Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch vor einem UNHCR-Zelt | Bildquelle: ABIR ABDULLAH/EPA-EFE/REX/Shutte

Bangladesch Leben mit den Rohingya-Flüchtlingen

Stand: 30.12.2018 07:35 Uhr

Im Wahlkampf spielten die rund eine Million Rohingya-Flüchtlinge, die Bangladesch aufgenommen hat keine Rolle. Dabei ist das Zusammenleben mit den Einwohnern schwieriger geworden.

Sybille Licht, ARD Neu Delhi

Im Südosten von Bangladesch leben rund eine Million Angehörige der Rohingya, von denen die meisten zwischen August und Dezember 2017 aus Myanmar vor Gewalt des Militärs flüchteten. Viele von ihnen leben seitdem in einem Flüchtlingslager im Distrikt Cox's Bazar. Inzwischen werden die Probleme, die die Unterbringung so vieler Menschen für die Einheimischen mit sich bringt, immer deutlicher. Die Regierung von Bangladesch möchte die Rohingya deshalb am liebsten zurückschicken.

In dem dicht besiedelten islamischen Land leben viele Menschen in bitterer Armut, Bangladesch erlebt aber auch seit Jahren ein deutliches Wirtschaftswachstum. Erfolgreich ist vor allem die Textilindustrie, die international immer wieder wegen schlechter Arbeitsbedingungen kritisiert wird.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 29. Dezember 2018 um 23:25 Uhr.

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