juli 2015 um 20:00 Uhr.

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