Überreste des eingestürzten Hauses in Surfside in Florida (USA)

Nach dem Hauseinsturz Suche nach Opfern in Florida beendet

Stand: 24.07.2021 13:21 Uhr

Einen Monat ist es her, dass ein Hochhaus im US-Bundesstaat Florida teilweise einstürzte - 97 Menschen kamen dabei ums Leben. Jetzt hat die Feuerwehr die Bergungsarbeiten am Unglücksort offiziell eingestellt.

Einen Monat nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Hochhauses im US-Bundesstaat Florida hat die Feuerwehr die Bergungsarbeiten am Unglücksort offiziell beendet. Die Teams seien in ihre Einsatzzentralen und zu ihren Familien zurückgekehrt, heißt es in einem Tweet.

Die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, würdigte die Einsatzkräfte als "wahre Superhelden". Sie hätten nicht nur bei der Suche nach Opfern alles gegeben, sondern auch deren Angehörigen viel Fürsorge und Mitgefühl entgegengebracht.

97 Menschen starben

Der als Champlain Towers South bekannte Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise kollabiert. Der einsturzgefährdete Rest des Gebäudes wurde später gezielt gesprengt. Überlebende waren nur in den ersten Stunden nach dem Einsturz gefunden worden.

Vor rund zwei Wochen war daher die Rettungs- in eine Bergungsaktion umgewandelt worden. Die Trümmer wurden inzwischen fast vollständig beseitigt und nahe dem internationalen Flughafen von Miami gelagert. Dort werden nun Forensiker der Polizei die Suche nach menschlichen Überresten und persönlichen Gegenständen fortsetzen, wie Bürgermeisterin Levine Cava laut Medienberichten mitteilte.

Bei dem Unglück waren 97 Menschen ums Leben gekommen. Eine 54 Jahre alte Frau wird noch vermisst.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 28. Juni 2021 um 09:00 Uhr.