Fähren der Verbindung Puttgarden-Rödby | Bildquelle: dpa

Dänemark Großfahndung legte Verkehr lahm

Stand: 28.09.2018 16:46 Uhr

Wegen einer Großfahndung der Polizei war der Fähr- und Bahnverkehr rund um Kopenhagen vorübergehend eingestellt worden. Auch die Storebelt- und die Öresundbrücke waren gesperrt.

Eine Polizeiaktion hat große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen lahmgelegt. Nachdem Brücken gesperrt sowie Züge und Fährverbindungen eingestellt wurden, ging die Polizei am Nachmittag mit der Fahndung nach einem schwarzen Volvo an die Öffentlichkeit.

"Im Fahrzeug befinden sich vermutlich drei Personen, die mit ernsthafter Kriminalität in Verbindung gebracht werden", hieß es in einer Pressenmitteilung. Bei dem Wagen mit dem schwedischen Kennzeichen ZBP 546 handelt es sich um einen Leihwagen aus Stockholm.

Fährverkehr eingestellt und Brücken gesperrt

Im Zuge der Fahndung waren die Storebeltbrücke und die Øresundbrücke nach Schweden für rund eine Stunde gesperrt worden. Auch die Fährverbindungen Gedser-Rostock, Helsingør-Helsingborg und Rødby-Puttgarten wurden kurzzeitig eingestellt. Die Reederei Scandlines meldete am Nachmittag, dass die Verbindung Helsingør-Helsingborg wieder in Betrieb sei. Nach Informationen des Kundenservice von Scandlines fahren auch die anderen Fähren wieder normal.

Auch der Bahnverkehr auf Seeland südlich von Kopenhagen war von der Sperrung betroffen. Ein Sprecher der Dänischen Bahn DSB sagte der Nachrichtenagentur Ritzau, dass die Züge seit 15 Uhr wieder rollten, Reisende aber noch einige Stunden lang mit Verspätungen rechnen müssten.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 28. September 2018 um 15:15 Uhr und 16:45 Uhr in den Nachrichten.

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