Neu gebaute Luxuswohnungen in Berlin | Bildquelle: dpa

Statistisches Bundesamt Mehr Platz in deutschen Wohnungen

Stand: 29.07.2020 16:45 Uhr

Deutsche leben im Durchschnitt in immer größeren Wohnungen. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes. Auch die Zahl der Wohnungen nimmt zu: Seit 2018 wurden bundesweit mehr als 277.000 Wohneinheiten gebaut.

Die Deutschen leben im Durchschnitt in immer größeren Wohnungen. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Eine Wohnung ist Daten von Ende 2019 zufolge durchschnittlich 91,9 Quadratmeter groß. Auf jeden Bewohner kommen damit 47 Quadratmeter.

Zum Vergleich: 2010 waren die Wohnungen in der Fläche noch um durchschnittlich einen Quadratmeter kleiner und auf jeden Mieter oder Eigentümer entfielen damit 45 Quadratmeter. In die Berechnung flossen auch Ein- und Zweifamilienhäuser ein.

Bundesweit stehen der Statistik zufolge auch mehr Wohnungen zur Verfügung. Gegenüber 2018 stieg deren Zahl um rund 277.400 auf insgesamt 42,5 Millionen an. Auf 1000 Einwohner kommen damit im Durchschnitt rund 500 Wohnungen. Seit 2010 wurden in Deutschland fünf Millionen Wohneinheiten geschaffen, eine Steigerung um fünf Prozent in fast zehn Jahren.

Mieten steigen - das Einkommen aber auch

Eine Studie des Institutes der deutschen Wirtschaft zeigt zudem, dass der Preis pro Quadratmeter seit 2010 gerade in Großstädten deutlich gestiegen ist, wenn eine Wohnung neu vermietet wird. Das Institut bezifferte das Plus im Vergleichszeitraum für sieben Großstädte auf durchschnittlich 4,3 Prozent.

Allerdings sei im selben Zeitraum auch das Einkommen der Mieter im Durchschnitt um sieben Prozent angestiegen.

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