Ausgebrannte Aeroflot-Maschine | Bildquelle: AP

Flugzeugunglück in Moskau 41 Tote und viele offene Fragen

Stand: 06.05.2019 04:00 Uhr

Nach dem tödlichen Unfall einer Aeroflot-Maschine beginnen Ermittler mit der Untersuchung des Unglücks. Der Schock über die hohe Opferzahl sitzt tief. Am Zielort wird derweil getrauert.

Von Christina Nagel, ARD-Studio Moskau

Es ist nach Mitternacht, als Elena Markowskaja, eine Sprecherin des Ermittlungskomitees, vor die Presse tritt: "Von den 78 Personen an Bord der Maschine haben 37 überlebt. 33 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder", sagt sie.

Die Zahl der Toten will ihr nicht über Lippen gehen. Lange kämpft sie um Fassung, bevor sie auf die Nachfrage antwortet: "41", sagt sie schließlich

Tote und Verletzte bei Flugzeugunglück in Moskau
tagesschau 20:00 Uhr, 05.05.2019, Ina Ruck, ARD Moskau

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Notlandung im dritten Versuch

41 Tote. Das ist der Stand, als die Rettungsarbeiten am Unglücksort eingestellt werden. Eine Liste mit den Namen der Überlebenden wird kurze Zeit später veröffentlicht. Das russische Fernsehen zeigt sie in regelmäßigen Abständen.

41 Tote nach Flugzeugunglück
tagesschau 09:00 Uhr, 06.05.2019

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Dazwischen immer wieder die Bilder der Notlandung. Es war der dritte Versuch des Piloten, die Passagiermaschine auf den Boden zu bringen.

Zu sehen ist, wie die Maschine mehrfach hart aufsetzt. Dann Feuer fängt. Als sie zum Stehen kommt, brennt das Heck bereits lichterloh. Schwarze Rauchsäulen steigen auf.

Über Notrutschen im vorderen Teil des Flugzeugs bringen sich Menschen in Sicherheit. 

Die brennende Aeroflot-Maschine am FLughafen in Moskau | Bildquelle: Russian Investigative Committee/
galerie

Die brennende Aeroflot-Maschine am Flughafen in Moskau

Überlebende werden betreut

Feuerwehr und Rettungskräfte sind sofort zur Stelle. Krankenwagen aus ganz Moskau seien umgehend zusammengezogen worden, sagt die Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa: "Außerdem waren zwei Rettungshubschrauber sofort am Einsatzort. Es gab keine Probleme, alle haben sofort reagiert. Alle Verletzten wurden zuerst in umliegende Krankenhäuser transportiert und danach in die besten Moskauer Klinken, die auf Verbrennungen spezialisiert sind."

Die meisten Überlebenden wurden direkt im Terminal des Flughafens medizinisch und psychologisch betreut.

Putin ordnete Aufklärung an

Die Ermittler begannen unterdessen, das Unglück zu rekonstruieren. Die Maschine war auf dem Weg nach Murmansk. Kurz nach dem Start hatte der Pilot ein Notsignal abgesetzt und entschieden, zurück nach Scheremetjewo zu fliegen. Warum, ist noch unklar. Einige Passagiere und Besatzungsmitglieder sprachen von einem Blitzeinschlag. Andere von einem technischen Problem.

Der Pilot, erklärte der Aeroflot-Sprecher Michael Fetisow, sei sehr erfahren. Er habe über 6800 Flugstunden: "Er war Boeing 737 Pilot. Er fliegt den Superjet SSJ-100 seit 2 Jahren und hatte 1400 Flugstunden hinter sich", sagt er.

Präsident Putin sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und sagte Hilfen zu. Er ordnete eine genaue Untersuchung des Unglücks an.

Im Gebiet Murmansk ordneten die Behörden eine dreitägige Trauer an.

41 Tote bei Flugzeugunglück in Moskau
Christina Nagel, ARD Moskau
06.05.2019 08:12 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 05. Mai 2019 um 20:00 Uhr und Deutschlandfunk am 06. Mai 2019 um 06:00 Uhr.

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