Blitze über Europa | Bildquelle: dpa

Schäden nach Gewitter 177.000 Blitze über Europa

Stand: 06.06.2019 09:32 Uhr

Schwere Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Regen sind von Frankreich aus über die Niederlanden nach Norddeutschland gezogen. Mehr als 177.000 Blitze wurden entladen. Mehrere Personen wurden verletzt.

Schwere Gewitter sind von Frankreich aus über die Benelux-Staaten nach Deutschland gezogen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gab es 177.000 Blitze am Nachthimmel. "Das ist schon eine ordentliche Anzahl für ein Gewitter", sagte Marcus Beyer.

Das Gewitter hatte am späten Mittwochabend Westdeutschland erreicht und vom Saarland bis in den Raum Kleve für anfangs orkanaritge Böen und Starkregen gesorgt. Auf seinem Weg nach Norden verlor es dann aber an Stärke und zog am frühen Morgen größtenteils auf die Nordsee ab.

177.000 Blitze über Deutschland
tagesschau 14:00 Uhr, 06.06.2019

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Verletzte in den Niederlanden

Besonders betroffen waren die Niederlande: Bei den Unwettern mit Sturmböen, Regen und Hagel wurden mindestens fünf Personen verletzt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde eine Person von einem umfallenden Baum getroffen. Der Sturm habe "eine Spur der Verwüstung hinterlassen", hieß es. Bäume wurden entwurzelt und versperrten Straßen, Ziegel von Dächern geweht und Straßen überflutet, berichteten die Einsatzkräfte.

Gewitter und Starkregen sind auch durch Rheinland-Pfalz gezogen. Blitzeinschläge sorgten für Brände im Hunsrück und der Eifel. In der Pfalz legte wahrscheinlich ein Blitz zwischenzeitlich Telefone lahm.

Nach den zahlreichen Gewittern in der Westhälfte Deutschlands und der trockenen Hitze im Osten entspannt sich die Wetterlage langsam. Eine Kaltfront ziehe von Westen her über Deutschland und bringt nach Angaben der Meterologen eine spürbare Abkühlung in der westlichen Landeshälfte auf um die 20 Grad, erklärte Beyer. Die östlichen Bundesländern müssten dagegen mit Gewittern rechnen. Bis dahin könnten zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen erneut bis zu 31 Grad erreicht werden.

Die Metereologen warnen weiter vor Waldbrandgefahr. In der vergangenen Nacht konnte die Feuerwehr einen bis zu 60 Hektar großen Waldbrand bei Hennickendorf (Brandenburg) löschen. Etwa 30 Kilometer entfernt brannten etwa 600 Hektar Wald - nach Einschätzung des Umweltministeriums in Potsdam war es der größte Waldbrand in dem Bundesland seit der Wende. In dem Brandgebiet werden ein früherer Truppenübungsplatz und zahlreiche Munitionsreste vermutet.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. Juni 2019 um 12:00 Uhr.

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